{"id":"bgbl1-1986-11-8","kind":"bgbl1","year":1986,"number":11,"date":"1986-03-19T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1986/11#page=4","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1986-11-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1986/bgbl1_1986_11.pdf#page=4","order":8,"title":"Verordnung über die Durchführung einer Bundeswaldinventur (Bundeswaldinventur-Verordnung)","law_date":"1986-03-10T00:00:00Z","page":340,"pdf_page":4,"num_pages":3,"content":["340                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1986, Teil 1\nVerordnung\nüber die Durchführung einer Bundeswaldinventur\n{Bundeswaldinventur-Verordnung)\nVom 10. März 1986\nAuf Grund des § 41 a Abs. 4 des Bundeswaldgesetzes vom 2. Mai 1975 (BGBI. 1 S. 1037), der durch Gesetz vom\n27. Juli 1984 (BGBI. 1S. 1034) eingefügt worden ist, wird mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:\n§ 1\nZeitpunkt\nIn der Zeit vom 1. Januar 1986 bis zum 31. Dezember 1989 wird eine Bundeswaldinventur durchgeführt. Stichtag\nfür die Auswertung der Daten des Waldzustandes ist der 1. Oktober 1987.\n§2\nStichprobenverfahren\nDie Bundeswaldinventur ist nach einem einheitlichen terrestrischen Stichprobenverfahren mit gleichmäßig\nsystematischer Stichprobenverteilung über das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland im 4 x 4 km\nQuadratverband durchzuführen. Verdichtungen erfolgen gemäß der Anlage zu dieser Verordnung.\n§3\nGrunddaten\nAn den Stichprobenpunkten werden nachstehende Grunddaten gemessen und beschrieben:\n1.  Waldfläche,\n2.  Betriebsart,\n3.  Bestandesform,\n4.  Baumart,\n5.  Alter,\n6.  Baumdurchmesser,\n7.  Baumhöhe,\n8.  Qualität des Holzvorrates, Pflegezustand,\n9.  Walderschließung (Forstwege) und Geländeform und\n10.  Schäden, soweit nicht unter Nummer 8 erfaßt.\n§4\nBerlin-Klausel\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Verbindung mit § 47 des Bundeswald-\ngesetzes auch im Land Berlin.\n§5\n1nkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 10. März 1986\nDer Bundesminister\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten\nlgnaz Kiechle","Nr. 11 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 19. März 1986                               341\nAnlage\n(zu § 2)\nVerdichtung der Bundeswaldinventur\nDas Stichprobengrundnetz im 4 x 4 km Quadratverband wird wie folgt verdichtet:\nauf einen 2,83 x 2,83 km Quadratverband in\n-   Bayern, Bereich der Oberforstdirektion Augsburg und\n-   Niedersachsen, Bereich der Wuchsgebiete Niedersächsischer Küstenraum und Mittel-Westniedersächsisches\nTiefland\nauf einen 2 x 2 km Quadratverband in\n-   Baden-Württemberg, gesamtes Landesgebiet,\n-   Bayern, Bereich der Oberforstdirektion Ansbach und\n-   Schleswig-Holstein, gesamtes Landesgebiet.\nSowohl der 2,83 x 2,83 km Quadratverband wie auch der 2 x 2 km Quadratverband werden gemäß der folgenden\nAbbildung in das 4 x 4 km Grundnetz eingepaßt:\nGrundnetz 4 x 4 km                Verdichtung 2,83 x 2,83 km              Verdichtung 2 x 2 km     1\n- -.......oi----------.. .                                                              ----9----1>-\n\"X        /                                    --4---4\nI\n1\n1\n1\n1\n1\n____,oi--------.. .\n/        '\n>--------<1 , i , , - - - - ~ o                      --+- -+\n1\n1\n1\n1\n1\n1\n\"X\n1             1\n'X      /                         /           ---+----•\n1\nI\n1\n1\n/         ' \"           /                   0   __\n1\n1\n1\n_L __          t-1\nStichprobenpunkte\n@             Grundnetz 4 X 4 km                                              Gitter Grundnetz 4 x 4 km\n@) •          Verdichtung auf 2,83 X 2,83 km               -      -     -     Gitter Verdichtung 2,83 x 2,83 km\n® •       0   Verdichtung auf 2 x 2 km                     -  -   -  -  - -   Gitter Verdichtung 2 x 2 km","342                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1986, Teil 