{"id":"bgbl1-1997-89-8","kind":"bgbl1","year":1997,"number":89,"date":"1997-12-31T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1997/89#page=4","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1997-89-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1997/bgbl1_1997_89.pdf#page=4","order":8,"title":"Neufassung der Verordnung über Vermarktungsnormen für Fischereierzeugnisse","law_date":"1997-12-22T00:00:00Z","page":3368,"pdf_page":4,"num_pages":4,"content":["3368 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil I Nr. 89, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 1997\nBekanntmachung\nder Neufassung der Verordnung\nüber Vermarktungsnormen für Fischereierzeugnisse\nVom 22. Dezember 1997\nAuf Grund des Artikels 2 der Ersten Verordnung zur Änderung der Verordnung\nüber Vermarktungsnormen für Fischereierzeugnisse vom 22. Dezember 1997\n(BGBI. 1 S. 3367) wird nachstehend der Wortlaut der Verordnung über Ver-\nmarktungsnormen für Fischereierzeugnisse in der ab 1. Januar 1998 geltenden\nFassung bekanntgemacht. Die Neufassung berücksichtigt:\n1. den am 27. August 1993 in Kraft getretenen Artikel 1 der Verordnung vom\n17. August 1993 (BGBI. 1S. 1507),\n2. den am 1. Januar 1995 in Kraft getretenen Artikel 89 des Gesetzes vom\n2. August 1994 (BGBI. 1S. 2018),\n3. den am 1. Januar 1998 in Kraft tretenden Artikel 1 der eingangs genannten\nVerordnung.\nDie Rechtsvorschriften wurden erlassen auf Grund\nzu 1. des § 1 Abs. 3 in Verbindung mit den §§ 2 und 3 des Handelsklassen-\ngesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. November 1972\n(BGBI. 1S. 2201 ), von denen § 1 Abs. 3 gemäß Artikel 54 der Verordnung\nvom 26. Februar 1993 (BGBI. 1S. 278) geändert worden ist, des § 5 Abs. 1\nSatz 2 des Handelsklassengesetzes und des § 36 Abs. 3 des Gesetzes\nüber Ordnungswidrigkeiten in der Fassung der Bekanntmachung vom\n19. Februar 1987 (BGBI. 1S. 602),\nzu 3. des § 1 Abs. 3 in Verbindung mit den §§ 2 und 3 des Handelsklassen-\ngesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. November 1972\n(BGBI. 1S. 2201 ), von denen § 1 Abs. 3 gemäß Artikel 54 der Verordnung\nvom 26. Februar 1993 (BGBI. 1 S. 278) und durch Artikel 20 Nr. 3 des\nGesetzes vom 2. August 1994 (BGBI. 1S. 2018) geändert worden ist, sowie\ndes § 5 Abs. 1 Satz 2 des Handelsklassengesetzes, der durch Artikel 20\nNr. 1 Buchstabe a des Gesetzes vom 2. August 1994 (BGBI. 1 S. 2018)\nneu gefaßt worden ist, auch in Verbindung mit Artikel 94 des Gesetzes\nvom 2. August 1994.\nBonn, den 22. Dezember 1997\nDer Bundesminister\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten\nIn Vertretung\nF.J. Feiter","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil I Nr. 89, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 1997               3369\nVerordnung\nüber Vermarktungsnormen für Fischereierzeugnisse\n§1                              2. (weggefallen)\nAnwendungsbereich                          3. gegen die Verordnung (EWG) Nr. 2136/89 des Rates\nüber gemeinsame Vermarktungsnormen für Sardinen-\nDie Vorschriften dieser Verordnung gelten für die Durch-\nkonserven vom 21. Juni 1989 (ABI. EG Nr. L 212 S. 79)\nführung der Verordnungen des Rates und der Kommission\nverstößt, indem er Erzeugnisse als Sardinenkonserven\nder Europäischen Gemeinschaften über Vermarktungs-\nvermarktet,\nnormen, die im Rahmen der Gemeinsamen Marktorgani-\nsation für Fischereierzeugnisse und Erzeugnisse der                 a) die eine Anforderung des Artikels 2 über die