{"id":"bgbl1-1992-61-11","kind":"bgbl1","year":1992,"number":61,"date":"1992-12-31T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1992/61#page=6","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1992-61-11/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1992/bgbl1_1992_61.pdf#page=6","order":11,"title":"Verordnung über maßgebende Rechengrößen der Sozialversicherung für 1993 (Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 1993)","law_date":"1992-12-22T00:00:00Z","page":2474,"pdf_page":6,"num_pages":9,"content":["2474                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1\nVerordnung\nüber maßgebende Rechengrößen der Sozialversicherung für 1993\n(Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 1993)\nVom 22. Dezember 1992\nAuf Grund\n- des § 69 Abs. 2 und des § 160 Satz 1 Nr. 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch (Artikel 1 des Gesetzes vom\n18. Dezember 1989, BGBI. 1 S. 2261) und\n- des§ 255b Abs. 2 und des§ 275b des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch, die durch Artikel 1 Nr. 69 und 95 des\nGesetzes vom 25. Juli 1991 (BGBI. 1 S. 1606) eingefügt worden sind,\nverordnet die Bundesregierung, auf Grund\n- des § 17 Abs. 2 Satz 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch, der durch Artikel 9 Nr. 1 des Gesetzes vom\n22. Dezember 1983 (BGBI. 1 S. 1532) angefügt worden ist,\n- des § 188 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch (Artikel 1 des Gesetzes vom 18. Dezember 1989, BGBI. 1S. 2261)\nund\n- der §§ 259 c und 281 b des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch, die durch Artikel 1 Nr. 77 und 103 des Gesetzes vom\n25. Juli 1991 (BGBI. 1 S. 1606) eingefügt worden sind,\nverordnet der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung:\n§ 1\nDurchschnittsentgelt in der Rentenversicherung\n(1) Das Durchschnittsentgelt für das Jahr 1991 beträgt 44 421 Deutsche Mark. Dieser Wert tritt an die Stelle des in\nAnlage 1 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch für das Jahr 1991 enthaltenen vorläufigen Durchschnittsentgelts.\n(2) Das vorläufige Durchschnittsentgelt für das Jahr 1993 beträgt 49 663 Deutsche Mark. Die Anlage 1 zum Sechsten\nBuch Sozialgesetzbuch wird entsprechend ergänzt.\n§2\nBezugsgröße in der Sozialversicherung\n(1) Die Bezugsgröße im Sinne des § 18 Abs. 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch beträgt im Jahre 1993\n44 520 Deutsche Mark jährlich und 3 71 O Deutsche Mark monatlich.\n(2) Die Bezugsgröße (Ost) im Sinne des § 18 Abs. 2 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch beträgt im Jahre 1993\n32 760 Deutsche Mark jährlich und 2 730 Deutsche Mark monatlich.\n(3) Absatz 1 gilt auch im Beitrittsgebiet, soweit die Bezugsgröße bei der Durchführung des Versorgungsausgleichs dort\nbenötigt wird.\n§3\nBeitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung\n( 1) Die Beitragsbemessungsgrenzen betragen im Jahre 1993\n1. in der Rentenversicherung der Arbeiter und der Angestellten 86 400 Deutsche Mark jährlich und 7 200 Deutsche Mark\nmonatlich,\n2. in der knappschaftlichen Rentenversicherung 106 800 Deutsche Mark jährlich und 8 900 Deutsche Mark monat-\nlich.\nDie Anlage 2 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch wird für den Zeitraum „1. 1. 1993 - 31. 12. 1993\" um die\nJahresbeträge ergänzt.\n(2) Die Beitragsbemessungsgrenzen (Ost) betragen im Jahre 1993\n1. in der Rentenversicherung der Arbeiter und der Angestellten 63 600 Deutsche Mark jährlich und 5 300 Deutsche Mark\nmonatlich,\n2. in der knappschaftlichen Rentenversicherung 78 000 Deutsche Mark jährlich und 6 500 Deutsche Mark monatlich.\nIn der Anlage 2 a zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch tritt an die Stelle der Bezeichnung „ab 1. Januar 1992\" die\nBezeichnung „ 1. 1. 1992 - 31. 12. 1992\". Im übrigen wird die Anlage 2 a zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch für den\nZeitraum „1. 