{"id":"bgbl1-1995-4-4","kind":"bgbl1","year":1995,"number":4,"date":"1995-01-27T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1995/4#page=45","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1995-4-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1995/bgbl1_1995_4.pdf#page=45","order":4,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zum Dritten Verstromungsgesetz)","law_date":"1995-01-08T00:00:00Z","page":93,"pdf_page":45,"num_pages":1,"content":["Nr. 4 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Januar 1995                  93\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 11. Oktober 1994\n- 2 BvR 633/86 - wird folgende Entscheidungsformel veröffentlicht:\n1. Das Gesetz über die weitere Sicherung des Einsatzes von Gemeinschafts-\nkohle in der Elektrizitätswirtschaft (Drittes Verstromungsgesetz) ist in der\nder Bekanntmachung vom 17. November 1980 (Bundesgesetzbl. Teil 1\nSeite 2137) zugrundeliegenden Fassung - mit Ausnahme der§ 12, § 13\nAbsatz 1 Nummer 5, Absätze 2 bis 4 und 6 bis 9, § 15 und § 17 - mit Arti-\nkel 74 Nummer 11 in Verbindung mit Artikel 72, Artikel 105 und Artikel 110\ndes Grundgesetzes unvereinbar.\n2.\n3.\n4. Soweit das Dritte Verstromungsgesetz in dem unter Ziffer 1 genannten\nUmfang mit dem Grundgesetz unvereinbar ist, ist es längstens bis zum\n31. Dezember 1995 weiter anzuwenden.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß§ 31 Abs. 2 des Gesetzes\nüber das Bundesverfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 8. Januar 1995\nDie Bundesministerin der Justiz\nLeuth e usse r-Sc h narren berger\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 7. Dezember 1994\n- 1 BvR 2011 /94 - wird folgende Entscheidungsformel veröffentlicht:\n1. Die Anwendung von § 78 Absatz 1 und 2 der Zivilprozeßordnung in der Fas-\nsung des Gesetzes vom 20. Februar 1986 (Bundesgesetzblatt I Seite 301)\nwird in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen,\nSachsen-Anhalt und Thüringen bis zu einer Entscheidung in der Haupt-\nsache, längstens für die Dauer von sechs Monaten, einstweilen ausgesetzt,\nsoweit er die Vertretungsbefugnis von Rechtsanwälten, die bei einem\nLand-_ oder Amtsgericht eines dieser Länder zugelassen sind, in Anwalts-\nprozessen vor diesen Gerichten betrifft.\n2. Insoweit bleibt § 22 des Gesetzes zur Anpassung der Rechtspflege im\nBeitrittsgebiet vom 26. Juni 1992 (Bundesgesetzblatt I Seite 1147) über den\n31. Dezember 1994 hinaus bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache,\nlängstens für die Dauer von sechs Monaten, anwendbar.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß§ 31 Abs. 2 des Gesetzes\nüber das Bundesverfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 8. Januar 1995\nDie Bundesministerin der Justiz\nLeu t h e u sser-Sc h narren berge r"]}