ver-\nAquakultur erlassen worden sind.                                       wendete Fischart oder das Behältnis oder seine\nBehandlung nicht erfüllen,\n§2\nb) bei denen entgegen Artikel 3 die dort genannten\nMarktnotierungen                                 Teile von Fischen nicht ordnungsgemäß entfernt\nBörsen, Verwaltungen, öffentliche Märkte und sonstige               sind,\nStellen, die über das erste Anbieten und den ersten Ver-            c) deren Aufguß entgegen Artikel 5 Satz 2 zweiter\nkauf von Fischereierzeugnissen nach dem Eintreffen in                  Halbsatz aus einer Mischung von Olivenöl und\nder Europäischen Gemeinschaft amtliche oder für gesetz-                einem anderen Öl besteht,\nliche Zwecke bestimmte Preisnotierungen oder Preis-\nd) die entgegen Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe d einen\nfeststellungen vornehmen, haben ihren Notierungen oder\nFremdkörper enthalten oder\nFeststellungen die Frische- und Größenklassen zugrunde\nzu legen, die in der Verordnung (EG) Nr. 2406/96 des               e) deren Verkehrsbezeichnung nicht den Anforderun-\nRates vom 26. November 1996 über gemeinsame Ver-                       gen des Artikels 7 Buchstabe a\nmarktungsnormen für bestimmte Fischereierzeugnisse\naa) Satz 1 über das Verhältnis zwischen dem\n(ABI. EG Nr. L 334 S. 1) in der jeweils geltenden Fassung\nSardinengewicht und dem Nettogewicht oder\nfestgelegt sind.\n§3                                       bb) Satz 2 über die Aufmachungsform\nÜberwachung                                     entspricht, oder\nDie Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ist      4. gegen die Verordnung (EWG) Nr. 1536/92 über\naußerhalb der verbindlichen Anlandeorte nach Anlage 3              gemeinsame Vermarktungsnormen für Thunfisch- und\nder Seefischereiverordnung zuständig für die Über-                 Bonitokonserven vom 9. Juni 1992 (ABI. EG Nr. L 163\nwachung der Einhaltung der Vorschriften                            S. 1) verstößt, indem er Erzeugnisse als Thunfisch-\noder Bonitokonserven vermarktet,\n1. der Verordnung (EG) Nr. 2406/96 in der jeweils gelten-\nden Fassung,                                                   a) die eine Anforderung des Artikels 2 Abs. 1 über die\nverwendete Fischart nicht erfüllen,\n2. dieser Verordnung\nbei der Einfuhr von Fischereierzeugnissen aus dritten              b) die entgegen Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 eine Mischung\nLändern in das Inland, solange die Fischereierzeugnisse                verschiedener Fischarten enthalten,\nNichtgemeinschaftswaren sind.                                      c) deren Verkehrsbezeichnung entgegen Artikel 5\nAbs. 1 nicht die erforderlichen Angaben enthält,\n§4\nd) in deren Verkehrsbezeichnung entgegen Artikel 5\nOrdnungswidrigkeiten                                Abs. 2 die Worte „Thunfisch\" und „Bonito\" zusam-\n(1) Ordnungswidrig handelt, wer                                     men erscheinen,\n1. gegen die Verordnung (EG) Nr. 2406/96 des Rates vom             e) die entgegen Artikel 5 Abs. 4 die Bezeichnung „im\n26. November 1996 über gemeinsame Vermarktungs-                    eigenen Saft\" tragen oder\nnormen für bestimmte Fischereierzeugnisse (ABI. EG             f) bei denen das Verhältnis zwischen dem Fisch-\nNr. L 334 S. 1), geändert durch die Verordnung (EG)                gewicht und dem Nettogewicht nicht Artikel 6 ent-\nNr. 323/97 der Kommission vom 21. Februar 1997                     spricht.