{"id":"bgbl1-1987-5-1","kind":"bgbl1","year":1987,"number":5,"date":"1987-01-22T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1987/5#page=1","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1987-5-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1987/bgbl1_1987_5.pdf#page=1","order":1,"title":"Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel/zur Kauffrau im Einzelhandel","law_date":"1987-01-14T00:00:00Z","page":153,"pdf_page":1,"num_pages":46,"content":["153\nBundesgesetzblatt\nTeil 1                                                          Z 5702 A\n1987                                  Ausgegeben zu Bonn am 22. Januar 1987                                                                         Nr. 5\nTag                                                                     Inhalt                                                             Seite\n14. 1. 87       Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel/zur Kauffrau im Einzelhandel                                  153\nneu: 806-21-1-141\n15. 1. 87       Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Elektroberufen und zum Kommunikations-\nelektroniker/zur Kommunikationselektronikerin im Bereich der Deutschen Bundespost ............. .                               199\nneu: 806-21-1-142\nHinweis auf andere Verkündungsblätter\nRechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  270\nVerordnung\nüber die Berufsausbildung\nzum Kaufmann im Einzelhandel/zur Kauffrau im Einzelhandel *)\nVom 14. Januar 1987\nAuf Grund des § 25 des Berufsbildungsgesetzes vom                                1. Der Ausbildungsbetrieb:\n14. August 1969 (BGBI. 1 S. 1112), der zuletzt durch § 24\na) Stellung des Einzelhandels in der Gesamtwirtschaft,\nNr. 1 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBI. 1\nS. 2525) geändert worden ist, wird im Einvernehmen mit                                  b) Struktur des Einzelhandels,\ndem Bundesminister für Bildung und Wissenschaft ver-                                    c) Stellung des Ausbildungsbetriebs am Markt,\nordnet:\nd) Organisation des Ausbildungsbetriebs, -\n§ 1\ne) Berufsbildung,\nStaatliche Ane~kennung des Ausbildungsberufes\nf) Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und\nDer Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel/Kauf-                                    rationelle Energieverwendung,\nfrau im Einzelhandel wird staatlich anerkannt.                                          g) Warenwirtschaft;\n§2                                            2. Beschaffung:\nAusbildungsdauer                                             a) Einkaufsplanung,\nDie Ausbildung dauert 3 Jahre.                                                      b) Einkaufsabwicklung;\n3. Lagerung:\n§3                                                a) Warenannahme,\nAusbildungsberufsbild                                            b) Warenlagerung,\n(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens                                  c) Bestandsüberwachung;\ndie folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:\n4. Absatz:\n*) Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 25 des Berufs-     a) Verkaufsvorbereitung,\nbildungsgesetzes. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte, von der\nStändigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutsch-     b) Beratung und Verkauf,\nland beschlossene Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden demnächst als\nBeilage zum Bundesanzeiger veröffentlicht.                                           c) Verkaufsabrechnung,","154                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nd) Werbung und Verkaufsförderung,                        bildungsplan zu erstellen. Dabei ist ein Sortiment nach§~\nAbs. 2 zu berücksichtigen.\ne) Warensortimente;\n5. Personalwesen;\n§6\n6. Rechnungswesen.\nBerichtsheft\n(2) Bei der Vermittlung der Fertigkeiten und Kenntnisse\nnach Absatz 1 ist ein in Breite und Tiefe ausreichendes        Der Auszubildende hat ein Berichtsheft in Form eines\nSortiment, insbesondere eines der folgenden Fachberei-      Ausbildungsnachweises zu führen. Ihm ist Gelegenheit zu\nche, zugrundezulegen. Es können auch andere Sorti-          geben, das Berichtsheft während der Ausbildungszeit zu\nmente zugrundegelegt werden, wenn die zu vermittelnden      führen. Der Ausbildende hat das Berichtsheft regelmäßig\nFertigkeiten und Kenntnisse in Breite und Tiefe gleich-     durchzusehen.\nwertig sind:\n1. Bürowirtschaft,                                                                       §7\n2. Diät- und Reformwaren,                                                         Zwischenprüfung\n3. Elektrogeräte,                                             (1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwi-\n4. Foto, Kino, Video,                                      schenprüfung durchzuführen. Sie soll in der Mitte des\nzweiten Ausbildungsjahres stattfinden.\n5. Hausrat, Glas, Porzellan,\n(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der\n6. Heimwerkerbedarf und Werkzeuge,\nAnlage 1 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fer-\n7. Kosmetik, Körperpflege,                                tigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschul-\n8. Kraftfahrzeuge, Teile und Zubehör,                     unterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen zu ver-\nmittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung\n9. Lebensmittel,                                          wesentlich ist.\n10. Lederwaren,\n(3) Die Zwischenprüfung ist schriftlich anhand praxisbe-\n11 . Medizintechnischer und Sanitätsfachhandel,             zogener Fälle oder Aufgaben in insgesamt höchstens 180\n12. Pflanzen und Gartenbedarf,                              Minuten in den folgenden Prüfungsfächern durchzuführen:\n13. Rundfunk, Fernsehen, Video,                             1. Einzelhandelsbetriebslehre/Rechnungswesen,\n14. Schuhe,                                                 2. Ware und Verkauf,\n15. Spielwaren,                                             3. Wirtschafts- und Sozialkunde.\n16. Sportartikel,                                              (4) Die in Absatz 3 genannte Prüfungsdauer kann ins-\nbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche\n17. Textil, Bekleidung,\nPrüfung in programmierter Form durchgeführt wird.\n18. Uhren, Schmuck, Juwelen, Gold- und Silberwaren,\n19. Wohnbedarf,\n§8\n20. Zoofachhandel.\nAbschlußprüfung\n§4                                  (1) Die Abschlußprüfung erstreckt sich auf die in den\nAnlagen aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie\nAusbildungsrahmenplan                      auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff,\nDie Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 3 sollen nach     soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.\nder in der Anlage 1 enthaltenen Anleitung zur sachlichen        (2) Die Prüfung ist in den Prüfungsfächern Einzelhan-\nund zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbil-     delsbetriebslehre, Ware und Verkauf sowie Wirtschafts-\ndungsrahmenplan) vermittelt werden. Hierbei sind die        und Sozialkunde schriftlich und im Prüfungsfach Prakti-\ngrundlegenden und warengruppenspezifischen Besonder-        sche Übungen mündlich durchzuführen.\nheiten eines Fachbereichs des Einzelhandels zu berück-\nsichtigen. Als grundlegende Besonderheiten eines Fach-          (3) In der schriftlichen Prüfung soll der Prüfling in den\nbereichs kommen insbesondere die in Anlage 2 aufgeführ-     nachstehend genannten Prüfungsfächern je eine Arbeit\nten Fertigkeiten und Kenntnisse in Betracht. Eine vom       anfertigen:\nAusbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeit-       1 . Prüfungsfach Einzelhandelsbetriebslehre:\nliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere\nzulässig, soweit eine berufsfeldbezogene Grundbildung            In 120 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufga-\nvorausgegangen ist oder betriebspraktische Besonderhei-          ben oder Fälle insbesondere aus folgenden Gebieten\nten die Abweichung erfordern.                                    bearbeiten:\na) Betrieb, Beschaffung, Lagerung,\n§5                                   b) Rechnungswesen, Warenwirtschaft.\nAusbildungsplan                             Dabei soll er zeigen, daß er grundlegende Fertigkeiten\nund Kenntnisse der Planung, Steuerung und Kontrolle\nDer Ausbildende hat unter Zugrundelegung des Aus-             der Warenbewegungen, des Personaleinsatzes, der\nbildungsrahmenplans für den Auszubildenden einen Aus-            Kosten sowie der Arbeitsorganisation erworben hat.","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                                    155\n2. Prüfungsfach Ware und Verkauf:                                der Ermittlung des Ergebnisses für dieses Prüfungsfach\nsind die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit und der münd-\nIn 120 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Auf-\nlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu ge-\ngaben oder Fälle insbesondere aus folgenden Gebie-\nwichten.\nten bearbeiten:\n(7) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses haben\na) Werbung und Verkaufsförderung,\ndie Prüfungsfächer Ware und Verkauf sowie Praktische\nb) Warensortimente, Beratung und Verkauf.                   Übungen gegenüber jedem der übrigen Prüfungsfächer\nEr soll dabei zeigen, daß er die Bedarfs- und Sorti-        das doppelte Gewicht.\nmentsstrukturen sowie die Fachbegriffe kennt und eine          (8) Zum Bestehen der Abschlußprüfung müssen im\nqualitäts- und verwendungsbezogene Kundenberatung           Gesamtergebnis und in mindestens 2 der in Absatz 3 Nr. 1\ndurchführen kann.                                           bis 3 genannten Prüfungsfächer mindestens ausreichende\n3. Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde:                    Prüfungsleistungen erbracht werden. Werden die Prü-\nfungsleistungen in einem Prüfungsfach mit „ungenügend\"\nIn 90 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufga-      bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden.\nben oder Fälle aus der Berufs- und Arbeitswelt bearbei-\nten und dabei zeigen, daß er allgemeine wirtschaftliche\n§9\nund gesellschaftliche zusammenhänge der Berufs- und\nArbeitswelt darstellen und beurteilen kann.                               Aufhebung von Vorschriften\nDie bisher festgelegten Berufsbilder, Berufsbildungs-\n(4) Die in Absatz 3 genannte Prüfungsdauer kann ins-\npläne und Prüfungsanforderungen für die Lehrberufe Ein-\nbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche\nzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau und Fach-\nPrüfung in programmierter Form durchgeführt wird.\nkaufmann im Radiohandel/Fachkauffrau im Radiohandel\nsind vorbehaltlich des § 10 nicht mehr anzuwenden.\n(5) Das Prüfungsfach Praktische Übungen ist in Form\neines Prüfungsgesprächs zu prüfen. Der Prüfling soll unter\nBerücksichtigung der warengruppenspezifischen Beson-                                         § 10\nderheiten auf Grund ihm mit angemessener Vorberei-                                 Übergangsregelung\ntungszeit gestellter Aufgaben zeigen, daß er betriebsprak-\ntische Vorgänge und Problemstellungen bearbeiten kann.               Auf Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkrafttreten\nDafür kommen insbesondere folgende Bereiche in                  dieser Verordnung bestehen, sind die bisherigen Vor-\nBetracht: Kundenberatung, Gebrauchsnutzen der Ware,             schriften weiter anzuwenden, es sei denn, die Vertragspar-\nMängelfeststellung, Reklamation, Qualitätsbeurteilung,          teien vereinbaren während der ersten zwei Ausbildungs-\nLagerung, Verkaufsförderung und -werbung, Beschaffung           jahre die An~endung der Vorschriften dieser Verordnung.\nund Warenwirtschaft. Die mündliche Prüfung soll für den\neinzelnen Prüfling nicht länger als 30 Minuten dauern.                                       § 11\nBerlin-Klausel\n(6) Sind in der schriftlichen Prüfung die Prüfungsleistun-\ngen in bis zu 2 Fächern mit „mangelhaft\" und in den                 Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Über-\nübrigen Fächern mit mindestens „ausreichend\" bewertet            leitungsgesetzes in Verbindung mit § 112 des Berufs-\nworden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermes-         bildungsgesetzes auch im Land Berlin.\nsen des Prüfungsausschusses in einem der mit „mangel-\nhaft\" bewerteten Fächer die schriftliche Prüfung durch eine                                 § 12\nmündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen,                                       Inkrafttreten\nwenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag\ngeben kann. Das Fach ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei              Diese Verordnung tritt am 1. August 1987 in Kraft.\nBonn, den 14. Januar 1987\nDer Bundesminister für Wirtschaft\nIn Vertretung\nSchlecht","156                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil  1\nAnlage 1\n(zu§ 4)\nAusbildungsrahmenplan\nfür die Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel/zur Kauffrau im Einzelhandel\nLfd.           Teil des                                                          zu vermitteln im\nNr.   Ausbildungsberufsbildes zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse     Ausbildungshalbjahr\n1 2     3      4     5 6\n1               2                                 3                                  4\n1     Der Ausbildungs-\nbetrieb\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1)\n1.1   Stellung des Einzel-    a)    die Aufgabe und Bedeutung des\nhandels in der                Einzelhandels im Rahmen der\nGesamtwirtschaft              Gesamtwirtschaft beschreiben            X\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe a)            b)    die Leistungen gegenüber dem\nVerbraucher beschreiben                 X\n1.2   Struktur des Einzel-    a)    die verschiedenen Branchen des\nhandels                       Einzelhandels nennen, typische\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1             Merkmale der Branche des Ausbil-\nBuchstabe b)                  dungsbetriebes beschreiben              X X\nb)    Betriebsformen des Einzelhandels\nnach Sortiment, Verkaufsform und\nPreispolitik beschreiben                  X\n1.3   Stellung des Aus-       a)    den Kundenkreis mit seinem Ver-\nbildungsbetriebes             brauchsverhalten und seinen Ein-\nam Markt                      kaufsgewohnheiten beschreiben                   X\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe c)            b)    Einflüsse des Standorts auf die\nStellung des Ausbildungsbetrie-\nbes am Markt beschreiben                               X\nc)    die Situation des Ausbildungsbe-\ntriebes gegenüber seinen Mit-\nbewerbern erläutern; Gründe und\nZiele der Konkurrenzbeobachtung\ndarlegen; die Konkurrenz beob-\nachten                                                 X     X\nd)    Lage, Größe, Verkaufsform und\ndas Angebot von Konkurrenten\nbeschreiben                                     X\ne)    den Einfluß der Verkaufsform, der\nSortimentspolitik, der Preispolitik\nund der Verkaufsraumgestaltung\nauf die Wettbewerbssituation\nerläutern                                              X     X\nf)   Konsequenzen aus der Konkur-\nrenzbeobachtung nennen, Maß-\nnahmen vorschlagen                                           X","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                        157\nLfd.          