1. 1993 - 31 . 12. 1993\" um die Jahresbeträge ergänzt.","Nr. 61 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 31. Dezember 1992                           2475\n§4\nUmrechnungsfaktoren für den Versorgungsausgleich in der Rentenversicherung\n(1) Die auf Grund des vorläufigen Durchschnittsentgelts und des Beitragssatzes für das Jahr 1993 berechneten\nFaktoren betragen im Jahre 1993\n1. in der Rentenversicherung der Arbeiter und der Angestellten für die Umrechnung\na) von Entgeltpunkten in Beiträge                                                                     8 691,0250,\nvon Entgeltpunkten (Ost) in Beiträge                                                              6 325,8061,\nb) von Beiträgen, Barwerten, Deckungskapitalien und vergleichbaren Deckungsrücklagen\nin Entgeltpunkte                                                                               0,0001150612,\nvon Beiträgen in Entgeltpunkte (Ost)                                                           0,0001580826,\n2. in der knappschaftlichen Rentenversicherung für die Umrechnung\na) von Entgeltpunkten in Beiträge                                                                    11 546,6475,\nvon Entgeltpunkten (Ost) in Beiträge                                                              8 404,2852,\nb} von Beiträgen in Entgeltpunkte                                                                  0,0000866052,\nvon Beiträgen in Entgeltpunkte (Ost}                                                           0,0001189869.\n(2} Entgeltpunkte werden in Beiträge umgerechnet, indem sie mit dem im Zeitpunkt der Beitragsentrichtung maß-\ngebenden Umrechnungsfaktor vervielfältigt werden.\n(3) Beiträge werden in Entgeltpunkte umgerechnet, indem sie mit dem im Zeitpunkt der Beitragsentrichtung maß-\ngebenden Umrechnungsfaktor vervielfältigt werden. Die Umrechnung kann auch durch eine Division der Beiträge durch\nden Wert des Faktors erfolgen, der für die Umrechnung von Entgeltpunkten in Beiträge maßgebend wäre.\n(4} Barwerte, Deckungskapitalien und vergleichbare Deckungsrücklagen werden in Entgeltpunkte umgerechnet, indem\nsie mit dem Umrechnungsfaktor vervielfältigt werden, der für den Zeitpunkt maßgebend ist, in dem der Versicherungsfall\nals eingetreten gilt. Die Umrechnung kann auch durch eine Division der Barwerte, Deckungskapitalien und vergleich-\nbaren Deckungsrücklagen durch den Wert des Faktors erfolgen, der für die Umrechnung von Entgeltpunkten in Beiträge\nmaßgebend wäre.\n§5\nAngleichungsfaktoren für den Versorgungsausgleich in der Rentenversicherung\nDie Angleichungsfaktoren zur Ermittlung des Wertes von angleichungsdynamischen Anrechten nach § 3 Abs. 2 Nr. 1\nBuchstabe a des Versorgungsausgleichs-Überleitungsgesetzes betragen bei einer Entscheidung über den Versorgungs-\nausgleich in der Zeit vom 1. Januar 1993 bis zum 30. Juni 1993 und\n1. bei einem Ehezeitende in der Zeit vom 1. Juli 1990 bis zum 31. Dezember 1990                            1,6409481,\n2. bei einem Ehezeitende in der Zeit vom 1. Januar 1991 bis zum 30. Juni 1991                              1,4263282,\n3. bei einem Ehezeitende in der Zeit vom 1. Juli 1991 bis zum 31. Dezember 1991                            1,2981093,\n4. bei einem Ehezeitende in der Zeit vom 1. Januar 1992 bis zum 30. Juni 1992                              1, 1626257,\n5. bei einem Ehezeitende in der Zeit vom 1. Juli 1992 bis zum 31. Dezember 1992                            1,0609710.\n§6\nWerte zur Umrechnung der Beitragsbemessungsgrundlagen des Beitrittsgebiets\nDie Anlage 10 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch wird wie folgt ergänzt:\nJahr                            Umrechnungswert                 vorläufiger Umrechnungswert\n1991                                1,7235\n1993                                                                        1,3739\nDer Umrechnungswert für das Jahr 1991 tritt an die Stelle des in der Anlage 1O zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch für\ndieses Jahr enthaltenen vorläufigen Umrechnungswerts.