{"id":"bgbl1-1995-70-13","kind":"bgbl1","year":1995,"number":70,"date":"1995-12-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1995/70#page=14","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1995-70-13/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1995/bgbl1_1995_70.pdf#page=14","order":13,"title":"Vierundzwanzigste Verordnung zur Änderung der Kosmetik-Verordnung","law_date":"1995-12-21T00:00:00Z","page":2098,"pdf_page":14,"num_pages":5,"content":["2098                                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1995, Teil 1\nVierundzwanzigste Verordnung\nzur Änderung der Kosmetik-Verordnung*)\nVom 21. Dezember 1995\nAuf Grund des § 26 Abs. 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 32 Abs. 1 Nr. 1, 2 und 4 des Lebensmittel- und Bedarfsgegen-\nständegesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juli 1993 (BGBI. 1S. 1169), die durch Artikel 1 Nr. 3, 10\nund 12 des Gesetzes vom 25. November 1994 (BGBI. 1 S. 3538) geändert worden sind, im Einvernehmen mit den\nBundesministerien für Wirtschaft und für Arbeit und Sozialordnung sowie auf Grund des § 29 Nr. 1 des Lebensmittel-\nund Bedarfsgegenständegesetzes, der durch Artikel 1 Nr. 3 und 4 des Gesetzes vom 25. November 1994 geändert\nworden ist, im Einvernehmen mit den Bundesministerien für Wirtschaft und für Umwelt, Naturschutz und Reaktor-\nsicherheit verordnet das Bundesministerium für Gesundheit:                                                                               ·\nArtikel 1\nDie Kosmetik-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Juni 1985 (BGBI. 1S. 1082), zuletzt geändert\ndurch Verordnung vom 6. Dezember 1994 (BGBI. 1S. 3729), wird wie folgt geändert:\n1. § 3b wird wie folgt geändert:\na) In Absatz 5 wird die Angabe \"31. Dezember 1995\" durch die Angabe „31. Dezember 1996\" ersetzt.\nb) Folgender Absatz wird angefügt:\n„(7) Die Verwendung von beschichtetem mikrofeinem Titandioxid und beschichtetem mikrofeinem Zinkoxid\nals UV-Filter ist bis zum 30. Dezember 1998 gestattet. Kosmetische Mittel, die diese UV-Filter enthalten, dürfen\ngewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn diese Stoffe auf der Verpackung mit der Bezeichnung\n,,Titanium dioxide\" oder „Zinc oxide\" angegeben sind.\"\n2. In § 6 Abs. 4 werden nach dem Wort „entgegen\" die Worte ,,§ 3b Abs. 7 Satz 2 oder\" eingefügt.\n3. Nach § 6a Abs. 3 wird folgender Absatz angefügt:\n,,(4) Kosmetische Mittel, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 30. Dezember 1995 geltenden\nFassung entsprechen, dürfen noch bis zum 30. Juni 1996 hergestellt und eingeführt werden und bis zum 30. Juni 1997\nin den Verkehr gebracht werden. Abweichend hiervon dürfen kosmetische Mittel, die Stoffe nach § 3b Abs. 7 ent-\nhalten, ohne die dort vorgeschriebene Kennzeichnung noch bis zum 30. Dezember 1996 eingeführt und in den\nVerkehr gebracht werden.\"\n4. Anlage 1 Teil A wird wie folgt geändert:\na) Nummer 358 wird wie folgt geändert:\naa) Nach dem Wort „8-Methoxypsoralen\" wird die Angabe ,, , 5-Methoxypsoralen\" eingefügt.\nbb) Nach dem Wort „Ölen\" werden die Worte,,; bei der Verwendung von natürlichen ätherischen Ölen in Sonnen-\nschutz- und Bräunungsmitteln ist der Gehalt an Furocumarinen in den Fertigerzeugnissen auf weniger\nals 1 mg/kg beschränkt\" angefügt.\n;  Diese Verordnung dient der Umsetzung der Achtzehnten Richtlinie 95/34/EG der Kommission vom 10. Juli 1995 zur Anpassung der Anhänge 11, 111, VI\nund VII der Richtlinie 76/768/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über kosmetische Mittel an den technischen\nFortschritt (ABI. EG Nr. L 167 S. 19).","Nr. 70 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. Dezember 1995 .                      