Teil des                                                           zu vermitteln im\nNr.  Ausbildungsberufsbildes    zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse    Ausbildungshalbjahr\n1  2     3      4     5 1 6\n1                2                                   3                                 4\n1.4  Organisation des Aus-      a)   die Betriebsform und die Rechts-\nbildungsbetriebes               form beschreiben                       X\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nb)   Aufbau des Ausbildungsbetriebes\nBuchstabe d)\nsowie Aufgaben und Zuständig-\nkeiten der einzelnen Funktions-\nbereiche und Arbeitsplätze\nbeschreiben                            X\nc)   Arbeitsabläufe im Ausbildungsbe-\ntrieb beschreiben                         X\nd)   die im Ausbildungsbetrieb gel-\ntende Betriebsordnung beschrei-\nben und anwenden                       X\ne)   Vollmachten und Weisungsbefug-\nnisse im Ausbildungsbetrieb\nbeschreiben                            X\nf)  die für den Ausbildungsbetrieb\nwichtigen Behörden und Organi-\nsationen der Arbeitgeber und\nArbeitnehmer nennen                       X\n1.5  Berufsbildung              a)   rechtliche Vorschriften der-Berufs-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1               bildung nennen                         X\nBuchstabe e)\nb)   die eigene Ausbildung mit der\nAusbildungsordnung, dem Berufs-\nausbildungsvertrag und dem betrieb-\nliehen Ausbildungsplan verglei-\nchen und Besonderheiten erklären       X\nc)   Rechte und Pflichten des Ausbil-\ndenden und des Auszubildenden\nbeschreiben                            X\nd)   die wesentlichen inner-, Ober- und\naußerbetrieblichen Fort- und Wei-\nterbildungsmöglichkeiten nennen           X\ne)   für die Aus- und Weiterbildung\nwichtigen Fachbücher, Fachzeit-\nschritten und sonstige Ausbil-\ndungsmltt~ nennen                         X\nf)  berufliche Aufstiegsmöglichkeiten\nbeschreiben                               X\n1.6  Arbeitsschutz,             a)   berufsbezogene Arbeitssch utzvor-\nArbeitssicherheit,              schritten in Gesetzen und Verord-\nUmweltschutz und                nungen nennen                          X\nrationelle Energiever-\nwendung                    b)   Unfallverh ütungsvorsch ritten der\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1               Berufsgenossenschaft nennen            X\nBuchstabe f)               c)   Unfallgefahren bei der Arbeit nen-\nnen und Maßnahmen zu ihrer Ver-\nhütung erläutern                       X","158                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nzu vermitteln im\nLfd.         Teil des                                                      Ausbildungshalbjahr\nNr. Ausbildungsberufsbildes zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1 2     3      4     5 6\n1              2                                 3                                4\nd)    wesentliche Vorschriften über\nBrandverhütung und Brandschutz-\neinrichtungen für den jeweiligen\nTätigkeitsbereich nennen              X\ne)    Verhalten bei Unfällen und\nBränden beschreiben                   X\nf)   betriebsbedingte Umweltbelastun-\ngen nennen und zu ihrer Vermei-\ndung beitragen                        X\ng)    die im Ausbildungsbetrieb verwen-\ndeten Energiearten nennen und\nMöglichkeiten rationeller Energie-\nverwendung im beruflichen Einwir-\nkungs- und Beobachtungsbereich\nanführen                              X\n1.7 Warenwirtschaft         a)   Waren- und Datenfluß im Ausbil-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1             dungsbetrieb darstellen                                      X\nBuchstabe g)\nb)   Ziele und Aufgaben der_Warenwirt-\nschaft des Ausbildungsbetriebes\nbeschreiben und die Möglichkei-\nten der Unterstützung durch lnfor-\nmationstechnologien nennen                                   X\nc)   Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze\nbeschreiben, die in die Warenwirt-\nschaft des Ausbildungsbetriebes\neinbezogen sind                                              X\nd)    Bedeutung einer artikelgenauen\nund zeitnahen Erfassung der\nWarenbewegung für die Steuerung\nund Kontrolle des Warenflusses\nund des Personaleinsatzes\nbeschreiben                                                  X\ne)    warenwirtschaftliche Berichte im\nHinblick auf ausgewählte betrieb-\nliehe Kennziffern beschreiben                                X\nf)   Bedeutung des Einsatzes der\nDatenverarbeitung für die Erfas-\nsung, Speicherung, Verarbeitung\nund Übertragung von lnformatio-\nnen im Ausbildungsbetrieb\nbeschreiben                                                  X\ng)    Geräte zur Erfassung betrieblicher\nDaten nennen, ihren Einsatz und\ndie Verwendung der Daten für\nunterschiedliche Formen der\nWarenwirtschaft beschreiben und\nerforderliche Fachbegriffe und\nAbkürzungen erläutern                                        X","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                      159\nLfd.         Teil des                                                            zu vermitteln im\nNr.  Ausbildungsberufsbildes    zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse    Ausbildungshalbjahr\n1  2     3      4     5 6\n1               2                                    3                                 4\n2    Beschaffung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 2)\n2.1  Einkaufsplanung            a)   Bedeutung der Bedarfsermittlung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 2               erläutern, Ablauf und Hilfsmittel\nBuchstabe a)                    beschreiben; Entscheidungshilfen\nfür eine gezielte Warendisposition\nnennen; Bestimmungsfaktoren zur\nFestlegung von Einkaufsmengen\nund Bestellzeitpunkten erklären;\nbei der Bedarfsermittlung mitwirken                    X     X\nb)   Bezugsquellen für Waren des Aus-\nbildungssortiments nennen                              X\nc)   betriebsinterne und betriebsex-\nterne Informationen, insbesondere\nwarenwirtschaftliche Daten, Fach-\npublikationen und Informationen\nvon Herstellern, Groß- und Außen-\nhändlern, fOr die Warenbeschaf-\nfung nutzen                                            X\nd)   gesetzliche und branchenspezi-\nfische Regelungen für Lieferung\nund Zahlung beschreiben                         X\ne)   branchenspezifische Möglichkei-\nten von Verpackung und Transport\nnennen                                                 X\n2.2  Einkaufsabwicklung         a)   Zusammenarbeit zwischen Ein-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 2               kauf, Verkauf und Lager bei der\nBuchstabe b)                    Einkaufsabwicklung beschreiben                         X\nb)   Angebote einholen und beim\nSchriftverkehr mitwirken                               X\nc)   Angebote hinsichtlich Art,\nBeschaffenheit, Qualität der Ware,\nMenge, Preis, Verpackungskosten,\nLieferzeit, Liefer- und Zahlungsbe-\ndingungen beschreiben und mit-\neinander vergleichen                                   X\nd)   für die Beschaffung wichtige Ver-\neinbarungen, insbesondere Kredit\nund Zielkauf, Skonto, Eigentums-\nvorbehalt, Gerichtsstand, Lieferter-\nmin, Versand-, Verpackungs- und\nTransportkosten, erläutern                             X\ne)   branchenübliche Bestellverfahren\nerläutern, Bestellungen vorschla-\ngen und unter Anleitung durchfüh-\nren; Liefertermine, Preise und Ein-\nkaufskonditionen überwachen                            X","160                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.                                                                         zu vermitteln im\nTeil des                                                      Ausbildungshalbjahr\nNr. Ausbildungsberufsbildes zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1 2     3      4     5 6\n1              2                                 3                                4\n3    Lagerung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 3)\n3.1  Warenannahme            a)   Aufgaben und Arbeitsablauf der\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 3            Warenannahme beschreiben               X\nBuchstabe a)\nb)   betriebliche Regelungen und\nrechtliche Vorschriften anwenden       X\nc)   Waren annehmen, Verpackung auf\nTransportschäden kontrollieren,\nBeschaffenheit der Waren über-\nprüfen, Schäden und offene\nMängel an der Ware feststellen,\nbetriebsübliche Maßnahmen unter\nAnleitung ergreifen, beim dazuge-\nhörigen Schriftverkehr mitwirken       X\nd)   Bestellung mit Lieferschein und\nWareneingang nach Art, Menge\nund Preis vergleichen, Abweichun-\ngen melden, Ware weiterleiten          X\ne)   Ziele und Möglichkeiten einer arti-\nkelgenauen und zeitnahen Erfas-\nsung der Wareneingänge\nbeschreiben, Anwendung der\nDaten darstellen, Wareneingänge\nerfassen                               X                      X\n3.2  Warenlagerung           a)   Organisation des Lagers und\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 3            Arbeitsabläufe im Lager be-\nBuchstabe b)                 schreiben                                X\nb)   Aufteilung und Ordnung des\nLagers und des Verkaufsraumes\nerläutern                                X\nc)   gesetzliche Vorschriften sowie\nbranchen- und betriebsübliche\nGrundsätze für die Lagerung von\nWaren nennen                             X\nd)   Waren sachgerecht lagern und\npflegen                                  X\ne)   Hilfsmittel in Lager und Verkaufs-\nraum unter Beachtung der gesetz-\nliehen Vorschriften einsetzen und\npflegen                                  X\n3.3  Bestandsüber-           a)   Bestände auf Menge und Qualität\nwachung                      kontrollieren                                  X\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 3\nBuchstabe c)            b)   beim Erstellen und Führen von\nLagerstatistiken mitwirken, Hilfs-\nmittel anwenden                                X","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                      161\nLfd.         Teil des                                                             zu vermitteln im\nNr.  Ausbildungsberufsbildes    zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse     _Ausbildungshalbjahr\n1   2     3      4     5 6\n1               2                                    3                                  4\nc)  durchschnittlichen Lagerbestand,\nUmschlaghäufigkeit und Lager-\ndauer beispielhaft berechnen                                  X\nd)  wirtschaftliche Überlegungen zur\nZusammensetzung und Höhe des\noptimalen Lagerbestandes nennen                                 X\ne)  Ziele und Möglichkeiten einer\nSteuerung und Kontrolle der\nWarenbewegungen im Lager\nbeschreiben, Bestandsverände-\nrungen erfassen                                  X              X\n4    Absatz\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4)\n4.1  Verkaufsvorbereitung        a)  Vorarbeiten für den Verkauf aus-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               führen                                     X\nBuchstabe a)\nb)  verschiedene Arten der Warenaus-\nzeichnung beschreiben, rechtliche\nVorschriften und Angaben auf dem\nAuszeichnungsetikett erläutern             X\nc)  System der Codierung von\nArtikeln des Fachbereichs\nbeschreiben, Ware ordnungs-\ngemäß auszeichnen                          X\nd)  Arbeitsgeräte bedienen und\npflegen                                    X\ne)  Vollständigkeit des Warenange-\nbots im Verkaufsbereich prüfen,\nfehlende Artikel nachfüllen, dabei\nPlazierungsregeln einhalten                X\nf) Verkaufsfähigkeit der Ware prüfen,\nVerwendungsmöglichkeiten nicht\nverkaufsfähiger Ware beschreiben                        X\n4.2  Beratung und Verkauf        a)  Kaufmotive nennen und ihren\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               Einfluß auf Kaufentscheidungen\nBuchstabe b)                    beschreiben                                             X\nb)  Einflüsse von technischen Neue-\nrungen, gesellschaftlichen Ent-\nwicklungen, Werbung und Medien\nauf das Verhalten der Verbraucher,\ndas Warenangebot und die Markt-\nentwicklung beschreiben                          X            X\nc)  zusammenhänge zwischen der\nEinstellung des Verkäufers zu sei-\nner Arbeit, den betrieblichen\nAnforderungen und Gegebenhei-\nten und den Kundenerwartungen\nbeschreiben                                      X      X","162                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des                                                         zu vermitteln im\nNr. Ausbildungsberufsbildes zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse    Ausbildungshalbjahr\n1 2     3      4     5 6\n1              2                                 3                                 4\nd)    Vorstellungen der Kunden von der\nWare mit den Eigenschaften und\nVerwendungsmöglichkeiten der\nWare vergleichen und daraus Ver-\nkaufsargumente ableiten                               X     X\ne)    Verhalten von Kunden in unter-\nschiedlichen Situationen beschrei-\nben und angemessene Verhaltens-\nweisen des Verkäufers begründen                       X     X\nf)   Auswirkungen von unterschied-\nliehen Verkaufsformen und Waren-\narten auf Ablauf und Gestaltung\ndes Verkaufsgesprächs erklären                        X\ng)    Verkaufsgespräche kundenbezo-\ngen und situationsgerecht unter\nBerücksichtigung angemessener\nsprachlicher und nichtsprach-\nlicher Ausdrucksmöglichkeiten\nselbständig führen                                    X     X\nh)    Ergänzungs- und Ersatzartikel\nsituationsgerecht anbieten                            X\ni)   Gründe für Reklamationen und\nUmtausch nennen                                X\nk)    Reklamationen von Kunden ent-\ngegennehmen, die Abwicklung\neinleiten und die Entscheidung\nbegründen                                             X\n1)   Serviceleistungen des Ausbil-\ndungsbetriebs beschreiben und\nim Verkaufsgespräch darauf hin-\nweisen                                         X\nm)    schwer verkäufliche Ware fest-\nstellen und Vorschläge für ihren\nVerkauf unterbreiten                                        X\nn)    wichtige Bestimmungen aus Kauf-\nverträgen, die der Ausbildungs-\nbetrieb mit Lieferanten und Kun-\nden schließt und die dabei zu\nbeachtenden Bestimmungen aus\ndem Kaufvertragsrecht, dem\nGesetz gegen den unlauteren\nWettbewerb, dem Rabattgesetz,\nder Zugabeverordnung, der Preis-\nangabenverordnung, dem Laden-\nschlußgesetz sowie wichtige bran-\nchenübliche Verordnungen und\nGesetze erläutern und im Rahmen\nder betrieblichen Aufgaben an-\nwenden                                                      X","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                      163\nLfd.         