{"id":"bgbl1-1994-23-6","kind":"bgbl1","year":1994,"number":23,"date":"1994-04-21T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1994/23#page=11","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1994-23-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1994/bgbl1_1994_23.pdf#page=11","order":6,"title":"Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung","law_date":"1994-04-11T00:00:00Z","page":775,"pdf_page":11,"num_pages":22,"content":["Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994                                                   ns\nVerordnung\nzur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung*)\nVom 11. April 1994\nDas Bundesministerium für Gesundheit verordnet\n- auf Grunc! des§ 31 Abs. 2 und des§ 44 Nr. 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes in der Fassung der\nBekanntmachung vom 8. Juli 1993 (BGBI. 1 S. 1169) sowie\n- auf Grund des§ 32 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 und 9b in Verbindung mit Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-\ngesetzes im Einvernehmen mit den Bundesministerien für Wirtschaft, für Arbeit und Sozialordnung, für Umwelt,\nNaturschutz und Reaktorsicherheit und für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:\nArtikel 1\nÄnderung der Vorschriften\nDie Bedarfsgegenständeverordnung vom 1O. April 1992 (BGBI. 1 S. 866), zuletzt geändert durch Artikel 30 des\nGesetzes vom 27. April 1993 (BGBI. 1S. 512) und durch Artikel 3 Nr. 2 der Verordnung vom 26. Oktober 1993 (BGBI. 1\nS. 1782), wird wie folgt geändert:\n1. In § 2 Nr. 2 wird jeweils das Wort ,,Zellulose\" durch das Wort „Cellulose\" ersetzt.\n2. § 4 Abs. 1 wird wie folgt geändert:\na) In Satz 1 werden die Worte „außer regenerierter Zellulose\" gestrichen.\nb) Nach Satz 2 wird folgender Satz eingefügt:\n„Soweit in Spalte 4 keine Reinheitsanforderungen festgelegt sind, müssen die verwendeten Stoffe im Hinblick auf\nihren Einsatzbereich handelsüblichen Reinheitsanforderungen genügen.\"\n3. An § 8 Abs. 1 wird folgender Satz angefügt:\n„Eine Überprüfung der Einhaltung der spezifischen Migrationsgrenzwerte ist nicht erforderlich, wenn nachgewiesen\nwerden kann, daß unter der Annahme des vollständigen Übergangs der im Bedarfsgegenstand enthaltenen Substanz\nder spezifische Migrationsgrenzwert nicht überschritten werden kann.\"\n4. In§ 10 Abs. 5 Satz 1 werden nach dem Wort „Kunststoff\" die Worte „oder aus Zellglasfolie\" eingefügt.\n5. Dem § 16 wird folgender Absatz 5 angefügt:\n.,(5) Bedarfsgegenstände, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 21. April 1994 geltenden Fassung\nentsprechen, dürfen\n1. soweit sie den Anforderungen des§ 4 Abs. 1 oder§ 6 Nr. 1 in Verbindung mit Anlage 2 nicht entsprechen, noch bis\nzum 31. Dezember 1994 in den Verkehr gebracht und verwendet werden,\n2. soweit sie den Anforderungen des§ 4 Abs. 2, § 6 Nr. 2 oder§ 8 Abs. 1 nicht entsprechen, noch bis zum 31. März\n1996 in den Verkehr gebracht werden.\"\n\") Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Richtlinien:\n1. Richtlinie 92/15/EWG der Kommission vom 11. März 1992 zur Änderung der Richtlinie 83/229/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschrif-\nten der Mitgliedstaaten betreffend Materialien und Gegenstände aus Zellglasfolien, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu\nkommen (ABI. EG Nr. L 102 S. 44),\n2. Richtlinie 92/39/EWG der Kommission vom 14. Mai 1992 zur Änderung der Richtlinie 90/128/EWG über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff,\ndie dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABI. EG Nr. L 168 S. 21),\n3. Richtlinie 93/8/EWG der Kommission vom 15. März 1993 zur Änderung der Richtlinie 82/711 /EWG des Rates Ober die Grundregeln für die Ermittlung\nder Migration von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABI. EG\nNr. L 90 S. 22),\n4. Richtlinie 93/9/EWG der Kommission vom 15. März 1993 zur Änderung der Richtlinie 90/128/EWG über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff,\ndie dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABI. EG Nr. L 90 S. 26),\n5. Richtlinie 93/10/EWG der Kommission vom 15. März 1993 über Materialien und Gegenstände aus Zellglasfolien, die dazu bestimmt sind, mit\nLebensmitteln in Berührung zu kommen (ABI. EG Nr. L 93 S. 27, berichtigt in ABI. EG Nr. L 176 S. 29), die durch die Richtlinie 93/111/EWG der\nKommission vom 10. Dezember 1993 zur Änderung der Richtlinie 93/10/EWG über Materialien und Gegenstände aus Zellglasfolien, die dazu\nbestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABI. EG Nr. L 310 S. 41) geändert worden ist,\n6. Richtlinie 93/11/EWG der Kommission vom 15. März 1993 über die Freisetzung von N-Nitrosaminen und N-nitrosierbaren Stoffen aus Flaschen- und\nBeruhigungssaugern aus Elastomeren oder Gummi (ABI. EG Nr. L 93 S. 37).","776                                            Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\n6. Anlage 2 wird wie folgt gefaßt:\n„Anlage 2\n(zu § 4 Abs. 1 und § 6 Nr. 1)\nStoffe, die für die Herstellung von Zellglasfolien zugelassen sind\nTeil A\nZellglasfolie ohne Lackbeschichtung\nStoff 1)                 Verwendungsbeschränkung                 Höchstmengen                 Reinheitsanforderungen\n1                                   2                                3                                   4\n1.    Regenerierte Cellulose             Der Anteil in der Folie muß\nmindestens 72 % 2)\nbetragen.\n2.   Zusatzstoffe\n2.1 Feuchthaltemittel                                                     Nicht mehr als\ninsgesamt 27% 2)\n- Bis(2-hydroxyethyl)ether                                                                              Nur für zu beschichtendes\n[Diethylenglykol]                                                                                   Zellglas und für die Ver-\npackung von nicht feuchten\nLebensmitteln, d. h. die\nkein physikalisch freies\nWasser an der Oberfläche\nhaben\n- Ethandiol\n[Monoethylenglykol]                                                                                 Auf das Lebensmittel, das\nmit der Folie in Berührung\nkommt, dürfen Mono- und\nDiethylenglykol insgesamt\nzu höchstens 30 mg/kg\nLebensmittel übergehen.\n- 1,3-Butandiol\n- Glycerin\n- 1,2-Propandiol\n(1,2-Propylenglykol]\n- Polyethylenoxid                                                                                     Mittleres Molekulargewicht\n[Polyethylenglykol]                                                                                zwischen 250 und 1200\n- 1,2-Polypropylenoxid                                                                                Mittleres Molekulargewicht\n[1,2-Polypropylenglykol]                                                                           nicht größer als 400 mit\neinem Gehalt an freiem\n1,3-Propandiol von nicht\nmehr als 1 Gewichts-%\n- Sorbit\n- T etraethylenglykol\n- Triethylenglykol\n- Harnstoff\n2.2 Andere Stoffe                                                         Nicht mehr als\ninsgesamt 1% 2)\nErste Gruppe                                                        Der Gehalt der Folie\nan jedem Stoff oder jeder\nStoffgruppe darf 2 mg/dm2\nnicht überschreiten.\n- Essigsäure und ihre\nAmmonium-, Calcium-,\nMagnesium-, Kalium- und\nNatriumsalze\n- Ascorbinsäure und ihre\nAmmonium-, Calcium-,\nMagnesium-, Kalium- und\nNatriumsalze\n1\n) Die üblichen technischen Bezeichnungen sind in eckigen Klammem angegeben.