{"id":"bgbl1-1998-1-3","kind":"bgbl1","year":1998,"number":1,"date":"1998-01-07T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1998/1#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1998-1-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1998/bgbl1_1998_1.pdf#page=5","order":3,"title":"Bekanntmachung der Neufassung der Bedarfsgegenständeverordnung","law_date":"1997-12-23T00:00:00Z","page":5,"pdf_page":5,"num_pages":32,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                        5\nBekanntmachung\nder Neufassung der Bedarfsgegenständeverordnung\nVom 23. Dezember 1997\nAuf Grund des Artikels 2 der Fünften Verordnung                   digkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. März 1975\nzur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung vom                   (BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlaß vom\n17. April 1997 (BGBl. I S. 796) wird nachstehend der                23. Januar 1991 (BGBl. I S. 530),\nWortlaut der Bedarfsgegenständeverordnung in der seit         zu 2. des § 32 Abs. 1 Nr. 1 in Verbindung mit Abs. 3 des\n23. April 1997 geltenden Fassung bekanntgemacht. Die                Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes in\nNeufassung berücksichtigt:                                          der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juli 1993\n1. die am 16. April 1992 in Kraft getretene Verordnung              (BGBl. I S. 1169) in Verbindung mit Artikel 56 des\nvom 10. April 1992 (BGBl. I S. 866),                             Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. März\n2. den am 1. November 1993 in Kraft getretenen Artikel 3            1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlaß\nNr. 2 der Verordnung vom 26. Oktober 1993 (BGBl. I               vom 23. Januar 1991 (BGBl. I S. 530),\nS. 1782, 2049),                                            zu 4. des § 31 Abs. 2, des § 32 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 und 9b\n3. den am 1. Januar 1994 in Kraft getretenen Artikel 30             in Verbindung mit Abs. 3 sowie des § 44 Nr. 2 des\ndes Gesetzes vom 27. April 1993 (BGBl. I S. 512, 2436),          Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes in\nder Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juli 1993\n4. die am 22. April 1994 in Kraft getretene Verordnung              (BGBl. I S. 1169),\nvom 11. April 1994 (BGBl. I S. 775),\nzu 5. des § 32 Abs. 1 Nr. 1, 4 und 8 in Verbindung mit\n5. die am 29. Juli 1994 in Kraft getretene Verordnung vom           Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-\n15. Juli 1994 (BGBl. I S. 1670),                                 gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom\n6. die am 24. Dezember 1994 in Kraft getretene Ver-                 8. Juli 1993 (BGBl. I S. 1169),\nordnung vom 16. Dezember 1994 (BGBl. I S. 3836),           zu 6. des § 32 Abs. 1 Nr. 1 in Verbindung mit Abs. 3 des\n7. den am 1. Januar 1995 in Kraft getretenen Artikel 5              Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes in\ndes Gesetzes vom 25. Oktober 1994 (BGBl. I S. 3082),             der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juli 1993\n(BGBl. I S. 1169),\n8. die am 28. Juli 1995 in Kraft getretene Verordnung vom\n20. Juli 1995 (BGBl. I S. 954),                            zu 8. des § 32 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 9b in Verbindung mit\nAbs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-\n9. die am 23. April 1997 in Kraft getretene eingangs                gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom\ngenannte Verordnung.                                             8. Juli 1993 (BGBl. I S. 1169), der durch Artikel 1\nNr. 3, 4 und 5 des Gesetzes vom 25. November\nDie Rechtsvorschriften wurden erlassen auf Grund                  1994 (BGBl. I S. 3538) geändert worden ist,\nzu 1. des § 5 Abs. 3, des § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a        zu 9. des § 31 Abs. 2, des § 32 Abs. 1 Nr. 1, 2, 4 und 5 in\nin Verbindung mit Abs. 3, des § 31 Abs. 2, des § 32           Verbindung mit Abs. 3 sowie des § 44 Nr. 2 des\nAbs. 1 Nr. 1 bis 5, 8, 9 Buchstabe b und Nr. 9b in            Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes in\nVerbindung mit Abs. 3 sowie des § 44 Nr. 2 des                der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juli 1993\nLebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes                  (BGBl. I S. 1169), von denen § 31 Abs. 2 durch\nvom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1945, 1946), von              Artikel 1 Nr. 3, § 32 Abs. 1 durch Artikel 1 Nr. 3, 4, 5\ndenen § 32 zuletzt durch Gesetz vom 22. Januar                und 12 sowie § 44 Nr. 2 durch Artikel 1 Nr. 3 und 5\n1991 (BGBl. I S. 121) geändert worden ist, jeweils            des Gesetzes vom 25. November 1994 (BGBl. I\nin Verbindung mit Artikel 56 Abs. 1 des Zustän-               S. 3538) geändert worden ist.\nBonn, den 23. Dezember 1997\nDer Bundesminister für Gesundheit\nIn Vertretung\nBaldur Wagner","6                Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nBedarfsgegenständeverordnung\n§1                                   d) Überzüge aus Paraffinwachs, einschließlich syn-\nGleichstellung                                thetischem Paraffinwachs und mikrokristallinem\nWachs sowie deren Gemische miteinander oder mit\nImprägnierungsmittel in Aerosolpackungen für Leder-               Kunststoff,\nund Textilerzeugnisse, die für den häuslichen Bedarf\ne) lonenaustauscherharze;\nbestimmt und nicht Erzeugnisse im Sinne des § 5 Abs. 1\nNr. 7 Buchstabe b des Lebensmittel- und Bedarfsgegen-        4. Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik:\nständegesetzes sind, werden den Bedarfsgegenständen\nzur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstände\ngleichgestellt.\nbestimmte Gegenstände, die aus einer Mischung an-\n§2                                   organischer Stoffe mit einem im allgemeinen hohen\nGehalt an Ton oder Silikat unter möglichem Zusatz von\nBegriffsbestimmungen                            geringen Mengen organischer Stoffe hergestellt und\nIm Sinne dieser Verordnung sind                                nach ihrer Ausformung gebrannt sind. Sie können\nhochgebrannt und mit Glasuren oder Dekor versehen\n1. Lebensmittelbedarfsgegenstände:\nsein;\nBedarfsgegenstände im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 1 des\nLebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes;             5. Bedarfsgegenstände aus Vinylchloridpolymerisaten:\n2. Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie:             a) Lebensmittelbedarfsgegenstände,\nzur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstände             b) Bedarfsgegenstände im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 3\nbestimmte Folien, hergestellt aus regenerierter Cellu-           des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegeset-\nlose, die aus nicht zu anderen Zwecken verarbeitetem             zes,\nHolz oder aus nicht zu anderen Zwecken verarbeiteter          c) Bedarfsgegenstände im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 5\nBaumwolle gewonnen worden ist, auch mit Beschich-                des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegeset-\ntung auf einer oder auf beiden Seiten, ausgenommen               zes, die bei bestimmungsgemäßem oder vorauszu-\na) Folien, deren für die Berührung mit Lebensmitteln             sehendem Gebrauch mit den Schleimhäuten des\nbestimmte Seite eine Lackbeschichtung von mehr               Mundes in Berührung kommen und\nals 50 Milligramm pro Quadratdezimeter aufweist,          die unter Verwendung von Vinylchloridpolymerisaten\nb) mehrschichtige Folien, deren für die Berührung mit         oder -kopolymerisaten hergestellt sind.\nLebensmitteln bestimmte Schicht nicht aus Zellglas\nbesteht, und\n§3\nc) Kunstdärme aus regenerierter Cellulose;\nVerbotene Stoffe\n3. Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff:\nBei dem gewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln\nzur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstände\nder in Anlage 1 aufgeführten Bedarfsgegenstände dürfen\nbestimmte Materialien und Gegenstände sowie Teile\ndie dort genannten Stoffe nicht verwendet werden.\ndavon, die ausschließlich aus Kunststoff oder aus\nzwei oder mehr Schichten bestehen, von denen jede\nausschließlich aus Kunststoff besteht und die durch                                   §4\nKlebstoffe oder auf andere Weise zusammengehalten\nZugelassene Stoffe\nwerden. Kunststoff ist eine organische makromoleku-\nlare Verbindung, die durch Polymerisation, Polykon-          (1) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebens-\ndensation, Polyaddition oder sonstige vergleichbare       mittelbedarfsgegenständen aus Zellglasfolie dürfen nur\nVerfahren aus Molekülen mit niedrigerem Molekular-        die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der\ngewicht oder durch chemische Veränderung natür-           dort in Spalte 2 genannten Verwendungsbeschränkungen\nlicher Makromoleküle gewonnen wird. Dieser makro-         verwendet werden. Die Stoffe dürfen nur verwendet\nmolekularen Verbindung können andere Stoffe oder          werden, wenn sie den in Spalte 4 festgesetzten Reinheits-\nZubereitungen zugefügt werden. Als Kunststoff gelten      anforderungen entsprechen. Soweit in Spalte 4 keine\nauch die Silikone und sonstige vergleichbare makro-       Reinheitsanforderungen festgelegt sind, müssen die\nmolekulare Verbindungen. Als Kunststoff gelten jedoch     verwendeten Stoffe im Hinblick auf ihren Einsatzbereich\nnicht:                                                    handelsüblichen Reinheitsanforderungen genügen. Ab-\na) Zellglasfolien,                                        weichend von Satz 1 dürfen auch andere als die dort\ngenannten Stoffe als Farbstoff und Klebstoff verwendet\nb) Elastomere und natürlicher oder synthetischer          werden, sofern ein Übergang der Stoffe auf die mit der\nKautschuk,                                            Folie in Berührung kommenden Lebensmittel oder deren\nc) Papier und Pappe, auch wenn diese durch Zusatz         Oberfläche nach einer anerkannten Analysenmethode\nvon Kunststoff modifiziert worden sind,               nicht festzustellen ist.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                   7\n(2) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebens-          gegenständen auf Lebensmittel übergehen, als unbe-\nmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff dürfen als          denklich und unvermeidbar im Sinne des § 31 Abs. 1 des\nMonomere und sonstige Ausgangsstoffe nur die in An-          Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes anzu-\nlage 3 aufgeführten Stoffe verwendet werden. Die Stoffe      sehen, wenn sie die in Anlage 3 Spalte 4 angegebenen\nmüssen hinsichtlich der Reinheitskriterien von guter tech-   spezifischen Migrationswerte nicht überschreiten. Ist dort\nnischer Qualität sein. Satz 1 gilt nicht bei dem Herstellen  für einen Stoff außer einem spezifischen Migrationsgrenz-\nvon                                                          wert auch ein höchstzulässiger Restgehalt angegeben, so\n1. Oberflächenbeschichtungen mit flüssigen, pulverför-       kann der spezifische Migrationswert unberücksichtigt\nmigen oder dispergierten Harzen und Polymeren wie         bleiben, wenn der höchstzulässige Restgehalt nicht über-\nLacken, Farben usw.,                                      schritten wird. Eine Überprüfung der Einhaltung der spezi-\nfischen Migrationsgrenzwerte ist nicht erforderlich, wenn\n2. Silikonen,                                                nachgewiesen werden kann, daß unter der Annahme des\n3. Epoxyharzen,                                              vollständigen Übergangs der im Bedarfsgegenstand ent-\nhaltenen Substanz der spezifische Migrationsgrenzwert\n4. durch bakterielle Fermentation gewonnenen Erzeug-\nnicht überschritten werden kann.\nnissen,\n(2) Insgesamt dürfen von einem Lebensmittelbedarfs-\n5. Klebern und Haftvermittlern,\ngegenstand aus Kunststoff Stoffe auf Lebensmittel nur bis\n6. Druckfarben.                                              