{"id":"bgbl1-1988-18-3","kind":"bgbl1","year":1988,"number":18,"date":"1988-04-29T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1988/18#page=3","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1988-18-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1988/bgbl1_1988_18.pdf#page=3","order":3,"title":"Zweite Verordnung zur Änderung der Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung","law_date":"1988-04-25T00:00:00Z","page":563,"pdf_page":3,"num_pages":16,"content":["Nr. 18 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. April 1988                                   563\nzweite Verordnung\nzur Änderung der Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung\nVom 25. April 1988\nMit Zustimmung des Bundesrates verordnen\nauf Grund des§ 6 Abs. 2 des DDT-Gesetzes vom 7. August 1972 (BGBI. 1 S. 1385) und des§ 15 Abs. 3 Nr. 1 Buchstabe a\ndes Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes vom 15. August 1974 (BGBI. 1 S. 1945, 1946) der Bundesminister\nfür Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft\nund Forsten, auf Grund des § 14 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a und Nr. 2, auch in Verbindung mit § 23, und des § 16 Abs. 2\nNr. 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes der Bundesminister für Jugend, Familie, Frauen und\nGesundheit im Einvernehmen mit den Bundesministern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und für Wirtschaft\nsowie\nauf Grund des gemäß Artikel 2 der Dritten Zuständigkeitsanpassungsverordnung vom 26. November 1986 (BGBI. 1\nS. 2089) eingefügten § 9 Abs. 4 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, der durch § 16 Abs. 1 des\nGesetzes vom 19. Dezember 1986 (BGBI. 1 S. 261 0) geändert worden ist, der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz\nund Reaktorsicherheit im Einvernehmen mit den Bundesministern für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, für\nErnährung, Landwirtschaft und Forsten und für Wirtschaft:\nArtikel 1\nÄnderung der Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung\n(1) Die Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung vom 24. Juni 1982 (BGBI. 1 S. 745), geändert durch Verord-\nnung vom 18. April 1984 (BGBI. 1 S. 635), wird in ihrem Paragraphenteil wie folgt geändert:\n1. § 1 wird wie folgt geändert:\na) In Absatz 3 werden die Worte „ Pflanzenbehandlungsmittel\" und „ Pflanzenbehandlungsmittels\" jeweils durch die\nWorte „Pflanzenschutzmittel\" und „Pflanzenschutzmittels\" ersetzt.\nb) In Absatz 3 Satz 1 werden die Worte ,. , außer bei Hopfen,\" gestrichen.\nc) Es wird folgender Absatz 4 angefügt:\n.,(4) Lebensmittel, in oder auf denen Stoffe über die in Absatz 1 in Verbindung mit Anlage 2 oder 3 oder in Absatz\n2 oder 3 festgesetzten Höchstmengen hinaus vorhanden sind, dürfen gewerbsmäßig auch dann nicht in den\nVerkehr gebracht werden, wenn ihr Gehalt an diesen Stoffen ganz oder teilweise auf Verunreinigungen der Luft,\ndes Wassers oder des Bodens zurückzuführen ist. Dies gilt nicht für Rückstände von Arsen, Blei, Cadmium,\nQuecksilber und Selen sowie deren Verbindungen.\"\n2. In § 2 Satz 1 werde_n nach den Worten „Höchstmengenfestsetzungen nach § 1\" die Worte „Abs. 1 bis 3 und das\nVerkehrsverbot nach § 1 Abs. 4\" eingefügt.\n3. § 3 wird gestrichen.\n4. § 4 erhält folgende Fassung:\n,.§ 4\nLebensmittel mit überhöhten Rückständen\n(1) Lebensmittel, in oder auf denen Stoffe über die durch diese Verordnung festgesetzten Höchstmengen hinaus\nvorhanden sind, dürfen vorbehaltlich der Absätze 2 und 3 an Betriebe abgegeben werden, die ihnen die Stoffe so weit\nentziehen, daß bei der Abgabe an den Verbraucher die Höchstmengen nicht überschritten werden.\n(2) Absatz 1 gilt mit Ausnahme von Fischrohöl nicht für Lebensmittel tierischer Herkunft.\n(3) Getreide, in oder auf dem Stoffe der Anlage 5 vorhanden sind, sowie Rohkaffee und Rohkakao dürfen an\nBetriebe abgegeben werden, die diese Lebensmittel so behandeln, be- oder verarbeiten, daß bei der Abgabe an den\nVerbraucher die Höchstmengen nicht überschritten werden.\n(4) Lebensmittel nach Absatz 1 müssen unter Angabe der Bezeichnung der Stoffe durch folgende Angaben\nkenntlich gemacht werden:\n,,Ware mit überhöhten Rückständen an ..\nNicht an Verbraucher abgeben\"\nBei der Lagerung und Aufbewahrung sind diese Angaben auf einem Schild auf oder neben der Ware oder in\nsonstiger, eine Verwechslung mit anderen Lebensmitteln ausschließender Weise anzubringen. Bei der Abgabe\nmüssen die Angaben deutlich sichtbar auf der Außenfläche der Behältnisse angebracht werden und zusätzlich in den\nBegleitpapieren vermerkt werden.\"","564                                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1988, Teil 1\n5. In § 5 wird das Wort „Schädlingsbekämpfungsmitteln\" durch das Wort „Pflanzenschutzmitteln\" ersetzt.\n6. § 7 wird wie folgt gefaßt:\n,,§ 7\nStraftaten und Ordnungswidrigkeiten\n(1) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 1 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer entgegen § 1\nAbs. 4 Satz 1, auch in Verbindung mit § 2, Lebensmittel in den Verkehr bringt.\n(2) Wer eine Handlung nach Absatz 1 leichtfertig begeht, handelt nach§ 53 Abs. 2 Nr. 2 des Lebensmittel- und\nBedarfsgegenständegesetzes ordnungswidrig.\n(3) Ordnungswidrig im Sinne des§ 54 Abs. 2 Nr. 1 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes handelt,\nwer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 4 Abs. 4 Lebensmittel nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise\nkenntlich macht.\"\n7. Folgender § 7 a wird eingefügt:\n,,§ 7a\nÜbergangsvorschrift\nLebensmittel, die den am 29. April 1988 geltenden Vorschriften entsprechen, dürfen noch bis zum 30. Juni 1988 in\nden Verkehr gebracht werden.\"\n8. § 9 wird wie folgt geändert:\na) Die Überschrift erhält folgende Fassung:\n,,Inkrafttreten\".\nb) Absatz 2 wird gestrichen.\n(2) Anlage 1 der in Absatz 1 bezeichneten Verordnung wird wie folgt geändert:\n1. Die Höchstmengenangabe „3,0                          1\n)\" für Fleisch, Fleischerzeugnisse und tierische Speisefette wird durch die Angabe\n,, 1,0 1) \" ersetzt.\n2. Die Fußnoten 1 und 2 erhalten folgende Fassung:\n1\n,,   ) Die angegebenen Höchstmengen gelten für den Stoffgehalt des im Lebensmittel enthaltenen Fettes.