{"id":"bgbl1-1996-29-11","kind":"bgbl1","year":1996,"number":29,"date":"1996-06-19T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1996/29#page=17","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1996-29-11/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1996/bgbl1_1996_29.pdf#page=17","order":11,"title":"Verordnung zur Anpassung der Renten im Jahre 1996 (Rentenanpassungsverordnung 1996 - RAV 1996)","law_date":"1996-06-10T00:00:00Z","page":813,"pdf_page":17,"num_pages":5,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 29, ausgegeben zu Bonn am 19. Juni 1996              813\nVerordnung\nzur Anpassung der Renten im Jahre 1996\n(Rentenanpassungsverordnung 1996 - RAV 1996)\nVom 10. Juni 1996\nAuf Grund                                                     (2) Die vom Jahresarbeitsverdienst abhängigen Geld-\nleistungen und das Pflegegeld der gesetzlichen Unfall-\n- des § 69 Abs. 1 Satz 2 des Sechsten Buches Sozial-\nversicherung für Arbeitsunfälle im Sinne des § 1153 der\ngesetzbuch - Gesetzliche Rentenversicherung - (Artikel 1\ndes Gesetzes vom 18. Dezember 1989, BGBI. 1 S. 2261),      Reichsversicherungsordnung, die vor dem 1. Juli 1996\neingetreten sind, werden zum 1. Juli 1996 angepaßt. Der\n- des § 255b Abs. 1 des Sechsten Buches Sozialgesetz-        Anpassungsfaktor beträgt 1,0064.\nbuch, zuletzt geändert durch Artikel 1 Nr. 6 des Geset-\nzes vom 2. Mai 1996 (BGBI. 1 S. 659),\n§3\n- des § 558 Abs. 3 und des § 579 Abs. 2 der Reichsver-\nsicherungsordnung in der im Bundesgesetzblatt Teil III,              Pflegegeld in der Unfallversicherung\nGliederungsnummer 820-1, veröffentlichten bereinig-           Das Pflegegeld der gesetzlichen Unfallversicherung\nten Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 6 Nr. 2        beträgt vom 1. Juli 1996 an\nund 7 des Gesetzes vom 18. Dezember 1989 (BGBI. 1\ns. 2261),                                                  1. für Arbeitsunfälle, für die § 558 Abs. 3 der Reichs-\nversicherungsordnung anzuwenden ist, zwischen\n- der §§ 1151, 1153 der Reichsversicherungsordnung,              529 Deutsche Mark und 2116 Deutsche Mark monat-\ndie durch Artikel 8 Nr. 14 des Gesetzes vom 25. Juli           lich,\n1991 (BGBI. 1 S. 1606) eingefügt worden sind,\n2. für Arbeitsunfälle, für die§ 1151 der Reichsversiche-\n- der §§ 26, 105 des Gesetzes über die Alterssicherung           rungsordnung anzuwenden ist, zwischen 431 Deutsche\nder Landwirte vom 29. Juli 1994 (BGBl.I S. 1890, 1891)         Mark und 1724 Deutsche Mark monatlich.\nverordnet die Bundesregierung und auf Grund des\n- § 281 b Satz 1 Nr. 2 des Sechsten Buches Sozialgesetz-                                  §4\nbuch, der durch Artikel 1 Nr. 103 des Gesetzes vom                                 Anpassung\n25. Juli 1991 (BGBI. 1 S. 1606) eingefügt worden ist,                 des allgemeinen Rentenwerts und\nverordnet das Bundesministerium für Arbeit und Sozial-                  des allgemeinen Rentenwerts (Ost)\nordnung:                                                               in der Alterssicherung der Landwirte\n§1                                 (1) Der allgemeine Rentenwert in der Alterssicherung\nder Landwirte beträgt vom 1. Juli 1996 an 21,55 Deutsche\nAnpassung                            Mark.\ndes aktuellen Rentenwerts\nund des aktuellen Rentenwerts (Ost)                  (2) Der allgemeine Rentenwert (Ost) in der Alters-\nsicherung der Landwirte beträgt vom 1. Juli 1996 an\n(1) Der aktuelle Rentenwert beträgt vom 1. Juli 1996 an    17, 72 Deutsche Mark.\n46,67 Deutsche Mark.\n(2) Der aktuelle Rentenwert (Ost) beträgt vom 1. Juli                                   §5\n1996 an 38,38 Deutsche Mark.                                                    Angleichungsfaktoren\nfür den Versorgungsausgleich\nIn der Rentenversicherung\n§2\nBei Entscheidungen über den Versorgungsausgleich,\nAnpassungsfaktor in der Unfallversicherung\ndie in der Zeit nach dem 30. Juni 1996 ergehen, sind die\n(1) Der Anpassungsfaktor für die zum 1. Juli 1996         Angleichungsfaktoren zur Ermittlung des Wertes von an-\nanzupassenden Geldleistungen der gesetzlichen Unfall-        gleichungsdynamischen Anrechten nach§ 3 Abs. 2 Nr. 1\nversicherung für Arbeitsunfälle im Sinne des § 579           Buchstabe a des Versorgungsausgleichs-Überleitungs-\nReichsversicherungsordnung beträgt 1,0047.                   