zu einer Höchstmenge von 10 Milligramm pro Quadrat-\ndezimeter des Lebensmittelbedarfsgegenstandes über-\n§5\ngehen. In folgenden Fällen beträgt die Höchstmenge\nVerbotene Verfahren                        jedoch 60 Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel:\nBei dem Herstellen der in Anlage 4 aufgeführten            1. füllbare Lebensmittelbedarfsgegenstände mit einem\nBedarfsgegenstände dürfen die dort genannten Verfahren           Fassungsvermögen von mindestens 500 Millilitern und\nnicht angewendet werden.                                         höchstens 10 Litern;\n2. füllbare Lebensmittelbedarfsgegenstände, bei denen\n§6                                   die Abschätzung der mit den Lebensmitteln in Be-\nHöchstmengen                                rührung kommenden Oberfläche nicht möglich ist;\nGewerbsmäßig dürfen nicht in den Verkehr gebracht          3. Deckel, Dichtungsringe, Stopfen oder ähnliche Ver-\nwerden                                                           schlüsse.\n1. Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie,            (3) Bei den in Anlage 6 aufgeführten Lebensmittel-\nwenn sie die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe über die     bedarfsgegenständen sind Anteile der dort genannten\ndort in Spalte 3 festgesetzten Höchstmengen hinaus        Stoffe, die von den Bedarfsgegenständen auf Lebensmit-\nenthalten,                                                tel übergehen, als unbedenklich und unvermeidbar im\nSinne des § 31 Abs. 1 des Lebensmittel- und Bedarfs-\n2. Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff,\ngegenständegesetzes anzusehen, wenn sie die dort an-\nwenn sie die in Anlage 3 aufgeführten Stoffe über die\ngegebenen Höchstmengen nicht überschreiten.\ndort in Spalte 4 festgesetzten höchstzulässigen Rest-\ngehalte hinaus enthalten; ist für einen Stoff in Anlage 3\nSpalte 4 außer einem höchstzulässigen Restgehalt                                      §9\nauch ein spezifischer Migrationsgrenzwert angegeben,                            Warnhinweise\nso kann der höchstzulässige Restgehalt unberücksich-\ntigt bleiben, wenn der spezifische Migrationsgrenzwert       In Anlage 7 aufgeführte Bedarfsgegenstände dürfen\neingehalten ist,                                          gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn\ndie dort aufgeführten Warnhinweise an der dort genannten\n3. in Anlage 5 aufgeführte Bedarfsgegenstände, wenn          Stelle unverwischbar, deutlich sichtbar, leicht lesbar und\nsie die dort in Spalte 3 genannten Stoffe über die in     in deutscher Sprache angegeben sind.\nSpalte 4 festgesetzten Höchstmengen hinaus enthalten.\n§ 10\n§7\nKennzeichnung\nVerwendungsverbote\n(1) Lebensmittelbedarfsgegenstände dürfen vor ihrer\n(1) Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Anforde-\nbestimmungsgemäßen Verwendung gewerbsmäßig nur in\nrungen der §§ 4 bis 6 nicht entsprechen, dürfen beim\nden Verkehr gebracht werden, wenn angegeben sind:\ngewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln von Lebens-\nmitteln nicht verwendet werden.                              1. der Hinweis „Für Lebensmittel“, ein anderer geeigneter\nHinweis auf ihren Verwendungszweck oder das in der\n(2) Bedruckte Zellglasfolie darf gewerbsmäßig nur so\nAnlage 8 aufgeführte Symbol,\nverwendet werden, daß die bedruckte Seite nicht mit\nLebensmitteln in Berührung kommt.                            2. die besonderen Bedingungen bei ihrer Verwendung,\nsofern solche zu beachten sind,\n§8                               3. a) der Name oder die Firma sowie die Anschrift oder\nÜbergang von Stoffen auf Lebensmittel                       der Sitz oder\n(1) Bei Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunst-             b) die eingetragene Marke\nstoff sind Anteile der in Anlage 3 genannten Monomere            des Herstellers, des Verarbeiters oder eines in einem\noder sonstigen Ausgangsstoffe, die von den Bedarfs-              Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft oder","8                Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\neinem anderen Vertragsstaat des Abkommens über               (2) Schuherzeugnisse sind mit der Angabe ihrer\nden Europäischen Wirtschaftsraum niedergelassenen         Bestandteile und der Angabe der hierfür verwendeten\nVerkäufers.                                               und nach Absatz 3 bestimmten Materialien durch Pikto-\ngramme oder schriftliche Angaben nach Maßgabe der\n(2) Die Angaben nach Absatz 1 sind auf dem Lebens-\nAnlage 11 Nr. 2 und 3 zu kennzeichnen. Dies gilt nicht für\nmittelbedarfsgegenstand oder dessen Verpackung oder\neinem Etikett, das sich auf dem Lebensmittelbedarfs-         1. gebrauchte Schuhe,\ngegenstand oder seiner Verpackung befindet, unver-           2. Sicherheitsschuhwerk, das unter die Verordnung über\nwischbar, deutlich sichtbar, leicht lesbar und in deutscher      das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzaus-\nSprache anzubringen.                                             rüstungen fällt,\n(3) Abweichend von Absatz 2 können die Angaben             3. Spielzeugschuhe.\nnach Absatz 1\nDie Vorschriften der Chemikalien-Verbotsverordnung\n1. bei Lebensmittelbedarfsgegenständen, die nicht im         bleiben unberührt.\nEinzelhandel abgegeben werden, in einem Begleit-\npapier enthalten sein,                                       (3) In der Kennzeichnung nach Absatz 2 ist das Material\nanzugeben, das mindestens 80 Prozent jeweils\n2. auf einem Schild gut sichtbar in unmittelbarer Nähe\ndes Lebensmittelbedarfsgegenstandes angebracht            1. der Fläche des Obermaterials,\nwerden, bei Angaben nach Absatz 1 Nr. 3 jedoch nur,       2. der Fläche von Futter und Decksohle und\nwenn aus technischen Gründen eine Kennzeichnung\n3. des Volumens der Laufsohle\nnach Absatz 2 nicht möglich ist.\nausmacht. Entfallen auf kein Material mindestens 80 Pro-\n(4) Die Angaben nach Absatz 1 Nr. 1 können bei Le-\nzent, so sind Angaben zu den beiden Materialien mit\nbensmittelbedarfsgegenständen entfallen, deren Zweck-\nden größten Anteilen am Schuhbestandteil zu machen.\nbestimmung, bei dem Herstellen, Behandeln, Inverkehr-\nDie Bestimmung der Materialien des Obermaterials erfolgt\nbringen oder dem Verzehr von Lebensmitteln verwendet\nunabhängig von Zubehör oder Verstärkungsteilen, wie\nzu werden, offensichtlich ist.\nKnöchelschützern, Randeinfassungen, Verzierungen,\n(5) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff          Schnallen, Laschen, Ösen oder ähnlichen Vorrichtungen.\noder aus Zellglasfolie dürfen vor ihrer bestimmungs-\ngemäßen Verwendung gewerbsmäßig nur in den Verkehr\ngebracht werden, wenn sie von einer schriftlichen                                        § 11\nErklärung in deutscher Sprache begleitet sind, in der                          Untersuchungsverfahren\nbescheinigt wird, daß sie den Anforderungen dieser Ver-\nordnung entsprechen. Satz 1 gilt nicht für zur Ausfuhr          Die in Anlage 10 genannten Untersuchungen sind nach\nbestimmte Erzeugnisse sowie für die Abgabe im Einzel-        den dort aufgeführten Untersuchungsverfahren durchzu-\nhandel und für Bedarfsgegenstände, deren Zweckbestim-        führen.\nmung bei dem Herstellen, Behandeln, Inverkehrbringen\noder dem Verzehr von Lebensmitteln verwendet zu wer-                                     § 12\nden, offensichtlich ist.                                                Straftaten und Ordnungswidrigkeiten\n(6) In Anlage 9 aufgeführte Bedarfsgegenstände dürfen\n(1) Nach § 51 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 bis 4 des Lebens-\ngewerbsmäßig an Verbraucher im Sinne des § 6 des\nmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft,\nLebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes nur\nwer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 7 Bedarfs-\nabgegeben werden, wenn die in Spalte 3 aufgeführten\ngegenstände verwendet.\nAngaben an den in Spalte 4 vorgesehenen Stellen unver-\nwischbar, deutlich sichtbar, leicht lesbar und in deutscher     (2) Nach § 51 Abs. 1 Nr. 6, Abs. 2 bis 4 des Lebens-\nSprache angebracht sind.                                     mittel- und Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft,\nwer vorsätzlich oder fahrlässig\n§ 10a                             1. entgegen § 3 bei dem Herstellen oder Behandeln der in\nAnlage 1 aufgeführten Bedarfsgegenstände dort ge-\nKennzeichnung von Schuherzeugnissen                      nannte Stoffe verwendet,\n(1) Schuherzeugnisse nach Anlage 11 Nr. 1 müssen           2. entgegen § 4 Abs. 1 Satz 1 bei dem Herstellen von\nvon dem Hersteller oder seinem in der Europäischen               Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Zellglasfolie\nGemeinschaft niedergelassenen Bevollmächtigten oder,             a) andere als in der Anlage 2 aufgeführte Stoffe oder\nsofern weder der Hersteller noch sein Bevollmächtigter in\nder Europäischen Gemeinschaft eine Niederlassung hat,            b) in Anlage 2 aufgeführte Stoffe unter Nichteinhaltung\nvon demjenigen, der die Schuherzeugnisse in der Euro-                der dort genannten Verwendungsbeschränkungen\npäischen Gemeinschaft erstmals in den Verkehr bringt,            verwendet,\nvor dem gewerbsmäßigen Inverkehrbringen mit den An-\ngaben nach Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit Absatz 3        3. entgegen § 4 Abs. 2 Satz 1 bei dem Herstellen\nversehen werden. Die Angaben nach Satz 1 sind an min-            von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunst-\ndestens einem Schuherzeugnis eines jeden Paares lesbar,          stoff andere als in Anlage 3 aufgeführte Stoffe als\nhaltbar und gut sichtbar anzubringen. Wer Schuherzeug-           Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe verwendet\nnisse gewerbsmäßig abgibt, muß sicherstellen, daß bei            oder\nder Abgabe die Kennzeichnung nach Maßgabe von Satz 2         4. entgegen § 5 bei dem Herstellen der in Anlage 4 aufge-\nangebracht ist. Die Angaben können durch schriftliche            führten Bedarfsgegenstände dort genannte Verfahren\nAngaben ergänzt werden.                                          anwendet.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                  9\n(3) Nach § 52 Abs. 2 Nr. 10 des Lebensmittel- und                                       § 16\nBedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer                                   Übergangsvorschriften\n1. entgegen § 4 Abs. 1 Satz 2 bei dem Herstellen von\nLebensmittelbedarfsgegenständen aus Zellglasfolie            (1) (gegenstandslos)\nStoffe unter Nichteinhaltung der festgesetzten Rein-         (2) Bedarfsgegenstände, die nach den bisher gelten-\nheitsanforderungen verwendet oder                         den Vorschriften dieser Verordnung bis zum 31. März\n2. entgegen § 6 Bedarfsgegenstände in den Verkehr            1996 hergestellt oder eingeführt worden sind, dürfen,\nbringt, wenn sie dort genannte Stoffe über die fest-      soweit sie den Anforderungen des § 3 in Verbindung\ngesetzten Höchstmengen oder Restgehalte hinaus            mit Anlage 1 Nr. 7 nicht entsprechen, noch bis zum\nenthalten.                                                31. Dezember 1998 in den Verkehr gebracht werden.\nAbweichend hiervon dürfen\n(4) Wer eine in Absatz 3 bezeichnete Handlung fahr-\nlässig begeht, handelt nach § 53 Abs. 1 des Lebensmittel-    1. Arbeits-, Berufs- und Schutzkleidung sowie Uniformen\nund Bedarfsgegenständegesetzes ordnungswidrig.                   und Dienstbekleidung, soweit nicht für den privaten\nGebrauch hergestellt, und gebrauchte Bedarfsgegen-\n(5) Ordnungswidrig im Sinne des § 53 Abs. 2 Nr. 1\nstände, die den Anforderungen des § 3 in Verbin-\nBuchstabe d des Lebensmittel- und Bedarfsgegen-\ndung mit Anlage 1 Nr. 7 nicht entsprechen, über den\nständegesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig\n31. Dezember 1998 hinaus erneut in den Verkehr ge-\nentgegen § 9 Bedarfsgegenstände in den Verkehr bringt,\nbracht werden,\ndie nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise mit\nWarnhinweisen versehen sind.                                 2. Bedarfsgegenstände hinsichtlich der bei ihrer Herstel-\nlung verwendeten wiedergewonnenen Fasern oder\n(6) Ordnungswidrig im Sinne des § 54 Abs. 1 Nr. 3 des\nsonstiger gebrauchter oder wiederverwerteter Mate-\nLebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes handelt,\nrialien, die den Anforderungen des § 3 in Verbindung\nwer vorsätzlich oder fahrlässig\nmit Anlage 1 Nr. 7 nicht entsprechen, noch bis zum\n1. entgegen                                                      31. Dezember 1999 hergestellt oder eingeführt und in\na) § 10 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Lebensmittel-         den Verkehr gebracht werden,\nbedarfsgegenstände in den Verkehr bringt oder         3. Bedarfsgegenstände, die hinsichtlich der Verwendung\nb) § 10 Abs. 6 Bedarfsgegenstände abgibt,                     von Pigmenten nicht den Anforderungen des § 3 in\nVerbindung mit Anlage 1 Nr. 7 entsprechen, noch bis\ndie nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise mit\nzum 31. März 1998 hergestellt oder eingeführt und bis\nden dort bezeichneten Angaben versehen sind, oder\nzum 30. September 1998 in den Verkehr gebracht\n2. entgegen § 10a Abs. 1 Satz 1 oder 2 ein Schuherzeug-          werden.