2099\nb) folgende Nummern werden angefügt:\n,,414. 4-tert.-Butyl-3-methoxy-2,6-dinitro-toluen (Moschus Ambrette)\n415. Diisobutyl-phenoxy-ethoxy-ethyldimethylbenzylammoniumchlorid (Benzethoniumchlorid)\n416. Zellen, Gewebe sowie Erzeugnisse menschlichen Ursprungs\n417. 3,3-Bis(4-hydroxyphenyl)phthalid (Phenolphthalein*), mit Ausnahme der Verwendung in Zahnprothesen-\nreinigungsmitteln nach Maßgabe der in Anlage 2 Teil B Nr. 5 angegebenen Bedingungen\n418. Steinkohlenteer und Bestandteile aus Steinkohlenteer''.\n5. In Anlage 2 Teil B wird folgende Nummer angefügt:\n-\na                      b                                   C                     d         e         f\n„5    3,3-Bis(4-hydroxyphenyl)phthalid     Zahnprothesenreinigungsmittel   0,1 %\".\n(Phenolphthalein*)\n6. In Anlage 6 Teil B wird in den Nummern 2, 16, 21, 29 und 30 jeweils die Angabe „31. 12. 1995\" durch die Angabe\n,,31. 12. 1996\" ersetzt.\n7. In Anlage 7 Teil A wird folgende Nummer angefügt:\na                      b                                  C                        d              e\n„10    2-Cyan-3,3-diphenyl-acryl-           10 % On Säure ausgedrückt)\".\nsäure(2-ethyl-hexylester)\n(Octocrilen*)\nArtikel2\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 21. Dezember 1995\nDer Bundesminister für Gesundheit\nIn Vertretung\nBaldur Wagner","2100                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1995, Teil 1\nVerordnung\nzur Änderung der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung und der Bierverordnung\nVom 21. Dezember 1995\nAuf Grund des§ 12 Abs. 1 Nr. 1 und des§ 16 Abs. 1                                     Artikel2\nSatz 2, des§ 19 Abs. 1 Nr. 1 und 4 Buchstabe a und b und                       Änderung der Verordnung\nAbs. 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegeset-                zur Änderung der Lebensmittel-Kennzeich-\nzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juli 1993                nungsverordnung und der Bierverordnung\n(BGBI. 1 S. 1169), die durch Artikel 1 Nr. 3, 4 und 5 des\nGesetzes vom 25. November 1994 (BGBI. 1 S. 3538) ge-             Artikel 3 der Verordnung zur Änderung der Lebensmittel-\nändert worden sind, verordnet das Bundesministerium für       Kennzeichnungsverordnung und der Bierverordnung vom\nGesundheit im Einvernehmen mit den Bundesministerien          7. Dezember 1994 (BGBI. 1 S. 3743) wird wie folgt gefaßt:\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, für Umwelt,                                  ,,Artikel 3\nNaturschutz und Reaktorsicherheit und für Wirtschaft:\nÜbergangsregelung\nBis zum 31. März 1997 dürfen Biere noch nach den bis\nArtikel 1                            zum Inkrafttreten dieser Verordnung geltenden Vorschrif-\nten gekennzeichnet werden; die so gekennzeichneten\nÄnderung der\nBiere dürfen über diesen Zeitpunkt hinaus in Verkehr\nZusatzstoff-Zulassungsverordnung\ngebracht werden.\"\nIn § 10 Satz 2 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung\nvom 22. Dezember 1981 (BGBI. 1 S. 1625, 1633), die                                      Artikel3\nzuletzt durch Artikel 5 der Verordnung vom 9. Mai 1995\nInkrafttreten\n(BGBI. 1 S. 630), geändert worden ist, wird das Datum\n\"31. Dezember 1995\" durch das Datum „31. Dezember                Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung\n1996\" ersetzt.                                                