{"id":"bgbl1-1990-56-5","kind":"bgbl1","year":1990,"number":56,"date":"1990-10-25T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1990/56#page=42","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1990-56-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1990/bgbl1_1990_56.pdf#page=42","order":5,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 20 Abs. 2 Satz 2 und § 27 Abs. 1 Satz 2 des Bundeswahlgesetzes)","law_date":"1990-10-19T00:00:00Z","page":2258,"pdf_page":42,"num_pages":1,"content":["2258          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1990, Teil 1\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom\n17. Oktober 1990 - 2 BvE 6/90 u. a. - wird die Entschei-\ndungsformel veröffentlicht:\n§ 20 Absatz 2 Satz 2 und § 27 Absatz 1 Satz 2 des\nBundeswahlgesetzes sind bei der Wahl zum 12. Deut-\nschen Bundestag mit der Maßgabe anzuwenden, daß\nauch\na) Parteien, ihnen gleichgestellte politische Vereini-\ngungen und Listenvereinigungen in den Ländern\nBrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen,\nSachsen-Anhalt und Thüringen,\nb) Parteien, die bei der Wahl zum 11. Deutschen Bun-\ndestag mindestens 75 000 Zweitstimmen erhalten\nhaben, in den Ländern Baden-Württemberg,\nBayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nieder-\nsachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz,\nSaarland und Schleswig-Holstein,\nfür die Einreichung von Kreiswahlvo_rschlägen und von\nLandeslisten von der Pflicht zur Beibringung von Unter-\nstützungsunterschriften befreit sind.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31\nAbs. 2 des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht\nGesetzeskraft.\nBonn, den 19. Oktober 1990\nDer Bundesminister der Justiz\nEngelhard"]}