\nAbweichend hiervon beziehen sich die Höchstmengen bei Milch und Milcherzeugnissen mit einem Fettgehalt von weniger als 2 Gewichtshundertteilen und bei anderen\nLebensmitteln mit einem Fettgehalt bis zu 10 Gew1chtshundertteilen auf das Gesamtgewicht des Lebensmittels. In diesen Fallen betragt die zulassige Höchstmenge bei\nMilch und Milcherzeugnissen ein Funfz1gstel der angegebenen Höchstmenge; bei den anderen Lebensmitteln betragt sie ein Zehntel der angegebenen Hochstmenge,\nmindestens Jedoch 0.01 mglkg\nBei der Ruckstandsbest1mmung ist_in den Fallen des Absatzes 2 der Stoffgehalt entsprechend dem tatsächlichen Fettgehalt des Lebensmittels auf das Gesamtgewicht des\nLebensmittels umzurechnen. Bei Fleisch und Fle1scherzeugn1ssen gilt als Gesamtgewicht das Gewicht des Lebensmittels ohne Knochen. Der Stoffgehalt des Fettes und\nder Fettgehalt des Lebensmittels sind analytisch zu bes!tmmen. Als Fettgehalt des Lebensmittels gilt Jedoch, ohne daß es einer solchen Bestimmung bedarf. bei T1erkorpern\nvon Kalb, Pferd. Kaninchen, Hahnchen, Truthahn. Federwild. Haarwild mit Ausnahme von Wildschweinen sowie Tierkörperhälften und -vierteln von Kälbern und Pferden ein\nAnteil von 5 Gew1chtshundertteilen, bei Roh- und Vollmilch von Kühen ein Anteil von 4 Gewichtshundertteilen.\n2l  Bezogen auf das Fnschgew1cht des Lebensmittels. bei Erzeugnissen auf das Fnschgewicht der zu ihrer Herstellung verwendeten Fische, anderen wechselwarmen Tiere,\nKrusten-. Schalen- und We1cht1ere. Fußnote 1 Abs. 3 Satz 1 und 3 gilt entsprechend.\"\n(3) Anlage 2 der in Absatz 1 bezeichneten Verordnung wird wie folgt geändert:\n1. Die Position „Aldrin\" und „Dieldrin\" erhält folgende Fassung:\n.. Aldrin                          1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-1,4,4a,                                                       Fleisch, Fleischerzeugnisse,\n5,8,Ba-hexahydro-1 ,4-endo-5,8-                                                          tierische Speisefette\nexo-dimethano-naphthalin                          insgesamt\n1,0 1)          Aal, Lachs und Stör sowie daraus\nberechnet\nhergestellte Erzeugnisse, Fischleber-,\nD1eldrin                           1,2,3,4,10, 10-Hexachlor-6, 7-                   als\nFischrogenerzeugnisse                  '\nepoxy-1 ,4.4a,5,6,7,8,8a-octa-                    Oieldrin\nhydro-1 .4-endo-5.8-exo-di-                                             0,5 1 )          Sonstige Fische und andere wechsel-\nmethano-naphthalin                                                                       warme Tiere, Krusten-, Schalen-,\nWeichtiere sowie daraus hergestellte\nErzeugnisse (außer Fischleber-,\nFischrogenerzeugnisse)\nMilch, Milcherzeugnisse\nEier (ohne Schale), Eiprodukte\"\n2. Nach der Position „Asulam\" wird folgende Position eingefügt:\n„ Brompropylat                     lsopropyl-4,4 ·-dibrom-benzilat                                        0, 1             Honig\"","Nr. 18 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. April 1988                                  565\n3. Die Position „Camphechlor\" erhält folgende Fassung:\n„Camphechlor\n(Toxaphen)\n(siehe bei Polychlor-\nterpene)\"\n4. Nach der Position „Chlorbromuron\" wird folgende Position eingefügt:\n„Chlordimeform ein-        N-(4-Chlor-o-tolyl)-                          0,01      Honig\"\nschließlich Abbau- und N,N-dimethytformamidin-\nReaktionsprodukte          hydrochtorid\nsoweit sie die 4-Chtor-o-\ntoluidingruppe enthalten\ninsgesamt berechnet als\nChlordimeform\n5. Die Position „Endrin\" erhält folgende Fassung:\n„Endrin                    1,2,3,4, 10, 1O-Hexachlor-6, 7-               0,1 2 )  Eier (ohne Schale), Eiprodukte\nepoxy-1 ,4,4a,5,6, 7,8,Ba-octa-                         Fleisch-, Fleischerzeugnisse,\n0,05 1 )\nhydro-1,4-endo-5,8-endo-             insgesamt\ntierische Speisefette\ndimethano-naphthalin                 berechnet\nals       0,02 1 ) Milch, Milcherzeugnisse\nDelta-Ketoendrin           1,8,9, 10, 11, 11-Hexachlor-penta-   Endrin    0,01     andere Lebensmittel\ncyclo-(6,2, 1,13 6,02 7,04 10)-dode-                    tierischer Herkunft\"\ncan-5-on\n6. Die Position „HCH-lsomere einschließlich ß-HCH aber ohne Lindan\" erhält folgende Fassung:\n„HCH-lsomere               1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclo-                    0,5 1 )  Fische und andere wechselwarme\neinschließlich ß-HCH       hexan-lsomere außer                                     Tiere, Krusten-, Schalen-, Weichtiere\naber ohne Lindan           gamma-1,2,3,4,5,6-Hexachlor-                            und daraus hergestellte Erzeugnisse\ncyclohexan                                          2\nEier (ohne Schale), Eiprodukte\"\n0,1    )\n7. Nach der Position „HCH-lsomere einschließlich ß-HCH aber ohne Lindan\" wird folgende Position eingefügt:\n,,u-HCH                    alpha-1,2,3,4,5,6-Hexachlor-                   0,2 1 )  Fleisch, Fleischerzeugnisse,\ncyclohexan                                              tierische Speisefette\n0, 1 1 ) Milch, Milcherzeugnisse\"\n8. Die Position „ß-HCH\" erhält folgende Fassung:\n,,j)-HCH                   beta-1,2,3,4,5,6-Hexachlor-                    0, 1 1 ) Fleisch, Fleischerzeugnisse,\ncyclohexan                                              tierische Speisefette\n0,075 1) Milch, Milcherzeugnisse\"\n9. Die Position „Hexachlorbenzol\" erhält folgende Fassung:\n,,Hexachlorbenzol (HCB)                                                            Fleisch, Fleischerzeugnisse,\ntierische Speisefette\nFische und andere wechselwarme\nTiere, Krusten-, Schalen-, Weichtiere\nsowie daraus hergestellte Erzeugnisse\nMilch, Milcherzeugnisse\nEier (ohne Schale), Eiprodukte\"\n10. Die Position „Lindan\" erhält folgende Fassung:\n„Lindan                    gamma-1,2,3,4,5,6-Hexachlor-                            Schaffleisch, Schaffleischerzeugnisse,\ncyclohexan                                              Schafsfett, Fische und andere\nwechselwarme Tiere, Krusten-,\nSchalen-, Weichtiere sowie daraus\nhergestellte Erzeugnisse\n1,0 1 )  sonstiges Fleisch, sonstige Fleisch-\nerzeugnisse, sonstige tierische\nSpeisefette\n0,2 1)   Milch, Milcherzeugnisse\n0, 1 2)  Eier (ohne Schale), Eiprodukte\"","566                                                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1988, Teil 1\n11. Nach der Position „Pirimiphos-methyl, N-Desaethyl-pirimiphos-methyl\" wird folgende Position eingefügt:\n„Polychlorterpene                    chloriertes Camphen                                               0,4 1 )           Fleisch, Fleischerzeugnisse, tierische\n(Camphechlor, Stroban                (67-69 % Chlor)                                                                     Speisefette, Milch, Milcherzeugnisse\"\nund andere                           insgesamt\npolychlorierte Terpene)\n12. Die Fußnote 1 erhält folgende Fassung:\n,, 1 ) Die angegebenen Höchstmengen gelten für den Stoffgehalt des im Lebensmittel enthaltenen Fettes.