gesetzes der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.","814            Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 29, ausgegeben zu Bonn am 19. Juni 1996\nDer Angleichungsfaktor beträgt                            bei einem Ehezeitende in der Zeit\n2,0407146                                  vom 1. Juli 1990 bis 31. Dezember 1990\n1,7738091                                  vom 1. Januar 1991 bis 30. Juni 1991\n1,6143537                                  vom 1. Juli 1991 bis 31. Dezember 1991\n1,4458636                                  vom 1. Januar 1992 bis 30. Juni 1992\n1,3194440                                  vom 1. Juli 1992 bis 31. Dezember 1992\n1,2436192                                  vom 1. Januar 1993 bis 30. Juni 1993\n1,1373091                                  vom 1. Juli 1993 bis 31. Dezember 1993\n1,0973975                                  vom 1. Januar 1994 bis 30. Juni 1994\n1,0968110                                  vom 1. Juli 1994 bis 31. Dezember 1994\n1,0671089                                  vom 1. Januar 1995 bis 30. Juni 1995\n1,0464673                                  vom 1. Juli 1995 bis 31. Dezember 1995\n1,0025885                                  vom 1. Januar 1996 bis 30. Juni 1996\n§6\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am 1. Juli 1996 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 10. Juni 1996\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister\nfür Arbeit und Sozialordnung\nNorbert Blüm\n-","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 29, ausgegeben zu Bonn am 19. Juni 1996 815\nVerordnung\nüber die Anpassung der Zusatzrenten\naus der hüttenknappschaftlichen Zusatzversicherung im Jahre 1996\n(Zusatzrentenanpassungs-Verordnung Saar 1996 - ZAV 1996)\nVom 10. Juni 1996\nAuf Grund des § 8 Abs. 1 des Hüttenknappschaftlichen Zusatzversicherungs-\nGesetzes vom 22. Dezember 1971 (BGBI. 1 S. 2104), der zuletzt durch\nArtikel 15 Nr. 2 des Gesetzes vom 13. Juni 1994 (BGBI. 1 S. 1229) geändert\nworden ist, verordnet die Bundesregierung:\n§1\nAus Anlaß des Anstiegs des aktuellen Rentenwerts der gesetzlichen Renten-\nversicherung im Jahr 1996 werden die Zusatzrenten der hüttenknappschaft-\nlichen Zusatzversicherung zum 1. Juli 1996 nach den §§ 2 und 3 dieser\nVerordnung angepaßt.\n§2\nZusatzrenten, die nach den §§ 4, 5 und 19 Abs. 2 des Hüttenknapp-\nschaftlichen Zusatzversicherungs-Gesetzes berechnet sind, werden dadurch\nangepaßt, daß die Höhe der Rente mit dem vom 1. Juli 1996 an geltenden\naktuellen Rentenwert ermittelt wird.\n§3\n(1) Ergibt allein die Anpassung der Zusatzrenten nicht einen höheren als den\nbisherigen Betrag, ist dieser weiterzuleisten.\n(2) Bei Anwendung der Vorschriften dieser Verordnung sind Abrundungen\nzulässig.\n§4\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 10. Juni 1996\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister\nfür Arbeit und Sozialordnung\nNorbert Blüm","816                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 29, ausgegeben zu Bonn am 19. Juni 1996\nZweite Verordnung\nzur Änderung der Allgemeinen Lotsverordnung *)\nVom 10. Juni 1996\nAuf Grund des § 5 Abs. 1 Nr. 3 des Gesetzes über das                              (2) Bei Schiffen mit gefährlichen oder umwelt-\nSeelotswesen in der Fassung der Bekanntmachung vom                               schädlichen Gütern im Sinne der Nummer 1 Unter-\n13. September 1984 (BGBI. 1S. 1213), § 5 geändert durch                          nummer 2 und 3 der Anlage zu § 1 Abs. 1 der\nArtikel 3 Nr. 1 des Gesetzes vom 15. Juli 1994 (BGBI. 1                          Anlaufbedingungsverordnung vom 23. August 1994\nS. 1554), verordnet das Bundesministerium für Verkehr                            (BGBI. 1S. 2246), die zuletzt durch Artikel 2 der Ver-\nnach Anhörung der Küstenländer und der Bundeslotsen-                             ordnung vom 18. Dezember 1995 (BGBI. t S. 1938)\nkammer:                                                                          geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fas-\nsung, hat sich der Seelotse zusätzlich zur Informa-\ntion nach Absatz-1 Satz 1 unverzüglich eine Ausferti-\nArtikel 1                                         gung der nach Nummer 6.2 der Anlage zu§ 1 Abs. 1\nder Anlaufbedingungsverordnung vom Kapitän\nDie Allgemeine Lotsverordnung vom 21. April 1987\nauszufüllenden Prüfliste vorlegen zu lassen, die\n(BGBI. 1 S. 1290), zuletzt geändert durch die Verordnung\nVollständigkeit der Ausfüllung der Prüfliste