{"id":"bgbl1-1990-27-8","kind":"bgbl1","year":1990,"number":27,"date":"1990-06-20T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1990/27#page=3","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1990-27-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1990/bgbl1_1990_27.pdf#page=3","order":8,"title":"Neuntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes","law_date":"1990-06-11T00:00:00Z","page":1015,"pdf_page":3,"num_pages":4,"content":["Nr. 27 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 20. Juni 1990                                   1015\nNeuntes Gesetz\nzur Änderung des Bundeswahlgesetzes\nVom 11. Juni 1990\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:                  (3) § 30 Abs. 3 Satz 1 gilt für das Land Berlin für die\nWahl zum 12. Deutschen Bundestag mit der Maßgabe,\nArtikel 1                               daß sich die Reihenfolge der Landeslisten von Par-\nteien, die im letzten Bundestag vertreten waren, nach\nDas Bundeswahlgesetz in der Fassung der Bekannt-                 der Zahl der Zweitstimmen bei der letzten Wahl zum\nmachungen vom 1. September 1975 (BGBI. 1S. 2325) und                Abgeordnetenhaus von Berlin richtet.\"\n4. August 1976 (BGBI. 1 S. 2133, 2799), zuletzt geändert\ndurch Artikel 4 Abs. 1 des Gesetzes vom 8. Juni 1989\n(BGBI. 1 S. 1026), wird wie folgt geändert:                     2. Die Anlage zum Bundeswahlgesetz in der Fassung des\nFünften Gesetzes zur Änderung des Bundeswahl-\n1. § 53 wird wie folgt gefaßt:                                      gesetzes vom 20. Juli 1979 (BGBI. 1 S. 1149, 1776;\nBGBI. 1980 1 S. 80, 541 ), zuletzt geändert durch das\n,,§ 53                               Achte Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes\nÜbergangsregelung für die Wahl zum                     vom 20. Dezember 1988 (BGBI. 1S. 2422), wird um die\n12. Deutschen Bundestag                          in der Anlage zu diesem Gesetz genannten und\nbeschriebenen acht Wahlkreise Nummern 249 bis 256\n(1) Für die Wahl zum 12. Deutschen Bundestag                  im Land Berlin ergänzt.\nverringert sich die in § 1 Abs. 1 festgelegte Abgeordne-\ntenzahl auf 512, die Zahl der nach § 1 Abs. 2 nach\nArtikel 2\nKreiswahlvorschlägen zu wählenden Abgeordneten\nauf 256.                                                      Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 13 Abs. 1 des\nDritten Überleitungsgesetzes auch im Land Berlin.\n(2) § 27 Abs. 1 Satz 2 gilt für das Land Berlin bei\nder Wahl zum 12. Deutschen Bundestag mit der Maß-\ngabe, daß die Zahl der Wahlberechtigten bei der letzten                               Artikel 3\nWahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin zugrunde-                Dieses Gesetz tritt am Tage nach der Verkündung in\nzulegen ist.                                                Kraft.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind\ngewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und\nwird im Bundesgesetzblatt verkündet.\nBonn, den 11. Juni 1990\nDer Bundespräsident\nWeizsäcker\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister des Innern\nSchäuble","1016                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1990, Teil 1\nAnlage\n(zu Artikel 1 Nr. 2)\nWahlkreis                             Gebiet des Wahlkreises\nNr.       Name\nBerlin\n249       Berlin-Tiergarten -         Bezirke Tiergarten, Wedding\nWedding -\nVom Bezirk Charlottenburg\nNord-Charlottenburg\ndas Gebiet nördlich der Spree\n(übriger Bezirk s. Wkr. 253)\n250       Berlin-Reinickendorf        Bezirk Reinickendorf\n251       Berlin-Spandau              Bezirk Spandau\n252       Berlin-Zehlendorf -         Bezirk Zehlendorf\nSteglitz\nVom Bezirk Steglitz\ndas Gebiet westlich der S-Bahnlinie Lichterfelde-Süd einschließlich des\nGebietes nördlich des Teltow-Kanals und östlich der S-Bahnlinie Lichter-\nfelde-Süd (übriger Bezirk s. Wkr. 255)\n253       Berlin-Charlottenburg -     Bezirk Wilmersdorf\nWilmersdorf\nVom Bezirk Charlottenburg\ndas Gebiet südlich der Spree\n(übriger Bezirk s. Wkr. 249)\n254       Berlin-Kreuzberg -          Bezirke Kreuzberg, Schöneberg\nSchöneberg\n255       Berlin-Tempelhof -         Bezirk Tempelhof\nSüdost-Steglitz\nVom Bezirk Steglitz\ndas Gebiet östlich der S-Bahnlinie Lichterfelde-Süd und südlich des\nTeltow-Kanals\n(übriger Bezirk s. Wkr. 252)\n256       Berlin-Neukölln            Bezirk Neukölln","Nr. 27 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 20. Juni 1990      1017\nErste Verordnung\nzur Änderung der Verordnung über die Vergütung\nfür Soldaten mit besonderer zeitlicher Belastung\nVom 8. Juni 1990\nAuf Grund des § 50 a des Bundesbesoldungsgesetzes in\nder Fassung der Bekanntmachung vom 21. Februar 1989\n(BGBI. 1 S. 261) verordnet der Bundesminister des Innern\nim Einvernehmen mit dem Bundesminister der Vertei-\ndigung und dem Bundesminister der Finanzen:\nArtikel 1\nDie Verordnung über die Vergütung für Soldaten mit\nbesonderer zeitlicher Belastung vom 2. Juni 1989 (BGBI. 1\nS. 1075) wird wie folgt geändert:\n1. § 1 Abs. 2 Nr. 2 wird wie folgt gefaßt:\n„2. eine Freistellung vom Dienst dafür nicht gewährt\nwerden kann und\"\n2. Im § 2 werden die Beträge „ 15,00 DM\" geändert in\n,,25,00 DM\" und „30,00 DM\" geändert in „50,00 DM\".\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juni 1990 in\nKraft.\nBonn, den 8. Juni 1990\nDer Bundesminister des Innern\nSchäuble","1018                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1990, Teil 1\nErste Verordnung\nzur Änderung der Verordnung über den erhöhten Wehrsold\nfür Soldaten mit besonderer zeitlicher Belastung\nVom 8. Juni 1990\nAuf Grund des § 2 Abs. 1 des Wehrsoldgesetzes in der\nFassung der Bekanntmachung vom 20. Februar 1978\n(BGBI. 1 S. 265) in Verbindung mit der hierzu erlassenen\nAnlage, die durch das Gesetz zur Änderung besoldungs-\nund wehrsoldrechtlicher Vorschriften vom 21. Februar\n1989 (BGBI. 1 S. 240) geändert worden ist, verordnet der\nBundesminister des Innern im Einvernehmen mit dem\nBundesminister der Verteidigung und dem Bundesminister\nder Finanzen:\nArtikel 1\nDie Verordnung über den erhöhten Wehrsold für Solda-\nten mit besonderer zeitlicher Belastung vom 2. Juni 1989\n(BGBI. 1 S. 1076) wird wie folgt geändert:\n1. § 1 Abs. 2 Nr. 2 wird wie folgt gefaßt:\n„2. eine Freistellung vom Dienst dafür nicht gewährt\nwerden kann und\"\n2. Im § 2 werden die Beträge „6,00 DM\" geändert in\n,, 12,00 DM\" und „11,00 DM\" geändert in „22,00 DM\".\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juni 1990 in\nKraft.\nBonn, den 8. Juni 1990\nDer Bundesminister des Innern\nSchäuble"]}