{"id":"bgbl1-1995-37-8","kind":"bgbl1","year":1995,"number":37,"date":"1995-07-25T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1995/37#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1995-37-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1995/bgbl1_1995_37.pdf#page=5","order":8,"title":"Zweiundzwanzigste Verordnung zur Anpassung der Unterhaltshilfe nach dem Lastenausgleichsgesetz (22. Unterhaltshilfe-Anpassungsverordnung-LAG - 22. UhAnpV)","law_date":"1995-07-10T00:00:00Z","page":933,"pdf_page":5,"num_pages":4,"content":["Nr. 37-Tag der Ausgabe: Bonn, den 25. Juli 1995                                 933\nzweiundzwanzigste Verordnung\nzur Anpassung der Unterhaltshilfe nach dem Lastenausgleichsgesetz\n(22. Unterhaltshilfe-Anpassungsverordnung-LAG - 22. UhAnpV)\nVom 10. Jull 1995\nAuf Grund                                                4. der Zuschlag zur weggefallenen monatlichen Zahlung\nbei der Rentnerunterhaltshilfe (§ 274 Abs. 2 Satz 1\n-  des durch das Gesetz vom 24. August 1972 (BGBI. 1\nerster Halbsatz des Gesetzes)\nS. 1521) eingefügten, zuletzt durch Artikel 73 des\nvon 967 auf 970 vom Hundert.\nGesetzes vom 18. Dezember 1989 (BGBI. 1 S. 2261)\ngeänderten § 277a,\n§2\n-  der durch das Gesetz vom 24. August 1972 (BGBI. 1\nS. 1521) eingefügten, durch das Gesetz vom                               Anpassung von Beträgen\n13. Februar 1974 (BGBI. 1 S. 1Tl) geänderten § 279                     in§ 276 Abs. 4 des Gesetzes\nAbs. 3 und § 292 Abs. 7 sowie\nVom 1. Juli 1995 ab werden erhöht:\n-  des§ 367 Abs. 1\n1. die Einbehaltungsbeträge bei längerdauernder Kran-\ndes Lastenausgleichsgesetzes in der Fassung der                kenhausbehandlung (§ 276 Abs. 4 Satz 1 des Geset-\nBekanntmachung vom 2. Juni 1993 (BGBI. 1S. 845, 19951          zes)\nS. 248), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 23. Juni\na) für untergebrachte alleinstehende Berechtigte jeweils\n1994 (BGBI. I S. 1311), verordnet die Bundesregierung:\nvon 255 auf 256 Deutsche Mark,\nb) für den jeweiligen untergebrachten nicht dauernd\n§1\ngetrennt lebenden Ehegatten\nAnpassung der Unterhaltshilfe                       von 188 auf 189 Deutsche Mark,\nVom 1. Juli 1995 ab werden erhöht:                       2. der Schonbetrag in § 276 Abs. 4 Satz 5 des Gesetzes\nvon 319 auf 320 Deutsche Mark.\n1. der Einkommenshöchstbetrag und der Satz der Unter-\nhaltshilfe\n§3\na) für Berechtigte (§ 267 Abs. 1 Satz 1, § 269 Abs. 1\ndes Gesetzes)                                                               Anpassung\nvon 802 auf 804 Deutsche Mark,                                   des Einkommenshöchstbetrages\nder Entschädigungsrente\nb) für den jeweiligen Ehegatten (§ 267 Abs. 1 Satz 2\nNr. 1, § 269 Abs. 2 des Gesetzes)                      Vom 1. Juli 1995 ab werden erhöht:\nvon 535 auf 536 Deutsche Mark,                      1. der Einkommenshöchstbetrag der Entschädigungs-\nc) für jedes Kind (§ 267 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2, § 269         rente nach § 279 Abs. 1 Satz 1 bis 3 des Gesetzes\nAbs. 2 des Gesetzes)                                    a) für Berechtigte\nvon 271 auf 272 Deutsche Mark,                             von 1198 auf 1 200 Deutsche Mark,\nd) für Vollwaisen (§ 275 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes)        b) für den jeweiligen Ehegatten\nvon 441 auf 442 Deutsche Mark,                             von 749 auf 750 Deutsche Mark,\n2. der Erhöhungsbetrag zur Pflegezulage (§ 267 Abs. 1          c) für jedes Kind\nletzter Satz des Gesetzes)                                     von 279 auf 280 Deutsche Mark,\nvon 278 auf 279 Deutsche Mark,\nd) für Vollwaisen\n3. der Selbständigenzuschlag                                      