{"id":"bgbl1-1991-28-3","kind":"bgbl1","year":1991,"number":28,"date":"1991-05-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1991/28#page=7","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1991-28-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1991/bgbl1_1991_28.pdf#page=7","order":3,"title":"Erste Verordnung zum Schutz des Verbrauchers vor bestimmten aliphatischen Chlorkohlenwasserstoffen (1. Chloraliphatenverordnung - 1. aCKW-V)","law_date":"1991-04-30T00:00:00Z","page":1059,"pdf_page":7,"num_pages":1,"content":["Nr. 28 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 8. Mai 1991                                  1059\nErste Verordnung\nzum Schutz des Verbrauchers\nvor bestimmten aliphatischen Chlorkohlenwasserstoffen\n(1. Chloraliphatenverordnung - 1. aCKW-V)\nVom 30. April 1991\nAuf Grund des § 17 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a des             ten Endverbraucher in den Verkehr zu bringen sowie sie in\nChemikaliengesetzes in der Fassung der Bekannt-               nicht gewerblich genutzten Räumen zu verwenden.\nmachung vom 14. März 1990 (BGBI. 1 S. 521) verordnet\ndie Bundesregierung nach Anhörung der beteiligten\nKreise:\n§3\n§ 1\nStraftaten\nAnwendungsbereich\nNach § 27 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 bis 4 des Chemikalienge-\nDiese Verordnung gilt für folgende Stoffe, Zubereitun-\nsetzes wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig entge-\ngen und Erzeugnisse:\ngen § 2 die in § 1 genannten Stoffe, Zubereitungen oder\n1. Tetrachlormethan                                           Erzeugnisse in den Verkehr bringt oder verwendet.\n(Tetrachlorkohlenstoff)              CAS-Nr.   56-23-5,\n2. 1, 1, 2, 2-Tetrachlorethan            GAS-Nr.   79-34-5,\n3. 1, 1, 1 ,2-Tetrachlorethan            GAS-Nr. 630-20-6,                                 §4\n4. Pentachlorethan                       CAS-Nr.   76-01-7,                     Übergangsvorschrift\n5. Zubereitungen und Erzeugnisse,                               Die in§ 1 Nr. 5 genannten Zubereitungen und Erzeug-\na) denen die in den Nummern 1 bis 4 genannten Stoffe      nisse dürfen abweichend von den Verboten des § 2 bis\nzum letzten Tage des auf die Verkündung folgenden neun-\nals Lösungsmittel zugesetzt wurden oder\nten Kalendermonats in den Verkehr gebracht und verwen-\nb) die insgesamt mehr als 0,01 vom Hundert der in den     det werden, sofern sie vor dem Inkrafttreten dieser Verord-\nNummern 1 bis 4 genannten Stoffe, auch als Verun-      nung hergestellt worden sind.\nreinigung, enthalten.\n§2\nVerbot                                                        §5\ndes lnverkehrbringens und des Verwendens                                       Inkrafttreten\nEs ist verboten, die in § 1 genannten Stoffe, Zuberei-       Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in\ntungen und Erzeugnisse zur Verwendung durch den priva-        Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 30. April 1991\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister\nfür Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit\nKlaus Töpfer"]}