\n2\n) Die angegebenen Prozentsätze beziehen sich auf das Gewicht und sind im Verhältnis zu der Menge an wasserfreier Zellglasfolie berechnet.","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994\nStoff                  Verwendungsbeschränkung       Höchstmengen    Reinheitsanforderungen\n1                               2                        3                    4\n- Benzoesäure und ihr\nNatriumsalz\n- Ameisensäure und ihre\nAmmonium-, Calcium-,\nMagnesium-, Kalium- und\nNatriumsatze\n- geradkettige gesättigte\noder ungesättigte Fett-\nsäuren mit gerader Koh-\nlenstoffzahl Ce - C20,\nBehensäure, Rizinolsäure\nund deren Ammonium-,\nCalcium-, Magnesium-,\nKalium-, Natrium-,\nAluminium- und Zinksalze\n- Citronensäure, d,I-Milch-\nsäure, Maleinsäure,\nWeinsäure und ihre\nNatrium- und Kaliumsalze\n- Sorbinsäure und ihre\nAmmonium-, Calcium-,\nMagnesium-, Kalium- und\nNatriumsalze\n- Amide geradkettiger,\ngesättigter oder ungesättigter\nFettsäuren mit gerader\nKohlenstoffzahl Ce - C20 ,\nBehensäureamid und\nRizinolsäureamid\n- Natürliche Stärke\n(Lebensmittelqualität)\nund Stärkemehl\n- Stärke (Lebensmittel-\nqualität) und Stärkemehl,\nchemisch modifiziert\n- Amylose\n- Calciumcarbonat,\nMagnesiumcarbonat,\nMagnesiumchlorid,\nCalciumchlorid\n- Glycerinester mit gerad-\nkettigen, gesättigten oder\nungesättigten Fettsäuren\nmit gerader Kohlenstoff-\nzahl Ce - C20 ·\nund/oder Adipinsäure,\nCitronensäure, 12-Hydroxy-\nstearinsäure [Oxystearin],\nRizinolsäure\n- Ester des Polyoxy-\nethylens (Anzahl der\nOxyethylengruppen\nzwischen 8 und 14) mit\ngeradkettigen, gesättigten\noder ungesättigten Fett-\nsäuren mit geradzahliger\nKohlenstoffkette Ce - C20\n- Sorbitester mit gerad-\nkettigen, gesättigten oder\nungesättigten Fettsäuren\nmit geradzahliger\nKohlenstoffkette Ce - C20","778                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nStoff              Verwendungsbeschränkung          Höchstmengen             Reinheitsanforderungen\n1                          2                            3                             4\n- Mono- und/oder Diester\nder Stearinsäure mit\nEthandiol und/oder\nBis(2-hydroxyethyf)ether\nund/oder Triethylenglykol\n- Oxide und Hydroxide des\nAluminiums, Calciums,\nMagnesiums und\nSiliciums, Silicate und\nsmcathydrate des\nAluminiums, Calciums,\nMagnesiums und Kaliums\n- Polyethylenoxid                                                                    Mittleres Molekulargewicht\n[Polyethylenglykol]                                                                zwischen 1200 und 4000\n- Natriumpropionat\nZweite Gruppe                                           Die Folienseite, die mit den\nLebensmitteln in Berührung\nkommt, darf insgesamt\nhöchstens 1 mg/dm2 und\nvon jedem Stoff oder jeder\nStoffgruppe höchstens\n0,2 mg/dm2 enthalten,\nsofern nicht geringere\nMengen angegeben sind.\n- Alkyl-(C 8 - C 18)benzol-\nsulfonat, Natriumsalz\n- lsopropylnaphthalinsulfonat,\nNatriumsalz\n- Alkyl-(C8 - C1 8 )sulfat,\nNatriumsalz\n- Alkyl-(Ce - C1e)sulfonat\nNatriumsalz\n- Dioctylsulfosuccinat,\nNatriumsalz\n- Distearat des Dihydroxy-                              Die Folienseite, die mit den\ndiethylentriamin-                                     Lebensmitteln in Berührung\nmonoacetat                                            kommt, darf höchstens\n0,05 mg/dm2 enthalten.\n- Ammonium, Magnesium-,\nKaliumsalze des\nLaurylsulfats\n- N,N'-Distearoyl-\ndiaminoethan [N,N'-\nDistearoylethyfendiamin)\nund\nN,N'-Dipalmitoyl-\ndiaminoethan [N,N'-\nDipalmitoylethylendiamin]\nund\nN,N'-Dioleyl-\ndiaminoethan [N,N'-\nDioleylethylendiamin]\n- 2-Heptadecyl-4,4-bis-\n(Methylenstearat)-oxazolin\n- Polyethylenaminostear-                                Die Folienseite, die mit\namidethylsulfat                                       den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens O, 1 mg/dm2\nenthalten.","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994                           ng\nStoff                   Verwendungsbeschränkung        Höchstmengen      Reinheitsanforderungen\n1                               2                          3                      4\nDritte Gruppe                                               Die Folienseite, die mit\nVerankerungsmittel                                          den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\ninsgesamt höchstens\n1 mg/dm2 enthalten.\n- Melamin-Formaldehyd,                                      Freier Formaldehyd:\nkondensiert, modifiziert                                  Die Folienseite, die mit\noder nicht modifiziert:                                   den Lebensmitteln in\nKondensationsprodukt aus                                  Berührung kommt, darf\nMaiamin-Formaldehyd,                                      höchstens 0,5 mg/dm2\nmodifiziert mit einem                                     enthalten.\noder mehreren der\nnachfolgenden Produkte:                                   Freies Melamin:\nButanol, Diethylentriamin,                                Die Folienseite, die mit\nEthanol, Triethylentetramin,                              den Lebensmitteln in\nTetraethylenpentamin,                                     Berührung kommt, darf\nTris-(2-hydroxyethyl)-amin,                               höchstens 0,3 mg/dm2\n3,3'-Diaminodipropylamin,                                 enthalten.\n4,4'-Diaminodibutylamin\n- Kondensationsprodukte                                     Freier Formaldehyd:\naus Melamin-Hamstoff-                                     Die Folienseite, die mit\nFormaldehyd, modifiziert                                  den Lebensmitteln in\nmit Tris-(2-hydroxyethyl)-                                Berührung kommt, darf\namin                                                      höchstens 0,5 mg/dm2\nenthalten.\nFreies Melamin:\nDie Folienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 0,3 mg/dm2\nenthalten.\n- Kationische vernetzte\nPolyalkylenamine\na) Polyamid-Epichlor-\nhydrinharze auf Basis\nDiaminopropylmethyl-\namin und Epichlor-\nhydrin\nb) Polyamid-Epichlor-\nhydrinharze auf Basis\nEpichlorhydrin, Adipin-\nsäure, Caprolactam,\nDiethylentriamin und/\noder Ethylendiamin\nc) Polyamid-Epichlor-\nhydrinharze auf Basis\nvon Adipinsäure,\nDiethylentriamin und\nEpichlorhydrin oder\neiner Mischung von\nEpichlorhydrin und\nAmmoniak\nd) Polyamid-Polyamin-\nEpichlorhydrinharze\nauf Basis von Epichlor-\nhydrin, Dimethyladipat\nund Diethylentriamin\ne) Polyamid-Polyamin-\nEpichlorhydrazinharze\nauf Basis von Epichlor-\nhydrin, Adipinsäure-\namid und Diamino:\npropylmethylamin","780                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nStoff              Verwendungsbeschränkung          Höchstmengen         Reinheitsanforderungen\n1                            2                           3                        4\n- Polyethylenamine und                                   Die Folienseite, die mit\nPolyethylenimine                                      den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 0,75 mg/dm2\nenthalten.\n- Kondensationsprodukte                                  Freier Formaldehyd:\naus Harnstoff-Form-                                   Die Folienseite, die mit\naldehyd, nicht modifiziert                             den Lebensmitteln in\noder modifiziert mit einem                            Berührung kommt, darf\noder mehreren der                                      höchstens 0,5 mg/dm2\nnachfolgenden Produkte:                               enthalten.\nMethanol, Ethanol,\nButanol, Diethylentriamin,\nTriethylentetramin,\nTetraethylenpentamin\nGuanidin, Natriumsulfit,\nSulfanilsäure, Diamino-\ndiethylamin, 3,3'-Diamino-\ndipropylamin, Diamino-\npropan, Diaminobutan,\nAminomethylsulfonsäure\nVierte Gruppe                                            Die Folienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nvon diesen Stoffen und\nStoffgruppen insgesamt\nhöchstens 0,01 mg/dm2\nenthalten.