Teil des                                                            zu vermitteln im\nNr.  Ausbildungsberufsbildes    zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse    Ausbildungshalbjahr\n1  2     3      4     5 6\n1               2                                    3                                 4\n4.3  Verkaufsabrechnung         a)   verschiedene Kassen und Kassen-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               systeme erläutern; das Kassen-\nBuchstabe c)                    system des Ausbildungsbetriebes\nbeschreiben                                     X\nb)   Bedeutung der Kasse für die\nErfassung der Verkaufsdaten\nbeschreiben                                     X\nc)   Preise verkaufter Waren berech-\nnen                                             X\nd)   Kasse bedienen, Zahlungsmittel\nannehmen und Rückgeld heraus-\ngeben                                           X\ne)   Quittungen und Rechnungen aus-\nschreiben                                       X\nf)  Kasse abrechnen, Kassenberichte\nerstellen, insbesondere im Hin-\nblick auf Artikel, Zahlungsmittel,\nZeiten und Personalumsätze aus-\nwerten                                                 X\ng)   unterschiedliche Arten und Größen\nvon Verpackungsmaterial und Ver-\npackungsarten beschreiben, Waren\nfachgerecht verpacken                  X\nh)   Möglichkeiten und Bedingungen\nder Zustellung von Ware aufzeigen         X\n4.4  Werbung und                a)   Ziele, Aufgaben, Zielgruppen und\nVerkaufsförderung               Wirkungsweisen der Werbung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               beschreiben                                                  X\nBuchstabe d)\nb)   Werbemittel und Werbeträger\nunterscheiden und ihre Einsatz-\nmöglichkeiten für die Werbung\ndes Ausbildungsbetriebes\nbeschreiben                                                  X\nc)   bei Werbemaßnahmen des Ausbil-\ndungsbetriebes mitwirken und\nüber ihre Auswirkungen berichten                             X\nd)   Werbemaßnahmen von Mitbewer-\nbern beschreiben und Reaktionen\nfür den Ausbildungsbetrieb vor-\nschlagen                                                     X\ne)   Auswirkungen der Produkt-\nwerbung von Lieferanten auf den\nVerkauf beschreiben                                          X","164                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des                                                         zu vermitteln im\nNr.  Ausbildungsberufsbildes zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse    Ausbildungshalbjahr\n1 2     3      4     5 6\n1               2                                 3                                 4\nf)   verkaufsfördernde Maßnahmen im\nAusbildungsbetrieb, insbesondere\nInformationen der Mitarbeiter, Ver-\nkaufsraumgestaltung, Warenplazie-\nrung, Warenpräsentation, Produkt-\ninformation, Verpackung und\nAktionen, sowie deren mögliche\nAuswirkungen beschreiben                              X     X\ng)    Grundsätze einer verkaufswirksa-\nmen Warenpräsentation nennen\nund Ware entsprechend plazieren                       X     X\nh)    verschiedene Angebotsplätze\nbeurteilen                                                  X\ni)   Bedeutung von Sonderaktionen\nbeschreiben, Sonderaktionen\nunter Anleitung vorbereiten                    X\n4.5  Warensortimente         a)    Sortimentsaufbau des Ausbil-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4             dungsbetriebes im Hinblick auf\nBuchstabe e)                  Breite und Tiefe beschreiben           X\nb)    Warenabluß beobachten, Sorti-\nmentslücken und Trendartikel fest-\nstellen und gewonnene lnformatio-\nnen weiterleiten                               X\nc)    sortimentsbestimmende Faktoren,\ninsbesondere Standort, Zielgrup-\npen und Wettbewerbssituation,\nbeschreiben                                                 X\nd)    Gründe für Sortimentsänderungen\nnennen                                         X\ne)    Möglichkeiten der Datenverarbei-\ntung für die Weiterentwicklung\nund Überwachung der Sortimente\nbeschreiben                                                   X\nf)   bei der Herausnahme oder\nNeuaufnahme eines Artikels mit-\nwirken, Verfahren und Entschei-\ndungsgründe darstellen                                        X\ng)    handelsübliche Größen und Ein-\nheiten nennen                          X\nh)    handelsübliche Bezeichnungen\nund Fachausdrücke anwenden,\nvorgeschriebene Normen beach-\nten                                            X\ni)   wichtige Eigenschaften von Waren\nfür ihre Verwendung, Handhabung\nund Pflege im Verkaufsgespräch\nerläutern                                      X      X","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                      165\nzu vermitteln im\nLfd.         Teil des           zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse    Ausbildungshalbjahr\nNr.  Ausbildungsberufsbildes\n1  2     3      4     5 6\n1               2                                    3                                 4\nk)   Kunden Ober eigenschaftsbestim-\nmende Faktoren der Ware infor-\nmieren                                          X      X\n1) Kunden Ober mögliche Umweltbe-\nlastungen durch Ware und Ver-\npackung informieren und Möglich-\nkeiten ihrer Vermeidung aufzeigen               X\nm)   Qualitätsmerkmale von Waren\nbeschreiben; Qualitäts- und Preis-\nunterschiede begründen                                 X     X\n5    Personalwesen              a)   Ziele und Aufgaben der Personal-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 5)              planung, insbesondere des Perso-\nnaleinsatzes, beschreiben                                      X\nb)   betriebliche Arbeitszeitregelungen\nunter rechtlichen und organisatori-\nsehen Gesichtspunkten beschrei-\nben                                                    X\nc)  einen Arbeitsplatz beschreiben                         X\nd)   für das Ausbildungsverhältnis und\nein anschließendes Arbeitsverhält-\nnis geltende gesetzliche und tarif-\nliehe Leistungen aufzählen                X\ne)   Positionen einer Gehaltsabrech-\nnung beschreiben und die Netto-\nvergOtung ermitteln                                          X\nf)  Personalpapiere, die im Zusam-\nmenhang mit Beginn und Beendi-\ngung eines Arbeitsverhältnisses\nnotwendig sind, nennen                                 X\ng)   für ein Ausbildungs- und Arbeits-\nverhältnis wesentliche arbeits-\nrechtliche Vorschriften nennen                         X\nh)   Gesichtspunkte für die Einstellung\nund Beurteilung von Mitarbeitern\nnennen                                                         X\n1) Bedeutung und wichtige Inhalte\nder fOr die Ausbildungsstätte gel-\ntenden Tarifverträge darstellen                 X\n6    Rechnungswesen             a)   Aufgaben und Funktionen des\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 6)              betrieblichen Rechnungswesens\nnennen                                                       X\nb)   Kostenarten des Ausbildungs-\nbetriebes, ihre Bedeutung und\nBeeinflussungsmöglichkeiten\nbeschreiben                                                  X X","166                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des                                                         zu vermitteln im\nNr.  Ausbildungsberufsbildes zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse    Ausbildungshalbjahr\n1 2     3      4     5 6\n1               2                                 3                                 4\nC)    wichtige betriebliche Leistungs-\nkennzahlen, insbesondere Lager-\numschlag, Umsatz pro Mitarbeiter,\nUmsatz pro Quadratmeter Ver-\nkaufsfläche an Beispielen errech-\nnen und deren Bedeutung erklä-\nren                                                           X\nd)    Rechnung mit Lieferschein ver-\ngleichen, eventuelle Abweichun-\ngen feststellen, betriebsObliche\nMaßnahmen ergreifen                                         X\ne)    bei der Erstellung von Erfolgs-\nrechnungen mitwirken                                          X\nf)   bei statistischen Arbeiten mitwir-\nken und deren Zweck und Ver-\nwendung beschreiben                                         X\ng)    Bedeutung der Buchführung als\nGrundlage der Erfolgsermittlung\nbeschreiben, bei vorbereitenden\nArbeiten mitwirken                                          X\nh)    Bedeutung und Aufgabe der\nInventur erklären sowie Gründe für\nInventurdifferenzen nennen               X\ni)   bei Inventuren mitwirken                 X\nk)    Übertragung von Aufgaben des\nRechnungswesens auf andere\nDiensleistungseinrichtungen .\nbeschreiben                                                 X\n1)   Ergebnisse des Rechnungs-\nwesens für Personalplanung,\nArbeitsorganisation und Sorti-\nmentsgestaltung erläutern                                     X\nm)    Verkaufspreis mit den Kalkula-\ntionsmethoden des Ausbildungs-\nbetriebes ermitteln                                         X\nn)    Zahlungs- und Kreditmöglichkei-\nten und deren Abwicklung mit\nKreditinstituten, Lieferanten und\nKunden beschreiben, bei der\nAbwicklung des Zahlungsverkehrs\nmitwirken                                                   X\no)    betriebliche Steuern und Abgaben\nnennen                                                      X\np)    betriebliche Risiken beschreiben\nund Versicherungsmöglichkeiten\nnennen, bei der Abwicklung ein-\ngetretener Versicherungsfälle mit-\nwirken                                                      X","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                           167\nAnlage 2\n(zu§ 4)\nGrundlegende Besonderheiten der Fachbereiche\n1. Bürowirtschaft\nLfd.         Teil des\nNr. Ausbildungsberufsbildes                       zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1              2                                                       3\n1   Beratung und Verkauf       a)   allgemeine Grundlagen der Büroorganisation, insbesondere Arten der\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               Kommunikation, Information und Speicherung erläutern; spezielle\nBuchstabe b)                    Anforderungen des Kunden beachten\nb)   Einsatzmöglichkeiten verschiedener Bürokommunikations- und -infor-\nmationssysteme beschreiben\nc)   Auswirkungen moderner Bürokommunikations- und -informations-\nsysteme im Büro darstellen\nd)   Verwendung von Organisationsmitteln im Zusammenhang mit den all-\ngemeinen Grundlagen der Büroorganisation darstellen\ne)   verschiedene Karteien und Registraturmittel beschreiben und über\nihre Bedeutung für die Büroorganisation informieren\nf)  über die Grundsätze der Datensicherung und des Datenschutzes, ins-\nbesondere hinsichtlich personenbezogener Daten und Einrichtung von\nDateien, informieren\n2    Werbung und                spezielle Leistungen des Fachbereichs, insbesondere Service und Kun-\nVerkaufsförderung          dendienst, beschreiben\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\nBuchstabe d)\n3    Warensortimente            a)   Herstellung von Papier in groben Zügen beschreiben\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\nb)   verschiedene Arten und Sorten von Bürobedarf, insbesondere Ord-\nBuchstabe e)\nnungsmittel, Bürohilfsmittel, hinsichtlich Bezeichnungen, Maße, DIN-\nFormate, Qualitätsmerkmale, Eigenschaften und Anwendungen unter-\nscheiden\nc)   verschiedene Büroartikel, insbesondere Farbbänder, Büroklebstoffe,\nKorrekturmittel, chemische Papiere hinsichtlich Sorten, Verwendung,\nMaterial, Qualitätsmerkmale, Bezeichnungen unterscheiden\nd)   verschiedene Organisationsmittel, insbesondere zum Buchen, Able-\ngen, Registrieren, Archivieren, Planen, Disponieren und Kontrollieren\nhinsichtlich Verwendung, Ausführung, Material und Maßen erläutern\ne)   Produkte des Fachbereichs nach Anwendung im privaten und\ngewerblichen Bereich unterscheiden\nf)  Kunden über die umweltschutzgemäße Beseitigung von Chemikalien\nund Batterien informieren\ng)   feuergefährliche und gesundheitsgefährdende chemische Substanzen\nin Produkten des Fachbereichs nennen, Vorsichtsmaßnahmen bei der\nAnwendung beschreiben\nh)   wichtige gesetzliche Vorschriften und Normen, insbesondere hinsieht-\nlieh Gerätesicherheit, Lagerung und Entsorgung, erläutern\ni) Einfluß moderner Bürokommunikations- und -informationssysteme auf\ndas Warensortiment des Fachbereichs erläutern","168                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\n2„ Diät- und Reformwaren\nlfd.          Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n2                                                     3\n1     Beratung und Verkauf    a)   Reformidee, Reformhaus und sein Sortiment:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\naa) Grundlagen der Reformidee, die Entwicklung des Reformhauses\nBuchstabe b)\nund seines Sortiments beschreiben\nbb) Beratungsverkauf als wesentliche Funktion des Reformhauses\nbegründen\ncc) Möglichkeiten und Grenzen der Beratung bei den einzelnen Pro-\nduktgruppen aufzeigen\ndd) Qualitätsrichtlinien der Reformwarenwirtschaft erläutern\nb)   Mensch, Natur und Umwelt:\naa) ökologische Ordnungsprinzipien erläutern\nbb) Umwelt und Mensch in ihren Abhängigkeiten aufeinander bezie-\nhen und Störungen der Umwelt durch Eingriffe des Menschen\naufzeigen\ncc) Grundfunktionen im menschlichen Organismus beschreiben\nc)   allgemeine Ernährungslehre:\naa) Fette und fettähnliche Stoffe, Kohlehydrate, Mineralstoffe, Vit-\namine, natürliche Geschmacks- und Aromastoffe sowie Ballast-\nstoffe unterscheiden, entsprechenden Lebensmitteln zuordnen,\nihre Aufgaben und Bedeutung für die menschliche Ernährung\nunter Berücksichtigung der Reformidee beschreiben\nbb) Bedeutung essentieller und funktionsfördernder Nährstoffe für\ndie menschliche Ernährung beschreiben\ncc) Bedarf und empfehlenswerte Zufuhr an Kohlehydraten, Eiweiß\nund Fetten, ihren jeweiligen Wert und die Folgen einer zu hohen\noder zu niedrigen Zufuhr für den Menschen beschreiben\ndd) unterschiedliche Formen der Milchsäure in ihrer Entstehung und\nBedeutung erläutern\nee) Aufgabe von Wasser innerhalb der menschlichen Ernährung\nbeschreiben\nff)  Bedeutung wichtiger Gewürze, Würzkräuter und Würzmittel für\nden menschlichen Organismus und als Ersatz für Kochsalz\nbeschreiben\ngg) Nährwerttabelle in der Beratung anwenden\nhh) Nährstoffveränderungen und -verluste bei Lebensmitteln durch\nHerstellung, Lagerung und Zubereitung erläutern\nii) Zweck der Nahrungsaufnahme, Abbau und Verwertung der Nähr-\nstoffe in Grundzügen darstellen\nkk) Ernährungssituation in der Bundesrepublik Deutschland in\nGrundzügen beschreiben und ihrer Bedeutung als Risikofaktor\nfür die menschliche Gesundheit erläutern\nd)   Reformernährung:\naa) Grundregeln für die Zusammenstellung der Reformernährung\nerläutern und typische Reformernährungs-Speisepläne aufstellen\nbb) Möglichkeiten und Grenzen der Reformernährung aufzeigen","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22 . Januar 1987                          169\nlfd.         