1 ·\nErste Verordnung\nzur Änderung der Verordnung zur Durchsetzung des gemeinschaftlichen Fischereirechts\nVom 10. März 1986\nAuf Grund des § 9 Abs. 4 des Seefischereigesetzes            1. entgegen Artikel 5 Abs. 2 der Verordnung (EWG)\nvom 1 2. Juli 1984 (BGBI. 1 S. 876) wird verordnet:                Nr. 3721 /85 in den dort bezeichneten Gebieten\nmit anderen Arten vermengten Hering an Bord\nbehält,\nArtikel 1\n2. entgegen Artikel 6 Abs. 1 oder 2 der Verordnung\nDie Verordnung zur Durchsetzung des gemeinschaft-               (EWG) Nr. 3721 /85 in den dort bezeichneten\nlichen Fischereirechts vom 16. August 1984 (BGBI. 1                Gebieten zu den angegebenen Sperrzeiten Hering\nS. 1151) wird wie folgt geändert:                                  fängt,\n3. a) entgegen Artikel 7 Abs. 1 der Verordnung\n1. Nach § 3 werden folgende §§ 3 a und 3 b eingefügt:                   (EWG) Nr. 3721 /85 mit Schleppnetzen mit\n,,§ 3a                                     einer Maschengröße von weniger als 32 mm\noder\nDurchsetzung bestimmter Fangbedingungen\nfür die Fischerei auf Lodde                      b) entgegen Artikel 7 Abs. 2 der Verordnung\n(EWG) Nr. 3721 /85\nOrdnungswidrig im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 5 des\nSeefischereigesetzes handelt, wer gegen Artikel 1              in den dort bezeichneten Gebieten zu den an-\nAbs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1899/85 des Rates              gegebenen Sperrzeiten Sprotten fängt oder\nvom 8. Juli 1985 zur Festlegung einer Mindestma-            4. entgegen Artikel 8 der Verordnung (EWG)\nschenöffnung für die Fischerei auf Lodde im Bereich            Nr. 3721 /85 mit Schleppnetz oder Ringwade in\ndes Übereinkommens über die künftige multilaterale             den dort bezeichneten Gebieten zu den an-\nZusammenarbeit auf dem Gebiet der Fischerei im                 gegebenen Sperrzeiten Makrelen, Sprotten oder\nNordostatlantik außerhalb der Seegewässer unter                Hering fängt.\"\nder Fischereigerichtsbarkeit der Vertragsparteien\ndes Übereinkommens (ABI. EG Nr. L 179 S. 2) ver-        2. § 6 wird wie folgt geändert:\nstößt, indem er als Kapitän vorsätzlich oder fahrläs-\nsig in den dort bezeichneten Gebieten Lodde mit             a) In der Überschrift werden die Worte „abgelöste\neinem Netz mit einer Maschenöffnung von weniger                Vorschriften\" durch das Wort „Außerkrafttreten\"\nals 16 mm fischt.                                              ersetzt.\nb) Der bisherige Wortlaut wird Absatz 1; in ihm wird\n§ 3b                                Satz 2 gestrichen.\nDurchsetzung bestimmter Fangbedingungen\nfür die Fischerei auf Hering, Sprotte und Makrele         c) Folgender Absatz wird angefügt:\nOrdnungswidrig im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 5 des              ,,(2) § 3 b tritt am 31. Dezember 1986 außer\nSeefischereigesetzes handelt, wer gegen ein Gebot              Kraft.\"\noder Verbot der Verordnung (EWG) Nr. 3721 /85 des                                  Artikel 2\nRates vom 20. Dezember 1985 zur Festlegung\nder zulässigen Gesamtfangmengen und bestimmter             Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Über-\nFangbedingungen hinsichtlich der zulässigen             leitungsgesetzes in Verbindung mit § 14 des See-\nGesamtfangmengen für bestimmte Fischbestände            fischereigesetzes auch im Land Berlin.\noder Bestandsgruppen für 1986 (ABI. EG Nr. L 361\nS. 5), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG)\nArtikel 3\nNr. 114/86 des Rates vom 20. Januar 1986 (ABI. EG\nNr. L 17 S. 4), verstößt, indem er als Kapitän vorsätz-    Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung\nlich oder fahrlässig                                    in Kraft.\nBonn, den 10. März 1986\nDer Bundesminister\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten\nlgnaz Kiechle"]}