{"id":"bgbl1-1985-32-3","kind":"bgbl1","year":1985,"number":32,"date":"1985-06-26T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1985/32#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1985-32-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1985/bgbl1_1985_32.pdf#page=2","order":3,"title":"Neufassung der Kosmetik-Verordnung","law_date":"1985-06-19T00:00:00Z","page":1082,"pdf_page":2,"num_pages":40,"content":["1082                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nZustimmung des Bundesrates die Grundbeträge                                     Artikel 2\nnach den§§ 79 und 81 Abs. 1 und 2 jährlich, erstmals      Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 13 Abs. 1 des\nmit Wirkung vom 1. Juli 1986, entsprechend der Ent-    Dritten Überleitungsgesetzes auch im Land Berlin.\nwicklung der allgemeinen Bemessungsgrundlage in\nder Rentenversicherung der Arbeiter ( § 1 255 Abs. 2                            Artikel 3\nder Reichsversicherungsordnung) neu fest.\"               Dieses Gesetz tritt am 1. Juli 1985 in Kraft.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und\nwird im Bundesgesetzblatt verkündet.\nBonn, den 21. Juni 1985\nDer Bundespräsident\nWeizsäcker\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister\nfür Jugend, Familie und Gesundheit\nGeißler\nBekanntmachung\nder Neufassung der Kosmetik-Verordnung\nVom 19. Juni 1985\nAuf Grund des Artikels 2 der Neunten Verordnung zur      7. die hinsichtlich ihres Artikels 1 Nr. 5 am 1. Januar\nÄnderung der Kosmetik-Verordnung vom 20. März 1985            1985, im übrigen am 28. Juli 1982 in Kraft getretene\n(BGBI. 1 S. 586) wird nachstehend der Wortlaut ·der           Verordnung vom 21. Juli 1982 (BGBI. 1 S. 1007),\nKosmetik-Verordnung in der seit 29. März 1985 gelten-\n8. die am 31. Dezember' 1982 in Kraft getretene Ver-\nden Fassung bekanntgemacht. Die Neufassung berück-\nordnung vom 22. Dezember 1982 (BGBI. I S. 2018),\nsichtigt:\n1. die am 1. Januar 1978 in Kraft getretene Verord-       9. die am 15. Juni 1983 in Kraft getretene Verordnung\nnung vom 16. Dezember 1977 (BGBI. 1 S. 2589),             vom 10. Juni 1983 (BGBI. 1 S. 693),\n2. die am 1. Januar 1979 in Kraft getretene Verord-      10. die am 29. März 1985 in Kraft getretene eingangs\n!lung vom 21. Dezember 1978 (BGBI. 1 S. 2088),            genannte Verordnung.\n3. die am 1. August 1979 in Kraft getretene Verord-        Die Rechtsvorschriften wurden erlassen auf Grund\nnung vom 18. Juli 1979 (BGBI. 1 S. 1055),             des § 25 Abs. 2 in Verbindung m·it § 25 Abs. 1 des\n4. die am 24. Juli 1980 in Kraft getretene Verordnung    Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes vom\nvom 18. Juli 1980 (BGBI. 1 S. 1019),                  15. August 197 4 (BGBI. 1S. 1945, 1946), der durch Arti-\nkel 6 Nr. 3 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBI. 1\n5. die am 1. Januar 1981 in Kraft getretene Verord-      S. 2445) geändert worden rst, sowie des § 26 Abs. 1\nnung vom 19. Dezember 1980 (BGBI. 1 S. 2308),         Nr. 3 in Verbindung mit § 32 Abs. 1 Nr. 1, 2, 4, 5, 8 und\n6. die am 1. Januar 1982 in Kraft getretene Verord-      9 Buchstaben a und b, des § 29 Nr. 1 und des § 44 Nr. 2\nnung vom 18. Dezember 1981 (BGBI. 1 S. 1486),         des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes.\nBonn, den 1 9. Juni 1 985\nDer Bundesminister\nfür Jugend, Familie und Gesundheit\nGeißler","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                            1083\nVerordnung\nüber kosmetische Mittel\n(Kosmetik-Verordnung)\n§ 1                                (2) Der Gehalt an den in Anlage 3 aufgeführten Farb-\nstoffen in den in Absatz 1 genannten kosmetischen Mit-\nAllgemein verbotene Stoffe\nteln darf die in Spalte f der Anlage angegebenen\nDie in Anlage 1 aufgeführten Stoffe dürfen bei dem        Höchstmengen nicht überschreiten.\ngewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln von kos-\n(3) Die in Anlage 3 aufgeführten Farbstoffe müssen\nmetischen Mitteln nicht verwendet werden. Zulässig ist\njedoch die Verwendung dieser Stoffe als Hilfsstoffe,         den in Spalte g der .Anlage angegebenen Reinheits-\nsofern sie aus dem kosmetischen Mittel vollständig oder      anforderungen entsprechen, wenn sie beim gewerbs-\nmäßigen Herstellen von in Absatz 1 genannten kosmeti-\nsoweit entfernt werden, daß sie darin nur als technisch\nschen Mitteln verwendet werden.\nunvermeidbare und technologisch unwirksame Reste in\ngesundheitlich unbedenklichen Anteilen enthalten sind.          (4) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen oder Behan-\nDer in Anlage 1 Teil B unter Nummer 6 aufgeführte Stoff      deln von kosmetischen Mitteln mit einer längeren Ver-\ndarf noch bis zum 31. Dezember 1985 verwendet wer-           weildauer auf der Haut, die nicht dazu bestimmt sind, mit\nden, sofern sein Gehalt in Haarfärbemitteln 0,5%,            den Schleimhäuten in Berührung zu kommen, dürfen nur\nberechnet als freie Base, nicht übersteigt.                  die in den Anlagen 3 und 4 genannten Farbstoffe ver-\nwendet werden.\n§2                                  (5) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen oder Behan-\nEingeschränkt zugelassene Stoffe               deln von kosmetischen Mitteln, die nur kurz mit der Haut\nin Berührung kommen, dürfen nur die in den·Anlagen 3,\n( 1) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen oder Behan-       4 und 5 genannten Farbstoffe verwendet werden.\ndeln von kosmetischen Mitteln dürfen die in Anlage 2\nenthaltenen Stoffe nur mit den in den Spalten c und e der       (6) Die Verwendung der in der Anlage 3 Teil Bund in\nAnlage genannten Beschränkungen verwendet werden.            