{"id":"bgbl1-1999-13-6","kind":"bgbl1","year":1999,"number":13,"date":"1999-03-22T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1999/13#page=49","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1999-13-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1999/bgbl1_1999_13.pdf#page=49","order":6,"title":"Verordnung zur Überprüfung von Ursprungsangaben bestimmter Olivenöle (Olivenöl-Ursprungsangabenverordnung)","law_date":"1999-03-19T00:00:00Z","page":369,"pdf_page":49,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 13, ausgegeben zu Bonn am 22. März 1999                          369\nVerordnung\nzur Überprüfung von Ursprungsangaben bestimmter Olivenöle\n(Olivenöl-Ursprungsangabenverordnung)\nVom 19. März 1999\nDas Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft                     staaten oder auf dem Etikett dieser Verpackungen den\nund Forsten verordnet                                                     Ursprung von anderen Olivenölen oder Oliventrester-\n– auf Grund des § 15 Satz 1 und des § 31 Abs. 2 Satz 1                    ölen angibt oder\nNr. 1 des Gesetzes zur Durchführung der Gemeinsamen                2. ohne Zulassung nach Artikel 4 Abs. 1 Satz 1 „natives\nMarktorganisationen in der Fassung der Bekannt-                         Olivenöl extra“ oder „natives Olivenöl“ abfüllt.\nmachung vom 20. September 1995 (BGBl. I S. 1146) in\nVerbindung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpas-                                                    §4\nsungs-Gesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und\nEntzug der Zulassung\ndem Organisationserlaß vom 27. Oktober 1998 (BGBl. I\nS. 3288) im Einvernehmen mit den Bundesministerien                     Unbeschadet des § 48 oder des § 49 des Verwaltungs-\nder Finanzen und für Wirtschaft und Technologie sowie              verfahrensgesetzes kann einem Verpackungsunterneh-\nmen die nach Artikel 4 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 der\n– auf Grund des § 31 Abs. 3 und des § 36 Abs. 4 Satz 2\nVerordnung (EG) Nr. 2815/98 erteilte Zulassung entzogen\ndes Gesetzes zur Durchführung der Gemeinsamen\nwerden, wenn das Verpackungsunternehmen wiederholt\nMarktorganisationen in der Fassung der Bekanntma-\noder in erheblicher Weise\nchung vom 20. September 1995 (BGBl. I S. 1146):\n1. gegen\n§1                                            a) die Vorschriften der Verordnung (EG) Nr. 2815/98\nAnwendungsbereich                                           über die Angabe und Verwendung von Ursprungs-\nbezeichnungen oder\nDie Vorschriften dieser Verordnung gelten für die Durch-\nführung der Verordnung (EG) Nr. 2815/98 der Kommission                    b) die Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Buch-\nvom 22. Dezember 1998 über Handelsbestimmungen für                            führung nach Artikel 4 Abs. 2 zweiter Anstrich der\nOlivenöl (ABl. EG Nr. L 349 S. 56).                                           Verordnung (EG) Nr. 2815/98\nverstoßen hat oder\n§2                                       2. sich den vorgesehenen Kontrollen im Sinne des Arti-\nZuständige Stelle                                     kels 4 Abs. 2 dritter Anstrich der Verordnung (EG)\nNr. 2815/98 nicht unterzieht.\nZuständig für die Zulassung, Kontrolle und Überwa-\nchung der Verpackungsunternehmen gemäß dem in § 1\nbezeichneten Rechtsakt ist die Bundesanstalt für Land-                                                  §5\nwirtschaft und Ernährung.                                                                       Bekanntgabe\nzugelassener Verpackungsunternehmen\n§3                                           Die Bundesanstalt gibt die von ihr zugelassenen Ver-\nOrdnungswidrigkeiten                                packungsunternehmen sowie den Entzug der Zulassung\nim Bundesanzeiger bekannt.\nOrdnungswidrig im Sinne des § 36 Abs. 4 Satz 1 des\nGesetzes zur Durchführung der Gemeinsamen Markt-\norganisationen handelt, wer gegen die Verordnung (EG)                                                   §6\nNr. 2815/98 verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig                                      Inkrafttreten\n1. entgegen Artikel 1 Unterabs. 2 auf den Verpackungen                   Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung\nzur Abgabe an den Endverbraucher in den Mitglied-                 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 19. März 1999\nDer Bund esminist er\nf ü r Er n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Fo r s t e n\nFunk e","370 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 13, ausgegeben zu Bonn am 22. März 1999\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 11. November 1998\n– 2 BvL 10/95 – wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:\n§ 3 Nummer 12 Satz 1 Einkommensteuergesetz in der Fassung von Artikel 1\nNummer 2 Buchstabe f) des Gesetzes zur Änderung steuerrechtlicher Vor-\nschriften vom 26. Juli 1957 (Bundesgesetzbl. I Seite 848) ist mit Artikel 3\nAbsatz 1 des Grundgesetzes unvereinbar, soweit die Norm Steuerfreiheit für\neine Aufwandsentschädigung gewährt, die gezahlt wird nach § 17 Bundesbe-\nsoldungsgesetz in Verbindung mit dem Gesetz über die Feststellung des Bun-\ndeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 1993 (Haushaltsgesetz 1993) vom\n21. Dezember 1992 (Bundesgesetzbl. I Seite 2229; Kapitel 6003 Titel 54701\noder in den jeweiligen Einzelplänen) und den Richtlinien des Bundesministers\ndes Innern über die Gewährung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung\nan Bundesbedienstete, denen eine dienstliche Tätigkeit in dem in Artikel 3 des\nEinigungsvertrages genannten Gebiet (Beitrittsgebiet) übertragen ist.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Abs. 2 des Gesetzes\nüber das Bundesverfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 25. Februar 1999\nDie Bund esminist erin d er Just iz\nDäub ler- Gmelin\n–––––––––––––––\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 4. Februar 1999\n– 1 BvR 420/97 – wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:\nDie einstweilige Anordnung vom 18. März 1997, wiederholt mit Beschlüssen\nvom 9. September 1997, 26. Februar und 18. August 1998 wird erneut für die\nDauer von sechs Monaten, längstens jedoch bis zur Entscheidung über die\nVerfassungsbeschwerde, wiederholt (§ 32 Abs. 6 Satz 2 in Verbindung mit\n§ 93 d Abs. 2 BVerfGG).\nBonn, den 6. März 1999\nDie Bund esminist erin d er Just iz\nDäub ler- Gmelin"]}