{"id":"bgbl1-1989-49-1","kind":"bgbl1","year":1989,"number":49,"date":"1989-10-27T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1989/49#page=1","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1989-49-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1989/bgbl1_1989_49.pdf#page=1","order":1,"title":"Neufassung der Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung","law_date":"1989-10-16T00:00:00Z","page":1861,"pdf_page":1,"num_pages":48,"content":["1861\nBundesgesetzblatt\nTeil 1                                                               Z 5702 A\n1989                      Ausgegeben zu Bonn am 27. Oktober 1989                                                                 Nr. 49\nTag                                               I n h a It                                                                 Seite\n16. 10. 89 Neufassung der Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  1861\n2125-40-28\nBekanntmachung\nder Neufassung der Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung\nVom 16. Oktober 1989\nAuf Grund des Artikels 2 der Dritten Verordnung zur Änderung der Pflanzen-\nschutzmittel-Höchstmengenverordnung vom 5. Mai 1989 (BGBI. 1 S. 882) wird\nnachstehend der Wortlaut der Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung in\nder seit 13. Mai 1989 geltenden Fassung bekanntgemacht. Die Neufassung\nberücksichtigt:\n1. die am 1. Juli 1982 in Kraft getretene Verordnung vom 24. Juni 1982 (BGBI. 1\nS. 745),\n2. den am 29. April 1984 in Kraft getretenen Artikel 1 der Verordnung vom\n18. April 1984 (BGBI. 1 S. 635),\n3. den am 30. April 1988 in Kraft getretenen Artikel 1 ·der Verordnung vom\n25. April 1988 (BGBI. 1 S. 563, 601 ),\n4. den am 13. Mai 1989 in Kraft getretenen Artikel 1 der eingangs genannten\nVerordnung.\nDie Rechtsvorschriften wurden erlassen auf Grund des § 6 Abs. 2 des\nDDT-Gesetzes vom 7. August 1972 (BGBI. 1 S. 1385), des § 14 Abs. 2 Nr. 1\nBuchstabe a und Nr. 2, auch in Verbindung mit § 23, des § 15 Abs. 3 Nr. 1\nBuchstabe a, des § 16 Abs. 2 Nr. 2 und des § 44 Nr. 2 des Lebensmittel- und\nBedarfsgegenständegesetzes vom 15. April 1974 (BGBI. 1 S. 1945, 1946) sowie\nauf Grund des gemäß Artikel 2 der Dritten Zuständigkeitsanpassungsverordnung\nvom 26. November 1986 (BGBI. 1 S. 2089) eingefügten § 9 Abs. 4 des Lebens-\nmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, der durch § 16 Abs. 1 des Gesetzes\nvom 19. Dezember 1986 (BGBI. 1 S. 2610) geändert worden ist.\nBonn, den 16. Oktober 1989\nDer Bundesminister\nfür Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit\nUrsula Lehr","1862                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nVerordnung\nüber Höchstmengen an Pflanzenschutz- und sonstigen Mitteln\nsowie anderen Schädlingsbekämpfungsmitteln\nin oder auf Lebensmitteln und Tabakerzeugnissen\n(Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung - PHmV)\n§ 1                              nicht für Rückstände von Arsen, Blei, Cadmium, Queck-\nsilber und Selen sowie deren Verbindungen.\nHöchstmengen für Lebensmittel\n(1) Als Höchstmengen, die in oder auf Lebensmitteln                                     §2\nbeim gewerbsmäßigen Inverkehrbringen nicht überschrit-\nzusammengesetzte Lebensmittel\nten sein dürfen, werden festgesetzt\n1. für die in Anlage 1 aufgeführten Stoffe die dort für          Die Höchstmengenfestsetzungen nach § 1 Abs. 1 bis 3\nLebensmittel tierischer Herkunft jeweils angegebenen     und das Verkehrsverbot nach § 1 Abs. 4 gelten für die in\nMengen,                                                  den Anlagen 1 bis 3 aufgeführten Lebensmittel auch, wenn\ndiese als Zutat eines anderen Lebensmittels in den Ver-\n2. für die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe die dort für       kehr gebracht werden, sofern für den betreffenden Stoff für\nLebensmittel tierischer Herkunft jeweils angegebenen     das andere Lebensmittel als Ganzes keine Höchstmenge\nMengen,                                                  festgesetzt ist. Läßt sich die Herkunft der in oder auf dem\n3. für die in Anlage 3 aufgeführten Stoffe die dort für       anderen Lebensmittel vorhandenen Menge des Stoffes\nLebensmittel pflanzlicher Herkunft jeweils angegebe-     nicht mehr auf einzelne Zutaten zurückführen, so gilt für\nnen Mengen.                                              das andere Lebensmittel insgesamt die Höchstmenge als\nfestgesetzt, die sich aus der Summe der für den Stoff für\n(2) Sind bei den in Anlage 3 Liste A aufgeführten Stoffen  die einzelnen Zutaten festgesetzten Höchstmengen ent-\nfür die nachstehend bezeichneten Lebensmittel keine           sprechend dem Anteil der Zutaten an dem Lebensmittel\nHöchstmengen angegeben, so wird                               ergibt.\n1. für Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche Erzeugnisse                                    §3\nund Ölsaat die höchste bei dem Stoff jeweils angege-\nbene Menge,                                                                      (weggefallen)\n2. für andere Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, aus-                                     §4\ngenommen Hopfen, ein Zehntel der niedrigsten bei\ndem Stoff jeweils angegebenen Menge, mindestens                 Lebensmittel mit überhöhten Rückständen\njedoch 0,01 Milligramm je Kilogramm des Lebens-             (1) Lebensmittel, in oder auf denen Stoffe über die durch\nmittels,\ndiese Verordnung festgesetzten Höchstmengen hinaus\nals Höchstmenge festgesetzt.                                  vorhanden sind, dürfen vorbehaltlich der Absätze 2 und 3\nan Betriebe abgegeben werden, die ihnen die Stoffe so\n(3) Soweit für Pflanzenschutzmittel im Sinne des Pflan-   weit entziehen, daß bei der Abgabe an den Verbraucher\nzenschutzgesetzes, die nicht zugelassen sind oder bei         die Höchstmengen nicht überschritten werden.\nderen Zulassung die Anwendung bei Lebensmitteln oder\nderen Ausgangsstoffen nicht vorgesehen ist, keine                (2) Absatz 1 gilt mit Ausnahme von Fischrohöl nicht für\nHöchstmengen festgesetzt sind, wird für sie allgemein eine   Lebensmittel tierischer Herkunft.\nHöchstmenge von 0,01 Milligramm in einem Kilogramm              (3) Getreide, in oder auf dem Stoffe der Anlage 5 vor-\ndes Lebensmittels festgesetzt. Endet die Zulassung eines\nhanden sind, sowie Rohkaffee und Rohkakao dürfen an\nPflanzenschutzmittels, bei dessen Zulassung die Anwen-       Betriebe abgegeben werden, die diese Lebensmittel so\ndung bei Lebensmitteln oder deren Ausgangsstoffen vor•       behandeln, be- oder verarbeiten, daß bei der Abgabe an\ngesehen war und für das in den Anlagen 1 bis 3 keine         den Verbraucher die Höchstmengen nicht überschritten\nHöchstmengen festgesetzt sind, so dürfen Lebensmittel,       werden.\nin oder auf denen es in einer Menge von mehr als\n0,01 Milligramm je Kilogramm vorhanden ist, noch bis zum        (4) Lebensmittel nach Absatz 1 müssen unter Angabe\nAblauf des zweiten auf das Ende der Zulassung folgenden      der Bezeichnung der Stoffe durch folgende Angaben\nKalenderjahres in den Verkehr gebracht werden.               kenntlich gemacht werden:\n(4) Lebensmittel, in oder auf denen Stoffe über die          ,,Ware mit überhöhten Rückständen an ......................... .\nin Absatz 1 in Verbindung mit Anlage 2 oder 3 oder in           Nicht an Verbraucher abgeben\".\nAbsatz 2 oder 3 festgesetzten Höchstmengen hinaus vor-        Bei der Lagerung und Aufbewahrung sind diese Angaben\nhanden sind, dürfen gewerbsmäßig auch dann nicht in den      auf einem Schild auf oder neben der Ware oder in sonsti-\nVerkehr gebracht werden, wenn ihr Gehalt an diesen           ger, eine Verwechslung mit anderen Lebensmitteln aus-\nStoffen ganz oder teilweise auf Verunreinigungen der Luft,   schließender Weise anzubringen. Bei der Abgabe müssen\ndes Wassers oder des Bodens zurückzuführen ist. Dies gilt    die Angaben deutlich sichtbar auf der Außenfläche der","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                             1863\nBehältnisse angebracht werden und zusätzlich in den             sofern die vorhandene Menge der Pflanzenschutzmittel\nBegleitpapieren vermerkt werden.                                nicht geeignet ist, die Gesundheit zu schädigen.\n§7\n§5\nStraftaten und Ordnungswidrigkeiten\nProbenahme\n(1) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 1 des Lebensmittel- und\nBei der amtlichen Kontrolle der Rückstände von Pflan-       Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer entgegen\nzenschutzmitteln in und auf Obst und Gemüse sind die            § 1 Abs. 4 Satz 1, auch in Verbindung mit § 2, Lebensmittel\nProben nach dem Verfahren zu nehmen, das in der Amt-            in den Verkehr bringt.\nlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 35\ndes Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes *)                (2) Wer eine Handlung nach Absatz 1 leichtfertig begeht,\nunter der Gliederungsnummer L 29.00-1 (EG), Stand               handelt nach § 53 Abs. 2 Nr. 2 des Lebensmittel- und\nJanuar 1981, beschrieben ist.                                   Bedarfsgegenständegesetzes ordnungswidrig.\n(3) Ordnungswidrig im Sinne des§ 54 Abs. 2 Nr. 1 des\n§6                             Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes handelt,\nwer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 4 Abs. 4\nHöchstmengen für Tabakerzeugnisse\nLebensmittel nicht oder nicht in der vorgeschriebenen\n(1) Für in Anlage 4 aufgeführte Stoffe werden die dort      Weise kenntlich macht.\nbezeichneten Höchstmengen festgesetzt, die in oder auf\nTabakerzeugnissen beim gewerbsmäßigen Inverkehrbrin-\n§8\ngen nicht überschritten sein dürfen.\nBerlin-Klausel\n(2) Tabakerzeugnisse dürfen abweichend von § 23 in\nVerbindung mit § 14 Abs. 1 Nr. 2 des Lebensmittel- und             Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Über-\nBedarfsgegenständegesetzes gewerbsmäßig in den Ver-             leitungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 11 des Ge-\nkehr gebracht werden, wenn in oder auf ihnen nicht zu-          setzes zur Gesamtreform des Lebensmittelrechts vom\ngelassene Pflanzenschutzmittel vorhanden sind, für die          15. August 1974 (BGBI. 1 S. 1945) auch im Land Berlin.\nnach Absatz 1 keine Höchstmengen festgesetzt sind,\n§9\n*) Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln.                  (Inkrafttreten, Übergangsvorschrift)","1864                                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nAnlage 1\n(zu § 1 Abs. 1 Nr. 1)\nStoff                                              Höchstmengen        Lebensmittel 5)\nin Milligramm\npro Kilogramm\nDDT                            1, 1, 1-Trichlor-2,2-bis                                               Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\n(4-chlorphenyl)-ethan                                                  Speisefette\nAal, Lachs und Stör sowie daraus her-\ngestellte Erzeugnisse mit Ausnahme von\nRogenerzeugnissen dieser Fische\nODE                            1, 1-Dichlor-2,2-bis               insgesamt                           Sonstige Fische und andere wechselwarme\n(4-chlorphenyl)-ethylen            berechnet                           Tiere, Krusten-, Schalen- und Weichtiere\nalsDDT                              sowie daraus hergestellte Erzeugnisse, mit\nAusnahme von Leber- und Rogenerzeug-\nnissen dieser Fische\nDDD                            1, 1-Dichlor-2,2-bis                                                   Fischleber-, Fischrogenerzeugnisse\nund Isomere                    (4-chlorphenyl)-ethan\nMilch, Milcherzeugnisse\nEier (ohne Schale), Eiprodukte\n1\n) Die angegebenen Höchstmengen gelten für den Stoffgehalt des im Lebensmittel enthaltenen Fettes.\nAbweichend hiervon beziehen sich die Höchstmengen bei Milch und Milcherzeugnissen mit einem Fettgehalt von weniger als 2 Gewichtshundertteilen\nund bei anderen Lebensmitteln mit einem Fettgehalt bis zu 10 Gewichtshundertteilen auf das Gesamtgewicht des Lebensmittels. In diesen Fällen beträgt\ndie zulässige Höchstmenge bei Milch und Milcherzeugnissen ein Fünfzigstel der angegebenen Höchstmenge; bei den anderen Lebensmitteln beträgt sie\nein Zehntel der angegebenen Höchstmenge, mindestens jedoch 0,01 mg/kg.\nBei der Rückstandsbestimmung ist in den Fällen des Absatzes 2 der Stoffgehalt entsprechend dem tatsächlichen Fettgehalt des Lebensmittels auf das\nGesamtgewicht des Lebensmittels umzurechnen. Bei Fleisch und Fleischerzeugnissen gilt als Gesamtgewicht das Gewicht des Lebensmittels ohne\nKnochen. Der Stoffgehalt des Fettes und der Fettgehalt des Lebensmittels sind analytisch zu bestimmen. Als Fettgehalt des Lebensmittels gilt jedoch,\nohne daß es einer solchen Bestimmung bedarf, bei Tierkörpern von Kalb, Pferd, Kaninchen, Hähnchen, Truthahn, Federwild, Haarwild mit Ausnahme\nvon Wildschweinen sowie Tierkörperhälften und -vierteln von Kälbern und Pferden ein Anteil von 5 Gewichtshundertteilen, bei Roh- und Vollmilch von\nKühen ein Anteil von 4 Gewichtshundertteilen.\n2)  Bezogen auf das Frischgewicht des Lebensmittels, bei Erzeugnissen auf das Frischgewicht der zu ihrer Herstellung verwendeten Fische, anderen\nwechselwarmen Tiere, Krusten-, Schalen- und Weichtiere. Fußnote 1 Abs. 3 Satz 1 und 3 gilt entsprechend.\n3\n) Bezogen auf das Frischgewicht der zur Herstellung verwendeten Fischlebern oder Fischrogen.\n4\n) Bei Eiprodukten bezogen auf das Gewicht der zur Herstellung verwendeten Eier ohne Schale.\n5\n) Die Höchstmengenfestsetzungen für Fleisch und Fleischerzeugnisse beziehen sich auf Fleisch von warmblütigen Schlachttieren und Fleisch von Haar-\nund Federwild sowie daraus hergestellte Fleischerzeugnisse. Die Höchstmengenfestsetzungen für Fleischerzeugnisse sowie für Erzeugnisse aus\nFischen, anderen wechselwarmen Tieren, Krusten-, Schalen- und Weichtieren gelten nur für solche Erzeugnisse, die nicht mehr als 5 Gramm an Zutaten\npflanzlicher Herkunft je 100 Gramm Lebensmittel enthalten. Die Höchstmengenfestsetzungen für tierische Speisefette gelten nicht für Milchfett. Die\nHöchstmengenfestsetzungen für Milch und Milcherzeugnisse beziehen sich auf Milch aller Tierarten und daraus hergestellte Erzeugnisse einschließlich\nMilchfett.","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                      1865\nAnlage 2\n(zu § 1 Abs. 1 Nr. 2)\nStoff                                         Höchstmengen  Lebensmittel 5)\nin Milligramm\npro Kilogramm\nAldicarb          2-Methyl-2-( methylthio )-\npropionaldehyd-O-( methyl =\ncarbamoyl)oxim\nAldicarb-sulfoxid 2-Methyl-2-(methyl =\nsulfinyl)-propion =             insgesamt\naldehyd-O-(methyl =             berechnet        0,01       alle Lebensmittel tierischer Herkunft\ncarbamoyl)oxim                  als Aldicarb\nAldoxycarb        2-Methyl-2-(methyl =\nsulfonyl)-propion =\naldehyd-O-(methyl =\ncarbamoyl)oxim\nAldrin            1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-                       0,2 1)     Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\n1,4,4a,5,8,8a-hexahydro-                                    Speisefette\n1,4-endo-5,8-exo-\n1,0 1)     Aal, Lachs und Stör sowie daraus her-\ndimethanonaphthalin                                         gestellte Erzeugnisse, Fischleber-, Fisch-\ninsgesamt\nberechnet                   rogenerzeugnisse\nDieldrin          1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-      als Dieldrin     0,5 1)     sonstige Fische und andere wechselwarme\n6,7-epoxy-1,4,4a,5,6,7,\nTiere, Krusten-, Schalen-, Weichtiere sowie\n8,Sa-octahydro-1,4-endo-\ndaraus hergestellte Erzeugnisse (außer\n5,8-exo-dimethano=\nFischleber-, Fischrogenerzeugnisse)\nnaphthalin\n0,15 1)    Milch, Milcherzeugnisse\n0,1 2)     Eier (ohne Schale), Eiprodukte\n2-Aminobutan      sec-Butylamin                                    1,0 3 )    Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nSpeisefette, Milch, Milcherzeugnisse\n0,01       andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nAsulam            N-(4-Amino-benzolsulfonyl)-                      0, 1 3)     Rindfleisch, Rindfleischerzeugnisse,\ncarbaminsäuremethylester                                     Rinderfett, Milch, Milcherzeugnisse\nBrompropylat       lsopropyl-4,4' -dibrombenzilat                   0,1        Honig\nCamphechlor\n(Toxaphen)\n(siehe bei\nPolychlorterpene)\nCarbophenothion   O,O-0iethyl-S-(4-chlorphenylthio=                1,0 1)     Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nmethyl)-dithiophosphat                                      Speisefette\n1\n0, 1   )   Milch, Milcherzeugnisse\n0,01       andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nChlorbenzilat     Ethyl-4,4' -dichlorbenzilat                      0,5         Rindfleisch, Rindfleischerzeugnisse,\nRinderfett, Schaffleisch, Schaffleisch-\nerzeugnisse, Schafsfett\n0,05 3)     Milch, Milcherzeugnisse\n0,01       andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nChlordan          1,2,4,5,6, 7,8,8-Octachlor-\n3a,4, 7, 7a-tetrahydro-4, 7-                     0,05 1)    Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nendo-methanoindan                                           Speisefette, Milch, Milcherzeugnisse\ninsgesamt\nberechnet       0,02 2)    Eier (ohne Schale), Eiprodukte\nOxychlordan       1,2,4,5,6, 7,8,8-Octachlor-      als Chlordan    0,01       andere Lebensmittel tierischer Herkunft\n2,3-epoxy-3a,4,7,\n7 a-tetrahydro-4, 7 -endo-\nmethanoindan","1866                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                      Höchstmengen    Lebensmittel 5)\nin Milligramm\npro Kilogramm\nChlordimeform       N-( 4-Chlor-o-tolyl)-N, N-\ndimethylformamidin\ninsgesamt\nberechnet\nChlordimeform-      einschließlich Abbau-                          0,01        Honig\nalsChlor-\nhydrochlorid        und Reaktionsprodukte\ndimeform\nsoweit sie die 4-Chlor-o-\ntoluidingruppe enthalten\nChloroneb           1,4-Dichlor-2,5-dimethoxybenzol               0,2           Fleisch, Fleischerzeugnisse (außer Geflü-\ngelfleisch und Geflügelfleischerzeugnisse),\ntierische Speisefette\n0,05 3)     Milch, Milcherzeugnisse\n0,01         andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nCoumaphos          0, O-Diethyl-O-(3-chlor-4-methyl-                           Rindfleisch, Rindfleischerzeugnisse,\n7-cumarinyl)-thiophosphat                                   Rinderfett, Geflügelfleisch, Geflügelfleisch-\neinschließlich                                              erzeugnisse, Geflügelfett\nO,O-Diethyl-O-(3-chlor-4-                      0,5 1)       Schweinefleisch, Schweinefleischerzeug-\nmethyl-7-cumarinyl)-phosphat                                