den Anlagen 4 und 5 genannten Farbstoffe ist nur bis\nSoweit in Anlage 2 Stoffe aufgeführt sind, die der Ver-      zum 31. Dezember 1985 gestattet.\nschreibungspflicht nach den §§ 48 und 49 des Arznei-            (7) Die Absätze 1 bis 6 gelten nicht für kosmetische\nmittelgesetzes vom 24. August 1976 (BGBI. 1 S. 2448)         Mittel, die zur Verwendung als Haarfärbe- oder Haar-\nunterliegen, werden sie für die in Anlage 2 bezeichneten    tönungsmittel bestimmt sind.\nVerwendungs- und Anwendungsgebiete zugelassen.\nDie in den Sätzen 1 und 2 genannten Verwendungs-                                       § 3a\nbeschränkungen gelten nicht, soweit die Stoffe entspre-                       Konservierungsstoffe\nchend§ 1 Satz 2 als Hilfsstoffe verwendet werden. Die\nin Anlage 2 Teil C aufgeführten Stoffe dürfen nur bis zum      (1) Konservierungsstoffe im Sinne dieser Verordnung\n31. Dezember 1985 verwendet werden.                         sind Stoffe und Zubereitungen, die kosmetischen Mit-\nteln überwiegend zu dem Zweck hinzugefügt werden,\n(2) Der Gehalt an den in Anlage· 2 aufgeführten Stof-\ndie Entwicklung von Mikroorganismen in diesen Erzeug-\nfen in kosmetischen Mitteln darf die in Spalte d der\nnissen zu hemmen.\nAnlage angegebenen Höchstmengen nicht überschrei-\nten.                                                           (2) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen oder Behan-\ndeln von kosmetischen Mitteln dürfen nur die in Anlage 6\n(3) Die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe müssen den in    aufgeführten Konservierungsstoffe verwendet werden.\nSpalte e der Anlage angegebenen Reinheitsanforderun-        Dabei sind die in der Spalte d der Anlage genannten Ein-\ngen entsprechen, wenn sie beim gewerbsmäßigen Her-\nschränkungen und Anforderungen einzuhalten.\nstellen kosmetischer Mittel verwendet werden.\n(3) Der Gehalt an den in Anlage 6 aufgeführten Kon-\nservierungsstoffen in kosmetischen Mitteln darf die in\n§3                               Spalte c der Anlage angegebenen Höchstmengen nicht\nFarbstoffe                           überschreiten. Die in Anlage 6 mit dem Zeichen (+) ver-\nsehenen Stoffe können jedoch in anderen Konzentratio-\n( 1) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen oder Behan-       nen zu anderen Zwecken als zur Konservierung kosme-\ndeln von kosmetischen Mitteln, die zur Verwendung im        tischer Mittel verwendet werden, sofern sich der andere\nBereich der Augen, für die Lippen, die Mundhöhle oder       Zweck aus der Kennzeichnung des Erzeugnisses ergibt.\ndie lntimpflege bestimmt sind, dürfen nur die in Anlage ;3\naufgeführten Farbstoffe verwendet werden. Dabei sind           (4) Die Verwendung der in Anlage 6 Teil B genannten\ndie in den Spalten e und f der Anlage angegebenen Ver-      Konservierungsstoffe ist nur bis zum 31. Dezember\nwendungsbeschränkungen zu beachten.                          1985 gestattet.","1084                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\n§3b                                                                 §5\nUltraviolett-Filter (UV-Filter)                                         Kennzeichnung\n(1) UV-Filter im Sinne dieser Verordnung sind Stoffe         (1) Kosmetische Mittel dQrfen gewerbsmäßig nur in\nund Zubereitungen, die kosmetischen Mitteln überwie-         den Verkehr gebracht werden, wenn auf ihren Packun-\ngend zu dem Zweck hinzugefügt werden, Ultraviolett-           gen oder Behältnissen außer der in § 28 des Lebens-\nStrahlen zu filtern, um die Haut vor bestimmten schäd-       mittel- und Bedarfsgegenständegesetzes vorgeschrie-\nlichen Einwirkungen dieser Strahlen zu schützen.             benen Kennzeichnung und den Angaben nach § 4 das\nMindesthaltbarkeitsdatum angegeben ist, sofern die\n(2) UV-Filter im Sinne dieser Verordnung sind auch        Erzeugnisse eine Mindesthaltbarkeit von 30 Monaten\nStoffe und Zubereitungen, die kosmetischen Mitteln nur       oder weniger aufweisen.\nzum Schutz der Erzeugnisse gegen Ultraviolett-Strah-\nlen zugesetzt werden.                                           (2) Das Mindesthaltbarkeitsdatum eines kosmeti-\nschen Mittels ist das Datum, bis zu dem dieses Erzeug-\n(3) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen und Behan-          nis bei sachgerechter Aufbewahrung seine ursprüng-\ndeln von kosmetischen Mitteln dürfen nur die in Anlage 7      liche Funktion erfüllt. Es ist unverschlüsselt mit den\naufgeführten UV-Filter verwendet werden. Dabei sind           Worten „mindestens haltbar bis ... \" unter Angabe von\ndie in Spalte d genannten Einschränkungen einzuhal-           Monat und Jahr in dieser Reihenfolge anzugeben. Die\nten.                                                          Angabe von Monat und Jahr kann auch an anderer\n(4) Der Gehalt an den in Anlage 7 aufgeführten            Stelle erfolgen, wenn in Verbindung mit der Angabe\nUV-Filtern in kosmetischen Mitteln darf die in Spalte c       nach Satz 2 auf diese Stelle hingewiesen wird. Ist die\nder Anlage angegebenen Höchstmengen nicht über-               angegebene Mindesthaltbarkeit nur bei Einhaltung\nschreiten.                                                    bestimmter Aufbewahrungsbedingungen gewährleistet,\nso ist ein entsprechender Hinweis in Verbindung mit den\n(5) Die Verwendung der in Anlage 7 Teil B genannten       Angaben nach den Sätzen 2 oder 3 anzubringen. Die\nUV-Filter ist nur bis zum 31. Dezember 1988 gestattet.        Angaben nach den Sätzen 2 bis 4 sind unverwischbar,\ndeutlich sichtbar, leicht lesbar und in deutscher Spra-\n(6) Absatz 3 Satz 1 und Absatz 5 gelten nicht für kos-\nmetische Mittel, denen UV-Filter ausschließlich zu dem        che anzugeben.