unver-\nvom 18. Juli 1995 (BGBI. 1S. 937), wird wie folgt geändert:\nzüglich zu überprüfen und die damit gegebenen\nInformationen zur Kenntnis zu nehmen. Ist die Prüf-\n1. § 12 wird wie folgt geändert:                                                 liste nicht oder nicht vollständig ausgefüllt, so hat\nder Seelotse unverzüglich den Kapitän darauf hin-\na) Die Überschrift wird wie folgt gefaßt:                                    zuweisen. Bei von See kommenden Schiffen hat der\nSeelotse unverzüglich eine Ausfertigung der Prüf-\n\"Informationspflicht des Seelotsen,                           liste der von der Aufsichtsbehörde bestimmten\nPrüfliste und Lotsbescheinigung\".                            Stelle zuzuleiten.\"\nb) Die Absätze 1 und 2 werden wie folgt gefaßt:\n2. § 15 Abs. 1 wird wie folgt geändert:\n\"(1) Sobald der Seelotse an Bord gekommen ist,\na) Nummer 1 wird wie folgt geändert:\nhat er den Kapitän oder seinen Vertreter unverzüg-\nlich über Mängel und besondere Eigenschaften des                         aa) Buchstabe c wird wie folgt gefaßt:\nSchiffes, die für die Lotsberatung von Bedeutung                              \"c) § 12 Abs. 1 Satz 3 eine Meldung nicht,\nsind, zu befragen. Er hat sich im Rahmen der üb-                                   nicht richtig, nicht vollständig oder nicht\nlichen Lotstätigkeit von dem ordnungsgemäßen                                       rechtzeitig macht oder''.\nZustand des Schiffes und seiner Ausrüstung zu\nüberzeugen. Erkannte Mängel, die die sichere Fahrt                       bb) Buchstabe d wird wie folgt gefaßt:\ndes Schiffes gefährden oder eine Gefährdung für                               ,,d) § 12 Abs. 2 die Vollständigkeit der Ausfül-\ndie Meeresumwelt darstellen können, hat der See-                                   lung der Prüfliste nicht oder nicht rechtzei-\nlotse im deutschen Hoheitsgebiet unverzüglich                                      tig überprüft, einen Hinweis nicht oder\nder von der Aufsichtsbehörde bestimmten Stelle                                     nicht rechtzeitig gibt oder eine Ausfer-\nzu melden. Diese übermittelt unverzüglich diese                                    tigung der Prüfliste nicht oder nicht recht-\nMeldung an die See-Berufsgenossenschaft. Der                                       zeitig zuleitet.\"\nKapitän oder bei Verhinderung sein Vertreter hat\nb) Nummer 2 wird wie folgt gefaßt:\nunverzüglich dem Seelotsen die nach Satz 1 gefor-\nderten Auskünfte vollständig und richtig zu erteilen.                    „2. als Kapitän oder dessen Vertreter entgegen\n§ 12 Abs. 1 Satz 5 eine Auskunft nicht, nicht\nrichtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig\n1 Artikel 1 Nr. 1 Buchstabe b dient der weiteren Umsetzung von Artikel 13\nAbs. 1 der Richtlinie 95/21/EG des Rates vom 19. Juni 1995 zur Durch-               erteilt oder\".\nsetzung internationaler Normen für die Schiffssicherheit, die Verhütung\nvon Verschmutzung und die Lebens- und Arbeitsbedingungen an Bord\nvon Schiffen, die Gemeinschaftshäfen anlaufen und in Hoheitsgewäs-                                  Artikel2\nsern der Mitgliedstaaten fahren (Hafenstaatkontrolle) (ABI. EG Nr. L 157\nS.1).                                                                      Diese Verordnung tritt am 1. August 1996 in Kraft.\nBonn, den 10. Juni 1996\nDer Bundesminister für Verkehr\nWissmann","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 29, ausgegeben zu Bonn am 19. Juni 1996 817\nAFG-Anpassungsverordnung 1996\nVom 12. Juni 1996\nAuf Grund des § 112a Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 249c Abs. 13 des\nArbeitsförderungsgesetzes, die zuletzt durch Artikel 11 Nr. 10 und Nr. 20 des\nGesetzes vom 23. Juni 1993 (BGBI. 1 S. 944) geändert worden sind, verordnet\ndas Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung nach Anhörung der Bun-\ndesanstalt für Arbeit gemäß § 234 Abs. 2 des Arbeitsförderungsgesetzes:\n§1\nDer Anpassungsfaktor beträgt vom 1. Juli 1996 an\n1. für Arbeitsentgelte, die überwiegend auf Zeiten mit Arbeitsentgelten aus\ndem Beitrittsgebiet beruhen, 1,0837,\n2. für Arbeitsentgelte, die überwiegend auf Zeiten mit Arbeitsentgelten aus\ndem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach dem Stand vor dem\n3. Oktober 1990 beruhen, 1,0342.\n§2\nDiese Verordnung tritt am 30. Juni 1996 in Kraft.\nBonn, den 12. Juni 1996\nDer Bundesminister\nfür Arbeit und Sozialordnung\nNorbert Blüm"]}