\n(ABI. EG Nr. L 52 S. 8), verstößt, indem er\n(2) Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 1 Abs. 3 Satz 1\na) entgegen Artikel 2 Abs. 1, auch in Verbindung mit       Nr. 2 des Handelsklassengesetzes mit einer Geldbuße bis\nArtikel 11 Abs. 2, Erzeugnisse vermarktet,              zu zwanzigtausend Deutsche Mark geahndet werden.\naa) deren Los entgegen Artikel 5 Abs. 1 Satz 1 oder\nArtikel 8 Abs. 2 Satz 1 nicht einheitlich ist oder\n§5\nbb) auf deren Los entgegen Artikel 5 Abs. 2 die\nFrischeklasse oder entgegen Artikel 8 Abs. 3                 Verwaltungsbehörde im Sinne des§ 36\ndie Größenklasse oder die Art der Aufmachung               des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten\nnicht, nicht richtig oder nicht in der vorge-         Die Zuständigkeit für die Verfolgung und Ahndung von\nschriebenen Weise angebracht ist,                  Ordnungswidrigkeiten nach § 7 Abs. 1 Nr. 3 des Handels-\nb) entgegen Artikel 11 Abs. 1, auch in Verbindung          klassengesetzes und nach§ 4 Abs. 1 Nr. 1 dieser Verord-\nmit Artikel 11 Abs. 2, Erzeugnisse vermarktet, die      nung wird auf die Bundesanstalt für Landwirtschaft und\nnicht in Verpackungen mit den vorgeschriebenen          Ernährung übertragen, soweit sie nach § 3 für die Über-\nAngaben angeboten werden,                               wachung zuständig ist.","3370 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil I Nr. 89, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 1997\nVerordnung\nüber die Nichtanwendung\nvon Vorschriften der AMG-TSE-Verordnung\nVom 22. Dezember 1997\nDas Bundesministerium für Gesundheit verordnet auf Grund\n- des § 6 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 83 des Arzneimittelgesetzes in der\nFassung der Bekanntmachung vom 19. Oktober 1994 (BGBI. 1 S. 3018) im Ein-\nvernehmen mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und\nForsten sowie\n- des § 54 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 83 des Arzneimittelgesetzes in der\nFassung der Bekanntmachung vom 19. Oktober 1994 (BGBI. 1 S. 3018) im\nEinvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und dem Bundes-\nministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:\nArtikel 1\nFolgende Vorschriften der AMG-TSE-Verordnung vom 28. März 1996 (BAnz.\nS. 3817), zuletzt geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 3. Dezember 1997\n(BGBI. 1 S. 2786), sind nicht anzuwenden:\n1. § 1 Abs. 1a und 2, soweit dieser sich auf Absatz 1a bezieht,\n2. §2,\njeweils in Verbindung mit§ 3 Abs. 2 oder 4, soweit dieser sich auf die vorstehend\naufgeführten Vorschriften bezieht.\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am 1. Januar 1998 in Kraft. Die AMG-TSE-Verordnung\ngilt vom 1. April 1998 an wieder in der am 1. Januar 1998 maßgebenden Fassung,\nsofern nicht etwas anderes verordnet wird.\nBonn, den 22. Dezember 1997\nDer Bundesminister für Gesundheit\nHorst Seehofer","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil I Nr. 89, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 1997               3371\nVerordnung\nüber die Nichtanwendung fleisch- und lebensmittel-\nhygienerechtlicher Vorschriften infolge gemeinschaftsrechtlicher\nRegelungen über transmissible spongiforme Enzephalopathien\nVom 22. Dezember 1997\nDas Bundesministerium für Gesundheit verordnet auf         gabe, daß Separatorenfleisch von Rindern einschließlich\nGrund                                                         Wasserbüffeln und