\n§7\nDurchschnittsverdienste der Anlage 14 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch\n(1} Die Tabellen 1 bis 23 der Anlage 14 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch werden für das Jahr 1991 mit folgenden\nendgültigen Werten ergänzt:","2476                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1\nQualifikationsgruppe\nJahr                             1                    2                  3           4      5\nEnergie- und Brennstoffindustrie (Tabelle 1)\n1991                          65 305               59 544             57 078      44 656 37 046\nChemische Industrie (Tabelle 2)\n1991                          57 311               52 258             50 093      39 192 32 511\nMetallurgie (Tabelle 3)\n1991                          53 660               48 926             46 901      36 695 30 438\nBaumaterialienindustrie (Tabelle 4)\n1991                          56 843               51 828             49 682      38 870 32 245\nWasserwirtschaft (Tabelle 5)\n1991                          53 681               48 947             46 920      36 707 30 453\nMaschinen- und Fahrzeugbau (Tabelle 6)\n1991                          57 936               52 827             50 639      39 617 32 865\nElektrotechnik/Elektronik/Gerätebau (Tabelle 7)\n1991                          56 945               51 923             49 773      38 940 32 302\nLeichtindustrie (ohne Textilindustrie) (Tabelle 8)\n1991                          47 456               43 271             41 481      32 452 26 922\nTextilindustrie (Tabelle 9)\n1991                          47 753               43 540             41 737      32 653 27 089\nLebensmittelindustrie (Tabelle 10)\n1991                          50 597               46 134             44 224      34 598 28 701\nBauwirtschaft (Tabelle 11)\n1991                          59 520              54 270              52 025      40 702 33 763\nSonstige produzierende Bereiche (Tabelle 12)\n1991                          47 634              43154               41 238      31 573 25 651\nProduzierendes Handwerk (Tabelle 13)\n1991                          37 734              34 407              32 982      25 804 21 407\nLand- und Forstwirtschaft (Tabelle 14)\n1991                          45 694              41 689              39 973      31 332 26 037\nVerkehr (Tabelle 15)\n1991                          59 516              54 335              52 118      40 945 34100\nPost- und Fernmeldewesen (Tabelle 16)\n1991                          52 031              47 501              45 563      35 796 29 809\nHandel (Tabelle 17)\n1991                          43 739              39 956              38 336      30 175 25 173\nBildung, Kultur, Gesundheits- und Sozialwesen (Tabelle 18)\n1991                          43 294              38 990              37 148      27 862 22 171\nWissenschaft, Hoch- und Fachschulwesen (Tabelle 19)\n1991                          46 306              41 699              39 727      29 798 23 711\nStaatliche Verwaltung und gesellschaftliche Organisationen (Tabelle 20)\n1991                          40 886              36 891              35 182      26 568 21 290","Nr. 61 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 31. Dezember 1992                        2477\nQualifikationsgruppe\nJahr                             1                    2                  3            4                  5\nSonstige nichtproduzierende Bereiche (Tabelle 21)\n1991                          45 232               41 261             39 560       30 997             25 751\nlandwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (Tabelle 22)\n1991                          40 770               37 194             35 665       27 956             23 230\nProduktionsgenossenschaften des Handwerks (Tabelle 23)\n1991                          47 079               42 928             41 149       32 196             26 708\nDiese Werte treten an die Stelle der in Anlage 14 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch für das Jahr 1991 enthaltenen\nvorläufigen Werte.