{"id":"bgbl1-1999-40-11","kind":"bgbl1","year":1999,"number":40,"date":"1999-07-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1999/40#page=62","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1999-40-11/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1999/bgbl1_1999_40.pdf#page=62","order":11,"title":"Anordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten für den Erlaß von Widerspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen aus dem Beamtenverhältnis im Bereich der Deutschen Post AG","law_date":"1999-06-30T00:00:00Z","page":1726,"pdf_page":62,"num_pages":1,"content":["1726 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 40, ausgegeben zu Bonn am 30. Juli 1999\nAnordnung\nzur Übertragung von Zuständigkeiten für den Erlaß von\nWiderspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn bei\nKlagen aus dem Beamtenverhältnis im Bereich der Deutschen Post AG\nVom 30. Juni 1999\nI.\nErlaß von\nbeamtenrechtlichen Widerspruchsbescheiden\n(1) Auf Grund des § 172 des Bundesbeamtengesetzes in der Fassung der\nBekanntmachung vom 31. März 1999 (BGBl. I S. 675) in Verbindung mit § 126\nAbs. 3 Nr. 2 Satz 2 des Beamtenrechtsrahmengesetzes in der Fassung der\nBekanntmachung vom 31. März 1999 (BGBl. I S. 654) und § 1 Abs. 5 des\nPostpersonalrechtsgesetzes vom 14. September 1994 (BGBl. I S. 2325, 2353)\nsowie Abschnitt I Nr. 1 der Anordnung des Bundesministeriums der Finanzen zur\nÜbertragung dienstrechtlicher Zuständigkeiten für den Bereich der Deutschen\nPost AG vom 24. Juni 1999 (BGBl. I S. 1583) übertragen wir die sich aus § 1\nAbs. 2 des Postpersonalrechtsgesetzes ergebende Befugnis, Widerspruchs-\nbescheide zu erlassen, den selbständigen Niederlassungen und den selbständi-\ngen Geschäftsbereichen, soweit diese den mit dem Widerspruch angefochtenen\nVerwaltungsakt erlassen oder den Erlaß eines Verwaltungsaktes abgelehnt\nhaben und nach Absatz 2 nicht eine andere Organisationseinheit zuständig ist.\n(2) In Angelegenheiten der Arbeitszeit und der Besoldung übertragen wir die in\nAbsatz 1 genannte Befugnis der Service-Niederlassung Gehaltsabrechnung/\nTarifkanzlei in Dortmund, auch soweit die in Absatz 1 genannten selbständigen\nNiederlassungen und Geschäftsbereiche den mit dem Widerspruch angefochte-\nnen Verwaltungsakt erlassen oder den Erlaß eines Verwaltungsaktes abgelehnt\nhaben, und in Beihilfeangelegenheiten nach den Beihilfevorschriften des Bundes\nder Service-Niederlassung Dienstrecht/Versorgung in München.\nII.\nVertretung bei Klagen aus dem Beamtenverhältnis\nAuf Grund des § 174 Abs. 3 des Bundesbeamtengesetzes in der Fassung der\nBekanntmachung vom 31. März 1999 (BGBl. I S. 675) in Verbindung mit § 1\nAbs. 5 des Postpersonalrechtsgesetzes vom 14. September 1994 (BGBl. I\nS. 2325, 2353) und Abschnitt I Nr. 1 der Anordnung des Bundesministeriums der\nFinanzen zur Übertragung dienstrechtlicher Zuständigkeiten für den Bereich der\nDeutschen Post AG vom 24. Juni 1999 (BGBl. I S. 1583) übertragen wir die\nsich aus § 1 Abs. 2 des Postpersonalrechtsgesetzes ergebende Befugnis der\nVertretung des Dienstherrn bei Klagen aus dem Beamtenverhältnis den in\nAbschnitt I genannten Einrichtungen, soweit sie für den Erlaß von Widerspruchs-\nbescheiden zuständig sind. Für besondere Fälle behalten wir uns die Ver-\ntretung des Dienstherrn vor.\nIII.\nSchlußvorschriften\nDiese Anordnung tritt am 1. Juli 1999 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Anordnung\nder Deutschen Post AG vom 23. November 1995 (BGBl. I S. 1665) außer Kraft.\nBonn, den 30. Juni 1999\nDeut sc he Post AG\nDer Vorstand\nBend er"]}