{"id":"bgbl1-1994-13-5","kind":"bgbl1","year":1994,"number":13,"date":"1994-03-10T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1994/13#page=28","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1994-13-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1994/bgbl1_1994_13.pdf#page=28","order":5,"title":"Gesetz zur Änderung des Handels- und Lohnstatistikgesetzes (Statistikänderungsgesetz - StatÄndG)","law_date":"1994-03-02T00:00:00Z","page":384,"pdf_page":28,"num_pages":4,"content":["384                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nGesetz\nzur Änderung des Handels- und Lohnstatistikgesetzes\n(Statistikänderungsgesetz - StatÄndG)\nVom 2. März 1994\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:         2. § 3 wird wie folgt geändert:\na) Absatz 1 wird wie folgt geändert:\naa) In Nummer 1 wird der erste Satzteil wie folgt\nArtikel 1\ngefaßt:\nÄnderung des Handelsstatistikgesetzes\n\"für alle Studenten der Wintersemester, für die\n§ 1 Abs. 2 Nr. 3 des Handelsstatistikgesetzes vom                     Studenten im ersten Hochschul- oder Fach-\n10. November 1978 (BGBI. 1 S. 1733), das zuletzt durch                   semester, die Prüfungsteilnehmer und die\nArtikel 4 der Verordnung vom 26. März 1991 (BGBI. 1                      Exmatrikulierten auch im Sommersemester,\nS. 846) geändert worden ist, wird wie folgt gefaßt:                      jeweils nach Ablauf der Immatrikulationsfrist:\".\n\"3. Ergänzungserhebungen im Großhandel und Gastge-                   bb) In Nummer 2 wird das Wort \"semesterweise\"\nwerbe im Jahre 1996 für das Kalender- oder                          durch die Worte \"jeweils im Wintersemester\"\nGeschäftsjahr 1995, im Einzelhandel im Jahre 1998                   ersetzt.\nfür das Kalender- oder Geschäftsjahr 1997 sowie im\nb) Absatz 4 wird gestrichen.\nGroßhandel, Einzelhandel und Gastgewerbe darauffol-\ngend jeweils im Abstand von fünf bis sieben Jahren,\".\n3. § 5 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 5 wird gestrichen.\nArtikel 2\nÄnderung des Gesetzes über die Lohnstatistik                                       Artikel4\n§ 13 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über die Lohn-                       Änderung des Agrarstatistikgesetzes\nstatistik in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungs-    Das Agrarstatistikgesetz in der Fassung der Bekannt-\nnummer 800-16, veröffentlichten bereinigten Fassung,          machung vom 23. September 1992 (BGBI. 1 S. 1632) wird\ndas zuletzt durch Artikel 8 der Verordnung vom 26. März       wie folgt geändert:\n1991 (BGBI. 1 S. 846) geändert worden ist, wird wie folgt\ngefaßt:                                                       1. § 22 wird wie folgt geändert:\n„Die Statistik nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit § 4\na) In Absatz 1 wird der erste Teilsatz wie folgt gefaßt:\nAbs. 1 Nr. 1 ist jährlich für den Monat Mai durchzuführen.\"\n\"Die Erhebung über die Arbeitskräfte in der Land-\nwirtschaft wird repräsentativ bei höchstens 100 000\nArtikel3                                 Erhebungseinheiten in jedem zweiten Jahr, begin-\nnend 1993, durchgeführt;\".\nÄnderung des Hochschulstatistikgesetzes\nb) Absatz 2 wird wie folgt gefaßt:\nDas Hochschulstatistikgesetz vom 2. November 1990\n(BGBI. 1S. 2414) wird wie folgt geändert:                             \"(2) In den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-\nVorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und\n1. § 2 wird wie folgt geändert:                                     Thüringen wird die Erhebung nach Absatz 1 auch\n1994 durchgeführt.\"\na) In Nummer 3 wird das Komma durch einen Punkt\nersetzt.                                              2. In § 25 Nr. 2 wird die Angabe \"§ 28 Abs. 1 Nr. 2 und 3\"\nb) Nummer 4 wird gestrichen.                                 