\nin Absatz 2 genannten Zweck zugegeben werden.\n§5a\nUntersuchungsverfahren\n§4                                  Bei der amtlichen Kontrolle der Zusammensetzung\nAngaben zum Schutz der Gesundheit                  kosmetischer Mittel sind die Analysenmethoden anzu-\nwenden, die in der Amtlichen Sammlung von Unter-\n(1) Kosmetische Mittel dürfen gewerbsmäßig nur in         suchungsverfahren nach § 35 des Lebensmittel- und\nden Verkehr gebracht werden, wenn auf ihren Packun-           Bedarfsgegenständegesetzes *) unter den Gliede-\ngen oder Behältnissen die Nummer des Herstellungs-            rungsnummern\npostens oder ein Kennzeichen angegeben ist, die eine\nIdentifizierung der Herstellung ermöglichen; sollte dies      K  84.00 - 1 bis 5 (EG)                  Stand     Mai 1982\nwegen der geringen Abmessungen kosmetischer Mittel            K  84.00 - 6 bis 8 (EG)                  Stand     November 1982\npraktisch unmöglich sein, so braucht ein solcher Hin-         K  84.00 - 9 bis 15 (EG)                 Stand     Mai 1984\nweis nur auf der Außenverpackung dieser Mittel zu             K  84.02 - 1                (EG)         Stand     Mai 1984\nstehen.                                                       K  84.04 - 1 bis 4 (EG)                  Stand     Mai 1984\nK  84.04.14/15-1            (EG)         Stand     Mai 1984\n(2) Kosmetische Mittel dürfen ferner gewerbsmäßig         K  84.06.01-1 und 2 (EG)                 Stand     Mai 1984\nnur in den Verkehr gebracht werden, wenn auf ihren\nBehältnissen folgende Angaben angebracht sind:                veröffentlicht sind.\n1. die in Spalte f der Anlage 2 und die in den Spalten e\nder Anlagen 6 und 7 hinsichtlich bestimmter Stoffe                                          §6\nvorgesehenen Angaben, wenn die kosmetischen Mit-                        Straf- und Bußgeldvorschriften\ntel diese Stoffe enthalten;\n(1) Nach§ 51 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 2 bis 4 des Lebens-\n2. sonstige besondere Anwendungsbedingungen und\nmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft,\nWarnhinweise bei bestimmten kosmetischen Mitteln,\nwer vorsätzlich oder fahrlässig bei dem gewerbsmäßi-\nbei denen solche Angaben erforderlich sind, um eine\nge.n Herstellen oder Behandeln von kosmetischen\nGefährdung der Gesundheit zu verhüten.\nMitteln\nKann der volle Wortlaut der Angaben aus praktischen\n1. entgegen § 1 in Anlage 1 aufgeführte Stoffe,\nGründen auf den Behältnissen nicht angebracht wer-\nden, so müssen diese Angaben auf der Verpackung               2. entgegen § 2 Abs. 1 Satz 1 in Anlage 2 aufgeführte\noder einer Packungsbeilage enthalten sein; außerdem               Stoffe unter Nichteinhaltung der dort vorgesehenen\nmuß in diesem Fall ein verkürzter Hinweis auf die An-             Verwendungsbeschränkungen oder entgegen § 2\ngaben auf dem Behältnis stehen.                                   Abs. 1 Satz 4 solche Stoffe über die dort vorgese-\nhene Frist hinaus,\n(3) Die Angaben nach den Absätzen 1 und 2 sind\nunverwischbar, gut leserlich und deutlich sichtbar in\ndeutscher Sprache zu machen.                                  •) Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln.","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                            1085\n3. entgegen § 3 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 oder 5 andere als                               § 6a\ndie dort bezeichneten Farbstoffe, entgegen § 3 a                        Übergangsvorschriften\nAbs. 2 Satz 1 andere als die dort bezeichneten Kon-\nservierungsstoffe oder entgegen § 3 b Abs. 3 Satz 1        (1) Kosmetische Mittel, die den Vorschriften dieser\nandere als die dort bezeichneten UV-Filter oder         Verordnung in der bis zum 30. Dezember 1982 gelten-\n4. entgegen § 3 Abs. 1 Satz 2 Farbstoffe, entgegen          den Fassung entsprechen, dürfen noch bis zum\n§ 3 a Abs. 2 Satz 2 Konservierungsstoffe oder entge-\n31. Dezember 1985 hergestellt und eingeführt und bis\ngen§ 3 b Abs. 3 Satz 2 UV-Filter unter Nichteinhal-      zum 31. Dezember 1987 in den Verkehr gebracht wer-\ntung der dort vorgesehenen Einschränkungen oder          den. Die auf Grund der Achten Verordnung zur Änderung\nAnforderungen oder entgegen § 3 Abs. 6 Farbstoffe       der Kosmetik-Verordnung vom 10. Juni 1983 (BGBI. 1\nüber die dort vorgesehene Frist hinaus                  S. 693) ab 15. Juni 1983 geltenden Verwendungs-\nbeschränkungen für Etidronsäure und ihre Salze\nverwendet.                                                  (Anlage 2 Teil B Nr. 11) bleiben unberührt.\n(2) Nach § 52 Abs. 2 Nr. 7 des Lebensmittel- und             (2) Kosmetische Mittel, die den Vorschriften dieser\nBedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer               Verordnung in der bis zum 28. März 1985 geltenden\n1. bei dem gewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln          Fassung entsprechen, dürfen, soweit sie den Anforde-\nvon kosmetischen Mitteln in Anlage 2 aufgeführte         rungen des§ 3 b oder§ 5 nicht entsprechen, noch bis\nStoffe über die in§ 2 Abs. 2, Farbstoffe über die in§ 3  zum 31 . Dezember 1986 hergestellt und eingeführt und\nAbs. 2, Konservierungsstoffe über die in § 3 a Abs. 3    bis zum 31. Dezember 1988 in den Verkehr gebracht\nSatz 1 oder UV-Filter über die in§ 3 b Abs. 4 festge-    werden, in den übrigen Fällen noch bis zum 31. Juli 1985\nsetzten Höchstmengen hinaus oder                         hergestellt und eingeführt und bis zum 31. Dezember\n1986 in den Verkehr gebracht werden.