Teil des\nNr. Ausbildungsberufsbildes                        zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n2                                                        3\ne)    spezielle Ernährungslehren:\naa) Merkmale unterschiedlicher Ernährungsformen beschreiben\nbb) Ernährung im Alter, in der Schwangerschaft, im Säuglings-, Klein-\nkind- und Schulalter sowie für Sportler erläutern\ncc) verbreitete Ernährungsfehler, ernährungsabhängige Risiko-\nbefunde und dadurch begünstigte Krankheiten beschreiben\ndd) Varianten der Grunddiät erläutern und entsprechende Speise-\npläne aufstellen\nee) lntensivernährungstherapien und Sonderernährungstherapien\nbeschreiben\nf)   allgemeine Arzneimittelkunde und Naturheilkunde:\naa) Prinzipien der Naturheilkunde beschreiben\nbb) Möglichkeiten, Wirkungsweise und Grenzen der Anwendungen\nvon Naturheilmitteln zur Funktionsförderung beschreiben und auf\nGrenzen der Selbstmedikation mit Naturheilmitteln bei Befindlich-\nkeitsstörungen hinweisen\n. cc) Sachkenntnis im Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln\ngemäß Sachkenntnisverordnung nachweisen\ndd) Wirkstoffgruppen und ihre Wirkung in freiverkäuflichen Arzneimit-\nteln erläutern\nee) Begriff und Bedeutung der Leitsubstanz sowie Möglichkeiten und\nGrenzen der Standardisierung erklären\ng}    Körper- und Schönheitspflege:\naa) Prinzipien der klassischen Haut- und Körperpflege erläutern und\nin Beziehung setzen zu neueren Erkenntnissen der Hautmedizin\nbb) Aufbau, Funktion und Alterungsprozeß von Haut, Haar und\nNägeln beschreiben\ncc) Einfluß von Umwelt, Lebensweise und Ernährung auf Haut, Haar\nund Nägel beschreiben\ndd) Komponenten der Systempflege beschreiben\nee) Hautdiagnose stellen und entsprechende Empfehlungen für\nKörper- und Schönheitspflegeartikel in praktischen Beratungs-\nfällen geben\nh)    spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) Anwendungsbereich des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-\ngesetzes, des Arzneimittelgesetzes, der Diät-Verordnung, der\nLebensmittel-Kennzeichnungsverordnung, der Zusatzstoff-Zulas-\nsungsverordnung,. der Sachkenntnisverordnung, des Heilmittel-\nwerbegesetzes und der Fertigpackungsverordnung erläutern\nbb) Begriffsbestimmungen des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstän-\ndegesetzes erläutern, insbesondere die Begriffe Lebensmittel,\nkosmetische Artikel, Bedarfsgegenstände, Verbraucher, Inver-\nkehrbringen, Behandeln\ncc) Verbotstatbestände des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-\ngesetzes nennen sowie die Verbotstatbestände Täuschung und\nGesundheitsschädigung beispielhaft erläutern","170                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.           Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                   zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1                2                                                  3\ndd) Aufgaben, Rechte und Pflichten der Lebensmittelüberwachung\nbeschreiben; örtlich zuständige Behörden nennen\nee) Kennzeichnungsvorschriften für Lebensmittel, Fertigarzneimittel\nund Kosmetika erläutern\nff) Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum bei Lebensmit-\nteln und Verfalldatum bei Arzneimitteln im Hinblick auf die\nAbgabe und die gesetzlichen Konsequenzen erläutern\ngg) für den Ausbildungsbetrieb geltende waren- und personen-\nbezogene Hygienevorschriften erläutern und anwenden\n2     Warensortimente         a)  typische Verfahren der Herstellung und Haltbarmachung von Waren\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4           beispielhaft erläutern\nBuchstabe e)\nb)  Verwendung von Konservierungsstoffen, ihre Notwendigkeit, ihre gene-\nrelle Einschränkung sowie Möglichkeiten des Verzichts erläutern\nc)  erwünschte und unerwünschte Veränderungen bei Lebensmitteln\ndurch Enzyme und Mikroorganismen beispielhaft beschreiben\nd)  gesundheitliche Folgen des Verzehrs verdorbener Lebensmittel und\nder Anwendung verdorbener Arzneimittel sowie Kosmetika an Beispie-\nlen erläutern\ne)  Anbaumethoden, Tierhaltung und die Entwicklung der Erzeugermärkte\nals wert- und preisbestimmende Faktoren für wichtige Lebensmittel\nbegründen\n3. Elektrogeräte\nArbeitsschutz,          a)  Bedeutung wichtiger sicherheitstechnischer Symbole, Prüfzeichen,\nArbeitssicherheit,          Schutzarten und -klassen aufführen\nUmweltschutz und\nrationelle Energiever-  b)  Schutzvorschriften beim Umgang mit elektrischem Strom beachten\nwendung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1       c)  Aspekte des Umweltschutzes und der Wiederverwertung bei Elektro-\nBuchstabe f)                geräten nennen\n2     Beratung und Verkauf    a)   physikalisch-technische und verwendungsbezogene Beratung:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4            aa) physikalisch-technische Grundlagen, insbesondere Gleichstrom,\nBuchstabe b)                      Wechselstrom, Wellen und Frequenzen, Wärmelehre, in ihrer\nBedeutung für die jeweiligen Geräte, erläutern\nbb) Funktionen von Steuerungs-, Schalt- und Regeleinrichtungen\nerklären\ncc) technische Einheiten und Größen nennen, die gebräuchlichen\nKurzzeichen unterscheiden\ndd) Möglichkeiten der Energieeinsparung und des Umweltschutzes\nerläutern\nee) Bedeutung wichtiger Marken- und Gütezeichen erläutern","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                         171\nLfd.           Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                       zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1                2                                                      3\nb)  Kundendienst, Reparatur-Service:\naa) Geräte für die Reparatur annehmen, kleinere Defekte feststellen\nund Reparaturdauer abschätzen\nbb) durchgeführte Reparaturen dem Kunden erläutern\ncc) branchenüblichen Reparaturservice beschreiben\ndd) Waren zur Vermeidung von Transportschäden sachgerecht ver-\npacken\nee) Meßwerkzeuge wie Phasenprüfer, Ampere- und Voltmeter ent-\nsprechend den Sicherheitsbestimmungen anwenden\n3     Warensortimente            a)  verschiedene Elektrogeräte hinsichtlich Anwendung, Bedienung und\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4              Ausstattung erläutern\nBuchstabe e)\nb)  Verwendungsmöglichkeiten von Zubehörartikeln erläutern\n4. Foto, Kino, Video\n1     Arbeitsschutz,             Schutzvorschriften im Umgang mit Chemikalien und elektrischem Strom\nArbeitssicherheit,         beachten\nUmweltschutz und\nrationelle Energiever-\nwendung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe f)\n2     Beratung und Verkauf       a)  Kameras und Objektive nach Erfordernissen der Bildgestaltung aus-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4              wählen\nBuchstabe b)\nb)  Aufgabe und Wechselwirkung von Verschlußzeiten und Blenden erläu-\ntern\nc)  Blendenöffnung, Belichtungszeit, Aufnahmeentfernung und Perspek-\ntive als Mittel der Bildgestaltung verwenden\nd)  Zusammenhang zwischen Brennweite und relativer Öffnung erläutern\ne)  Beziehung zwischen Zerstreuungskreis, Blende, Brennweite und Ent-\nfernungseinstellung sowie Auswirkung auf den Schärfenbereich erläu-\ntern\nf) Auswirkung unterschiedlicher Brennweiten auf die Bildgestaltung\nbeschreiben, ihren Einfluß auf Aufnahmeentfernung, Perspektive und\nBelichtungsmöglichkeiten erläutern\ng)  Kriterien für die Vergrößerungsfähigkeit fotografischer Aufnahmen\nerläutern; Aufnahmen auf Vergrößerungsfähigkeit hin beurteilen\nh)  Funktion von Nahgeräten und Filtern als Mittel der Bildgestaltung\nbeschreiben","172                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des\nNr. Ausbildungsberufsbildes                      zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1              2                                                      3\ni)  Lichtquellen nach Belichtungserfordernissen auswählen; Auswahl\nbegründen\nk)    eigene Aufnahmen anfertigen\n1)   Entwicklungs- und Fixiervorgang beschreiben; anzuwendene Chemi-\nkalien nennen\nm)     Ganggeschwindigkeiten, Überblendungen und Einblendungen als\nGestaltungsmöglichkeiten beim bewegten Bild beschreiben\nn)    Möglichkeiten der Film- und Diavertonung beschreiben\no)    Schneiden und Kleben von Filmmaterial demonstrieren; Dias rahmen\np)    Arbeitsweise eines Fotolabors in Grundzügen beschreiben\nq)    entscheidende technische Entwicklungen in der Fotografie, Aufnahme-\nund Wiedergabetechnik beschreiben\n. r)   betriebstypische Form der Reparaturbearbeitung erläutern; Möglich-\nkeiten der Schadensfeststellung beschreiben\ns)    Urheberrechtsbestimmungen im Hinblick auf die Herstellung und Ver-\nwendung von Vervielfältigungen und Kopien erläutern\n3    Warensortimente           a)   Kameras und ihre Bauteile:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\naa) Fotokameras nach Größe des Negativformats und Bauform unter-\nBuchstabe e)                         scheiden, ihre Bauteile, Funktion und Handhabung erläutern;\nKameras bedienen\nbb) unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten und Variationen bei\nFotokamerasystemen erläutern, die jeweiligen Systemteile und\nihre Vor- und Nachteile im Hinblick auf den Verwendungszweck\nbeschreiben\ncc) Filmkameras nach Formaten und Videokameras nach Systemen\nunterscheiden, ihre Ausstattungsmerkmale, deren Funktion und\nHandhabung erläutern; Kameras bedienen\ndd) Objektive nach Arten unterscheiden und die jeweiligen Anwen-\ndungsbereiche beschreiben\nee) Typen konvexer und konkaver Linsen beschreiben sowie die\nEigenschaften und Abbildungsgesetze unterschiedlicher Linsen-\nsysteme erläutern\nff) Auswirkungen von Linsenfehlern beschreiben\ngg) Arten der Kameraverschlüsse unterscheiden und ihre Funktions-\nweise beschreiben\nhh) Sucher, Suchersysteme und ihre jeweiligen Eigenschaften\nbeschreiben\nb)    Kamerazubehör:\naa) gängige Filtertypen unterscheiden, ihre Funktion und Eigenschaf-\nten erläutern\nbb) Kolbenblitze und Elektronenblitzgeräte unterscheiden und ihre\nFunktion beschreiben; Leitzahlen errechnen","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                         173\nLfd.          Teil des\nNr. Ausbildungsberufsbildes                      zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1               2                                                     3\nCC)  Stativarten und -ausführungen beschreiben\ndd) Belichtungsmesser nach Arten unterscheiden\nee) Energiequellen nennen und ihren Verwendungszweck beschrei-\nben\nc)  Aufnahmematerial, Fotopapier:\naa) Arten des Aufnahmematerials nennen und Kameratypen zuord-\nnen\nbb) Verwendungsbereiche und Funktion von Schwarzweißfilmen,\nFarbumkehr- und Farbnegativfilmen beschreiben\nCC) Verwendungsbereiche und Funktionen von Schmalfilmen\nbeschreiben\ndd) Filmmaterial für Sofortbildaufnahmen nach .Art des Verfahrens\nunterscheiden\nee) DIN- und ASA-Lichtempfindlichkeitswerte zu ISO-Werten umrech-\nnen\nff) handelsübliche Film-Maße, Konfektionierungen und Papierformate\nnennen\ngg) Fotopapierarten unterscheiden, ihre Verwendungsmöglichkeiten\nund Eigenschaften beschreiben\nd)  Umweltschutz:\nKunden über die umweltschutzgerechte Beseitigung von Chemikalien\nund Batterien informieren\n5. Hausrat, Glas, Porzellan\nBeratung und Verkauf       a)  verkaufsbezogene Fertigkeiten:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4              aa) funktionsgerecht und wirkungsvoll präsentieren und vorführen\nBuchstabe b)\nbb) Waren auf Mängel prüfen, sicher und ansprechend verpacken\ncc) Abwicklung von Sonderbestellungen der Kunden beschreiben\ndd) Bedienungsanleitungen sachgerecht benutzen\nb)  Gestaltung, Konstruktion, Verarbeitung:\naa) Gestaltungsrichtungen und ihre typischen Merkmale beschreiben\nbb) Einfluß der Materialien und Technologien auf die Gestaltung\nerläutern\ncc) Zusammenwirken von Form, Funktion und Material (Design) an\neinzelnen Waren beurteilen, an Waren mit gleichem oder ähnli-\nchem Verwendungszweck vergleichen, durch passende Zusam-\nmenstellung von Waren demonstrieren\n2   Warensortimente            a)  Materialien:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4              aa) handelsübliche Materialien unterscheiden, insbesondere Kera-\nBuchstabe e)                        mik- und Glasarten, Metalle, Kunststoffe, Hölzer und ihre wesent-\nlichen Eigenschaften beschreiben\nbb) Herstellung handelsüblicher Materialien und die daraus resultie-\nrenden Eigenschaften beschreiben","174                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.          Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1                2                                                    3\ncc)   an Waren die verwendeten Materialien benennen, ihre besonde-\nren Eigenschaften und ihre Verwendung begründen\ndd) Arten der Oberflächenbehandlung an Waren des Fachbereichs\nerläutern\nee) Waren auf Grund von Materialien, Materialkombination und Ober-\nflächenbehandlung im Hinblick auf Festigkeit, Lebensdauer,\nPflege, Aussehen und Hygiene beurteilen\nff) gleichartige Artikel aus verschiedenen Materialien hinsichtlich\ndes Gebrauchswerts vergleichen\nb)   Beurteilung:\nQualitätsunterschiede an Hand von Material, Herstellungsverfahren,\nKonstruktion und Formgebung sowie Oberflächenbehandlung begrün-\nden\nc)   Markierungen, Aufkleber:\nMarken-, Güte- und Sicherheitszeichen und ihre konkrete Bedeutung\nerläutern\n6. Heimwerkerbedarf und Werkzeuge\nArbeitsschutz,          Schutzvorschriften im Umgang mit giftigen, gesundheitsgefährdenden und\nArbeitssicherheit,      feuergefährlichen Stoffen und Materialien sowie elektrischem Strom\nUmweltschutz und        beachten\nrationelle Energiever-\nwendung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe f)\n2     Beratung und Verkauf    a)   typische Werkstoffe, Bauteile, Werkzeuge oder Geräte einander zuord-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4            nen und Empfehlungen für ihre wechselseitige Verwendung geben\nBuchstabe b)\nb)   typische Anwendungserfordernisse, Arbeitsgänge und Arbeitstech-\nniken im Hinblick auf einen zielgerichteten und situationsgerechten\nEinsatz von Materialien, Werkstoffen, Bauteilen, Werkzeugen oder\nGeräten beschreiben\nc)   betriebsübliche Reparaturabwicklung erläutern; Garantiebestimmun-\ngen beachten\n3     Warensortimente         a)   Eigenschaften und Funktion typischer Materialien und Werkstoffe:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\naa)   handelsübliche Werkstoffe, insbesondere Metalle, Holz, Textilien,\nBuchstabe e)                       Kunststoffe, Anstrichmittel hinsichtlich Zusammensetzung, Eigen-\nschaften und Verwendung im Fachbereich erläutern\nbb) Erforderlichkeit von Mischungen oder Legierungen begründen;\nBeispiele für typische Verwendungsbereiche nennen\ncc) Funktion der Behandlungstechniken bei den Werkstoffen des\nFachbereichs beschreiben","Nr. 5 - Tag der Ausgabe Bonn, den 22. Januar 1987                            175\nLfd.         