durch die Angabe\"§ 28 Abs. 1 Nr. 2 bis 4\" ersetzt.","Nr. 13 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. März 1994                                     385\nArtikel 5                                                         Artikel6\nNeufassung des Gesetzes über die Lohnstatistik                          Inkrafttreten, Außerkrafttreten\nDas Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung          Dieses Gesetz tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nkann den Wortlaut des Gesetzes über die Lohnstatistik        Gleichzeitig tritt die Verordnung zur Durchführung der Ergän-\nin der vom Inkrafttreten dieses Gesetzes an geltenden       zungserhebungen im Einzelhandel, Großhandel und Gast-\nFassung im Bundesgesetzblatt bekanntmachen.                  gewerbe vom 5. Oktober 1990 (BGBI. I S. 2152) außer Kraft.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind\ngewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und\nwird im Bundesgesetzblatt verkündet.\nBerlin, den 2. März 1994\nDer Bundespräsident\nWeizsäcker\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister des Innern\nKanther\nDer Bundesminister für Wirtschaft\nRexrodt\nDer Bundesminister\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten\nJochen Borchert\nDer Bundesminister\nfür Arbeit und Sozialordnung\nNorbert Blüm\nDer Bundesminister\nfür Bildung und Wissenschaft\nK. H. Laermann","386                                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1\nSiebte Verordnung\nzur Änderung der Rückstands-Höchstmengenverordnung\nVom 22. Februar 1994\nEs verordnen\n- auf Grund des § 14 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a und des § 16 Abs. 2 Nr. 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-\ngesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juli 1993 (BGBI. 1S. 1169) der Bundesminister für Gesundheit\nim Einvernehmen mit den Bundesministern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und für Wirtschaft sowie\n- auf Grund des § 9 Abs. 4 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes der Bundesminister für Umwelt, Natur-\nschutz und Reaktorsicherheit im Einvernehmen mit den Bundesministern für Gesundheit, für Ernährung, Landwirt-\nschaft und Forsten und für Wirtschaft:\nArtikel 1\nÄnderung\nder Rückstands-Höchstmengenverordnung\nAnlage 7 der Rückstands-Höchstmengenverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Oktober 1989\n(BGBI. 1S. 1861 ), die zuletzt durch die Verordnung vom 1. September 1992 (BGBI. 1S. 1605) geändert worden ist, wird\nwie folgt geändert:\n1 . In der Tabelle werden folgende Zeilen angefügt:\nStoff                      Höchstmenge                                        in oder auf folgenden Lebensmitteln\nin Milligramm pro Kilogramm 1}\n20004) 5)                                           in Konserven abgepackter oder\ntiefgekühlter Spinat\n2500                                               frischer, zum Direktverzehr bestimmter Spinat\n2. Nach den Fußnoten werden folgende Fußnoten angefügt:\n\" 4) Abweichend von Fußnote 1 bezieht sich die Höchstmenge auf das Gewicht des in Konserven abgepackten oder tiefgekühlten Lebensmittels.\nS) Soweit in Konserven abgepackter oder tiefgekühlter Spinat nach Fußnote 4) bereits rechtmäßig in den Verkehr gebracht worden ist, ist die Abgabe\nbis zum 31. Dezember 1994 zulässig.\"\nArtikel2\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 22. Februar 1994\nDer Bundesminister für Gesundheit\nHorst Seehofer\nDer Bundesminister\nfür Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit\nKlaus Töpfer","Nr. 13 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. März 1994                               387\nZweite Verordnung\nzur Durchführung des Gesetzes über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern\nim Ausgleichsjahr 1991\nVom 24. Februar 1994\nAuf Grund des § 12 des Gesetzes über den Finanz-                                      §3\nausgleich zwischen Bund und Ländern in der Fassung der                 Abrechnung des Finanzausgleichs\nBekanntmachung vom 28. Januar 1988 (BGBI. 1 S. 94)\nunter den Ländern im Ausgleichsjahr 1991\nverordnet das Bundesministerium der Finanzen:\n(1) Für das Ausgleichsjahr 1991 wird der Finanz-\n§1                              ausgleich unter den in Artikel 1 Abs. 