{"id":"bgbl1-1991-54-4","kind":"bgbl1","year":1991,"number":54,"date":"1991-09-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1991/54#page=35","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1991-54-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1991/bgbl1_1991_54.pdf#page=35","order":4,"title":"Verordnung über Ausnahmen zur Gefahrgutbeauftragtenverordnung","law_date":"1991-09-25T00:00:00Z","page":1923,"pdf_page":35,"num_pages":1,"content":["Nr. 54 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. September 1991               1923\nVerordnung\nüber Ausnahmen zur Gefahrgutbeauftragtenverordnung\nVom 25. September 1991\nAuf Grund des § 6 des Gesetzes über die Beförderung gefährlicher Güter vom\n6. August 1975 (BGBI. 1S. 2121) verordnet der Bundesminister für Verkehr nach\nAnhörung der zuständigen obersten Landesbehörden:\n§ 1\nAbweichend von § 1 Abs. 1 Satz 1 Buchstabe b der Gefahrgutbeauftragten-\nverordnung vom 12. Dezember 1989 (BGBI. 1 S. 2185) sind Unternehmer oder\nInhaber von Betrieben (zum Beispiel der Landwirtschaft, des Einzelhandels und\ndes Handwerks) von der Verpflichtung, einen oder mehrere Gefahrgutbeauftragte\nzu bestellen, befreit, wenn sie in einem Kalenderjahr nicht mehr als 25 Tonnen\nnetto besonders gefährliche Güter der Anlage 8, Anhang 8.8, Randnummer\n280 001, Liste I der Gefahrgutverordnung Straße in der Fassung der Bekannt-\nmachung vom 13. November 1990 (BGBI. 1 S. 2453) für den Eigenbedarf in\nErfüllung betrieblicher Aufgaben versenden, befördern oder zur Beförderung\nverpacken oder übergeben.\n§2\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 25. September 1991\nDer Bundesminister für Verkehr\nGünther Krause"]}