\n(2) Für das Jahr 1993 gelten die folgenden vorläufigen Werte:\nQualifikationsgruppe\nJahr                                                  2                  3            4                  5\nEnergie- und Brennstoffindustrie (Tabelle 1)\n1993                          73 011               66 571             63 814       49 926             41 418\nChemische Industrie (Tabelle 2)\n1993                          64 074               58 425             56 004       43 817             36 348\nMetallurgie (Tabelle 3)\n1993                          59 992               54 700             52 436       41 025             34 030\nBaumaterialienindustrie (Tabelle 4)\n1993                          63 551               57 944             55 545       43 457             36 050\nWasserwirtschaft (Tabelle 5)\n1993                          60 016               54 723             52 457       41 039             34 047\nMaschinen- und Fahrzeugbau (Tabelle 6)\n1993                          64 773               59 061             56 615       44 292             36 743\nElektrotechnik/Elektronik/Gerätebau (Tabelle 7)\n1993                          63 665               58 050             55 647       43 535             36 114\nLeichtindustrie (ohne Textilindustrie) (Tabelle 8)\n1993                          53 056              48 377              46 376       36 282             30 099\nTextilindustrie (Tabelle 9)\n1993                          53 388               48 678             46 662       36 506             30 286\nLebensmittelindustrie (Tabelle 10)\n1993                          56 568              51 578              49 443       38 681             32 088\nBauwirtschaft (Tabelle 11)\n1993                          66 544              60 674              58 164       45 505            37 747\nSonstige produzierende Bereiche (Tabelle 12)\n1993                          53 255              48 246              46 104       35 299            28 678\nProduzierendes Handwerk (Tabelle 13)\n1993                          42 187              38 467              36 874       28 849            23 933\nLand- und Forstwirtschaft (Tabelle 14)\n1993                          51 086              46 609              44 690       35 029            29 110","2478                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1\nQualifikationsgruppe\nJahr                                              2                    3           4                5\nVerkehr (Tabelle 15)\n1993                        66 539            60 747               58 268      45 777           38 124\nPost- und Fernmeldewesen (Tabelle 16)\n1993                        58 171            53 106               50 940      40 020           33 327\nHandel (Tabelle 17)\n1993                         48 901            44 671               42 860      33 736           28 144\nBildung, Kultur, Gesundheits- und Sozialwesen (Tabelle 18)\n1993                         48 403            43 591               41 532      31 150           24 787\nWissenschaft, Hoch- und Fachschulwesen (Tabelle 19)\n1993                         51 770            46 620               44 415      33 314           26 509\nStaatliche Verwaltung und gesellschaftliche Organisationen {Tabelle 20)\n1993                         45 711            41 244               39 334      29 703           23 802\nSonstige nichtproduzierende Bereiche (Tabelle 21)\n1993                         50 570            46 130               44 228      34 655           28 790\nlandwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (Tabelle 22)\n1993                         45 581            41 583               39 874      31 255           25 971\nProduktionsgenossenschaften des Handwerks (Tabelle 23)\n1993                         52 635            47 994               46 005      35 995           29 860\nDie Tabellen 1 bis 23 der Anlage 14 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch werden entsprechend ergänzt.