\n2. bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von kosmeti-\nschen Mitteln in Anlage 2 aufgeführte Stoffe unter\nVerstoß gegen die in§ 2 Abs. 3 oder Farbstoffe unter                                §7\nVerstoß gegen die in § 3 Abs. 3 festgesetzten Rein-\nheitsanforderu ngen                                                     (Änderung des Gesetzes\nüber das Branntweinmonopol)\nverwendet. Wer eine in Satz 1 bezeichnete Handlung\nfahrlässig begeht, handelt nach § 53 Abs. 1 des Lebens-\nmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes ordnungs-                                        §8\nwidrig.\n(Änderung des Farbengesetzes)\n(3) Ordnungswidrig im Sinne des § 53 Abs. 2 Nr. 1\nBuchstabe d des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstän-\ndegesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig ent-                               §9\ngegen§ 4 kosmetische Mittel gewerbsmäßig in den Ver-\nkehr bringt, die nicht oder nicht in der vorgeschriebenen                        Berlin-Klausel\nWeise mit den dort bezeichneten Angaben versehen\nsind.                                                          Diese Verordnung gilt nach§ 14 des Dritten Überlei-\ntungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 11 des Geset-\n(4) Ordnungswidrig im Sinne des§ 54 Abs. 1 Nr. 3 des     zes zur Gesamtreform des Lebensmittelrechts auch im\nLebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes han-           Land Berlin.\ndelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 5 kos-\nmetische Mittel gewerbsmäßig in den Verkehr bringt, die\n§ 10\nnicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise gekenn-\nzeichnet sind.                                                                     (Inkrafttreten)","1086                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nAnlage 1\n(zu § 1)\nStoffe, die bei dem Herstellen oder Behandeln von kosmetischen Mitteln\nnicht verwendet werden dürfen 1)\nTeil A                                    Fenfluraminum*\nFenmetramidum*\n1. 2-Acetamido-5-chlor-benzoxazol                                   Fluminorexum*\n2. ß-Acetoxyäthyl-trimethyl-ammoniumhydroxid                        Levamfetaminum*\n(Acetylcholin) und seine Salze                                   Meclofenoxatum*\n3. Deanoli aceglumas*                                               Mephenterminum*\n4. Spironolactonum*                                                 Metamfetaminum*\nMethylphenidatum*\n5. 4-( 4-Hydroxy-3-jod-phenoxy)-3,5-dijod-phenylessig-\nsäure (3,3' ,5-Trijodthyroessigsäure) und ihre Salze             Ortetaminum*\nParamethylamphetamine\n6. Methotrexatum*\nPemolinum*\n7. Acidum aminocaproicum* und seine Salze\nPentorexum*\n8. Cinchophenum*, seine Salze, Derivate und deren Salze             Phacetoperane\n9. Acidum thyropropicum* und seine Salze                            Phenatine\n10. Trichloressigsäure                                              Phendimetrazinum*\nPhenterminum*\n11. Aconitum napellus L., seine Blätter, Wurzeln und Zu-\nbereitungen                                                     Pipradrolum*\nProlintanum*\n12. Aconitin und seine Salze\nTrifluorex\n13. Adonis vernalis L. und seine Zubereitungen\nXylopropamine\n14. Epinephrinum*\n22. Aminobenzol (Anilin), seine Salze und seine halogenier-\n15. Alkaloide aus Rauwolfia serpentina und ihre Salze\nten und sulfonierten Derivate\n16. Acetylenalkohole, ihre Ester, Äther und Salze\n23. Betoxycainum* und seine Salze\n17. lsoprenalinum*\n24. Zoxazolaminum*\n18. Allylisothiocyanat (Allylsenföl)\n25. Procainamidum*, seine Salze und seine Derivate\n19. Alloclamidum* und seine Salze\n26. 4,4' -Biphenyldiamin (Benzidin)\n20 Nalorphinum*, seine Salze und Äther\n27. Tuaminoheptanum*, seine Isomeren und seine Salze\n21. Adrenomimetische Amine mit Wirkung auf das zentrale\n28. Octodrinum* und seine Salze\nNervensystem, die in der Entschließung AP (69) 2 des\nEuroparats als verschreibungspflichtige Stoffe aufge-     29. D,L-2-Amino-1,2-bis-(p-methoxyphenyl)-äthanol\nführt sind:                                                   (Evadol) und seine Salze\nAmfecloralum*                                          30. 1,3-Dimethylpentylamin und seine Salze\nAmfepentorexum •                                        31. 4-Amino-salicylsäure und ihre Salze\nAmfepramonum*                                          32. Isomere Aminotoluole (Toluidine), ihre Salze, ihre halo-\nAminorexum*                                                 genierten und ihre sulfonierten Derivate\nAmphetaminum*                                          33. Isomere Aminoxylole (Xylidine), ihre Salze, ihre haloge-\nBenzphetaminum*                                             nierten und ihre sulfonierten Derivate\nChlorphenterminum •                                    34. 9-(3-Methyl-2-butenyloxy)-7H-furo[3,2-g] [1]\nClominorexum*                                               benzopyran-7-on (lmperatorin)\nCloforexum*                                            35. Ammi majus L. und Zubereitungen\nDexamphetaminum*\n36. D,L-2,3-Dichlor-2-methylbutan (Amylendichlorid)\nDimephenopane\nDiphemethoxine                                         37. Stoffe mit androgener Wirksamkeit\nDoxapramum*                                            38. Anthracenöl\nEthylamphetamine                                       39. Antibiotika\nFenbutrazatum •                                        40. Antimon und seine Verbindungen\nFencamfaminum*\n41. Apocynum cannabinum L. und Zubereitungen\nFenetyllinum*\n42. 5,6,6a,7-Tetrahydro-6-methyl-4H-dibenzo [de, g]\n1)  Die mit einem Stern versehenen . Bezeichnungen ent-              chinolin-10, 11-diol (Apomorphin) und seine Salze\nsprechen dem „Computer Printout 1975, International Non-    43. Arsen und seine Verbindungen\nproprietary Names (INN) for pharmaceutical products,\nLists 1-33 of proposed INN\", veröffentlicht von der Welt-   44. Atropa belladonna L. und ihre Zubereitungen\ngesundheitsorganisation; Genf, August 1975.                 