{"id":"bgbl1-1994-36-6","kind":"bgbl1","year":1994,"number":36,"date":"1994-06-23T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1994/36#page=20","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1994-36-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1994/bgbl1_1994_36.pdf#page=20","order":6,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 1598 zweiter Halbsatz i.V.m. § 1596 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 und § 1593 BGB)","law_date":"1994-06-10T00:00:00Z","page":1280,"pdf_page":20,"num_pages":1,"content":["1280                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 9. März 1994 - 1 BvR\n1369/90 - wird folgende Entscheidungsformel veröffentlicht:\n§ 17 Absatz 5 und § 18 Absatz 4 Buchstabe d des baden-württembergischen\nGesetzes für die Schulen in freier Trägerschaft (Privatschulgesetz - PSchG) in\nder Fassung von Artikel 1 Nummer 2 und 3 des Gesetzes zur Änderung des\nPrivatschulgesetzes vom 8. Januar 1990 (GBI. S. 13) sind mit Artikel 7 Absatz 4\nSatz 1 des Grundgesetzes unvereinbar, soweit bei der Bemessung der staat-\nlichen Förderung von Ersatzschulen, die nicht unter die dort genannten\nSchularten fallen, Kosten für die Beschaffung der erforderlichen Schulräume\nnicht berücksichtigt werden.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß§ 31 Abs. 2 des Gesetzes\nüber das Bundesverfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 31. Mai 1994\nDie Bundesministerin der Justiz\nLeuth eu sser-Sch narren berg er\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 26. April 1994\n- 1 BvR 1299/89 und 1 Bvl 6/90 - wird folgende Entscheidungsformel ver-\nöffentlicht:\n§ 1598 zweiter Halbsatz in Verbindung mit § 1596 Absatz 1 Nummer 1 bis 3\nund § 1593 des Bürgerlichen Gesetzbuchs in der Fassung des Gesetzes zur\nVereinheitlichung und Änderung familienrechtlicher Vorschriften (Familien-\nrechtsänderungsgesetz) vom 11. August 1961 (Bundesgesetzbl. 1Seite 1221)\nist mit Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1 des Grundgeset-\nzes unvereinbar, soweit danach die Anfechtungsfrist auch dann zwei Jahre\nnach Eintritt der Volljährigkeit abläuft, wenn das Kind von den die Anfechtung\nermöglichenden Umständen keine Kenntnis hat, und dem Kind nach Ablauf\ndieser Frist auch eine gerichtliche Klärung seiner Abstammung ausnahmslos\nverwehrt ist.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß§ 31 Abs. 2 des Gesetzes\nüber das Bundesverfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 10. Juni 1994\nDie Bundesministerin der Justiz\nLeut h e u sser-Sch narren be rg er"]}