\nAbweichend hiervon beziehen sich die Höchstmengen bei Milch und Milcherzeugnissen mit einem Fettgehalt von weniger als 2 Gewichtshundertteilen und bei anderen\nLebensmitteln mit einem Fettgehalt bis zu 1 0 Gew1chtshundertteilen auf das Gesamtgewicht des Lebensmittels. In diesen Fällen beträgt die zulässige Hochstmenge bei\nMilch und Milcherzeugnissen ein Funfz1gstel der angegebenen Höchstmenge; bei den anderen Lebensmitteln beträgt sie ein Zehntel der angegebenen Höchstmenge,\nmindestens jedoch 0,01 mg/kg.\nBei der Rückstandsbestimmung ist in den Fällen des Absatzes 2 der Stoffgehalt entsprechend dem tatsächlichen Fettgehalt des Lebensmittels auf das Gesamtgewicht\ndes Lebensmittels umzurechnen. Bei Fleisch und Fleischerzeugnissen gilt als Gesamtgewicht das Gewicht des Lebensmittels ohne Knochen. Der Stoffgehalt des Fettes\nund der Fettgehalt des Lebensmittels sind analytisch zu bestimmen. Als Fettgehalt des Lebensmittels gilt jedoch. ohne daß es einer solchen Bestimmung bedarf, bei\nTierkörpern von Kalb, Pferd, Kaninchen, Hähnchen, Truthahn, Federwild, Haarwild mit Ausnahme von Wildschweinen sowie Tierkörperhälften und -vierteln von Kälbern\nund Pferden ein Anteil von 5 Gew1chtshundertteilen, bei Roh- und Vollmilch von Kühen ein Anteil von 4 Gewichtshundertteilen.\"\n(4) Anlage 3 Liste A der in Absatz 1 bezeichneten Verordnung wird wie folgt geändert:\n1. Bei den Positionen „2-Aminobutan\", .,Butocarboxim, Butocarboximsulfoxid, Butoxycarboxim\", .,2,4-D einschließlich\nSalze und Ester\", .,Dicofol\", ,,Dioxathion\" und „Guazatin\" werden die Worte „Zitrusfrüchte ohne Schale\" durch das\nWort „Zitrussäfte\" ersetzt.\n2. Die Position „Acephat\" erhält folgende Fassung:\n„Acephat                             O,S-Dimethyl-N-acetyl-                                                1,0           Kernobst\namidothiophosphat\n0,2           Hopfen\n0,02          andere pflanzliche Lebensmittel\"\n3. Die Position „Alachlor\" erhält folgende Fassung:\n„Alachlor                            Chloressigsäure-N-(methoxy-                                          0,1            Raps, Rübsen\nmethyl)-2,6-diaethyl-anilid\n0,02           andere pflanzliche Lebensmittel\"\n4. Die Position „Aldicarb, Aldicarb-sulfoxid, Aldicarb-sulfon\" erhält folgende Fassung:\n„Aldicarb                             2-Methyl-2-(methylthio)-propion-                                     0,5            Kartoffeln\naldehyd-0-( methyl-carbamoyl)-\n0,3            Zitrusfrüchte\noxim\n0,1            Baumwollsaat, Bohnen, Rohkaffee,\nAldicarb-                                                                             insgesamt\n2-Methyl-2-(methylsulfinyl)-                                                        Zitrussäfte\nsulfoxid                                                                              berechnet\npropionaldehyd-0-( methyl-                                           0,05\nals                                  Erdbeeren, Erdnüsse, Mais, Soja-\ncarbamoyl)-oxim\nAldicarb                             bohnen, Zuckerrüben, Zwiebeln\"\nAldoxycarb                           2-Methyl-2-(methylsulfonyl)-\npropionaldehyd-0-(methyl-\ncarbamoyl)-oxim\n5. Die Position „Anilazin\" erhält folgende Fassung:\n„Anilazin                            2,4-Dichlor-6-(2-chlor-anilino)-                                     1,0             Gemüse, Obst\n(Zinochlor)                           1,3,5-triazin\n0,2              Getreide\"\n6. Die Position „Benodanil\" wird mit den zugehörigen Angaben gestrichen.\n7. Die Position „Benomyl, Carbendazim, Thiophanat-methyl\" erhält folgende Fassung:\n„Benomyl                             1-(N-Butyl-carbamoyl)-2-                                              7,0            Zitrusfrüchte\n(methoxy-carboxamido)-benz-                                           30             We,·ntrauben\nimidazol                                                                '\ninsgesamt\n2,0            Ananas, Kernobst\nCarbendazim                                                                          berechnet\n2-(Methoxy-carbonylamino )-\nals                   1,5            Beerenobst\nbenzimidazol\nCarbendazim           1,0            Bananen, Gemüse außer Gurken,\nThiophanat-methyl                    1,2-Bis-(3-methoxycarbonyl-2-                                                       Zitrussäfte\nthioharnstoff)-benzol                                                 0,5           Getreide, Gurken\n0,2            Bananen ohne Schale\n0, 1          andere pflanzliche Lebensmittel\"","Nr. 18 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. April 1988                                567\n8. Die Position „Blausäure\" erhält folgende Fassung:\n„Blausäure einschließ-  Cyanwasserstoff,                insgesamt     15,0    Getreide, Gewürze\nlieh Salze              Cyanide                         berechnet             Äpfel, Erdnüsse, Getreideerzeugnisse,\n6,0\nals                   Hülsenfrüchte, Kakaokerne, Ölsaat,\nCyanwasser-           Rohkaffee, Tee, teeähnliche Erzeug-\nstoff                 nisse, Trockengemüse, Trocken-\nkartoffeln, Trockenobst\n1,0    Salat\n0,2    Fruchtgemüse\n0,1    andere pflanzliche Lebensmittel\"\n9. Die Position „bromhaltige Begasungsmittel\" erhält folgende Fassung:\n„Bromid                  anorganisches Bromid            insgesamt   400,0     Gewürze\nberechnet             Paranüsse\n200,0\nals\nBrom          50,0    Erdnüsse, Getreide, Getreideerzeug-\nnisse, Hülsenfrüchte, Kakaokerne,\nMandeln, Nüsse (außer Paranüsse),\nÖlsaat, Radieschen, Rohkaffee, Salat,\nStärke, Tapioka, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, Trockengemüse,\nTrockenkartoffeln, Trockenobst\n30,0    übriges Gemüse außer Salat,\nZitrusfrüchte\n20,0    Erdbeeren\n5,0    andere pflanzliche Lebensmittel\"\n10. Bei der Position „Bromophos\" wird das Wort „Zitrusfrüchte\" gestrichen.