\n- Reaktionsprodukte von\naminierten Speiseölen\nund Polyethylenoxid\n- Lauryfsulfat des\nMonoethanolamins\nTeil B\nBeschichtete Zellglasfolie\nStoff              Verwendungsbeschränkung           Höchstmengen        Reinheitsanforderungen\n1                            2                           3                        4\nA. In Teil A aufgeführte Stoffe   Siehe Teil A               Siehe Teil A             Siehe Teil A\nB. Lacke                          Siehe § 2 Nr. 2\nBuchstabe a\n1.   Polymere\n- Ethyl-, Hydroxyethyl-,\nHydroxypropyl- und\nMethylether der\nCellulose\n- Cellulosenitrat                                    Die Folienseite, die mit Der Stickstoffgehalt liegt\nden Lebensmitteln in     zwischen 10,8% und 12,2%.\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 20 mg/dm2\nenthalten.","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994                                781\nStoff                  Verwendungsbeschränkung            Höchstmengen      Reinheitsanforderungen\n1                                2                            3                      4\n- Polymere, Copolymere\nund ihre Mischungen,\naus folgenden Mono-\nmeren hergestellt:\nVinylacetale von\ngesättigten Aide-\nhyden (C1 - Cs)\nVinylacetat\nAlkyl(C 1 - C4 )vinyl-\nether\nAcryl-, Croton-,\nltacon-, Malein-,            Beschränkungen\nMethacrylsäure               entsprechend\nund ihre Ester              Anlage 3 Spalte 4\nButadien\nStyrol\nMethylstyrol\nVinylidenchlorid\nAcrylnitril\nMethacrylnitril\nEthylen, Propylen,\n1- und 2-Butylen\nVinylchlorid               In Übereinstimmung\nmit § 6 Nr. 2 und\n§ 8 Abs. 3\n2. Harze                        Nur zur Herstellung von       Die Folienseite, die mit\nZellglasfolien, die mit einem den Lebensmitteln in\nLack aus Cellulosenitrat      Berührung kommt, darf\noder Copolymeren von          insgesamt höchstens\nVinylchlorid und Vinyl-       12,5 mg/dm2 enthalten.\nacetat beschichtet sind\n- Kasein\n- Kolophonium und/oder\nseine Polymerisations-,\nHydrierungs- oder\nDisproportionierungs-\nprodukte und deren\nEster mit Methyl-,\nEthyl- und\nmehrwertigen\nC2 - Cs-Alkoholen\noder Mischungen\ndieser Alkohole\n- Kolophonium und/oder\nseine Polymerisations-,\nHydrierungs- oder\nDisproportionierungs-\nprodukte kondensiert\nmit Acrylsäure und/oder\nMaleinsäure und/oder\nCitronensäure und/oder\nFumarsäure und/oder\nPhthalsäure und/oder\nBisphenolformaldehyd\nverestert mit Methyl-,\nEthyl- und mehrwertigen\nC2 - C6 -Alkoholen\noder deren Mischungen","782                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nStoff              Verwendungsbeschrinkung          Höchstmengen     Reinheitsanforderungen\n1                           2                            3                     4\n- Ester des Bis-(2-\nhydroxyethyl)-ethers\nmit Additionsprodukten\ndes P-Pinen und/oder\nDipenten und/oder\nDiterpen und\nMaleinsäureanhydrid\n- Gelatine\n(Lebensmittelqualität)\n- Rizinusöl und seine\nDehydrations- oder\nHydrierungsprodukte\nund die Kondensations-\nprodukte mit Poly-\nglycerin, Adipinsäure,\nMaleinsäure, Citronen-\nsäure, Phthalsäure\nund Sebacinsäure\n- Poly-ß-pinen\n[Terpenharze]\n- Harnstoff-Formaldehyd-\nharze (siehe\nVerankerungsmittel)\n3. Weichmacher                                         Die Folienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 6 mg/dm2\nenthalten.\n- Acetyltributylcitrat\n- Acetyl-tri-(2-ethyl-\nhexyl)citrat\n- Di-iso-butyl- und\nDi-n-butyladipat\n- Di-n-hexylazelat\n- Butylbenzylphthalat                               Die Folienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 2 mg/dm2\nenthalten.\n- Di-n-butylphthalat                                Die Folienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 3 mg/dm2\nenthalten.\n- Dicyclohexylphthalat                              Die Folienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 4 mg/dm2\nenthalten.\n- Diphenyl-(2-ethylhexyl)-                          Die Folienseite, die mit\nphosphat                                          den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 2,5 mg/dm2\nenthalten.\n- Glycerinmonoacetat\n[Monoacetin]\n- Glycerindiacetat\n[Diacetin]\n- Glycerintriacetat\n(Triacetin]","Nr. 23 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994                                 783\nSt9ff                 Verwendungsbeschränkung         Höchstmengen          Reinheitsanforderungen\n1                               2                          3                         4\n- Dibutylsebacat\n- Di-(2-ethylhexyl)-seba-\ncat {DioctylsebacatJ\n- Di-n-butyl- und Oi-iso-\nbutyltartrat\n4.   Andere Zusatzstoffe                                    In der unbeschichteten\nZellglasfolie und der\nBeschichtung zusammen\ninsgesamt nicht mehr als\n6 mg/dm2 Berührungs-\nfläche mit den Lebens-\nmitteln\n4.1 Zusatzstoffe, die in           Siehe Teil A             Die gleichen Höchst-       Siehe Teil A\nTeil A aufgeführt sind                                 mengen wie in Teil A\n(die Mengen beziehen\nsich jedoch auf die\nunbeschichtete Zellglas-\nfolie und die Beschich-\ntung insgesamt).\n4.2 Spezielle Zusatzstoffe                                  Die Folienseite, die mit\nfür Lacke                                              den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nvon jedem Stoff oder jeder\nStoffgruppe höchstens\n2 mg/dm2 des Lackes\nenthalten, sofern nicht\ngeringere Mengen\nangegeben sind.\n- 1-Hexadecanolund\n1-Octadecanol\n- Ester der geradkettigen,\ngesättigten oder unge-\nsättigten Fettsäuren mit\ngeradzahliger Kohlen-\nstoffkette von C8 bis\nC20 und Rizinofsäure\nmit geradkettigen Ethyl-,\nButyl-, Amyl- und\nOleylalkoholen\n- Montanwachs, Montan-\nsäuren (C2s - C32)\ngereinigt und/oder\nderen Ester mit\nEthandiol und/oder\n1,3-Butandiol und/oder\nderen Calcium- und\nKaliumsalze enthaltend\n- Camaubawachs\n- Bienenwachs\n- Espartowachs\n- Candelillawachs\n- Dimethylpolysiloxan                                   Die Folienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 1 mg/dm2 des\nLackes enthalten.\n- Epoxydiertes Sojaöl\n(mit einem Oxirangehalt\nzwischen 6 und 8%)\n- Gereinigtes Paraffin\nund gereinigte\nmikrokristalline Wachse","784                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nStoff           Verwendungsbeschränkung         Höchstmengen      Reinheltsanforderungen\n1                         2                           3                     4\n- Pentaerythrit-\ntetrastearat\n- Mono- und bis-(octa-                           Die Folienseite, die mit\ndecytdiethylenoxid)-                           den Lebensmitteln in\nphosphat                                       Berührung kommt, darf\nhöchstens 0,2 mg/dm2\ndes Lackes enthalten.\n- Aliphatische Säuren\n(C8 - C20) verestert\nmit Mono- und/oder\nbis(2-hydroxyethyl)-\namin\n- 2- und 3-tert.-Butyl-                          Die Folienseite, die mit\n4-hydroxyanisol                                den Lebensmitteln in\n[Butylhydroxyanisol,                           Berührung kommt, darf\nBHA]                                           höchstens 0,06 mg/dm2\ndes Lackes enthalten.\n- 2,6-Di-tert.-butyl-                            Die Folienseite, die mit\n4-methylphenol                                 den Lebensmitteln in\n[Butylhydroxytoluol,                           Berührung kommt, darf\nBHT]                                           höchstens 0,06 mg/dm2\ndes Lackes enthalten.\n- Di-n-octylzinn-bis-                            Die Folienseite, die mit\n(2-ethylhexyl)-maleat                          den Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\nhöchstens 0,06 mg/dm2\ndes Lackes enthalten.