{"id":"bgbl1-1989-40-2","kind":"bgbl1","year":1989,"number":40,"date":"1989-08-05T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1989/40#page=20","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1989-40-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1989/bgbl1_1989_40.pdf#page=20","order":2,"title":"Verordnung über Höchstmengen an bestimmten Lösungsmitteln in Lebensmitteln (Lösungsmittel-Höchstmengenverordnung - LHmV)","law_date":"1989-07-25T00:00:00Z","page":1568,"pdf_page":20,"num_pages":1,"content":["1568                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nVerordnung\nüber Höchstmengen an bestimmten Lösungsmitteln in Lebensmitteln\n(Lösungsmittel-Höchstmengenverordnung - LHmV)\nVom 25. Juli 1989\nEs verordnen                                                 Abs. 1 genannten Stoffe oder eines ihn enthaltenden\nErzeugnisses beim Herstellen oder Behandeln des\nauf Grund des gemäß Artikel 2 der Dritten Zuständigkeits-       Lebensmittels oder einer seiner Zutaten verursacht wor-\nanpassungs-Verordnung vom 26. November 1986 (BGBI. 1            den ist.\nS. 2089) ejngefügten § 9 Abs. 4 des Lebensmittel- und\nBedarfsgegenständegesetzes, der durch § 16 Abs. 1 des              (3) Wer eine in Absatz 1 bezeichnete Handlung leichtfer-\nGesetzes vom 19. Dezember 1986 (BGBI. 1 S. 2610) geän-          tig begeht, handelt nach§ 53 Abs. 2 Nr. 2 des Lebensmit-\ndert worden ist, der Bundesminister für Umwelt, Natur-          tel- und Bedarfsgegenständegesetzes ordnungswidrig.\nschutz und Reaktorsicherheit im Einvernehmen mit den\nBundesministern für Jugend, Familie, Frauen und Gesund-\nheit, für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und für                                       §3\nWirtschaft sowie                                                                          Änderung\nauf Grund des § 9 Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe a des Lebens-           der Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung\nmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes der Bundesmini-             § 1 Abs. 4 Satz 2 der Pflanzenschutzmittel-Höchstmen-\nster für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit im Ein-         genverordnung vom 24. Juni 1982 (BGBI. 1 S. 745), die\nvernehmen mit den Bundesministern für Ernährung, Land-          zuletzt durch die Verordnung vom 5. Mai 1989 (BGBI. 1\nwirtschaft und Forsten und für Wirtschaft:                      S. 882) geändert worden ist, wird wie folgt gefaßt:\n§ 1                               .,Dies gilt nicht, soweit in der Schadstoff-Höchstmengen-\nverordnung oder der Lösungsmittel-Höchstmengenverord-\nVerkehrsverbot                            nung für diese Stoffe Höchstmengen festgesetzt sind,\n(1) Lebensmittel, deren Gehalt an                            sowie für Rückstände von Arsen, Blei, Cadmium, Queck-\nsilber und Selen und deren Verbindungen.\"\n1. Tetrachlorethen (Perchlorethylen),\n2. Trichlorethen (Trichlorethylen) oder\n§4\n3. Trichlormethan (Chloroform)\nBerlin-Klausel\nfür einen dieser Stoffe 0, 1 mg/kg oder insgesamt 0,2 mg/\nkg überschreitet, dürfen gewerbsmäßig nicht ,in den Ver-           Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überlei-\nkehr gebracht werden.                                           tungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 11 des Gesetzes\nzur Gesamtreform des Lebensmittelrechts vom 15. August\n(2) Absatz 1 Nr. 1 gilt nicht für das Inverkehrbringen von   1974 (BGBI. 1 S. 1945) auch im Land Berlin.\nOliven- und Oliventresteröl im Einzelhandel. Insoweit gilt\nbereits das entsprechende Verkehrsverbot nach Artikel 1\n§ 5\nder Verordnung (EWG) Nr. 1860/88 der Kommission vom\n30. Juni 1988 zur Festlegung besonderer Vermarktungs-                                    Inkrafttreten\nnormen für Olivenöl und zur Änderung der Verordnung\nDiese Verordnung tritt am 1. Januar 1990 in Kraft.\n(EWG) Nr. 983/88 mit Sondervorschriften über die Ver-\nmarktung von Olivenöl, das unerwünschte Stoffe enthält\n(ABI. EG Nr. L 166 S. 16).\n§ 2                                   Der Bundesrat hat zugestimmt.\nStraftaten und Ordnungswidrigkeiten\n(1) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 1 des Lebensmittel- und                 Bonn, den 25. Juli 1989\nBedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer entgegen\n§ 1 Abs. 1 Lebensmittel gewerbsmäßig in den Verkehr                                 Der Bundesminister\nbringt.                                                           für Umwelt, !Naturschutz und Reaktorsicherheit\n(2) Nach§ 51 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 bis 4 des Lebensmlt-                              Klaus Töpfer\ntel- und Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer\nvorsätzlich oder fahrlässig eine in Absatz 1 bezeichnete                            Der Bundesminister\nHandlung begeht, wenn die ÜbHrschreitung der festge-               für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit\nsetzten Höchstmenge durch Verwendung eines der in § 1                                   Ursula Lehr"]}