nisse, Schweinefett, Schaffleisch, Schaf-\nfleischerzeugnisse, Schafsfett, Ziegen-\nfleisch, Ziegenfleischerzeugnisse, Ziegen-\nfett, Milch, Milcherzeugnisse\n0,05 2)      Eier (ohne Schale), Eiprodukte\n0,01         andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nCrotoxyphos         Dimethyl-cis-1-methyl-                         0,02 3)      Fleisch, Fleischerzeugnisse (außer Geflü-\n2-( 1-phenylethoxycarbonyl)-                                gelfleisch, Geflügelfleischerzeugnisse,\nvinylphosphat                                               Haar- und Federwild), tierische Speisefette,\nMilch, Milcherzeugnisse\n0,01         andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nCrufomat            4-tert-Butyl-2-chlorphenyl-                    1,0          Fleisch, Fleischerzeugnisse (außer Geflü-\nmethyl-methylamidophosphat                                  gelfleisch, Geflügelfleischerzeugnisse und\nFederwild), tierische Speisefette\n0,05 3)      Milch, Milcherzeugnisse\n0,01         andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nDichlobenil         2,6-Dichlorbenzonitril                         5,0 4)       Fische und andere wechselwarme Tiere,\nKrusten-, Schalen-, Weichtiere und daraus\nhergestellte Erzeugnisse\n2,6-Dichlorbenzamid                                                0,5 4)       Fische und andere wechselwarme Tiere,\nKrusten-, Schalen-, Weichtiere und daraus\nhergestellte Erzeugnisse\nDiphenamid          N, N-Dimethyl-2,2-diphenylacetamid             0,05         Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nSpeisefette\n0,01         andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nDipropyl-           Dipropylpyridin-2,5-dicarboxylat               0,1          Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nisocinchomeronat                                                                Speisefette\n0,01         andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nEndrin              1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-                     0, 1 2)      Eier (ohne Schale), Eiprodukte\n6, 7-epoxy-1,4,4a,\n0,05 1)      Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\n5,6, 7,8,8a-octahydro-\nSpeisefette\n1,4-endo-5,8-endo-               insgesamt\ndimethanonaphthalin              berechnet     0,02 1)      Milch, Milcherzeugnisse\nals Endrin    0,01         andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nDelta-Ketoendrin    1,8,9, 10, 11, 11-Hexachlor=\npentacyclo-(6,2, 1, P-6,\n02·7 ,04 ·10)-dodecan-5-on","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                       1867\nStoff                                         Höchstmengen   Lebensmittel 5)\nin Milligramm\npro Kilogramm\nEthion           O,O,O,O-Tetraethyl-S,S-                           2,0 1)     Rindfleisch, Rindfleischerzeugnisse,\nmethylen-di( dithiophosphat)                                 Rinderfett\n0,2 1)     Schweinefleisch, Schweinefleischerzeug-\nnisse, Schweinefett, Schaffleisch, Schaf-\nfleischerzeugnisse, Schafsfett, Ziegen-\nfleisch, Ziegenfleischerzeugnisse, Ziegen-\nfett, Geflügelfleisch, Geflügelfleischerzeug-\nnisse, Geflügelfett\n0,5 1)     Milch, Milcherzeugnisse\n0,2 2)     Eier (ohne Schale), Eiprodukte\n0,01       andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nFamophos         O,O-Dimethyl-0-4-(N,N-                            0,1        Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\ndimethylsulfamoyl)-                                          Speisefette\nphenyl-thiophosphat                                          andere Lebensmittel tierischer Herkunft\ninsgesamt         0,01\nO,O-Dimethyl-0-4-(N,N-\ndimethylsulfamoyl)-\nphenylphosphat\nFenchlorphos     O,O-Dimethyl-O-(2,4,5-trichlor=                  10,0 1)     Rindfleisch, Rindfleischerzeugnisse, Rin-\nphenyl)-thiophosphat                                         derfett, Schaffleisch, Schaffleischerzeug-\nnisse, Schafsfett, Ziegenfleisch, Ziegen-\nfleischerzeugnisse, Ziegenfett\n2,0 1)     Schweinefleisch, Schweinefleisch-\nerzeugnisse, Schweinefett, Milch, Milch-\nerzeugnisse\n0,05 2)    Eier (ohne Schale), Eiprodukte\n0,01       andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nFenoprop         2-(2,4,5-Trichlorphenoxy)-                        0,05       Fleisch, Fleischerzeugnisse\npropionsäure                                                 Milch, Milcherzeugnisse\n0,05 3)\n0,01       andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nFenvalerat       (R,S)-a-Cyano-3-phenoxybenzyl-                    0,05       Fleisch, Fleischerzeugnisse\n(R,S)-2-( 4-chlorphenyl)-\n0,01 3)    Milch, Milcherzeugnisse\n3-methylbutyrat\nHCH-lsomere      1,2,3,4,5,6-Hexachlor=                            0,5 1)     Fische und andere wechselwarme Tiere,\naußer Lindan     cyclohexan-lsomere                                           Krusten-, Schalen-, Weichtiere und daraus\naußer gamma-1,2,3,4,5,6-                                     hergestellte Erzeugnisse\nHexachlorcyclohexan\n0,1 2)     Eier (ohne Schale), Eiprodukte\na-HCH            alpha-1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclohexan                        Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nSpeisefette\nO, 1 1)    Milch, Milcherzeugnisse\nß-HCH            beta-1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclohexan              0, 1 1)    Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nSpeisefette\n0,075 1)   Milch, Milcherzeugnisse\nHeptachlor       1,4,5,6,7,8,8-Heptachlor-                                    Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\n3a,4,7,7a-tetrahydro-                                        Speisefette\n4, 7-endo-methanoinden                                       Milch, Milcherzeugnisse\ninsgesamt\nberechnet                    Eier (ohne Schale), Eiprodukte\nHeptachlorepoxid 1,4,5,6,7,8,8-Heptachlor-\nals Heptachlor\n2,3-epoxy-3a,4, 7, 7a-tetra=                      0,01       andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nhydro-4, 7-endo-\nmethanoindan","1868                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                       Höchstmengen    Lebensmittel 5)\nin Milligramm\npro Kilogramm\nHexachlor=                                                           0,2 1)       Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nbenzol (HCB)                                                                      Speisefette\n0,5 1)       Fische und andere wechselwarme Tiere,\nKrusten-, Schalen-, Weichtiere sowie dar-\naus hergestellte Erzeugnisse\n0,25 1)     Milch, Milcherzeugnisse\n0,3 2)      Eier (ohne Schale), Eiprodukte\nJodfenphos            O-(2,5-Dichlor-4-jodphenyl)-                    0,05 3 )    Milch, Milcherzeugnisse\nO,O-dimethyl-thiophosphat\n0,01        andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nLindan                gamma-1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclohexan           2,0 1)      Schaffleisch, Schaffleischerzeugnisse,\nSchafsfett, Fische und andere wechsel-\nwarme Tiere, Krusten-, Schalen-, Weich-\ntiere sowie daraus hergestellte Erzeugnisse\nsonstiges Fleisch, sonstige Fleischerzeug-\nnisse, sonstige tierische Speisefette\n0,2 1)       Milch, Milcherzeugnisse\n0, 1 2)      Eier (ohne Schale), Eiprodukte\nMCPB                  4-(4-Chlor-2-methyl =             insgesamt                 Rindfleisch, Rindfleischerzeugnisse,\neinschließlich        phenoxy)-buttersäure              berechnet                 Rinderfett, Milch, Milcherzeugnisse\nSalze und Ester                                      }\nalsMCPB\nMethoxychlor          1, 1, 1-Trichlor-2,2-bis(4-methoxy=              3,0 1)     Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nphenyl)ethan                                                Speisefette\nMirex                 Dodecachlor-octahydro-1,3,4-                    0, 1 1)     Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nmetheno-2H-cyclobuta-(c,d)-pentalen                         Speisefette\n2\n0,1    )    Eier (ohne Schale), Eiprodukte\n0,01        andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nNaled (Dibrom)        O-(1,2-Dibrom-2,2-dichlor=                                   Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nethyl)-O, O-dimethyl-phosphat                                Speisefette, Milch, Milcherzeugnisse, Eier\n(ohne Schale), Eiprodukte\n0,01         andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nNitrapyrin            2-Chlor-6-trichlor=                             0,05         Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\ninsgesamt\nmethylpyridin                                                Speisefette\nberechnet\nals           0,01         andere Lebensmittel tierischer Herkunft\n6-Chior-\npicolinsäure                                         1  Nitrapyrin\nPolychlorterpene      chloriertes Camphen                             0,41)        Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\n(Camphechlor,         (67-69 % Chlor)                                              Speisefette, Milch, Milcherzeugnisse\nStroban und           insgesamt\nandere polychlorierte\nTerpene)\nProfluralin           N-Cyclopropylmethyl-2,6-dinitro-                            Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nN-propyl-4-trifluormethylanilin                             Speisefette, Milch, Milcherzeugnisse, Eier\n(ohne Schale), Eiprodukte\n0,01        andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nPropanil              3' ,4' -Dichlorpropionanilid                    0,1         Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\nSpeisefette\n0,05 3 )    Milch, Milcherzeugnisse\n0,05 2)     Eier (ohne Schale), Eiprodukte\n0,01        andere Lebensmittel tierischer Herkunft","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                                    1869\nStoff                                               Höchstmengen         Lebensmittel 5)\nin Milligramm\npro Kilogramm\nPropargit                      1-(p-tert-Butylphenoxy)=                                                 Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\ncyclohexyl-2-propinyl-sulfit                                             Speisefette\n2,0 1)           Milch, Milcherzeugnisse\n0,1 2)           Eier (ohne Schale), Eiproc:lukte\n0,01             andere Lebensmittel tierischer Herkunft\nSimazin                        2-Chlor-4,6-bis(ethylamino)-                                             Fische und andere wechselwarme Tiere,\n1,3,5-triazin                                                            Krusten-, Schalen-, Weichtiere und daraus\nhergestellte Erzeugnisse\nTerbutryn                      2-tert-Butylamino-4-ethylamino-                                          Fische und andere wechselwarme Tiere,\n6-methylthio-1 ,3,5-triazin                                              Krusten-, Schalen-, Weichtiere und daraus\nhergestellte Erzeugnisse\nTrichlophenidin                1,3-bis(3-Chlorphenyl)-                                                  Rindfleisch, Rindfleischerzeugnisse,\n2-trichlormethyl-imidazolidin                                            Rinderfett, Milch, Milcherzeugnisse\n0,05 1)          Schweinefleisch, Schweinefleischerzeug-\nnisse, Schweinefett, Schaffleisch, Schaf-\nfleischerzeugnisse, Schafsfett, Ziegen-\nfleisch, Ziegenfleischerzeugnisse, Ziegen-\nfett, Geflügelfleisch, Geflügelfleischerzeug-\nnisse, Geflügelfett\nTrifenmorph                    N-Tritylmorpholin                                       0,05 3)          Milch, Milcherzeugnisse\n0,01             andere Lebensmittel tierischer Herkunft\n1)  Die angegebenen Höchstmengen gelten für den Stoffgehalt des im Lebensmittel enthaltenen Fettes.\nAbweichend hiervon beziehen sich die Höchstmengen bei Milch und Milcherzeugnissen mit einem Fettgehalt von weniger als 2 Gewichtshundertteilen\nund bei anderen Lebensmitteln mit einem Fettgehalt bis zu 10 Gewichtshundertteilen auf das Gesamtgewicht des Lebensmittels. In diesen Fällen beträgt\ndie zulässige Höchstmenge bei Milch und Milcherzeugnissen ein Fünfzigstel der angegebenen Höchstmenge; bei den anderen Lebensmitteln beträgt sie\nein Zehntel der angegebenen Höchstmenge, mindestens jedoch 0,01 mg/kg.\nBei der Rückstandsbestimmung ist in den Fällen des Absatzes 2 der Stoffgehalt entsprechend dem tatsächlichen Fettgehalt des Lebensmittels auf das\nGesamtgewicht des Lebensmittels umzurechnen. Bei Fleisch und Fleischerzeugnissen gilt als Gesamtgewicht das Gewicht des Lebensmittels ohne\nKnochen. Der Stoffgehalt des Fettes und der Fettgehalt des Lebensmittels sind analytisch zu bestimmen. Als Fettgehalt des Lebensmittels gilt jedoch,\nohne daß es einer solchen Bestimmung bedarf, bei Tierkörpern von Kalb, Pferd, Kaninchen, Hähnchen, Truthahn, Federwild, Haarwild mit Ausnahme\nvon Wildschweinen sowie Tierkörperhälften und -vierteln von Kälbern und Pferden ein Anteil von 5 Gewichtshundertteilen, bei Roh- und Vollmilch von\nKühen ein Anteil von 4 Gewichtshundertteilen.\n2\n) Bei Eiprodukten bezogen auf das Gewicht der zur Herstellung verwendeten Eier ohne Schale.\n3\n) Bei Milcherzeugnissen, ausgenommen Milchfett, bezogen auf das Gewicht der zur Herstellung verwendeten Milch.\n4\n) Bei Erzeugnissen bezogen auf das Frischgewicht der zur Herstellung verwendeten Fische, anderen wechselwarmen Tiere, Krusten-, Schalen- und\nWeichtiere beziehungsweise bezogen auf das Frischgewicht der zur Herstellung verwendeten Fischlebern oder Fischrogen.\n5\n) Soweit keine besondere Regelung getroffen ist, beziehen sich die Höchstmengenfestsetzungen für Fleisch und Fleischerzeugnisse auf Fleisch von\nwarmblütigen Schlachttieren und Fleisch von Haar- und Federwild sowie daraus hergestellte Fleischerzeugnisse. Die Höchstmengenfestsetzungen für\nFleischerzeugnisse sowie für Erzeugnisse aus Fischen, anderen wechselwarmen Tieren, Krusten-, Schalen- und Weichtieren gelten nur für solche\nErzeugnisse, die nicht mehr als 5 Gramm an Zutaten pflanzlicher Herkunft je 100 Gramm Lebensmittel enthalten. Die Höchstmengenfestsetzungen für\ntierische Speisefette gelten nicht für Milchfett. Die Höchstmengenfestsetzungen für Milch und Milcherzeugnisse beziehen sich auf Milch aller Tierarten\nund daraus hergestellte Erzeugnisse einschließlich Milchfett.\nDie Höchstmengenfestsetzungen für andere Lebensmittel beziehen sich auf Lebensmittel tierischer Herkunft, für die keine höheren Höchstmengen\nfestgesetzt sind; die Fußnoten 2 ) und 3) gelten entsprechend.","1870                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nAnlage 3\n(zu § 1 Abs. 1 Nr. 3)\nListe A\nStoff                                         Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm     Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nAcephat                O,S-Dimethyl-N-acetyl-amidothio=                  1,0           Kernobst\nphosphat\n0,2            Hopfen\n0,02           andere pflanzliche Lebensmittel\nAlachlor              2-Chlor-2' ,6' -diethyl-N-                        0,1            Raps, Rübsen\nmethoxymethylacetanilid\n0,02           andere pflanzliche Lebensmittel\nAldicarb              2-Methyl-2-(methylthio)-                          0,5            Kartoffeln\npropionaldehyd-O-(methyl=\n0,3            Zitrusfrüchte\ncarbamoyl)oxim\n0,1            Baumwollsaat, Bohnen, Rohkaffee, Zitrus-\nAldicarb-sulfoxid     2-Methyl-2-(methyl =                                             Säfte\nsulfinyl)-propion =              insgesamt        0,05           Erdbeeren, Erdnüsse, Mais, Sojabohnen,\naldehyd-O-( methyl =             berechnet                       Zuckerrüben, Zwiebeln\ncarbamoyl)oxim                   als Aldicarb\nAldoxycarb            2-Methyl-2-(methyl =\nsulfonyl)-propion =\naldehyd-O-( methyl =\ncarbamoyl)oxim\nAllidochlor           N, N-Diallylchloracetamid                         0,05          Fruchtgemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln,\nKohl, Mais, Sellerie, Sojabohnen, Hirse,\nSüßkartoffeln, Zwiebeln\nAlloxydim            3-[(1-Allyloximino)butyl]-                         1,0           frische Bohnen, frische Erbsen, Hülsen-\n4-hydroxy-6, 6-dimethyl-2-                                       früchte, Kartoffeln, Kohl, Möhren, Raps,\noxocyclohex-3-en-carbon =                                        Spinat\nsäuremethylester                  insgesamt\nberechnet        0,5           Zuckerrüben\nals Alloxydim    0,2           andere pflanzliche Lebensmittel\n2-( 1-Aminobutyliden)-5,5-\ndimethyl-4-methoxycarbo=\nnylcyclohexan-1 ,3-dion\nAmetryn              2-Ethylamino-4-isopropyl=                          0,2           Ananas, Bananen, Gemüsemais, Kartof-\namino-6-methylthio-1,3,5-triazin                                 fein, Mais\n0,1            Zitrusfrüchte\nAminocarb             4-Dimethylamino-m-tolyl-                           1,0           Kernobst\nmethylcarbamat\n4-Aminopyridin                                                          0,1            Gemüsemais, Mais, Sonnenblumenkerne,\nHirse\nAmitraz               N,N-Bis(2,4-xylylimino=          insgesamt        0,5           Gurken, Kernobst, Kirschen, Pfirsiche,\nmethyl)methylamin                berechnet                      Zitrusfrüchte\nals N-(2,4-\n0,1           Zitrussäfte\nBTS27271              N-(2,4-Dimethylphenyl)-N ' -     Dimethyl-\nmethyl-formamidin                phenyl)-         0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nN'-methyl-\nformamidin\nAmitrol               3-Amino-1 H-1,2,4-triazol                         0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\nAnilazin              2,4-Dichlor-6-(2-chloranilin)-                    1,0          Gemüse, Obst\n(Zinochlor)           1,3,5-triazin\n0,2          Getreide","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                      1871\nStoff                                          Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nAnthrachinon                                                            0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\nAsulam                Methyl-sulfanilylcarbamat                         0,5          Spinat\nAtrazin               2-Chlor-4-ethylamino-                            10,0          Waldpilze\n6-isopropylamino-1 ,3,5-triazin\n1,0          Gemüsemais\n0,5          Mais\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nAzinphos-ethyl        0, O-Diethyl-S-( 4-oxo-3H-                        0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\n1,2,3-benzotriazin-3-yl)-\nmethyl-dithiophosphat\nAzinphos-methyl       0, O-Dimethyl-S-(4-oxo-3H-                        1,0          Weintrauben, Zitrusfrüchte\n1,2,3-benzotriazin-3-yl)-\n0,5          Gemüse, übriges