\n11. Die Position „Brompropylat\" erhält folgende Fassung:\n„Brompropylat           lsopropyl-4,4 '-dibrombenzilat                  5,0    Hopfen, Tee\n3,0    Bananen, Zitrusfrüchte\n2,0    Erdbeeren, Kernobst,\nSteinobst, Weintrauben\n1,0    Baumwollsaat, Gemüse\n0,2    Bananen ohne Schale,\nZitrussäfte\n0,05   andere pflanzliche Lebensmittel\"\n12. Die Position „Camphechlor\" erhält folgende Fassung:\n„Camphechlor\n(Toxaphen)\n(siehe bei Polychlor-\nterpene)\"\n13. Die Position „Captafol\" erhält folgende Fassung:\n„Captafol               N-(1, 1,2,2-Tetrachlor-aethyl-                  8,0    Blatt- und sonstige Sproßgemüse\nthio)-cyclohex-4-en-1,2-carboxi-\n5,0    Fruchtgemüse, Obst\nmid\n2,0    Wurzelgemüse\n0,05   andere pflanzliche Lebensmittel\"\n14. Die Position „Captan\" erhält folgende Fassung:\n„Captan                 N-(T richlor-methylthio )-                     15,0    Gemüse, Obst\ncyclohex-4-en-1 ,2-dicarboximid\n0, 1   Hopfen,\nandere pflanzliche Lebensmittel\"","568                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1988, Teil 1\n15. Die Position „Carbaryl\" erhält folgende Fassung:\n„Carbaryl               N-Methyl-1-naphtyl-carbamat                    10,0       Kiwifrüchte\n3,0       Äpfel, Aprikosen, Birnen, Pfirsiche,\nPflaumen, Kohl, Salat, Weintrauben\n1,0       übriges Gemüse, übriges Obst,\nKiwifrüchte ohne Schale, Reis\n0,5       übriges Getreide\n0, 1      andere pflanzliche Lebensmittel\"\n16. Nach der Position „Carbetamid\" wird folgende Position eingefügt:\n.. Carbofuran,\n3-Hydroxycarbofuran\n2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-\nbenzofuranyl-methyl-carbamat\n1insgesamt\nberechnet\n15,0       Hopfen\n1,0       Rettich\nund dessen Konjugate   und 2,3-D1hydro-2,2-d1methyl-3-      als\nhydroxy-7-benzofuranyl-methyl-       Carbofuran  0,5       Kartoffeln, Kohl, Möhren\ncarbamat und dessen Konjugate                    0,2       Mais, Porree, Weintrauben,\nZuckerrüben, Zwiebeln\n0,1       Bananen, Reis, Salat, Tomaten\n0,05      Gewürze, Rohkaffee, Tee,\nteeähnliche Erzeugnisse, Ölsaat,\nandere pflanzliche Lebensmittel\"\n17. Die Position „Carbophenothion\" erhält folgende Fassung:\n„Carbophenothion       0, 0-Diaethyl-S-( 4-chlor-phenyl-                2,0       Zitrusfrüchte\nthio )-methyl-dithiophosphat                               Raps, Rübsen, Zitrussäfte\"\n0,05\n18. Die Position „Chlorbensid, Chlorbensid-sulfoxid, Chlorbensid-sulfon\" erhält folgende Fassung:\n„Chlorbensid           (4-Chlor-benzyl)-                                2,0       Gemüse, Obst\n(4-ch lorphenyl)-sulfid                                    andere pflanzliche Lebensmittel\"\n0,05\n19. Die Position „Chlorfenvinphos\" erhält folgende Fassung:\n„ Chlorfenvinphos     0-2-Chlor-1-(2,4-dichlor-phenyl)-                 1,0       Zitrusfrüchte\nvinyl-0,0-diaethyl-phosphat                                Bleichsellerie, Petersilie ohne Wurzel,\n0,5\nRohkaffee, Wurzelgemüse, Zwiebeln\n0, 1      übrige Gemüse, Raps, Rübsen,\nZuckerrüben\n0,05      Zitrussäfte,\nandere pflanzliche Lebensmittel\"\n20. Die Position „Chlorpyrifos\" erhält folgende Fassung:\n„Chlorpyrifos          0, 0-Diaethyl-0-3, 5, 6-trichlor-2-              2,0       Kiwifrüchte\npyridylthiophosphat\n0,3       Zitrusfrüchte\n0,2       Kernobst, Pflaumen, Rohkaffee,\nZitrussäfte\n0, 1      Hopfen, Kiwifrüchte ohne Schale\n0,05      Mais, Zuckerrüben\"\n21. Nach der Position „Chlorthal\" wird folgende Position eingefügt:\n„Chlorthalonil         2,4,5,6-Tetrachlorisophthalonitril               0,2       Getreide\"\n22. Nach der Position „ChlOi\"toluron\" wird folgende Position eingefügt:\n„Clopyralid            3,6-Dichlorpicolinsäure                          1,0       Zuckerrüben\n0,05      andere pflanzliche Lebensmittel\"","Nr. 18 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. April 1988                                     569\n23. Die Position „Cyhexatin\" erhält folgende Fassung:\n„Cyhexatin           Tricyclohexyl-zinnhydroxid                      50,0        Hopfen\n(Plictran)                                             insgesamt\n3,0       Kiwifrüchte\nberechnet\nAzocyclotin           1-Tricyclohexyl-stannyl-1,2,4-   als             2,0       Kernobst, Weintrauben, Gewürze,\ntriazol                           Cyhexatin                 Rohkaffee, Tee,\nteeähnliche Erzeugnisse, Ölsaat\nDicyclohexyl-zinnoxid                             1,0       frische Bohnen, Steinobst\n0,5       Kiwifrüchte ohne Schale\n0,2       andere pflanzliche Lebensmittel\"\n24. Nach der Position „Cyhexatin (Plictran), Azocyclotin\" wfrd folgende Position eingefügt:\n„Cymoxanil           2-Cyano-N-[(ethylamino)-carbo-                    2,0       Hopfen\nnyl)-2-(methoxyimino)-acetamid                    0,05      andere pflanzliche Lebensmittel\nCypermethrin,         Cyano (3-phenoxy-phenyl)                        30,0        Hopfen\nAlf amethrin          methyl-3-(2,2-dichlorethenyl)-\n20,0       Tee\n[(1 R cis) S-         2,2-dimethylcyclopropan-\nund (1 S cis)         carboxylat                                        2,0      Johannisbeeren, Kernobst, Steinobst\nR-lsomere des                                                                     außer Kirschen und Pflaumen,\nCypermethrin)                                                                    Waldbeeren, Zitrusfrüchte\n1,0       Grünkohl, Kirschen, Pflaumen, Salat,\ninsgesamt                  Spinat, Waldpilze\n0,5       übriges Beerenobst, übriges Blatt- und\nSproßgemüse, Fruchtgemüse außer\nWaldpilze, Weintrauben\n0,2      Getreide, Ölsaat\n0,05     Gewürze, Rohkaffee,\nteeähnliche Erzeugnisse, Zitrussäfte,\nandere pflanzliche Lebensmittel\"\n25. Die Position „Dalapon\" erhält folgende Fassung:\n„Dalapon              Natrium-2,2-dichlor-propionat                   50,0       Waldbeeren\n15,0       Waldpilze\n3,0      Kirschen, Pflaumen, Weintrauben\n1,0      Kernobst\n0,1      Gewürze, Rohkaffee, Tee,\nteeähnliche Erzeugnisse, Ölsaat,\nandere pflanzliche Lebensmittel\"\n26. Bei der Position „Desmetryn\" wird die für „andere pflanzliche Lebensmittel\" angegebene Höchstmenge „0,02\" durch\n,,0,05\" ersetzt.