Teil des\nNr. Ausbildungsberufsbildes                       zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1              2                                                       3\ndd) Gebrauchseigenschaften von Kunststoffen und Produkten auf\nKunststoffbasis erläutern; Beispiele für die jeweilige Verwendung\nbei Artikeln des Fachbereichs nennen\nee) typische Laub- und Nadelhölzer hinsichtlich Verwendung, Ver-\nund Bearbeitungsmöglichkeiten sowie Gebrauchseigenschaften\nbeschreiben\nff) Unterschied zwischen Massivholz, Sperrholz, Spanplatte und\nFaserplatte hinsichtlich Verwendung, Ver- und Bearbeitungs-\neigenschaften sowie Formbeständigkeit beschreiben\ngg) grundsätzlichen Aufbau von Beschichtungsstoffen und die Funk-\ntion von Pigmenten, Bindemitteln und Lösungsmitteln erklären\nb)  Funktion und Verwendung typischer Werkzeuge, Geräte und Bauteile:\naa) handelsübliche Werkzeuge, Geräte und Bauteile nach Art und\nFunktion unterscheiden; ihre Anwendung und Handhabung\nbeschreiben\nbb) Installationsmaterial nach Verwendungszweck einteilen; Beispiele\nfür jeweils unterschiedliche Ausführungen nennen\nc)  Umweltschutz:\naa) Kunden über die umweltschutzgerechte Verwendung und Beseiti-\ngung von giftigen, gesundheitsgefährdenden und umweltbeein-\nflussenden Stoffen, Materialien und Geräten informieren\nbb)  umweltfreundliche Stoffe und Materialien anstelle giftiger,\ngesundheitsgefährdender und umweltschädigender nennen\n7. Kosmetik, Körperpflege\n1    Beratung und Verkauf        a)  Bedeutung der Produkte des Fachbereiches für Gesundheit und Wohl-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               befinden:\nBuchstabe b)\naa) Zusammenhang von Hygiene und Wohlbefinden sowie die\nBedeutung der Hygiene für die Gesundheit beschreiben\nbb) Wirkungen kultureller Einflüsse wie Mode, Sport und Freizeit auf\ndas Verbraucherverhalten beurteilen\ncc) Einfluß von Produktgestaltung und Image, Stil und Verbrau-\ncheraufklärung auf die Kaufentscheidung erläutern\ndd)  Bedeutung von Gesundheit und Wohlbefinden als allgemeine\nWertvorstellung für die Einstellung des Verbrauchers zu den Pro-\ndukten des Fachbereichs aufzeigen\nee) Erkenntnisse der Gesundheitslehre im Hinblick auf die Bedeu-\ntung der Körperhygiene für das allgemeine Wohlbefinden erläu-\ntern\nb)   Grundlagen der Gesundheitslehre:\naa) Aufbau, Funktion, Typen und Alterungsprozeß von Haut, Haar und\nNägeln beschreiben\nbb) Einfluß von Umwelt, Lebensweise und Ernährung auf Haut, Haar\nund Nägel beschreiben","176                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des\nNr. Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1              2                                                     3\nCC)  geeignete Mittel zur Pflege und Reinigung der Hauttypen und des\nHautzustandes empfehlen\ndd) Kunden bei Allergien oder besonderen Problemen der Körper-\nhygiene sachkundig über geeignete Kosmetika, Pflege und Reini-\ngungsmittel beraten, Grenzen der Beratung nennen und beach-\nten\nc)   spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) Bedeutung des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes,\ndes Arzneimittelgesetzes, der Kosmetikverordnung, der Fertig-\npackungsverordnung, des Eichgesetzes, der Zusatzstoff-Zulas-\nsungsverordnung, der Druckgasverordnung und der Standard-\nZulassungs-Verordnung für den Fachbereich erläutern\nbb) Begriffe des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes\nerläutern, insbesondere die Begriffe kosmetische Artikel,\nBedarfsgegenstände, Verbraucher, Inverkehrbringen und Behan-\ndein\ncc) Aufgaben, Rechte und Pflichten der zuständigen Überwachungs-\nstelle beschreiben; örtlich zuständige Behörden nennen\ndd) Kennzeichnungsvorschriften für Kosmetika beschreiben\nee) Kennzeichnungselemente gemäß Lebensmittel- und Bedarfs-\ngegenständegesetz sowie Kosmetikverordnung erläutern\nff) Mindesthaltbarkeitsdatum bei Kosmetika im Zusammenhang mit\nangemessenen Aufbewahrungsbedingungen und der Bewahrung\nspezifischer Eigenschaften beispielhaft erläutern; Auswirkungen\nauf die Arbeit im Verkaufsraum aufzeigen\ngg) Allgemeine Kosmetika und Pflegemittel gegenüber freiverkäuf-\nliehen Arzneimitteln abgrenzen\n2    Warensortimente         Grund- und Wirkstoffe der Waren:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\nBuchstabe e)            a)   Grund- und Wirkstoffe nach natürlicher und synthetischer Herkunft\nunterscheiden\nb)   wichtige Arten, Eigenschaften und Bedeutungen von Lösungen, Emul-\nsionen, Säuren und Laugen in der Kosmetik beschreiben\nc)   Bedeutung der Begriffe ph-Wert und Säuremantel der Haut erläutern,\ndie vom ph-Wert abhängige Wirkung der Körperreinigungs- und\nPflegeartikel beschreiben\nd)   wichtige Arten, Eigenschaften und Bedeutungen der Fette, Öle,\nWachse, Duftstoffe, Alkohole, Vitamine, Hormone und Fermente in der\nKosmetik beschreiben\ne)   Bedeutung der Begriffe Tinktur, Essig, Extrakt, Essenz und Lotion\nerläutern\nf)  Eigenschaften, Qualitäts- und Preisunterschiede der Produkte im Hin-\nblick auf Grund- und Wirkstoffe begründen\ng)   Eigenschaften, Qualitäts- und Preisunterschiede der Produkte im Hin-\nblick auf Gewinnung und Verarbeitung der Inhaltsstoffe begründen .","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                           177\n8. Kraftfahrzeuge, Teile und Zubehör\nLfd.           Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                       zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1                2                                                      3\n1    Arbeitsschutz,             a)  Umweltfolgen im Umgang mit und beim Beseitigen von Altölen, rest-\nArbeitssicherheit,             liehen Lösungs- und Reinigungsmitteln, gebrauchten Kunststoffen und\nUmweltschutz und               gebrauchtem Verpackungsmaterial beachten\nrationelle Energiever-\nwendung                    b)  wiederverwertbare Materialien, Geräte oder Bauteile einer sachgerech-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1              ten Verwertung zuführen\nBuchstabe f)\n-2     Beratung und Verkauf       a)  Informationsbeschaffung und -verarbeitung:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\nAuswirkungen der Produkt-Vergleichungsuntersuchungen von Waren-\nBuchstabe b)                   testinstituten und Fachzeitschriften im Hinblick auf Sortimentsgestal-\ntung, Verkaufsargumentation und Werbung beispielhaft beschreiben\nb)  Kundendienst, Service und Reparatur-Abwicklung:\naa) Maßnahmen des betriebsüblichen Service wie Wartung, Pflege,\nInstandsetzung, Fahrzeug-Abnahme, Notdienst oder spezielle\nServiceaktionen beschreiben\nbb) Organisation des betrieblichen Kundendienstes und der Repara-\nturabwicklung erläutern\ncc) Verbindungen bei Zubehör durch Klemmen, Schrauben und\nStecken herstellen\nC)  spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) Einteilung der Fahrerlaubnisse erläutern\nbb) Zulassungsverfahren für Kraftfahrzeuge und Anhänger erklären\nCC)  Unterschied zwischen Allgemeiner Betriebserlaubnis, Bauartge-\nnehmigung und Betriebserlaubnis erläutern und Auswirkungen\nauf die Arbeit im Betrieb aufzeigen\ndd) Konsequenzen für die Wirksamkeit der Betriebserlaubnis und für\nden Versicherungsschutz durch Änderungen am Fahrzeug\nbeschreiben\nee) Vorschriften für die Untersuchung von Kraftfahrzeugen erläutern;\nAusnahmen von der Untersuchungspflicht nennen\nff) Kraftfahrzeugversicherungsvorschriften erläutern\n3     Warensortimente            a)  typische Materialien und Werkstoffe:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               aa) Eigenschaften und Verwendung von Stahlblechen, NE-Metallen,\nBuchstabe e)                         Guß, Gummi, Klebern, Glas und Keramik im Kraftfahrzeugbau\nbeschreiben\nbb) Erforderlichkeit der Legierung begründen; Beispiele für un-\nlegierte, legierte und rostfreie Stähle und ihre typische Ver-\nwendung im Kraftfahrzeugbau und bei Artikeln des Zubehörs\nnennen\ncc) Erforderlichkeit des Schmiedens für Bauteile des Kraftfahrzeugs\nerläutern; Beispiele nennen\ndd) Kunststoffgruppen nach Gebrauchseigenschaften unterscheiden;\njeweilige Verwendung im Kraftfahrzeugbau und bei Artikeln des\nZubehörs an Bespielen begründen","178                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des\nNr. Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n2                                                     3\nee) Treibstoffe nach Oktan-Zahl und Cetan-Zahl kategorisieren,\ndamit verbundene Eigenschaften beschreiben und Treibstoffe\nentsprechenden Motoren zuordnen\nff) Schmiermittel nach Anwendungsbereichen unterscheiden\ngg) Einteilung der Schmierstoffe nach API und SAE erläutern\nhh) Anforderungen an Bremsflüssigkeiten und Kühlflüssigkeiten\nerklären\nii) handelsübliche Bezugsmaterialien nennen\nkk) Pflegesymbole und Pflegehinweise für Textilien erläutern\nb)  das Kraftfahrzeug und seine Baugruppen:\naa) Kraftfahrzeuge nach DIN klassifizieren\nbb) Baugruppen des Kraftfahrzeugs aufzeigen\ncc) Prinzip der selbsttragenden Karosserie erklären\ndd) Aufbau und Funktion von Fahrgestell und Rahmen beschreiben\nee) Kraftfahrzeugaufbauten nach Art und Nutzungszweck unter-\nscheiden\nff) Maßnahmen zum Korrosionsschutz bei Kraftfahrzeugen erläutern,\ninsbesondere Lackaufbau, Lackierverfahren, Unterbodenschutz\nund Hohlraumversiegelung\ngg) Unterschied zwischen Otto-Motor und Dieselmotor hinsichtlich\nGemischaufbereitung, Zündung und Verbrennung, Leistungs-\ngewicht, Abgasemission, Wirtschaftlichkeit und Art des Kraftstoffs\nerklären\nhh) Zweitakt- und Viertaktmotoren nach Taktverfahren, Schmierung,\nKraftstoff- und Ölverbrauch vergleichen\nii) Motoren nach Bauarten unterscheiden und ihre jeweiligen Eigen-\nschaften beschreiben\nkk) Arten der Schmierung und Kühlung erklären\nII) Kraftfluß vom Motor zu den Antriebsrädern erläutern\nmm) die Funktion der Bauteile der Kraftübertragung beschreiben\nnn) Teile des Fahrwerks, insbesondere Radaufhängung, Achsen,\nFederung, Lenkung, Bereifung und Bremsen, in ihrem Zusam-\nmenwirken und in ihrer Einzelfunktion als Elemente des Antriebs,\nder Fahrsicherheit und des Fahrkomforts erklären\noo) Teile der elektrischen Anlage und ihre Funktion beschreiben,\ninsbesondere Beleuchtung, Zündanlage, Anlasser, Generator,\nBatterie und Signalanlage\npp) Verwendung der Elektronik im Kraftfahrzeug an Beispielen\nerläutern\nc)  Leistungsdaten:\naa) Leistung nach KW und PS erläutern\nbb) Zusammenhang zwischen Leistung, Drehmoment und Drehzahl\nerläutern","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                          179\nLfd.          Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                        zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1               2                                                        3\nd)  Umweltschutz und Sicherheit:\naa) Kunden Ober die umweltschutzgerechte Verwendung und Be-\nseitigung von giftigen, gesundheitsgefährdenden und umwelt-\nbeeinflussenden Stoffen, Materialien, Geräten und Bauteilen\ninformieren\nbb) Kraftfahrzeuge und Umwelt in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit\nvoneinander erklären, insbesondere im Hinblick auf Verringerung\nder Umweltbelastung, Angebot an entsprechender Technik, Wirt-\nschaftlichkeit und Fahrzeugeinsatz\nCC)   Maßnahmen zur aktiven und passiven Fahrsicherheit bei Kraft-\nfahrzeugen und Zubehör beschreiben\n9. Lebensmittel\nEinkaufsplanung             a)  Preisentwicklung wichtiger pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse in\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 2               Abhängigkeit von der Entwicklung der jeweiligen Erzeugermärkte an\nBuchstabe a)                    Beispielen erläutern\nb)  Herkunft wichtiger pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse und Arten\ndes Transports beschreiben\nc)  Handelswege und Handelsstufen für wichtige pflanzliche und tierische\nErzeugnisse beschreiben\nd)   Anbaumethoden und Tierhaltung als preisbestimmende Faktoren wich-\ntiger pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse erläutern\ne)  Funktion und Arbeitsweise lokaler oder regionaler Lieferanten des Ein-\nzelhandels nach eigener Anschauung beschreiben\n2   Beratung und Verkauf        a)  Bedeutung der Lebensmittel für die menschliche Ernährung:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\naa) Zweck der Lebensmittelaufnahme sowie Abbau und Verwertung\nBuchstabe b)                           der Nährstoffe im menschlichen Körper in Grundzügen beschrei-\nben\nbb) Bestandteile der Nahrungsmittel nennen\ncc) Nährstoffe nach Hauptnährstoffen, Ergänzungsstoffen, Wirk-\nstoffen und Ballaststoffen unterscheiden\ndd) Kilokalorie und Kilojoule als Maßeinheit für den Brennwert von\nLebensmitteln erläutern\nee) Funktion der Nährstoffe beschreiben\nff) Nahrungsmittel nennen, die als Hauptträger von Kohlehydraten,\nEiweiß und Fett gelten\ngg) essentielle Nährstoffe nennen und ihre Bedeutung für die\nmenschliche Ernährung beschreiben\nhh) Träger pflanzlichen und tierischen Eiweißes bestimmen\nii) unterschiedlichen Wert von Eiweißarten für die Ernährung\nerläutern\nkk) tierische und pflanzliche Fette unterscheiden und ihre unter-\nschiedliche Bedeutung für die menschliche Ernähru'1g sowie die\nVerwendung im Haushalt beschreiben","180                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n2                                                     3\nII) fettähnliche Stoffe und deren Träger nennen sowie ihre Bedeu-\ntung für die menschliche Ernährung beschreiben\nmm) Verdaulichkeit verschiedener Kohlehydrate erläutern\nnn) Aufgabe der Kohlehydrate, Eiweißstoffe und Fette sowie die\nFolgen einer zu hohen oder zu niedrigen Zufuhr dieser jeweiligen\nHauptnährstoffe für die menschliche Ernährung beschreiben\noo) wichtige Mineralstoffe und Vitamine und ihre wesentlichen Träger\nnennen sowie ihre Aufgaben für die menschliche Ernährung\nbeschreiben\npp) Aufbau und Zweck der Nährwerttabelle erläutern; den Beitrag\nverschiedener Nahrungsmittel zur Bedarfsdeckung am Beispiel\neiner Mahlzeit erläutern\nqq) Wirkung von Alkohol, Coffein und Nikotin auf den menschlichen\nOrganismus beschreiben\nrr) Bedeutung wichtiger Gewürze, Würzkräuter und Würzmittel für\nden menschlichen Organismus beschreiben\nss) Bedeutung der Geschmacks- und Aromastoffe für die mensch-\nliche Ernährung beschreiben\ntt) Funktion der Ballaststoffe für den menschlichen Organismus\n_beschreiben und Beispiele für ballaststoffarme und ballaststoff-\nreiche Lebensmittel nennen\nuu) Aufgaben von Fermenten und Wasser innerhalb der mensch-\nlichen Ernährung beschreiben\nb)  spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) Anwendungsbereich des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-\ngesetzes erläutern\nbb) Begriffsbestimmungen des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstän-\ndegesetzes, insbesondere Lebensmittel, Tabakerzeugnisse,\nBedarfsgegenstände, Verbraucher, Inverkehrbringen, Behandeln,\nerläutern\ncc) Verbotstatbestände des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-\ngesetzes nennen sowie die Verbotstatbestände Täuschung und\nGesundheitsschädigung beispielhaft erläutern\ndd) Aufgaben, Rechte und Pflichten der Lebensmittelüberwachung\nbeschreiben\nee) örtlich zuständige Behörden der Lebensmittelüberwachung\nnennen\nff) Eichpflichten im geschäftlichen Verkehr erläutern\ngg) Kennzeichnungsvorschriften und ihre Auswirkung auf die Kenn-\nzeichnung verpackter Lebensmittel an Beispielen beschreiben\nhh) Kennzeichnungselemente gemäß Lebensmittelkennzeichnungs-\nverordnung erläutern\nii) Mindesthaltbarkeitsd~tum bei Lebensmitteln im Zusammenhang\nmit angemessenen Aufbewahrungsbedingungen und der Bewah-\nrung spezifischer Eigenschaften an Beispielen erläutern; Auswir-\nkungen auf die Arbeit im Laden aufzeigen\nkk) Verzeichnis der Zutaten, Bedeutung des Begriffs Zutaten und Art\nder Wiedergabe auf der Verpackung erläutern","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                           181\nLfd.          