\n5. Lösemittel                                       Die Folienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\ninsgesamt höchstens\n0,6 mg/dm2 des Lackes\nenthalten.\n- Butylacetat\n- Ethylacetat\n- lsobutyfacetat\n- lsopropylacetat\n- Propylacetat\n- Aceton\n- Butylalkohol\n- Ethylalkohol\n- lsobutylalkohol\n- lsopropylalkohol\n- Propylalkohol\n- Cyclohexan\n- Ethylenglykolmono-\nbutylether\n- Ethylenglykolmono-\nbutylether-acetat\n- Ethylenglykolmono-\nethylether\n- Ethylenglykolmono-\nethylether-acetat","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994                                            785\nStpff                  Verwendungsbeschränkung                Höchstmengen               Reinheitsanforderungen\n1                                   2                              3                              4\n- Ethylenglykolmono-\nmethylether\n- Ethylenglykolmono-\nmethylether-acetat\n- Methylethylketon\n- Methylisobutytketon\n- Tetrahydrofuran\n- Toluol                                                        Die Folienseite, die mit\nden Lebensmitteln in\nBerührung kommt, darf\ninsgesamt höchstens\n0,06 mg/dm2 des\nLackes enthalten.\"\n7. Anlage 3 wird wie folgt gefaßt:\n„Anlage 3\n(zu § 4 Abs. 2, § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 1)\nMonomere und sonstige Ausgangsstoffe,\ndie für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind )                           1\nAbschnitt A\nPM/REF.-Nr. 2 )       CAS-Nr. 3 )                        Bezeichnung•)                               Beschränkungen 5) \")\n1                   2                                     3                                             4\n10030           000514-10-3         Abietinsäure\n10060           000075-07-0         Acetaldehyd\n10090           000064-19-7         Essigsäure\n10120           000108-05-4         Vinylacetat                                          SML  = 12 mg/kg\n10150           000108-24-7         Essigsäureanhydrid\n10210           000074-86-2         Acetylen\n10630           000079-06-1         Acrylamid                                            SML  =NN (NG =0,01     mg/kg)\n10690           000079-10-7         Acrylsäure\n10750           002495-35-4         Benzylacrylat\n10780           000141-32-2         n-Butylacrylat\n10810           002998-08-5         sec.-Butylacrylat\n10840           001663-39-4         tert. -Butylacrylat\n000818-61-1         Hydroxyethylacrylat                                  Siehe „Ethylenglykolmonoacrylat\"\n11470           000140-88-5         Ethylacrylat\n11590           000106-63-8         iso-Butylacrylat\n11680           000689-12-3         iso-Propylacrylat\n11710           000096-33-3         Methylacrylat\n11830           000818-61-1         Ethylenglykolmonoacrylat\n11890          002499-59-4          n-Octylacrylat\n11980          000925-60-0          Propylacrylat\n12100          000107-13-1          Acrylnitril                                          SML  =NN (NG =0,02 mg/kg)\n12130          000124-04-9          Adipinsäure\n12280          002035-75-8          Adipinsäu reanhydrid\n12310                               Albumin","786                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nPM/REF.-Nr. 2)   CAS-Nr. 3 )                 Bezeichnung 4 )                         Beschränkungen 5) 9)\n1              2                              3                                          4\n12340                     Albumin, durch Formaldehyd koaguliert\n12375                     Alkohole, aliphatische, einwertige,\ngesättigte, geradkettige, primäre (C4 - C22)\n12670       002855-13-2   1-Amino-3-aminomethyl-3,5,5-                 SML = 6 mg/kg\ntrimethylcyclohexan\n12788       002432-99-7   11-Aminoundecansäure                         SML = 5 mg/kg\n12820       000123-99-9   Azelainsäure\n12970       004196-95-6   Azelainsäureanhydrid\n13000       0014n-55-0    1,3-Benzoldimethanamin                       SML = 0,05 mg/kg\n13090       000065-85-0   Benzoesäure\n13150       000100-51-6   Benzylalkohol\n000111-46-6   Bis(2-hydroxyethyl)ether                     Siehe „Diethylenglykor\noooon-99-6    2,2-Bis(hydroxymethyl)-1-butanol             Siehe „ 1, 1,1-Trimethylolpropan\"\n13390       000105-08-8   1,4-Bis(hydroxymethyl)cyclohexan\n13480       000080-05-7   2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan               SML = 3 mg/kg\n13510       001675-54-3   2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan-bis(2,3-      QM = 1 mg/kg in BG oder\nepoxypropyl)ether                            SML = NN\n(NG = 0,02 mg/kg)\n000110-98-5   Bis(hydroxypropyl)ether                      Siehe „Dipropylenglykol\"\n005124-30-1   Bis(4-isocyanatocyclohexyl)methan            Siehe „Dicyclohexylmethan-\n4,4' -di-isocyanat\"\n13530       038103-06-9   2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan-              SML = 0,05 mg/kg\nbis(phthalsäureanhydrid)\n13600       047465-97-4   3,3-Bis(3-methyl-4-hydroxyphenyl)-           SML = 1,8 mg/kg\n2-indolinon\n13614       038103-06-9   Bisphenol A-bis(phthalsäureanhydrid)         Siehe 13530\n000080-05-7   Bisphenol A                                  Siehe .,2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-\npropan\"\n001675-54-3   Bisphenol                                    Siehe .,2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-\npropan-bis(2,3-epoxypropyl)ether\"\n13630       000106-99-0   Butadien                                     QM = 1 mg/kg in BG oder SML = NN\n(NG = 0,02 mg/kg)\n13690       000107-88-0    1,3-Butandiol\n13840       000071-36-3    1-Butanol\n13870       000106-98-9    1-Buten\n13900       000107-01-7   2-Buten\n14110       000123-72-8   Butyraldehyd\n14140       000107-92-6    Buttersäure\n14170       000106-31-0    Buttersäureanhydrid\n14200       000105-60-2    Caprolactam                                 SML(T) = 15 mg/kg\n14230       002123-24-2    Caprolactam, Natriumsalz                    SML(T) = 15 mg/kg\n(berechnet als Caprolactam)\n14320       000124-07-2    Caprylsäure\n14350       000630-08-Q    Kohlenmonoxid\n14380       000075-44-5    Carbonylchlorid                             QM = 1 mg/kg in BG\n14410       008001-79-4    Aizinusöl (Lebensmittelqualität)\n14500       009004-34-6    Cellulose\n14530       oon82-50-5     Chlor\n000106-89-8    1-Chlor-2,3-epoxypropan                     Siehe „Epichlorhydrin\"\n14680       oooon-92-9     Citronensäure","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994                              787\nPM/REF.