45. Tropin-D,L-tropat (Atropin), seine Salze und Derivate","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                   1087\n46. Bariumsalze, ausgenommen Bariumsulfat, Bariumsulfid       90. Butanilicainum• und seine Salze\nunter den in Anlage 2 Teil A Nr. 23 angegebenen Bedin-    91. Chlormezanonum•\ngungen sowie unlösliche Lacke, Pigmente und Salze der\nmit dem Symbol X aufgeführten Farbstoffe der Anlage 3     92. Triparanolum•\n47. Benzol                                                    93. 2-[2-(p-Chlorphenyl)-2-phenyl-acetyl]-1,3-indandion\n(Chlorophaci none)\n48. Benzimidazolon\n94. Chlorphenoxaminum•\n49. Dibenzazepin und Dibenzodiazepin,\nihre Salze und Derivate                                   95. Phenaglycodolum*\n50. D,L-( 1-Dimethylaminomethyl-1-methyl-propyl)-             96. Monochloräthan (Äthylchlorid)\nbenzoat (Amylocain) und seine Salze                       97. Salze des Chroms sowie Chromsäure und ihre Salze\n51. 2,2,6-Trimethyl-piperidin-4-yl-benzoat (Benzamine)        98. Claviceps purpurea Tul., seine Alkaloide und seine Zu-\nund seine Salze                                               bereitungen\n52. lsocarboxacidum•                                          99. Conium maculatum L.\n53. Bendroflumethiazidum• und seine Derivate                      (Früchte, Pulver und Zubereitungen)\n54. Beryllium und seine Verbindungen                         100. Glycyclamidum•\n55. Brom, elementar                                          101. Cobalt-benzolsulfonat\n56. Bretylii tosilas•                                        102. Colchicin, seine Salze und seine Derivate\n57. Carbromalum•                                             103. Colchicosid und seine Derivate\n58. Bromisovalum•                                            104. Colchicum autumnale L. und seine Zubereitungen\n59. Brompheniraminum• und seine Salze                        105. Convallatoxin\n60. Benzilonii bromidum•                                     106. Früchte von Anamirta cocculus L.\n61. Tetrylammonii bromidum•                                  107. Fettes Öl von Croton tiglium\n62. 10, 11-Dimethoxystrychnin (Bruzin)                       108. N-Butyl-N' -(N-crotonoyl-sulfanilyl)-harnstoff\n63. Tetracainum• und seine Salze                             109. Curare und Curarine\n64. Mofebutazonum•                                           110. Synthetische Mittel mit curareartiger Wirkung\n65. Tolbutamidum•                                            111. Cyanwasserstoffsäure und ihre Salze\n66. Carbutamidum•                                            112. N,N'-Tetraäthyl-2-(cx-cyclohexylbenzyl)-1,3-\npropandiamin\n67. Phenylbutazonum•\n113. Cyclomenolum• und seine Salze\n68. Cadmium und seine Verbindungen\n114. Natrii hexacyclonas•\n69. Lytta vesicatoria Fabricius\n(Kanthariden, Spanische Fliegen)                         115. Hexapropymatum•\n70. Cantharidin                                              116. Dextropropoxyphenum*\n71. Phenprobamatum•                                          117. N-Allyl-normorphin-diacetat (Diacetylnalorphin}\n72. Nitroderivate des Carbazols                              118. Pipazetatum* und seine Salze\n73. Schwefelkohlenstoff                                      119. 5-(cx,ß-Dibromphenäthyl)-5-methyl-imidazolidin-2,4-\ndion\n74. Katalase\n120. Pentamethylen-bis-(trimethylammonium)-Salze\n75. Emetin-methyläther (Cephaelin) und seine Salze                (z. B. Pentamethonii bromidum*)\n76. Ätherisches Öl aus Chenopodium ambrosioides ·            121. Azamethonii bromidum*\n77. 2,2,2-Trichloracetaldehydhydrat (Chloralhydrat)          122. Cyclarbamatum*\n78. Chlor, elementar                                         123. Chlofenotanum•\n79. Chlorpropamidum*                                         124. Hexamethylen-bis-(trimethylammonium)-Salze\n80. Diphenoxylatum•                                               (z. B. Hexamethonii bromidum*)\n81. 2,4-Diaminoazobenzol-hydrochlorid-citrat                 125. Dichloräthane (Äthylenchloride)\n(Chrysoidin-hydrochlorid-citrat)                        126. Dichloräthylene (Äthylendichloride)\n82. Chlorzoxazonum•                                          127. Lysergidum• und seine Salze\n83. 2-Chlor-4-dimethylamino-6-methyl-pyrimidin\n128. 2-Diäthylaminoäthyl-4-phenyl-3-hydroxy-benzoat         und\n(Crimidin)\nseine Salze\n84. Chlorprothixenum• und seine Salze                        129. Cinchocainum* und seine Salze ·\n85. Clofenamidum•                                            130. 3-Diäthylaminopropyl-cinnamat\n86. N-Methyl-bis-(2-chloräthyl)-amin-N-oxid                  131. 0,0' -Diäthyl-O\"-(p-nitrophenyl)-thiophosphat\n(Mustin-N-oxid) und seine Salze\n132. N,N' -Bis-(diäthyl)-N,N' -bis-(o-chlorbenzyl)-N,N' -\n87. Chlormethinum* und seine Salze                                (4,5-dioxo-3,6-diaza-octamethylen)-diammonium-\n88. Cyclophosphamidum* und seine Salze                            Salze (z. 8. Ambenonii chloridum*)\n89. Mannomustinum• und seine Salze                           133. Methyprylonum* und seine Satze","1088                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\n134. Digitalin und alle 0igitalisglycoside                     181. Glutethimidum* und seine Salze\n135. 