Obst\nmethyl-dithiophosphat\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nAzocyclotin\n(siehe bei Cyhexatin)\nBarban                (4-Chlor-but-                   insgesamt         0,1          Möhren, Kerbel, Pastinaken, Petersilie,\n2-inyl)-N-(3-chlor=             einschließlich                 Sellerie\nphenyl)-carbamat                Abbau-und\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nReaktions-\nChlorbufam            1-Methyl-prop-2-inyl-N-         produkte,\n(3-chlorphenyl)-carbamat        soweit sie\nnoch die\n3-Chlor-\nanilingruppe\nenthalten,\nberechnet\nals 3-Chlor-\nanilin\nBenalaxyl             Methyl-N-phenylacetyl-                           20,0          Hopfen\nN-2,6-xylyl-DL-alaninat\n0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\nBenazolin             4-Chlor-2,3-dihydro-2-oxo-      insgesamt         0,1          Raps\neinschließlich\nEster und Salze\nbenzothiazol-3-yl-\nessigsäure\n} berechnet\nals Benazolin\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nBendiocarb            2,2-Dimethyl-                                     0,3          Kartoffeln\n1 ,3-benzodioxol-\ninsgesamt         0,05         Getreide, Zuckerrüben\n4-yl-N-methyl =\nberechnet         0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\ncarbamat\nals Bendio=\ncarb\nNC 7312               2,2-Dimethyl-1,3-benzo=\ndioxol-4-ol\nBenfluralin           N-Butyl-N-ethyl-                                  0,05         Erdnüsse, Salat\na,a,a-trifluor-2,6-\ndinitro-p-toluidin\nBenomyl               Methyl-1-(butylcarbamoyl) =                       7,0          Zitrusfrüchte\nbenzimidazol-2-yl-\n3,0          Weintrauben\ncarbamat\ninsgesamt         2,0          Ananas, Kernobst\nCarbendazim           Methyl-benzimidazol-            berechnet         1,5          Beerenobst\n2-yl-carbamat                   alsCarben=\ndazim             1,0          Bananen, Gemüse außer Gurken,\nZitrussäfte\nThiophanat-methyl     Dimethyl-4,4' -o-phenylen-\n0,5          Getreide, Gurken\nbis-(3-thioallophanat)\n0,2          Bananen ohne Schale\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel","1872                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                           Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nBensulid              N-[2-(0,0-Diisopropyldithio=                       0,1           Baumwollsaat, Blatt- und sonstige Sproß-\nphosphoryl)-ethyl]-benzol =                                      gemüse, Frucht- und Wurzelgemüse\nsulfonamid\nBentazon              3-lsopropyl-1 H-2, 1,3-                            0,5          frische Bohnen, frische Erbsen, Hülsen-\nbenzothiadiazin-4(3H)-                                          früchte, Mais\non-2,2-dioxid                                                    andere pflanzliche Lebensmittel\n0,1\n6-Hydroxy=            6-Hydroxy-\nbentazon              3-isopropyl-1 H-                   insgesamt\n2, 1,3-benzothiadiazin-            berechnet\n4(3H)-on-2,2-dioxid                als Bentazon\n8-Hydroxy=            8-Hydroxy-\nbentazon              3-isopropyl-1 H-\n2, 1,3-benzothiadiazin-\n4(3H)-on-2,2-dioxid\nBenzadox              Benzamido-oxy-essigsäure                           0,1          Zuckerrüben\nBenzoximat            Ethyl-O-benzoyl-3-chlor-                           0,5          Kernobst\n2,6-dimethoxy-benzohydroximat\nBenzthiazuron        1-(Benzthiazol-2-yl)-3-methyl=                      0,1          alle pflanzlichen Lebensmittel\nharnstoff\nBifenox              Methyl-5-(2' ,4' -dichlorphenoxy)-                  0,05         Getreide, Sojabohnen\n2-nitrobenzoat\nBinapacryl           [2-( 1-Methyl-propyl)-4,6-dinitro=                  0,3          Gemüse außer Wurzelgemüse und\nphenyl]-3,3-dimethyl-acrylat                                     Zwiebeln, Obst\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nBitertanol           1-(Biphenyl-4-yloxy)-3,3-                           2,0          Kernobst, Steinobst\ndimethyl-1-( 1H-1,2,4-triazol-1-yl)-\n0,5          Bananen, Bohnen, Gurken\nbutan-2-ol\n0, 1         Getreide\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nBlausäure            Cyanwasserstoff,                   insgesamt       15,0          Getreide, Gewürze\neinschließlich Salze Cyanide\nl   berechnet\nals Cyan-\nwasserstoff\n6,0          Äpfel, Erdnüsse, Getreideerzeugnisse,\nHülsenfrüchte, Kakaokerne, Ölsaat, Roh-\nkaffee, Tee, teeähnliche Erzeugnisse,\nTrockengemüse, Trockenkartoffeln,\nTrockenobst\n1,0          Salat\n0,2          Fruchtgemüse\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nBromacil             5-Brom-3-sec-butyl-6-methyluracil                   0,1          Kernobst\nBromfenoxim          3,5-Dibrom-4-hydroxybenzaldehyd-                    0,1          Getreide, Zuckerrüben\n2,4-dinitro-phenyloxim\n0,05         Hopfen, andere pflanzliche Lebensmittel\nBromid               anorganisches Bromid               insgesamt     400,0           Gewürze\nberechnet\n}                 200,0           Paranüsse\nals Brom\n50,0           Erdnüsse, Getreide, Getreideerzeugnisse,\nHülsenfrüchte, Kakaokerne, Mandeln,\nNüsse (außer Paranüsse), Ölsaat, Radies-\nchen, Rohkaffee, Salat, Stärke, Tapioka,\nTee, teeähnliche Erzeugnisse, Trocken-\ngemüse, Trockenkartoffeln, Trockenobst","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                   1873\nStoff                                      Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\n30,0           übriges Gemüse außer Salat, Zitrusfrüchte\n20,0           Erdbeeren\n5,0           andere pflanzliche Lebensmittel\nBromophos        O-(4-Brom-2,5-dichlorphenyl)-                 2,0           Blatt- und sonstige Sproßgemüse (außer\nO,O-dimethyl-thiophosphat                                    Kohl), Kernobst, Pflaumen, Wurzelgemüse\n1,0          Beerenobst, Getreide außer Mais, Kohl,\nübriges Steinobst\n0,5           übriges Gemüse\n0,2           Mais, Raps, Rübsen\n0,1           andere pflanzliche Lebensmittel\nBromophos-ethyl 0-( 4-Brom-2,5-dichlorphenyl)-                 2,0           Beerenobst, Kernobst, Pflaumen, Salat,\nO, O-diethyl-thiophosphat                                    Spinat\n1,0           übriges Steinobst, Kohl\n0,5           übriges Gemüse und Obst\n0,2           Mais, Raps, Zuckerrüben\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nBromoxynil      3,5-Dibrom-4-hydroxybenzonitril                0,1          Getreide\nBrompropylat    lsopropyl-4, 4 '-dibrombenzilat                5,0          Hopfen, Tee\n3,0          Bananen, Zitrusfrüchte\n2,0          Erdbeeren, Kernobst, Steinobst, Wein-\ntrauben\n1,0          Baumwollsaat, Gemüse\n0,2          Bananen ohne Schale, Zitrussäfte\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nBrompyrazon     5-Amino-4-brom-2-phenylpyridazin-              0,1          Getreide\n3(2H)-on\nBufencarb       3-( 1-Methylbutyl)-phenyl-methyl =             0,05         Gemüsemais, Mais, Reis\ncarbamat und 3-(1-Ethylpropyl)-\nphenyl-methylcarbamat\nBupirimat       5-n-Butyl-2-ethylamino-6-methyl =              1,0          Kernobst\npyrimidin-4-yl-dimethylsulfamat\nButocarboxim    3-Methylthio-                                  4,0          Steinobst\n2-butanon-O-methyl =\n3,0          frische Bohnen, Kernobst\ncarbamoyl-oxim\n2,0          Kopfsalat, Tomaten, Zitrusfrüchte\nButocarbo)'(im- 3-Methylsulfinyl-\ninsgesamt\n1,0          Rot-, Weißkohl, Zitrussäfte\nsulfoxid        2-butanon-O-\nberechnet     0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nmethylcarbamoyl-\nals Buto=\noxim                             carboxim\nButoxycarboxim  3-Methylsulfonyl-\n2-butanon-O-\nmethylcarbamoyl-\noxim\nButonat         O,O-Dimethyl-1-butyryloxy-                     1,0          Gemüse, Obst\n2,2,2-trichlorethyl-\nphosphonat\nButralin        N-sec-Butyl-4-tert-butyl-                      0,1          Baumwollsaat, Sojabohnen, Wasser-\n2,6-dinitroanilin                                           melonen","1874                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                           Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nButuron               3-(4-Chlorphenyl)-               insgesamt         1,0          Spargel\n1-methyl-1-(1-methyl-            einschließlich\n0,2          Gemüse außer Spargel, Kartoffeln, Obst\nprop-2-inyl)-harnstoff           Abbau-und\nReaktions-       0,1           Getreide\nMonolinuron          3-(4-Chlorphenyl)-                produkte,        0,5           andere pflanzliche Lebensmittel\n1-methoxy-1-methyl =             soweit sie\nharnstoff                        noch die\n4-Chloranilin-\ngruppe\nMonuron              3-( 4-Chlorphenyl)-               enthalten,\n1, 1-dimethylharnstoff            berechnet als\n4-Chloranilin\nButylat              S-Ethyl-di-isobutylthiocarbamat                    0,1           Mais\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nCamphechlor\n(Toxaphen)\n(siehe bei\nPolychlorterpene)\nCaptafol             N-(1, 1,2,2-Tetraohlorethyl=                       0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\nthio )cyclohex-4-en-1,2-carboximid\nCaptan               N-(Trichlormethylthio)-                            3,0           Kernobst, Beerenobst, Tomaten, Wein-\ncyclohex-4-en-                                                   trauben\n1,2-dicarboximid                                                 Bohnen, Chicoree, Endivie breitblättrige,\ninsgesamt         2,0\nErbsen, Kopfsalat, Porree, Steinobst\nFolpet               N-(Trichlormethylthio) =\n0,1           Hopfen, andere pflanzliche Lebensmittel\nphthalimid\nCarbaryl             1-Naphtyl-methylcarbamat                          10,0           Kiwifrüchte\n3,0           Äpfel, Aprikosen, Birnen, Pfirsiche,\nPflaumen, Kohl, Salat, Weintrauben\n1,0          übriges Gemüse, übriges Obst, Kiwifrüchte\nohne Schale, Reis\n0,5           übriges Getreide\n0,1           andere pflanzliche Lebensmittel\nCarbendazim\n(siehe bei Benomyl)\nCarbetamid           2-Phenylcarbamoyloxy-N-                             0,5          Salat\nethylpropionamid\n0,1          Raps\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nCarbofuran           2,3-Dihydro-2,2-                                  15,0           Hopfen\ndimethyl-7-benzo=                                                Rettich\n1,0\nfuranyl-methyl =\ncarbamat                          insgesamt         0,5          Kartoffeln, Kohl, Möhren\nberechnet\n0,2          Mais, Porree, Weintrauben, Zuckerrüben,\nalsCarbo=\n3-Hydroxycarbofuran  2,3-Dihydro-2,2-                                                 Zwiebeln\nfuran\nund dessen Konjugate dimethyl-3-hydroxy-7-                                            Bananen, Reis, Salat, Tomaten\n0,1\nbenzofuranyl-methyl =\ncarbamat                                            0,05         Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, Ölsaat, andere pflanzliche\nLebensmittel\nCarbophenothion      0, O-Diethyl-S-( 4-chlorphenylthio=                 2,0          Zitrusfrüchte\nmethyl)-dithiophosphat                                           Raps, Rübsen, Zitrussäfte\n0,05","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                    1875\nStoff                                         Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nCarbosulfan        2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-                      5,0          Hopfen\nbenzofuranyl-[ (dibutylamino)·                                andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05\nthio]-methylcarbamat\nCarboxin           5,6-Dihydro-2-methyl-                            0,2          Getreide\n1,4-oxathiin-3-carboxanilid                      0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\nChinomethionat     6-Methyl-chinoxalin-2,3-dithio=                  0,3          Gemüse, Obst\ncarbonat\nChlorbensid        (4-Chlor-benzyl)-                                2,0          Gemüse, Obst\n(4-chlorphenyl)-sulfid                                        andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05\nChlorbenzilat      Ethyl-4,4' -dichlorbenzilat                      2,0          Gemüse, Obst außer Nüsse\n0,2          Nüsse\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nChlorbromuron      3-( 4-Brom-3-ch lorphenyl)-\n1-methoxy-1-methyl =\ninsgesamt\nharnstoff\nberechnet\neinschließlich Abbau- und        als             0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\nReaktionsprodukte, soweit        4-Brom-3-\nsie noch die 4-Brom-3-           chloranilin\nchloranilingruppe\nenthalten\nChlorbufam\n(siehe bei Barban)\nChlordimeform      N-(4-Chlor-o-tolyl)-N,N-\ndimethylformamidin               insgesamt\nChlordimeform-     einschließlich Abbau- und        berechnet\n0,01         alle pflanzlichen Lebensmittel\nhydrochlorid       Reaktionsprodukte, die als       als Chlor=\n4-Chlor-o-toluidin be-           dimeform\nstimmt werden können\nChlorfenprop-       Methyl-[2-chlor-3-( 4-chlor=                    0,1          Getreide, Zuckerrüben\nmethyl              phenyl) ]-propionat                                          andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05\nChlorfenvinphos    O-2-Chlor-1-(2,4-dichlorphenyl)-                 1,0          Zitrusfrüchte\nvinyl-O, O-diethyl-phosphat                      0,5          Knollen- und Wurzelgemüse, Petersilie,\n(Summe der E- und Z-lsomere)                                  Schalotten, Sellerie, Rohkaffee, Zwiebeln\n0,1          Raps, Rübsen, übriges Gemüse außer\nPilze, Zuckerrüben\n0,05         Zitrussäfte, andere pflanzliche Lebensmittel\nChlorflurenol       2-Chlor-9-hydroxy-                              0,05         Gurken\nfluorencarbonsäure-                             0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\n(9)-methylester                  insgesamt\nberechnet\n2-Chlor-9-hydroxy-\nals Chlor=\nfluorencarbonsäure-(9)\nflurenol\n2-Chlor-9-hydroxy-fluoren\n2-Chlorfluorenon\nChloridazon        5-Amino-4-chlor-                                 0,5          Mangold, Rote Rüben, Zuckerrüben\n2-phenyl-2,3-dihydro-            insgesamt       0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\n3-oxo-pyridazin                  berechnet\n5-Amino-4-chlor-                 als\n2,3-dihydro-3-oxo-               Chloridazon\npyridazin","1876                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                              Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nChlormephos           0, O-Diethyl-S-chlormethyl-                           0,05         Getreide, Kartoffeln, Zuckerrüben\ndithiophosphat\nChlormequat           2-Chlorethyltrimethylammonium =                      10,0          Raps\n(CCC)                 Chlorid\n5,0          Hafer, Mais, Roggen\n3,0          Gerste, Kernobst, Weizen\n1,0          Weintrauben\n0,5          Rapsöl\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nChloroneb             1,4-Dichlor-2,5-dimethoxybenzol                       0,1          Baumwollsaat, frische Bohnen, Soja-\nbohnen, Zuckerrüben\nChloroxuron           3-[4-( 4-Chlorphenoxy)-                               0,5          Möhren, Zwiebeln\nphenyl]-1 ,1-dimethyl =\ninsgesamt          0,2          übriges Gemüse, Obst\nharnstoff\nberechnet          0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\neinschließlich Abbau- und          als 4-(4-Chlor-\nReaktionsprodukte, soweit         phenoxy)-\nsie noch die 4-(4-Chlor-          anilin\nphenoxy)-anilingruppe\nenthalten\nChlorphenprop-methyl\n(siehe Chlorfenprop-\nmethyl)\nChlorpropham         lsopropyl-N-(3-chlor=                                  5,0          Kartoffeln mit Schale, gewaschen\n(CIPC)               phenyl)-carbamat                                                    Kartoffeln ohne Schale\n0,5\n]    insgesamt\n0,2          Möhren, Kerbel, Pastinaken, Petersilie,\nPropham              lsopropyl-N-phenyl-\nSellerie\n(IPC)                carbamat\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nChlorpyrifos         O,O-Diethyl-O-3,5,6-trichlor-                          2,0          Kiwifrüchte\n2-pyridyl-thiophosphat\n0,3          Zitrusfrüchte\n0,2          Kernobst, Pflaumen, Rohkaffee, Zitrussäfte\n0, 1         Hopfen, Kiwifrüchte ohne Schale, Paprika,\nTomaten\n0,05         Mais, Zuckerrüben\nChlorpyrifos-        O,O-Dimethyl-O-3,5,6-trichlor-                         5,0          Getreide außer Reis, Weizenkleie\nmethyl               2-pyridyl-thiophosphat\n1,0          Getreideerzeugnisse außer Weizenkleie\n0,5          Aprikosen, Kernobst, Pfirsiche, Tomaten\n0,1          Auberginen, Blatt- und sonstige Sproß-\ngemüse, frische Bohnen, Paprika, Reis,\nRettich, Tee, teeähnliche Erzeugnisse\nChlorsulfuron        1-(2-Chlorphenylsulfonyl)-3-                           0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\n(4-methoxy-6-methyl-1,3,5-\ntriazin-2-yl)-harnstoff\nChlorthal            2,3,5,6-Tetrachlorterephthal =                         0,05         Zwiebeln\nsäure-dimethylester\nChlorthalonil        2,4,5,6-Tetrachlorisophthalonitril                     0,2          Getreide\nChlorthiamid         2,6-Dichlor-thiobenzamid                               0,1          alle pflanzlichen Lebensmittel\nChlorthion           O-(3-Chlor-4-nitrophenyl)-                             0,5          Gemüse außer Wurzelgemüse, Obst\nO,O-dimethyl-thiophosphat","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                       1877\nStoff                                          Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nChlorthiophos     0, O-Diethyl-0-                                   1,5         Kernobst\n(2,5-dichlor-                                                 Steinobst (außer Pfirsichen, Aprikosen)\n1,0\n4-methylthiophenyl)-\nthiophosphat                                      0,5          Kohl\n0,05         Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben\nChlorthiophos-   0,0-Diethyl-O-                   insgesamt\nsulfoxid          (2,5-dichlor-                   berechnet\n4-methylsulfinyl =               als\nphenyl)-                        Chlor=\nthiophosphat                     thiophos\nChlorthiophos-   0,0-Diethyl-O-\nsulfon           (2,5-dichlor-\n4-methylsulfonyl =\nphenyl)-\nthiophosphat\nChlortoluron     3-(3-Chlor-p-tolyl)-                              0,1          Getreide\n1, 1-dimethyl =                                                andere pflanzliche Lebensmittel\ninsgesamt         0,05\nharnstoff\nberechnet\neinschließlich Abbau- und       als 3-Chlor-4-\nReaktionsprodukte, soweit       methyl=\nsie noch die 3-Chlor-4-         anilin\nmethylanilingruppe\nenthalten\nClofentezin      