{"id":"bgbl1-1989-29-3","kind":"bgbl1","year":1989,"number":29,"date":"1989-06-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1989/29#page=36","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1989-29-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1989/bgbl1_1989_29.pdf#page=36","order":3,"title":"Dritte Verordnung zur Änderung der Postgirogebührenordnung","law_date":"1989-06-23T00:00:00Z","page":1164,"pdf_page":36,"num_pages":1,"content":["1164                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nDritte Verordnung\nzur Änderung der Postgirogebührenordnung\nVom 23. Juni 1989\nAuf Grund des § 14 des Postverwaltungsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 900-1,\nveröffentlichten bereinigten Fassung wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft verordnet:\nArtikel 1\nIn der Anlage zu § 1 Abs. 1 der Postgirogebührenordnung vom 5. Dezember 1984 (BGBI. 1S. 1484), zuletzt geändert\ndurch Artikel 2 der Verordnung vom 22. März 1989 (BGBI. 1 S. 541 ), wird die laufende Nummer 4 wie folgt gefaßt:\n„4         Einzahlungen auf ein Konto\nbis      10 DM                                                          90\nüber 10 DM bis 10 000 DM                                                2            00\nfür jede weiteren 1 000 DM                                                           20\nEinzahlungen auf das      eigene Postgirokonto\nbis 10 000 DM                                          gebührenfrei\nüber 10 000 DM bis     11 000 DM                                         2           20\nfür jede weiteren       1 000 DM                                                      20\nZu lfd. Nr. 4\na) Überträgt die Deutsche Bundespost einem Postgiroteilnehmer\ndurch Vertrag Vorleistungen bei Einzahlungen auf das eigene\nPostgirokonto, so kann für diese Leistung ein finanzieller Ausgleich\nvereinbart werden.\nb) Die Deutsche Bundespost kann für ein Postgirokonto Ausweiskarten\nfür Einzahlungen auf das eigene Postgirokonto ausgeben. Jede\nAusweiskarte berechtigt, bis zu 10 000 DM gebührenfrei\neinzuzahlen.\nc) Bei Spendenaktionen im Gesamtbereich der Deutschen Bundespost\nwegen Katastrophen und aktueller, schwerwiegender unvorher-\ngesehener Ereignisse kann der Bundesminister für das Post- und\nFernmeldewesen von der Erhebung der Gebühr für Einzahlungen\nauf Postgirokonten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher\nHilfsorganisationen für einen bestimmten Zeitraum absehen.\"\nArtikel 2\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Verbindung mit § 37 des Postverwaltungs-\ngesetzes auch im Land Berlin.\nArtikel 3\nDiese Verordnung tritt am 30. Juni 1989 in Kraft.\nBonn, den 23.Juni 1989\nDer Bundesminister\nfür das Post- und Fernmeldewesen\nChristian Schwarz-Schilling"]}