in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 21. Dezember 1995\nDer Bundesminister für Gesundheit\nIn Vertretung\nBaldur Wagner","Nr. 70 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. Dezember 1995                             .2101\nVerordnung\nüber die Haftpflichtversicherung der Eisenbahnen\nVom 21. Dezember 1995\nAuf Grund des § 26 Abs. 1 Nr. 8 des Allgemeinen Eisen-      ereignis und muß für jede Versicherungsperiode min-\nbahngesetzes vom 27. Dezember 1993 (BGBI. 1 S. 2378,           destens zweimal zur Verfügung stehen.\n2396) verordnet das Bundesministerium für Verkehr:\n§1                                                            §3\nVersicherungspflicht\nNachweis- und Anzeigepflichten\n(1) Öffentliche Eisenbahnen, öffentliche Eisenbahn-\nverkehrsuntemehmen und öffentliche Eisenbahninfra-                (1) Das Bestehen einer Versicherung nach den §§ 1\nstrukturuntemehmen Im Sinne des § 2 Abs. 1 und § 3             und 2 ist vor der Betriebsaufnahme der nach § 5 des\nAbs. 1 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes sind ver-             Allgemeinen Eisenbahngesetzes zuständigen Behörde\npflichtet, eine Versicherung zur Deckung von Ansprüchen        nachzuweisen. Sie ist zuständige Stelle gemäß § 158c\naus dem Haftpflichtgesetz bei einem im Inland zum              Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über den Versicherungs-\nBetrieb einer solchen Haftpflichtversicherung befugten         vertrag.\nVersicherer abzuschließen und aufrecht zu erhalten.\n(2) Öffentliche Eisenbahnen, öffentliche Eisenbahnver-\n(2) Absatz 1 gilt entsprechend zur Deckung von              kehrsunternehmen und öffentliche Eisenbahninfrastruk-\nAnsprüchen auf der Grundlage der Einheitlichen Rechts-         turuntemehmen, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung\nvorschriften für den Vertrag über die internationale Eisen-    bereits Eisenbahnverkehrsleistungen erbringen oder eine\nbahnbeförderung von Personen und Gepäck (CIV),                 Eisenbahninfrastruktur betreiben, haben den Nachweis\nAnhang A zum Übereinkommen über den internationalen            innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten dieser\nEisenbahnverkehr (COTIF) vom 9. Mai 1980 (BGBI. 1985 II        Verordnung zu erbringen.\nS. 130), für öffentliche Eisenbahnen, die d~rartige Beför-\nderungen durchführen.\n§4\n§2\nInkrafttreten\nDeckungssumme\nDie Mindesthöhe der Versicherungssumme beträgt                 Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung\ninsgesamt 20 Millionen Deutsche Mark je Schadens-              in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 21. Dezember 1995\nDer Bundesminister für Verkehr\nIn Vertretung\n• Hans Jochen Henke","2102                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1995, Teil 1\nErste Verordnung\nzur Änderung der Binnenschiffs-Untersuchungsordnung*)\nVom 21. Dezember 1995\nAuf Grund                                                                  vom 18. Dezember 1995 (BGBI. 1 S. 1936), das nach\ndem 15. Juni 1998 erstmals auf den Markt der Gemein-\n-  des § 3 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 4 und 6 des Binnenschiff-\nschaft oder eines anderen Vertragsstaates des\nfahrtsaufgabengesetzes in der Fassung der Bekannt-\nAbkommens Ober den Europäischen Wirtschaftsraum\nmachung vom 4. August 1986 (BGBI. 1 S. 1270) und\ngelangt, am Verkehr nur teilgenommen werden, wenn\ndes § 3e Abs. 1 Satz 1 des Binnenschiffahrtsaufgaben-\nes mit der CE-Kennzeichnung im Sinne des § 4 Abs. 1\ngesetzes, der durch Artikel 5 Nr. 3 des Gesetzes vom\nund 2 der vorgenannten Verordnung versehen ist.