{"id":"bgbl1-1999-21-6","kind":"bgbl1","year":1999,"number":21,"date":"1999-04-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1999/21#page=36","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1999-21-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1999/bgbl1_1999_21.pdf#page=36","order":6,"title":"Dritte Verordnung zur Änderung der Mutterschutzverordnung für Soldatinnen","law_date":"1999-04-21T00:00:00Z","page":804,"pdf_page":36,"num_pages":1,"content":["804 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 30. April 1999\nDritte Verordnung\nzur Änderung der Mutterschutzverordnung für Soldatinnen\nVom 21. April 1999\nAuf Grund des § 30 Abs. 5 und des § 72 Abs. 1 Nr. 6 des Soldatengesetzes in\nder Fassung der Bekanntmachung vom 15. Dezember 1995 (BGBl. I S. 1737) ver-\nordnet die Bundesregierung:\nArtikel 1\n§ 5 Abs. 1 der Mutterschutzverordnung für Soldatinnen in der Fassung der\nBekanntmachung vom 2. Oktober 1997 (BGBl. I S. 2453) wird wie folgt gefaßt:\n„(1) In den letzten sechs Wochen vor der Entbindung und in den ersten acht\nWochen nach der Entbindung ist eine Soldatin nicht zu Dienstleistungen heran-\nzuziehen; die Frist nach der Geburt verlängert sich bei Früh- oder Mehrlings-\ngeburten auf zwölf Wochen, bei Frühgeburten zusätzlich um den Zeitraum, der\nvor der Entbindung nicht in Anspruch genommen werden konnte. Beim Tode\nihres Kindes kann die Mutter auf ihr ausdrückliches Verlangen schon vor Ablauf\ndieser Fristen wieder beschäftigt werden, wenn nach ärztlichem Zeugnis nichts\ndagegen spricht. Sie kann ihre Erklärung jederzeit widerrufen.“\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 21. April 1999\nDer Bund eskanzler\nGerhard Sc hröd er\nD e r B u n d e s m i n i s t e r d e r Ve r t e i d i g u n g\nSc harp ing"]}