3,6-Bis-(2-chlorphenyl)-                          2,0          Erdbeeren\n1,2,4,5-tetrazin\n0,5          Kernobst\n0,1          Steinobst\nClopyralid       3,6-Dichlorpicolinsäure                           1,0          Zuckerrüben\n0,1          Mais, Raps\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nCyanamid                                         insgesamt         0,2          Getreide, Hopfen, Kohl, Porree, Schnitt-\nCalcium-cyanamid\n} berechnet\nals Cyanamid\n0,1\nlauch, Tomaten, Weintrauben, Zwiebeln\nandere pflanzliche Lebensmittel\nCyanazin         2-(4-Chlor-6-ethylamino-                         10,0          Waldpilze\n1,3,5-triazin-2-ylamino)-                         0,1          Erbsen, Getreide, Kartoffeln, Obst\n2-methylpropionitril\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nCyanofenphos     0-Ethyl-0-(4-cyanophenyl)-                         2,0          Kohl\nphenyl-thiophosphonat                             1,0          Pfirsiche\n0,5          Sojabohnen\n0,2          Reis, Rettich\n0,05         Gurken, Ingwer, Zwiebeln\nCycloat           S-Ethyl-cyclohexyl-ethyl =                        0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\nthiocarbamat\nCycluron          N-Cyclooctyl-N' ,N' -dimethyl=                    0,2          frische Bohnen, frische Erbsen, Möhren,\nharnstoff                                                      Schnittlauch, Spinat, Zuckerrüben,\nZwiebeln\n0,02         andere pflanzliche Lebensmittel","1878                                            Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                           Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nCyfluthrin                  (RS)-a-Cyano-4-fluor-3-phenoxy=                   20,0            Hopfen\nbenzyl-(1 RS,3RS)(1 RS,3SR)-3-\n0,5            Kernobst, Kirschen, Kopfsalat, Pflaumen,\n(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethyl =\nRotkohl, Weißkohl, Wirsingkohl\ncyclopropancarboxylat\n0,1            Blumenkohl, Tomaten\n0,05          Ölsaat, andere pflanzliche Lebensmittel\nCyhalothrin                 (RS)-a-Cyano-3-phenoxy=                           10,0            Hopfen\nbenzyl(Z)-(1 RS,3RS)\n0,2            Kernobst\nLambda-Cyhalothrin          (2-chlor-3,3,3-trifluor=\n(1 :1-Mischung              prop-1-enyl)-2,2-dimethyl=         insgesamt       0,05          Getreide\nder (Z)-(1 R,3R),          cyclopropancarboxylat                               0,02          Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nS-ester und (Z)-(1 S,3S),                                                                     Erzeugnisse, Ölsaat, andere pflanzliche\nR-ester                                                                                      Lebensmittel\ndes Cyhalothrin]\nCyhexatin                  T ricyclohexyl-                                    50,0           Hopfen\n(Plictran)                 zinnhydroxid                                        3,0           Kiwifrüchte\ninsgesamt        2,0           Kernobst, Weintrauben, Gewürze, Roh-\nAzocyclotin                1-Tricyclohexyl =\nberechnet                     kaffee, Tee, teeähnliche Erzeugnisse,\nstannyl-1,2,4-\nals Cyhexatin                 Ölsaat\ntriazol\n1,0           frische Bohnen, Steinobst\nOicyclohexyl-\nzinnoxid                                            0,5           Kiwifrüchte ohne Schale\n0,2           andere pflanzliche Lebensmittel\nCymoxanil                  2-Cyano-N-[(ethylamino)-carbo=                      2,0           Hopfen\nnyl]-2-( methoxyimino)-acetamid                                   andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05\nCypermethrin,\nAlfacypermethrin\nCyano(3-phenoxyphenyl)-\nmethyl-3-(2,2-dichlor=\n1                    30,0\n20,0\nHopfen\nTee\n[(1 R cis) S- und (1 S cis) ethenyl)-2,2-dimethyl=             insgesamt\nR-lsomere                   cyclopropancarboxylat                               2,0           Johannisbeeren, Kernobst, Steinobst außer\ndes Cypermethrin]                                                                             Kirschen und Pflaumen, Waldbeeren,\nZitrusfrüchte\n1,0           Grünkohl, Kirschen, Pflaumen, Salat,\nSpinat, Waldpilze\n0,5           übriges Beerenobst, übriges Blatt- und\nSproßgemüse, Fruchtgemüse außer Wald-\npilze, Weintrauben\n0,2           Getreide außer Mais, Ölsaat\n0,05          Gewürze, Rohkaffee, teeähnliche Erzeug-\nnisse, Zitrussäfte, andere pflanzliche\nLebensmittel\nCyprazin                    2-Chlor-4-cyclopropylamino-                         0,1           Gemüsemais, Mais\n6-isopropylamino-1,3,5-triazin\n2,4-0                      (2,4-Dichlor=                       insgesamt       2,0           Zitrusfrüchte\neinschließlich\nSalze und Ester\nphenoxy)-essigsäure\n}    berechnet\nals2,4-D\n0,1           Zitrussäfte, andere pflanzliche Lebensmittel\nDalapon                    Natrium-2,2-dichlorpropionat                       50,0           Waldbeeren\n15,0           Waldpilze\n3,0           Kirschen, Pflaumen, Weintrauben\n1,0           Kernobst\n0,1           Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, Ölsaat, andere pflanzliche\nLebensmittel","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                     1879\nStoff                                      Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nDaminozid               Bernsteinsäure-                                5,0          Äpfel, Birnen\n2,2-dimethylhydrazid\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nDazomet                 3,5-Dimethyl-tetra =\nhydro-1,3,5-thia=\ndiazin-2-thion                  insgesamt\nberechnet\nals Methyl=   0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\nMetam-Natrium           Natrium-monomethyl-\nisothio=\ndithiocarbamat\ncyanat\nMethylisothiocyanat\n2,4-DB                 4-(2,4-Dichlor=                 insgesamt      0,2           Erdnüsse, Sojabohnen\neinschließlich\nSalze und Ester\nphenoxy)-butter=\nsäure\n} berechnet\nals2,4-DB\n0,05          Getreide, Hülsenfrüchte\nDeiquat                9, 10-Dihydro-8a, 10a-          insgesamt      5,0           Gerste\neinschließlich Salze   diazoniaphenanthren-\nIon\n} berechnet\nals Deiquat\n3,0           Weizenkleie\n2,0           Raps, Rübsen, Weizen\n1,0           Getreideerzeugnisse außer Weizenkleie\n0,1           Gemüse, Kartoffeln, Rapsöl, Rüböl\n0,05          Hopfen, andere pflanzliche Lebensmittel\nDeltamethrin           (S)-a-Cyano-3-phenoxybenzyl                   10,0           Hopfen, Tee\n(1 A,3A)-3-(2,2-dibromvinyl)-\n2,0           Rohkaffee\n2,2-dimethylcyclopropan=\ncarboxylat                                     0,5           Grünkohl, Hülsenfrüchte\n0,2           Blatt- und Sproßgemüse außer Grünkohl,\nSchalotten und Zwiebeln, Fruchtgemüse\naußer Pilze, Kernobst, Weizenkleie\n0,1           Beerenobst außer Erdbeeren, Getreide,\nGetreideerzeugnisse außer Weizenkleie,\nÖlsaat, Oliven, Schalotten, Steinobst, Wein-\ntrauben, Zwiebeln\n0,05          Gewürze, teeähnliche Erzeugnisse, andere\npflanzliche Lebensmittel\nDemephion-S            O,O-0imethyl-S-methyl=\nund                    thioethyl-thio=\nDemephion-O            phosphatund                     insgesamt      0,02          Gemüse, Kartoffeln, Obst\nO,O-Dimethyl-O-methyl=\nthioethyl-thiophosphat        1\nDemeton\n(siehe bei Disulfoton)\nDemeton-S-methyl       O,O-Dimethyl-S-2-ethyl =                       2,0           Johannisbeeren, Weintrauben\nthioethyl-thiophosphat                                       Kernobst, Pfirsiche, Pflaumen\n1,0\ninsgesamt\n0,5          Gemüse außer Möhren, übriges Obst\nOxydemeton-methyl      O,O-Dimethyl-S-2-ethyl=         berechnet\nsulfinylethyl-thiophosphat      als Demeton-   0,2           Getreid~. Kartoffeln\nS-methyl\n0,1           Zuckerrüben\nDemeton-S-methyl-      O,O-Dimethyl-S-2-ethyl=\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nsulfon                 sulfonylethyl-thiophosphat\nDesmedipham             (3-Ethoxycarbonylamino=                       0,1           Zuckerrüben\nphenyl)-N-phenyl-carbamat                                   andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05\nDesmetryn               2-lsopropylamino-4-methylamino-                0,1          Kohl\n6-methylthio-1,3,5-triazin                                  andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05","1880                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                      Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nDialifos                 O,O-Diethyl-S-(2-chlor-                       1,0          Weintrauben\n1-phthalimidoethyl)-                                       Kernobst\n0,5\ndithiophosphat\n0,05         Kartoffeln, Raps, Steinobst\nDiallat                  S-(2,3-Dichlorallyl)-\nN,N-diisopropyl=\nthiocarbamat                   insgesamt\nberechnet       0,1          alle pflanzlichen Lebensmittel\nTriallat                 S-(2,3,3-Trichlorallyl)-      alsTriallat\nN,N-diisopropyl=\nthiocarbamat\nDiazinon                O,O-Diethyl-O-                                 0,5          Gemüse, Obst außer Nüsse\n(2-isopropyl-6-methyl =                                    andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05\npyrimidin-4-yl)-\nthiophosphat\nDibrom\n(siehe Naled)\nDibromethan             1,2-Dibromethan                                0,01         alle pflanzlichen Lebensmittel\nDibromchlorpropan       1,2-Dibrom-3-chlorpropan                       0,01         Fruchtgemüse\nDicamba                 2-Methoxy-3,6-dichlorbenzoesäure               0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\nDichlobenil             2,6-Dichlorbenzonitril                         0,1          Gemüse, Obst, Getreide\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDichlofenthion          O,O-Diethyl-O-2,4-dichlor=                     0,1          frische Bohnen, frische Erbsen, Mais\nphenyl-thiophosphat\nDichlofluanid           N-Dichlorfluormethyl =                      150,0           Hopfen\nthio-N, N' -dimethyl-                                       Beerenobst, Kopfsalat, Weintrauben\n10,0\nN-phenylsulfamid\n5,0          übriges Gemüse, übriges Obst\n0,1          Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, Ölsaat, andere pflanzliche\nLebensmittel\n1, 1-Dichlor-                                                         10,0          Gemüse, Obst\n2,2-bis(4-ethyl =                                                                   andere pflanzliche Lebensmittel\nC,05\nphenyl)-ethan (Perthan)\n2,6-Dichlorbenzamid                                                    2,0          Weintrauben\n0,5          Kernobst, Beerenobst\n0,1          Waldpilze\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDichlorprop (2,4-DP)    2-(2,4-Dichlor=               insgesamt        0,2          Getreide\neinschließlich\nSalze und Ester\nphenoxy)-propionsäure\n} berechnet als\nDichlorprop\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDichlorpropen            1,3-Dichlorpropen                             0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\nDichlorvos              O,O-Dimethyl-O-                                2,0          Getreide\n(2,2-dichlorvinyl)-phosphat\n0,5          Getreideerzeugnisse\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                   1881\nStoff                                             Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nDiclobutrazol    (2RS,3RS)-1-(2,4 Dichlorphenyl)-                    0,1          Getreide\n4,4-dimethyl-2-(1,2,4-triazol-\n0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\n1-yl)-pentan-3-ol\nDiclofop-methyl 2-[4-(2' ,4'-Dichlor=                                0,5          Mangold\nphenoxy)-phenoxy]-\ninsgesamt        0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\npropionsäure=\nmethylester                         berechnet\nals Diclofop-\n2-[4-(2' ,4'-Dichlor=               methyl\nphenoxy)-phenoxy]-\npropionsäure\nDicloran        2,6-Dichlor-4-nitroanilin                            0,1          alle pflanzlichen Lebensmittel\nDicofol         1, 1-Bis(4-chlor-phenyl)-                            2,0          Obst\n2,2,2-trichlor-ethanol\n0,5          Gemüse, Zitrussäfte\nDicrotophos     Dimethyl-1-( dimethylcarbamoyl)-                     5,0          Hopfen\n1-propen-2-yl-phosphat\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nDifenoxuron     3-[4-(4-Methoxyphenoxy)-\nphenyl]-1, 1-dimethyl =\nharnstoff                           insgesamt\nberechnet als\neinschließlich Abbau-               4-(4-Methoxy-    0,05         Gemüse, Obst\nund Reaktionsprodukte,              phenoxy)-\nsoweit sie noch die                 anilin\n4-( 4-Methoxyphenoxy)-\nanilingruppe enthalten\nDifenzoquat     1,2-Dimethyl-3,5-diphenyl =                          0,1          alle pflanzlichen Lebensmittel\npyrazolium-methylsulfat\nDiflubenzuron   1-(4-Chlorphenyl)-                                   2,0          Waldbeeren\n3-(2,6-difluorbenzoyl)-harnstoff\n1,0          Kernobst, Kohl\n0,2          Pilze\nDiflufenican    2' ,4'-Difluor-2-(a,a,a-trifluor-m-                  0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\ntolyloxy)nicotinanilid\nDimefox         N,N,N' ,N' -Tetramethyldiamino-                      1,0          Hopfen\nphosphorsäurefluorid\n0,01         andere pflanzliche Lebensmittel\nDimefuron       N,N-Dimethyl-N' -[3-chlor-                           0,1          Raps\n4-(2-tert-butyl-1 ,3,4-oxadiazolin-\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\n5-on)-4-yl]-phenylharnstoff\nDimethachlor    2,6-Dimethyl-N-(2-methoxyethyl)-                     0,1          Raps\nchloracetaniliid\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDimethoat       O,O-Dimethyl-S-(n-methyl=                            1,0          Gemüse, Obst\ncarbamoylmethyl)-dithiophosphat\n0,2          Getreide\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDinobuton       2-sec-Butyl-4,6-dinitro=                             1,0          Gemüse, Obst\nphenyl-isopropylcarbonat\n0,1          Hopfen\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel","1882                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                           Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln **)\npro Kilogramm*)\nDinocap          lsomerengemisch aus 2,6-Dinitro-                   1,0          Gurken, Kernobst, Melonen, Weintrauben\n4-octylphenyl-crotonat\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nund\n2,4-Dinitro-6-octylphenyl-\ncrotonat\nDinocton         lsomerengemisch aus                                0,05         Gemüse, Obst\nMethyl-2,6-dinitro-4-octyl=\nphenyl-carbonat\nund\nMethyl-2, 4-dinitro-6-octyl =\nphenyl-carbonat\nDinofenat       2,4-Dinitrophenyl-2' -sec-                          0,05         Gemüse, Obst\nbutyl-4' ,6-dinitro-phenyl =\ncarbonat\nDinoseb,        6-(1-Methyl-propyl)-                                0,2          Hopfen\nDinosebsalze    2,4-dinitrophenol\ninsgesamt         0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nberechnet\nDinoseb-acetat  6-(1-Methyl-propyl)-\nals Oinoseb\n(Dinitrobutyl-  2,4-dinitrophenyl-\nphenyl-acetat)  acetat\nDinoterb        2,4-Dinitro-6-tert-               insgesamt         0,2          Kartoffeln\neinschließlich  butylphenol                       berechnet\n}                    0,05         Getreide, Zuckerrüben\nSalze und Ester                                   als Dinoterb\nDioxathion      S,S' -(1,4-Dioxan-2,3-diyl)-bis(O,O-                3,0          Zitrusfrüchte\ndiethyl-dithiophosphat)\n0,4          Weintrauben\n0,2          Gemüse, übriges Obst, Zitrussäfte\nDiphenamid      N, N-Dimethyl-2,2-diphenyl =                        1,0          Erdbeeren, Kartoffeln\nacetamid\n0,1          Äpfel, Baumwollsaat, Erdnüsse, Frucht-\ngemüse, Pfirsiche, Sojabohnen, Süß-\nkartoffeln\nDiphenylamin                                                        3,0          Äpfel, Birnen\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nDipropetryn     2-(Ethylthio)-4,6-bis-                              0,1          Baumwollsaat\n(isopropylamino)-1,3,5-triazin\nDisulfoton      0,0-Diethyl-S-2-                                   10,0          Hopfen\nethylthioethyl =\n0,2          Kartoffeln\ndithiophosphat\n0,1          Getreide\nDisulfoton-     0,0-Diethyl-S-2-\nsulfoxid        ethylsulfinyl =\nethyl-dithiophosphat\nDisulfoton-     O,O-Diethyl-S-2-\nsulfon          ethylsulfonyl =\nethyl-dithiophosphat\nDemeton         Gemisch aus\nDemeton-O und                     insgesamt\nDemeton-S                         berechnet\nals Disulfoton\nDemeton-O       O,O-Diethyl-O-\n2-ethylthioethyl)-\nthiophosphat","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                      1883\nStoff                                       Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nDemeton-S            O,O-Diethyl-S-\n2-ethylthioethyl-\nthiophosphat\nDemeton-             O,O-Diethyl-S(O)-2-\nsulfoxid             ethylsulfinylethyl-\nthiophosphat\nDemeton-             O,O-Diethyl-S(O)-2-\nsulfon               ethylsulfonylethyl-\nthiophosphat\nDitalimfos           O,O-Diethyl-phthalimido-                        1,0          Gurken, Kernobst\nthiophosphonat\n0,1          Getreide\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDithianon            2,3-Dicyano-1,4-dithia=                      100,0           Hopfen\nanthrachinon-9, 10\n3,0          Beerenobst, Kernobst, Steinobst, Wein-\ntrauben, Gewürze, Rohkaffee, Tee, tee-\nähnliche Erzeugnisse, Ölsaat\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nDithiocarbamate                                    insgesamt        25,0          Hopfen\nberechnet                      Gemüse außer Gurken und Tomaten, Obst,\nThiuramdisulfide                                                     2,0\nals                            Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\n1 Schwefel-\nkohlenstoff\n1,0\nErzeugnisse, Ölsaat\nGurken, Tomaten\n0,2          andere pflanzliche Lebensmittel\nDiuron               3-(3,4-Dichlor=               insgesamt         0,5          Blatt- und Knollensellerie, Blätter von Knol-\nphenyl)-1, 1-dimethyl =       einschließlich                 lensellerie, Petersilie (Blatt und Wurzel)\nharnstoff                     Abbau-und\n0,2          Möhren\nReaktions-\nprodukte,         0,1          frische Bohnen, frische Erbsen\nLinuron              3-(3,4-Dichlor=\nphenyl)-1-methoxy-            soweit sie        0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\n1-methylharnstoff             noch die\n3,4-Dichlor-\nanilingruppe\nNeburon              3-(3,4-Dichlor=               