\n27. Die Position „Diazinon, Diazoxon\" erhält folgende Fassung:\n,, Diazinon           0, 0-Diaethyl-0-(2-isopropyl-4-                    0,5      Gemüse, Obst außer Nüsse\nmethyl-pyrimidin-6-yl)-monothio-\n0,05     andere pflanzliche Lebensmittel\"\nphosphat\n28. Die Position „Dichlofluanid\" erhält folgende Fassung:\n„ Dichlofluanid       N-(Dichlor-fluor-methyl-thio )-                 150,0       Hopfen\nN', N '-dimethyl-N-phenyl-\n10,0       Beerenobst, Kopfsalat, Weintrauben\nsulfonyldiamid\n5,0      übriges Gemüse und Obst\n0, 1      Gewürze, Rohkaffee, Tee,\nteeähnliche Erzeugnisse, Ölsaat,\nandere pflanzliche Lebensmittel\"\n29. Die Position „Dimethoat\" erhält folgende Fassung:\n„Oimethoat            0,0-Dimethyl-S-(2-oxo-3-aza-                       1,0      Gemüse, Obst\nbutyl)-dithiophosphat\n0,2       Getreide\n0,05      andere pflanzliche Lebensmittel\"","570                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1988, Teil 1\n30. Die Position „Dinobuton\" erhält folgende Fassung:\n„Dinobuton             lsopropyl-(4,6-dinitro-2-sec-                       1,0   Gemüse, Obst\nbutyl-phenyl)-carbonat                             0,1    Hopfen\n0,05   andere pflanzliche Lebensmittel\"\n31. Die Position „Diuron, Linuron, Neburon\" erhält folgende Fassung:\n„Diuron               3-(3,4-Dichlorphenyl)-1, 1-di-    insgesamt        0,5    Blatt- und\nmethylhamstoff                    einschließlich          Knollensellerie,\nAbbau-und               Blätter von\nLinuron                3-(3,4-Oichlorphenyl)-1-          Reaktions-              Knollensellerie,\nmethoxy-1-methylhamstoff          produkte,               Petersilie\nsoweit sie              (Blatt und\nNeburon                3-(3,4-Dichlorphenyl)-1-methyl-   noch die                Wurzel)\n1-n-butylharnstoff                3,4-Dichlor-\n0,2    Möhren\nanilingruppe\nenthalten,       0,1    frische Bohnen, frische Erbsen\nberechnet        0,05   andere pflanzliche Lebensmittel\"\nals3,4-\nDichlor-\nanilin\n32. Die Position „Dithianon\" erhält folgende Fassung:\n„Dithianon             2,3-Dicyano-1,4-dithia-anthra-                   100,0    Hopfen\nchinon-9, 1o                                       3,0    Beerenobst, Kernobst, Steinobst,\nWeintrauben, Gewürze, Rohkaffee,\nTee, teeähnliche Erzeugnisse, Ölsaat\nO, 1   andere pflanzliche Lebensmittel\"\n33. Die Position \"Dithiocarbamate\" erhält folgende Fassung:\n„Dithiocarbamate                                         insgesamt       25,0    Hopfen\nThiuramdisulfide                                         berechnet\n2,0    Gemüse außer Gurken und Tomaten,\nals\nObst, Gewürze, Rohkaffee, Tee,\nSchwefel-\nteeähnliche Erzeugnisse, Ölsaat\nkohlenstoff\n1,0    Gurken, Tomaten\n0,2    andere pflanzliche Lebensmittel\"\n34. Bei der Position „Endothal\" wird die für \"andere pflanzliche Lebensmittel\" angegebene Höchstmenge „0,2\" durch\n,,0, 1\" ersetzt.\n35. Die Position „Ethion\" erhält folgende Fassung:\n„Ethion                Methylen-S,S' -bis(0,0-diaethyl-                   1,0    Zitrusfrüchte\ndithiophosphat)\n0,1    Gemüse, Obst außer Zitrusfrüchte,\nZitrussäfte\n0,05   andere pflanzliche Lebensmittel\"\n36. Nach der Position „Ethoprophos\" wird folgende Position eingefügt:\n„ Ethylenthiohamstoff  2-lmidazolidinthion                                0,05   alle pflanzlichen Lebensmittel\"\n(ETU)\n37. Bei der Position „Fenarimol\" wird folgende Höchstmengenfestsetzung vor den bisherigen eingefügt:\n\"10,0    Hopfen\"\n38. Bei der Position „Fenazaflor\" werden die beiden nachfolgenden chemischen Stoffbezeichnungen aus der ersten in\ndie zweite Spalte übertragen:\n\"5,6-Dichlor-2-benzimidazol\n5,6-Dichlor-4-hydroxy-2-trifluor-\nmethyl-benzimidazol\"\n39. Bei der Position „Fenchlorphos\" wird die nachfolgende chemische Stoffbezeichnung aus der ersten in die zweite\nSpalte übertragen:\n,.0,0-Oimethyl-0-(2,4,5-trichlor-\nphenyl)-phosphat\"","Nr. 18 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. April 1988                                   571\n40. Nach der Position „Fenoprop\" wird folgende Position eingefügt:\n,,Fenpropimorph       4-[3-[4-(1, 1-Dimethyl-ethyl-                    0,5      Getreide\nphenyl)]-2-methyl-propyl]-2,6-                  0, 1     andere pflanzliche Lebensmittel\"\ndimethylmorpholin\n41. Die Position „Fensulfothion\" erhält folgende Fassung:\n„ Fensulfothion       0,0-Diaethyl-0-4-methyl-sulfinyl-                0, 1     Zuckerrüben\nphenyl-monothiophosphat                          0,05     Gemüse, Obst\nFensulfothionoxon      0,0-Diaethyl-0-4-methyl-sulfinyl-                0,02     andere pflanzliche Lebensmittel\"\ninsgesamt\nphenyl-phosphat _\nberechnet\nals\nFensulfothionsulfon    0,0-Diaethyl-0-4-methyl-sulfo-    Fensulfothion\nnyl-phenyl-monothiophosphat\nFensulfothionoxon-     0,0-Diaethyl-0-4-methyl-sulfo-\nsulfon                 nyl-phenyl-phosphat\n42. Die Position „Fenthion\" erhält folgende Fassung:\n,, Fenthion            0,O-Dimethyl-0-(3-methyl-4-\nmethyl-thiophenyl)-monothio-\nphosphat\nFenthionsulfoxid       0,0-Dimethyl-0-(3-methyl-4-\nmethylsulfinylphenyl)-monothio-\nphosphat\nFenthionsulfon         0,0-Dimethyl-0-(3-methyl-4-       insgesamt\nmethylsulfonylphenyl)-mono-       berechnet\n1,0      Obst\"\nthiophosphat                      als\nFenthion\nFenthion-oxon          0,O-Dimethyl-0-(3-methyl-4-\nmethylthiophenyl)-phosphat\nFenthion-oxon-         0,0-Dimethyl-0-(3-methyl-4-\nsulfoxid               methylsulfinylphenyl)-phosphat\nFenthion-oxon-         0 ,0-Dimethyl-0-(3-methyl-4-\nsulfon                 methylsulfonylphenyl)-phosphat\n43. Bei der Position „Fentin, Fentin-acetat, Fentin-chlorid, Fentin-hydroxid\" wird in der letzten Spalte vor dem Wort\n,,Knollensellerie\" das Wort „Hopfen,\" eingefügt.\n44. Die Position „Fenvalerat\" erhält folgende Fassung:\n„Fenvalerat            a-Cyano-3-phenoxybenzyl-                         2,0      Beerenobst, Steinobst außer Pflaumen\n(R, S)-2-( 4-chlorphenyl)-3-\n1,0      Kernobst, Kohl, Weintrauben\nmethylbutyrat\n0,5      Pflaumen\n0,05     Kartoffeln, Mais, Raps, Zuckerrüben\n0,02     andere pflanzliche Lebensmittel\"\n45. Die Position „Formetanat\" erhält folgende Fassung:\n„ Formetanat           [(3-Dimethylamino-methylen-                      4,0      Paprika, Tomaten, Zitrusfrüchte\nimino )-phenyl]-N-methyl-\n1,0      übriges Obst\ncarbamat\n0,5      übriges Gemüse, Zitrussäfte\"\n46. Nach der Position „Fuberidazol\" wird folgende Position eingefügt:\n„Furmecyclox           N-Cyclohexyl-N-methoxy-2,5-                      0, 1     Getreide\"\ndimethyl-3-furancarboxamid","572                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1988, Teil 1\n47. Die Position „Glyphosat\" erhält folgende Fassung:\n„Glyphosat             N-Phosphonomethyl-glycin           insgesamt    80,0    Waldpilze\nberechnet            Kleie\n20,0\nAminomethyl-phosphonsäure          als\n}\nGlyphosat    10,0    Getreide\n5,0    Getreideerzeugnisse außer Kleie\n1,0    Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, Ölsaat\n0,2    