Bisons, von Schweinen, Schafen, Zie-\n- des § 5 Nr. 1, 4 und 6 sowie des § 22 Abs. 2, jeweils in    gen und Einhufern, die als Haustiere gehalten werden, aus\nVerbindung mit § 22e Abs. 1, des Fleischhygienegeset-      anderen Mitgliedstaaten oder anderen Vertragsstaaten\nzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juli          des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum\n1993 (BGBI. 1 S. 1189),                                    mit Ausnahme von Island und Liechtenstein in das Inland\nverbracht werden darf.\n- des § 15 Abs. 1 Nr. 5 in Verbindung mit§ 21 Abs. 1 des\nGeflügelfleischhygienegesetzes vom 17. Juli 1996\n§2\n(BGBI. 1 S. 991 ),\nFolgende Vorschriften der Geflügelfleischhygiene-Ver-\n- des § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a und Nr. 3, des § 19a\nordnung vom 3. Dezember 1997 (BGBI. 1 S. 2786, 2787)\nNr. 5, des§ 26 Abs. 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 32 Abs. 1\nsind nicht anzuwenden:\nNr. 1 sowie des § 26a Nr. 1, jeweils in Verbindung mit\n§ 38 Abs. 1 und 3, des Lebensmittel- und Bedarfs-          1. § 16 Abs. 3 in Verbindung mit§ 21 Abs. 2 Nr. 11, soweit\ngegenständegesetzes in der Fassung der Bekannt-                dieser sich auf§ 16 Abs. 3 bezieht,\nmachung vom 9. September 1997 (BGBI. 1 S. 2296):           2. § 18 Abs. 1 Nr. 11 in Verbindung mit§ 20 Nr. 2 und§ 21\nAbs. 1, soweit diese sich auf § 18 Abs. 1 Nr. 11 be-\n§1                                  ziehen.\nFolgende Vorschriften der Fleischhygiene-Verordnung\nin der Fassung der Bekanntmachung vom 21. Mai 1997                                          §3\n(BGBI. 1 S. 1138), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Ver-     Folgende Vorschriften der Verordnung über das Verbot\nordnung vom 3. Dezember 1997 (BGBI. 1 S. 2786), sind          der Verwendung von Erzeugnissen von Rindern, Schafen\nnicht anzuwenden:                                             oder Ziegen bei der Herstellung von Lebensmitteln oder\n1. § 6Abs. 3,                                                 kosmetischen Mitteln vom 3. Dezember 1997 (BGBI. 1\nS. 2786, 2840) sind nicht anzuwenden:\n2. § 10 Abs. 9 Satz 1 und 2,\n1. § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Satz 2, soweit dieser sich\n3. § 17 Abs. 1 Nr. 2, 2a, 19 und 20,\nauf Satz 1 Nr. 2 bezieht,\n4. Anlage 1 Kapitel IV Nr. 10.1 und 10.3 und Kapitel V\n2. § 1 Abs. 2 bis 4,\nNr. 3b,\n3. die Anlagen 1 bis 4,\n5. Anlage 2 Kapitel III Nr. 2.7 und\njeweils in Verbindung mit § 2 oder § 3, soweit diese sich\n6. Anlage 3 Nr. 5,\nauf die vorstehend aufgeführten Vorschriften beziehen.\njeweils in Verbindung mit § 18 oder § 18a, soweit diese\nsich auf die vorstehend aufgeführten Vorschriften bezie-\nhen. Soweit die vorstehend aufgeführten Vorschriften                                        §4\ndurch Artikel 2 der Verordnung vom 3. Dezember 1997              Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1998 in Kraft. Die in\n(BGBI. 1 S. 2786) geändert worden sind, ist die Fleisch-      den §§ 1 bis 3 genannten Verordnungen sind vom 1. April\nhygiene-Verordnung in der am 31. Dezember 1997 gelten-        1998 an wieder in der jeweils am 1. Januar 1998 maß-\nden Fassung insoweit weiter anzuwenden, § 17 Abs. 1           gebenden Fassung anzuwenden, sofern nicht mit Zustim-\nNr. 2 der Fleischhygiene-Verordnung jedoch mit der Maß-       mung des Bundesrates etwas anderes verordnet wird.\nBonn, den 22. Dezember 1997\nDer Bundesminister für Gesundheit\nHorst Seehofer"]}