enthalten,\nphenyl)-1-methyl-             berechnet\n1-n-butylharnstoff            als 3,4-\nDichloranilin\nDNOC                 4,6-Dinitro-o-cresol                            0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\nDodin                Dodecylguanidin-acetat                          1,0           Kernobst, Steinobst\n0,2          andere pflanzliche Lebensmittel\nEndosulfan           6, 7,8,9, 10, 10-Hexachlor-                    30,0          Tee, teeähnliche Erzeugnisse\n1,5,5a,6,9,9a-hexahydro-                                     Hopfen\n10,0\n6,9-methano-2,4,3-            insgesamt\nbenzo( e)-dioxathiepin-                         1,0           Gemüse außer Wurzelgemüse, Obst\nberechnet als\n3-oxid                        Endosulfan        0,5           Raps, Rübsen\n0,2           Mais, Wurzelgemüse\nEndosulfan-sulfat\n0,1           andere pflanzliche Lebensmittel\nEndothal              3, 6-Endoxo-hexahydro=       insgesamt         0,1           Hopfen, andere pflanzliche Lebensmittel\neinschließlich Salze  phthalsäure\n} berechnet\nals Endothal","1884                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                     Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nEPN                   O-Ethyl-O-p-nitrophenyl =                     3,0           Gemüse, Mais, Obst, Zuckerrüben\nphenyl-thiophosphonat\n0,5          Baumwollsaat, Mandeln, Nüsse\nEPTC (Eptam)           S-Ethyl-dipropyl =                            0, 1         Beerenobst, Kartoffeln, Mais\nthiocarbamat\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nEtephon               2-Chlorethanphosphonsäure                     5,0          Kirschen, Kleie\n3,0          Tomaten\n2,0          Äpfel\n1,0          Getreide, Getreideerzeugnisse außer Kleie\n0,5          Zwiebeln\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nEthiofencarb          2-(Ethylthiomethyl =                         10,0           Kirschen, Salat\nphenyl)-N-methyl =\n5,0           Artischocken, Aprikosen, Johannisbeeren,\ncarbamat\nPfirsiche, Pflaumen\nEthiofencarb-         2-(Ethylsulfinyl =            insgesamt       3,0           Kernobst, Kohl (außer Blumenkohl)\nsulfoxid              methyl-phenyl)-N-             berechnet als   2,0           Auberginen, frische Bohnen, Puffbohnen\nmethylcarbamat                Ethiofencarb\n1,0           Blumenkohl, Gurken\nEthiofencarb-         2-(Ethylsulfonyl =                            0,5           Kartoffeln\nsulfon                methylphenyl)-N-                              0,1           Zuckerrüben\nmethylcarbamat\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nEthion                O,O,O,O-Tetraethyl-                           2,0           Zitrusfrüchte\nS,S-methylen-\n0,5           Kernobst, Steinobst, Weintrauben\ndi(dithiophosphat)\n0,1           Gemüse, übriges Obst, Zitrussäfte\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nEthirimol              5-Butyl-2-ethylamino-                        0,2           Kernobst\n6-methylpyrimidin-4-ol\n0,1           Getreide\nEthofumesat           2-Ethoxy-2,3-dihydro-\n3,3-dimethyl-benzofuran-\n5-yl-methansulfonat           insgesamt\nberechnet als   0,1           alle pflanzlichen Lebensmittel\n2-Oxo-2,3-dihydro-\nEthofumesat\n3,3-dimethyl-benzofuran-\n5-yl-methansulfonat\nEthoprophos           O-Ethyl-S,S-dipropyl-                         0,02          Ananas, Bananen, Erdnüsse, Frucht-\ndithiophosphat                                              gemüse, Kartoffeln, Kohl, Mais, Sojaboh-\nnen, Süßkartoffeln\nEthoxyquin            1,2-Dihydro-6-ethoxy-2,2,4-                   0,01          alle pflanzlichen Lebensmittel\ntrimethylchinolin\nEthylenoxid\neinschließlich                                      insgesamt\nseines Abbauproduktes                               berechnet als   0,02          alle pflanzlichen Lebensmittel\n2-Chlorethanol\n1 Ethylenoxid\nEthylenthio=          2-lmidazolidinthion                           0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\nharnstoff (ETU)","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                         1885\nStoff                                         Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nEtrimfos         O-(6-Ethoxy-2-ethyl=                             2,0          Kernobst, Kopfsalat\npyrimidin-4-yl)-O,O-\n0,5          Artischocken, frische Erbsen, Kohl, Pflau-\ndimethyl-thiophosphat\nmen, Weintrauben\nEtrimfos-oxon   O-(6-Ethoxy-2-ethyl =           insgesamt         0,2          Aprikosen, frische Bohnen, Tomaten\npyrimidin-4-yl)-O,O-            berechnet         0,1          Gurken, Kartoffeln, Pfirsiche, Porree,\ndimethyl-phosphat               als Etrimfos\nRadieschen, Reis, Rettich, Zwiebeln\n0,05           andere pflanzliche Lebensmittel\nEEHP           6-Ethoxy-2-ethyl-4-\nhydroxy-pyrimidin\nFenamiphos      O-Ethyl-O-(3-methyl-                              0,2          Kartoffeln, Tomaten\n4-methylthiophenyl)-                                           Bananen, Rohkaffee, Weintrauben\n0,1\nisopropylamidophosphat\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nFenamiphos-     O-Ethyl-O-(3-methyl-            insgesamt\nsulfoxid       4-methylsulfinylphenyl)-         berechnet als\nisopropylamidophosphat          Fenamiphos\nFenamiphos-    O-Ethyl-O-(3-methyl-\nsulfon         4-methylsulfonylphenyl)-\nisopropylamidophosphat\nFenarimol      a-(2-Chlorphenyl)-a-(4-chlor-                     10,0          Hopfen\nphenyl)-5-pyrimidinmethanol\n0,2          Kernobst, Weintrauben\nFenazaflor      5,6-Dichlor-1-phenoxy=\ncarbonyl-2-trifluor=\nmethyl-benzimidazol\n5,6-Dichlor-                     insgesamt\n2-benzimidazol                   berechnet         0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\nals Fenazaflor\n5,6-Dichlor-4-hydroxy-\n2-trifluor=\nmethyl-benzimidazol\nFenbutatinoxid  Hexakis-(2-methyl-2-                               6,0          Johannisbeeren, Stachelbeeren\nphenylpropyl)distannoxan\n4,0          Aprikosen, Pfirsiche, Weintrauben\n2,0          Kernobst\n1,0          Kirschen, Pflaumen\n0,2          andere pflanzliche Lebensmittel\nFenchlorphos    O,O-Dimethyl-O-(2,4,5-\ntrichlorphenyl)-\nthiophosphat                     insgesamt\nberechnet als     0,01         Gemüse, Obst\nO,O-Dimethyl-O-(2,4,5-           Fenchlorphos\ntrichlorphenyl)-\nphosphat\nFenfuram       2-Methyl-3-furanilid                               0,1          Getreide\nFenitrothion    0, O-Dimethyl-O-(3-methyl-4-nitro =                2,0          Zitrusfrüchte\nphenyl)-thiophosphat\n0,5          Gemüse, übriges Obst\nFenoprop        2-(2,4,5-Trichlor=              insgesamt          0,05         Getreide, Kernobst, Pflaumen\neinschließlich\nSalze und Ester\nphenoxy)-propionsäure\n}   berechnet\nals Fenoprop","1886                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                         Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nFenoxaprop           (RS)-2-(4-(6-Chlor-1,3-\neinschließlich Ester benzoxazol-2-yloxy)\nphenoxy]propionsäure\neinschließlich Abbau-            insgesamt\nund Reaktionsprodukte,           berechnet als    0,1          alle pflanzlichen Lebensmittel\ndie als 3-Acetyl-                Fenoxaprop\n6-chlor-2,3-dihydro-\nbenzoxazol-2-on bestimmt\nwerden können\nFenoxycarb           Ethyl-2-( 4-phenoxyphenoxy)-                      0,1          Kernobst\nethylcarbamat\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nFenpropathrin        (RS)-a-Cyano-3-phenoxybenzyl-                     1,0          Tomaten\n2,2,3,3-tetramethylcyclopropan =                               frische Bohnen\n0,5\ncarboxylat\n0,2          Gurken\nFenpropimorph        4-[3-[4-(1, 1-Dimethyl=                           0,5          Getreide\nethyl)phenyl]-2-methyl =\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\npropyl]-2,6-dimethyl=\nmorpholin\nFenson               p-Chlorphenyl-benzolsulfonat                      0,5          Gemüse, Obst\nFensulfothion        O,O-Diethyl-O-4-methyl=                           0,1           Zuckerrüben\nsulfinylphenyl-thio=\n0,05          Gemüse, Obst\nphosphat\n0,02          andere pflanzliche Lebensmittel\nFensulfothion-       O,O-Diethyl-O-4-methyl =\noxon                 sulfinylphenyl-phosphat          insgesamt\nberechnet\nals Fensul-\nFensulfothion-       0, O-Diethyl-O-4-methyl =        fothion\nsulfon               sulfonylphenyl-thio =\nphosphat\nFensulfothion-       0, O-Diethyl-O-4-methyl =\noxonsulfon           sulfonylphenyl-phosphat\nFenthion             O,O-Dimethyl-O-4~methyl =                         2,0           Mangos, Pfirsiche\nthio-m-tolyl-thiophosphat\n1,0           Kernobst, Kirschen, Oliven, Zitrusfrüchte\nFenthion-            0, O-Dimethyl-O-( 4-methyl =                      0,2           Zitrussäfte\nsulfoxid             sulfinyl-m-tolyl-                                 0,05          Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nthiophosphat                                                    Erzeugnisse, Ölsaat, andere pflanzliche\nLebensmittel\nFenthion-            O,O-Dimethyl-O-4-methyl =\nsulfon               sulfonyl-m-tolyl-thio=\nphosphat                         insgesamt\nberechnet\nFenthion-            O,O-Dimethyl-O-4-methyl =        als Fenthion\noxon                 thio-m-tolyl-phosphat\nFenthion-            0, O-Dimethyl-O-4-methyl =\noxon-sulfoxid        sulfinyl-m-tolyl-\nphosphat\nFenthion-            O,O-Dimethyl-O-4-methyl =\noxon-sulfon          sulfonyl-m-tolyl-\nphosphat","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                      1887\nStoff                                         Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nFentin                   Triphenyl-Zinn                                   1,0          Hopfen, Knollensellerie, Blätter von\nKnollensellerie\nFentin-acetat            Triphenyl-Zinn-acetat            insgesamt       0,2          Zuckerrüben\nberechnet       0,1          Möhren, Kartoffeln, Kakaokerne, Ölsaat,\nFentin-chlorid           Triphenyl-Zinn-chlorid           als Fentin-\nRohkaffee\nhydroxid\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nFentin-hydroxid          Triphenyl-Zinn-hydroxid\nFenvalerat                (R,S)-a-Cyano-3-phenoxy=                         2,0          Beerenobst, Steinobst außer Pflaumen\nbenzyl-(R, S)-2-( 4-chlor=\n1,0          Kernobst, Kohl, Weintrauben\nphenyl)-3-methylbutyrat\n0,5          Pflaumen\n0,05         Kartoffeln, Mais, Raps, Zuckerrüben\n0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\nFerbam                   Eisen-tris-(N,N-dimethyl-\n{siehe Dithiocarbamate) dithiocarbamat)\nFlamprop-                lsopropyl-N-benzoyl-N-                            0,1          Getreide\nisopropyl                (3-chlor-4-fluorphenyl)-\ninsgesamt        0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\n2-aminopropionat\nberechnet\nN-Benzoyl-N-(3-chlor-4-           als Flamprop-\nfluorphenyl)-2-amino-             isopropyl\npropionsäure und deren\nKonjugate\nFlamprop-                Methyl-N-benzoyl-N-(3-                             0,1          Bohnen, frisch und als Trockenkorn,\nmethyl                   chlor-4-fluorphenyl)-2-                                         Getreide, Zuckerrüben\naminopropionat                   insgesamt\nberechnet         0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nN-Benzoyl-N-(3-chlor-4-          als Flamprop-\nfluorphenyl)-2-amino-            methyl\npropionsäure und deren\nKonjugate\nFluazifop                (RS)-2-[4-(5-Trifluor=                           15,0           Raps\nl\ninsgesamt\neinschließlich           methyl-2-pyridyloxy)-                             3,0           Kohl\nberechnet\nIsomere, Ester           phenoxy]-propionsäure\nals Fluazifop    0,5           Beerenobst, Kartoffeln, Kernobst, Möhren,\nund deren Konjugate\nSteinobst\n0,1           Hopfen, andere pflanzliche Lebensmittel\nFlubenzimin              3-Phenyl-2-phenylimino-4,5-bis=                    0,5          Kernobst\n[(trifluormethyl)imino]-\n0,1           Pflaumen\nthiazolidin\n0,02          andere pflanzliche Lebensmittel\nFluchloralin             N-(2-Chlorethyl)-a,a,a-trifluor-                  0,05          Baumwollsaat, Sojabohnen\n2,6-dinitro-N-propyl-p-toluidin\nFluorchloridon           (3RS,4RS;3RS,4SR)-3-Chlor-4-                       0,1          Kartoffeln\nchlormethyl-1-(a,a,a-trifluor-m-\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\ntolyl)-2-pyrrolidon\nFlurenol                 9-Hydroxy-fluorencarbonsäure-{9)                  0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\nFluroxypyr               4-Amino-3,5-dichlor-6-           insgesamt        0,1           Getreide\neinschließlich Ester     fluor-pyridin-2-yl-oxy-\nessigsäure\n} berechnet\nals Fluroxypyr\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel","1888                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                            Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nFlusilazol              1-[Bis(4-fluorphenyl)methyl]-1 H-                  0,2          Kernobst\n1 ,2,4-triazol-1-yl-methyl-silan\n0,1          Bananen\n0,05         Bananen ohne Schale\n0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\nFlutriafol             1-(2-Fluorphenyl)-1-(4-fluorphenyl)-                0,5          Getreide\n2-(1,2,4-triazol-1-yl)-ethanol\nFolpet\n(siehe Captan, Folpet)\nFonofos                0-Ethyl-S-phenyl-ethyl-dithio=                      0,3          Radieschen, Rettich\nphosphonat\n0,1          Kohl, Mais, Zwiebeln\nFormetanat             [(3-Dimethylamino-methylenimino)-                   4,0          Paprika, Tomaten, Zitrusfrüchte\nphenyl]-N-methylcarbamat                                         übriges Obst\n1,0\n0,5          übriges Gemüse, Zitrussäfte\nFormothion             0, 0-Dimethyl-S-(N-formyl-N-methyl =                0,2          Zitrusfrüchte\ncarbamoyl)-methyl-dithiophosphat\n0,1          Gemüse, übriges Obst\nFosetyl                Ethyl-hydrogen-                    insgesamt     100,0           Hopfen\neinschließlich Salze   phosphonsäure\n} berechnet\nals Fosetyl\n8,0          Kopfsalat\n5,0          Weintrauben\n3,0          Gurken\n2,0          Erdbeeren\n0,2          Gewürze, Ölsaat, Tee, teeähnliche Erzeug-\nnisse, andere pflanzliche Lebensmittel\nFuberidazol            2-(2-Furyl)-benzimidazol                            0, 1         Getreide\nFurmecyclox            N-Cyclohexyl-N-methoxy-                             0, 1         Getreide\n2,5-dimethyl-3-furamid\nGlufosinat             DL-Homoalanin-4-yl-                                 0,2          Kernobst, Steinobst, Weintrauben\neinschließlich Salze   (methyl)phosphinsäure              insgesamt\nberechnet als    0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\n3-Methylphosphinico=\npropionsäure\n1  Glufosinat\nGlyodin                2-Heptadecyl-                      insgesamt        5,0          Kernobst, Kirschen, Pfirsiche\n2-imidazolin                       berechnet\nals 2-Hepta-     0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\n2-Heptadecyl-\n2-imidazolin-acetat\n1 decyl-2-\nimidazolin\nGlyphosat              N-Phosphonomethylglycin                            80,0          Waldpilze\n20,0          Kleie\n10,0          Getreide\n5,0          Getreideerzeugnisse außer Kleie\n1,0          Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, Ölsaat\n0,2          Zuckerrüben\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                      1889\nStoff                                          Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nGuazatin             Oi(8-guanidino-octyl)-amin                         5,0          Melonen, Zitrusfrüchte\n0,5          Zitrussäfte\n0,2          Getreide\nHaloxyfop            2-(4-(3-Chlor-5-trifluor=        insgesamt         0,2          Raps, Zuckerrüben\neinschließlich Ester methyl-pyridin-2-yl-oxy)-\nphenoxy]-propionsäure\n}   berechnet\nals Haloxyfop\n1,0\n0,05\nRapsöl\nandere pflanzliche Lebensmittel\nHeptenophos         7-Chlorbicyclo[3.2.0]hepta-                        3,0          Hopfen\n2,6-dien-6-yl-dimethyl =\n0,5          Beeren-, Kern- und Steinobst\nphosphat\n0,1          Gemüse, Getreide, Zuckerrüben\nHexazinon           3-Cyclohexyl-6-dimethyl =                          1,0          Waldpilze\namino-1-methyl-1 ,3,5-\n0,5          Waldbeeren\ntriazin-2,4-(1 H,3H)-dion\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\n3-(4-Hydroxycyclo=\ninsgesamt\nhexyl)-6-dimethylamino-\nberechnet\n1-methyl-1,3,5-triazin-\nals Hexazinon\n2,4-(1 H,3H)-dion\n3-Cyclohexyl-6-methyl =\namino-1-methyl-1 ,3,5-\ntriazin-2,4-(1 H,3H)-dion\nHymexazol           3-Hydroxy-5-methyl-                                0,1          Zuckerrüben\nisoxazol\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nlmazalil             1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-                          5,0          Zitrusfrüchte, Kernobst\n2-(2-propenyloxy)-ethyl]-imidazol\n2,0          Bananen, Kürbisse\n0,5          Fruchtgemüse außer Kürbisse\n0,2          Bananen ohne Schale\n0,1          Zitrussäfte\n0,05         Getreide\nloxynil              4-Hydroxy-3,5-dijodbenzonitril                     0,05         Getreide\nlprodion            3-(3,5-Dichlorphenyl)-N-isopropyl-                10,0          Erdbeeren, Salat\n(Glycophen)          2,4-dioxo-1-imidazolidin =\n5,0          Gurken, Kiwifrüchte, Paprika, Tomaten,\ncarboxamid\nWeintrauben\n3,0          Pflaumen\n1,0          Chicoree\n0,5          Getreide, Kiwifrüchte ohne Schale\n0,2          Ölsaat\nlsocarbamid         N-lsobutyl-2-oxo-1-                                0,1          Zuckerrüben\nimidazolidincarboxamid\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nlsofenphos           O-Ethyl-O-(2-isopropoxy=                           0,1          Blatt- und sonstige Sproßgemüse, Wurzel-\ncarbonyl)-phenyl-isopro=                                        gemüse\npylamidothiophosphat             insgesamt         0,05         Raps\nberechnet\nlsofenphos-oxon      O-Ethyl-O-(2-isopropoxy=         als lsofenphos\ncarbonyl)-phenyl-isopro=\npylamidophosphat","1890                                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                       Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nlsonoruron               lsomerengemisch von 3-(3a,                     0,2          Getreide\n4,5,6, 7, 7a-Hexahydro-4, 7-\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nmethano-indan-1-yl)-\n1, 1-dimethylharnstoff\nund\n3-(3a,4,5,6, 7, 7a-Hexa=\nhydro-4, 7-methano-indan-\n2-yl)-1, 1-dimethylharnstoff\nlsopropalin             