{"id":"bgbl1-1994-91-2","kind":"bgbl1","year":1994,"number":91,"date":"1994-12-23T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1994/91#page=17","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1994-91-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1994/bgbl1_1994_91.pdf#page=17","order":2,"title":"Zweite Verordnung zur Änderung der Verordnung über die gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach § 180 Abs. 2 der Abgabenordnung","law_date":"1994-12-16T00:00:00Z","page":3834,"pdf_page":17,"num_pages":1,"content":["Nr. 91 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 23. Dezember 1994                             3833\nVerordnung\nzum Schutz des Namens Solingen\n(Solingenverordnung - SolingenV)\nVom 16. Dezember 1994\nAuf Grund des § 137 des Markengesetzes vom                                             §3\n25. Oktober 1994 (BGBI. 1 S. 3082) verordnet das Bun-                       Begriff der Schneidwaren\ndesministerium der Justiz im Einvernehmen mit den\nBundesministerien für Wirtschaft, für Ernährung, Land-        Schneidwaren im Sinne des§ 1 sind insbesondere:\nwirtschaft und Forsten und für Gesundheit:                  1. Scheren, Messer und Klingen aller Art,\n2. Bestecke aller Art und Teile von solchen,\n§1\n3. Tafelhilfsgeräte, wie Tortenheber, Gebäckzangen,\nGrundsatz                               Zuckerzangen, Traubenscheren und Vorleger,\nDer Name Solingen darf im geschäftlichen Verkehr nur      4. Tafelwerkzeuge, wie Zigarrenabschneider, Brieföffner,\nfür solche Schneidwaren benutzt werden, die                     Nußknacker und Korkenzieher, sowie schneidende\nKüchenwerkzeuge, wie Dosenöffner und Messer-\n1. in allen wesentlichen Herstellungsstufen innerhalb des\nschärfer,\nSolinger Industriegebiets bearbeitet und fertiggestellt\nworden sind und                                         5. Rasiermesser, Rasierklingen und Rasierapparate,\n2. nach Rohstoff und Bearbeitung geeignet sind, ihren       6. Haarschneidemaschinen und Schermaschinen,\narteigenen Verwendungszweck zu erfüllen.                7. Hand- und Fußpflegegeräte, wie Nagelfeilen, Haut-\nund Nagelzangen, Nagelknipser und Pinzetten,\n§2                              8. blanke Waffen aller Art.\nHerkunftsgebiet\n§4\nDas Solinger Industriegebiet umfaßt das Gebiet der                              Inkrafttreten\nkreisfreien Stadt Solingen und das Gebiet der im Kreis\nMettmann gelegenen Stadt Haan.                                Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1995 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 16. Dezember 1994\nDie Bundesministerin der Justiz\nLeutheusser-Sch narren berg er"]}