{"id":"bgbl1-1991-58-4","kind":"bgbl1","year":1991,"number":58,"date":"1991-10-19T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1991/58#page=4","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1991-58-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1991/bgbl1_1991_58.pdf#page=4","order":4,"title":"Zwölfte Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften","law_date":"1991-10-15T00:00:00Z","page":1992,"pdf_page":4,"num_pages":2,"content":["1992                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1991, Teil 1\nZwölfte Verordnung\nzur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften\nVom 15. Oktober 1991\nAuf Grund des§ 6 Abs. 1 Nr. 3 des Straßenverkehrsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer\n9231-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, die Eingangsworte in Absatz 1 Nr. 3 zuletzt geändert durch § 37 Abs. 2\ndes Gesetzes vom 24. August 1965 (BGBI. 1 S. 927), sowie auf Grund des § 26 a des Straßenverkehrsgesetzes, der\ndurch Artikel 1 Nr. 1 des Gesetzes vom 28. Dezember 1982 (BGBI. 1 S. 2090) eingefügt worden ist, verordnet der\nBundesminister für Verkehr:\nArtikel 1\nDie Straßenverkehrs-Ordnung vom 16. November 1970 (BGBI. 1 S. 1565; 1971 1 S. 38), zuletzt geändert durch die\nVerordnung vom 9. November 1989 (BGBI. 1 S. 1976), wird wie folgt geändert:\n1. In § 3 Abs. 1 wird nach Satz 2 folgender Satz eingefügt:\n„Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, so darf er nicht schneller als 50 km/h\nfahren, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist.\"\n2. Nach § 5 Abs. 3 wird folgender Absatz 3a eingefügt:\n,,(3a) Unbeschadet sonstiger Überholverbote dürfen die Führer von Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamt-\ngewicht über 7,5 t nicht überholen, wenn die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m\nbeträgt.\"\nArtikel 2\nDie Bußgeldkatalog-Verordnung vom 4. Juli 1989 (BGBI. 1 S. 1305, 1447), geändert durch Artikel 3 der Verordnung\nvom 23. Juli 1990 (BGBI. 1 S. 1489), wird wie folgt geändert:\n1. In § 1 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 werden nach Nummer „9.1.1,\" die Nummern „ 10 a, 10 a.1,\" eingefügt.\n2. In § 2 Abs. 1 Satz 1 werden in Nummer 2 am Ende das Wort „oder\" durch ein Komma, in Nummer 3 die Worte „oder\n19.3\" durch die Worte,,, 10a.1 oder 19.3 oder\" ersetzt sowie folgende Nummer 4 eingefügt:\n,,4. der Nummern 34.1 oder 34.2\".\n3. Die Anlage zu § 1 Abs. 1 wird wie folgt geändert:\na) In Nummer 3 wird der Tatbestands-Spalte folgender Satzteil angefügt:\n„oder festgesetzte Höchstgeschwindigkeit bei Sichtweite unter 50 m durch Nebel, Schneefall oder Regen\nüberschritten\".\nb) Nach Nummer 10 werden folgende Nummern eingefügt:\n,, 10a    Mit einem Kraftfahrzeug mit einem zulässigen Gesamt-      § 5 Abs. 3a                     150\ngewicht über 7 ,5 t überholt, obwohl die Sichtweite durch § 49 Abs. 1 Nr. 5\n.....\nNebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m betrug\n10 a.1 mit Gefährdung oder Sachbeschädigung                      § 5 Abs. 3a                     250\n§ 1 Abs. 2\n§ 49 Abs. 1 Nr. 1, 5\nc) Nach Nummer 34 werden folgende Nummern eingefügt:\n-\n„34.1     mit Gefährdung                                            § 37 Abs. 2 Nr. 1 Satz 7, 8,    250\nNr. 2, Abs. 3 Satz 1, 2\n§ 1 Abs. 2\n§ 49 Abs. 1 Nr. 1,\n.....\nAbs. 3 Nr. 2\n34.2   bei schon länger als 1 Sekunde andauernder Rotphase       § 37 Abs. 2 Nr. 1               250\neines Wechsellichtzeichens                                S&tz 7, 8, Nr. 2\n§ 49 Abs. 3 Nr. 2","Nr. 58 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 19. Oktober 1991   1993\nd) Im Anhang zu Nr. 5 der Anlage wird Tabelle 1 wie folgt geändert:\na) In Buchstabe a erhält die Nummer 5.1.1 folgende Fassung:\n,,5.1.1      bis 15                                        100         80\nfür mehr als 5 Minuten Dauer oder\nin mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt\nDie bisherigen Nummern 5.1.1 bis 5.1.6 werden die Nummern 5.1.2 bis 5.1.7.\nb) In Buchstabe b erhält die Nummer 5.2.1 folgende Fassung:\n„5.2.1       bis 15                                        150        120\nfür mehr als 5 Minuten Dauer oder\nin mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt\nDie bisherigen Nummern 5.2.1 bis 5.2.6 werden die Nummern 5.2.2 bis 5.2.7.\nArtikel 3\nDiese. Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 15. Oktober 1991\nDer Bundesminister für Verkehr\nGünther Krause"]}