-Nr. 2\n)   CAS-Nr. 3\n)                       Bezeichnung   4\n)                   Beschränkungen 5) 8 )\n1               2                                       3                                  4\n14710        000108-39-4        m-Kresol\n14740        000095-48-7        o-Kresol\n14TT0        000106-44-5        p-Kresol\n000105-08-8        1,4-Cyclohexandimethanol                    Siehe \"1,4-Bis(hydroxymethyl)-\ncyclohexan\"\n14950        003173-53-3        Cyclohexylisocyanat                                =\nQM(T) 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n15095        000334-48-5        Decansäure\n15100        000112-30-1        1-Decanol\n000107-15-3        1,2-Diaminoethan                            Siehe „Ethylendiamin\"\n000124-09-4        1,6-Diaminohexan                            Siehe „Hexamethylendiamin\"\n15250        000110-60-1        1,4-Diaminobutan\n15565        000106-46-7        1,4-Dichlorbenzol                           SML  = 12 mg/kg\n15700        005124-30-1        Dicyclohexylmethan-4,4' -di-isocyanat       QM(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n15760        000111-46-6        Diethylenglykol                                     =\nSML(T) 30 mg/kg allein oder\nzusammen mit Ethylenglykol\n15790        000111-40-0        Diethylentriamin                            SML  =5 mg/kg\n15820        000345-92-6        4,4'-Difluorbenzophenon                     SML =0,05 mg/kg\n15880        000120-80-9        1,2-Dihydroxybenzol                         SML =6 mg/kg\n15910        000108-46-3        1,3-Dihydroxybenzol                         SML = 2,4 mg/kg\n15940        000123-31-9        1,4-Dihydroxybenzol                         SML = 0,6 mg/kg\n15970        000611-99-4        4,4'-Dihydroxybenzophenon                   SML =6 mg/kg\n16000        000092-88-6        4,4' -Dihydroxybiphenyl                     SML = 6 mg/kg\n16150        000108-01-0        Dimethylaminoethanol                        SML = 18 mg/kg\n16240        000091-97-4        3,3' -Dimethyl-4 ,4' -di-isocyanatobiphenyl QM(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n16480        000126-58-9        Dipentaerythrit\n16570        004128-73-8        Diphenylether-4,4' -di-isocyanat                   =\nQM(T) 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n16600        005873-54-1        Diphenylmethan-2,4' -di-isocyanat                  =\nQM(T) 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n16630        000101-68-8        Diphenylmethan-4,4' -di-isocyanat                  =\nQM(T) 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n16660        000110-98-5        Dipropylenglykol\n16750        000106-89-8        Epichlorhydrin                              QM  = 1 mg/kg in BG\n16780        000064-17-5        Ethanol\n16950        000074-85-1        Ethylen\n16960        000107-15-3        Ethylendiamin                               SML  = 12 mg/kg\n16990        000107-21-1        Ethylengykol                                SML(T) =30 mg/kg allein oder\nzusammen mit Diethylenglykol\n17005        000151-56-4        Ethylenimin                                 SML  =NN (NG =0,01 mg/kg)\n17020        000075-21-8        Ethylenoxid                                 QM = 1 mg/kg in BG\n17160        000097-53-0        Eugenol                                     SML = 0,01 mg/kg\n17170        061788-47-4        Kokosfettsäuren\n17200        068308-53-2        Sojafettsäuren\n17230        061790-12-3        Tallölfettsäuren\n17260        000050-00-0        Formaldehyd                                 SML  = 15 mg/kg","788                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nPM/REF.-Nr. 2)   CAS-Nr. 3)                 Bezeichnung•)                      Beschränkungen 5) •)\n1              2                             3                                     4\n17290       000110-17-8  Fumarsäure\n17530       000050-99-7  Glucose\n18010       000110-94-1  Glutarsäure\n18070       000108-55-4  Glutarsäureanhydrid\n18100       000056-81-5  Glycerin\n18250       000115-28-6  Hexachlorendomethylentetra-               SML   =NN (NG =0,01     mg/kg)\nhydrophthalsäure\n18280       000115-27-5  Hexachlorendomethyfentetra-               SML   =NN (NG =0,01     mg/kg)\nhydrophthalsäureanhydrid\n18310       036653-82-4  1-Hexadecanol\n18430       000116-15-4  Hexafluorpropylen                         SML   =NN (NG =0,01 mg/kg)\n18460       000124-09-4  Hexamethylendiamin                        SML =2,4 mg/kg\n18640       000822-06-0  Hexamethylen-di-isocyanat                 QM(T} = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n18670       000100-97-0  Hexamethylentetramin                      SML(T) = 15 mg/kg\n(berechnet als Formaldehyd)\n000123-31-9  Hydrochinon                               Siehe „1,4-Dihydroxybenzolu\n18880       000099-96-7  p-Hydroxybenzoesäure\n19000       000115-11-7  iso-Buten\n19210       001459-93-4  Dimethyl-iso-phthalat                     SML   =0,05 mg/kg\n19470       000143-07-7  Laurinsäure\n19510       011132-73-3  lignocellulose\n19540       000110-16-7  Maleinsäure                               SML(T}  =30 mg/kg\n19960       000108-31-6  Maleinsäureanhydrid                       SML(T) =30 mg/kg\n(berechnet als Maleinsäure)\n000108-78-1  Melamin                                   Siehe ,.2,4,6-Triamino-1,3-5-triazin\"\n20020       000079-41-4  Methacrylsäure\n20080       002495-37-6  Benzylmethacrylat\n20110       000097-88-1  Butylmethacrylat\n20140       002998-18-7  sec.-Butylmethacrylat\n20170       000585-07-9  tert.-Butylmethacrylat\n20890       000097-63-2  Ethylmethacrylat\n21010       000097-86-9  iso-Butylmethacrylat\n21100       004655-34-9  iso-Propylmethacrylat\n21130       000080-62-6  Methylmethacrylat\n21190       000868-77-9  Ethylenglykolmonomethacrylat\n21280       002177-70-0  Phenylmethacrylat\n21340       002210-28-8  Propylmethacrylat\n21460       000760-93-0  Methacrylsäureanhydrid\n21490       000126-98-7  Methacrylnitril                           SML   =NN\n(NG  =0,02 mg/kg)\n21550       000067-56-1   Methanol\n21940       000924-42-5   N-Methylolacrylamid                       SML  =NN (NG =0,01     mg/kg)\n22150       000691-37-2  4-Methyl-1-penten                          SML =0,02 mg/kg\n22350       000544-63-8   Myristinsäure\n22390       000840-65-3   Dimethylnaphthalin-2,6-dicarboxylat       SML  =0,05 mg/kg\n22420       003173-72-6   1,5-Naphthalen-di-isocyanat               QM(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994                              789\nPM/REF.-Nr. 2\n)   CAS-Nr. 3\n)                      Bezeichnung•)                       Beschränkungen 5 ) 8)\n1               2                                   3                                     4\n22450        009004-70-0        Nitrocellulose\n22480        000143-08-8        1-Nonanol\n22570         000112-96-9        Octadecylisocyanat                         QM(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n22600         000111-87-5        1-Octanol\n22660         000111-66-0        1-0cten                                    SML = 15 mg/kg\n22763        000112-80-1        Ölsäure\n22780        000057-10-3        Palmitinsäure\n22840        000115-77-5        Pentaerythrit\n22870        000071-41-0        1-Pentanol\n22960        000108-95-2·       Phenol\n23050         000108-45-2        1,3-Phenylendiamin                         QM(T) = 1 mg/kg in BG\n000075-44-5        Phosgen                                    Siehe „Carbonylchlorid\"\n23170         007664-38-2        Phosphorsäure\nPhthalsäure                                Siehe „Terephthalsäure\"\n23200         000088-99-3        0-Phthalsäure\n23230         000131-17-9        Diallylphthalat                            SML = NN (NG = 0,01 mg/kg)\n23380         000085-44-9        Phthalsäureanhydrid\n23470         000080-56-8        alpha-Pinen\n23500         000127-91-3        beta-Pinen\n23590         025322-68-3        Polyethylenglykol\n23650         025322-69-4        Polypropylenglykol\n(Molgewicht Ober 400)\n23740         000057-55-6        1,2-Propandiol\n23800         000071-23-8        1-Propanol\n23830         000067-63-0        2-Propanol\n23860         000123-38-6        Propionaldehyd\n23890         000079-09-4        Propionsäure\n23950         000123-62-6        Propionsäureanhydrid\n23980         000115-07-1        Propylen\n24010         000075-56-9        Propylenoxid                               QM = 1 mg/kg in BG\n000120-80-9        Pyrocatechol                               Siehe „1,2-Oihydroxybenzol\"\n24057         000089-32-7        Pyromellitsäureanhydrid                    SML = 0,05 mg/kg\n(berechnet als Pyromellitsäure)\n24070        073138-82-6        Harzsäuren\n000108-46-3        Resorcin                                   Siehe \"1,3-Dihydroxybenzol\"\n24100         008050-09-7        Kolophonium\n24130         008050-09-7        Kolophoniumharz\n24160         008052-10-6        Tallölharz\n24190         009014-63-5        Baumharz\n24250         009006-04-6        Naturkautschuk\n24270        000069-72-7        Salicylsäure\n24280        000111-20-6        Sebacinsäure\n24430        002561-88-8        Sebacinsäureanhydrid\n24475         001313-82-2        Natriumsulfid\n24490         000050-70-4        Sorbit\n24520         008001-22-7        Sojaöl\n24540         009005-25-8        Lebensmittelstärke\n24550         000057-11-4        Stearinsäure","----      --------------\n790                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nPM/REF.