\nnis nicht mit den vorgeschriebenen Angaben versieht\noder entgegen § 10a Abs. 1 Satz 3 die Anbringung der         (2a) Ganz oder teilweise aus Leder bestehende\nvorgeschriebenen Kennzeichnung nicht sicherstellt.        Bedarfsgegenstände einschließlich Materialien zur Her-\nstellung dieser Bedarfsgegenstände dürfen, soweit sie\nhinsichtlich des Leders den Anforderungen des § 3 in\n§ 13                             Verbindung mit Anlage 1 Nr. 7 nicht entsprechen, noch\nUnberührtheitsklausel                      bis zum 31. März 1997 hergestellt oder eingeführt und\nbis zum 31. Dezember 1998 in den Verkehr gebracht\nDie Bestimmungen der auf das Chemikaliengesetz             werden.\ngestützten Rechtsverordnungen und der Verordnung über\ndie Sicherheit von Spielzeug bleiben unberührt.                 (3) Schuherzeugnisse nach § 10a dürfen noch bis zum\n23. März 1996 ohne die dort vorgeschriebene Kennzeich-\n§ 14                             nung in den Verkehr gebracht werden. Davon abweichend\ndürfen Schuherzeugnisse, die dem Einzelhändler vor dem\n(Aufhebung von Vorschriften)                  23. März 1996 in Rechnung gestellt oder geliefert worden\nsind, noch bis zum 23. September 1997 ohne die nach\n§ 15                             § 10a vorgeschriebene Kennzeichnung in den Verkehr\ngebracht werden.\nAusschluß der Anwendung\ndes Gesetzes betreffend den Verkehr                    (4) Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Vor-\nmit blei- und zinkhaltigen Gegenständen              schriften dieser Verordnung in der bis zum 22. April 1997\ngeltenden Fassung entsprechen, dürfen noch bis zum\nAuf Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik ist\n31. Dezember 1998 in den Verkehr gebracht und ver-\ndas Gesetz betreffend den Verkehr mit blei- und zinkhalti-\nwendet werden.\ngen Gegenständen in der im Bundesgesetzblatt Teil III,\nGliederungsnummer 2125-9, veröffentlichten bereinigten\nFassung, zuletzt geändert durch Artikel 63 des Gesetzes                                   § 17\nvom 2. März 1974 (BGBl. I S. 469), nicht anzuwenden.                                 (Inkrafttreten)","10              Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nAnlage 1\n(zu § 3)\nStoffe, die bei dem Herstellen oder Behandeln\nvon bestimmten Bedarfsgegenständen nicht verwendet werden dürfen\nLfd.                 Bedarfsgegenstand                                                 Verbotene Stoffe\nNr.\n1                          2                                                                3\n1.     Niespulver                                      Pulver aus der Panamarinde (Quillaja saponaria), ihre Saponine und deren\nDerivate\nPulver aus der Wurzel der Christ-, Weihnachtsrose (Helleborus niger)\n– schwarzer Nieswurz\nPulver aus der Wurzel des Bärenfußes (Helleborus viridis)\n– grüner Nieswurz\nPulver aus der Wurzel des weißen Germers (Veratrum album)\n– weißer Nieswurz\nPulver aus der Wurzel des schwarzen Germers (Veratrum nigrum)\n– schwarzer Nieswurz\nHolzstaub\nBenzidin und seine Derivate\no-Nitrobenzaldehyd\n2.     Stinkbomben                                     Ammoniumsulfid und Ammoniumhydrogensulfid\nAmmoniumpolysulfide\n3.     Tränengas                                       Flüchtige Ester der Bromessigsäure:\nMethylbromacetat\nEthylbromacetat\nPropylbromacetat\nButylbromacetat\n4.     Bedarfsgegenstände im Sinne des § 5             Tri-(2,3-dibrompropyl)-phosphat (TRIS)\nAbs. 1 Nr. 6 des Lebensmittel- und Bedarfs-\nTris-(aziridinyl)-phosphinoxid (TEPA)\ngegenständegesetzes, die unter Verwen-\ndung von Textilien hergestellt sind, ausge-     Polybromierte Biphenyle (PBB)\nnommen Schutzkleidung, sowie für entspre-\nchend hergestellte Spieltiere und Puppen\n5.     Scherzspiele                                    Flüssige Stoffe und Zubereitungen, die nach § 4a oder § 4b der Gefahr-\nstoffverordnung als gefährlich eingestuft oder einzustufen sind\n6.     Ohrstecker oder gleichartige Erzeugnisse,       Nickel\ndie Bedarfsgegenstände im Sinne des § 5\nAbs. 1 Nr. 6 des Lebensmittel- und Bedarfs-\ngegenständegesetzes sind und die dazu\nbestimmt sind, bis zur Epithelisierung des\nWundkanals im menschlichen Körper zu\nverbleiben","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                   11\nLfd.\nBedarfsgegenstand                                           Verbotene Stoffe\nNr.\n1                        2                                                          3\n7.   1. Bekleidung, Materialien zur Herstellung Azofarbstoffe, die durch Aufspaltung einer oder mehrerer Azogruppen\nvon Bekleidung                          eines der nachfolgenden Amine bilden können, ausgenommen Pigmente,\nbei denen nach dem Verfahren der in Anlage 10 Nr. 7 angegebenen Me-\n2. Bettwäsche, Schlafdecken, Kopfkissen,\nthode keine der nachstehend aufgeführten Amine durch Spaltung einer\nSchlafsäcke\noder mehrerer Azogruppen nachgewiesen werden können:\n3. Handtücher, Strandmatten, Luftmatrat-\nCAS-Nr.\nzen\n4-Aminodiphenyl                                     92-67-1\n4. Masken, Haarteile, Perücken, künstli-\nche Wimpern                             Benzidin                                            92-87-5\n5. Schmuckgegenstände, die auf der Haut    4-Chlor-o-toluidin                                  95-69-2\ngetragen werden, Armbänder              2-Naphthylamin                                      91-59-8\n6. Brustbeutel, Rucksäcke                  o-Aminoazotoluol                                    97-56-3\n7. Krabbeldecken, Bezüge von Liegen und    2-Amino-4-nitrotoluol                               99-55-8\nSitzen für Säuglinge und Kleinkinder\np-Chloranilin                                      106-47-8\n8. Windeln, Binden, Slipeinlagen, Tam-     2,4-Diaminoanisol                                  615-05-4\npons\n4,4�-Diaminodiphenylmethan                         101-77-9\n3,3�-Dichlorbenzidin                                91-94-1\n3,3�-Dimethoxybenzidin                             119-90-4\n3,3�-Dimethylbenzidin                              119-93-7\n3,3�-Dimethyl-4,4�-diaminodiphenylmethan           838-88-0\np-Kresidin                                         120-71-8\n4,4�-Methylen-bis(2-chloranilin)                   101-14-4\n4,4�-Oxydianilin                                   101-80-4\n4,4�-Thiodianilin                                  139-65-1\no-Toluidin                                          95-53-4\n2,4-Toluylendiamin                                  95-80-7\n2,4,5-Trimethylanilin                              137-17-7","12                    Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nAnlage 2\n(zu § 4 Abs. 1 und § 6 Nr. 1)\nStoffe, die für die Herstellung von Zellglasfolien zugelassen sind\nT eil A\nZ e l l g l a s f o l i e o h n e L a c k b e s c h i c h tu n g\nS toff 1)                Verwendungsbeschränkung                     Höchstmengen               R einheitsanforderungen\n1                                    2                                   3                               4\n1.    R egenerierte C ellulose           Der Anteil\nAnteil ininder\nderFolie\nF olie muß\nmuß   mindestens\nmindestens 72 % )      72%\n2     2\n)\nbetragen.\n2.    Zusatzstoffe\n2.1 F euchthaltemittel                                                         Nicht mehr als\ninsgesamt 27 % 2)\n– Bis(2-hydroxyethyl)ether                                                                               Nur für zu beschichtendes\n[Diethylenglykol]                                                                                     Zellglas und für die Ver-\npackung von nicht feuchten\nLebensmitteln, d.h. die kein\nphysikalisch freies Wasser\nan der O berfläche haben\n– E thandiol                                                                                             Auf das Lebensmittel, das\n[Monoethylenglykol]                                                                                   mit der F olie in Berührung\nkommt, dürfen Mono- und\nDiethylenglykol insgesamt\nzu höchstens 30 mg/kg\nLebensmittel übergehen.\n– 1,3-Butandiol\n– G lycerin\n– 1,2-P ropandiol\n[1,2-P ropylenglykol]\n– P olyethylenoxid                                                                                     Mittleres Molekulargewicht\n[P olyethylenglykol]                                                                                zwischen 250 und 1 200\n– 1,2-P olypropylenoxid                                                                                Mittleres Molekulargewicht\n[1,2-P olypropylenglykol]                                                                           nicht größer als 400 mit\neinem G ehalt an freiem\n1,3-P ropandiol von nicht\nmehr als 1 G ewichts-%\n– S orbit\n– Tetraethylenglykol\n– Triethylenglykol\n– Harnstoff\n2.2 Andere S toffe                                                             Nicht mehr als\ninsgesamt 1% 2)\nE rste G ruppe                                                           Der G ehalt der F olie\nan jedem S toff oder jeder\nS toffgruppe darf 2 mg/dm2\nnicht überschreiten.\n– E ssigsäure und ihre\nAmmonium-, C alcium-,\nMagnesium-, K alium-\nund Natriumsalze\n– Ascorbinsäure und ihre\nAmmonium-, C alcium-,\nMagnesium-, K alium-\nund Natriumsalze\n1\n) Die üblichen technischen Bezeichnungen sind in eckigen K lammern angegeben.\n2\n) Die angegebenen P rozentsätze beziehen sich auf das G ewicht und sind im Verhältnis zu der Menge an wasserfreier Zellglasfolie berechnet.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                 13\nS toff               Verwendungsbeschränkung           Höchstmengen           R einheitsanforderungen\n1                             2                            3                            4\n– Benzoesäure und ihr\nNatriumsalz\n– Ameisensäure und ihre\nAmmonium-, C alcium-,\nMagnesium-, K alium-\nund Natriumsalze\n– geradkettige gesättigte\noder ungesättigte F ett-\nsäuren mit gerader K oh-\nlenstoffzahl C 8 – C 20,\nBehensäure, R izinolsäure\nund deren Ammonium-,\nC alcium-, Magnesium-,\nK alium-, Natrium-,\nAluminium- und Zinksalze\n– C itronensäure, d,l-Milch-\nsäure, Maleinsäure,\nWeinsäure und ihre\nNatrium- und K aliumsalze\n– S orbinsäure und ihre\nAmmonium-, C alcium-,\nMagnesium-, K alium- und\nNatriumsalze\n– Amide geradkettiger,\ngesättigter oder ungesättigter\nF ettsäuren mit gerader\nK ohlenstoffzahl C 8 – C 20,\nBehensäureamid und\nR izinolsäureamid\n– Natürliche S tärke\n(Lebensmittelqualität)\nund S tärkemehl\n– S tärke (Lebensmittel-\nqualität) und S tärkemehl,\nchemisch modifiziert\n– Amylose\n– C alciumcarbonat,\nMagnesiumcarbonat,\nMagnesiumchlorid,\nC alciumchlorid\n– G lycerinester mit gerad-\nkettigen, gesättigten oder\nungesättigten F ettsäuren\nmit gerader K ohlenstoff-\nzahl C 8 – C 20 und/oder\nAdipinsäure, C itronen-\nsäure, 12-Hydroxystearin-\nsäure [O xystearin], R izinol-\nsäure\n– E ster des P olyoxyethylens\n(Anzahl der O xyethylen-\ngruppen zwischen 8 und 14)\nmit geradkettigen, gesättig-\nten oder ungesättigten F ett-\nsäuren mit geradzahliger\nK ohlenstoffkette C 8 – C 20\n– S orbitester mit gerad-\nkettigen, gesättigten oder\nungesättigten F ettsäuren\nmit geradzahliger K ohlen-\nstoffkette C 8 – C 20","14               Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nS toff              Verwendungsbeschränkung             Höchstmengen              R einheitsanforderungen\n1                            2                              3                               4\n– Mono- und/oder Diester\nder S tearinsäure mit\nE thandiol und/oder\nBis(2-hydroxyethyl)ether\nund/oder Triethylenglykol\n– O xide und Hydroxide des\nAluminiums, C alciums,\nMagnesiums und\nS iliciums, S ilicate und\nS ilicathydrate des\nAluminiums, C alciums,\nMagnesiums und K aliums\n– P olyethylenoxid                                                                        Mittleres Molekulargewicht\n[P olyethylenglykol]                                                                    zwischen 1 200 und 4 000\n– Natriumpropionat\nZweite G ruppe                                              Die F olienseite, die mit den\nLebensmitteln in Berührung\nkommt, darf insgesamt\nhöchstens 1 mg/dm2 und\nvon jedem S toff oder jeder\nS toffgruppe höchstens\n0,2 mg/dm2 enthalten,\nsofern nicht geringere\nMengen angegeben sind.