{"id":"bgbl1-1989-27-2","kind":"bgbl1","year":1989,"number":27,"date":"1989-06-21T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1989/27#page=11","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1989-27-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1989/bgbl1_1989_27.pdf#page=11","order":2,"title":"Neunte Verordnung über die Anpassung der Zusatzrenten aus der hüttenknappschaftlichen Zusatzversicherung (Neunte Zusatzrentenanpassungs-Verordnung Saar - 9. ZAV)","law_date":"1989-06-12T00:00:00Z","page":1091,"pdf_page":11,"num_pages":3,"content":["Nr. 27 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. Juni 1989                                1091\nNeunte Verordnung\nüber die Anpassung der Zusatzrenten\naus der hüttenknappschaftlichen Zusatzversicherung\n(Neunte Zusatzrentenanpassungs-Verordnung Saar - 9. ZAV)\nVom 12. Juni 1989\nAuf Grund des§ 8 Abs. 1 des Hüttenknappschaftlichen      ergebende Rentenbetrag um den auf zwei Dezimalstellen\nZusatzversicherungs-Gesetzes vom 22. Dezember 1971          gerundeten Vomhundertsatz erhöht wird, um den die all-\n(BGBI. 1 S. 2104), der durch Artikel II § 12 des Gesetzes   gemeine Bemessungsgrundlage für das Jahr 1989 die\nvom 18. August 1980 (BGBI. 1 S. 1469) geändert worden       allgemeine Bemessungsgrundlage für das Jahr 1987\nist, verordnet die Bundesregierung:                         übersteigt.\n§4\n§ 1\n(1) Ergibt allein die Anpassung der Zusatzrenten nicht\nAus Anlaß des Anstiegs der allgemeinen Bemessungs-\neinen höheren als den bisherigen Betrag, ist dieser weiter-\ngrundlage vom Jahr 1987 auf das Jahr 1989 werden die\nZusatzrenten der hüttenknappschaftlichen Zusatzver-         zuleisten.\nsicherung zum 1. Juli 1989 nach den §§ 2 bis 4 dieser          (2) Bei Anwendung der Vorschriften dieser Verordnung\nVerordnung angepaßt.          ·                             sind Abrundungen zulässig.\n§2\nZusatzrenten, die nach den §§ 4 bis 7 des Hüttenknapp-                               §5\nschaftlichen Zusatzversicherungs-Gesetzes berechnet\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Über-\nsind, werden dadurch angepaßt, daß die Höhe der Rente\nleitungsgesetzes in Verbindung mit§ 23 des Hüttenknapp-\nmit der allgemeinen Bemessungsgrundlage für das Jahr\nschaftlichen Zusatzversicherungs-Gesetzes auch im Land\n1989 ermittelt wird.\nBerlin.\n§3\n§6\nZusatzrenten nach § 19 Abs. 2 des Hüttenknappschaft-\nlichen Zusatzversicherungs-Gesetzes werden dadurch             Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in\nangepaßt, daß der sich für den Monat Juli des Jahres 1989   Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 12. Juni 1989\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister\nfür Arbeit und Sozialordnung\nNorbert Blüm","1092                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1989, Teil 1\nSechzehnte Verordnung\nzur Anpassung der Unterhaltshilfe nach dem Lastenausgleichsgesetz\nzugleich\nSechste Anpassungsverordnung\nzu § 276 Abs. 2 des Lastenausgleichsgesetzes\nVom 13. Juni 1989\nAuf Grund                                                    b) für den jeweiligen Ehegatten (§ 269 a Abs. 3 des\nGesetzes)\n- des durch das Gesetz vom 24. August 1972 (BGBI. 1\nS. 1521) geänderten § 276 Abs. 6,                               in Zuschlagsstufe\n- des durch das Gesetz vom 24. August 1972 (BGBI. 1                     1              von   78 auf 80 Deutsche Mark,\nS. 1521) eingefügten, zuletzt durch Artikel 17 des                   2              von   90 auf 92 Deutsche Mark,\nGesetzes vom 20. Dezember 1982 (BGBI. 1 S. 1857)                     3              von  102 auf 104 Deutsche Mark,\ngeänderten § 277 a,                                                  4              von  112 auf 115 Deutsche Mark,\n- der durch das Gesetz vom 24. August 1972 (BGBI. 1                     5              von  130 auf 133 Deutsche Mark,\nS. 1521) eingefügten, durch das Gesetz vom                           6              von  153 auf 157 Deutsche Mark,\n13. Februar 1974 (BGBI. 1 S. 177) geänderten § 279\nAbs. 3 und § 292 Abs. 7 sowie                             4. der Sozialzuschlag\n- des § 367 Abs. 1                                              a) für Berechtigte(§ 269 b Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes)\ndes Lastenausgleichsgesetzes in der Fassung der                    von 90 auf 92 Deutsche Mark,\nBekanntmachung vom 1. Oktober 1969 (BGBI. 1 S. 1909)            b) für den jeweiligen Ehegatten (§ 269 b Abs. 2 Satz 2\nverordnet die Bundesregierung:\nNr. 1 des Gesetzes)\nvon 112 auf 115 Deutsche Mark,\n§ 1\nc) für jedes Kind (§ 269 b Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 des\nAnpassung der Unterhaltshilfe                       Gesetzes)\nVom 1. Juli 1989 ab werden erhöht:                               von 141 auf 144 Deutsche Mark,\n1. der Einkommenshöchstbetrag und der Satz der Unter-           d) für Vollwaisen (§ 275 Abs. 1 Satz 3 des Gesetzes)\nhaltshilfe\nvon 52 auf 53 Deutsche Mark,\na) für Berechtigte (§ 267 Abs. 1 Satz 1, § 269 Abs. 1\ndes Gesetzes)                                        5. der Zuschlag zur weggefallenen monatlichen Zahlung\nbei der Rentnerunterhaltshilfe (§ 274 Abs. 2 Satz 1\nvon 651 auf 667 Deutsche Mark,\nerster Halbsatz des Gesetzes)\nb) für den jeweiligen Ehegatten (§ 267 Abs.1 Satz 2\nvon 767 auf 788 vom Hundert.