-Nr. 2)   CAS-Nr. 3)                  Bezeichnung•)                         Beschränkungen 5) 1 )\n1              2                              3                                         4\n24610       0001 Q0-42-5  Styrol\n24820       000110-15-6   Bemsteinsäure\n24850       000108-30-5   Bemsteinsäureanhydrid\n24880       000057-S0-1   Saccharose\n24887       006362-79-4   5-Sulfoisophthalsäure,                     SML = 0,05 mg/kg\nMononatriumsalz\n24888       003965-55-7   Dimethyl-5-sulfoisophthalat,               SML = 0,05 mg/kg\nMononatriumsalz\n24910       000100-21-0   Terephthalsäure                            SML = 7,5 mg/kg\n24940       000100-20-9   Terephthalsäuredichlorid                   SML(T) = 7,5 mg/kg\n(berechnet als Terephthalsäure)\n24970       000120-61-6   Dimethylterephthalat\n25090       000112-60-7   Tetraethylenglykol\n25120       000116-14-3   Tetrafluorethylen                          SML = 0,05 mg/kg\n25150       000109-99-9   Tetrahydrofuran                            SML = 0,6 mg/kg\n25180       000102-60-3   N,N,N' ,N'-Tetrakis(2-hydroxy-\npropyl)ethylendiamin\n25210       000584-84-9   2,4-Toluol-di-isocyanat                    QM(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n25240       000091-08-7   2,6-Toluol-di-isocyanat                    (QM(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n25270       026747-90-0   2,4-Toluol-di-isocyanat, dimer             QM(T) = 1 mg/kg in BG\n(berechnet als NCO)\n25360                     2,3-Epoxypropyltrialkyl(Cs - C1 5 )acetat  SML = 6 mg/kg\n25420       000108-78-1   2,4,6-Triamino-1,3,5-triazin               SML = 30 mg/kg\n25510       000112-27-6   Triethylenglykol\n25600       oooon-99-6    1,1,1-Trimethylolpropan                    SML = 6 mg/kg\n25910       024800-44-0   Tripropylenglykol\n25960       000057-13-6   Hamstoff\n26050       000075-01-4   Vinylchlorid                               Siehe Anlage 5 Nr. 1\nund Anlage 6 Nr. 1\n26110       000075-35-4   Vinylidenchlorid                           QM = 5 mg/kg in BG oder\nSML= NN\n(NG = 0,05 mg/kg)\nAbschnitt 8      1\n)\nPM/REF.-Nr. 2)   CAS-Nr. 3 )                 Bezeichnung•)                         Beschränkungen 5 ) ' )\n1               2                              3                                        4\n000542-02-9   Acetoguanamin                              Siehe ,,2,4-Diamino-6-methyl-\n1,3,5-triazin\"\n10160       002206-94-2   alpha-Acetoxystyrol\n10162       010521-96-7   beta-Acetoxystyrol\n10480                     Monocarbonsäuren, aliphatische,\ngesättigte (C2 - C24)\n10510                     Monocarbonsäuren, aliphatische,\nungesättigte (C3 - ~4)\n10599no                    Fettsäuren, ungesättigte (C1 8)\n10599/90A     061788-89-4   Dimere von ungesättigten\nFettsäuren (C 18), destillierte","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994                                      791\nPM/REF.-Nr. 2)   CAS-Nr. 3)                        Bezeichnung 4 )                         Beschränkungen 5)8)\n1              2                                    3                                         4\n10599/91     061788-89-4       Dimere, von ungesättigten Fettsäuren (C1 8),\nnicht destillierte\n10599/92A     068783-41-5       Dimere, hydrierte, von ungesättigten\nFettsäuren (C 18), destillierte\n10599/93     068783-41-5       Dimere, hydrierte, von ungesättigten\nFettsäuren (C 18), nicht destillierte\n10660       015214-89-8       Acrylamidomethylpropansulfonsäure\n10930       003066-71-5       Cyclohexylacrylat\n11000       050976-02-8       Dicyclopentadienylacrylat\n11050       001070-70-8       1,4-Butandioldiacrylat\n11180       017831-71-9       Tetraethylenglykoldiacrylat\n11195       068901-05-3       Tripropylenglykoldiacrylat\n11245       002156-97-0       Dodecylacrylat\n11500       000103-11-7       2-Ethylhexylacrylat\n11520       002918-23-2       2-Hydroxyisopropylacrylat (= 2-Hydroxy-1-\nmethylethylacrylat)\n11530       000999-61-1       2-Hydroxypropylacrylat\n11560       005888-33-5       iso-Bomylacrylat\n11620       001330-61-6       iso-Decylacrylat\n11650       029590-42-9       iso-Octylacrylat\n11695       003121-61-7       2-Methoxyethylacrylat\n11740       010095-13-3       1,3-Butandiolmonoacrylat\n11no        002478-10-6       1,4-Butandiolmonoacrylat\n11800       013533-05-6       Diethylenglykolmonoacrylat\n12010       040074-09-7       2-Sulfoethylacrylat\n12040       039121-78-3       Sulfopropylacrylat\n12055       094160-26-6       Acrylsäuretriester von Tris(2-hydroxypropyl)\nether von Glycerin\n12062       0755n-10-1        Acrylsäuretriester von 1, 1, 1-Trimethylol-\npropan-tris(2-hydroxyethyl)ether\n12160       002998-04-1       Diallyladipat\n12190       000105-97-5       Didecyladipat\n12220       027178-16-1       Di-iso-decyladipat\n12250       000123-79-5       Dioctyladipat\n12265       004074-90-2       Divinyladipat\n12370                         Alkohole, aliphatische, einwertige, gesättigte,\nprimäre, sekundäre oder tertiäre (C4   -  C22)\n12610       000107-18-6       Allylalkohol\n12700       000150-13-0       p-Aminobenzoesäure\n12790       000080-46-6       p-tert.-Amylphenol\n12850       029602-44-6       Bis(2-hydroxyethyl)azelat\n12910       001732-10-1       Dimethylazelat\n000528-44-9       1,2,4-Benzoltricarbonsäure                      Siehe „Trimellithsäure\"\n13060       004422-95-1       1,3,5-Benzoltricarbonsäuretrichlorid\n000080-09-1       Bisphenol S                                     Siehe „4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon\"\n000091-76-9       Benzoguanamin                                   Siehe ,,2,4-Diamino-6-phenyl-\n1,3,5-triazin\"\n13328       000104-38-1       Bis(2-hydroxyethyl)ether des Hydrochinons","792                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nPM/REF.