\n– Alkyl-(C 8 – C 18)benzol-\nsulfonat, Natriumsalz\n– Isopropylnaphthalinsulfonat,\nNatriumsalz\n– Alkyl-(C 8 – C 18)sulfat,\nNatriumsalz\n– Alkyl-(C 8 – C 18)sulfonat,\nNatriumsalz\n– Dioctylsulfosuccinat,\nNatriumsalz\n– Distearat des Dihydroxy-                                  Die F olienseite, die mit den\ndiethylentriaminmono-                                     Lebensmitteln in Berührung\nacetat                                                    kommt, darf höchstens\n0,05 mg/dm2 enthalten.\n– Ammonium, Magnesium-,\nK aliumsalze des Lauryl-\nsulfats\n– N,N�-Distearoyl-\ndiaminoethan[N,N�-\nDistearoylethylendiamin]\nund\nN,N�-Dipalmitoyl-\ndiaminoethan[N,N�-\nDipalmitoylethylendiamin]\nund\nN,N�-Dioleyl-\ndiaminoethan[N,N�-\nDioleylethylendiamin]\n– 2-Heptadecyl-4,4-bis-\n(Methylenstearat)-oxazolin\n– P olyethylenaminostear-                                   Die F olienseite, die mit\namidethylsulfat                                           den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 0,1 mg/dm2\nenthalten.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                15\nS toff               Verwendungsbeschränkung              Höchstmengen       R einheitsanforderungen\n1                             2                               3                        4\nDritte G ruppe                                                Die F olienseite, die mit\nVerankerungsmittel                                            den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\ninsgesamt höchstens\n1 mg/dm2 enthalten.\n– Melamin-F ormaldehyd,                                       F reier F ormaldehyd:\nkondensiert, modifiziert                                    Die F olienseite, die mit\noder nicht modifiziert:                                     den Lebensmitteln in\nK ondensationsprodukt aus                                   Berührung kommt, darf\nMelamin-F ormaldehyd,                                       höchstens 0,5 mg/dm2\nmodifiziert mit einem                                       enthalten.\noder mehreren der\nnachfolgenden P rodukte:                                    F reies Melamin:\nButanol, Diethylentriamin,                                  Die F olienseite, die mit\nE thanol, Triethylentetramin,                               den Lebensmitteln in\nTetraethylenpentamin,                                       Berührung kommt, darf\nTris-(2-hydroxyethyl)-amin,                                 höchstens 0,3 mg/dm2\n3,3�-Diaminodipropylamin,                                   enthalten.\n4,4�-Diaminodibutylamin\n– K ondensationsprodukte                                      F reier F ormaldehyd:\naus Melamin-Harnstoff-                                      Die F olienseite, die mit\nF ormaldehyd, modifiziert                                   den Lebensmitteln in\nmit Tris-(2-hydroxyethyl)-                                  Berührung kommt, darf\namin                                                        höchstens 0,5 mg/dm2\nenthalten.\nF reies Melamin:\nDie F olienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 0,3 mg/dm2\nenthalten.\n– K ationische vernetzte\nP olyalkylenamine\na) P olyamid-E pichlor-\nhydrinharze auf Basis\nDiaminopropylmethyl-\namin und E pichlor-\nhydrin\nb) P olyamid-E pichlor-\nhydrinharze auf Basis\nE pichlorhydrin, Adipin-\nsäure, C aprolactam,\nDiethylentriamin und/\noder E thylendiamin\nc) P olyamid-E pichlor-\nhydrinharze auf Basis\nvon Adipinsäure,\nDiethylentriamin und\nE pichlorhydrin oder\neiner Mischung von\nE pichlorhydrin und\nAmmoniak\nd) P olyamid-P olyamin-\nE pichlorhydrinharze\nauf Basis von E pichlor-\nhydrin, Dimethyladipat\nund Diethylentriamin\ne) P olyamid-P olyamin-\nE pichlorhydrazinharze\nauf Basis von E pichlor-\nhydrin, Adipinsäure-\namid und Diamino-\npropylmethylamin","16                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nS toff              Verwendungsbeschränkung                   Höchstmengen        R einheitsanforderungen\n1                             2                                       3                     4\n– P olyethylenamine und                                           Die F olienseite, die mit\nP olyethylenimine                                              den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 0,75 mg/dm2\nenthalten.\n– K ondensationsprodukte                                          F reier F ormaldehyd:\naus Harnstoff-F orm-                                           Die F olienseite, die mit\naldehyd, nicht modifiziert                                     den Lebensmitteln in\noder modifiziert mit einem                                     Berührung kommt, darf\noder mehreren der                                              höchstens 0,5 mg/dm2\nnachfolgenden P rodukte:                                       enthalten.\nMethanol, E thanol,\nButanol, Diethylentriamin,\nTriethylentetramin,\nTetraethylenpentamin,\nG uanidin, Natriumsulfit,\nS ulfanilsäure, Diamino-\ndiethylamin, 3,3�-Diamino-\ndipropylamin, Diamino-\npropan, Diaminobutan,\nAminomethylsulfonsäure\nVierte G ruppe                                                    Die F olienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nvon diesen S toffen und\nS toffgruppen insgesamt\nhöchstens 0,01 mg/dm2\nenthalten.\n– R eaktionsprodukte von\naminierten S peiseölen\nund P olyethylenoxid\n– Laurylsulfat des\nMonoethanolamins\nT eil B\nB e s c h i c h te te Z e l l g l a s f o l i e\nS toff              Verwendungsbeschränkung                   Höchstmengen        R einheitsanforderungen\n1                             2                                       3                     4\nA. In Teil A aufgeführte S toffe    S iehe Teil A                     S iehe Teil A             S iehe Teil A\nB. Lacke                            S iehe § 2 Nr. 2\nBuchstabe a\n1.   P olymere\n– E thyl-, Hydroxyethyl-,\nHydroxypropyl- und\nMethylether der\nC ellulose\n– C ellulosenitrat                                            Die F olienseite, die mit Der S tickstoffgehalt liegt\nden Lebensmitteln in      zwischen 10,8 % und 12,2 %.\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 20 mg/dm2\nenthalten.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998               17\nS toff               Verwendungsbeschränkung             Höchstmengen       R einheitsanforderungen\n1                              2                             3                        4\n– P olymere, C opolymere\nund ihre Mischungen,\naus folgenden Mono-\nmeren hergestellt:\nVinylacetale von\ngesättigten Alde-\nhyden (C 1 – C 6)\nVinylacetat\nAlkyl(C 1 – C 4)vinyl-\nether\nAcryl-, C roton-,\nItacon-, Malein-,          Beschränkungen\nMethacrylsäure             entsprechend\nund ihre E ster            Anlage 3 S palte 4\nButadien\nS tyrol\nMethylstyrol\nVinylidenchlorid\nAcrylnitril\nMethacrylnitril\nE thylen, P ropylen,\n1- und 2-Butylen\nVinylchlorid             In Übereinstimmung mit\n§ 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 3\n2. Harze                      Nur zur Herstellung von       Die F olienseite, die mit\nZellglasfolien, die mit einem den Lebensmitteln in\nLack aus C ellulosenitrat     Berührung kommt, darf\noder C opolymeren von         insgesamt höchstens\nVinylchlorid und Vinyl-       12,5 mg/dm2 enthalten.\nacetat beschichtet sind\n– K asein\n– K olophonium und/oder\nseine P olymerisations-,\nHydrierungs- oder\nDisproportionierungs-\nprodukte und deren\nE ster mit Methyl-,\nE thyl- und\nmehrwertigen\nC 2 – C 6-Alkoholen\noder Mischungen\ndieser Alkohole\n– K olophonium und/oder\nseine P olymerisations-,\nHydrierungs- oder\nDisproportionierungs-\nprodukte kondensiert\nmit Acrylsäure und/oder\nMaleinsäure und/oder\nC itronensäure und/oder\nF umarsäure und/oder\nP hthalsäure und/oder\nBisphenolformaldehyd\nverestert mit Methyl-,\nE thyl- und mehrwertigen\nC 2 – C 6-Alkoholen\noder deren Mischungen","18              Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nS toff              Verwendungsbeschränkung             Höchstmengen        R einheitsanforderungen\n1                            2                              3                         4\n– E ster des Bis-(2-\nhydroxyethyl)-ethers\nmit Additionsprodukten\ndes β-P inen und/oder\nDipenten und/oder\nDiterpen und Malein-\nsäureanhydrid\n– G elatine (Lebensmit-\ntelqualität)\n– R izinusöl und seine\nDehydrations- oder\nHydrierungsprodukte\nund die K ondensations-\nprodukte mit P oly-\nglycerin, Adipinsäure,\nMaleinsäure, C itronen-\nsäure, P hthalsäure\nund S ebacinsäure\n– P oly-β-pinen\n[Terpenharze]\n– Harnstoff-F ormaldehyd-\nharze (siehe Veranke-\nrungsmittel)\n3. Weichmacher                                             Die F olienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 6 mg/dm2\nenthalten.\n– Acetyltributylcitrat\n– Acetyl-tri-(2-ethyl-\nhexyl)citrat\n– Di-iso-butyl- und\nDi-n-butyladipat\n– Di-n-hexylazelat\n– Butylbenzylphthalat                                   Die F olienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 2 mg/dm2\nenthalten.\n– Di-n-butylphthalat                                    Die F olienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 3 mg/dm2\nenthalten.\n– Dicyclohexylphthalat                                  Die F olienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 4 mg/dm2\nenthalten.\n– Diphenyl-(2-ethylhexyl)-                              Die F olienseite, die mit\nphosphat                                              den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 2,5 mg/dm2\nenthalten.\n– G lycerinmonoacetat\n[Monoacetin]\n– G lycerindiacetat\n[Diacetin]\n– G lycerintriacetat\n[Triacetin]","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                    19\nS toff                Verwendungsbeschränkung           Höchstmengen            R einheitsanforderungen\n1                               2                            3                            4\n– Dibutylsebacat\n– Di-(2-ethylhexyl)-seba-\ncat [Dioctylsebacat]\n– Di-n-butyl- und Di-iso-\nbutyltartrat\n4.  Andere Zusatzstoffe                                      In der unbeschichteten\nZellglasfolie und der\nBeschichtung zusammen\ninsgesamt nicht mehr als\n6 mg/dm2 Berührungs-\nfläche mit den Lebens-\nmitteln\n4.1 Zusatzstoffe, die in         S iehe Teil A               Die gleichen Höchst-        S iehe Teil A\nTeil A aufgeführt sind                                   mengen wie in Teil A\n(die Mengen beziehen\nsich jedoch auf die\nunbeschichtete Zellglas-\nfolie und die Beschich-\ntung insgesamt)\n4.2 S pezielle Zusatzstoffe                                  Die F olienseite, die mit\nfür Lacke                                                den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nvon jedem S toff oder jeder\nS toffgruppe höchstens\n2 mg/dm2 des Lackes\nenthalten, sofern nicht\ngeringere Mengen\nangegeben sind.\n– 1-Hexadecanol und\n1-O ctadecanol\n– E ster der geradkettigen,\ngesättigten oder unge-\nsättigten F ettsäuren mit\ngeradzahliger K ohlen-\nstoffkette von C 8 – C 20\nund R izinolsäure mit\ngeradkettigen E thyl-,\nButyl-, Amyl- und\nO leylalkoholen\n– Montanwachs, Montan-\nsäuren (C 26 – C 32)\ngereinigt und/oder\nderen E ster mit\nE thandiol und/oder\n1,3-Butandiol und/oder\nderen C alcium- und\nK aliumsalze enthaltend\n– C arnaubawachs\n– Bienenwachs\n– E spartowachs\n– C andelillawachs\n– Dimethylpolysiloxan                                    Die F olienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 1 mg/dm2 des\nLackes enthalten.\n– E poxydiertes S ojaöl\n(mit einem O xirangehalt\nzwischen 6 und 8 %)\n– G ereinigtes P araffin\nund gereinigte\nmikrokristalline Wachse","20              Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nS toff              Verwendungsbeschränkung             Höchstmengen        R einheitsanforderungen\n1                            2                              3                         4\n– P entaerythrit-\ntetrastearat\n– Mono- und bis-(octa-                                  Die F olienseite, die mit\ndecyldiethylenoxid)-                                  den Lebensmitteln in\nphosphat                                              Berührung kommt, darf\nhöchstens 0,2 mg/dm2\ndes Lackes enthalten.