{"id":"bgbl1-1991-42-2","kind":"bgbl1","year":1991,"number":42,"date":"1991-07-19T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1991/42#page=61","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1991-42-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1991/bgbl1_1991_42.pdf#page=61","order":2,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 1738 Abs. 1 des BGB)","law_date":"1991-06-27T00:00:00Z","page":1509,"pdf_page":61,"num_pages":1,"content":["Nr. 42 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 19. Juli 1991                                    1509\nzeitliche Richtwerte\nLfd.           Teil des                    Fertigkeiten und Kenntnisse, die unter Berücksichtigung          in Wochen\nNr.    Ausbildungsberufsbildes                         des § 4 Abs. 2 zu vermitteln sind              im Ausbildungsjahr\n1         2        3\n1                 2                                                  3                                         4\n20   Anwenden von                      a) Gestaltungsmerkmale der regionalen Volkskunst be-           2\nGestaltungsgrundsätzen                achten\n(§ 3 Nr. 20)\nb) Arbeiten unter Anwendung eigener Gestaltungs-                                 5\nelemente ausführen\n21   Prüfen und Verpacken              a) Qualität der Fertigungserzeugnisse hinsichtlich des\nvon Erzeugnissen                      Einhaltens der vorgegebenen Qualitätsmerkmale\n(§ 3 Nr. 21)                          überprüfen                                                                    2\nb) Erzeugnisse säubern, verpacken und etikettieren\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 7. Mai 1991 - 1 Bvl\n32/88 - wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:\n§ 1738 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung des Artikels 9\n§ 2 Nummer 3 des Gesetzes zur Neuregelung des Rechts der elterlichen Sorge\nvom 18. Juli 1979 (Bundesgesetzbl. 1 Seite 1061) ist insoweit mit Artikel 6\nAbsatz 2 und 5 des Grundgesetzes unvereinbar, als die Mutter das Recht und\ndie Pflicht, die elterliche Sorge auszuüben, auch in den Fällen verliert, in denen\nVater und Mutter mit dem Kind zusammenleben, beide die Ehelicherklärung mit\nder Maßgabe anstreben, daß das Sorgerecht ihnen gemeinsam zustehen soll,\nund diese Sorgerechtsregelung dem Kindeswohl entspricht.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß§ 31 Abs. 2 des Gesetzes\nüber das Bundesverfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 27. Juni 1991\nDer Bundesminister der Justiz\nKinkel"]}