\n§8\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am 1. Januar 1993 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 22 . Dezember 1992\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister\nfür Arbeit und Sozialordnung\nBlüm","Nr. 61 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 31. Dezember 1992                          2479\nZweiundvierzigste Verordnung\nüber Ausnahmen von den Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung\n(42. Ausnahmeverordnung zur StVZO)\nVom 22. Dezember 1992\nAuf Grund des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe a in Verbin-         Nummer 6 mitführt und zuständigen Personen auf Ver-\ndung mit Abs. 3 des Straßenverkehrsgesetzes in der im            langen zur Prüfung aushändigt oder der Anbau der\nBundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 9231-1,            seitlichen Schutzvorrichtungen nach § 27 Abs. 1 der\nveröffentlichten bereinigten Fassung, die Eingangsworte in       Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung in den Fahr-\nAbsatz 1 Nr. 3 zuletzt geändert durch § 37 Abs. 2 des            zeugpapieren vermerkt ist.\nGesetzes vom 24. August 1965 (BGBI. 1 S. 927) sowie\nAbsatz 3 eingefügt durch § 70 Abs. 1 Nr. 3 des Gesetzes\n§2\nvom 15. März 1974 (BGBI. 1 S. 721) und geändert gemäß\nArtikel 22 Nr. 3 der Verordnung vom 26. November 1986          Abweichend von_ § 27 Abs. 1 der Straßenverkehrs-\n(BGBI. 1 S. 2089), verordnet der Bundesminister für Ver-    Zulassungs-Ordnung sind Änderungen des Leergewichts\nkehr nach Anhörung der zuständigen obersten Landes-         sowie der Nutz- oder Aufliegelast durch den Anbau der\nbehörden:                                                   seitlichen Schutzvorrichtungen nicht melde- oder ein-\ntragungspflichtig. Auf das Ausmaß der Änderungen ist im\n§ 1\nTeilegutachten deutlich sichtbar hinzuweisen.\nAbweichend von § 19 Abs. 2 Satz 1 der Straßenver-\nkehrs-Zulassungs-Ordnung erlischt die Betriebserlaubnis                                  §3\nnicht, wenn an Fahrzeugen, die vor dem 1. Januar 1992\nerstmals in den Verkehr gekommen sind, seitliche Schutz-       Abweichend von § 22 Abs. 1 Satz 2 zweiter Halbsatz der\nvorrichtungen nach § 32 c der Straßenverkehrs-Zulas-        Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung darf die Anbauab-\nsungs-Ordnung angebracht werden. Dies gilt nur, wenn        nahme nach§ 1 Nr. 4 auch durch eine nach Abschnitt 4.2\nder Anlage VIII zur Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung\n1. für die seitlichen Schutzvorrichtungen anstelle einer\namtlich anerkannte Überwachungsorganisation durchge-\nBetriebserlaubnis nach § 22 der Straßenverkehrs-Zu-\nführt werden, wenn sie\nlassungs-Ordnung ein Teilegutachten eines amtlich an-\nerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugver-     1. mindestens ein Jahr Hauptuntersuchungen durchge-\nkehr über die Vorschriftsmäßigkeit eines Fahrzeugs bei       führt hat,\nordnungsgemäßem Anbau der Schutzvorrichtungen            2. für die Anbauabnahme von seitlichen Schutzvorrichtun-\nvorliegt; § 22 Abs. 1 Satz 2 erster Halbsatz gilt ent-       gen nur Personen einsetzt, die besonders geschult\nsprechend,                                                  sind, und\n2. das Teilegutachten durch den Leiter der Technischen      3. der Aufsichtsbehörde nach Abschnitt 7.8 der Anla-\nPrüfstelle r.ach § 12 des Kraftfahrsachverständigen-        ge VIII zur Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung be-\ngesetzes vom 22. Dezember 1971 (BGBI. 1 S. 2086),           nannt worden ist.