4-lsopropyl-2,6-dinitro-N,N-                    0,05         Paprika, Tomaten\ndipropylanilin\nlsoproturon              3-(4-lsopropylphenyl)-                          0,2          Getreide\n1, 1-dimethylharnstoff          insgesamt\neinschließlich Abbau-           berechnet\nund Reaktionsprodukte,          als\nsoweit sie noch die             4-lsopropyl-\n4-lsopropylanilin-              anilin\ngruppe enthalten\nlsoxaben                 N-[3-(1-Ethyl-1-methylpropyl)-                  0,1          Getreide\nisoxazol-5-yl]-2,6-dimethoxy=\n0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\nbenzamid\nKorax                    1-Chlor-2-nitropropan                           0,05         Baumwollsaat, Melonen\n(Lanstan)\nKupferverbindungen:                                                  1000,0          Hopfen\nKupfercarbonat,\n50,0         Blattsellerie\nKupferchlorid,\nKupferhydroxid                                                           40,0         Gewürze, Tee, teeähnliche Erzeugnisse,\n(,,Blaukupfer\"),                                                                      Weintrauben\nKupferkalk                                                               20,0         übriges Gemüse, übriges Obst\n(,,Bordeauxbrühe\"),                                      insgesamt\nKupfer-Ligninverbindung,                                 berechnet       10,0         andere pflanzliche Lebensmittel\nKupferoxid,                                              als Kupfer\nKupferoxychlorid\n(,,Grünkupfer\"),\nKupferoxydul,\nKupfersoda\n(,,Burgunderbrühe\"),\nKupfersulfat\nLandrin                 3,4,5-Trimethylphenyl=                          0,1          Mais\nmethylcarbamat\nund\n2,3,5-Trimethylphenyl=\nmethylcarbamat\nLenacil                 3-Cyclohexyl-1,5,6, 7-tetra =                   0,1          alle pflanzlichen Lebensmittel\nhydrocyclopentapyrimidin-2,4(3H)-dion\nLindan                   gamma-1,2,3,4,5,6-Hexachlor=                   2,0           Blatt- und sonstige Sproßgemüse\n(y-Hexachlor-            cyclohexan\ncyclohexan)\n1,0           Fruchtgemüse, Wurzelgemüse außer\nMöhren, Obst außer Weintrauben, Ölsaat\n0,5           Tee, teeähnliche Erzeugnisse, Weintrauben\n0,1           Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte,\nMöhren, Zuckerrüben\nLinuron\n(siehe bei Diuron)","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                       1891\nStoff                                          Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nMalathion                O,O-Dimethyl-·S-[1,2-                             8,0         Getreide\nbis(ethoxycarbonyl) =\n3,0          Gemüse außer Wurzelgemüse\nethyl]-dithiophosphat\ninsgesamt       2,0          Zitrusfrüchte\nMalaoxon                 O,O-Dimethyl-S-[1,2-                             0,5          übriges Obst, Wurzelgemüse\nbis(ethoxycarbonyl) =\nethyl]-thiophosphat\nMaleinsäure-            6-Hydroxy-3-(2H)-                 berechnet      10,0          Zwiebeln\nhydrazid                pyridazinon                       als\n1,0          Getreide, Kartoffeln, Raps, Zuckerrüben\nund seine Konjugate                                       Malein=\n1  säure-\nhydrazid\nMancozeb                Maneb-Zineb-Komplex\n(siehe Dithiocarbamate)\nManeb                   Mangan-[N, N '-ethylen-bis-\n(siehe Dithiocarbamate) (dithiocarbamat)]\nMCPA                    (4-Chlor-2-methyl=\neinschließlich          phenoxy)-essigsäure\nSalze und Ester                                          insgesamt\nberechnet        0,1          alle pflanzlichen Lebensmittel\nMCPB                    4-(4-Chlor-2-methyl =            alsMCPA\neinschließlich          phenoxy)-buttersäure\nSalze und Ester\nMecoprop                2-(4-Chlor-2-methyl =            insgesamt        0,1          alle pflanzlichen Lebensmittel\neinschließlich\nSalze und Ester\nphenoxy)-propionsäure\n} berechnet\nals Mecoprop\nMedinoterb              2,4-Dinitro-3-methyl-            insgesamt        0,1          Zuckerrüben\neinschließlich\nSalze und Ester\n6-tert-butylphenol\n} berechnet als\nMedinoterb\nMenazon                 0 ,O-Dimethyl-S-(4,6-diamino-                     0,05         Gemüse, Obst\n1,3,5-triazin-2-yl)-methyl-\ndithiophosphat\nMercapto=               3,5-Dimethyl-                                     1,0          Salat\ndimethur                4-methylthiophenyl-\n0,2          Kernobst\nN-methylcarbamat\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\ninsgesamt\nMercapto=               3,5-Dimethyl-                     berechnet\ndimethur-               4-methylsulfinylphenyl-           als\nsulfoxid                N-methylcarbamat                  Mercapto=\ndimethur\nMercapto=               3,5-Dimethyl-\ndimethur-               4-methylsulfonylphenyl-\nsulfon                  N-methylcarbamat\nMetalaxyl               Methyl-N-(2-methoxy=                             10,0          Hopfen\nacetyl)-N-(2,6-xylyl)-alaninat\n2,0          Zitrusfrüchte\n1,0          Weintrauben\n0,2          Zitrussäfte\n0,1          Erdbeeren, Kartoffeln, Mais, Salat, Zucker-\nrüben, Zwiebeln\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel","1892                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                       Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm *)\nMetaldehyd                                                         1,0           Gemüse, Erdbeeren, Getreide, Raps\n0,2           andere pflanzliche Lebensmittel\nMetam-Natrium\n(siehe bei Dazomet)\nMetamitron          4-Amino-3-methyl-6-phenyl-                      0,2           Zuckerrüben\n1,2,4-triazin-5(4H)-on\n0,1           andere pflanzliche Lebensmittel\nMetazachlor         2-Chlor-N-(2,6-dimethyl=                        1,0           Feldsalat\nphenyl)-N-(1 H-pyrazol-1-\ninsgesamt       0,5           Salat außer Feldsalat\nylmethyl)acetamid\nberechnet       0,2           Blatt- und Sproßgemüse außer Salat\neinschließlich Abbau- und       alsMetaza=\nReaktionsprodukte, soweit                       0,1           Ölsaat, andere pflanzliche Lebensmittel\nchlor\nsie noch die 2,6-Dimethyl=\nanilingruppe enthalten\nMethabenz=          3-(2-Benzthiazol-2-yl)-                         0,1           alle pflanzlichen Lebensmittel\nthiazuron           1, 1-dimethylharnstoff\nMethamidophos       O,S-Dimethyl-amidothiophosphat                  5,0           Hopfen\n1,0           Paprika, Pfirsiche, Tomaten\n0,5           Gurken, Melonen\n0,2           Kernobst, Kohl\nO, 1          Auberginen, Ölsaat\n0,05          Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, andere pflanzliche Lebens-\nmittel\nMethazol            2-(3' ,4' -Dichlorphenyl)-                      0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\n4-methyl-3,5-diketo-1,2,4-oxadiazol\nMethfuroxam         2,4,5-Trimethyl-3-furanilid                     0,1           Getreide\n(Furavax)\nMethidathion        O,O-Dimethyl-S-(2,3-dihydro-5-                  3,0           Hopfen\nmethoxy-2-oxo-1,3,4-thiadiazol-\n2,0           Gewürze, Tee, teeähnliche Erzeugnisse,\n3-ylmethyl)-dithioposphat\nRohkaffee, Ölsaat, Zitrusfrüchte\n0,5           Weintrauben\n0, 1          Zitrussäfte\n0,02          andere pflanzliche Lebensmittel\nMethiocarb\n(siehe\nMercaptodimethur)\nMethomyl            S-Methyl-N-[(methylcarbamoyl)-oxy]-             4,0           Hopfen\nthioacetimidat                                  2,0           Salat, Spinat\n1,0           Kernobst, Weintrauben\n0,5           übriges Gemüse\n0,2           andere pflanzliche Lebensmittel\nMethoprotryn        2-lsopropylamino-4-(3-methoxy=                  0,1           alle pflanzlichen Lebensmittel\npropylamino)-6-methylthio-\n1,3,5-triazin\nMethoxychlor        1, 1, 1-Trichlor-2,2-bis                       10,0           Gemüse, Obst\n(4-methoxyphenyl)ethan                          2,0           Getreide, Raps, Rübsen","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                          1893\nStoff                                             Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nMethylbromid             Brom-methan                                         0,1           alle pflanzlichen Lebensmittel\nMethylisothiocyanat\n(siehe bei Dazomet)\nMethylmetiram            N, N' -Poly-1 ,2-propylen-bis\n(siehe Dithiocarbamate) (thiocarbamoyl-disulfid) +\nZink-[N,N'-1,2-propylen-\nbis(dithiocarbamat)]\nMetiram                  N,N' -Polyethylen-bis(thio=\n(siehe Dithiocarbamate) carbamoyl)-disulfid +\nZink-[N,N' -ethylen-bis\n(dithiocarbamat)]\nMetobromuron             3-(4-Brom-                                           1,0          Salat\nphenyl)-1-methoxy-\n0,1           frische Bohnen, frische Erbsen, Kartoffeln,\n1-methylharnstoff\nberechnet                       Puffbohnen, Mais\neinschließlich\nAbbau- und Reaktions-             als4-Brom=        0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nanilin\nprodukte, soweit sie\nnoch die 4-Bromanilin-\ngruppe enthalten\nMetolachlor              2-Ethyl-6-methyl-N-(1 '-methyl-                     0,1           Mais, Zuckerrüben\n2' -methoxyethyl)-chloracetanilid\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nMetoxuron                3-(3-Chlor-                                         0,2           Möhren\n4-methoxyphenyl)-\n0,1           andere pflanzliche Lebensmittel\n1, 1-dimethyl=\nberechnet\nharnstoff\nals 3-Chlor-4-\neinschließlich Abbau-\nmethoxy=\nund Reaktionsprodukte,\nanilin\nsoweit sie noch die\n3-Chlor-4-methoxy=\nanilingruppe enthalten\nMetribuzin              4-Amino-6-tert-butyl-                                0,1           alle pflanzlichen Lebensmittel\n3-methylthio-1,2,4-\ntriazin-5-( 4H)-on\nMetsulfuron             2-[3-(4-Methoxy-6-methyl-\ninsgesamt\neinschließlich           1,3,5-triazin-\nberechnet als     0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\nEster                   2-yl)ureidosulfonyl)\nbenzoesäure                    1  Metsulfuron\nMevinphos               O-(2-Methoxycarbonyl-                                0,5           Blattgemüse, Hopfen, Steinobst außer\n1-methyl-vinyl)-O,O-                                              Aprikosen\ndimethyl-phosphat\n0,2           Aprikosen, Kernobst, Zitrusfrüchte\n(Summe der cis-\nund trans-lsomere)                                   0,1           übriges Gemüse, übriges Obst\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nMirex                   Dodecachlor-octahydro-                               0,01          alle pflanzlichen Lebensmittel\n1,3,4-metheno-2H-cyclobuta-(c,d)-\npentalen\nMolinat                 S-Ethyl-hexahydro-1 H-azepin-                        0,1           Reis\n1-carbothioat\nMonocrotophos           3-Hydroxy-N-methyl-cis-                           , 5,0            Hopfen\ncrotonamino-dimethyl-phosphat\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel","1894                                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                        Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nMonolinuron\n(siehe bei Buturon)\nMonuron\n(siehe bei Buturon)\nNabam                    Dinatrium-N, N '-ethylen-\n(siehe Dithiocarbamate) 1,2-bis-dithiocarbamat\nNaled                    0-( 1,2-Dibrom-2,2-dichlor-                     0,2           Gemüse, Obst\n(Dibrom)                 ethyl)-O,O-dimethyl-phosphat                                  Getreide, Kartoffeln, Raps, Rübsen,\n0, 1\nZuckerrüben\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\n1-Naphthyl=                                                              0,1           Kernobst, Kirschen\nessigsäure                                                                            andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05\ninsgesamt\n1-Naphthyl =\nessigsäureamid                                        1\nNapropamid                N,N-Diethyl-2-(1-naphthyl=                      0,1          Raps\noxy)propionamid\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nNeburon\n(siehe bei Diuron)\nNema                     Kalium-N-hydroxymethyl-N-methyl =\n(siehe Dithiocarbamate) dithiocarbamat\nNicotin                  L-3-( 1-Methyl-pyrrolidin-                      0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\n2-yl)-pyridin\nNitralin                 4-Methylsulfonyl-2,6-dinitro-                   0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\nN, N-dipropylanilin\nNitrapyrin               2-Chlor-6-trichlor=                             1,0           Baumwollsaat\nmethylpyridin                   insgesamt\n0,1           Gemüsemais, Mais, Hirse, Weizen\nberechnet als\n6-Chlor-\npicolinsäure                                           1 Nitrapyrin\nNitrothal-               5-Nitro-isophthalsäure-\nisopropyl                diisopropylester                insgesamt\nberechnet als\n5-Nitro-isophthalsäure-                         1,0           Kernobst\nNitrothal-\nisopropylester\n5-Nitro-isophthalsäure\n1 isopropyl\nNorflurazon              4-Chlor-5-methylamino-\n2-(3-trifluormethyl-\nphenyl)-pyridazin-3-on\ninsgesamt       0,1           Baumwollsaat, Preiselbeeren\nDesmethyl-               4-Chlor-5-amino-2-(3-\nnorflurazon              trifluormethyl-phenyl)-\npyridazin-3-on\nNuarimol                 a-(2-Chlorphenyl)-a-                            0,1           Getreide\n(4-fluorphenyl)-5-pyrimidin =\n0,05         Bananen\nmethanol","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                     1895\nStoff                                        Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nOmethoat          0, O-Dimethyl-S-(N-methyl =                    10,0          Hopfen\ncarbamoylmethyl)-\n0,4          Artischocken, Chicoree, Gewürze,\nthiophosphat\nKirschen, Ölsaat, Spinat, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse\n0,2          übriges Gemüse, übriges Obst\n0,1          Beerenobst, Porree, Zwiebeln,\nWurzelgemüse\n0,05         Rohkaffee, andere pflanzliche Lebensmittel\nOxadiazon         5-tert-Butyl-3-(2,4-dichlor-                    0,05         Obst, Reis\n5-isopropoxyphenyl)-\n1,3,4-oxadiazol-2(3H)-on\nOxadixyl          2-Methoxy-N-(2-oxo-1,3-oxazolidin-               1,0         Hopfen\n3-yl)-acet-2' ,6' -xylidin\n0, 1         Kartoffeln\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nOxamyl           Methyl-N,N-dimethyl-N' -                         0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\n[ (methylcarbamoyl)oxy]-\n1-thio-oxamidat\nOxycarboxin      2,3-Dihydro-6-methyl-                           0,5           Getreide\n5-phenylcarbamoyl-\n1,4-oxathiin-4,4-dioxid\nParathion        O,O-Diethyl-O-(4-nitro=                          0,5          Gemüse, Obst\nphenyl)-thiophosphat\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\ninsgesamt\nParaoxon         O,O-Diethyl-0-(4-nitro=\nphenyl)-phosphat              1\nParathion-methyl 0, O-Dimethyl-O-( 4-nitro =                      1,0          Zitrusfrüchte\nphenyl)-thiophosphat\n0,2          Gemüse, Obst außer Zitrusfrüchte,\ninsgesamt                     Zitrussäfte\nParaoxon-methyl  0, O-Dimethyl-O-( 4-nitro =\nphenyl)-phosphat              1                  0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nPebulate         S-n-Propyl-N-n-butyl-N-                          0,1          Tomaten, Zuckerrüben\nethyl-thiocarbamat\nPenconazol       (R,S)-1-[2-(2,4-Dichlor=\nphenyl)-n-pentyl]-\n1H-1,2,4-triazol\ninsgesamt\neinschließlich der              berechnet als    0,5          Kernobst, Weintrauben\nAbbau- und Reaktions-           Penconazol\nprodukte, die als 2,4-\nDichlorbenzoesäure\nbestimmt werden können\nPencycuron       1-(4-Chlorbenzyl)-1-cyclo=                       0,1          Kartoffeln\npentyl-3-phenylharnstoff\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nPendimethalin    N-(1-Ethylpropyl-2,6-                            0,2          Möhren\ndinitro-3,4-xylidin\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nPentachloraniso! Methyl-pentachlor-phenylether                    0,01         alle pflanzlichen Lebensmittel\nPentachlorphenol                                                  0,01         alle pflanzlichen Lebensmittel","1896                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                           Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm *)\nPermethrin               (3-Phenoxyphenyl)-methyl-3-                       50,0           Hopfen\n(2,2-dichlorethenyl)-2,2-dimethyl =                              Kleie\n10,0\ncyclopropancarboxylat\n2,0           Getreide außer Mais, Getreideerzeugnisse\naußer Kleie, Johannisbeeren, Kiwifrüchte,\nSalat\n1,0           übriges Blatt- und Sproßgemüse,\nübriges Obst\n0,5           Fruchtgemüse\n0,2           Mais, Ölsaat\n0,1           Wurzelgemüse\n0,05          Kiwifürchte ohne Schale, Zitrussäfte,\nGewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, andere pflanzliche Lebens-\nmittel\nPerthan\n(siehe bei 1, 1-Dichlor-\n2,2-bis(1-ethyl=\nphenyl)-ethan)\nPhenmedipham             3-Methoxycarbonylaminophenyl-N-                    0,1           Erdbeeren, Rote Rüben, Zuckerrüben\n(3' -methylphenyl)-carbamat                                      andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05\nPhorat                   0, O-Diethyl-S-( ethylthio =                       0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\nmethyl)-dithiophosphat\nPhosalon                 0, O-Diethyl-S-(6-chlor-2-oxo-                     2,0           Kernobst, Pfirsiche\nbenzoxazolin-3-yl)-methyl-                         1,0           Gemüse außer Wurzelgemüse,\ndithiophosphat                                                   übriges Obst\n0,5           Raps,Rübsen\n0,1           Oliven, Wurzelgemüse\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nPhosmet                  O,O-Dimethyl-S-phthalimido=                       15,0           Kiwifrüchte\nmethyl-dithiophosphat                                            Kernobst, Kiwifrüchte ohne Schale\n2,0\n0,5           Raps\n0,1           Kartoffeln, Zuckerrüben\nPhosphamidon             O-(2-Chlor-3-diethylcarbamoyl-                     0,15          Gemüse, Obst\n1-methyl-vinyl)-O,O-dimethyl-                                    andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05\nphosphat\nPhosphor=                                                  insgesamt        0,1           Getreide\nwasserstoff\nPhosphide                                             l    berechnet als\nPhosphor=\nwasserstoff\n0,01          Getreideerzeugnisse, Gewürze!. Rohkaffee,\nTee, teeähnliche Erzeugnisse, Olsaat\nPhoxim                   0, O-Diethyl-O-( a-cyanobenzyliden =               0,1           