{"id":"bgbl1-1988-14-5","kind":"bgbl1","year":1988,"number":14,"date":"1988-04-07T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1988/14#page=6","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1988-14-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1988/bgbl1_1988_14.pdf#page=6","order":5,"title":"Dritte Verordnung zur Änderung der Fleisch-Verordnung","law_date":"1988-03-25T00:00:00Z","page":482,"pdf_page":6,"num_pages":2,"content":["482          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1988, Teil 1\nDritte Verordnung\nzur Änderung der Fleisch-Verordnung\nVom 25. März 1988\nAuf Grund des § 12 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 3\ndes Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes vom\n15. August 1974 (BGBI. 1 S. 1945, 1946) wird im Einver-\nnehmen mit den Bundesministern für Ernährung, Landwirt-\nschaft und Forsten und für Wirtschaft mit Zustimmung des\nBundesrates verordnet:\nArtikel 1\nAnlage 1 der zuletzt durch § 7 Abs. 4 der Verordnung\nvom 10. Juli 1984 (BGBI. 1 S. 897) geänderten Fleisch-\nVerordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom\n21. Januar 1982 (BGBI. 1 S. 89) wird wie folgt geändert:\n1. Die Nummern 11 und 12 erhalten die aus der Anlage zu\ndieser Verordnung ersichtliche Fassung.\n2. Die aus der Anlage zu dieser Verordnung ersichtliche\nNummer 20 wird angefügt.\nArtikel 2\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überlei-\ntungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 11 des Gesetzes\nzur Gesamtreform des Lebensmittelrechts vom 15. August\n1974 (BGBI. 1 S. 1945) auch im Land Berlin.\nArtikel 3\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung ir.1\nKraft.\nBonn, den 25. März 1988\nDer Bundesminister\nfür Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit\nRita Süssmuth","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 7. April 1988                                         483\nAnlage\n(ZU Artikel 1)\nStoff\nEWG-            Verwendungszweck                    Höchstmengen\nKenntlich-\nNr.                       Nummer       Verwendungsbedingungen                                                 machung\n2            3                      4                                 5                          6\n11  Glyoxal                        für die Herstellung von Kunst-    a) Glyoxal:\nGlutardialdehyd                därmen aus Rinderspalthäu-           ein Kilogramm dieser Kunst-\nten, die bei Fleischerzeugnis-       därme darf beim Inverkehr-\nsen verwendet werden und             bringen höchstens 0,2 Gramm\nzum Mitverzehr bestimmt oder         chemisch nicht gebundenes\ngeeignet sind; Glyoxal und           Glyoxal oder 0,2 Gramm\nGlutardialdehyd dürfen nicht         chemisch nicht gebundenen\ngleichzeitig verwendet werden        Formaldehyd enthalten\nb) Glutardialdehyd:\nein Kilogramm dieser Kunst-\ndärme darf beim Inverkehr-\nbringen nicht mehr als 0, 1 Milli-\ngramm ungebundenen Glu-\ntardialdehyd und nicht mehr\nals 1,8 Gramm gebundenen\nGlutardialdehyd enthalten\n12 wäßrige Kondensate,             wie Nummer 11                     wie Nummer 11 a\ndie durch Verschwelen\nvon Sägespänen unter\nLuftzutritt und durch\nVerdichtung des Kon-\ndensationsproduktes\ngewonnen sind\n20  Agar-Agar             E 406    bei in luftdicht verschlossenen   Zusatzmenge:\nPackungen oder Behältnissen       nicht mehr als 10 Gramm auf\nerhitzten, tafelfertig zubereite- ein Kilogramm Fleisch- und\nten Fleischerzeugnissen zum       Fettmenge\nGelieren des austretenden\nFleischsaftes"]}