\n– Aliphatische S äuren\n(C 8 – C 20) verestert\nmit Mono- und/oder\nbis(2-hydroxyethyl)-\namin\n– 2- und 3-tert-butyl-                                  Die F olienseite, die mit\n4-hydroxyanisol                                       den Lebensmitteln in\n[Butylhydroxyanisol,                                  Berührung kommt, darf\nBHA]                                                  höchstens 0,06 mg/dm2\ndes Lackes enthalten.\n– 2,6-Di-tert-butyl-                                    Die F olienseite, die mit\n4-methylphenol                                        den Lebensmitteln in\n[Butylhydroxytoluol,                                  Berührung kommt, darf\nBHT]                                                  höchstens 0,06 mg/dm2\ndes Lackes enthalten.\n– Di-n-octylzinn-bis-                                   Die F olienseite, die mit\n(2-ethylhexyl)-maleat                                 den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 0,06 mg/dm2\ndes Lackes enthalten.\n5. Lösemittel                                              Die F olienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\ninsgesamt höchstens\n0,6 mg/dm2 des Lackes\nenthalten.\n– Butylacetat\n– E thylacetat\n– Isobutylacetat\n– Isopropylacetat\n– P ropylacetat\n– Aceton\n– Butylalkohol\n– E thylalkohol\n– Isobutylalkohol\n– Isopropylalkohol\n– P ropylalkohol\n– C yclohexan\n– E thylenglykolmono-\nbutylether\n– E thylenglykolmono-\nbutylether-acetat\n– E thylenglykolmono-\nethylether\n– E thylenglykolmono-\nethylether-acetat","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                 21\nS toff               Verwendungsbeschränkung             Höchstmengen        R einheitsanforderungen\n1                             2                              3                         4\n– E thylenglykolmono-\nmethylether\n– E thylenglykolmono-\nmethylether-acetat\n– Methylethylketon\n– Methylisobutylketon\n– Tetrahydrofuran\n– Toluol                                                 Die F olienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\ninsgesamt höchstens\n0,06 mg/dm2 des\nLackes enthalten.“","22                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nAnlage 3\n(zu § 4 Abs. 2, § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 1)\nMonomere und sonstige Ausgangsstoffe,\ndie für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind 1)\nA b s c h n i tt A\nP M/R E F .-Nr. 2)    C AS -Nr. 3)                   Bezeichnung 4)                            Beschränkungen 5) 6)\n1                  2                                 3                                          4\n10030           000514-10-3      Abietinsäure\n10060           000075-07-0      Acetaldehyd\n10090           000064-19-7      E ssigsäure\n10120           000108-05-4      Vinylacetat                                    S ML = 12 mg/kg\n10150           000108-24-7      E ssigsäureanhydrid\n10210           000074-86-2      Acetylen\n10630           000079-06-1      Acrylamid                                      S ML = NN (NG = 0,01 mg/kg)\n10660           015214-89-8      2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure         S ML = 0,05 mg/kg\n10690           000079-10-7      Acrylsäure\n10750           002495-35-4      Benzylacrylat\n10780           000141-32-2      n-Butylacrylat\n10810           002998-08-5      sec-Butylacrylat\n10840           001663-39-4      tert-Butylacrylat\n000818-61-1      Hydroxyethylacrylat                            S iehe „E thylenglykolmonoacrylat“\n11470           000140-88-5      E thylacrylat\n11590           000106-63-8      iso-Butylacrylat\n11680           000689-12-3      iso-P ropylacrylat\n11710           000096-33-3      Methylacrylat\n11830           000818-61-1      E thylenglykolmonoacrylat\n11890           002499-59-4      n-O ctylacrylat\n11980           000925-60-0      P ropylacrylat\n12100           000107-13-1      Acrylnitril                                    S ML = NN (NG = 0,02 mg/kg)\n12130           000124-04-9      Adipinsäure\n12280           002035-75-8      Adipinsäureanhydrid\n12310                            Albumin\n12340                            Albumin, durch F ormaldehyd koaguliert\n12375                            Alkohole, aliphatische, einwertige,\ngesättigte, geradkettige, primäre (C 4 – C 22)\n12670           002855-13-2      1-Amino-3-aminomethyl-3,5,5-                   S ML = 6 mg/kg\ntrimethylcyclohexan\n12788           002432-99-7      11-Aminoundecansäure                           S ML = 5 mg/kg\n12789           007664-41-7      Ammoniak\n12820           000123-99-9      Azelainsäure\n12970           004196-95-6      Azelainsäureanhydrid\n13000           001477-55-0      1,3-Benzoldimethanamin                         S ML = 0,05 mg/kg\n13090           000065-85-0      Benzoesäure\n13150           000100-51-6      Benzylalkohol\n000111-46-6      Bis(2-hydroxyethyl)ether                       S iehe „Diethylenglykol“\n000077-99-6      2,2-Bis(hydroxymethyl)-1-butanol               S iehe „1,1,1-Trimethylolpropan“\n13390           000105-08-8      1,4-Bis(hydroxymethyl)cyclohexan\n13480           000080-05-7      2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan                 S ML = 3 mg/kg","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998              23\nP M/R E F .-Nr. 2)    C AS -Nr. 3)                   Bezeichnung 4)                         Beschränkungen 5) 6)\n1                  2                                3                                        4\n13510           001675-54-3      2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan-bis(2,3-     Q M = 1 mg/kg in BG oder\nepoxypropyl)ether                           S ML = NN\n(NG = 0,02 mg/kg)\n000110-98-5      Bis(hydroxypropyl)ether                     S iehe „Dipropylenglykol“\n005124-30-1      Bis(4-isocyanatocyclohexyl)methan           S iehe „Dicyclohexylmethan-\n4,4�-di-isocyanat“\n13530           038103-06-9      2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan-             S ML = 0,05 mg/kg\nbis(phthalsäureanhydrid)\n13600           047465-97-4      3,3-Bis(3-methyl-4-hydroxyphenyl)-          S ML = 1,8 mg/kg\n2-indolinon\n13614           038103-06-9      Bisphenol A-bis(phthalsäureanhydrid)        S iehe 13530\n000080-05-7      Bisphenol A                                 S iehe „2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-\npropan“\n001675-54-3      Bisphenol                                   S iehe „2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-\npropan-bis(2,3-epoxypropyl)ether“\n13630           000106-99-0      Butadien                                    Q M = 1 mg/kg in BG oder S ML = NN\n(NG = 0,02 mg/kg)\n13690           000107-88-0      1,3-Butandiol\n13840           000071-36-3      1-Butanol\n13870           000106-98-9      1-Buten\n13900           000107-01-7      2-Buten\n14110           000123-72-8      Butyraldehyd\n14140           000107-92-6      Buttersäure\n14170           000106-31-0      Buttersäureanhydrid\n14200           000105-60-2      C aprolactam                                S ML(T) = 15 mg/kg\n14230           002123-24-2      C aprolactam, Natriumsalz                   S ML(T) = 15 mg/kg\n(berechnet als C aprolactam)\n14320           000124-07-2      C aprylsäure\n14350           000630-08-0      K ohlenmonoxid\n14380           000075-44-5      C arbonylchlorid                            Q M = 1 mg/kg in BG\n14411           008001-79-4      R izinusöl\n14500           009004-34-6      C ellulose\n14530           007782-50-5      C hlor\n000106-89-8      1-C hlor-2,3-epoxypropan                    S iehe „E pichlorhydrin“\n14680           000077-92-9      C itronensäure\n14710           000108-39-4      m-K resol\n14740           000095-48-7      o-K resol\n14770           000106-44-5      p-K resol\n000105-08-8      1,4-C yclohexandimethanol                   S iehe „1,4-Bis(hydroxymethyl)-\ncyclohexan“\n14950           003173-53-3      C yclohexylisocyanat                        Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n15070           001647-16-1      1,9-Decadien                                S ML = 0,05 mg/kg\n15095           000334-48-5      Decansäure\n15100           000112-30-1      1-Decanol\n000107-15-3      1,2-Diaminoethan                            S iehe „E thylendiamin“\n000124-09-4      1,6-Diaminohexan                            S iehe „Hexamethylendiamin“\n15250           000110-60-1      1,4-Diaminobutan\n15565           000106-46-7      1,4-Dichlorbenzol                           S ML = 12 mg/kg","24                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nP M/R E F .-Nr. 2)    C AS -Nr. 3)                   Bezeichnung 4)                       Beschränkungen 5) 6)\n1                  2                                3                                      4\n15700           005124-30-1      Dicyclohexylmethan-4,4�-di-isocyanat        Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n15760           000111-46-6      Diethylenglykol                             S ML(T) = 30 mg/kg allein oder\nzusammen mit E thylenglykol\n15790           000111-40-0      Diethylentriamin                            S ML = 5 mg/kg\n15820           000345-92-6      4,4�-Difluorbenzophenon                     S ML = 0,05 mg/kg\n15880           000120-80-9      1,2-Dihydroxybenzol                         S ML = 6 mg/kg\n15910           000108-46-3      1,3-Dihydroxybenzol                         S ML = 2,4 mg/kg\n15940           000123-31-9      1,4-Dihydroxybenzol                         S ML = 0,6 mg/kg\n15970           000611-99-4      4,4�-Dihydroxybenzophenon                   S ML = 6 mg/kg\n16000           000092-88-6      4,4�-Dihydroxybiphenyl                      S ML = 6 mg/kg\n16150           000108-01-0      Dimethylaminoethanol                        S ML = 18 mg/kg\n16240           000091-97-4      3,3�-Dimethyl-4,4�-di-isocyanatobiphenyl    Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n16480           000126-58-9      Dipentaerythrit\n16570           004128-73-8      Diphenylether-4,4�-di-isocyanat             Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n16600           005873-54-1      Diphenylmethan-2,4�-di-isocyanat            Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n16630           000101-68-8      Diphenylmethan-4,4�-di-isocyanat            Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n16660           000110-98-5      Dipropylenglykol\n16750           000106-89-8      E pichlorhydrin                             Q M = 1 mg/kg in BG\n16780           000064-17-5      E thanol\n16950           000074-85-1      E thylen\n16960           000107-15-3      E thylendiamin                              S ML = 12 mg/kg\n16990           000107-21-1      E thylenglykol                              S ML(T) = 30 mg/kg allein oder\nzusammen mit Diethylenglykol\n17005           000151-56-4      E thylenimin                                S ML = NN (NG = 0,01 mg/kg)\n17020           000075-21-8      E thylenoxid                                Q M = 1 mg/kg in BG\n17050           000104-76-7      2-E thyl-1-hexanol                          S ML = 30 mg/kg\n17160           000097-53-0      E ugenol                                    S ML = 0,01 mg/kg\n17170           061788-47-4      K okosfettsäuren\n17200           068308-53-2      S ojafettsäuren\n17230           061790-12-3      Tallölfettsäuren\n17260           000050-00-0      F ormaldehyd                                S ML = 15 mg/kg\n17290           000110-17-8      F umarsäure\n17530           000050-99-7      G lucose\n18010           000110-94-1      G lutarsäure\n18070           000108-55-4      G lutarsäureanhydrid\n18100           000056-81-5      G lycerin\n18250           000115-28-6      Hexachlorendomethylentetra-                 S ML = NN (NG = 0,01 mg/kg)\nhydrophthalsäure\n18280           000115-27-5      Hexachlorendomethylentetra-                 S ML = NN (NG = 0,01 mg/kg)\nhydrophthalsäureanhydrid\n18310           036653-82-4      1-Hexadecanol\n18430           000116-15-4      Hexafluorpropylen                           S ML = NN (NG = 0,01 mg/kg)\n18460           000124-09-4      Hexamethylendiamin                          S ML = 2,4 mg/kg","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                  25\nP M/R E F .