von 506 auf 507 Deutsche Mark,\na) für Berechtigte (§ 269a Abs. 2 des Gesetzes)         2. der Einkommenshöchstbetrag nach § 279 Abs. 1\nin Zuschlagsstufe                                       Satz 4 des Gesetzes\n2        von 232 auf 233 Deutsche Mark,\na) für Berechtigte\n3        von 277 auf 278 Deutsche Mark,\nvon 1 428 auf 1 430 Deutsche Mark,\n4        von 308 auf 309 Deutsche Mark,\n5        von 339 auf 340 Deutsche Mark,      b) für den jeweiligen Ehegatten\n6        von 371 auf 372 Deutsche Mark,         von 804 auf 805 Deutsche Mark,\nb) für den jeweiligen Ehegatten (§ 269a Abs. 3 des          c) für jedes Kind\nGesetzes)                                                   von 330 auf 331 Deutsche Mark,\nin Zuschlagsstufe                                        d) für Vollwaisen\n6        von 189 auf 190 Deutsche Mark,         von 621 auf 622 Deutsche Mark.","934                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1995, Teil 1\n§4                               2. die Taschengeldsätze in§ 292 Abs. 4 vorletzter Satz\ndes Gesetzes für gemeinsam untergebrachte Ehegatten\nAnpassung von Beträgen                         von 207 auf 208 Deutsche Mark.\nIn§ 292 des Gesetzes\nVom 1. Juli 1995 ab werden erhöht:                                                  §5\nInkrafttreten\n1. der Schonbetrag in § 292 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3 Satz 2\nund Abs. 4 Nr. 1 des Gesetzes jeweils                     Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juli 1995 in\nvon 319 auf 320 Deutsche Mark,                          Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 10. Juli 1995\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister der Finanzen\nTheo Waigel\nDer Bundesminister des Innern\nKanther","Nr. 37 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 25. Juli 1995                                935\nDreizehnte Verordnung\nzur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung\nVom 18. Jull 1995\nAuf Grund                                                        bussen, die an Haltestellen (Zeichen 224) halten,\n-   des§ 6 Abs. 1 Nr. 3 des Straßenverkehrsgesetzes in              darf, auch im Gegenverkehr, nur vorsichtig vorbei-\nder im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer            gefahren werden.\n9231-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, die Ein-             (2) Wenn Fahrgäste ein- oder aussteigen, darf\ngangsworte in Abs. 1 Nr. 3 zuletzt geändert durch § 37          rechts nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in\nAbs. 2 des Gesetzes vom 24. August 1965 (BGBI. 1                einem solchen Abstand vorbeigefahren werden,\nS. 927), verordnet-das Bundesministerium für Verkehr            daß eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlos-\nund                                                             sen ist. Sie dürfen auch nicht behindert werden.\n-   des§ 6 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe d des Straßenverkehrs-            Wenn nötig, muß der Fahrzeugführer warten.\ngesetzes verordnen das Bundesministerium für Ver-                  (3) Omnibusse des Linienverkehrs und gekenn-\nkehr und das Bundesministerium für Umwelt, Natur-               zeichnete Schulbusse, die sich einer Haltestelle\nschutz und Reaktorsicherheit:                                   (Zeichen 224) nähern und Warnblinklicht einge-\nschaltet haben, dürfen nicht überholt werden.