·\n13. August 1993 (BGBI. 1S. 1489) geändert worden ist,\nAuf-den-Markt-Gelangen im Sinne des Satzes 1 ist das\nverordnet das Bundesministerium für Verkehr,\nInverkehrbringen im Sinne des § 2 Abs. 3 des Geräte-\n-  des § 3 Abs. 5 und des § 3e Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 des                       sicherheitsgesetzes in der Fassung der Bekannt-\nBinnenschiffahrtsaufgabengesetzes in Verbindung mit                       machung vom 23. Oktober 1992 (BGBI. 1S. 17931, der\nArtikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes                          durch Gesetz vom 27. April 1993 (BGBI. 1S. 512, 2436)\nvom 18. März 1975 (BGBI. 1S. 705) und dem Orga-                           geändert worden ist.\nnisationserlaß des Bundeskanzlers vom 5. Juni 1986\n(BGBI. 1S. 864) verordnet das Bundesministerium für                          (2) Für die Erteilung einer Fahrtauglichkeitsbeschei-\nVerkehr gemeinsam mit dem Bundesministerium für                           nigung nach § 6 Abs. 1 Satz 3 und deren Verlängerung\nUmwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit,                                erstrecken sich die erste Untersuchung und die\nNachuntersuchungen bei Fahrzeugen mit CE-Kenn-\n-  des § 3 Abs. 5 und des § 3e Abs. 1 Satz 2 Nr. 2                           zeichnung nur auf folgende Bestimmungen der Rhein-\ndes Binnenschiffahrtsaufgabengesetzes verordnet das                       schiffsuntersuchungsordnung: § 7 .01 Nr. 2, §§ 7.02,\nBundesministerium für Verkehr im Einvernehmen mit                        7.03 Nr. 1, § 8.01 Nr. 2, § 8.02 Nr. 1, § 8.03 Nr. 3, § 8.05\ndem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung:                       Nr. 5, § 8.06 Nr. 2, §§ 8.08, 10.01 Nr. 2, 3, 6, 14, § 10.02\nNr. 1 Buchstabe b, c, Nr. 2 Buchstabe a, e bis h,\n§ 10.03 Nr. 1 Buchstabe b, d, Nr. 2 bis 4, § 10.05, Kapi-\nArtikel 1                                      tel 13 sowie § 6.08, falls ein Wendeanzeiger vorhanden\nDie Binnenschiffs-Untersuchungsordnung vom 17. März                        ist, und § 7.13, falls ein Einmannsteuerstand vorhan-\n1988 (BGBI. 1S. 238), zuletzt geändert durch Artikel 10                      den ist. Soweit es sich um Fahrzeuge nach§ 2 Nr. 9\nAbs. 1 der Verordnung vom 19. Dezember 1994 (BGBI. II                        handelt, bedürfen sie keiner Untersuchung.\"\nS. 3822), wird wie folgt geändert:\n2. § 124 wird wie folgt geändert:\n1. Nach § 4 wird folgender § 4a eingefügt:                                   a) In Nummer 2 Buchstabe c wird am Ende der Punkt\ndurch das Wort „oder\" ersetzt.\nn§4a\nb) Folgende Nummer 3 wird angefügt:\nSportfahrzeuge\n,,3. entgegen§ 4a Abs. 1 Satz 1 mit einem Sport-\n(1) Unbeschadet des § 4 darf mit einem Sport-                                  fahrzeug auf einer Wasserstraße der Zone 3\nfahrzeug im Sinne des § 1 Abs. 2 und 4 der Ver-                                    oder 4 am Verkehr teilnimmt.\"\nordnung über das Inverkehrbringen von Sportbooten\nArtikel2\n1 Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 94/25/EG des\nEuropäischen Parlaments und des Rates vom 16. Juni 1994 zur An-                                  Inkrafttreten\ngleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten\nüber Sportboote (ABI. EG Nr. L 164 S. 15).                                Diese Verordnung tritt am 16. Juni 1996 in Kraft.\nBonn, den 21. Dezember 1995\nDer Bundesminister für Verkehr\nIn Vertretung\nHans Jochen Henke\nDie Bundesministerin\nfür Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit\nAngela Merkel"]}