7-{2-Hydroxy-3-[N-(2-hydroxyäthyl)-N-methyl-              182. Äthylenoxid\namino]-propylf-theophyllin (Xanthinol)                    183. Bemegridum* und seine Salze\n136. Dioxethedrinum* und seine Salze                           184. Valnoctamidum*\n137. Piprocurarii iodidum*                                     185. Haloperidolum*\n138. Propyphenazonum*\n186. Paramethasonum*\n139. Tetrabenazinum* und seine Salze                           187. Fluanisonum*\n140. Captodiamum*\n188. Trifluperidol*\n141. Mefeclorazinum* und seine Salze\n189. Fluoresonum*\n142. Dimethylamin\n190. Fluorouracilum*\n143. 1, 1-Bis-(dimethylaminomethyl)-propyl-benzoa:t ·          191. Fluorwasserstoffsäure, ihre Salze, ihre Komplexver-\n(Amydricaine) und seine Salze                                   bindungen und Hydrofluoride, ausgenommen die in\n144. Methapyrilenum* und seine Salze                                 Anlage 2 Teil A aufgeführten\n145. Metamfepramonum* und seine Salze                          192. Furfuryl-trimethyl-ammonium-Salze\n(z. B. Furtrethonii iodidum*)\n146. Amitriptylinum* und seine Salze\n193. Galantaminum*\n147. Metforminum* und seine Salze\n194. Stoffe mit gestagener Wirksamkeit\n148. lsosorbidii dinitras*\n195. 1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclohexan (Lindan)\n149. Propandinitril (Malononitril)                                   und seine Salze\n150. Butandinitril (Succinonitril)\n196. 1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-6, 7-epoxy-1,4,4a,5,6, 7,8,8a-\n151. Dinitrophenol-lsomere                                           octahydro-1,4-endo-5,8-endo-dimethano-naphthalin\n(Endrin)\n152. lnproquonum*\n153. Dimevamidum* und seine Salze                              197. Hexachloräthan\n154. Diphenylpyralil\"um* und seine Salze                       198. 1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-1,4,4a,5,8,8a-hexahydro-1,4\n-endo-5,8-endo-dimethano-naphthalin (Jsodrin)\n155. Sulfinpyrazonum*\n199. Hydrastin sowie Hydrastinin und ihre Salze\n156. N-(4-Amino-4-oxo-3,3-diphenyl-butyl)-N,N-\n200. Hydrazide und ihre Salze\ndiisopropyl-N-methyl-ammonium-Salze\n(z.B. lsopropamidi iodidum*)                              201. Hydrazin, seine Derivate und seine Salze\n157. Benactyzinum*                                             202. Octamoxinum* und seine Salze\n158. Benzatropinum* und seine Satze                            203. Warfarinum* und seine Salze\n159. Cyclizinum* und seine Salze                               204. Äthyl-2,2-bis-(4-hydroxy-3-cumarinyt)-acetat        (Ethyt-\nbiscoumacetate) und die Salze der nicht veresterten\n160. 5,5-Diphenyl-4-imidazolidinon                                   Säure\n161. Probenecidum*\n205. Methocarbamolum*\n162. Disulfiramum*                                             206. Propatylnitratum*\n163. Emetin, seine Salze und seine Derivate                    207. 3,3' -(3-Methylthiopropylidenbis)-( 4-hydroxycumarin)\n164. Ephedrin und seine Salze                                        (Thioporan)\n165. Oxanamidum* und seine Derivate                            208. Fenadiazolum*\n166. Eserin (Physostigmin) und seine Salze                     209. Nitroxolinum* und seine Salze\n167. Ester der p-Aminobenzoesäure mit freier Aminogruppe,      21 0. Hyoscyamin, seine Salze und seine Derivate\nausgenommen den in Anlage 2 Teil C aufgeführten           211. Hyoscyamus niger L., Blätter, Samen und ihre Zuberei-\n168. ~ster von Cholin und Methylcholin und ihre Salze                tungen\n169. Caramiphenum* und seine Satze                             212. Pemolinum* und seine Salze\n170. O,O'-Diäthyl-O\"-(p-nitrophenyl)-phosphat                  213. Jod, elementar\n171. Metethoheptazinum* und seine Satze                        214. Decamethylen-bis-(trimethylammonium)-Salze\n(z. 8. Decamethonii bromidum*)\n172. Oxypheneridinum* und seine Salze\n215. Cephaelis ipecacuanha A. Richard,\n173. Ethoheptazinum* und seine Satze                                 Wurzeln und ihre Zubereitungen\n174. Metheptazinum* und seine Salze                            216. 2-lsopropyl-4-pentenoyl-harnstoff (Apronalid)\n175. Methylphenidatum* und seine Salze                         217. Santonin\n176. Doxylaminum* und seine Satze                              218. Lobelia inflata L. und ihre Zubereitungen\n177. Tolboxanum*                                               219. Lobelinum* und seine Salze\n178. Monobenzonum*                                             220. Barbitursäure, ihre Derivate und ihre Salze\n179. Parethoxycainum* und seine Salze                          221. Quecksilber und seine Verbindungen, ausgenommen die\n180. Fenozolonum*                                                    in Anlage 6 Teil 8 aufgeführten","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                  1089\n222. Mescalin und seine Salze                                 271. 2-Phenyl-1,3-indandion (Phenindione)\n223. Metaldehyd                                               272. Ethylphenacemidum*\n224. N,N-Diäthyl-( 4-allyl-2-methoxyphenoxy)-acetamid         273. Phenprocoumonum*\n225. Coumetarolum*                                            274. FenY.ramidolum*\n226. Dextromethorphanum• und seine Salze                      275. Triamterenum* und seine Salze\n227. N, 1-Dimethyl-hexylamin und seine Salze                  276. Tetraäthylpyrophosphat\n228. lsometheptenum* und seine Salze                          277. Tricresylphosphat\n229. Mecamylaminum*                                           278. Psilocybinum*\n230. Guaifenesinum*                                           279. Phosphor und Metallphosphide\n231. Dicoumarolum*                                            280. Thalidomidum* und seine Salze\n232. Phenmetrazinum*, seine Derivate und seine Salze          281. Physostigma venenosum Balf.\n282. Picrotoxin\n233. Thiamazolum*\n283. Pilocarpin und seine Salze\n234. 