-Nr. 2 )    CAS-Nr. 3 )                  Bezeichnung 4)                    Beschränkungen 5)•)\n1                2                               3                                   4\n13660        000584-03-2    1,2-Butandiol\n13720        00011 Q-63-4   1,4-Butandiol\n13750        000513-85-9    2,3-Butandiol\n13780        002425-79-8    1,4-Butandiol-bis(2,3-epoxypropyl)ether   QM(T) = 5 mg/kg in BG\n(berechnet als Epoxy)\n13810        000505-65-7    1,4-Butandiolformal\n13932        000598-32-3    3-Buten-2-ol\n13960        001852-16-0    N-(Butoxymethyl)acrylamid\n14020        000098-54-4    4-tert. -Butylphenol\n14260        000502-44-3    Caprolacton\n000115-28-6    Chlorendinesäure                          Siehe „Hexachlorendomethylen-\ntetrahydrophthalsäure\"\n14800        003724-65-0    Crotonsäure\n15020        002182-05-0    Cyclohexylvinylether\n15070         001647-16-1    1,9-Decadien\n15130        000872-05-9    1-Decen\n15280        000542-02-9    2,4-Diamino-6-methyl-1,3,5-triazin\n15310        000091-76-9    2,4-Diamino-6-phenyl-1,3,5-triazin\n15340        000109-76-2    1,3-Diaminopropan\n15370        003236-53-1    1,6-Diamino-2,2,4-trimethylhexan\n15400         003236-54-2    1,6-Diamino-2,4,4-trimethylhexan\n15490        002215-89-6    4,4' -Dicarboxydiphenylether\n15580        001653-19-6    2,3-Dichlor-1,3-butadien\n15610        000080-07-9    4,4' -Dichlordiphenylsulfon\n15730        oooon-13-6     Dicyclopentadien\n16090        000080-09-1    4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon\n16210        006864-37-5    3,3'-Dimethyl-4,4' -diaminodicyclohexyl-\nmethan\n16270        000526-75-0    2,3-Dimethylphenol\n16300        000105-67-9    2,4-Dimethylphenol\n16330        000095-87-4    2,5-Dimethylphenol\n16360        000576-26-1    2,6-Dimethytphenol\n16390        000126-30-7    2,2-Dimethyl-1,3-propandiol\n16450        000646-06-0    1,3-Dioxolan\n16540        000102-09-0    Diphenylcarbonat\n16690        .001321-74-0   Divinylbenzol\n16697        000693-23-2    Dodecandisäure\n17040        000149-57-5    2-Ethylhexansäure\n17050        000104-76-7    2-Ethyl-1-hexanol\n17110        016219-75-3    5-Ethylidenbicyclo[2.2.1 ]hept-2-en\n17350        000105-75-9    Dibutylfumarat\n18220        068564-88-5    N-Heptylaminoundecansäure\n18370        000592-45-0    1,4-Hexadin\n18400        000592-42-7    1,5-Hexadin\n18441        000085-42-7    Hexahydrophthalsäureanhydrid\n18700         000629-11-8   1,6-Hexandiol\n18820         000592-41-6   1-Hexen\n18905         002628-17-3   4-Hydroxystyrol","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994                                 793\nPM/REF.-Nr. 2\n)   CAS-Nr. 3\n)                       Bezeichnung•)                       Beschränkungen 5 ) 6 )\n1               2                                    3                                     4\n18970        000078-38-1        iso-Butanol\n19030        016669-59-3        N-(iso-Butoxymethyl)acrylamid\n19060        000109-53-5        iso-Butylvinylether\n19090        000078-84-2        iso-Butyraldehyd\n19120        025339-17-7        iso-Decanol\n19130        026896-18-4        iso-Nonansäure\n19150        000121-91-5        iso-Phthalsäure\n19180        000099-63-8        iso-Phthalsäuredichlorid\n000078-79-5        Isopren                                    Siehe „2-Methyl-1,3-butadien\"\n19270        000097-65-4        ltaconsäure\n19490        000947-04-6        Laurolactam\n19570        000999-21-3        Diallylmaleinat\n19600        000105-76-0        Dibutylmaleinat\n19936        007423-42-9        Mono(2-ethylhexyl)maleinat\n19990        000079-39-0        Methacrylamid\n20050         000096-05-9        Allylmethacrylat\n20260                            Cyclohexylmethacrylat\n20380         001189-08-8        1,3-Butandioldimethacrylat\n20410         002082-81-7        1,4-Butandioldimethacrylat\n20440         000097-90-5        Ethylenglykoldimethacrylat\n20470        025852-47-5        Polyethylenglykoldimethacrylat\n20530        002867-47-2        2-(Dimethylamino)ethylmethacrylat\n20590         000106-91-2        2,3-Epoxypropylmethacrylat                 QM(T) = 5 mg/kg in BG\n(berechnet als Epoxy)\n20740         039670-09-2        Ethoxytriethylenglykolmethacrylat\n20950         000923-26-2        2-Hydroxypropylmethacrylat\n21115        000816-74-0        Methallylmethacrylat\n21220        032360-05-7        Octadecylmethacrylat\n21370         010595-80-9        2-Sulfoethylmethacrylat\n21400         054276-35-6        Sulfopropylmethacrylat\n21520        001561-92-8        Natriummethallylsulfonat                   QM = 5 mg/kg in BG\n21640         000078-79-5        2-Methyl-1,3-butadien\n21730        000563-45-1        3-Methyl-1-buten\n21760        000694-91-7        5-Methylenbicyclo[2.2.1 ]hept-2-en\n000505-65-7        1,4-(Methylendioxy)butan                   Siehe „ 1,4-Butandiolformal\"\n21837        001116-90-1        4-Methyl-1,4-hexadien                      SML = NN (NG = 0,05 mg/kg)\n21970        000923-02-4        N-Methylolmethacrylamid\n22210        000098-83-9        alpha-Methylstyrol\n22240        000622-97-9        p-Methylstyrol\n22270         000107-25-5        Methylvinylether\n22360        001141-38-4        2,6-Naphthalendicarbonsäure\n000126-30-7        Neopentylglykol                            Siehe ,,2,2-Dimethyl-1,3-propandiol\"\n22428        051000-52-3        Vinylneodecanoat\n22540         000104-40-5        4-Nonylphenol\n22585         003710-30-3        1,7-Octadien\n22720         000140-66-9        4-tert. -Octylphenol\n22900         000109-67-1        1-Penten\n22932         001187-93-5        Perfluormethyl-perfluorvinylether","794                                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil t\nPM/REF.-Nr. 2)         CAS-Nr.3)                              Bezeichnung•)                                     Beschränkungen 5) 8)\n1                    2                                         3                                                    4\n22937            001623-05-8              Perfluorpropyl-perfluorvinylether\nPhthalsäuren                                              Siehe \"iso- oder o-Phthalsäure•\n23530            025190-06-1              Poly(1,4-butylenglykol)\n(Molgewicht über 1000)\n23no             000504-63-2              1,3-Propandiol\n23920            000105-38-4              Vinylpropionat\n24370            000106-79-6              Dimethylsebacat\n24560            000111-63-7              Vinylstearat\n24760            026914-43-2              Styrolsulfonsäure\n25030            016646-44-9             Tetra(allyloxy)ethan\n25161            000085-43-8              1,2,3,6-Tetrahydrophthalsäureanhydrid\n25300            000088-19-7             o-Toluolsulfonamid\n25380                                    Vinyl-trialkyl(C5 - C1 5 )acetat\n(=Vinylversatat)\n25390            000101-37-1             Triallylcyanurat\n25450            026896-48-0              Tricyclodecandimethanol\n25480            000102-71-6              Triethanolamin\n25540            000528-44-9             Trimellithsäure                                            QM(T)  =5 mglkg in BG\n25550            000552-30-7             Trimellithsäureanhydrid                                   QM(T) =5 mg/kg in BG\n(berechnet als Trimellithsäure)\n25810            015625-89-5             1, 1, 1-Trimethylolpropantriacrylat\n25840            003290-92-4             1, 1, 1-Trimethylolpropantrimethacrylat\n25900           000110-88-3              Trioxan\n000102-71-6             Tris(2-hydroxyethyl)amin                                  Siehe •Triethanolamin\"\n26140            000075-38..f            Vinylidenfluorid                                          SML   =NN (NG =0,05 mg/kg)\n26170            003195-78-6             N-Vinyl-N-methylacetamid                                  QM =5 mg/kg in BG\n26230            000088-12-0 .           