Zuckerrüben\n0, 1   andere pflanzliche Lebensmittel\"\n48. Nach der Position „Heptenophos\" werden folgende Positionen eingefügt:\n„Hexazinon             3-Cyclohexyl-6-dimethylamino-\n1-methyl-1,3,5-triazin-\n2,4-(1 H,3H)-dion                  insgesamt     1,0    Waldpilze\nund 3-( 4-Hydroxycyclohexyl)-      berechnet\n0,5    Waldbeeren\n6-dimethylamino-1-methyl-          als\n1,3,5-triazin-2,4-(1 H,3H)-dion    Hexazinon     0,1    andere pflanzliche Lebensmittel\nund 3-Cyclohexyl-6-methyl-\namino-1-methyl-1,3,5-triazin-\n2,4-(1 H,3H)-dion\nHymexazol               3-Hydroxy-5-methyl-isoxazol                      0,1    Zuckerrüben\n0,05   andere pflanzliche Lebensmittel\"\n49. Die Position „lmazalil\" erhält folgende Fassung:\n.. lmazalil             1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(2-                   5,0    Zitrusfrüchte\npropenyloxy)-aethyl]-imidazol                           Bananen, Kürbisse\n2,0\n0,5    Fruchtgemüse außer Kürbisse\n0,2    Bananen ohne Schale\n0,1    Zitrussäfte\n0,05   Getreide\"\n50. Die Position „lprodion\" erhält folgende Fassung:\n.. lprodion             3-(3,5-Dichlorphenyl)-hydantoin-                10,0    Erdbeeren, Salat\n(Glycophen)             carbonsäure-(1 )-isopropylamid                          Gurken, Kiwifrüchte, Paprika,\n5,0\nTomaten, Weintrauben\n3,0    Pflaumen\n1,0    Chicoree\n0,5    Getreide, Kiwifrüchte ohne Schale\n0,2    Ölsaat\"\n51. Die Position „lsofenphos\" erhält folgende Fassung:\n„lsofenphos             0-Aethyl-0-(2-isopropoxy-                        0, 1   Blatt- und sonstige Sproßgemüse,\ncarbonyl)-phenyl-isopropyl-                             Wurzelgemüse\ninsgesamt\namidothiophosphat\nberechnet     0,05   Raps\"\nals\nlsofenphos-oxon         0-Aethyl-0-(2-isopropoxy-carbo-\nlsofenphos\nnyl)-phenyl-isopropylamido-\nphosphat\n52. Die Position „lsomethiozin\" wird mit den zugehörigen Angaben gestrichen.\n53. Die Position „Malathion\" erhält folgende Fassung:\n„Malathion              S-[1,2-bis(Aethoxycarbonyl)-                     8,0    Getreide\naethyl]-0,0-dimethyl-dithio-\n3,0    Gemüse außer Wurzelgemüse\nphosphat\ninsgesamt     0,5    Obst, Wurzelgemüse\"\nMalaoxon                S-[1,2-bis(Aethoxycarbonyl)-\naethyl]-0,0-dimethyl-monothio-\nphosphat","Nr. 18 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. April 1988                                573\n54. Bei der Position „Menazon\" wird die chemische Bezeichnung wie folgt berichtigt:\n,.0,0-Dimethyl-S-(4,6-diamino-\n1,3,5-triazin-2-yl)-methyl-dithio-\nphosphat\"\n55. Bei der Position „Mercaptodimethur-sulfoxid\" wird die chemische Bezeichnung wie folgt berichtigt:\n,.3,5-Dimethyl-4-methylsulfinyl-\nphenyl-N-methyl-carbamat\"\n56. Die Position „Metalaxyl\" erhält folgende Fassung:\n„Metalaxyl            Methyl-N-(2-methoxy-acetyl)-N-                10,0      Hopfen\n(2,6-xylyl)-alaninat                            2,0    Zitrusfrüchte\n1,0    Weintrauben\n0,2    Zitrussäfte\n0, 1   Erdbeeren, Kartoffeln. Mais, Salat,\nZuckerrüben, Zwiebeln\n0,05    andere pflanzliche Lebensmittel\"\n57. Nach der Position „Metamitron\" wird folgende Position eingefügt:\n„Metazachlor           2-Chlor-N-(2,6-dimethyl-phenyl)-                1,0    Feldsalat\nN-(1 H-pyrazol-1-ylmethyl)acet-                        Salat außer Feldsalat\n0,5\namid einschließlich Abbau- und\nReaktionsprodukte, soweit sie                   0.2    Blatt- und Sproßgemüse außer Salat\nnoch die 2,6-Dimethylanilin-                    0, 1   Ölsaat, andere pflanzliche Lebens-\ngruppe enthalten, berechnet als                        mittel\"\nMetazachlor\n58. Bei der Position „Methidation\" werden die für Hopfen angegebene Höchstmenge„ 15,0\" durch „3,0\" und die Worte\n,,Zitrusfrüchte ohne Schale\" durch „Zitrussäfte\" ersetzt.\n59. Nach der Position „Methidation\" wird folgender Hinweis eingefügt:\n„Methiocarb\n(siehe Mercapto-\ndimethur)\"\n60. Nach der Position „Methylbromid\" wird folgender Hinweis eingefügt:\n„ Methylisothiocyanat\n(siehe Dazomet)\"\n61. Bei der Position „Napropamid\" wird folgende Höchstmengenfestsetzung angefügt:\n.,0,05   andere pflanzliche Lebensmittel\"\n62. Nach der Position „Norflurazon\" wird folgende Position eingefügt:\n„Nuarimol              <1-(2-Chlorphenyl)-<1-(4-fluor-                 0, 1   Getreide\nphenyl)-5-pyrimidinmethanol\n0,05   Bananen\"\n63. Die Position „Parathionmethyl, Paraoxon-methyl\" erhält folgende Fassung:\n„Parathionmethyl       0,0-Dimethyl-0-(4-nitrophenyl)-I                1,0    Zitrusfrüchte\nmonoth1ophosphat                                0,2    Gemüse, Obst außer Zitrusfrüchte,\ninsgesamt\nZitrussäfte\nParaoxonmethyl         0.0-Dimethyl-0-(4-nitrophenyl)-\nphosphat                                        0.1     andere pflanzliche Lebensmittel\"\n64. Nach der Position „Pebulate\" wird folgende Position eingefügt:\n„ Pencycuron           1-( 4-Chlorbenzyl)-1-cyclopentyl-               0,02    alle pflanzlichen Lebensmittel\"\n3-phenylharnstoff\n65. Nach der Position „Pendimethalin'' wird folgende Position eingefügt:\n„ Pentachloranisol     Methyl-pentachlor-phenyläther                   0,01    alle pflanzlichen Lebensmittel\"\n66. Die Position „Pentachlorphenol\" erhalt folgende Fassung:\n„ Pentachlorphenol                                                     0.01   alle pflanzlichen Lebensmittel\"","574                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1988, Teil 1\n67. Nach der Position „Pentachlorphenol\" wird folgende Position eingefügt:\n„Permethrin           (3-Phenoxyphenyl)-methyl-3-                      50,0      Hopfen\n(2,2-dichlorethenyl)-2,2-dime-\n10,0      Kleie\nthylcyclopropancarboxylat\n2,0      Getreide außer Mais, Getreideerzeug-\nnisse außer Kleie, Johannisbeeren,\nKiwifrüchte, Salat\n1,0    übriges Blatt- und Sproßgemüse,\nübriges Obst\n0,5      Fruchtgemüse\n0,2     Mais, Ölsaat\n0,1     Wurzelgemüse\n0,05    Kiwifrüchte ohne Schale, Zitrussäfte,\nGewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, andere pflanzliche\nLebensmittel\"\n68. Die Position „Pirimicarb, Desmethyl-pirimicarb, Desmethyl-formamido-pirimicarb\" erhält folgende Fassung:\n„Pirimicarb            5,6-Dimethyl-2-(dimethylamino)-                   1,0     Kirschen, Salat\n4-pyrimidinyl-dimethylcarbamat\n0,5     sonstige Blatt- und Sproßgemüse,\ninsgesamt               Fruchtgemüse\nDesmethyl-pirimicarb   5,6-Dimethyl-2-( methylamino )-4-\nberechnet\npyrimidinyl-dimethylcarbamat                      