3,4-Dihydro-2-methoxy-2-methyl-4-phenyl-2H,5H-\npyrano[3,2-c] [1 ]benzopyran-5-on (Cyclocumarol)         284. (-)-L-Threo-(X-phenyl-2-piperidinmethanol-acetat\n(Levophacetoperan) und seine Salze\n235. Carisoprodolum*\n285. Pipradrolum* und seine Salze\n236. Meprobamatum*\n286. Azacyclonolum* und seine Salze\n237. Tefazolinum* und seine Salze\n287. Bietamiverinum*\n238. Arecolin\n288. Butopiprinum*\n239. Poldini metilsulfas*\n289. Bleiverbindungen, ausgenommen Blei-11-acetat\n240. Hydroxyzinum*\n290. Coniin\n241. l3-Naphthol\n291. Prunus laurocerasus L., wäßriges Destillat der Blätter\n242. (X-Naphthylamin und ll-Naphthylamin und ihre Salz~             (Kirschlorbeerwasser)\n243. 4-Hydroxy-3-(1-naphthyl)-cumarin                         292. Metyraponum*\n244. Naphazolinum* und seine Salze                            293. Radioaktive Stoffe   1)\n245. Neostigmin und seine Salze                               294. Juniperus .sabina L. (Zweigspitzen, ätherisches Öl und\n(z. B. Neostigmii bromidum*)                                   Zubereitungen)\n246. Nicotin und seine Salze                                  295. Scopolamin, seine Salze und seine Derivate\n247. lsopentylnitrit                                          296. Goldsalze\n248. Metall salze der salpetrigen Säure, ausgenommen Natrium- 297. Selen und seine Verbindungen\nnitrit\n298. Solanum nigrum L. und seine Zubereitungen\n249. Nitrobenzol\n299. Spartein und seine Salze\n250. Nitrocresole und ihre Alkalisalze\n300. Glucocorticoide\n251. Nitrofurantoinum*\n301. Datura stramonium L. und seine Zubereitungen\n252. Furazolidonum*\n302. Strophantine, ihre Genine (Strophanthidine) und die\n253. Nitroglycerin                                                  jeweiligen Derivate\n254. Acenocoumarolum*                                         303. Strophantusarten und ihre Zubereitungen\n255. Alkali-pentacyanonitrosylferrat(ll)                      304. Strychnin und seine Salze\n256. Nitrostilbene, ihre Homologen und ihre Derivate          305. Strychnos-Arten und ihre Zubereitungen\n257. Noradrenalin und seine Salze                             306. Betäubungsmittel:\n258. Noscapinum* und seine Salze                                    Jeder Stoff, der in den Tabellen I Jnd II des am 30 .. März\n1961 in New York unterzeichneten Einheitsübereinkom-\n259. Guanethidinum* und seine Salze\nmens über Suchtstoffe aufgeführt ist (BGBI. 1977 II\n260. Stoffe mit östrogener Wirksamkeit                              s. 111)\n261. Oleandrin                                                307. Sulfonamide (p-Aminobenzolsulfonamidund seine durch\nSubstitution eines oder mehrerer H-Atome in einer der\n262. Chlortalidonum*\nbeiden NH 2-Gruppen erhaltenen Derivate) und ihre\n263. Pelletierin und seine Salze                                    Salze\n264. Pentachloräthan                                          1) Natürliche radioaktive Stoffe und durch künstliche Kon·ta-\n265. Pentaerithrityli tetranitras*                               mination der Umwelt entstandene radioaktive Stoffe dürfen\n266. Petrichloralum*                                             vorhanden sein, soweit sie nicht zur Herstellung kosmeti-\nscher Erzeugnisse angereichert wurden und ihre Konzen-\n267. Octamylaminum* und seine Salze                              tration den Richtlinien zur Festlegung der Grundnormen für\n268. Pikrinsäure                                                 den Gesundheitsschutz der Bevölkerung und der Arbeits-\nkräfte gegen die Gefahren ionisierender Strahlungen\n269. Phenacemidum*                                               (ABI. EG Nr. 11 vom 20. Februar 1959, Seite 221 /59) ent-\n270. Difencloxazinum*                                            spricht.","1090                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil      1\n308. Sultiamum*                                                 342. Dihydrotachysterolum*\n309. Neodym und seine Salze                                     343. 1,4-Diäthylendioxid(p-Dioxan)\n310. Thiotepum*                                                 344. Tetrahydro-1,4-oxazin (Morpholin) und seine Satze\n311. Pilocarpus jaborandi Holmes und seine Zubereitungen        345. Pyrethrum album L. und seine Zubereitungen\n312. Tellur und seine Verbindungen                              346. Pyridin maleat (Pyrianisaminmaleat)\n313. Xylometazolinum* und seine Salze                           347. Pyribenzaminum*\n314. Tetrachloräthylen                                          348. Tetrachlorsalicylanilide\n315. Tetrachlorkohlenstoff                                      349. Dichlorsalicylanilide\n316. Hexaäthyl-tetraphosphat                                    350. Tetrabromsalicylanilide, außer als Verunreinigung von\n317. Thallium und seine Verbindungen                                  Tribromsalicylanilid nach den in Anlage 2 Teil C festge-\nlegten Kriterien\n318. Glycoside der Thevetia peruviana K. Schl!mann\n351. Dibromsalicylanilide (z.B. Dibromsalanum*) außer als\n319. Ethionamidum                                                     Verunreinigungen von Tribromsalicylanilid nach den in\n320. Phenothiazinum* und seine Verbindungen, ausgenom-                Anlage 2 Teil C festgelegten Kriterien\nmen die in Anlage 5 Buchstabe c unter den Nummern 9       352. Bithionolum*\nund 10 aufgeführten Farbstoffe                            353. Thiurammonosulfide\n321  Thioharnstoff und seine Derivate, ausgenommen das in      354. Thiuramdisulfide\nAnlage 2 Teil A aufgeführte\n355. Dimethylformamid\n322. Mephenesinum*\n356. 