{"id":"bgbl1-1988-53-3","kind":"bgbl1","year":1988,"number":53,"date":"1988-11-23T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1988/53#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1988-53-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1988/bgbl1_1988_53.pdf#page=5","order":3,"title":"Dreißigste Verordnung zur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes","law_date":"1988-11-17T00:00:00Z","page":2117,"pdf_page":5,"num_pages":1,"content":["Nr. 53 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 23. November 1988                             2117\nDreißigste Verordnung\nzur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes\nVom 17. November 1988\nAuf Grund des § 172 Abs. 4 des Bundesentschädi-            (3) Der Bund erstattet an die Länder, in denen die\ngungsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil 111, Glie- Entschädigungsaufwendungen den auf sie entfallenden\nderungsnummer 251-1, veröffentlichten bereinigten Fas- Lastenanteil übersteigen, folgende Beträge:\nsung und auf Grund des Artikels V Nr. 5 Abs. 1 des BEG-      an Nordrhein-Westfalen                 260 650 000 DM\nSchlußgesetzes vom 14. September 1965 (BGBI. 1\nS. 1315) wird verordnet:                                          Bayern                            104 462 000  DM\nHessen                             47 387 000 DM\n§ 1\nRheinland-Pfalz                   359 616 000 DM\nHöhe der Entschädigungsaufwendungen\nund Lastenanteile des Bundes und der Länder                   Hamburg                             3 546 000 DM\nim Rechnungsjahr 1987                                                               238 898 000 DM\nBerlin\n(1) Die nach dem Bundesentschädigungsgesetz gelei-                                              1 014 559 000 DM\ninsgesamt\nsteten Entschädigungsaufwendungen (Entschädigungs-\nausgaben nach Abzug der damit zusammenhängenden              (4) Die Länder, in denen die Entschädigungsaufwendun-\nEinnahmen) haben im Rechnungsjahr 1987 betragen:          gen den auf sie entfallenden Lastenanteil nicht erreichen,\nin den Ländern (außer Berlin)        1 448 601 000 DM   führen an den Bund folgende Beträge ab:\nin Berlin                              281 056 000 DM      Baden-Württemberg                       68 897 000 DM\ninsgesamt                                                  Niedersachsen                           17 166 000 DM\n1 729 657 000 DM\nSchleswig-Holstein                      27 797 000 DM\n(2) Der Lastenanteil des Bundes an den Entschädi-\ngungsaufwendungen beträgt:                                   Saarland                                 4 305 000 DM\nin den Ländern (außer Berlin)          724 300 000 DM      Bremen                                   3 460 000 DM\nin Berlin                              168 634 000 DM      insgesamt                              121 625 000 DM\ninsgesamt                              892 934 000 DM       (5) Die nach Absatz 3 vom Bund zu erstattenden\nDie Lastenanteile der Länder an den Entschädigungsauf-     Beträge und die nach Absatz 4 an den Bund abzuführen-\nwendungen betragen:                                        den Beträge werden mit den Beträgen verrechnet, die\nnach den vorläufigen Abrechnungen der Entschädigungs-\nin Nordrhein-Westfalen                 223 445 000 DM    aufwendungen bereits erstattet oder abgeführt worden\nBayern                             148 002 000 DM    sind.\nBaden-Württemberg                  125 313 000 DM\n§2\nNiedersachsen                       96 345 000 DM\nBerlin-Klausel\nHessen                              74 410 000 DM\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überlei-\nRheinland-Pfalz                     48 330 000 DM\ntungsgesetzes in Verbindung mit § 240 des Bundesent-\nSchleswig-Holstein                  35 008 000 DM    schädigungsgesetzes auch im Land Berlin.\nim Saarland                             13 954 000 DM\nin Hamburg                              20 998 000 DM                                 §3\nBremen                               8 760 000 DM                            Inkrafttreten\nBerlin                              42 158 000 DM\nDiese Verordnung tritt am siebten Tage nach der Ver-\ninsgesamt                              836 723 000 DM    kündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 17. November 1988\nDer Bundesminister der Finanzen\nStoltenberg"]}