\nzuletzt geändert durch Artikel 4 Nr. 13 des Gesetzes\nvom 8. Juni 1989 (BGBI. 1 S. 1026), gegengezeichnet\nist, sofern es nach Inkrafttreten dieser Verordnung er-                               §4\nstellt wird,\nAbweichend von § 53 b Abs. 5 der Straßenverkehrs-\n3. dem Teilegutachten sowie dem Abdruck oder der Ab-        Zulassungs-Ordnung ist eine Kenntlichmachung von Hub-\nlichtung davon eine hinreichend genaue Beschreibung      ladebühnen durch Anbringung von Blinkleuchten nicht er-\ndes Anbaus der seitlichen Schutzvorrichtungen für den    forderlich\nFahrzeugtyp oder die Fahrzeugtypen oder die Fahr-\n1. an Fahrzeugen mit Hubladebühnen, die vor dem 1. Ja-\nzeugart oder die Fahrzeugarten beigegeben ist,\nnuar 1993 angebaut wurden oder\n4. der Anbau durch einen amtlich anerkannten Sachver-\n2. an Fahrzeugen mit Hubladebühnen, die nach dem\nständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr\n1. Januar 1993 angebaut wurden, bei denen jedoch\n(§ 22 Abs. 1 Satz 2 zweiter Halbsatz der Straßenver-\nBlinkleuchten und rot-weiße Warnmarkierungen mit\nkehrs-Zulassungs-Ordnung) abgenommen worden ist,\ndem Verwendungszweck oder der Bauweise der Hub-\n5. der ordnungsgemäße Anbau auf dem Teilegutachten              ladebühne oder des Fahrzeugs unvereinbar sind.\noder einem Abdruck oder einer Ablichtung davon oder\neiner Bestätigung über das Teilegutachten unter An-\ngabe des Fahrzeugherstellers und -typs sowie der                                      §5\nFahrzeug-ldentifizierungsnummer durch den Abneh-            Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung\nmenden bestätigt worden ist,                             in Kraft.\n6. die Abnahme spätestens bis zum Tage der nächsten\nnach dem Anbau vorgeschriebenen Hauptuntersu-\nchung (§ 29 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ord-             Bonn, den 22. Dezember 1992\nnung) erfolgt und bestätigt ist und\n7. der Fahrzeugführer das Teilegutachten, den Abdruck,                 Der Bundesminister für Verkehr\ndie Ablichtung davon oder einer Bestätigung über das                            In Vertretung\nTeilegutachten einschließlich der Bestätigung nach                                 Knittel","2480                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1\nErste Verordnung\nzur Änderung der Dritten Verordnung\nüber Ausnahmen von $traßenverkehrsrechtlichen Vorschriften\nVom 22. Dezember 1992\nAuf Grund des § 6 Absatz 1 Nr. 3 Buchstabe b in Verbindung mit Abs. 3 des\nStraßenverkehrsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungs-\nnummer 9231-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, die Eingangsworte in\nAbsatz 1 Nr. 3 zuletzt geändert durch § 37 Abs. 2 des Gesetzes vom 24. August\n1965 (BGBI. 1 S. 927), Absatz 3 eingefügt durch § 70 Abs. 1 Nr. 3 des\nGesetzes vom 15. März 1974 (BGBI. 1 S. 721) und geändert gemäß Artikel 22\nNr. 3 der Verordnung vom 26. November 1986 (BGBI. 1S. 2089), verordnet der\nBundesminister für Verkehr nach Anhörung der zuständigen obersten Landes-\nbehörden:\nArtikel 1\nIn § 2 Satz 1 der Dritten Verordnung über Ausnahmen von straßenverkehrs-\nrechtlichen Vorschriften vom 5. Juni 1990 (BGBI. 1S. 999) werden die Wörter „auf\nVordersitzen von\" durch das Wort „in\" ersetzt.\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am 1. Januar 1993 in Kraft.