{"id":"bgbl1-1992-11-2","kind":"bgbl1","year":1992,"number":11,"date":"1992-03-14T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1992/11#page=3","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1992-11-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1992/bgbl1_1992_11.pdf#page=3","order":2,"title":"Fünfte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Durchsetzung des gemeinschaftlichen Fischereirechts","law_date":"1992-03-04T00:00:00Z","page":387,"pdf_page":3,"num_pages":1,"content":["Nr. 11 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 14. März 1992                                 387\nFünfte Verordnung\nzur Änderung der Verordnung\nzur Durchsetzung des gemeinschaftlichen Fischereirechts\nVom 4. März 1992\nAuf Grund des § 9 Abs. 4 des Seefischereigesetzes vom                                       § 4c\n12. Juli 1984 (BGBI. 1 S. 876) verordnet der Bundes-                      Durchsetzung bestimmter Meldepflichten\nminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:                                     für die Fischerei\nim Regelungsbereich des NAFO-Übereinkommens\nArtikel 1                               Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 5 des\nSeefischereigesetzes handelt, wer als Kapitän vorsätz-\nDie Verordnung zur Durchsetzung des gemeinschaft-             lich oder fahrlässig entgegen Artikel 1 der Verordnung\nlichen Fischereirechts vom 17. Januar 1989 (BGBI. 1              (EWG) Nr. 189/92 des Rates vom 27. Januar 1992 zur\nS. 100), zuletzt geändert durch die Verordnung vom               Anwendung bestimmter Kontrollmaßnahmen der Orga-\n19. September 1991 (BGBI. 1 S. 1890), wird wie folgt             nisation für die Fischerei im Nordwestatlantik (ABI. EG\ngeändert:                                                        Nr. L 21 S. 4) nicht nach den im Anhang zu dieser\nVerordnung enthaltenen Bestimmungen die dort\n1. Folgende §§ 4a bis 4c werden eingefügt:                       genannten Angaben übermittelt.\"\n,,§ 4a\nDurchsetzung bestimmter Fangbedingungen            2. Nach § 4 c wird folgender § 5 eingefügt:\nfür die Fischerei                                                    ,,§ 5\nim Regelungsbereich des NAFO-Übereinkommens                      Durchsetzung bestimmter Fangbedingungen\nOrdnungswidrig im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 5 des                                für die Fischerei\nSeefischereigesetzes handelt, wer gegen ein Verbot            auf bestimmte Fischbestände oder Bestandsgruppen\nder Verordnung (EWG) Nr. 2622/79 des Rates vom                   Ordnungswidrig im Sinne des§ 9 Abs. 1 Nr. 5 des\n23. November 1979 zur Festlegung bestimmter techni-          Seefischereigesetzes handelt, .wer gegen ein Gebot\nscher Maßnahmen zur Erhaltung der Fischbestände für          oder Verbot der Verordnung (EWG) Nr. 3882/91 des\nFischereifahrzeuge unter der Flagge eines Mitglied-          Rates vom 18. Dezember 1991 zur Festlegung der\nstaates, die im Regelungsbereich des NAFO-Überein-           zulässigen Gesamtfangmengen und entsprechender\nkommens fischen (ABI. EG Nr. L 303 S. 1), verstößt,          Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände oder\nindem er als Kapitän vorsätzlich oder fahrlässig ent-        Bestandsgruppen (1992) (ABI. EG Nr. L 367 S. 1)\ngegen                                                        verstößt, indem er als Kapitän vorsätzlich oder fahr-\n1. Artikel 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2622/79 ein            lässig entgegen\nSchleppnetz mit einer geringeren Maschenweite als       1. Artikel 5 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 3882/91\n130 mm verwendet,                                            Fänge von Beständen, für die TAC oder Quoten\n2. Artikel 3 der Verordnung (EWG) Nr. 2622/79 einen               festgesetzt worden sind, an Bord behält oder an-\ngrößeren als den zulässigen Anteil an den dort               landet,\nbezeichneten Arten an Bord behält oder                  2. Artikel 5 Abs. 2 der Verordnung (EWG) Nr. 3882/91\n3. Artikel 4 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2622/79              mit anderen Arten vermengten Hering, der mit den\nHilfsmittel oder Vorrichtungen verwendet.                    dort bezeichneten Netzen gefangen wurde, an Bord\nbehält,\n§ 4b\nDurchsetzung bestimmter Fangbedingungen               3. Artikel 6 Abs. 1 bis 4, 6 oder 7 der Verordnung\nfür die Fischerei des Blauen Wittling                  (EWG) Nr. 3882/91 in den dort bezeichneten Gebie-\nten zu den dort angegebenen Sperrzeiten Hering\nOrdnungswidrig im Sinne des§ 9 Abs. 1 Nr. 5 des               fängt,\nSeefischereigesetzes handelt, wer als Kapitän vorsätz-\nlich oder fahrlässig entgegen Artikel 1 Abs. 1 der Ver-      4. a) Artikel 7 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 3882/91\nordnung (EWG) Nr. 1638/87 des Rates vom 9. Juni                      mit Schleppnetzen einer Maschengröße unter\n1987 zur Festlegung einer Mindestmaschenöffnung für                  32 mm oder\npelagische Schleppnetze beim Fang von Blauem Witt-                b) Artikel 7 Abs. 2 der Verordnung (EWG) Nr. 3882/91\nling im Geltungsbereich des Übereinkommens über die                  in den dort bezeichneten Gebieten zu den dort\nkünftige multilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet                 angegebenen Sperrzeiten\nder Fischerei im Nordostatlantik außerhalb der See-\ngewässer unter der Fischereigerichtsbarkeit der Ver-              Sprotten fängt,\ntragsparteien des Übereinkommens (ABI. EG Nr. L 153          5. Artikel 8 der Verordnung (EWG) Nr. 3882/91 mit\nS. 7) beim Fang von Blauem Wittling pelagische                    Schleppnetzen oder Ringwaden in den dort\nSchleppnetze mit einer Maschenöffnung von weniger                 bezeichneten Gebieten zu den dort angegebenen\nals 35 mm verwendet.                                              Sperrzeiten Makrelen, Sprotten oder Hering fängt,"]}