{"id":"bgbl1-1991-57-5","kind":"bgbl1","year":1991,"number":57,"date":"1991-10-16T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1991/57#page=4","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1991-57-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1991/bgbl1_1991_57.pdf#page=4","order":5,"title":"Verordnung über die Angabe von Arzneimittelbestandteilen","law_date":"1991-10-04T00:00:00Z","page":1968,"pdf_page":4,"num_pages":4,"content":["1968                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1991, Teil 1\nVerordnung\nüber die Angabe von Arzneimittelbestandteilen\nVom 4. Oktober 1991\nAuf Grund des § 12 Abs. 1 a des Arzneimittelgesetzes      genannten Anwendungsbereichen verwendet, so dürfen\nvom 24. August 1976 (BGBI. 1 S. 2445, 2448), der durch      diese mit der zusammenfassenden Bezeichnung\nArtikel 1 Nr. 5 des Gesetzes vom 11. April 1990 (BGBI. 1    ,,Geruchsstoffe\" oder „Aromastoffe\" angegeben werden.\nS. 717) eingefügt worden ist, in Verbindung mit Artikel 56  Enthalten sie Bergamottöl, Beta-Asaron oder Safrol, so\nAbs. 1 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom            sind diese anzugeben.\n18. März 1975 (BGBI. 1 S. 705) und dem Organisations-\nerlaß des Bundeskanzlers vom 23. Januar 1991 (BGBI. 1           (3) Werden Farbstoffe verwendet, so dürfen diese mit\nS. 530) verordnet der Bundesminister für Gesundheit im      der Bezeichnung „Farbstoff\" oder „Farbstoffe\", gefolgt von\nEinvernehmen mit dem Bundesminister für Ernährung,          der EWG-Nummer oder den EWG-Nummern, angegeben\nLandwirtschaft und Forsten:                                 werden.\n(4) Werden Alkyl-4-hydroxybenzoate als Konservie-\n§ 1                              rungsmittel verwendet, so dürfen diese mit der Bezeich-\n(1) Die in der Anlage genannten Stoffe oder Zubereitun-   nung „Paraben\" oder „Parabene\", gefolgt von der EWG-\ngen aus Stoffen unterliegen nicht der Verpflichtung zur      Nummer oder den EWG-Nummern, angegeben werden.\nAngabe nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 und § 11 a Abs. 1       Dies gilt nur für Arzneimittel in den in der Anlage unter den\nSatz 2 Nr. 3 des Arzneimittelgesetzes, soweit es sich nicht  Nummern 1.1 und 2 genannten Anwendungsbereichen.\num wirksame Bestandteile handelt und sie in Arzneimitteln\nder in der Anlage jeweils genannten Anwendungsbereiche\nverwendet werden.\n(2) Werden Geruchs- oder Aromastoffe in Arzneimitteln                                   §2\nin den in der Anlage unter den Nummern 1.1 oder 2              Diese Verordnung tritt am 1 . Januar 1992 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 4. Oktober 1991\nDer Bundesminister für Gesundheit\nGerda Hasselfeldt","Nr. 57 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Oktober 1991                            1969\nAnlage\nStoffe zur pH-Wert-Einstellung oder zur Pufferung       Cellulose\nCitronensäure und ihre Natriumsalze\n1.1 in Arzneimitteln zur Anwendung auf der Haut und\nSchleimhaut einschließlich der Vaginalschleimhaut,      Drucktinten und ihre Bestandteile\nmit Ausnahme der Arzneimittel zur Anwendung am          Essigsäure und ihre Magnesium-, Natrium- und\nAuge:                                                   Kaliumsalze\nÄpfelsäure und ihre Salze                               Fette, natürliche\nBernsteinsäure                                          Gelatine\nCitronensäure und ihre Natriumsalze                     Kaliumhydroxid\nEssigsäure und ihre Magnesium-, Natrium- und            Maleinsäure\nKaliumsalze                                             Mono- und Disaccharide, abbaubare, ausgenommen\nKaliumhydroxid                                          Lactose, sowie Sorbit und Xylit, wenn mit der Tages-\nMaleinsäure                                             dosis des Fertigarzneimittels für Erwachsene nicht\nmehr als 3 g und für Kinder nicht mehr als 2 g\nMilchsäure und ihr Natriumsalz\nverabreicht werden\nNatriumcarbonat\nMilchsäure und ihr Natriumsalz\nNatriumhydrogencarbonat\nNatriumcarbonat\nNatriumhydroxid\nNatriumhydrogencarbonat\nSalzsäure und ihre Natrium-, Kalium-, Magnesium-\nNatriumhydroxid\nund Calciumsalze\nÖle, natürliche\nSchwefelsäure und ihre Natrium-, Kalium- und\nMagnesiumsalze                                          Salzsäure und ihre Natrium-, Kalium-, Magnesium-\nund Calciumsalze\nWasser\nSchwefelsäure und ihre Natrium- und Kaliumsalze\nWeinsäure\nSiliciumdioxid\n1.2 in Arzneimitteln zur Anwendung am Auge:                 Stärke\nEssigsäure und ihre Natrium- und Kaliumsalze            Wasser\nKaliumhydroxid                                          