\nNr. 1, § 269 Abs. 2 des Gesetzes)\nvon 435 auf 445 Deutsche Mark,\n§2\nc) für jedes Kind (§ 267 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2, § 269                     Anpassung von Beträgen\nAbs. 2 des Gesetzes)                                              in § 276 Abs. 4 des Gesetzes\nvon 221 auf 226 Deutsche Mark,\nVom 1. Juli 1989 ab werden erhöht:\nd) für Vollwaisen (§ 275 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes)\nvon 358 auf 367 Deutsche Mark,                       1. die Einbehaltungsbeträge bei längerdauernder Kranken-\nhausbehandlung (§ 276 Abs. 4 Satz 1 des Gesetzes)\n2. der Erhöhungsbetrag zur Pflegezulage (§ 267 Abs. 1\nletzter Satz des Gesetzes)                                  a) für untergebrachte      alleinstehende   Berechtigte\njeweils\nvon 216 auf 222 Deutsche Mark,\nvon 206 auf 211 Deutsche Mark,\n3. der Selbständigenzuschlag\nb) für den jeweiligen untergebrachten nicht dauernd\na) für Berechtigte (§ 269 a Abs. 2 des Gesetzes)               getrennt lebenden Ehegatten\nin Zuschlagsstufe\nvon 152 auf 156 Deutsche Mark,\n1             von 148 auf 152 Deutsche Mark,\n2\nc) für untergebrachte Kinder und Vollwaisen\nvon 188 auf 193 Deutsche Mark,\n3             von 226 auf 231 Deutsche Mark,          von 96 auf 98 Deutsche Mark,\n4             von 251 auf 257 Deutsche Mark,\n5             von 275 auf 282 Deutsche Mark,    2. der Schonbetrag in § 276 Abs. 4 Satz 5 des Gesetzes\n6             von 302 auf 309 Deutsche Mark,       von 260 auf 266 Deutsche Mark.","Nr. 27 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. Juni 1989                              1093\n§3                              2. die Taschengeldsätze in § 292 Abs. 4 vorletzter Satz\ndes Gesetzes\nAnpassung des Einkommenshöchstbetrages\nder Entschädigungsrente                        a) für untergebrachte alleinstehende Berechtigte oder\nVom 1. Juli 1989 ab werden erhöht:                             untergebrachte jeweilige Ehegatten\n1. der Einkommenshöchstbetrag der Entschädigungs-                von 98 auf 100 Deutsche Mark,\nrente nach § 279 Abs. 1 Satz 1 bis 3 des Gesetzes          b) für gemeinsam untergebrachte Ehegatten\na) für Berechtigte\nvon 168 auf 172 Deutsche Mark,\nvon 1026 auf 1044 Deutsche Mark,\nb) für den jeweiligen Ehegatten                            c) für untergebrachte Kinder und Vollwaisen\nvon 622 auf 635 Deutsche Mark,                             von 33 auf 34 Deutsche Mark.\nc) für jedes Kind\nvon 229 auf 234 Deutsche Mark,\n§5\nd) für Vollwaisen\nvon 423 auf 432 Deutsche Mark,                                 Anpassung des Erstattungsbetrags\nin § 276 Abs. 2 des Gesetzes\n2. der Einkommenshöchstbetrag nach § 279 Abs. 1 Satz 4\ndes Gesetzes                                              Mit Wirkung vom 1. Januar 1989 wird der Betrag, bis\na) für Berechtigte                                     zu dem Beiträge und Prämienzuschläge zur freiwilligen\nKrankenversicherung der Empfänger von Unterhaltshilfe\nvon 1256 auf 1274 Deutsche Mark,\nnach § 276 Abs. 2 des Lastenausgleichsgesetzes je ver-\nb) für den jeweiligen Ehegatten                        sicherte Person zu erstatten sind, auf 206 Deutsche Mark\nvon 677 auf 690 Deutsche Mark,                      monatlich erhöht.\nc) für jedes Kind\nvon 280 auf 285 Deutsche Mark,                                                  §6\nd) für Vollwaisen                                                            Berlin-Klausel\nvon 538 auf 54 7 Deutsche Mark.\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Über-\nleitungsgesetzes in Verbindung mit § 37 4 des Lasten-\n§4                              ausgleichsgesetzes auch im Land Berlin.\nAnpassung von Beträgen\nin § 292 des Gesetzes\n§7\nVom 1. Juli 1989 ab werden erhöht:\n1. der Schonbetrag in § 292 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3 Satz 2                          Inkrafttreten\nund Abs. 4 Nr. 1 des Gesetzes jeweils                     Diese Verordnung tritt am ersten Tage des auf die\nvon 260 auf 266 Deutsche Mark,                         Verkündung folgenden Kalendermonats in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 13. Juni 1989\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister der Finanzen\nTheodor Waigel\nDer Bundesminister des Innern\nSchäuble"]}