Teil des\nNr.   Ausbildungsberufsbildes                        zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1                2                                                        3\nII) für den Ausbildungsbetrieb geltende waren- und personen-\nbezogene Hygienevorschriften erläutern und anwenden\nmm) Zweck und Anwendungsbereich des Handelsklassengesetzes\nbeschreiben; Beispiele für Handelsklassenverordnungen nennen\nnn) Bestimmungen der Fertigpackungsverordnung für die Auszeich-\nnung erläutern\n3    Warensortimente             a)  Lebensmittelsortiment:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\naa) Lebensmittel tierischer und pflanzlicher Herkunft unterscheiden\nBuchstabe e)\nbb) Nahrungs-, Genuß- und Würzmittel beispielhaft zuordnen\nCC)   Unterschiede und Gemeinsamkeiten in bezug auf Inhaltsstoffe\nzwischen Nahrungs-, Genuß- und Würzmittel erläutern\ndd) Möglichkeiten der Verarbeitung und Veredelung tierischer und\npflanzlicher Rohstoffe zu Lebensmitteln beispielhaft beschreiben\nee) typische Verfahren der Herstellung und Veredelung von Lebens-\nmitteln am Beispiel erläutern\nff) Besonderheiten der Konvenienceprodukte und Möglichkeiten\nihrer Verwendung erläutern\nb)  Haltbarmachen und Verderb von Lebensmitteln:\naa) Konservierungsmethoden, ihre Anwendung, ihre Wirksamkeit und\ndie dadurch bedingten Nährstoffgehaltsveränderungen an Bei-\nspielen beschreiben\nbb) Verwendung von Konservierungsstoffen und ihre generelle Ein-\nschränkung durch die Zusatzstoffzulassungsverordnung erläutern\nCC)   Ursachen und Formen des Verderbs von Lebensmitteln erläutern\ndd) erwünschte Veränderungen bei Lebensmitteln durch Fermente\nund Mikroorganismen beispielhaft beschreiben\nee) gesundheitliche Folgen des Verzehrs verdorbener Lebensmittel\nan Beispielen erläutern\n10. Lederwaren\nBeratung und Verkauf        a)  Kunden fachgerecht und zielgruppenbezogen über Wirkungsweise\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               aktueller Farbkombinationen, Formen und Dessins beraten\nBuchstabe b)\nb)  Einfluß von Kultur und Kunst auf Gestaltung und Mode beispielhaft\nbeschreiben\nc)  Einfluß neuer Materialien, Veredelungs- und Ausrüstungsverfahren auf\nGestaltung und Mode beschreiben\nd)  Modewechsel und Modezyklen in ihrer Bedeutung für Fachberatung\nund Verkaufsförderung erläutern\ne)  Hinweise für den Gebrauchsnutzen aus den verwendeten Materialien\nund Werkstoffen, ihren Eigenschaften und der Art der Verarbeitung\nableiten und Kunden darüber beraten","182                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nUd.           Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                      zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1                2                                                     3\nf)    Begriffe Textilerzeugnisse und textile Rohstoffe entsprechend dem\nTextilkennzeich nungsgesetz erläutern\ng)     Preisgestaltung unterschiedlicher Produkte in Abhängigkeit vom Vor-\nkommen einzelner Lederarten beispielhaft erläutern\nh)     geschützte und seltene Tierarten nennen und Regelungen über den\nVerkauf von Produkten aus ihren Häuten erläutern\n2    Warensortimente         a)     Besonderheiten des Naturprodukts Leder gegenüber synthetischen\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4              Materialien und textilen Geweben erläutern\nBuchstabe e)\nb)     handelsübliche Lederarten nennen und nach Verwendungszweck\nordnen\nC)     Einfluß der unterschiedlichen Gerb- und Färbverfahren auf Aussehen,\nOberflächenbeschaffenheit und Festigkeit der Leder beschreiben\nd)     Unterschied zwischen Spalt- und Volleder im Hinblick auf Ober-\nflächenbeschaffenheit, Eigenschaften und Verwendung erläutern\ne)     Kennzeichen, Bearbeitung, Eigenschaften und Bedeutung der Leder-\narten und Sorten beschreiben\nf)    wesentliche Gebrauchseigenschaften und Verwendung handels-\n~blicher Gewebe, Kunststoffe und Verbundmaterialien erläutern\ng)     wichtige Ausrüstungs- und Veredelungsverfahren und ihre Auswirkun-\ngen auf Gebrauchs-, Pflege- und Verarbeitungseigenschaften\nbeschreiben\nh)     Waren-, Marken-, Pflege-, Gütezeichen und Stoffbezeichnungen unter-\nscheiden\ni)    Ausstattungs- und Verarbeitungsmerkmale bei Lederwaren als quali-\ntätsbestimmende Faktoren erläutern\nk)     Anteil der Handarbeit als wert- und preisbestimmenden Faktor\nbegründen\nI}   Anteile der Sortimentsteile am Saisongeschäft ermitteln\n11. Medizintechnischer- und Sanitätsfachhandel\nArbeitsschutz,          Umweltfolgen im Umgang mit und beim Beseitigen von Chemikalien,\nArbeitssicherheit,      Batterien und gebrauchtem Verpackungsmaterial beachten\nUmweltschutz und\nrationelle Energiever-\nwendung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe f)","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                            183\nLfd.         Teil des                               zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\nNr.  Ausbildungsberufsbildes\n1               2                                                        3\n2    Beratung und Verkauf       a)   Bedarfsbereiche und Zielgruppen:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4                aa) Zielgruppen des Fachhandels, insbesondere Kranke und Behin-\nBuchstabe b)                          derte, nichtärztliche Gesundheitsberufe, Arztpraxen, Labore,\nKrankenhäuser und Sozialstationen, mit ihren Besonderheiten\nbeschreiben\nbb) Besonderheiten der Kundinnen/Kunden beschreiben und auf\nProblemgruppen angemessen reagieren\ncc) Grundausstattungen für unterschiedliche Zielgruppen zusammen-\nstellen\nb)   Anatomie und Physiologie:\naa) Aufbau und Funktion des Körpers in seinen Grundzügen\nbeschreiben\nbb) grundlegende Merkmale und Funktionen des Körpergewebes und\ndes Bewegungsapparates erläutern\ncc) wichtige Erkrankungen nennen und entsprechende Artikel zu-\nordnen\ndd) Möglichkeiten der internistischen, orthopädischen und neurologi-\nsehen Rehabilitation nennen\nc)   Warendemonstration:\naa) über die Behandlung und Pflege von Materialien und Geräten\nberaten\nbb) Geräte vorführen\ncc) an Waren Ergänzungen vornehmen\ne)   spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) Vorschriften des Sozialversicherungsrechts bei der Rezept-\nbearbeitung und Abrechnung anwenden\nbb) über den Rahmen der Leistungen nach dem Sozialversiche-\nrungsrecht informieren\n3    Warensortimente            Materialien:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\na)  Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Ausgangsmaterialien, ins-\nBuchstabe e)                    besondere textile Natur- und Chemiefasern sowie Fasermischungen,\nStahl und Edelstahl, NE- und Edelmetalle, Kunststoff, Gummi, Leder,\nGlas, Porzellan, Holz und Zellulose, im Hinblick auf ihre Verwendung\nbei medizintechnischen und Sanitätsartikeln beschreiben\nb)  Eigenschaften von Ausgangsmaterialien, von Materialkombinationen,\nvon durch besondere Verfahren ausgerüsteten und veredelten Mate-\nrialien im Hinblick auf Hygiene und Sterilität, Lagerung und Pflege,\nPräzision und Sicherheit, Lebensdauer und Preis erläutern\nc)  materialabhängige Möglichkeiten der Ein- und Mehrfachverwendung\nnennen\nd)   Preisentwicklung von Waren in Abhängigkeit von der Entwicklung der\njeweiligen Rohstoffmärkte erklären\ne)  Substitutionsmöglichkeiten von Materialien unter Berücksichtigung\nvon Prioritäten, wie Sterilität, Präzision, Haltbarkeit erläutern","184                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\n12. Pflanzen und Gartenbedarf\nLfd.           Teil des\nNr.   Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1                 2                                                    3\n1     Arbeitsschutz,          a)   Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln\nArbeitssicherheit,           erläutern\nUmweltschutz und\nrationelle Enegeriever- b)   Gefahrensymbole erläutern\nwendung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1       c)   umweltschutzgerechte Verwendung und Beseitigung von giftigen,\nBuchstabe f)                 gesundheitsgefährdenden und umweltbeeinflussenden Stoffen, Mate-\nrialien und Geräten erläutern\n2     Warenlagerung           Pflanzenschutzmittel unter Berücksichtigung der Gefahrstoffverordnung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 3       und der Ländergiftverordnungen aufbewahren\nBuchstabe b)\n3     Beratung und Verkauf    a)   Grundlagen der Boden- und Pflanzenkunde:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4             aa) Zusammensetzung und Eigenschaften, insbesondere pH-Wert,\nBuchstabe b)\nder Bodenarten sowie deren Eignung für verschiedene Pflanzen\nerläutern\nbb) Bodenbearbeitungs- und -verbesserungsmaßnahmen beschrei-\nben\nCC)  Zusammensetzung, Eigenschaften und Verwendungsmöglichkei-\nten von Düngemitteln erläutern\ndd) Aufbau der Pflanzen, Pflanzenteile und ihre Funktion darstellen\nee) Lebensvorgänge und Wachstumsfaktoren erläutern\nff) Möglichkeiten der Vermehrung beschreiben\nb)   Versorgen von Pflanzen:\naa) Ansprüche von Pflanzen an Boden, Standort, Wasser und\nDüngung beschreiben\nbb) Kulturmaßnahmen, insbesondere Ein- und Umtopfen, darstellen\ncc) geeignete Kulturgefäße auswählen und verwenden\ndd) Pflegemaßnahmen, insbesondere Düngung, beschreiben\nc)   Gesunderhaltung von Pflanzen:\naa) Ursachen für Pflanzenschäden und -erkrankungen erklären\nbb) tierische und pflanzliche Schädiger nennen\ncc) Pflanzenschäden feststellen\ndd) Arten und Sorten von Pflanzenschutzmitteln nennen\nee) Maßnahmen zum vorbeugenden und direkten Pflanzenschutz\nbeschreiben\nd)   Planung von Bepflanzungen:\naa) Bestandteile des Samens nennen\nbb) Beurteilungskriterien für Samen, wie Korngröße, Tausendkorn-\ngewicht, Reinheit, Keimfähigkeit und Gebrauchswert erläutern\ncc) Arten und Sorten von Gemüse-, Blumen- und Gräsersamen\nnennen\ndd) Aussaatzeiten und Pflegeansprüche von Samen erläutern","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                         185\nLfd.          Teil des                               zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\nNr.  Ausbildungsberufsbildes\n1                2                                                        3\nee) Pflanzzeit, -tiefe und -abstand beschreiben\nff) Handelsqualitäten und Sorten von Blumenzwiebeln und -knallen\nnennen\ngg) Blumenzwiebeln und -knallen nach Farbe, Höhe und Blütezeit\nauswählen und zusammenstellen\nhh) handelsübliche Namen und Handelsbezeichnungen für Pflanzen\nnennen\ne)   Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) gesetzliche Vorschriften über den Verkehr mit Pflanzenschutz-\nmitteln anwenden\nbb) berufsbezogene Vorschriften des Saatgutverkehrsgesetzes\nanwenden\nCC)  Anwendungsvorschriften erläutern\ndd) betriebsübliche Reparatur- und Serviceleistungen erläutern;\nGarantiebestimmungen beachten\n4    Warensortimente             a)   handelsübliche Pflanzen bestimmen und in das botanische System\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4                einordnen\nBuchstabe e)\nb)   Arten und Sorten von Gehölzen, Stauden, Balkon- und Beetpflanzen\nsowie Topfpflanzen nennen\nc)   Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Pflanzgefäßen und\nGartenausstattungsartikeln beschreiben\nd)   Arbeitsweise, Einsatzmöglichkeiten, Handhabung und Pflege von\nGartengeräten und -maschinen beschreiben\n13. Rundfunk, Fernsehen, Video\n1    Arbeitsschutz,              Umweltfolgen bei der Beseitigung von Batterien, Röhren, elektronischen\nArbeitssicherheit,          Teilen und von Verpackungsmaterialien beachten\nUmweltschutz und\nrationelle Energiever-\nwendung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe f)\n2    Beratung und Verkauf        a)   anwendungsbezogene physikalisch-technische Grundlagen:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4                 aa) Gleichstrom, Wechselstrom, Wellen und Frequenzen in ihrer\nBuchstabe b)                           Bedeutung beispielhaft erläutern\nbb) Funktion und Bedeutung von Steuerungs- und Regeleinrichtun-\ngen erklären\ncc) Bauelemente hinsichtlich Auswirkung und Leistung beschreiben;\nVerwendung beispielhaft aufzeigen\ndd) unterschiedliche Geräte sachgerecht handhaben und vorführen","186                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1               2                                                     3\nee) kabelgebundene Kommunikationssysteme und ihre Anwendungs-\nbereiche beschreiben\nff) verschiedene Rauschunterdrückungssysteme nennen und ihre\nFunktion erläutern\ngg) Ursachen von Ton- und Empfangsstörungen aufzeigen und Maß-\nnahmen für die Beseitigung nennen\nhh) grundlegende Unterschiede zwischen den verschiedenen Wellen-\nbereichen, insbesondere hinsichtlich Klangqualität, Reichweite\nund Empfangsmöglichkeiten, erläutern\nii) Stereo-Verfahren und Eckdaten der Hi-Fi-Norm hinsichtlich ihrer\nBedeutung für den Anwender aufzeigen\nkk) Wirkungsweise häufiger Abstimmungssysteme beschreiben\nII) Eigenschaften und Funktion handelsüblicher Empfangsantennen\nbeschreiben\nmm) verschiedenen Kanälen im UKW-Bereich die jeweiligen Frequen-\nzen zuordnen\nnn) Sinn und Notwendigkeit der Lautsprecheranpassung erläutern\n00)   wichtige Grundbegriffe der optischen und akustischen Auf-\nnahmetechnik ertäutern\npp) Grundlagen und Bedeutung der Kommunikationstechnik, insbe-\nsondere für den privaten und gewerblichen Anwendungsbereich,\nerläutern\nqq) Grundlagen der elektroakustischen Tonaufnahmeverfahren\nnennen\nb)   Kundendienst, Reparatur-Service:\naa) Geräte für die Reparatur annehmen, kleine Defekte feststellen\nund Reparaturdauer abschätzen\nbb) durchgeführte Reparaturen dem Kunden erläutern\nCC)   branchenüblichen Reparaturservice beschreiben\ndd) Waren zur Vermeidung von Transportschäden sachgerecht ver-\npacken\nee) branchenübliche Meßzeuge entsprechend den Sicherheitsbe-\nstimmungen anwenden\nff) einfache Installationen und Montage zur Inbetriebnahme an\nunterschiedlichen Geräten sachgerecht ausführen;\nSicherheitsbestimmungen und Montageanleitungen beachten\nc)   spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) wichtige Vorschriften, insbesondere zur Kennzeichnung und\nGerätesicherheit sowie technische Regelwerke und postalische\nBestimmungen ihrer Bedeutung und Zielsetzung entsprechend\nerläutern\nbb) Schutzklassen und Schutzarten nach technischen Regelwerken\nnennen; entsprechende VDE-Bezeichnungen zuordnen\nCC)   Bedeutung wichtiger sicherheitstechnischer Symbole, insbeson-\ndere von Prüfzeichen, Schutzklassen und -arten, aufzeigen","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                          187\n14. Schuhe\nLfd.          