Getreide\namino)-thiophosphat                                              andere pflanzliche Lebensmittel\n0,05\nPiperonyl=               3,4-Methylendioxy-6-                              10,0           Getreide\nbutoxid                  propylbenzyl-n-butyl-                                            Gemüse außer Wurzelgemüse, Obst,\n3,0\ndiethylenglykolether                                             Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, Ölsaat\n0,5           andere pflanzliche Lebensmittel","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                         1897\nStoff                                          Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm     Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nPirimicarb             2-Dimethylamino-5,6-                              1,0           Kirschen, Salat\ndimethylpyrimidin-4-yl-\n0,5            sonstige Blatt- und Sproßgemüse,\ndimethylcarbamat\nFruchtgemüse\nDesmethyl-                                                              0,1            Getreide\n5,6-Dimethyl-\npirimicarb             2-methylamino=                  insgesamt        0,05           Kartoffeln, Zuckerrüben\npyrimidin-4-yl-                 berechnet als\ndimethylcarbamat                Pirimicarb\nDesmethyl-             5,6-Dimethyl-2-formyl =\nformamido-             methylaminopyrimidin-\npirimicarb             4-yl-dimethylcarbamat\nPirimiphos-            O,O-Diethyl-O-(2-diethylamino-                   0,02           Bananen\nethyl                  6-methyl-pyrimidin-4-yl)-\nthiophosphat\nPirimiphos-           O,O-Dimethyl-O-                                   4,0            Getreide\nmethyl                 (2-diethylamino-\n2,0            Getreideerzeugnisse, Grünkohl,\n6-methyl-pyrimidin-             insgesamt\nKiwifrüchte, Rosenkohl, Spinat\n4-yl)-thiophophat               berechnet\nals               1,0            sonstige Blatt- und Sproßgemüse,\nN-Desethyl-           O,O-Dimethyl-O-                 Pirimiphos-                      Tomaten, Wurzelgemüse\npirimiphos-           (2-ethylamino-                  methyl            0,5            Fruchtgemüse (außer Tomaten),\nmethyl                6-methylpyrimidin-                                               Kiwifrüchte ohne Schale\n4-yl)-thiophosphat\n0,05           andere pflanzliche Lebensmittel\nPolychlorterpene      Chloriertes Camphen                               0,4            Gemüse, Obst\n(Camphechlor, Stroban  (67 bis 69 % Chlor)\nund andere poly-\nchlorierte Terpene)\n}  insgesamt         0,1          . andere pflanzliche Lebensmittel\nProchloraz            N-Propyl-N-[2-(2,4,6-                             8,0            Bananen\ntrichlorphenoxy)ethyl]-\n5,0            Zitrusfrüchte\n1H-imidazol-\n1-carboxamid                    insgesamt         2,0            Avocados,Mangos,Papayas\neinschließlich Abbau-           berechnet         0,5            Bananen ohne Schale, Champignons,\nals Prochloraz                   Getreide, Ölsaat, Zitrussäfte\nund Reaktionsprodukte,\nsoweit sie noch die                               0,2            Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\n2,4,6-T richlorphenol-                                           Erzeugnisse\ngruppe enthalten\n0,05           andere pflanzliche Lebensmittel\nProcymidon            N-(3,5-Dichlorphenyl)-                         100,0             Hopfen\n1 ,2-dimethylcyclopropan-\n10,0            Erdbeeren\n1,2-dicarboximid\n5,0            Weintrauben\n4,0            Kiwifrüchte\n1,0            Fruchtgemüse, Gewürze, Ölsaat, Roh-\nkaffee, Salat, Tee, teeähnliche Erzeugnisse\n0,2            Erdnüsse, Zwiebeln\n0,1            andere pflanzliche Lebensmittel\nProfluralin           N-Cyclopropylmethyl-2,6-                          0,1            Baumwollsaat, frische Bohnen und Erbsen,\ndinitro-N-propyl-4-                                              Erdnüsse, Hülsenfrüchte, Sonnenblumen-\ntrifluormethylanilin                                             kerne, Zuckerrüben\nPromecarb             3-Methyl-5-isopropylphenyl-N-                     0,2            Kern- und Steinobst\nmethylcarbamat\n0,05           andere pflanzliche Lebensmittel\nPrometryn             2,4-bis(lsopropylamino)-                          0,5            Gemüse, Obst\n6-methylthio-1,3,5-triazin\n0,1            andere pflanzliche Lebensmittel","1898                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                      Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nPropachlor               2-Chlor-N-isopropyl-acetanilid                 0,2          frische Erbsen, Kohl, Kohlrüben,\nRadieschen, Rettich, Zuckerrüben,\nZwiebeln\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nPropamocarb               Propyl-3-(dimethylamino)-propyl =            15,0           Kopfsalat\ncarbamat\n10,0           Radieschen, Spinat\n1,0          Rosenkohl\n0,5           Gurken, Tomaten\n0,2           Blumenkohl, Paprika, Sellerie\n0,1           andere pflanzliche Lebensmittel\nPropanil                 3' ,4'-Dichlorpropionanilid                    2,0           Reis\nPropargit                1-(p-tert-Butylphenoxy)cyclo=                 30,0           Hopfen\nhexyl-2-propinyl-sulfit\n5,0           Gewürze, Tee, teeähnliche Erzeugnisse,\nRohkaffee, Zitrusfrüchte\n3,0           Obst außer Zitrusfrüchte\n0,5           Gurken, Zuckerrüben\n0,1           Baumwollsaat, Bohnen (als Trockenkorn),\nErdnüsse, Kartoffeln, Mais, Mandeln,\nWalnüsse\nPropham\n(siehe bei Chlorpropham)\nPropineb                 Zink-(N,N' -propylen-1,2-bis\n(siehe Dithiocarbamate) (dithiocarbamat)]\nPropiconazol             1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-                      0,1           Bananen, Getreide\n4-propyl-1,3-dioxalan-2-yl-\nmethyl]-1 H-1,2,4-triazol\nPropoxur                 2-lsopropoxyphenyl-N-                         50,0           Hopfen\nmethyl-carbamat\n3,0           Gemüse, Obst\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nPropylenthio=            4-Methyl-2-imidazolidinthion                   0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\nharnstoff ( PTU)\nPropyzamid               3,5-Dichlor-N-(1, 1-dimethyl-                  0,5           Salat\n2-propinyl)-benzamid\n0,2           Beerenobst\n0,1           andere pflanzliche Lebensmittel\nProsulfocarb              S-Phenylmethyl-N, N-di-n-propyl-               0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\nthiocarbamat\nProthiophos              O-2,4-Dichlorphenyl-O-ethyl-                    1,0          Weintrauben\nS-propyl-dithiophosphat\nPyrazon\n(siehe Chloridazon)\nPyrazophos               0, O-Diethyl-O-[6-ethoxy-                     10,0            Hopfen\ncarbonyl-5-methylpyrazolo-                                    Äpfel, Gurken\n0,5\n(1,Sa)pyrimidin-2-yl]-\nthiophosphat                                    0,1           Getreide\n0,05          Erdbeeren","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                 1899\nStoff                                        Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nPyrethrine    Pyrethrin 1:                                   3,0          Getreide\nEster der 2,2-Dimethyl-3-\n1,0          Gemüse, Obst\n(2-methyl-prop-1-en-yl)-cyclopropan =\ncarbonsäure mit 4-Hydroxy-                     0,5          andere pflanzliche Lebensmittel\n3-methyl-2-(penta-2,4-dien-yl)-\ncyclopent-2-en-1-on\nPyrethrin II:\nEster der 3-[2-(Methoxy=\ncarbonyl)-prop-1-en-yl]-\n2 ,2-dimethyl-cyclopropan =\ncarbonsäure mit 4-Hydroxy-\n3-methyl-2-(penta-2,4-dien-yl)-\ncyclopent-2-en-1-on\nCinerin 1:\nEster der 2,2-Dimethyl-\n3-(2-methyl-prop-1-en-yl)-\ncyclopropancarbonsäure mit\n2-(But-2-en-yl)-4-hydroxy-\n3-methyl-cyclopent-2-en-1-on\nCinerin II:\nEster der 3-[2-(Methoxycarbonyl)-\nprop-1-en-yl]-2,2-dimethyl-\ncyclopropancarbonsäure mit\n2-(But-2-en-yl)-4-hydroxy-\n3-methyl-cyclopent-2-en-1-on\nAllethrin:\nEster der 2,2-Dimethyl-3-\n(2-methyl-prop-1-en-yl)-cyclopropan =\ncarbonsäure mit 2-Allyl-4-hydroxy-\n3-methyl-cyclopent-2-en-1-on\nBarthrin:\nEster der 2,2-Dimethyl-3-(2-methyl-\nprop-1-en-yl)-cyclopropancarbon =\nsäure mit 2-Chlor-4,5-methylen=\ndioxy-benzylalkohol\nCyclethrin:\nEster der 2,2-Dimethyl-3-(2-\nmethyl-prop-1-en-yl)-cyclopro=\npancarbonsäure mit 2-(Cyclo=                                                                 (\npent-2-en-yl)-4-hydroxy-3-\nmethyl-cyclopent-2-en-1-on\nFurethrin:\nEster der 2,2-Dimethyl-3-\n(2-methyl-prop-1-en-yl)-cyclopropan =\ncarbonsäure mit 2-Furfuryl-\n4-hydroxy-3-methyl-cyclopent-\n2-en-1-on\nPyridat      O-(6-Chlor-3-phenyl =                           0,2          Getreide\npyridazin-4-yl)-S-\ninsgesamt      0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nn-octyl-thiokohlen =\nsäureester                       berechnet\nals Pyridat\n3-Phenyl-4-hydroxy-6-\nchlorpyridazin\nPyridinitril 2,6-Dichlor-3,5-dicyano-                        1,0          Kernobst\n4-phenylpyridin\nQuinalphos   O,O-Diethyl-O-(2-chinoxalyl)-thio=              0,2          Zitrusfrüchte\nphosphat\n0, 1         Kernobst\n0,02         Zitrussäfte","1900                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                           Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nQuintozen               Pentachlornitrobenzol                              1,0          Bananen\n0,3          Salat, Chicoree\n0,03         Ölsaat\n0,02         Kohl\n0,01         andere pflanzliche Lebensmittel\nQuizalofop              2-[4-(6-Chlorchinoxalin-         insgesamt         0,1          Raps, Zuckerrüben\neinschließlich Ester    2-yl-oxy)-phenoxy]-\npropionsäure\n} berechnet\nals Quizalofop\n0,5          andere pflanzliche Lebensmittel\nRotenon                 1,2, 12, 12a-Tetrahydro-2-isoprop=                 0,1          alle pflanzlichen Lebensmittel\nenyl-8,9-dimethoxy-(1 )-benzo-\npyrano-(3,4-b)furo-(2,3-h)-(1 )-\nbenzopyran-6-on\nSchwefel                                                                100,0           Hopfen\n50,0          Gemüse außer Wurzelgemüse, Obst,\nGewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, Ölsaat\nSethoxydim              2-[1-(Ethoxyimino)-butyl]-                         2,0          Kohl\n5-(2-ethylthiopropyl)-3-                                        Raps, Spinat\n1,0\nhydroxy-2-cyclohexen-1-on\n0,5          frische Bohnen, frische Erbsen, Hülsen-\neinschließlich der Abbau-                                       früchte, Kartoffeln, Zuckerrüben\nund Reaktionsprodukte, die       insgesamt\nals 3-(2-Ethylsulfonyl=          berechnet als     0,2          Möhren\npropyl)-glutarsäure-             Sethoxydim        0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\ndimethylester und 3-\n(2-Ethylsulfonylpropyl)-\n3-hydroxy-glutarsäure=\ndimethylester bestimmt\nwerden können\nSimazin                 2-Chlor-4,6-bis(ethylamino)-                       1,0          Spargel\n1 ,3,5-triazin                                                  Hopfen, andere pflanzliche Lebensmittel\n0,1\nSulfallat               2-Chlorallyl-N,N-diethyl-\n(siehe Dithiocarbamate) dithiocarbamat\nSulfotepp               T etraethyl-dithiopyrophosphat                     0,5          Salat\n0,2          Auberginen, Gurken, Melonen, Paprika,\nPilze, Tomaten\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\n2,4,5-T                 (2,4,5-Trichlor=                 insgesamt         0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\neinschließlich\nSalze und Ester\nphenoxy)-essig =\nsäure\n} berechnet\nals2,4,5-T\n2,3,6-TBA               2,3,6-Trichlorbenzoesäure                          0,2          Getreide\n(Trichlor-\n0,01         andere pflanzliche Lebensmittel\nbenzoesäure)\nTCA                     Trichloressigsäure(-Na),          insgesamt        2,0           Kartoffeln, Kohl, Raps, Zuckerrüben\neinschließlich Salze    Natriumtrichloracetat\n}  berechnet\nalsTCA\n1,0\n0,1\nGetreide, Wurzelgemüse, Zichorienwurzel\nandere pflanzliche Lebensmittel\nTCBC                    Trichlorbenzylchlorid                               0,02         Gemüsemais, Mais","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                        1901\nStoff                                          Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nTebuconazol       (RS)-1-p-Chlorphenyl-                             0,2           Getreide\n4,4-dimethyl-3-1 H-1,2,4-\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\ntriazol-1-ylmethylpentan-3-ol\nTebutam           N-Benzyl-N-isopropylpivalamid                     0,1           alle pflanzlichen Lebensmittel\nTecnazen           2,3,5,6-Tetrachlor-nitrobenzol                    0,3           Erdbeeren, Chicoree, Paprika, Salat,\nTomaten\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nTemaphos           0,0,0' ,0'-Tetramethyl-0,0'-                      0,1           Obst\n(Abate)            thiodi-p-phenylenthiophosphat\nTerbacil           5-Chlor-3-tert-butyl-                             0,1           Kernobst, Steinobst, Weintrauben\n6-methyluracil\nTerbufos          0,0-Diethyl-S-tert-\nbutylthiomethyl-\ndithiophosphat\nTerbufos-         0,0-Diethyl-S-tert-              insgesamt\nsulfoxid          butylsulfinylmethyl-             berechnet         0,1          Mais, Zuckerrüben\ndithiophosphat                   als T erbufos\nTerbufos-         0, 0-Diethyl-S-tert-\nsulfon            butylsulfonylmethyl-\ndithiophosphat\nTerbumeton        2-tert-Butylamino-4-ethylamino-                    0,1          Kernobst, Weintrauben\n6-methoxy-1,3,5-triazin\nTerbuthylazin     2-tert-Butylamino-4-chlor-6-                      0,1           frische Bohnen, frische Erbsen, Getreide,\nethylamino-1 ,3,5-triazin                                       Kartoffeln, Kernobst, Steinobst, Wein-\ntrauben, Zuckerrüben\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nTerbutryn         2-tert-Butylamino-4-ethylamino-                   0,05          alle pflanzlichen Lebensmittel\n6-methylthio-1 ,3,5-triazin\nTetrachlorvinphos 0-[2-Chlor-1-(2,4,5-trichlorphenyl)-              3,0           Kernobst\nvinyl]-0, 0-dimethyl-phosphat\n2,0           Steinobst, Weintrauben\n0,5           Gemüse außer Rote Rüben\n0,3           Mais, Rote Rüben\nTetradifon        4-Chlorphenyl-2,4,5-                               1,5          Gemüse außer Wurzelgemüse, Obst\ntrichlorphenylsulfon              insgesamt        0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nberechnet\nTetrasul          4-Chlorphenyl-2,4,5-\ntrichlorphenylsulfid           1 als Tetradifon\nThiabendazol      2-(4' -Thiazolyl)-benzimidazol                     4,0          Kartoffeln, gewaschen\n3,0          Kernobst\n1,0          Kohl, Raps\n0,2          Getreide\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel außer\nBananen und Zitrusfrüchten","1902                                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                         Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm   Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nl\nThiameturon             3-[3-(4-Methoxy-6-methyl-       insgesamt\neinschließlich Ester     1,3,5-triazin-2-yl)-           berechnet\n0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\nureidosulfonyl]-2-              alsThia-\nthiophencarbonsäure             meturon\nThiocyclam              N,N-Dimethyl-1,2,3-             einschließ-\ntrithian-5-ylamin                lieh der\njeweiligen\nNereistoxin             4-Dimethylamino-1,2-            Hydrogen-\ndithiolan                       oxalate           0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\ninsgesamt\njeweils\nberechnet\nals Base\nThiofanox               3,3-Dimethyl-1-methyl =\nthio-2-butanon-O-methyl =\ncarbamoyl-oxim\nThiofanox-              3,3-Dimethyl-1-methyl =          insgesamt\nsulfoxid                sulfinyl-2-butanon-O-           berechnet         0,05         Getreide, Zuckerrüben\nmethylcarbamoyl-oxim             als Thiofanox\nThiofanox-              3,3-Dimethyl-1-methyl =\nsulfon                  sulfonyl-2-butanon-O-\nmethylcarbamoyl-oxim\nThionazin               O,O-Diethyl-O-(pyrazin-2-yl)-                     0,1          Zuckerrüben\n(Zinophos)              thiophosphat\nThiophanat-methyl\n(siehe bei Benomyl)\nThiram                  T etramethylthiuramdisulfid\n(siehe Dithiocarbamate)\nTolclofos=              O,O-Dimethyl-0-(4-methyl-2,6-                     1,0          Salat\nmethyl                  dichlorphenyl)-thiophosphat                       0,1          Radieschen\n0,05         Kartoffeln\nTolylfluanid            N-Dichlorfluormethyl =                            5,0          Erdbeeren, Kernobst\nthio-N' N '-dimethyl-N-p-                         2,0          Gurken, Melonen, Tomaten\ntolylsulfamid\nToxaphen\n(Camphechlor)\n(siehe bei\nPolychlorterpene)\nTriallat\n(siehe bei Diallat)\nTriadimefon             1-(4-Chlorphenoxy)-                              15,0          Hopfen\n3,3-dimethyl-1-( 1,2,4-                           3,0          Weintrauben\ntriazol-1-yl)-butan-2-on\n0,5          Getreide, Gurken, Kernobst, Paprika,\ninsgesamt\nTomaten\nTriadimenol             1-(4-Chlorphenoxy}-\n3,3-dimethyl-1-( 1,2,4-                           0,2          Erdbeeren\ntriazol-1-yl)-butan-2-ol                          0,1          Rohkaffee, andere pflanzliche Lebensmittel\nTriamiphos              (5-Amino-3-phenyl-1 H-1,2,4-                      0,03         Äpfel\ntriazolyl)-bis-( dimethyl=\namino)-phosphinoxid","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                    1903\nStoff                                          Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nTriazophos         O,O-Diethyl-0-1-phenyl-                           0,2           frische Bohnen, Kernobst, Kohl\n1,2,4-triazol-3-yl-thiophosphat\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nTrichlorfon        O,O-Dimethyl-(2,2,2-trichlor-                     2,0           Kernobst\n1-hydroxy-ethyl)-phosphonat\n0,5           Gemüse, anderes Obst\n0,1           andere pflanzliche Lebensmittel\nTrichloronat       O-Ethyl-0-(2,4,5-trichlor=                        0,5           Kohl\nphenyl)-ethyl-thiophosphonat\n0,2           Zwiebeln, Radieschen, Rettich\n0,05          frische Bohnen, Getreide\nTricyclohexyl-\nzinn-hydroxid\n(siehe Cyhexatin)\nTridemorph          4-T ridecyl-2,6-dimethyl-morpholin               0,1           alle pflanzlichen Lebensmittel\nTrietazin          2-Chlor-4-diethylamino-6-ethyl =                  0,1           Kartoffeln\namino-1,3,5-triazin\nTrifluralin        a,a,a-Trifluor-2,6-                               3,0           Blumenkohl\ndinitro-N, N-di-n-propyl-\n1,0          Möhren\np-toluidin\n0,5           Kohl- und Speiserüben\n0,1           andere pflanzliche Lebensmittel\nTriforin           1,4-Di(2,2,2-trichlor-                           50,0           Hopfen\n1-formamidoethyl)-piperazin\n1,5          Beerenobst, Kernobst, Steinobst\n1,0          Gurken, Weintrauben\n0,5           Tomaten\n0,2           Getreide\nVamidothion        0,0-Dimethyl-S-                                   0,5           Kernobst\n[2-( 1-methyl =\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\ncarbamoylethylthio)-\nethyl]-thiophosphat               insgesamt\nberechnet als\nVamidothion-       O,O-Dimethyl-S-[2-(1-             Vamidothion\nsulfoxid           methylcarbamoylethyl=\nsulfinyl)-ethyl]-thio=\nphosphat\nVinclozolin        3-(3,5-Dichlorphenyl)-                           40,0           Hopfen\n5-methyl-5-vinyl-1 ,3-\n10,0           Kiwifrüchte\noxazolidin-2,4-dion               insgesamt\nberechnet als   8,0           Erdbeeren\neinschließlich Abbau-\nund Reaktionsprodukte,            Vinclozolin     5,0           Salat, Weintrauben\nsoweit sie noch 3,5-                              3,0           Chinakohl\nDichloranilin enthalten\n2,0           frische Bohnen, Chicoree, Tomaten\n1,0           Kiwifrüchte ohne Schale, Raps\n0,5           Kirschen\n0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\nVondozeb           Maneb-Zineb-Komplex\n(siehe\nDithiocarbamate)","1904                                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                                  Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm        Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nZineb                          Zink[N, N' -ethylen-bis( dithiocarbamat)]\n(siehe\nDithiocarbamate)\nZiram                          Zink-(N,N-dimethyl-dithiocarbamat)\n(siehe\nDithiocarbamate)\n*) Die Höchstmengen beziehen sich auf das Frischgewicht der Lebensmittel.