{"id":"bgbl1-1990-20-2","kind":"bgbl1","year":1990,"number":20,"date":"1990-04-24T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1990/20#page=10","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1990-20-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1990/bgbl1_1990_20.pdf#page=10","order":2,"title":"Verordnung über die Beschränkung des ordentlichen Holzeinschlags in den Forstwirtschaftsjahren 1990 und 1991","law_date":"1990-04-11T00:00:00Z","page":742,"pdf_page":10,"num_pages":1,"content":["742                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1990, Teil 1\nVerordnung\nüber die Beschränkung des ordentlichen Holzeinschlags\nin den Forstwirtschaftsjahren 1990 und 1991\nVom 11. April 1990\nAuf Grund des § 1 Abs. 1 bis 4 des Forstschäden-            triebes auf weniger als 70 vom Hundert des jährlichen\nAusgleichsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung           Nutzungssatzes im Sinne des§ 34b Abs. 4 Nr. 1 des Ein-\nvom 26. August 1985 (BGBI. 1 S. 1756) verordnet der            kommensteuergesetzes (Hiebsatz) absinken, so können\nBundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten       die in Absatz 2 genannten Vomhundertsätze entsprechend\nim Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft:         überschritten werden.\n(5) Ordentliche Holzeinschläge des Forstwirtschaftsjah-\n§ 1                               res 1990, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung erfolgt\nsind, sind auf den beschränkten Holzeinschlag der jewei-\nEinschlagsbeschränkungen                        ligen Holzartengruppe des Forstwirtschaftsjahres 1990\n(1) Holz darf im Forstbetrieb nur nach Maßgabe der          und, soweit darüber hinausgehend, des Forstwirtschafts-\nfolgenden Vorschriften eingeschlagen werden.                   jahres 1991 bis zur Höhe der Beschränkung anzurechnen.\n(2) Der ordentliche Holzeinschlag der Forstwirtschaft\n§2\nwird\nOrdnungswidrigkeiten\n1 . für die Holzartengruppe Fichte auf 40 vom Hundert,\n2. für die Holzartengruppe Kiefer auf 50 vom Hundert,              Ordnungswidrig im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 1 des\nForstschäden-Ausgleichsgesetzes handelt, wer vorsätz-\n3. für die Holzartengruppen Buche und Eiche auf jeweils         lich oder fahrlässig entgegen § 1 Abs. 1 Holz einschlägt.\n80 vom Hundert\nbeschränkt; dies gilt nicht in den Ländern Berlin und Ham-                                  §3\nburg. Bei der Berechnung des Vomhundertsatzes der\nBerlin-Klausel\njeweiligen Holzartengruppe ist der durchschnittliche Ein-\nschlag der letzten vier Wirtschaftsjahre zugrunde zu legen.        Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überlei-\ntungsgesetzes in Verbindung mit § 12 des Forstschäden-\n(3) Die Einschlagsbeschränkungen nach Absatz 2 gel-         Ausgleichsgesetzes auch im Land Berlin.\nten jeweils für den Zeitraum des Forstwirtschaftsjahres\n1990 (1. Oktober 1989 bis 30. September 1990) und des\n§4\nForstwirtschaftsjahres 1991 (1. Oktober 1990 bis 30. Sep-\ntember 1991).                                                                          Inkrafttreten\n(4) Würde in einem Betrieb durch die Beschränkungen             Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in\nnach Absatz 2 der gesamte Holzeinschlag dieses Be-              Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 11. April 1990\nDer Bundesminister\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten\nIn Vertretung\nKurt Eisenkrämer"]}