\nBonn, den 22. Dezember 1992\nDer Bundesminister für Verkehr\nIn Vertretung\nKnittel","Nr. 61 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 31. Dezember 1992               2481\nErste Verordnung\nzur Änderung der 2. Ausnahmeverordnung zur StVO\nVom 22. Dezember 1992\nAuf Grund des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe b und Abs. 3 des Straßenverkehrs-\ngesetzes in der Im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 9231-1, ver-\nöffentlichten bereinigten Fassung, die Eingangsworte in Absatz 1 Nr. 3 zuletzt\ngeändert durch § 37 Abs. 2 des Gesetzes vom 24. August 1965 (BGBI. 1S. 927),\nAbsatz 3 eingefügt durch § 70 Abs. 1 Nr. 3 des Gesetzes vom 15. März 1974\n(BGBI. 1S. 721) und geändert gemäß Artikel 22 Nr. 3 der Verordnung vom\n26. November 1986 (BGBI. 1 S. 2089), verordnet der Bundesminister für Verkehr\nnach Anhörung der zuständigen obersten Landesbehörden:\nArtikel 1\nDie 2. Ausnahmeverordnung zur StVO vom 19. März 1990 (BGBI. 1S. 550) wird\nwie folgt geändert:\n1. In § 1 werden die Wörter \"bis zum 31. Dezember 1992\" gestrichen.\n2. § 2 wird gestrichen.\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am 1. Januar 1993 in Kraft.\nBonn, den 22. Dezember 1992\nDer Bundesminister für Verkehr\nIn Vertretung\nKnittel","2482                                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1\nZwölfte Verordnung\nzur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung*)\nVom 22. Dezember 1992\nAuf Grund des§ 6 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe b und Nr. 7                         Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind,\ndes Straßenverkehrsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt                        nur mitgenommen werden, wenn Rückhalteeinrichtun-\nTeil III, Gliederungsnummer 9231-1, veröffentlichten be-                       gen für Kinder benutzt werden, die amtlich genehmigt\nreinigten Fassung, die Eingangsworte in Absatz 1 Nr. 3                         und für das Kind geeignet sind. Bis zum 31 . Dezember\nzuletzt geändert durch § 37 Abs. 2 des Gesetzes vom                             1997 gilt dies nicht für die Mitnahme von Kindern auf\n24. August 1965 (BGBI. 1 S. 927), Nummer 7 eingefügt                            Rücksitzen in Taxen, soweit nicht eine regelmäßige\ndurch§ 70 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes vom 15. März 1974                           Beförderung der Kinder gegeben ist. Abweichend von\n(BGBI. S. 721 ), verordnet der Bundesminister für Ver-                         Satz 1 dürfen Kinder auf Rücksitzen ohne Sicherung\nkehr:                                                                          durch Rückhalteeinrichtungen befördert werden, wenn\nwegen der Sicherung von anderen Personen für die\nArtikel 1                                       Befestigung von Rückhalteeinrichtungen für Kinder\nDie Straßenverkehrs-Ordnung vom 16. November 1970                           keine Möglichkeit mehr besteht.\"\n(BGBI. 1 S. 1565, 1971 1 S. 38), zuletzt geändert durch\nArtikel 1 der Verordnung vom 19. März 1992 (BGBI. 1                         3. § 21 a Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 wird gestrichen.\nS. 678), wird wie folgt geändert:\n4. In § 49 Abs. 1 Nr. 20a werden die Wörter ,,, das\n1. Dem § 2 Abs. 1 wird folgender Satz 2 angefügt:                               Benutzen vorhandener Rückhalteeinrichtungen nach\n§ 21 a Abs. 1 Satz 2 Nr. 4\" gestrichen.\n,,Seitenstreifen sind nicht Bestandteil der Fahrbahn.\"\n2. § 21 Abs. 1 a wird wie folgt gefaßt:\n,,(1 a) Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die                                          Artikel 2\nkleiner als 150 cm sind, dürfen in Kraftfahrzeugen auf                     Diese Verordnung tritt am 1. April 1993 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 22. Dezember 1992\nDer Bundesminister für Verkehr\nIn Vertretung\nKnittel\n*) Mit dieser Verordnung wird die Richtlinie 91/671/EWG des Rates vom\n16. Dezember 1991 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mit-\ngliedstaaten, über die Gurtanlegepflicht in Kraftfahrzeugen mit einem\nGewicht von weniger als 3,5 Tonnen (ABI. EG Nr. L 373 S. 26) in\ndeutsches Recht umgesetzt."]}