{"id":"bgbl1-1998-71-4","kind":"bgbl1","year":1998,"number":71,"date":"1998-10-26T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1998/71#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1998-71-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1998/bgbl1_1998_71.pdf#page=15","order":4,"title":"Verordnung über die Gewährung eines Zuschlags bei Altersteilzeit (Altersteilzeitzuschlagsverordnung - ATZV)","law_date":"1998-10-21T00:00:00Z","page":3191,"pdf_page":15,"num_pages":1,"content":["B undesgesetzblatt J ahrgang 1998 Teil I Nr. 71, ausgegeben zu B onn am 26. Oktober 1998 3191\nVerordnung\nüber die Gewährung eines Zuschlags bei Altersteilzeit\n(Altersteilzeitzuschlagsverordnung – ATZV)\nVom 21. Oktober 1998\nAuf Grund des § 6 Abs. 2 des B undesbesoldungsgesetzes in der Fassung der\nB ekanntmachung vom 16. M ai 1997 (B GB l. I S . 1065, 2032), der durch Artikel 8\nNr. 1 des Gesetzes vom 6. August 1998 (B GB l. I S . 2026) eingefügt worden ist,\nverordnet die B undesregierung:\n§1\nGewährung eines Altersteilzeitzuschlags\nDen in § 6 Abs. 2 des B undesbesoldungsgesetzes genannten B eamten und\nRichtern wird ein nichtruhegehaltfähiger Altersteilzeitzuschlag gewährt.\n§2\nHöhe und Berechnung\n(1) Der Zuschlag wird gewährt in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen\nden Nettodienstbezügen, die sich aus § 6 Abs. 1 des B undesbesoldungsgeset-\nzes ergeben, und 83 vom Hundert der Nettodienstbezüge, die bei Vollzeitbe-\nschäftigung zustehen würden. Zur Ermittlung dieser letztgenannten Nettodienst-\nbezüge sind die B ruttodienstbezüge um die Lohnsteuer entsprechend der indivi-\nduellen S teuerklasse (§ § 38a, 38b des Einkommensteuergesetzes), den S olida-\nritätszuschlag (§ 4 S atz 1 des S olidaritätszuschlaggesetzes 1995) und um einen\nAbzug in Höhe von 8 vom Hundert der Lohnsteuer zu vermindern; Freibeträge\n(§ 39a des Einkommensteuergesetzes) oder sonstige individuelle M erkmale blei-\nben unberücksichtigt.\n(2) B ruttodienstbezüge im S inne des Absatzes 1 sind das Grundgehalt, der\nFamilienzuschlag, Amtszulagen, S tellenzulagen, Zuschüsse zum Grundgehalt für\nP rofessoren an Hochschulen und die bei der Deutschen B undesbank gewährte\nB ankzulage sowie Überleitungszulagen und Ausgleichszulagen, die wegen des\nWegfalls oder der Verminderung solcher B ezüge zustehen.\n(3) S teuerfreie B ezüge, Erschwerniszulagen und Vergütungen werden entspre-\nchend dem Umfang der tatsächlich geleisteten Tätigkeit gewährt.\n§3\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. S eptember 1998 in K raft.\nDer B undesrat hat zugestimmt.\nB onn, den 21. Oktober 1998\nD er B und es kanz ler\nDr. H e l m u t K o h l\nD er B und es minis ter d es Innern\nK anther"]}