-Nr. 2)    C AS -Nr. 3)                   Bezeichnung 4)                        Beschränkungen 5) 6)\n1                  2                                3                                       4\n18640           000822-06-0      Hexamethylen-di-isocyanat                   Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n18670           000100-97-0      Hexamethylentetramin                        S ML(T) = 15 mg/kg\n(berechnet als F ormaldehyd)\n000123-31-9      Hydrochinon                                 S iehe „1,4-Dihydroxybenzol“\n18880           000099-96-7      p-Hydroxybenzoesäure\n19000           000115-11-7      iso-Buten\n19210           001459-93-4      Dimethyl-iso-phthalat                       S ML = 0,05 mg/kg\n19270           000097-65-4      Itaconsäure\n19460           000050-21-5      Milchsäure\n19470           000143-07-7      Laurinsäure\n19480           002146-71-6      Vinyllaurat\n19510           011132-73-3      Lignocellulose\n19540           000110-16-7      Maleinsäure                                 S ML(T) = 30 mg/kg\n19960           000108-31-6      Maleinsäureanhydrid                         S ML(T) = 30 mg/kg\n(berechnet als Maleinsäure)\n000108-78-1      Melamin                                     S iehe „2,4,6-Triamino-1,3-5-triazin“\n20020           000079-41-4      Methacrylsäure\n20080           002495-37-6      Benzylmethacrylat\n20110           000097-88-1      Butylmethacrylat\n20140           002998-18-7      sec-Butylmethacrylat\n20170           000585-07-9      tert-Butylmethacrylat\n20890           000097-63-2      E thylmethacrylat\n21010           000097-86-9      iso-Butylmethacrylat\n21100           004655-34-9      iso-P ropylmethacrylat\n21130           000080-62-6      Methylmethacrylat\n21190           000868-77-9      E thylenglykolmonomethacrylat\n21280           002177-70-0      P henylmethacrylat\n21340           002210-28-8      P ropylmethacrylat\n21460           000760-93-0      Methacrylsäureanhydrid\n21490           000126-98-7      Methacrylnitril                             S ML = NN (NG = 0,02 mg/kg)\n21550           000067-56-1      Methanol\n21940           000924-42-5      N-Methylolacrylamid                         S ML = NN (NG = 0,01 mg/kg)\n22150           000691-37-2      4-Methyl-1-penten                           S ML = 0,02 mg/kg\n22350           000544-63-8      Myristinsäure\n22390           000840-65-3      Dimethylnaphthalin-2,6-dicarboxylat         S ML = 0,05 mg/kg\n22420           003173-72-6      1,5-Naphthalen-di-isocyanat                 Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n22450           009004-70-0      Nitrocellulose\n22480           000143-08-8      1-Nonanol\n22570           000112-96-9      O ctadecylisocyanat                         Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n22600           000111-87-5      1-O ctanol\n22660           000111-66-0      1-O cten                                    S ML = 15 mg/kg\n22763           000112-80-1      Ö lsäure\n22780           000057-10-3      P almitinsäure\n22840           000115-77-5      P entaerythrit","26                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nP M/R E F .-Nr. 2)    C AS -Nr. 3)                    Bezeichnung 4)                        Beschränkungen 5) 6)\n1                  2                                 3                                       4\n22870           000071-41-0       1-P entanol\n22960           000108-95-2       P henol\n23050           000108-45-2       1,3-P henylendiamin                         Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n000075-44-5       P hosgen                                    S iehe „C arbonylchlorid“\n23170           007664-38-2       P hosphorsäure\nP hthalsäure                                S iehe „Terephthalsäure“\n23200           000088-99-3       O -P hthalsäure\n23230           000131-17-9       Diallylphthalat                             S ML = NN (NG = 0,01 mg/kg)\n23380           000085-44-9       P hthalsäureanhydrid\n23470           000080-56-8       alpha-P inen\n23500           000127-91-3       beta-P inen\n23590           025322-68-3       P olyethylenglykol\n23651           025322-69-4       P olypropylenglykol\n23740           000057-55-6       1,2-P ropandiol\n23800           000071-23-8       1-P ropanol\n23830           000067-63-0       2-P ropanol\n23860           000123-38-6       P ropionaldehyd\n23890           000079-09-4       P ropionsäure\n23950           000123-62-6       P ropionsäureanhydrid\n23980           000115-07-1       P ropylen\n24010           000075-56-9       P ropylenoxid                               Q M = 1 mg/kg in BG\n000120-80-9       P yrocatechol                               S iehe „1,2-Dihydroxybenzol“\n24057           000089-32-7       P yromellitsäureanhydrid                    S ML = 0,05 mg/kg\n(berechnet als P yromellitsäure)\n24070           073138-82-6       Harzsäuren\n000108-46-3       R esorcin                                   S iehe „1,3-Dihydroxybenzol“\n24100           008050-09-7       K olophonium\n24130           008050-09-7       K olophoniumharz                            siehe „K olophonium“\n24160           008052-10-6       Tallölharz\n24190           009014-63-5       Baumharz\n24250           009006-04-6       Naturkautschuk\n24270           000069-72-7       S alicylsäure\n24280           000111-20-6       S ebacinsäure\n24430           002561-88-8       S ebacinsäureanhydrid\n24475           001313-82-2       Natriumsulfid\n24490           000050-70-4       S orbit\n24520           008001-22-7       S ojaöl\n24540           009005-25-8       Lebensmittelstärke\n24550           000057-11-4       S tearinsäure\n24610           000100-42-5       S tyrol\n24820           000110-15-6       Bernsteinsäure\n24850           000108-30-5       Bernsteinsäureanhydrid\n24880           000057-50-1       S accharose\n24887           006362-79-4       5-S ulfoisophthalsäure,                     S ML = 5 mg/kg\nMononatriumsalz\n24888           003965-55-7       Dimethyl-5-sulfoisophthalat,                S ML = 0,05 mg/kg\nMononatriumsalz\n24910           000100-21-0       Terephthalsäure                             S ML = 7,5 mg/kg","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                  27\nP M/R E F .-Nr. 2)    C AS -Nr. 3)                      Bezeichnung 4)                         Beschränkungen 5) 6)\n1                  2                                    3                                        4\n24940           000100-20-9       Terephthalsäuredichlorid                       S ML(T) = 7,5 mg/kg\n(berechnet als Terephthalsäure)\n24970           000120-61-6       Dimethylterephthalat\n25090           000112-60-7       Tetraethylenglykol\n25120           000116-14-3       Tetrafluorethylen                              S ML = 0,05 mg/kg\n25150           000109-99-9       Tetrahydrofuran                                S ML = 0,6 mg/kg\n25180           000102-60-3       N,N,N�,N�-Tetrakis(2-hydroxy-\npropyl)ethylendiamin\n25210           000584-84-9       2,4-Toluol-di-isocyanat                        Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n25240           000091-08-7       2,6-Toluol-di-isocyanat                        Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n25270           026747-90-0       2,4-Toluol-di-isocyanat, dimer                 Q M(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NC O )\n25360                             2,3-E poxypropyltrialkyl(C 5 – C 15)acetat     S ML = 6 mg/kg\n25420           000108-78-1       2,4,6-Triamino-1,3,5-triazin                   S ML = 30 mg/kg\n25510           000112-27-6       Triethylenglykol\n25600           000077-99-6       1,1,1-Trimethylolpropan                        S ML = 6 mg/kg\n25910           024800-44-0       Tripropylenglykol\n25960           000057-13-6       Harnstoff\n26050           000075-01-4       Vinylchlorid                                   S iehe Anlage 5 Nr. 1\nund Anlage 6 Nr. 1\n26110           000075-35-4       Vinylidenchlorid                               Q M = 5 mg/kg in BG oder\nS ML = NN\n(NG = 0,05 mg/kg)\n26140           000075-38-7       Vinylidenfluorid                               S ML = 5 mg/kg\nA b s c h n i t t B 7)\nPM/REF.-Nr.2)            CAS-Nr.3)                        Bezeichnung 4)                          Beschränkungen 5) 6)\n1                      2                                   3                                        4\n000542-02-9      Acetoguanamin                                    Siehe „2,4-Diamino-6-methyl-\n1,3,5-triazin“\n10599/90A          061788-89-4      Dimere von ungesättigten Fettsäuren (C18),\ndestillierte\n10599/91          061788-89-4      Dimere, von ungesättigten Fettsäuren (C18),\nnicht destillierte\n10599/92A          068783-41-5      Dimere, hydrierte, von ungesättigten Fettsäuren\n(C18), destillierte\n10599/93          068783-41-5      Dimere, hydrierte, von ungesättigten Fettsäuren\n(C18), nicht destillierte\n11000            050976-02-8      Dicyclopentadienylacrylat\n11245            002156-97-0      Dodecylacrylat\n11500            000103-11-7      2-Ethylhexylacrylat\n11530            000999-61-1      2-Hydroxypropylacrylat\n12265            004074-90-2      Divinyladipat\n12910            001732-10-1      Dimethylazelat\n000528-44-9      1,2,4-Benzoltricarbonsäure                       Siehe „Trimellithsäure“","28             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nPM/REF.-Nr.2)      CAS-Nr.3)                      Bezeichnung 4)                         Beschränkungen 5) 6)\n1                 2                                 3                                        4\n13060        004422-95-1      1,3,5-Benzoltricarbonsäuretrichlorid\n000080-09-1      Bisphenol S                                  Siehe „4,4�-Dihydroxydiphenylsulfon“\n000091-76-9      Benzoguanamin                                Siehe „2,4-Diamino-6-phenyl-\n1,3,5-triazin“\n13720        000110-63-4      1,4-Butandiol\n13780        002425-79-8      1,4-Butandiol-bis(2,3-epoxypropyl)ether      QM(T) = 5 mg/kg in BG\n(berechnet als Epoxy)\n13810        000505-65-7      1,4-Butandiolformal\n13932        000598-32-3      3-Buten-2-ol\n14020        000098-54-4      4-tert-Butylphenol\n14260        000502-44-3      Caprolacton\n14800        003724-65-0      Crotonsäure\n15130        000872-05-9      1-Decen\n15310        000091-76-9      2,4-Diamino-6-phenyl-1,3,5-triazin\n15370        003236-53-1      1,6-Diamino-2,2,4-trimethylhexan\n15400        003236-54-2      1,6-Diamino-2,4,4-trimethylhexan\n15610        000080-07-9      4,4�-Dichlordiphenylsulfon\n15730        000077-73-6      Dicyclopentadien\n16090        000080-09-1      4,4�-Dihydroxydiphenylsulfon\n16210        006864-37-5      3,3�-Dimethyl-4,4�-diaminodicyclohexylmethan\n16360        000576-26-1      2,6-Dimethylphenol\n16390        000126-30-7      2,2-Dimethyl-1,3-propandiol\n16450        000646-06-0      1,3-Dioxolan\n16540        000102-09-0      Diphenylcarbonat\n16690        001321-74-0      Divinylbenzol\n16697        000693-23-2      Dodecandisäure\n17110        016219-75-3      5-Ethylidenbicyclo[2.2.1]hept-2-en\n18220        068564-88-5      N-Heptylaminoundecansäure\n18370        000592-45-0      1,4-Hexadien\n18441        000085-42-7      Hexahydrophthalsäureanhydrid\n18700        000629-11-8      1,6-Hexandiol\n18820        000592-41-6      1-Hexen\n19060        000109-53-5      iso-Butylvinylether\n19150        000121-91-5      iso-Phthalsäure\n19180        000099-63-8      iso-Phthalsäuredichlorid\n000078-79-5      Isopren                                      Siehe „2-Methyl-1,3-butadien“\n19490        000947-04-6      Laurolactam\n19570        000999-21-3      Diallylmaleinat\n19600        000105-76-0      Dibutylmaleinat\n19990        000079-39-0      Methacrylamid\n20050        000096-05-9      Allylmethacrylat\n20260                         Cyclohexylmethacrylat\n20380        001189-08-8      1,3-Butandioldimethacrylat\n20410        002082-81-7      1,4-Butandiolmethacrylat\n20440        000097-90-5      Ethylenglykoldimethacrylat\n20530        002867-47-2      2-(Dimethylamino)ethylmethacrylat\n20590        000106-91-2      2,3-Epoxypropylmethacrylat                   QM(T) = 5 mg/kg in BG\n(berechnet als Epoxy)\n21370        010595-80-9      2-Sulfoethylmethacrylat","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                                           29\nPM/REF.