0,1     Getreide\nals\nPirimicarb      0,05    Kartoffeln, Zuckerrüben\"\nDesmethyl-formamido-   5,6-Dimethyl-2-(formylmethyl-\npirimicarb             amino )-4-pyrimidinyl-dimethyl-\ncarbamat\n69. Nach der Position „Pirimiphos-methyl, N-Desaethyl-pirimiphos-methyl\" werden folgende Positionen eingefügt:\n„Polychlorterpene     Chloriertes Camphen                insgesamt       0,4     Gemüse, Obst\n(Camphechlor,         (67 bis 69 % Chlor)\n0,1     andere pflanzliche Lebensmittel\nStroban und\nandere\npolychlorierte\nTerpene)\nProchloraz            N-Propyl-N-[2-(2,4,6-trichlor-                     8,0     Bananen\nphenoxy)ethyl]-1 H-imidazol-1-\n5,0     Zitrusfrüchte\ncarboxamid einschließlich\nAbbau- und Reaktionsprodukte,                      2,0     Avocados,Mangos,Papayas\nsoweit sie noch die 2,4,6-Tri-                     0,5     Bananen ohne Schale, Champignons,\nch lorphenolgruppe enthalten,                              Getreide, Ölsaat, Zitrussäfte\nberechnet als Prochloraz\n0,2     Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse\n0,05     andere pflanzliche Lebensmittel\nProcymidon            3-(3,5-Dichlorphenyl)-1 ,5-dime-                100,0      Hopfen\nthyl-3-azabicyclo[3.1.0]hexan-\n10,0      Erdbeeren\n2,4-dion\n5,0     Weintrauben\n4,0     Kiwifrüchte\n1,0     Fruchtgemüse, Gewürze, Ölsaat,\nRohkaffee, Salat, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse\n0,2     Erdnüsse, Zwiebeln\n0,1     andere pflanzliche Lebensmittel\"\n70. Bei der Position „Propiconazol\" wird in der letzten Spalte vor dem Wort „Getreide\" das Wort „Bananen,\" eingefügt.\n71. Die Position „Propoxur\" erhält folgende Fassung:\n„Propoxur              2-lsopropoxy-phenyl-N-methyl-                    50,0      Hopfen\ncarbamat\n3,0     Gemüse, Obst\n0,05    andere pflanzliche Lebensmittel\"","Nr. 18 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. April 1988                                 575\n72. Nach der Position „Propoxur\" wird folgende Position eingefügt:\n„Propylenthioharnstoff  4-Methyl-2-imidazolidinthion                       0,05  alle pflanzlichen Lebensmittel\"\n(PTU)\n73. Bei der Position „Pyrazophos\" wird in der letzten Spalte das Wort ,,,Möhren\" gestrichen.\n74. Bei der Position „Pyrethrine\" werden die chemischen Bezeichnungen von Cyclethrin und Furethrin wie folgt\nberichtigt:\n,,Ester der 2,2-Dimethyl-3-(2-\nmethyl-prop-1-en-yl)-cyclopro-\npancarbonsäure mit 2-(Cyclo-\npent-2-en-yl)-4-hydroxy-3-\nmethyl-cyclopent-2-en-1-on\"\n,,Ester der 2,2-Dimethyl-3-(2-\nmethyl-prop-1-en-yl)-cyclopro-\npancarbonsäure mit 2-Furfuryl-\n4-hydroxy-3-methyl-cyclopent-2-\nen-1-on\"\n75. Nach der Position „Pyridinitril\" wird folgende Position eingefügt:\n„Quinalphos             0,0-Diethyl-0-(2-chinoxalyl)-thio-                 0,2    Zitrusfrüchte\nphosphat                                                  Kernobst\n0,1\n0,02   Zitrussäfte\"\n76. Bei der Position „Quintozen\" wird folgende Höchstmengenfestsetzung vor den bisherigen eingefpgt:\n,, 1,0     Bananen\"\n77. Die Position „Schwefel\" erhält folgende Fassung:\n„Schwefel                                                              100,0      Hopfen\n50,0    Gemüse außer Wurzelgemüse, Obst,\nGewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, Ölsaat\"\n78. Die Position „2,4,5-T\" erhält folgende Fassung:\n„2,4,5-T                (2,4,5-Trichlorphenoxy)-essig-     insgesamt       0,05   alle pflanzlichen Lebensmittel\"\neinschließlich          säure                              berechnet\nSalze und Ester                                            als\n2,4,5-T\n79. Bei der Position „TCA\" wird die chemische Bezeichnung wie folgt berichtigt:\n,,Trichloressigsäure(-Na),\nNatriumtrichloracetat\"\n80. Bei der Position „Terbacil\" wird in der letzten Spalte nach dem Wort „Kernobst\" das Wort,,, Steinobst\" eingefügt.\n81. Bei der Position „Tetradifon\" wird in der letzten Spalte hinter dem Wort „Gemüse\" das Komma gestrichen.\n82. Die Position „Thiabendazol\" erhält folgende Fassung:\n„Thiabendazol           2-( 4 ·-Thiazolyl)-benzimidazol                    4,0    Kartoffeln, gewaschen\n3,0    Kernobst\n1 ,0  Kohl, Raps\n0,2    Getreide\nO, 1   andere pflanzliche Lebensmittel außer\nBananen und Zitrusfrüchten\"\n83. Die Position „Thiochinox\" wird mit den zugehörigen Angaben gestrichen.\n84. Nach der Position „Thiram\" wird folgende Position eingefügt:\n„Tolclofosmethyl        0 ,0-Dimethyl-0-( 4-methyl-2,6-                     1,0   Salat\ndichlorphenyl)-thiophosphat\n0,1    Radieschen\n0,05   Kartoffeln\"","576                                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1988, Teil 1\n85. Die Position „Toxaphen\" erhält folgende Fassung:\n„Toxaphen\n(Camphechlor)\n(siehe bei\nPolychlorterpene)\"\n86. Die Position „Triadimefon, Triadimenol\" erhält folgende Fassung:\n„Triadimefon                       1-(4-Chlorphenoxy)-3,3-dime-                                            15,0           Hopfen\nthyl-1-( 1,2,4-triazol-1-yl)-2-                                                         Weintrauben\n3,0\nbutanon\ninsgesamt                  0,5          Getreide, Gurken, Kernobst, Paprika,\nTriadimenol                         1-(4-Chlorphenoxy)-3,3-dime-                                                           Tomaten\nthyl-1-( 1,2,4-triazol-1-yl)-2-                                            0,2          Erdbeeren\nbutanol\n0, 1         Rohkaffee,\nandere pflanzliche Lebensmittel\"\n87. Die Position „Triforin\" erhält folgende Fassung:\n„Triforin                          1,4-bis(2,2,2-Trichlor-1-form-                                           50,0           Hopfen\namido-ethyl)-piperazin                                                                  Beerenobst, Kernobst, Steinobst\n1,5\n1,0          Gurken, Weintrauben\n0,5          Tomaten\n0,2          Getreide\"\n88. Die Position „Vinclozolin\" erhält folgende Fassung:\n„Vinclozolin                       3-(3,5-Dichlorphenyl)-5-methyl-                                          40,0           Hopfen\n5-vinyl-1,3-oxazolidin-2,4-dion\n10,0           Kiwifrüchte ohne Schale, Raps\neinschließlich Abbau- und Reak-\ntionsprodukte, soweit sie noch                                             8,0          Erdbeeren\n3,5-Dichloranilin enthalten,                                               5,0          Salat, Weintrauben\nberechnet als Vinclozolin\n3,0          Chinakohl\n2,0          frische Bohnen, Chicoree, Tomaten\n1,0          Kiwifrüchte\n0,5          Kirschen\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\"\n89. Die Fußnote*) erhält folgende Fassung:\n,, ') Die Hochstmengen beziehen sich auf das Frischgewicht der Lebensmittel.