Weinsäure\nNatriumcarbonat\nNatriumhydrogencarbonat                             3   Stoffe in Impfstoffen in physiologisch unbedeutenden\nNatriumhydroxid                                         Mengen:\nSalzsäure                                               Aminosäuren und Peptide, Purine und Pyrimidine\nWasser                                                  Elektrolyte\nMono- und Disaccharide, abbaubare\n2   Stoffe in oral anzuwendenden Arzneimitteln:             Vitamine und ihre Vorprodukte\nÄpfelsäure und ihre Salze                               Wasser\nBernsteinsäure                                          Zuckeralkohole (Dulcit, Inosit, Mannit, Sorbit)","1970                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1991, Teil 1\nSechsundzwanzigste Verordnung\nzur Änderung der Verordnung über verschreibungspflichtige Arzneimittel\nVom 4. Oktober 1991\nAuf Grund des § 48 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a, Abs. 3      Dropempinhydrochlorid\nund 4 des Arzneimittelgesetzes vom 24. August 1976          Ethylbenzhydraminhydrochlorid\n(BGBI. 1 S. 2445, 2448), der durch Artikel 1 Nr. 27 des\nVierten Gesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes      2-Ethyl-2-hexenal\nvom 11. April 1990 (BGBI. 1 S. 717) geändert worden ist,    - zur Anwendung bei Tieren -\nin Verbindung mit Artikel 56 Abs. 1 des Zuständigkeits-     Etoloxaminhydrochlorid\nanpassungs-Gesetzes vom 18. März 1975 (BGBI. 1S. 705)\nund dem Organisationserlaß des Bundeskanzlers vom           Fluorphenylalanin\n23. Januar 1991 (BGBI. 1 S. 530) verordnet der Bundes-      Gonadorelin [6-D-Phe]acetat\nminister für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Bundes-     - zur Anwendung bei Tieren -\nminister für Wirtschaft und dem Bundesminister für Ernäh-\nlprazochrom\nrung, Landwirtschaft und Forsten nach Anhörung des\nSachverständiqen-Ausschusses für Verschreibungspflicht:     Mazipredondihydrochlorid\nMephenterminhydrochlorid\nArtikel 1                         Mesocarb\nOxolin\nIn der Verordnung über verschreibungspflichtige Arznei-\nmittel in der Fassung der Bekanntmachung vom                Phenamazidhydroch lorid\n30. August 1990 (BGBI. 1 S. 1866), zuletzt geändert durch   Pinaveriumbromid\ndie Verordnung vom 13. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1241 ), wird\ndie Anlage um folgende Positionen ergänzt:                  Pipecuroniumbromid\n„Androstenon                                                Pipofezindihydrochlorid\n- zur Anwendung bei Tieren -                                Polymyxin-M-sulfat\nBendamustinhydrochlorid                                     Primycin\nBrivudin                                                    Propiverinhydroch lorid\nCarbetocin                                                  Rimazoliummethilsulfat\n- zur Anwendung bei Tieren -\nTalastinhydrochlorid\nClorindion                                                  Talinolol\nCyclodrinhydrochlorid                                       Tiracizinhydrochlorid\nCytisin\nTrapidil\nDemelverinhydrochlorid                                      Triperidenhydrochlorid\nDenaverinhydrochlorid                                       Vinpocetin\".\nDiacetylsplenopentinhydrochlorid\nDipiproverindihydrochlorid                                                           Artikel 2\nDiphosphonsäure                                               Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in\n- als Trägersubstanz für [99mTc] Technetium -               Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 4. Oktober 1991\nDer Bundesminister für Gesundheit\nGerda Hasselfeldt","Nr. 57 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Oktober 1991                  1971\nDritte Verordnung\nzur Änderung der Regelsatzverordnung\nVom 7. Oktober 1991\nAuf Grund des§ 22 Abs. 2 des Bundessozialhilfegesetzes in der Fassung der\nBekanntmachung vom 10. Januar 1991 (BGBI. 1 S. 94) in Verbindung mit dem\nOrganisationserlaß des Bundeskanzlers vom 23. Januar 1991 (BGBI. 1 S. 530)\nverordnet der Bundesminister für Familie und Senioren im Einvernehmen mit dem\nBundesminister für Arbeit und Sozialordnung und dem Bundesminister der\nFinanzen:\nArtikel 1\n§ 2 Abs. 1 Satz 3 der Regelsatzverordnung in der im Bundesgesetzblatt Teil 111,\nGliederungsnummer 2170-1-3, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt\ngeändert durch die Verordnung vom 21. März 1990 (BGBI. 1 S. 562), wird\ngestrichen.\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 7. Oktober 1991\nDie Bundesministerin\nfür Familie und Senioren\nHannelore Rönsch"]}