-Nr.2)             CAS-Nr.3)                              Bezeichnung 4)                                      Beschränkungen 5) 6)\n1                        2                                        3                                                      4\n21400             054276-35-6             Sulfopropylmethacrylat\n21520             001561-92-8             Natriummethallylsulfonat                                    QM = 5 mg/kg in BG\n21640             000078-79-5             2-Methyl-1,3-butadien\n21730             000563-45-1             3-Methyl-1-buten\n000505-65-7             1,4-(Methylendioxy)butan                                    Siehe „1,4-Butandiolformal“\n21970             000923-02-4             N-Methylolmethacrylamid\n22210             00098-83-9              alpha-Methylstyrol\n22360             001141-38-4             2,6-Naphthalendicarbonsäure\n000126-30-7             Neopentylglykol                                             Siehe „2,2-Dimethyl-1,3-propandiol“\n22428             051000-52-3             Vinylneodecanoat\n22720             000140-66-9             4-tert-Octylphenol\n22900             000109-67-1             1-Penten\n22937             001623-05-8             Perfluorpropyl-perfluorvinylether\nPhthalsäuren                                                Siehe „iso- oder o-Phthalsäure“\n23770             000504-63-2             1,3-Propandiol\n23920             000105-38-4             Vinylpropionat\n24370             000106-79-6             Dimethylsebacat\n24760             026914-43-2             Styrolsulfonsäure\n25380                                     Vinyl-trialkyl(C5 – C15)acetat (= Vinylversatat)\n25390             000101-37-1             Triallylcyanurat\n25450             026896-48-0             Tricyclodecandimethanol\n25540             000528-44-9             Trimellithsäure                                             QM(T) = 5 mg/kg in BG\n25550             000552-30-7             Trimellithsäureanhydrid                                     QM(T) = 5 mg/kg in BG\n(berechnet als Trimellithsäure)\n25810             015625-89-5             1,1,1-Trimethylolpropantriacrylat\n25840             003290-92-4             1,1,1-Trimethylolpropantrimethacrylat\n25900             000110-88-3             Trioxan\n000102-71-6             Tris(2-hydroxyethyl)amin                                    Siehe „Triethanolamin“\n26170             003195-78-6             N-Vinyl-N-methylacetamid                                    QM = 5 mg/kg in BG\n26230             000088-12-0             Vinylpyrrolidon\n000622-97-9             p-Vinyltoluol                                               Siehe „p-Methylstyrol“\n000105-67-9             m-Xylenol                                                   Siehe „2,4-Dimethylphenol“\n000526-75-0             o-Xylenol                                                   Siehe „2,3-Dimethylphenol“\n000095-87-4             p-Xylenol                                                   Siehe „2,5-Dimethylphenol“\n1\n) a) Die Anlage umfaßt:\n– S toffe, die polymerisiert werden; dies schließt P olykondensation, P olyaddition oder vergleichbare P rozesse zur Bildung von Makromolekülen\nmit ein;\n– natürliche oder künstlich erzeugte makromolekulare S toffe, die bei der Herstellung modifizierter Makromoleküle verwendet werden, sofern die\nMonomere oder die zu deren S ynthese notwendigen sonstigen Ausgangsstoffe nicht im Verzeichnis aufgeführt sind;\n– S toffe, die zur Modifizierung bestehender natürlicher oder künstlich erzeugter makromolekularer S toffe verwendet werden;\n– die S alze (Doppelsalze und saure S alze eingeschlossen) des Aluminiums, Ammoniums, C alciums, E isens, Magnesiums, K aliums, Natriums\nund Zinks der zulässigen S äuren, P henole oder Alkohole.\nb) Die Anlage umfaßt nicht:\naa) S toffe wie beispielsweise:\n– R eaktionszwischenprodukte;\n– Abbauprodukte;\n– Verunreinigungen in den verwendeten S toffen;\nbb) O ligomere und natürliche oder synthetische P olymere sowie deren Mischungen, wenn die Monomere oder die zu ihrer S ynthese benötigten\nAusgangsstoffe im Verzeichnis aufgeführt sind;\ncc) G emische der genehmigten S toffe.","30                       Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\n2\n) P M/R E F .-Nr.: E WG -Verpackungsmaterial-R eferenznummer der gelisteten S toffe.\n3\n) C AS -Nr.: C hemical Abstract S ervice-Nummer.\n4\n) G ehört ein in dieser S palte als E inzelverbindung aufgeführter S toff auch zu einer chemischen G ruppe, gelten für ihn die Beschränkungen, die bei der\nentsprechenden E inzelverbindung angegeben sind.\n5\n) Die in dieser S palte verwendeten Abkürzungen oder Ausdrücke haben folgende Bedeutung:\nNG        = Nachweisgrenze der Analysenmethode; Analysentoleranz inbegriffen;\nBG        = Bedarfsgegenstand;\nNC O      = Isocyanat-G ruppe;\nNN        = nicht nachweisbar. Im S inne dieser Verordnung bedeutet „nicht nachweisbar“, daß der S toff mit einer validierten Analysenmethode nicht\nnachgewiesen werden kann. Diese Methode muß eine E mpfindlichkeit besitzen, wie sie für den jeweiligen S toff aufgeführt ist. G ibt es\ngegenwärtig keine solche Methode, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten E mpfindlichkeit angewandt werden, bis eine\nvalidierte Methode entwickelt worden ist;\nQM        = höchstzulässiger R estgehalt des S toffes im Bedarfsgegenstand;\nQ M(T) = höchstzulässiger R estgehalt des S toffes im Bedarfsgegenstand, ausgedrückt als S umme der angegebenen S ubstanzen oder S toff-\ngruppen. Die E inhaltung des Q M(T)-Wertes ist durch Messung mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. S olange eine solche\nMethode nicht zur Verfügung steht, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten E mpfindlichkeit, die die Bestimmung des\nausgewiesenen G renzwertes ermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist;\nS ML      = spezifischer Migrationsgrenzwert in Lebensmitteln oder in Lebensmittelsimulantien, sofern nicht anders angegeben. Im S inne dieser\nVerordnung ist der spezifische Migrationswert mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. G ibt es gegenwärtig keine solche\nMethode, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten E mpfindlichkeit, die die Bestimmung des ausgewiesenen G renzwertes\nermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist;\nS ML(T) = spezifischer Migrationswert in Lebensmitteln oder Lebensmittelsimulantien, ausgedrückt als S umme der angegebenen S ubstanzen oder\nS toffgruppe. Die E inhaltung des S ML(T)-Wertes ist durch Messung mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. S olange eine\nsolche Methode nicht zur Verfügung steht, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten E mpfindlichkeit, die die Bestimmung des\nausgewiesenen G renzwertes ermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist.\n6\n) Die in dieser S palte aufgeführten S ML-Werte sind in Milligramm pro K ilogramm (mg/kg) angegeben. In den folgenden F ällen sind diese Werte jedoch\nin Milligramm pro Q uadratdezimeter zu berechnen (zur Umrechnung werden die in Milligramm pro K ilogramm angegebenen S ML-Werte durch den\nUmrechnungsfaktor 6 dividiert):\na) füllbare Bedarfsgegenstände mit einem F assungsvermögen von weniger als 500 Millilitern oder mehr als 10 Litern;\nb) P latten, F olien oder andere nicht füllbare Bedarfsgegenstände bzw. solche, bei denen das Verhältnis der K ontaktfläche solcher Bedarfsgegen-\nstände zu der mit ihr in Berührung kommenden Lebensmittelmenge nicht ermittelt werden kann.\n7\n) Diese Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe dürfen nur vorläufig bis zu einer E ntscheidung über ihre Aufnahme in Abschnitt A weiterhin\nverwendet werden.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                          31\nAnlage 44\nAnlage\n(zu§§5)\n(zu     5)\nVerfahren,\ndie beim Herstellen bestimmter Bedarfsgegenstände nicht angewendet werden dürfen\nLfd. Nr.               Bedarfsgegenstand                                      Verfahren\n1                          2                                                   3\n1.         Beruhigungs- und F laschen-         Verfahren, die bewirken, daß aus den S augern N-Nitrosamine oder in\nsauger aus E lastomeren oder        N-Nitrosamine umsetzbare S toffe in eine S peichellösung in einer Menge\nG ummi                              abgegeben werden, die mit einer in Anlage 10 Nr. 6 beschriebenen\nMethode nachweisbar sind\nAnlage 5\n(zu § 6 Nr. 3)\nBedarfsgegenstände,\ndie bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge enthalten dürfen\nLfd. Nr.              Bedarfsgegenstand                      Stoffe                                  Höchstmenge\n1                          2                                3                                           4\n1.        Bedarfsgegenstände aus Vinyl-     monomeres Vinylchlorid                   1 Milligramm je Kilogramm Bedarfs-\nchloridpolymerisaten                                                       gegenstand\n2.        Spielwaren                        frei verfügbares Benzol                  5 Milligramm je Kilogramm des\nGewichts der Spielware oder der\nbenzolhaltigen Teile von Spielwaren\n3.        Naturbelassene Hölzer und         Pentachlorphenol und seine               0,05 Milligramm je Kilogramm Holz\nZweige, Heidekraut und Nadel-     Salze, berechnet als Penta-\nholzsamenstände zur Entwick-      chlorphenol\nlung frischen Rauches zum\nRäuchern von Lebensmitteln","32                      Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nAnlage 6\n(zu § 8 Abs. 3)\nBedarfsgegenstände, von denen bestimmte Stoffe\nnur bis zu einer festgelegten Höchstmenge auf Lebensmittel übergehen dürfen\nLfd. Nr.                                  Bedarfsgegenstand                                                       Höchstmenge\n1                                                2                                                                   3\n1.           Lebensmittelbedarfsgegenstände, die unter Verwen-                       0,01 Milligramm monomeres Vinylchlorid in einem Kilo-\ndung von Vinylchloridpolymerisaten oder -kopolymeri-                    gramm Lebensmittel\nsaten hergestellt sind\n2.           Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik:                             Blei 1)                            Cadmium 1)\n– Nicht füllbare Gegenstände;                                           0,8 mg/dm2                         0,07 mg/dm2\nFüllbare Gegenstände mit einer Fülltiefe bis 25 mm\n– Füllbare Gegenstände mit einer Fülltiefe von mehr                     4,0 mg/l                           0,3 mg/l\nals 25 mm\n– Koch- und Backgeräte;                                                 1,5 mg/l                           0,1 mg/l\nVerpackungs- und Lagerbehältnisse mit mehr\nals 3 Liter Füllvolumen\n1\n) Wird bei einem Prüfgegenstand die Höchstmenge um nicht mehr als 50 % überschritten, so gilt diese gleichwohl als eingehalten, wenn bei mindestens\ndrei anderen in bezug auf Werkstoff, Form, Abmessung, Dekor und Glasur gleichen Keramikgegenständen die Höchstmenge im arithmetischen Mittel\nnicht überschritten wird und bei keinem einzelnen dieser Keramikgegenstände eine Überschreitung um mehr als 50 % festgestellt wird.\nBesteht ein Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Keramik aus einem Behälter und einem Keramikdeckel, so gilt als Höchstmenge der Wert, der für den\nBehälter allein gilt. Der Behälter allein und die innere Oberfläche des Deckels werden unter den gleichen Bedingungen getrennt geprüft. Die Summe der\nbeiden so festgestellten Werte wird je nach Fall auf die Fläche oder das Volumen des Behälters allein bezogen.\nAnlage 7\n(zu § 9)\nBedarfsgegenstände, die mit einem Warnhinweis versehen sein müssen\nLfd. Nr.                        Erzeugnis                                   Warnhinweis                          Stelle(n), an oder auf der/denen\nder Warnhinweis anzubringen ist\n1                                 2                                            3                                              4\n1.           Imprägnierungsmittel in Aerosol-                 „Vorsicht! Unbedingt beachten!                 Aerosolpackung und Verpackung\npackungen für Leder- und Textil-                 Gesundheitsschäden durch Ein-                  der einzelnen Aerosolpackung(en)\nerzeugnisse, die für den häus-                   atmen möglich! Nur im Freien oder\nlichen Bedarf bestimmt sind, aus-                bei guter Belüftung verwenden!