{"id":"bgbl1-1990-59-3","kind":"bgbl1","year":1990,"number":59,"date":"1990-11-03T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1990/59#page=57","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1990-59-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1990/bgbl1_1990_59.pdf#page=57","order":3,"title":"Verordnung zur Überleitung von Dienstgraden der Soldaten der ehemaligen Nationalen Volksarmee auf Dienstgrade der Bundeswehr (Dienstgradüberleitungsverordnung - DÜberlVBw)","law_date":"1990-10-29T00:00:00Z","page":2393,"pdf_page":57,"num_pages":1,"content":["Nr. 59 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. November 1990                                2393\nVerordnung\nzur Überleitung von Dienstgraden der Soldaten\nder ehemaligen Nationalen Volksarmee auf Dienstgrade der Bundeswehr\n{Dienstgradüberleitungsverordnung - DÜberlVBw)\nVom 29. Oktober 1990\nAuf Grund des § 8 Abs. 2 der Anlage I Kapitel XIX          (3) Grundlage für die Entscheidung ist der Vergleich von\nSachgebiet B Abschnitt II Nr. 2 des Einigungsvertrages     Vorbildung, Ausbildung, Dienstzeiten, Laufbahnzugehörig-\nvom 31. August 1990 in Verbindung mit Artikel 1 des        keit und Funktionen in der ehemaligen Nationalen Volks-\nGesetzes vom 23. September 1990 (BGBI. 1990 II S. 885,     armee mit entsprechenden beruflichen Werdegängen der\n1144) verordnet die Bundesregierung:                       Soldaten der Bundeswehr.\n(4) Der höhere Dienstgrad darf nur verliehen werden,\n§ 1                             wenn die durch den Bundesminister der Verteidigung nach\n§ 35 der Soldatenlaufbahnverordnung in der Fassung vom\nSoldaten auf Zeit oder Berufssoldaten der ehemaligen\n4. Juli 1988 (BGBI. 1 S., 996, 1739) festgelegte Mindest-\nNationalen Volksarmee, die nach § 8 Abs. 1 der Anlage 1\ndienstzeit für eine Beförderung zu diesem Dienstgrad\nKapitel XIX Sachgebiet B Abschnitt II Nr. 2 des Einigungs-\nerfüllt ist. Ein vergleichsweise höherer Dienstgrad als der\nvertrages vom 31. August 1990 (BGBI. 1990 II S. 889,\nin der ehemaligen Nationalen Volksarmee erworbene darf\n1144) auf Grund freiwilliger Verpflichtung nach den Vor-\nnicht verliehen werden.\nschriften des Soldatengesetzes für zwei Jahre in das\nDienstverhältnis eines Soldaten auf Zeit berufen werden,      (5) Die Laufbahn ist in der Entscheidung zu bezeichnen.\nkann abweichend von § 3 der Soldatenlaufbahnverord-\nnung in der Fassung vom 4. Juli 1988 (BGBI. 1 S. 996,                                   §3\n1739) ein höherer Dienstgrad als der unterste Dienstgrad\nder Mannschaften verliehen werden.                            Für die Berechnung von Dienstzeiten, die Vorausset-\nzung für eine Beförderung sind, ist § 4 Abs. 4 Satz 2 der\nSoldatenlaufbahnverordnung in der Fassung vom 4. Juli\n§2\n1988 (BGBI. 1 S. 996, 1739) entsprechend anzuwenden.\n(1) Über die Verleihung der höheren Dienstgrade ent-\nscheidet der Bundesminister der Verteidigung.                                           §4\n(2) Die Festlegung des Dienstgrades richtet sich nach       Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in\nder vorgesehenen Verwendung in der Bundeswehr.             Kraft.\nBonn, den 29. Oktober 1990\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister der Verteidigung\nStoltenberg\nFür den Bundesminister des Innern\nDer Bundesminister der Justiz\nEngelhard"]}