Teil des                              zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\nNr.   Ausbildungsberufsbildes\n1               2                                                       3\n1    Beratung und Verkauf        a)  anatomische Grundlagen:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4                aa) am Fuß die Begriffe Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Ferse, Fuß-\nBuchstabe b)                          rücken (bzw. Rist oder Spann), Knöchel und Ballen erläutern\nbb) Kennzeichen eines normalen, schmalen und breiten Fußes zeigen\nund beschreiben\nCC)  Bedeutung der Längs- und Querwölbung und der drei Auftritt-\npunkte des Fußes zeigen und beschreiben\ndd) Veränderung des Fußes beim Stehen, Gehen und Laufen sowie\nihre Bedeutung für das Anpassen der Schuhe zeigen und er-\nläutern\nee) Bedeutung passenden Schuhwerks, insbesondere bei Kindern,\nfür die Entwicklung und Gesundheit der Füße erläutern\nff) grundsätzliche Normalitätsabweichungen beschreiben und ent-\nsprechende Schuhe zuordnen\ngg) orthopädische Hilfsmittel im Schuheinzelhandel den jeweiligen\nFußproblemen zuordnen\nhh) Grenzen der Wirksamkeit orthopädischer Hilfsmittel bei Fuß-\nkrankheiten und Deformationen erkennen\nb)   Schuhe in Kultur und Gesellschaft:\naa) Einfluß von Kultur und Kunst auf die Schuhmode beispielhaft\nerarbeiten\nbb) Entwicklung der Schuhtypen an Beispielen erläutern\nCC)   Einfluß der Herstellungsverfahren auf die Gestaltung der Schuh-\nmodelle beispielhaft beschreiben\ndd) Ober die Wirkungsweise von Farben, Formen und Oberflächenge-\nstaltung sowie deren Kombinationen beraten\nee) aktuelle Modetrends beschreiben\nc)   Anpassen von Schuhen:\naa) richtige Schuhgröße ermitteln und dabei betriebs0bliche Hilfs-\nmittel anwenden\nbb) für den Kunden angemessene Paßform auswählen\nCC)   Umrechnungstabellen für Größen handhaben und unterschied-\nliehe Größenbezeichnungen Obertragen\ndd) Kunden beim Anprobieren helfen\nee) Geräte zum Dehnen und Weiten bedienen\nff) Handwerkzeug zum Weichklopfen benutzen\ngg) mögliche Veränderungen der Farbwirkungen durch unterschied-\nliehe Lichteinflüsse zeigen\n2    Warensortimente            a)  Materialien:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               aa) Lederarten unterscheiden\nBuchstabe e)\nbb) Besonderheiten der Bearbeitung im Hinblick auf Verwendung für\nSchaft und Boden beschreiben\nCC)   Verwendung von Synthetics und textilen Geweben bei der Her-\nstellung von Schuhen beschreiben","188                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.          Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1               2                                                     3\ndd) Eigenschaften von Synthetics und textilen Gewebe beschreiben;\nUnterschiede zum Leder aufzeigen\nee) Materialkombinationen im Hinblick auf technisch-funktionelle,\ngesundheitliche und modische Verträglichkeit beurteilen\nff) Preisentwicklung von Schuhen in Abhängigkeit von der Entwick-\nlung der jeweiligen Rohstoffmärkte und technischen Verfahren\nerklären\nb)   Herstellungsverfahren:\naa) Funktion der Leisten für die Schuhfertigung beschreiben\nbb) Vorgänge bei der Herstellung des Schafts beschreiben\nCC)  Herstellungsverfahren bei der Anfertigung von Bodenteilen er-\nläutern\ndd) Vorgänge beim zusammenfügen der Schuhteile beschreiben\nee) Bedeutung der Handarbeit bei den einzelnen Herstellungsver-\nfahren erläutern\nc)   Sortimentsentwicklung:\naa) Entwicklung der Anteile der Schuhtypen im Sortiment des Aus-\nbildungsbetriebs ermitteln\nbb) Entwicklung der Anteile der einzelnen Warengruppen und aus-\ngewählter Warenarten am Schuhumsatz des Ausbildungsbetriebs\nermitteln und die Bedeutung der jeweiligen Warengruppe erläu-\ntern\ncc) Anteile der Warenarten am Frühjahr/Sommer- und Herbst/Winter-\nAngebot ermitteln\ndd) Entwicklung der Farbgruppenanteile je Warengruppe des Sorti-\nments ermitteln und mit den aktuellen Modefarben vergleichen\nee) übliche Warengruppen und Artikel des Schuhhandels mit einem\nnumerischen Artikelsystem darstellen\nd)   Zusatzartikel im Schuhhandel:\naa) harte, weiche, flüssige und gasförmige Schuhpflegemittel nach\nVerwendungszwecken unterscheiden und empfehlen\nbb) Gehkomfortartikel sachgerecht verwenden\nCC)  Arten von Schnürsenkeln unterscheiden und dem jeweiligen Ver-\nwendungszweck zuordnen\ndd) Schuhspanner als Hilfsmittel für die Werterhaltung empfehlen\n15. Spielwaren\nArbeitsschutz,           Batterien umweltschutzgerecht beseitigen\nArbeitssicherheit,\nUmweltschutz und\nrationelle Energiever-\nwendung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe f)","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                          189\nLfd.         Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                       zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1               2                                                       3\n2    Beratung und Verkauf       a)  Bedarfsbereiche und Zielgruppen:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               aa) Bedarfsbereiche, insbesondere Freizeitbeschäftigung und -ein-\nBuchstabe b)                         richtung, Wohnbereich und Reise, beschreiben\nbb) pädagogische Bereiche, insbesondere Kinderkrippen und\n-gärten, Schulen und Heime, sowie medizinisch-psychologische\nBereiche, insbesondere Praxen der Psychologen, Logopäden,\nKindergymnastinnen, Kinderärzte und Kinderkrankenhäuser,\nnennen\nb)   Aspekte des Spiels:\naa) Spielmittel des Ausbildungssortiments den Spielfunktionen\nzuordnen, insbesondere den manuellen, sozialen, intellektuellen,\nkreativen, emotionellen, körperlich-sportlichen\nbb) zwischen Lebensalter und Entwicklungsalter auf dem Interessen-\ngebiet unterscheiden\nCC)  passende Spielmittel je nach Entwicklungsalter auf dem lnteres-\nsengebiet empfehlen\ndd) unterschiedliche Formgebung von Spielmitteln begründen\nee) Handlichkeit der Spielmittel im Hinblick auf Einfachheit und Ein-\ndeutigkeit der Zweckform erläutern\nff) zwischen sachlich-funktionaler und aufwendiger Ausgestaltung\nvon Spielmitteln unterscheiden\ngg) Wirkungen von Form, Farbe und Oberflächengestaltung beschrei-\nben\nc)  Warendemonstration:\naa) Spielmittel erklären und vorführen\nbb) an Spielmitteln Ergänzungen oder Änderungen vornehmen und\nkleinere Reparaturen durchführen\nd)  spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\nfür den Fachbereich relevante Sicherheitsvorschriften im Hinblick auf\nmögliche Gefahren des- Spielzeugs erläutern; entsprechende Normen\nheranziehen\n3    Warensortimente            a)  unterschiedliche und gemeinsame Eigenschaften der Ausgangsmate-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4              rialien im Hinblick auf ihre Verwendung bei Spielmitteln beschreiben,\nBuchstabe e)                   insbesondere bei textilen Natur- und Chemiefasern sowie Fasermi-\nschungen, Hart- und Weichhölzern, harten und weichen Kunststoffen,\nBlech, Spritzguß, Metallegierungen, Leder, Gummi, Glas, Porzellan,\nPapier und Pappe\nb)  Unterschiede zwischen handwerklicher und industrieller Fertigung\nbeschreiben und ihre Bedeutung für den Handel erläutern\nc)  Saisonsortimente zusammenstellen","190                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\n16. Sportartikel\nLfd.          Teil des\nNr.   Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1               2                                                     3\n1    Beratung und Verkauf     a)   Sport und Mode:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\naa) Kunden über aktuelle Entwicklungen im Fachbereich beraten,\nBuchstabe b)\ninsbesondere hinsichtlich neuer oder verbesserter Produkte,\nneuer Formen, neuer Farben und Farbkombinationen sowie neuer\nMaterialien\nbb) Einfluß der Materialien und Veredelungsverfahren auf Produkte\ndes Sport- und Freizeitbereichs erläutern\nCC)  Einfluß von Freizeit und Mode auf Kaufinteresse, Produktgestal-\ntung und Sortimentsstrukturen erläutern\nb)   Sportregeln:\naa) für den Turniersport zugelassene oder empfohlene Artikel des\nSortiments zeigen, ihre Kennzeichen und wichtigen Eigenschaf-\nten beschreiben\nbb) offizielle Spiel- und Wettkampfregeln gängiger Sportarten in\nGrundzügen erläutern\nc)   Kundendienst, Service und Reparatur-Abwicklung:\naa) Waren des Fachbereichs, insbesondere durch Messen, Einstellen\nund Ausrüsten, gebrauchsfertig machen\nbb) auf Vorsichtsmaßnahmen bei der Ausübung unterschiedlicher\nSportarten hinweisen\nd)   spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) branchenübliche Vorschriften, insbesondere Textilkenn-\nzeichnungsgesetz, Pflegesymbole und Sicherheitsvorschriften\nerläutern\nbb) auf Umweltfolgen im Umgang mit und beim Beseitigen von\nLösungs- und Reinigungsmitteln, Kunststoffen, Gummi und\ngebrauchtem Verpackungsmaterial hinweisen\n2    Warensortimente          a)   Eigenschaften und Verwendung von Grundmaterialien:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\naa) für Sport- und Freizeitartikel verwendete Ledersorten nach Eigen-\nBuchstabe e)\nschatten und Verwendungsmöglichkeiten unterscheiden\nbb) Bedeutung und Eigenschaften von Kunststoffen für Sport- und\nFreizeitartikel beschreiben\nCC)  im Sport- und Freizeitbereich verwendete textile Rohstoffe nach\nNatur- und Chemiefasern unterscheiden\ndd) Verwendungseigenschaften unterschiedlicher textiler Roh-\nstoffe hinsichtlich Feuchtigkeitsaufnahme, mechanischer Bean-\nspruchung und Wärmerückhaltevermögen beschreiben\nee) Eigenschaftsveränderungen von Textilien durch unterschiedliche\nFasermischungen beschreiben\nff) unterschiedliche Eigenschaften von Geweben, Strick- und Wirk-\nwaren im Hinblick auf die Verwendung im Sport- und Freizeitbe-\nreich beachten\ngg) anhand von Marken-, Pflege- und Gütezeichen Ausrüstung und\nPflegeeigenschaften von unterschiedlichen textilen Produkten\nbeschreiben","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                         191\nLfd.           Teil des\nNr.   Ausbildungsberufsbildes                      zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1                2                                                      3\nhh) besondere Anforderungen an Holz bei Verwendung im Sport-\nund Freizeitbereich begründen, insbesondere hinsichtlich Härte,\nDichte, Festigkeit, Elastizität und Verformbarkeit\nii) Bedeutung der Oberflächenbehandlungen bei Hölzern für Pflege\nund Verwendungszweck erläutern\nkk) unterschiedliche Bedeutung und Verwendung von Gummi und\ngummiähnlichen Kunststoffen im Sport- und Freizeitbereich\nbeschreiben\nII) wichtige Metalle und Metallegierungen entsprechend den Anfor-\nderungen im Sport- und Freizeitbereich unterscheiden\nmm) besondere Anforderungen an Kunststoffe bei Verwendung im\nSport- und Freizeitbereich begründen, insbesondere. hinsichtlich\nHärte, Verformbarkeit, Festigkeit, Elastizität und Pflege\nb)  Sportgeräte und Freizeitausstattungen:\naa) Sportgeräte für wichtige Sportarten, insbesondere nach Funktion,\nKonstruktionsmerkmalen, Materialien und Handhabung, beschrei-\nben\nbb) Bedeutung der Sportstättenausrüstungen für die Auswahl der\nSportartikel beschreiben\nCC)  Schuhe für Sportarten nach Funktion, Material, Konstruktion, Ver-\narbeitung, Ausrüstung und Verwendungszweck unterscheiden\ndd) Ausrüstungen für Sport und Freizeit, insbesondere Bälle,\nSchläger, Bekleidung und Sicherheitszubehör, nennen und deren\nVerwendungszweck, Gebrauchseigenschaften und Pflege\nbeschreiben\nee) Freizeitausstattungen, insbesondere für Ballspiele, Wintersport,\nCamping, Wassersport, Wandern und Bergsport, nach Funktion,\nGebrauchswert, Material und Handhabung erläutern\n17. Textil, Bekleidung\n1    Arbeitsschutz,              Möglichkeiten und Bedeutung der Wiedergewinnung und -verwendung von\nArbeitssicherheit,          Faserstoffen für Wirtschaft und Umwelt beschreiben\nUmweltschutz und\nrationelle Energiever-\nwendung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe f)\n2    Warenlagerung               verschiedene Arten der Pflege und Aufbewahrung an unterschiedlichen\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 3          Waren des Ausbildungssortiments erläutern\nBuchstabe b)\n3     Beratung und Verkauf       a)   Wirkungsweise von Farben, Formen, Mustern und Linienführungen:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\naa) Kunden fachgerecht und zielgruppenbezogen über die Wirkungs-\nBuchstabe b)                         weise aktueller Farbkombinationen, Formen und Dessins beraten","192                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                       zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1               2                                                       3\nbb) Einfluß von Kultur und Kunst auf textile Gestaltung und Mode\nbeispielhaft beschreiben\ncc) Einfluß der Materialien, Veredelungs- und Ausrüstungsverfahren\nauf