\ngenommen solche, die Schäume                     Nur wenige Sekunden sprühen!\nerzeugen                                         Großflächige Leder- und Textil-\nerzeugnisse nur im Freien besprü-\nhen und gut ablüften lassen!\nVon Kindern fernhalten!“\n2.           Für den häuslichen Bedarf be-                    „Dauerbelastung bei Kleinkindern,              Auf dem Bedarfsgegenstand oder\nstimmte Insektenvertilgungsmit-                  Kranken und älteren Leuten in nicht            der Verpackung\ntel im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 9                oder schwach belüfteten Räumen\ndes Lebensmittel- und Bedarfsge-                 vermeiden! Nur bei Bedarf an-\ngenständegesetzes auf der Basis                  wenden!“\nvon Dichlorvos, die kontinuierlich\ndiesen Wirkstoff abgeben\n3.           Für den häuslichen Bedarf be-                    „Dauerbelastung in nicht oder                  Auf dem Ausbringungsgerät oder\nstimmte Insektenvertilgungsmit-                  schwach belüfteten Räumen vermei-              seiner Verpackung sowie auf den\ntel im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 9                den! Nur bei Bedarf zur Mücken-                Verpackungen zur Nachfüllung\ndes Lebensmittel- und Bedarfsge-                 abwehr am Abend und in der Nacht\ngenständegesetzes auf der Basis                  anwenden!“\nvon Pyrethrum oder Pyrethroiden,\ndie unter Anwendung von Wärme\nausgebracht werden und diese\nWirkstoffe kontuniuerlich abgeben","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                          33\nAnlage 8\n(zu § 10 Abs. 1 Nr. 1)\nSymbol für Lebensmittelbedarfsgegenstände\nAnlage 9\n(zu § 10 Abs. 6)\nBedarfsgegenstände, bei denen bestimmte Inhaltsstoffe anzugeben sind\nStellen, an denen oder auf denen\nLfd. Nr.               Erzeugnis                          Kennzeichnung\ndie Kennzeichnung anzubringen ist\n1                       2                                     3                                      4\n1.     Bedarfsgegenstände im Sinne           „Erzeugnis ist nickelhaltig“; das Wort Bedarfsgegenstand oder Ver-\ndes § 5 Abs. 1 Nr. 6 des Lebens-      „Erzeugnis“ kann durch die Bezeich-    packung oder Etikett, das sich auf\nmittel- und Bedarfsgegenstände-       nung des Bedarfsgegenstandes           dem Bedarfsgegenstand oder sei-\ngesetzes, bei denen die mit dem       oder die Benennung des nickelhalti-    ner Verpackung befindet, oder\nKörper nicht nur vorübergehend        gen Teiles des Erzeugnisses ersetzt    Schild, das sich in unmittelbarer\nin Berührung kommenden Teile          werden.                                Nähe der Bedarfsgegenstände\nnickelhaltig sind und diese mehr                                             befindet und für den Käufer gut\nals 0,5 µg/cm2/Woche Nickel                                                  sichtbar ist, wenn aus technischen\nabgeben                                                                      Gründen die Kennzeichnung nicht\nan den zuvorgenannten Stellen\nangebracht werden kann","34             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\nAnlage 10\n(zu § 11)\nVerfahren zur Untersuchung bestimmter Bedarfsgegenstände\nLfd. Nr.                 Untersuchung                                             Verfahren\n1                           2                                                      3\n1.     Bestimmung von Migrationsgrenz-         Grundregeln und Analysenmethoden, die in der Amtlichen Sammlung\nwerten bei Lebensmittelbedarfsgegen-    von Untersuchungsverfahren nach § 35 des Lebensmittel- und Bedarfs-\nständen aus Kunststoff                  gegenständegesetzes1) unter der Gliederungsnummer B 80.30-1 (EG),\nStand April 1993, und Gliederungsnummer B 80.30-2 und 3 (EG), Stand\nMai 1991, veröffentlicht sind\n2.     Bestimmung der Höchstmengen von         Analysenmethoden, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungs-\nBlei und Cadmium, die von Lebensmit-    verfahren nach § 35 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegeset-\ntelbedarfsgegenständen aus Keramik      zes1) unter der Gliederungsnummer B 80.03-1 und 2 (EG), Stand Juni\nauf Lebensmittel übergehen dürfen       1985, veröffentlicht sind\n3.     Bestimmung des Vinylchloridgehaltes     Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungs-\nbei Bedarfsgegenständen aus Vinyl-      verfahren nach § 35 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegeset-\nchloridpolymerisaten                    zes1) unter der Gliederungsnummer B 80.32-1 (EG), Stand November\n1981, veröffentlicht ist\n4.     Bestimmung der Höchstmenge von          Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungs-\nVinylchlorid, die vom Lebensmittel-     verfahren nach § 35 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegeset-\nbedarfsgegenstand aus Vinylchlorid-     zes1) unter der Gliederungsnummer L 3 (EG), Stand November 1981, ver-\npolymerisaten auf Lebensmittel über-    öffentlicht ist\ngehen darf\n5.     Bestimmung der Abgabe von Nickel        Zwei Tropfen von jedem Reagenz werden auf einen Baumwollstecker\ndurch nickelhaltige Bedarfsgegenstände, gegeben und dieser anschließend 30 Sekunden mit gleichmäßiger Be-\ndie dazu bestimmt sind, nicht nur vor-  wegung gegen den zu untersuchenden Teil des Gegenstandes gerieben.\nübergehend mit dem menschlichen         Falls eine rötliche Färbung entsteht, ist davon auszugehen, daß die\nKörper in Berührung zu kommen           Nickelabgabe größer als 0,5 µg/cm2/Woche ist.\nReagenzien:\n1 %ige Lösung von Dimethylglyoxim in absolutem Alkohol\n10 %ige Ammoniumhydroxydlösung in Wasser\n6.     Bestimmung der Abgabe von N-Nitros-     Zur Herstellung der Testlösung werden\naminen und in N-Nitrosamine umsetz-\n4,2 g Natriumhydrogencarbonat,\nbaren Stoffen aus Beruhigungs- und\n0,5 g Natriumchlorid,\nFlaschensaugern aus Elastomeren oder\nGummi in eine Testlösung                0,2 g Kaliumcarbonat und\n30 mg Natriumnitrit\nin einem Liter destilliertem Wasser von vergleichbarer Qualität gelöst.\nDer pH-Wert der Lösung muß 9 betragen.\nMaterialproben von einer geeigneten Zahl von Flaschen- oder Beruhi-\ngungssaugern werden 24 Stunden lang bei einer Temperatur von 40 ±\n2 °C in die Testlösung getaucht.\nDie freigesetzte Menge der N-Nitrosamine wird in einem aliquoten Teil\nder entsprechend den Absätzen 1 und 2 hergestellten Lösung nachge-\nwiesen. Die N-Nitrosamine werden aus den aliquoten Teilen mit Hilfe von\nnitrosaminfreiem Dichlormethan (DCM) isoliert und durch Gaschromato-\ngraphie bestimmt.\nDie freigesetzte Menge der N-nitrosierbaren Stoffe wird in einem weite-\nren aliquoten Teil der entsprechend den Absätzen 1 und 2 hergestellten\nLösung bestimmt. Die nitrosierbaren Stoffe werden durch Ansäuern\nunter Zugabe von Salzsäure in Nitrosamine umgewandelt, mit Hilfe von\nDCM aus den aliquoten Teilen isoliert und durch Gaschromatographie\nbestimmt.\nMit der validierten Methode müssen mindestens die folgenden Mengen\nbestimmt werden können:\n– 0,01 mg der insgesamt freigesetzten N-Nitrosamine/kg (Elastomer-\noder Gummiteile der Flaschen- oder Beruhigungssauger),\n– 0,1 mg aller N-nitrosierbaren Stoffe/kg (Elastomer- oder Gummiteile\nder Flaschen- oder Beruhigungssauger).","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998                                           35\nLfd. Nr.                        Untersuchung                                                             Verfahren\n1                                  2                                                                      3\n7.           Nachweis der Verwendung verbotener                Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungs-\nAzofarbstoffe bei der Herstellung und             verfahren nach § 35 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegeset-\nBehandlung gefärbter textiler Bedarfs-            zes1) unter der Gliederungsnummer B 82.02, Stand September 1996,\ngegenstände, insbesondere solcher aus             veröffentlicht ist 2) 3)\nCellulose- und Proteinfasern (Baum-\nwolle, Viskose, Wolle, Seide)\n1\n) Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln.\n2\n) Bei in Anlage 1 Nr. 7 aufgeführten Bedarfsgegenständen aus Materialien, für die noch keine validierten Analysenmethoden in Anlage 10 aufgenommen\nwurden, gilt die Verwendung der verbotenen Azofarbstoffe als nicht nachgewiesen bei Gehalten pro Aminkomponente von nicht mehr als 30 mg in\neinem Kilogramm Probenmaterial.\n3\n) Andere validierte Meßverfahren zur Quantifizierung der nach der angegebenen Analysenmethode durch Aufspaltung der Azofarbstoffe gebildeten\nAmine, die in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft oder anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen\nWirtschaftsraum angewendet werden dürfen, sind anstelle des in dieser Methode beschriebenen Meßverfahrens zulässig, wenn sie mit vergleichbarer\nstatistischer Sicherheit angewendet werden können.\nAnlage 11\n(zu § 10a)\n1. Begriffsbestimmung der Schuherzeugnisse:\nSchuherzeugnisse sind Erzeugnisse mit Sohle, die den Fuß schützen oder bedecken, sowie die in Nummer 2\naufgeführten Bestandteile, sofern sie getrennt abgegeben werden, und die jeweils dazu bestimmt sind, an den\nVerbraucher im Sinne des § 6 Abs. 1 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes abgegeben zu werden.\n2. Begriffsbestimmung der einzelnen Schuhbestandteile mit den entsprechenden Piktogrammen beziehungsweise\nschriftlichen Angaben:\nSchriftliche\nPiktogramm\nAngaben\n1                                      2                                                         3                               4\na)         Obermaterial                                                                                                  Obermaterial\nÄußerer Bestandteil des Schuhes, der mit der\nLaufsohle verbunden ist\nb)         Futter und Decksohle                                                                                          Futter und\nDecksohle\nOberteilfutter und Decksohle, die die Innenseite\ndes Schuhwerkes ausmachen\nc)         Laufsohle                                                                                                     Laufsohle\nUnterer Teil des Schuherzeugnisses, der der Ab-\nnutzung ausgesetzt und mit dem Oberteil ver-\nbunden ist","36               Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 1, ausgegeben zu Bonn am 7. Januar 1998\n3. Begriffsbestimmung der Materialien von Schuhbestandteilen mit den entsprechenden Piktogrammen beziehungs-\nweise schriftlichen Angaben:\nSchriftliche\nPiktogramm\nAngaben\n1                                 2                                        3                        4\na)      Leder                                                                                 Leder\nDie allgemeine Bezeichnung für gegerbte Häute\nund Felle, deren ursprüngliche Faserstruktur im\nwesentlichen erhalten bleibt und durch die Ger-\nbung unverweslich ist. Die Haare oder die Wolle\nkönnen erhalten oder entfernt sein. Leder sind\nauch Spalte oder Teile der Haut, die vor oder nach\nder Gerbung abgetrennt wurden. Wenn jedoch\neine mechanische oder chemische Auflösung in\nFasern, kleine Stücke oder Pulver vorgenommen\nwird, so ist ein Material, das ohne oder mit Binde-\nmitteln in Bahnen oder andere Formen gebracht\nwird, nicht Leder. Bei Leder mit einem Ober-\nflächenüberzug aus Kunststoff oder mit einer auf-\ngeklebten Schicht darf die aufgebrachte Schicht\nnicht stärker als 0,15 mm sein.\nWird in zusätzlichen schriftlichen Angaben nach\n§ 10a Abs. 1 der Ausdruck „Volleder“ verwendet,\nso bezeichnet er Häute, die ihre ursprüngliche\nNarbenseite nach Entfernung der Oberhaut\naufweisen, ohne daß Teile der Narbenschicht\ndurch Schleifen, Schmirgeln oder Spalten ver-\nlorengegangen sind.\nBeschichtetes Leder                                                                   Beschichtetes\nLeder\nErzeugnis, bei dem der Oberflächenüberzug oder\ndie aufgeklebte Schicht nicht mehr als ein Drit-\ntel der Lederstärke ausmacht, aber stärker als\n0,15 mm ist\nb)      Natürliche und synthetische Textilien                                                 Textil\nTextilien sind sämtliche Erzeugnisse, die in den\nAnwendungsbereich des Textilkennzeichnungs-\ngesetzes fallen.\nc)      Sonstiges Material                                                                    Sonstiges\nMaterial"]}