Vinylpyrrolidon\n26290            025013-15-4             Vinyltoluol\n000622-97-9             p-Vinyltoluol                                             Siehe „p-Methylstyrot\"\n26320            002768-02-7             Trimethoxyvinylsilan                                      QM = 5 mg/kg in BG\n000105-67-9             m-Xylenol                                                 Siehe .2,4-Dimethylphenol\"\n000526-75-0             o-Xylenol                                                 Siehe .2,3-Dimethylphenol\"\n000095-87-4             p-Xylenol                                                 Siehe .2,5-Dimethylphenor\n') a) Die Anlage umfaßt:\n- Stoffe, die polymerisiert werden; dies schließt Polykondensation, Polyaddition oder vergleichbare Prozesse zur Bildung von Makromolekülen\nmit ein;\n- natürliche oder künstlich erzeugte makromolekulare Stoffe, die bei der Herstellung modifizierter Makromoleküle verwendet werden, sofern die\nMonomere oder die zu deren Synthese notwendigen sonstigen Ausgangsstoffe nicht im Verzeichnis aufgeführt sind;\n- Stoffe, die zur Modifizierung bestehender natürlicher oder künstlich erzeugter makromolekularer Stoffe verwendet werden;\n- die Salze (Doppelsalze und saure Satze eingeschlossen) des Aluminiums, Ammoniums, Calciums, Eisens, Magnesiums, Kaliums, Natriums\nund Zinks der zulässigen Säuren, Phenole oder Alkohole.\nb) Die Anlage umfaßt nicht:\naa) Stoffe wie beispielsweise:\n- Reaktionszwischenprodukte;\n- Abbauprodukte;\n- Verunreinigungen in den verwendeten Stoffen;\nbb) Oligomere und natürliche oder synthetische Polymere sowie deren Mischungen, wenn die Monomere oder die zu ihrer Synthese benötigten\nAusgangsstoffe im Verzeichnis aufgeführt sind;\ncc) Gemische der genehmigten Stoffe.\n2\n) PM/REF.-Nr.: EWG-Verpackungsmaterial-Referenznummer der gelisteten Stoffe.\n3\n) CAS-Nr.: Chemical Abstract Service-Nummer.","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. April 1994                                                   795\n•) Gehört ein in dieser Spalte als Einzelverbindung aufgeführter Stoff auch zu einer chemischen Gruppe, gelten für ihn die Beschränkungen, die bei der\nentsprechenden Einzelverbindung angegeben sind.\n5\n) Die in dieser Spalte verwendeten Abkürzungen oder Ausdrücke haben folgende Bedeutung:\nNG        = Nachweisgrenze der Analysenmethode; Analysentoleranz inbegriffen;\nBG        = Bedarfsgegenstand;\nNCO       = lsocyanat-Gruppe;\nNN        = nicht nachweisbar. Im Sinne dieser Verordnung bedeutet \"nicht nachweisbar\", daß der Stoff mit einer validierten Analysenmethode nicht\nnachgewiesen werden kann. Diese Methode muß eine Empfindlichkeit besitzen, wie sie für den jeweiligen Stoff aufgeführt ist. Gibt es\ngegenwärtig keine solche Methode, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit angewandt werden, bis eine\nvalidierte Methode entwickelt worden ist;\nQM         = höchstzulässiger Restgehalt des Stoffes im Bedarfsgegenstand;\nQM(T) = höchstzulässiger Restgehalt des Stoffes im Bedarfsgegenstand, ausgedrückt als Summe der angegebenen Substanzen oder Stoff-\ngruppen. Die Einhaltung des QM(T)-Wertes ist durch Messung mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. Solange eine solche\nMethode nicht zur Verfügung steht, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die die Bestimmung des\nausgewiesenen Grenzwertes ermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist;\nSML        = spezifischer Migrationsgrenzwert in Lebensmitteln oder in Lebensmittelslmulantien, sofern nicht anders angegeben. Im Sinne dieser\nVerordnung ist der spezifische Migrationswert mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. Gibt es gegenwärtig keine solche\nMethode, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die die Bestimmung des ausgewiesenen Grenzwertes\nermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist;\nSML(T) = spezifischer Migrationswert in Lebensmitteln oder Lebensmittelsimulantien, ausgedrückt als Summe der angegebenen Substanzen oder\nStoffgruppe. Die Einhaltung des SML(T)-Wertes ist durch Messung mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. Solange eine\nsolche Methode nicht zur Verfügung steht, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die die Bestimmung des\nausgewiesenen Grenzwertes ermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist.\n8\n) Die in dieser Spalte aufgeführten SML-Werte sind in Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) angegeben. In den folgenden Fällen sind diese Werte jedoch\nin Milligramm pro Quadratdezimeter zu berechnen (zur Umrechnung werden die in Milligramm pro Kilogramm angegebenen SML-Werte durch den\nUmrechnungsfaktor 6 dividiert):\na) füllbare Bedarfsgegenstände mit einem Fassungsvermögen von weniger als 500 Millilitern oder mehr als 10 Litern;\nb) Platten, Folien oder andere nicht füllbare Bedarfsgegenstände bzw. solche, bei denen das Verhältnis der Kontaktfläche solcher Bedarfsgegen-\nstände zu der mit ihr in Berührung kommenden Lebensmittelmenge nicht ermittelt werden kann.\n7) Diese Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe dürfen nur vorläufig bis zu einer Entscheidung über ihre Aufnahme in Abschnitt A weiterhin\nverwendet werden.\"\n8. Anlage 4 wird wie folgt gefaßt:\n„Anlage 4\n(zu§ 5)\nVerfahren,\ndie beim Herstellen bestimmter Bedarfsgegenstände nicht angewendet werden dürfen\nLfd. Nr.                     Bedarfsgegenstand                                                     Verfahren\n1                                 2                                                                3\n1.               Beruhigungs- und Flaschen-                  Verfahren, die bewirken, daß aus den Saugern N-Nitrosamine oder in\nsauger aus Elastomeren oder                 N-Nitrosamine umsetzbare Stoffe in eine Speichellösung in einer Menge\nGummi                                       abgegeben werden, die mit einer in Anlage 10 Nr. 6 beschriebenen\nMethode nachweisbar sind\".\n9. In Anlage 10 werden\na) in Nummer 1 Spalte 3 die Worte \"Gliederungsnummer B 80.30-1 bis 3 (EG), Stand Mai 1991,\" durch die Worte\n„Gliederungsnummer B 80.30-1 (EG), Stand April 1993, und Gliederungsnummer B 80.30-2 und 3 (EG), Stand Mai\n1991,\" ersetzt,\nb) folgende Nummer angefügt:\n2                                                              3\n,,6.            Bestimmung der Abgabe von                   Zur Herstellung der Testlösung werden\nN-Nitrosaminen und in N-Nitros-             4,2 g Natriumhydrogencarbonat\namine umsetzbare Stoffe aus                 0,5 g Natriumchlorid,\nBeruhigungs- und Flaschen-                  0,2 g Kaliumcarbonat und\nsaugern aus Elastomeren oder                30 mg Natriumnitrit\nGummi in eine Testlösung\nin einem Liter destilliertem Wasser von vergleichbarer Qualität\ngelöst. Der pH-Wert der Lösung muß 9 betragen.\nMaterialproben von einer geeigneten Zahl von Flaschen- oder\nBeruhigungssaugern werden 24 Stunden lang bei einer Tempera-\ntur von 40 ± 2 °C in die Testlösung getaucht.","796                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\n2                                                   3\nDie freigesetzte Menge der N-Nitrosamine wird in einem aliquoten\nTeil der entsprechend den Absätzen 1 und 2 hergestellten Lösung\nnachgewiesen. Die N-Nitrosamine werden aus den aliquoten Teilen\nmit Hilfe von nitrosaminfreiem Dichlorrnethan (DCM) isoliert und\ndurch Gaschromatographie bestimmt.\nDie freigesetzte Menge der N-nitrosierbaren Stoffe wird in einem\nweiteren aliquoten Teil der entsprechend den Absätzen 1 und 2\nhergestellten Lösung bestimmt. Die nitrosierbaren Stoffe werden\ndurch Ansäuern unter Zugabe von Salzsäure in Nitrosamine umge-\nwandelt, mit Hilfe von DCM aus den aliquoten Teilen isoliert und durch\nGaschromatographie bestimmt.\nMit der validierten Methode müssen mindestens die folgenden\nMengen bestimmt werden können:\n- 0,01 mg der insgesamt freigesetzten N-Nitrosamine/kg (Elastomer-\noder Gummiteile der Flaschen- oder Beruhigungssauger),\n- 0, 1 mg aller N-nitrosierbaren Stoffe/kg (Elastomer- oder Gummi-\nteile der Flaschen- oder Beruhigungssauger).\"\nArtikel 2\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 11. April 1994\nDer Bundesminister für Gesundheit\nHorst Seehofer"]}