1 des Einigungs-\nvertrages genannten Ländern wie folgt festgestellt:\nFeststellung der Länderanteile\nan der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 1991            1. Endgültige Ausgleichsbeiträge\nFür das Ausgleichsjahr 1991 werden als Länderanteile         von Sachsen                           75 359 000 DM,\nan der Umsatzsteuer festgestellt:                           2. Endgültige Ausgleichszuweisungen\nfür Baden-Württemberg                  7 569 494 000 DM,        an Mecklenburg-Vorpommern             16163 000 DM,\nfür Bayern                             9 060 519 000 DM,        an Sachsen-Anhalt                     18 664 000 DM,\nfür Berlin                             2 703 694 000 DM,        an Thüringen                          40 532 000 DM.\nfür Brandenburg                        2 015 805 000 DM,       (2) Für das Ausgleichsjahr 1991 wird der Finanz-\nfür Bremen                               522 917 000 DM,    ausgleich unter den anderen Ländern, mit Ausnahme des\nfür Hamburg                            1 271 338 000 DM,    Landes Berlin, wie folgt festgestellt:\nfür Hessen                             4 433 419 000 DM,\n1. Endgültige Ausgleichsbeiträge\nfür Mecklenburg-Vorpommern             1 500 970 000 DM,\nvon Baden-Württemberg              2 506 818 000 DM,\nfür Niedersachsen                      5 894 532 000 DM,\nvon Bayern                             4419000DM,\nfür Nordrhein-Westfalen               13 695 644 000 DM,\nvon Hamburg                           66 027 000 DM,\nfür Rheinland-Pfalz                    2 976 698 000 DM,\nvon Hessen                         1 332 942 000 DM,\nfür das Saarland                       1165 474 000 DM,\nvon Nordrhein-Westfalen                7836000DM,\nfür Sachsen                            3 714 610 000 DM,\nfür Sachsen-Anhalt                     2 241292000 DM,      2. Endgültige Ausgleichszuweisungen\nfür Schleswig-Holstein                 2 071 529 000 DM,        an Bremen                            588 352 000 DM,\nfür Thüringen                          2 038 177 000 DM.        an Niedersachsen                   1 757 005 000 DM,\nan Rheinland-Pfalz                   588 931 000 DM,\n§2\nan das Saarland                      380 766 000 DM,\nLänderanteile am Länderbeitrag                     an Schleswig-Holstein                602 988 000 DM.\nzum Fonds „Deutsche Einheit\"\nnach§ 1 Abs. 2 und 3 des Gesetzes                                            §4\nim Ausgleichsjahr 1991\nAbschlußzahlungen für 1991\nFür das Ausgleichsjahr 1991 werden als Länderanteile\nam Länderbeitrag zum Fonds „Deutsche Einheit\" nach             Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und\n§ 1 Abs. 2 und 3 des Gesetzes festgestellt:                 den endgültig festgestellten Länderanteilen an der\nUmsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den\nfür Baden-Württemberg                    160 006 000 DM,    endgültig festgestellten Länderanteilen am Länderbeitrag\nfür Bayern                               185 154 000 DM,    zum Fonds „Deutsche Einheit\" nach § 2 und den vorläufig\nfür Berlin (West)                          34 650 000 DM,   gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichs-\nfür Bremen                                                  beiträgen und den Ausgleichszuweisungen nach § 3\nfür Hamburg                                31 005 000 DM,   liegen nicht vor. Ein weiterer Ausgleich nach § 15 des\nfür Hessen                                 93 766 000 DM,   Gesetzes entfällt.\nfür Niedersachsen                        115 595 000 DM,\nfür Nordrhein-Westfalen                  279 873 000 DM,                                 §5\nfür Rheinland-Pfalz                        58 936 000 DM,                          Inkrafttreten\nfür das Saarland                                               Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung\nfür Schleswig-Holstein                     41 015 000 DM.   in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 24. Februar 1994\nDer Bundesminister der Finanzen\nTheo Waigel"]}