\nBei Gewurzen. Tee. teeähnlichen Erzeugnissen, Hopfen und Lebensmitteln, die in der Liste als Trockenerzeugnisse aufgeführt werden (Trockenkartoffeln, Trocken-\ngemuse, Trockenobst usw ), beziehen sie sich auf das getrocknete Erzeugnis.\nFur we1terverarbe1tete Lebensmittel gelten, sofern keine speziellen Höchstmengen für sie festgesetzt sind, die Höchstmengenregelungen der Lebensmittel, aus denen sie\nhergestellt werden Wenn sich der Ruckstandsgehalt durch die We1terverarbe1tung erhöht. gilt als Hochstrnenge der !ur das zur Herstellung verwendete Lebensmittel\nfestgesetzte Wert zuzuglich der durch die Weiterverarbeitung eingetretenen Erhöhung.·\n90. In der Fußnote**) werden unter Buchstabe c nach dem Wort „Zitrusfrüchte\" die Worte ,,(mit Schale)\" gestrichen;\nBuchstabe d erhält folgende Fassung:\n,,d) Getreide·\nBuchweizen. Gerste. Hafer. Hirse. Mais. Roggen. Rohreis (Paddy-Reis). Sorghum. Trit1cale. Weizen und anderes Getreide:\".\n(5) Anlage 3 Liste B der in Absatz 1 bezeichneten Verordnung wird wie folgt geändert:\n1. Die Position „Chlordan\" erhält folgende Fassung:\n„Chlordan                           1,2,4,5,6,7,8,8-Octachlor-                                                 0,05         Gewürze, Tee, teeähnliche\n3a ,4, 7, 7 a-tetrahyd ro-4, 7-endo-                                                     Erzeugnisse\nmethano-indan\n0,02         Getreide\n0,01         andere pflanzliche Lebensmittel\"\n2. Bei der Position „DDT, 000, ODE und deren Isomeren\" werden in der letzten Spalte die Worte „Zitrusfrüchte ohne\nSchale,\" durch das Wort „Zitrussäfte\" ersetzt; das Wort „Bananen\" wird gestrichen.","Nr. 18 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. April 1988                                                                        577\n3. Die Position „HCH-lsomere außer Lindan\" erhält folgende Fassung:\n„HCH-lsomere                       Hexachlorcyclohexan-Isomere                    insgesamt                  0,2          Kakaokerne, Gewürze, Rohkaffee,\neinschließlich                     außer gamma-Hexachlorcyclo-                                                            Tee, teeähnliche Erzeugnisse\nB-HCH-aber                         hexan                                                                     0, 1         Ölsaat\nohne Lindan\n0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\naußer Getreide\nf-,-HCH                            beta-1,2,3,4,5,6-Hexachlor-                                               0,02         Kakaokerne\"\ncyclohexan\n4. Nach der Position „HCH-lsomere einschließlich ß-HCH aber ohne Lindan\" wird folgendes eingefügt:\n,,n-HCH und B-HCH                  alpha-1,2,3,4,5,6-Hexachlor-                   insgesamt                  0,02         Getreide\"\ncyclohexan\nbeta-1,2,3,4,5,6-Hexachlor-\ncyclohexan\n5. Die Position „Schwefelkohlenstoff\" erhält folgende Fassung:\n„ Schwefelkohlenstoff              Kohlenstoffdisulfid                                                        0, 1         Getreide\n0,05         Getreideerzeugnisse,\nandere pflanzliche Lebensmittel\"\n6. Die Position „Tetrachlorkohlenstoff\" erhält folgende Fassung:\n,, T etrachlorkohlen-                                                                                         0, 1         Getreide\nstoff\n0,01         Getreideerzeugnisse,\nandere pflanzliche Lebensmittel\"\n7. Die Position „Arsenverbindungen, Bleiverbindungen, Cadmiumverbindungen, Quecksilberve.rbindungen, Selen-\nverbindungen\" wird mit den zugehörigen Angaben gestrichen.\n8. Die Fußnote *·) erhält folgende Fassung:\n,, ') Die Hochstmengen beziehen sich auf das Fnschgew1cht der Lebensmittel.\nBei Gewurzen. Tee. teeahnhchen Erzeugnissen. Hopfen und Lebensmitteln. die rn der Liste als Trockenerzeugnisse aufgefuhrt werden (TrocKenkartoffeln. Trocken-\ngemuse. Trockenobst usw.). beziehen sie sich auf das getrocknete Erzeugnis.\nFur weiterverarbeitete Lebensmittel gelten. sofern kerne speziellen Hochstmengen !ur sie festgesetzt srnd. die Hochstmengenregelungen der Lebensmittel. aus denen sie\nhergestellt werden. Wenn sich der Ruckstandsgehalt durch die We1terverarbe1tung erhöht. gilt als Hochstmenge der fur das zur Herstellung verwendete Lebensmittel\nfestgesetzte Wert zuzugl1ch der durch die We1terverarbe1tung eingetretenen Erhohung.\"\n9. In der Fußnote **) werden unter Buchstabe c nach dem Wort „Zitrusfrüchte\" die Worte ,,(mit Schale)\" gestrichen;\nBuchstabe d erhält folgende Fassung:\n„d) Getreide\nBuchweizen. Gerste. Hafer. Hirse. Mais. Roggen. Rohreis (Paddy-Reis). Sorghum. Tnt1cale Weizen una anderes Getre18e\".\n(6) Anlage 4 der in Absatz 1 bezeichneten Verordnung wird wie folgt geändert:\n1. Nach der Position „Phosphide\" wird folgende Position eingefügt:\n„ Polychlorterpene                  Chloriertes                                     insgesamt                  5,0''\n(Camphechlor,                       Camphen\nStroban und andere                  (67 bis 69 % ) Chlor\npolychlonerte Terpene)\n2. Die Position „Camphechlor\" wird durch folgenden Hinweis ersetzt:\n,.Camphechlor\n(Toxaphen)\n(siehe bei Polychlor-\nterpene)\"\n(7) Nach Anlage 4 der in Absatz 1 bezeichneten Verordnung wird folgende Anlage 5 eingefügt:\n„Anlage 5\n(zu § 4 Abs. 3 Satz 1)\n1.   Methylbromid (Brom-methan)\n2.   Schwefelkohlenstoff\n3.   Tetrachlorkohlenstoff\n4.   Blausäure\n5.   Phosphorwasserstoff\".","578                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1988, Teil 1\nArtikel 2\nBekanntmachung\nDer Bundesminister für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit kann den Wortlaut der Pflanzenschutzmittel-\nHöchstmengenverordnung in der vom Inkrafttreten dieser Änderungsverordnung an geltenden Fassung im Bundes-\ngesetzblatt bekanntmachen.\nArtikel 3\nBerlin-Klausel\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 11 des Gesetzes zur\nGesamtreform des Lebensmittelrechts vom 15. August 1974 (BGBI. 1 S. 1945) auch im Land Berlin.\nArtikel 4\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 25. April 1988\nDer Bundesminister\nfür Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit\nIn Vertretung\nChory\nDer Bundesminister\nfür Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit\nDr. Klaus Töpfer"]}