\nBei Gewürzen, Tee, teeähnlichen Erzeugnissen, Hopfen und Lebensmitteln, die in der Liste als Trockenerzeugnisse aufgeführt werden (Trockenkartof-\nfeln, Trockengemüse, Trockenobst usw.), beziehen sie sich auf das getrocknete Erzeugnis.\nFür weiterverarbeitete Lebensmittel gelten, sofern keine speziellen Höchstmengen für sie festgesetzt sind, die Höchstmengenregelungen der\nLebensmittel, aus denen sie hergestellt werden. Wenn sich der Rückstandsgehalt durch die Weiterverarbeitung erhöht, gilt als Höchstmenge der für\ndas zur Herstellung verwendete Lebensmittel festgesetzte Wert zuzüglich der durch die Weiterverarbeitung eingetretenen Erhöhung.\n**) Die in Spalte 3 verwendeten Gruppenbezeichnungen umfassen jeweils folgende Lebensmittel:\na) Gemüse\nBlattgemüse und sonstige Sproßgemüse, Fruchtgemüse, Wurzelgemüse;\naa) Blatt- und sonstige Sproßgemüse:\nArtischocken, Blattsellerie, Bleichsellerie, Chicoree, Fenchel, Karde, sämtliche Arten Kohl, Kresse, Mangold, Petersilie (ohne Wurzel), Blätter\nvon Knollensellerie und sonstige Küchenkräuter, Porree und sonstige Laucharten, Rhabarber, sämtliche Arten Salat (einschließlich Endivie,\nZuckerhutsalat und Feldsalat), Spargel, Spinat, Stielmus, Zwiebeln (einschließlich Knoblauch);\nbb) Fruchtgemüse:\nfrische Bohnen, Erbsen (mit Hülsen) und Puffbohnen; Eierfrucht (Aubergine), Gemüsemais, Gurken, Kürbisse einschließlich Zucchini, Melonen,\nPaprika, Pilze, Tomaten, Wassermelonen;\ncc) Wurzelgemüse:\nKohl- und Speiserüben, Meerrettich, Möhren, Pastinaken, Petersilienwurzel, Radieschen, Rettich, Rote Rüben, Schwarzwurzel, Knollensellerie\n(ohne Blätter);\nb) Hülsenfrüchte:\nBohnen, Erbsen, Linsen, Puffbohnen üeweils als Trockenkorn ohne Hülsen);\nc) Obst:\nBeerenobst (einschließlich Erdbeeren), Kernobst, Steinobst, Weintrauben; Ananas, Avocados, Bananen (ohne Schale), Datteln, Feigen, Mango,\nOliven, Zitrusfrüchte und sonstige subtropische und tropische Früchte; Samenkerne von Schalenfrüchten (Nüsse, Erdnüsse, Kakaokerne,\nKaschunüsse, Kokosnüsse, Mandeln, Maronen, Pinienkerne, Pistazien und sonstige Samenkerne von Schalenfrüchten);\nd) Getreide:\nBuchweizen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Roggen, Rohreis (Paddy-Reis), Sorghum, Triticale, Weizen und anderes Getreide;\ne) Getreideerzeugnisse:\nGetreidemahlerzeugnisse, Kleie, Schälmühlenerzeugnisse, Teigwaren;\nf) Ölsaat:\nBaumwollsaat, Leinsaat, Mohnsaat, Palmkerne, Raps, Rübsen, Sonnenblumenkerne und sonstige zur Speiseölgewinnung bestimmte Samen,\nFrüchte und Keime;\ng) andere pflanzliche Lebensmittel:\nalle Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, für die keine besonderen Höchstmengen für den betreffenden Stoff festgesetzt sind, ausgenommen\nGewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche Erzeugnisse, Ölsaat und Hopfen.\nAnlage 3\n(zu § 1 Abs. 1 Nr. 3)\nListe B\nStoff                                                  Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm        Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nAldrin                         1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-                                0,1               Gewürze, Tee, teeähnliche Erzeugnisse\n1,4,4a,5,8,8a-hexahydro-                                   0,01             andere pflanzliche Lebensmittel\n1,4-endo-5,8-exo-\ndimethanonaphthalin                    insgesamt\nberechnet\nDieldrin                      1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-             als Dieldrin\n6, 7-epoxy-1 ,4,4a,\n5,6, 7,8,8a-octahydro-\n1,4-endo-5,8-exo-\ndimethanonaphthalin","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                        1905\nStoff                                             Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm    Lebensmitteln**)\npro Kilogramm*)\nAramit                 0-[2-{ 4-tert-Butylphenoxy)-1-methyl=                 0,01          alle pflanzlichen Lebensmittel\nethyl]-O-(2-chlorethyl)-sulfit\nChlordan               1 ,2,4,5,6, 7,8,8-Octachlor-3a,4, 7, 7a-              0,05          Gewürze, Tee, teeähnliche Erzeugnisse\ntetrahydro-4, 7-endo-methanoindan\n0,02          Getreide\n0,01          andere pflanzliche Lebensmittel\nDDT                    1, 1, 1-Trichlor-2,2-bis                              1,0           Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\n(4-chlorphenyl)-ethan                                               Erzeugnisse\n0,1           Gemüse, Obst, Ölsaat, Zitrussäfte\nDDD                    1, 1-Dichlor-2,2-bis                 insgesamt\nberechnet        0,05          andere pflanzliche Lebensmittel\n(4-chlorphenyl)-ethan\nalsDDT\nDDE                    1, 1-Dichlor-2,2-bis\nund deren Isomere      (4-chlorphenyl)-ethylen\nEndrin                 1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-                            0,1          Gewürze, Tee, teeähnliche Erzeugnisse\n6, 7-epoxy-1 ,4,4a,5,6, 7,8,8a-octahydro-\n0,01         andere pflanzliche Lebensmittel\n1,4-endo-5,8-endo-dimethano=\nnaphthalin\nFluoressigsäure                                                             0,01          alle pflanzlichen Lebensmittel\nund ihre Verbindungen\nund Derivate\nHCH-lsomere            1 ,2,3,4,5,6-Hexachlor=                              0,2           Kakaokerne, Gewürze, Rohkaffee, Tee,\neinschließlich ß-HCH, cyclohexan-lsomere\naber ohne Lindan      außer gamma-1 ,2,3,4,5,6-\nHexachlorcyclohexan\n}    insgesamt\n0,1\nteeähnliche Erzeugnisse\nÖlsaat\n0,02          andere pflanzliche Lebensmittel außer\nGetreide\nß-HCH                 beta-1,2,3,4,5,6-Hexa=                                0,02          Kakaokerne\nchlorcyclohexan\na-HCH und ß-HCH       alpha-1,2,3,4,5,6-Hexa=\nchlorcyclohexan\nbeta-1,2,3,4,5,6-Hexa=\nchlorcyclohexan\n}    insgesamt        0,02          Getreide\nHeptachlor             1,4,5,6, 7 ,8,8-Heptachlor-                          0,1           Gewürze, Tee, teeähnliche Erzeugnisse\n3a,4, 7, 7a-tetrahydro-\n4,7-endo-                                             0,01          andere pflanzliche Lebensmittel\nmethanoinden                         insgesamt\nHeptachlor=           1,4,5,6, 7,8,8-Heptachlor-           berechnet\nepoxid                2,3-epoxy-3a,4, 7, 7a-               als Heptachlor\ntetrahydro-4, 7-endo-\nmethanoindan\nHexachlorbenzol                                                              0,1           Gewürze, Tee, teeähnliche Erzeugnisse\n0,05          Gemüse, Ölsaat, Rohkaffee\n0,01          andere pflanzliche Lebensmittel\nlsobenzan              1,3,4,5,6, 7,8,8-Octachlor-                           0,01          alle pflanzlichen Lebensmittel\n1,3,3a,4, 7, 7a-hexahydro-\n4, 7-endo-methanoisobenzofuran\nlsodrin                1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-                            0,01          alle pflanzlichen Lebensmittel\n1,4,4a,5,8,8a-hexahydro-\n1,4-endo-5,8-endo-dimethano=\nnaphthalin","1906                                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nStoff                                                 Höchstmengen in oder auf folgenden\nin Milligramm        Lebensmitteln **)\npro Kilogramm*)\nKelevan                       5-Ethyl-(1, 1a,3,3a,\neinschließlich                4,5,5,5a,5b,\nKelevansäure                  6-decachlor=\noctahydro-2-hydroxy-\n1 ,3,4-methano-\ninsgesamt\n1-H-cyclobuta-[c,d]-\n'berechnet         0,01              alle pflanzlichen Lebensmittel\npentalen-2-yl)-\nals Kelevan\nlaevulinat\nChlordecon                    Decachlor-pentacyclo\n(Kepone)                      [5,2, 1,02,s,03,9,Q58]\ndecanon-4\nMorfamquat\nl\n1, 1'-Bis(3,5-dimethyl=                 insgesamt         0,05              alle pflanzlichen Lebensmittel\neinschließlich Salze          morpholinocarbonyl-                     berechnet\nmethyl)-4,4' -bipyridinium-             als\nlon                                     Morfamquat\nParaquat                      1, 1 '-Dimethyl-4,4' -                 insgesamt         0,05              alle pflanzlichen Lebensmittel\neinschließlich Salze          bipyridinium-lon                        berechnet\n}\nals Paraquat\nSchwefel-                     Kohlenstoffdisulfid                                       0,1               Getreide\nkohlenstoff\n0,05              Getreideerzeugnisse, andere pflanzliche\nLebensmittel\nTEPP                          0,0,0, 0-Tetraethyl-pyrophosphat                          0,01             alle pflanzlichen Lebensmittel\nTetrachlorkohlenstoff                                                                   0,1               Getreide\n0,01              Getreideerzeugnisse, andere pflanzliche\nLebensmittel\n*) Die Höchstmengen beziehen sich auf das Frischgewicht der Lebensmittel. Bei Gewürzen, Tee, teeähnlichen Erzeugnissen, Hopfen und Lebensmitteln,\ndie in der Liste als Trockenerzeugnisse aufgeführt werden (Trockenkartoffeln, Trockengemüse, Trockenobst usw.), beziehen sie sich auf das\ngetrocknete Erzeugnis.\nFür weiterverarbeitete Lebensmittel gelten, sofern keine speziellen Höchstmengen für sie festgesetzt sind, die Höchstmengenregelungen der\nLebensmittel, aus denen sie hergestellt werden. Wenn sich der Rückstandsgehalt durch die Weiterverarbeitung erhöht, gilt als Höchstmenge der für\ndas zur Herstellung verwendete Lebensmittel festgesetzte Wert zuzüglich der durch die Weiterverarbeitung eingetretenen Erhöhung.\n**) Die in Spalte 3 verwendeten Gruppenbezeichnungen umfassen jeweils folgende Lebensmittel:\na) Gemüse:\nBlattgemüse und sonstige Sproßgemüse, Fruchtgemüse, Wurzelgemüse;\naa) Blatt- und sonstige Sproßgemüse:\nArtischocken, Blattsellerie, Bleichsellerie, Chicoree, Fenchel, Karde, sämtliche Arten Kohl, Kresse, Mangold, Petersilie (ohne Wurzel), Blätter\nvon Knollensellerie und sonstige Küchenkräuter, Porree und sonstige Laucharten, Rhabarber, sämtliche Arten Salat (einschließlich Endivie,\nZuckerhutsalat und Feldsalat), Spargel, Spinat, Stielmus, Zwiebeln (einschließlich Knoblauch);\nbb) Fruchtgemüse:\nfrische Bohnen, Erbsen (mit Hülsen) und Puffbohnen; Eierfrucht (Aubergine), Gemüsemais, Gurken, Kürbisse einschließlich Zucchini, Melonen,\nPaprika, Pilze, Tomaten, Wassermelonen;\ncc) Wurzelgemüse:\nKohl- und Speiserüben, Meerrettich, Möhren, Pastinaken, Petersilienwurzel, Radieschen, Rettich, Rote Rüben, Schwarzwurzel, Knollensellerie\n(ohne Blätter);\nb) Hülsenfrüchte:\nBohnen, Erbsen, Linsen, Puffbohnen ijeweils als Trockenkorn ohne Hülsen);\nc) Obst:\nBeerenobst (einschließlich Erdbeeren), Kernobst, Steinobst, Weintrauben; Ananas, Avocados, Bananen (ohne Schale), Datteln, Feigen, Mango,\nOliven, Zitrusfrüchte und sonstige subtropische und tropische Früchte, Samenkerne von Schalenfrüchten (Nüsse, Erdnüsse, Kakaokerne,\nKaschunüsse, Kokosnüsse, Mandeln, Maronen, Pinienkerne, Pistazien und sonstige Samenkerne von Schalenfrüchten);\nd) Getreide:\nBuchweizen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Roggen, Rohreis (Paddy-Reis), Sorghum, Triticale, Weizen und anderes Getreide;\ne) Getreideerzeugnisse:\nGetreidemahlerzeugnisse, Kleie, Schälmühlenerzeugnisse, Teigwaren;\nf) Ölsaat:\nBaumwollsaat, Leinsaat, Mohnsaat, Palmkerne, Raps, Rübsen, Sonnenblumenkerne und sonstige zur Speiseölgewinnung bestimmte Samen,\nFrüchte und Keime;\ng) andere pflanzliche Lebensmittel:\nalle Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, für die keine besonderen Höchstmengen für den betreffenden Stoff festgesetzt sind.","Nr. 49 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 27. Oktober 1989                                    1907\nAnlage 4\n(zu§ 6 Abs. 1)\nStoff                                                                       Höchstmengen\nmg/kg, bezogen\nauf den Tabakgehalt\nAldicarb                        2-Methyl-2-(methylthio)-propionaldehyd-O-                                       10,0\n(methylcarbamoyl)oxim\ninsgesamt\nAldicarb-sulfoxid               2-Methyl-2-(methylsulfinyl)-propionaldehyd-\nberechnet\nO-(methylcarbamoyl)oxim\nals Aldicarb\nAldoxycarb                     2-Methyl-2-(methylsulfonyl)-propionaldehyd-\nO-(methylcarbamoyl)oxim\nAldrin                          1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-1,4,4a,5,8,8a-hexahydro-                               0,3\n1,4-endo-5,8-exo-dimethanonaphthalin                       insgesamt\nberechnet\nDieldrin                        1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-6, 7-epoxy-1 ,4,4a,5,6, 7 ,8,\naa-octahydro-1,4-endo-5,8-exo-dimethanonaphthalin        1 als Dieldrin\nCamphechlor\n(Toxaphen)\n(siehe bei Polychlorterpene)\nChlordan                       1 ,2,4,5,6, 7 ,8,8-Octachlor-3a,4, 7, 7a-tetrahydro-                              0,2\n4, 7-endo-methanoindan\nDDT                            1, 1, 1-Trichlor-2,2-bis(4-chlorphenyl)-ethan              insgesamt             10,0\nDDD\nODE\n1, 1-Dichlor-2,2-bis(4-chlorphenyl)-ethan\n1, 1-Dichlor-2,2-bis(4-chlorphenyl)-ethylen\n} berechnet\nalsDDT\nund Isomere\nDimefox                        N, N, N', N '-Tetramethyldiamino-phosphorsäure-                                    0,01\nfluorid\nEndrin                         1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-6, 7-epoxy-1,4,4a,5,6, 7,8,                             0,3\naa-octahydro-1 ,4-endo-5,8-endo-dimethano=\nnaphthalin\nFlumetralin                    N-(2-Chlor-6-fluorbenzyl)-N-ethyl-                                               20,0\n4-trifluormethyl-2,6-dinitroanilin\nHCH-lsomere                    1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclohexan-lsomere                                           1,0\naußer Lindan                   außer gamma-1 ,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclohexan\nHeptachlor                     1,4,5,6, 7,8,8-Heptachlor-3a,4, 7, 7a-tetrahydro-                                 0,2\n4, 7-endo-methanoinden                                     insgesamt\nberechnet\nals Heptachlor\nHeptachlorepoxid               1 ,4,5,6, 7,8,8-Heptachlor-2,3-epoxy-3a,4, 7, 7a-\ntetrahydro-4, 7-endo-methanoindan                        1\nHexachlorbenzol                                                                                                  0,3\nPhosphorwasserstoff                                                                       insgesamt\nberechnet\nPhosphide                                                                                 als                     0,01\n1 Phosphor-\nwasserstoff\nPolychlorterpene               Chloriertes Camphen\n(Camphechlor, Stroban und\nandere polychlorierte Terpene)\n(67 bis 69 % ) Chlor\n} insgesamt              5,0","1908                                                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nHerausgeber: Der Bundesminister der Justiz - Verlag: Bundesanzeiger Verlags-\nges.m.b.H. - Druck: Bundesdruckerei Zweigbetrieb Bonn.\nBundesgesetzblatt Teil I enthält Gesetze, Verordnungen und sonstige Veröffent-\nlichungen von wesentlicher Bedeutung.\nBundesgesetzblatt Teil II enthält\na) völkerrechtliche Vereinbarungen und Verträge mit der DDR und die zu ihrer\nInkraftsetzung oder Durchsetzung erlassenen Rechtsvorschriften sowie damit\nzusammenhängende Bekanntmachungen,\nb) Zolltarifvorschriften.\nlaufender Bezug nur im Verlagsabonnement. Postanschrift für Abonnements-\nbestellungen sowie Bestellungen bereits erschienener Ausgaben: Bundesgesetz-\nblatt, Postfach 13 20, 5300 Bonn 1, Tel. (02 28) 3 82 08 - 0.\nBezugspreis für Teil I und Teil II halbjährlich je 74,75 DM. Einzelstücke je angefan-\ngene 16 Seiten 2,35 DM zuzüglich Versandkosten. Dieser Preis gilt auch für\nBundesgesetzblätter, die vor dem 1. Januar 1989 ausgegeben worden sind.\nLieferung gegen Voreinsendung des Betrages auf das Postgirokonto Bundes-\ngesetzblatt Köln 3 99-509, BLZ 370 100 50, oder gegen Vorausrechnung.\nPreis dieser Ausgabe: 8,45 DM (7,05 DM zuzüglich 1,40 DM Versandkosten), bei\nLieferung gegen Vorausrechnung 9,45 DM.\nBundesanzeiger Verlagsges.m.b.H. • Postfach 13 20 · 5300 Bonn 1\nIm Bezugspreis ist die Mehrwertsteuer enthalten; der angewandte Steuersatz\nbeträgt 7%.                                                                                    Postvertriebsstück • Z 5702 A • Gebühr bezahlt\nStoff                                                                                Höchstmengen\nmg/kg, bezogen\nauf den Tabakgehalt\nTerbufos                                       O,O-Diethyl-S-tert-butylthio=\nmethyl-dithiophosphat\ninsgesamt\nT erbufos-sulfoxid                             O,O-Diethyl-S-tert-butyl=\nberechnet                           0,05\nsulfinylmethyl-dithiophosphat\nals T erbufos\nTerbufos-sulfon                                O,O-Diethyl-S-tert-butyl=\nsulfonylmethyl-dithiophosphat\nAnlage 5\n(zu§ 4 Abs. 3 Satz 1)\n1. Methylbromid (Brom-methan)\n2. Schwefelkohlenstoff\n3. Tetrachlorkohlenstoff\n4. Blausäure\n5. Phosphorwasserstoff"]}