\nArtikel 1\n(4) An Omnibussen des Linienverkehrs und an\nDie Straßenverkehrs-Ordnung vom 16. November 1970                gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen\n(BGBI. 1 S. 1565, 1971 1 S. 38), zuletzt geändert durch             (Zeichen 224) halten und Warnblinklicht eingeschal-\nArtikel 3 der Verordnung vom 25. Oktober 1994 (BGBI. 1              tet haben, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und\nS. 3127), wird wie folgt geändert:                                  nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren wer-\nden, daß eine Gefährdung von Fahrgästen ausge-\n1. § 16 Abs. 2 Satz 1 wird wie folgt gefaßt:                        schlossen ist. Die Schrittgeschwindigkeit gilt auch\nfür den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn. Die\n\"Der Führer eines Omnibusses des Linienverkehrs                 Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden.\noder eines gekennzeichneten Schulbusses muß Warn-               Wenn nötig, muß der Fahrzeugführer warten.\"\nblinklicht einschalten, wenn er sich einer Haltestelle\nnähert und solange Fahrgäste ein- oder aussteigen,           b) Die bisherigen Absätze 2 und 3 werden die Absätze 5\nsoweit die Straßenverkehrsbehörde für bestimmte                 und 6.\nHaltestellen ein solches Verhalten angeordnet hat.\"\n3. In § 30 Abs. 4 werden die Wörter „Buß- und Bettag\"\n2. § 20 wird wie folgt geändert:                                 gestrichen.\na) Die Absätze 1 und 1a werden durch die folgenden\nAbsätze 1 bis 4 ersetzt:                                                      Artikel 2\nn(1) An Omnibussen des Linienverkehrs, an              Diese Verordnung tritt am ersten Tage des auf die Ver-\nStraßenbahnen und an gekennzeichneten Schul-         kündung folgenden Kalendermonats in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 18. Juli 1995\nDer Bundesminister für Verkehr\nWissmann\nDie Bundesministerin\nfür Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit\nAngela Merkel","936                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1995, Teil 1\nVerordnung\nzur Änderung der 47. Ausnahmeverordnung zur StVZO\nVom 18. Juli 1995\nAuf Grund\n-  des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe a in Verbindung mit Abs. 3 des Straßenver-\nkehrsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 9231-1,\nveröffentlichten bereinigten Fassung, die Eingangsworte in Absatz 1 Nr. 3\nzuletzt geändert durch § 37 Abs. 2 des Gesetzes vom 24. August 1965 (BGBI. 1\nS. 927) sowie Absatz 3 eingefügt durch § 70 Abs. 1 Nr. 3 des Gesetzes vom\n15. März 1974 (BGBI. 1 S. 721) und geändert gemäß Artikel 22 Nr. 3 der\nVerordnung vom 26. November 1986 (BGBI. 1 S. 2089), verordnet das\nBundesministerium für Verkehr,\n-  des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe d, Nr. Sa und 7 und Abs. 2a des Straßen-\nverkehrsgesetzes, Absatz 1 Nr. 3 Buchstabe d geändert· durch Artikel 1 Nr. 5\ndes Gesetzes vom 6. April 1980 (BGBI. 1S. 413), Absatz 1 Nr. 5a eingefügt\ndurch § 70 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes vom 15. März 1974 (BGBI. 1S. 721) und\nAbsatz 2a eingefügt gemäß Artikel 22 der Verordnung vom 26. November\n1986 (BGBI. 1S. 2089), verordnen das Bundesministerium für Verkehr und das\nBundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit\nnach Anhörung der zuständigen obersten Landesbehörden:\nArtikel 1\nIn§ 2 der 47. Ausnahmeverordnung zur StVZO vom 20. Mai 1994 (BGBI. 1\nS. 1094), die durch Artikel 2 Abs. 3 der Verordnung vom 25. Oktober 1994\n(BGBI. 1 S. 3127) geändert worden ist, wird die Angabe \"31. Mai 1995\" durch die\nAngabe „31. Dezember 1996\" ersetzt.\nArtikel2\nDiese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juni 1995 in Kraft.\nBonn, den 18. Juli 1995\nDer Bundesminister für Verkehr\nWissmann\nDie Bundesministerin\nfür Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit\nAngela Merkel"]}