textile Gestaltung und Mode beschreiben                    -\ndd) Modewechsel und Modezyklen in ihrer Bedeutung für Fachbera-\ntung und Verkaufsförderung erläutern\nb)     Service:\naa) einfache verkaufsbezogene warengruppenspezifische Handfertig-\nkeiten ausüben, insbesondere Messen, Abschneiden, Abstecken,\nBügeln, einfache Nadelarbeiten, Dekorieren\nbb) Kunden über Änderungs- und Anfertigungsmöglichkeiten infor-\nmieren\nCC)  Größen ermitteln\ndd) wichtige Materialprüfinstitute nennen und ihre Leistungen für Ein-\nzelhandel und Verbraucher beschreiben\nc)     spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) die Begriffe Textilerzeugnisse und textile Rohstoffe entsprechend\ndem Textilkennzeichnungsgesetz erläutern\nbb) Sinn und Zweck des Textilkennzeichnungsgesetzes erläutern\n4    Warensortimente         a)     textile Rohstoffarten mit ihren Unterschieden und Gemeinsam-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4              keiten nennen, insbesondere Naturfasern, Chemiefasern sowie Faser-\nBuchstabe e)                   mischungen\nb)     Eigenschaftsveränderungen durch unterschiedliche Fasermischungen\nbeschreiben\nc)     Preisentwicklung unterschiedlicher textiler Rohstoffe in Abhängigkeit\nvon der Entwicklung der jeweiligem Rohstoffmärkte am Beispiel von\nWaren des Ausbildungssortiments erläutern\nd)     Verwendungseigenschaften unterschiedlicher textiler Rohstoffe im\nHinblick auf Feuchtigkeitsaufnahme, Wasseraufnahme, elektrosta-\ntische Aufladung, Knitterverhalten, Festigkeitsverhalten, Verhalten\ngegenüber Wärme und Wärmerückhaltevermögen erläutern\ne)     Unterschied zwischen Garnen, Fäden und Zwirnen sowie ihre unter-\nschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten erläutern\nf)    Funktion von Kett und Schuß beschreiben\ng)     textile Flächenbilder unterscheiden\nh)     Gewebegrundbindungen und Maschenbilder bestimmen und unter-\nschiedliche Anwendungen beschreiben\ni)   wichtige handelsübliche Stoffarten bestimmen\nk)     Herstellungsprozeß von Geweben und Maschenwaren in Grundzügen\nbeschreiben\n1)   wichtige Ausrüstungs- und Veredelungsverfahren und ihre Aus-\nwirkungen auf Gebrauchs-, Pflege- und Verarbeitungseigenschaften\nbeschreiben","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                        193\nLfd.          Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                       zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1               2                                                      3\nm)  Zusammenhang zwischen unterschiedlichen textilen Rohstoffen, deren\nAusrüstungs- und Veredelungsverfahren, ihren Pflegeeigenschaften\nund den dazugehörigen Pflegesymbolen begründen\nn)  Waren-, Marken-, Pflege-, Gütezeichen und Stoffbezeichnungen unter-\nscheiden\no)  Anteile der Sortimentsteile am Saisongeschäft ermitteln\n18. Uhren, Schmuck, Juwelen, Gold- und Silberwaren\nArbeitsschutz,             Chemikalien und Batterien umweltgerecht beseitigen\nArbeitssicherheit,\nUmweltschutz und\nrationelle Energiever-\nwendung\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe f)\n2    Verkaufsvorbereitung       Vorzeigbarkeit und Funktionstüchtigkeit der Waren kontrollieren\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\nBuchstabe a)\n3    Beratung und Verkauf       a)  Stilrichtungen:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\naa) Einfluß von Kunst, Technik und Material auf die Gestaltung\nBuchstabe b)                          beschreiben\nbb) Stllrichtungen und ihre typischen Merkmale beschreiben\nb)  verkaufsbezogene Fertigkeiten:\naa) Hilfsmittel zur Warenkontrolle und Warenanalyse fachgerecht\nhandhaben\nbb) Umrechnungstabelle für den Feingehalt von Edelmetallen hand-\nhaben\nc)  personen- und produktbezogene Hinweise:\naa) bei materialbedingten Allergien geeignete Produkte oder Hilfs-\nmittel empfehlen\nbb) Hinweise für die Benutzung, Pflege und Behandlung verschiede-\nner Produkte auch mittels schriftlicher Unterlagen und\nGebrauchsanweisungen geben               ·\nd)  Kundendienst:\naa) Ober Möglichkeiten von Änderungen, Umarbeitungen und Anfer-\ntigungen informieren\nbb) Reparaturaufträge annehmen und ihre Abwicklung erläutern\ne)  spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) rechtliche Bestimmungen zur Kennzeichnung der Materialqualität\nerläutern","194                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                      zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1              2                                                      3\nbb) gesetzliche Regelungen über den Handel mit Edelmetallen, Edel-\nsteinen und Perlen erläutern\ncc) DIN- und ISO-Normen, RAL- und CIBJO-Bestimmungen nennen\nund ihre Bedeutung erläutern\ndd) Begriff und Bedeutung der Expertise erklären\n4    Warensortimente         a)    Materialien und Produkte:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4\naa) wichtige Edelmetalle, Metalle, Legierungen und sonstige Materia-\nBuchstabe e)\nlien unterscheiden und typischen Verwendungszwecken zuord-\nnen\nbb) Natursteine, organische Schmuckmaterialien und künstliche Pro-\ndukte mit den handelsüblichen Bezeichnungen nennen\ncc) Verwendung von Edelmetallen, anderen Metallen und Kunst-\nstoffen für die Herstellung unterschiedlicher Waren mit den\nMaterialeigenschaften an Beispielen erläutern\ndd) Veredelung von Waren des Fachbereichs durch Edelmetalle\nerläutern\nee) verschiedene Arten der Materialentstehung und die jeweiligen\nFormen der Materialgewinnung erläutern, insbesondere natürliche\nVorgänge, Züchtungen und technische Prozesse\nff) Herkunftsländer, Hauptfundstätten, Standorte des Materialhan-\ndels und der Produktion im In- und Ausland nennen\ngg) allgemeine und aktuelle Entwicklungstendenzen im Hinblick auf\nAngebot und Preis der verwendeten Materialien beschreiben\nb)    Verarbeitung, Gestaltung, Konstruktion, Funktion:\naa) Ablauf der handwerklichen Einzelanfertigung und der\nindustriellen Serienfertigung in Grundzügen schildern\nbb) Wirkung von Oberflächenbearbeitungen zeigen und erläutern\nCC)  Material, Gestaltung, Ausführung und Funktion von Waren beur-\nteilen und als wert- und preisbestimmende Faktoren begründen\n19. Wohnbedarf\nB,eratung und Verkauf   a)    Wand- und Bodenmaße nach Kundenangaben sowie eigenem Aufmaß\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4             ermitteln\nBuchstabe b)\nb)    Grundrisse und Wandaufrisse maßstabgerecht zeichnen\nc)    Symbole für Möbel, Steckdosen, Decken- und Wandbeleuchtung,\nAntennen-Steckdosen und Telefon aufzeichnen\nd)    Möblierung anhand von vorgegebenen Zeichnungen erläutern\ne)    Möblierung planen und mittels selbst angefertigter einfacher Zeich-\nnungen darstellen\nf)   nach Katalogen, Typen- und Preislisten Angebote zusammenstellen","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                        195\nLfd.         Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                       zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1              2                                                       3\ng)   Kunden über Anfertigungsmöglichkeiten beraten\nh)   Kunden die Wirkung von Farben, Formen, Materialien und ihren\nKombinationen beschreiben\ni) aktuelle Entwicklungen der Form- und Raumgestaltung erläutern\nk)   Bedeutung von Trendwechsel in der Gestaltung für Fachberatung und\nVerkaufsförderung erläutern\n1) Stilmerkmale wichtiger Stilzeiträume erläutern\nm)   unterschiedliche Arten von Beleuchtungskörpern, Bodenbelägen und\nGardinen nennen und dem jeweiligen Funktionsbereich zuordnen;\nGründe für die Zuordnung erläutern\nn)   zweckmäßige Beleuchtungsmöglichkeiten empfehlen\n0)   unterschiedliche Wohnbedarfsartikel verschiedenen Wohn- und\nArbeitsbereichen zuordnen\n2    Warensortimente            a)   wichtige im Möbelbau verwendete Materialien nennen und nach Ver-\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4               wendungszweck zuordnen\nBuchstabe e)\nb)   wichtige im Möbelbau verwendete Holzarten unterscheiden, insbeson-\ndere Nadelhölzer wie Kiefer, Fichte, Lärche sowie Laubhölzer wie\nEiche, Buche, Kirsche, Rüster, Nußbaum, Esche, Palisander, Teak,\nMahagoni, .Birke und Ahorn\n-\nc)   Unterschied zwischen Massivholz, Sperrholz, Spanplatte und Faser-\nplatte hinsichtlich Verwendung im Möbelbau, Ver- und Bearbeitungs-\neigenschaften sowie Formbeständigkeit beschreiben\nd)   Unterschied zwischen Messer- und Schälfunier hinsichtlich\nMaserungsverlauf und Verwendungszweck beschreiben\ne)   Funktion der Oberflächenbehandlung von Hölzern beschreiben, insbe-\nsondere Beizen, Lackieren, Polieren und Wachsen, sowie Vor- und\nNachteile der einzelnen Verfahren im Hinblick auf den verwendeten\nWerkstoff, Verwendungszweck und Pflege erläutern\nf)  wichtige im Möbelbau verwendete Lacke, Folien und Schichtstoff-\nplatten nach Gebrauchseigenschaften unterscheiden\ng)   Anwendung der festen und der Beschlagverbindung im Möbelbau\nbeschreiben\nh)   gebräuchliche Typen von Bewegungs-, Verschluß- und Verbindungs-\nbeschläge unterscheiden und ihre Verwendung im Möbelbau\nbeschreiben\ni)  Verwendung unterschiedlicher Heimtextilien bei der Inneneinrichtung\nbeschreiben","196                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\n20. Zoofachhandel\nLfd.          Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1               2                                                    3\n1    Arbeitsschutz,          a)   Gefahren im Umgang mit Reinigungs-, Desinfektions- und Schädlings-\nArbeitssicherheit,           bekämpfungsmitteln beschreiben\nUmweltschutz und\nrationelle Energiever-  b)   Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit gefährlichen und giftigen\nwendung                      Tieren an Beispielen beschreiben\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe f)\n2    Warenannahme            a)   Heimtiere annehmen und auf ihre körperliche Verfassung untersuchen\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 3\nBuchstabe a)            b)   Futtermittel und Zusatzsstoffe annehmen, Aussehen, Reinheit und\nGeruch prüfen\n3    Warenlagerung           a)   Kriterien für die Produktlagerung, insbesondere Raumbeschaffenheit\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 3            und -klima, erläutern\nBuchstabe b)\nb)   Anzeichen der Verderblichkeit von Futtermitteln und Zusatzstoffen\nbeschreiben\nc)   über Haltbarkeit von Vitaminen Auskunft geben\nd)   Schädlinge bestimmen und Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzen\ne)   Vorschriften für die Lagerung freiverkäuflicher Arzneimittel und leicht\nbrennbarer Stoffe erläutern\n4    Verkaufsvorbereitung    Dekorationsarbeiten mit lebenden Tieren unter Beachtung der gesetzlichen\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4       Vorschriften ausführen\nBuchstabe a)\n5    Beratung und Verkauf    a)   Haltung und Versorgung:\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4             aa) Beziehungen zwischen Mensch und Tier beschreiben\nBuchstabe b)\nbb) Lebensgewohnheiten und Charaktereigenschaften von Heimtie-\nren erläutern\ncc) artbedingte Haltungsansprüche aufzeigen\ndd) Haltungseinrichtungen und Zubehör artgerecht auswählen, reini-\ngen und warten\nee) technische Betriebseinrichtungen zur Haltung einsetzen, über-\nwachen und warten\nff) Heimtierunterkünfte artgerecht einrichten\ngg) Futtermittel auswählen und bewerten sowie art-, rassen- und\naltersgerecht verfüttern\nhh) Pflegezubehör auswählen\nii) Heimtiere art- und rassengerecht pflegen\nb)   Tiergesundheit:\naa) vorbeugende Maßnahmen zur Erhaltung der Tiergesundheit\nerläutern und einleiten","Nr. 5 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Januar 1987                            197\nLfd.         Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                        zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1               2                                                        3\nbb) Auswirkungen von Fütterungs- und Haltungsfehlern, von Umwelt-\nfaktoren und mangelnder Hygiene auf die Tiergesundheit feststel-\nlen und beschreiben\nCC)   Veränderungen des Allgemeinbefindens und der Tierausschei-\ndungen feststellen und melden\ndd) häufige Heimtierkrankheiten nennen und ihre Symptome\nbeschreiben\nee) infektionsverdächtige und kranke Tiere isolieren und versorgen\nff) nach Anweisung Medikamente geben\ngg) auf Gefahren unsachgemäßer Anwendung freiverkäuflicher\nArzneimittel hinweisen\nc)  Transport:\naa) Heimtiere artgerecht einfangen und einsetzen\nbb) Verhalten der Tiere beobachten\nCC)   Tiere umsetzen\ndd) Transportbehälter und Zubehör artgerecht auswählen\nee) verkaufte Tiere artgerecht verpacken und für den Transport\nbereitstellen\nd)  Schutz für freilebende Tiere:\naa) freilebende Vögel füttern und tränken\nbb) Möglichkeiten der Überwinterung von Igeln beschreiben\nCC)   Nisthilfen beschreiben\ndd) Hilfen für Findlinge erläutern\ne)  spezielle Rechtsvorschriften und Regelungen:\naa) Bestimmungen des nationalen Tierschutzes, insbesondere die\nder Abschnitte Tierhaltung und Tierhandel, inhaltlich wieder-\ngeben und anwenden\nbb) Maßnahmen zum Schutze wildlebender Tiere und wildwachsen-\nder Pflanzen anhand der Bestimmungen über den Natur- und\nArtenschutz aufzeigen\nCC)   Ziele des europäischen Übereinkommens über den Schutz von\nTieren beim internationalen Transport nennen\ndd) Anwendungsbereiche des Tierseuchengesetzes, insbesondere\nMeldevorschriften und Verbotstatbestände, beschreiben\nee) Psittakoseverordnung erläutern\nff) über Beseitigung verendeter Tiere unter Beachtung des Tier-\nkörperbeseitigungsgesetzes Auskunft geben\ngg) wesentliche berufsbezogene Bestandteile des Futtermittelgeset-\nzes nennen\nhh) Sachkenntnis im Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln\ngemäß Sachkenntnisverordnung nachweisen\nii) Bedeutung der Import- und Exportvorschriften lebender Tiere\nsowie der Tierversandvorschriften erläutern\nkk) verbandsinterne Richtlinien über den Handel rriit Tieren\nerläutern","198                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1987, Teil 1\nLfd.         Teil des\nNr.  Ausbildungsberufsbildes                     zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse\n1              2                                                     3\n6    Warensortimente         a)    handelsübliche Heimtierarten bestimmen, deren Ursprungsländer\n(§ 3 Abs. 1 Nr. 4             nennen und in die Systematik einordnen\nBuchstabe e)\nb)    züchterische Grundbegriffe erläutern\nC)    Ober Zuchtformen und Rassen Auskunft geben\nd)    technische Einrichtungen in den verschiedenen Tierhaltungsformen\nbeschreiben und bedienen\ne)    wertbestimmende Bestandteile der Futtermittel in der Heimtierer-\nnährung aufzeigen\nf)   Futtermittel einzelnen Heimtierarten zuordnen"]}