4-Phenyl-3-buten-2-on (Benzylidenaceton)\n323. Vaccine, Toxine oder Seren, die als solche im Anhang\nzur zweiten Richtlinie des Rates vom 29. Mai 1975 zur     357. Coniferylbenzoate, ausgenommen normale Gehalte in\nAngleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften              natürlichen ätherischen Ölen\nüber Arzneispezialitäten (ABI. Nr. L 147 vom 9. Juni      358. Furocumarine (z.B. Trioxysalenum*, 8-Methoxypsora-\n1975, S. 13) aufgeführt sind                                     len), ausgenommen normale Gehalte in natürlichen\n- Wirkstoffe, die verwendet werden, um eine aktive Immu-         ätherischen Ölen\nnität hervorzurufen                                    359. Laurus nobilis L., Öl (Oleum Lauri)\nz. B. Cholera-Impfstoff, Tuberkulose-Impfstoff, Polio-\n360. Safrol, außer normale Gehalte in natürlichen Ölen und\nmyelitis-Impfstoff und Pocken-Impfstoff;\nunter der Voraussetzung, daß die Konzentration fol-\n- Wirkstoffe, die verwendet werden, um den lmmunitäts-           gende Werte nicht überschreitet:\ngrad zu diagnostizieren, und die insbesondere folgende        Zahn- und Mundpflegemittel\nStoffe umfassen: Tuberkulin sowie PPD-Tuberkulin,             für Kinder                         safrolfrei\ndie für den Schicktest und den Dicktest verwendeten\nSonstige Zahn- und Mundpflege- 50 Milligramm in\nToxine sowie Brucellin;                                       mittel                              1 kg Fertigerzeugnis\n- Wirkstoffe, die verwendet werden, um eine passive Immu-        Sonstige kosmetische Mittel         100 Milligramm in\nnität hervorzurufen                                                                               1 kg Fertigerzeugnis\nz. 8. Diphtherie-Antitoxin, Antipocken-Globulin und\n361. 6,6-Bithymoldijodid (Jodothymol)\nAntilymphozyten-Globulin.\n362. Acetyläthyltetramethyltetralin\n324. Tranylcyprominum* und seine Salze\n363. o-Phenylendiamin und seine Satze\n325. Trichlornitromethan (Chlorpikrin)\n364. 2,4-Toluylendiamin und seine Satze\n326. 2,2,2-Tribromäthanol\n365. Artistolochiasäure und ihre Satze\n327. Trichlormethinum* und seine Salze\n328. Tretaminum*\nTeil B\n329. Gallamini triethiodidum*\n330. Urginea maritima (Linne) Baker                             1. Chloroform\nund ihre Zubereitungen                                     2„ Strontium und seine Satze, ausgenommen\n331. Veratrin und seine Salze                                      - Salze der Thioglykolsäure für Enthaarungsmittel nach\n332. Schoenocaulon officinale Lind., seine Samen und seine            Anlage 2 Teil A Nr. 2\nZubereitungen                                                 - Sulfide nach Anlage 2 Teil A Nr. 23\n333. Alle Arten von Veratrum und ihre Zubereitungen                - Chlorid nach Anlage 2 Teil 8 Nr. 7\n334. Monochloräthylen (monomeres Vinylchlorid)\n- unlösliche Lacke, Pigmente und Satze der mit dem\n335. Ergocalciferolum* und Cholecalciferol                            Symbol X aufgeführten Farbstoffe der Anlage 3\n(Vitamin D2 und 0 3)\n3. Zirkonium und seine Verbindungen, aus~enommen\n336. Alkalixanthat und Alkylxanthate\n- Komplexe nach Anlage 2 Teil C Nr. 2\n337. Yohimbin und seine Salze\n- unlösliche Lacke, Pigmente und Satze der mit dem\n338. Dimethyli sulfoxidum*                                             Symbol X aufgeführten Farbstoffe der Anlage 3\n339. Diphenhydraminum* und seine Salze                          4. Benzoylperoxid\n340. p-tert.-Butyl-phenol und seine Derivate                    5. 11 cx-Hydroxy-4-pregnen-3,20-dion\n341. p-tert.-Butyl-brenzcatechin                                6. 2,4-Diaminoanisol","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                                   1091\nAnlage 2\n(zu § 2)\nListe der Stoffe,\ndie in kosmetischen Mitteln nur unter Einhaltung der angegebenen Einschränkungen\nund sonstigen Bedingungen verwendet werden dürfen 1) 2 )\nTeil A\nEinschränkungen\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                                Zulässige                                        Anwendungsbedingungen\nStoff              Anwendungsgebiet                                           Weitere\nNr.                                                           Höchstkonzentration                                    und Warnhinweise auf der\nund/oder                                          Einschränkungen\nim kosmetischen                                             Etikettierung\nVerwendung                                        und Anforderungen\nFertigerzeugnis\na                 b                          C                          d                         e                                f\n1    Borsäure,                   a) Puder                   a) 5%                     a), b) und d)              a), b) und d)\nBorate und                  b) Mundpflege-             b) 0,5%. be-              Nicht in Mitteln           Nicht zur Babypflege\nTetraborate                    mittel                                rechnet     für Kinder                 verwenden\nals         unter 3 Jahren             (nur bei Mitteln, die ggf.\nc) Zahnprothesen-          c) -          Bor-        verwenden                  für die Pflege von Kindern\nReinigungsmittel                      säure                                  unter 3 Jahren verwendet\nd) sonstige Mittel         d) 3%                                                werden könnten)\n2    Thioglykolsäure,            a) Kräuselung und          a)                                                   a) Enthält Thioglykolate.\nihre Salze                     Entkräuselung                                                                    Gebrauchsanweisung\nund Ester                      der Haare                                                                        beachten.\n-  allgemeine               -  8%\nVerwendung                  gebrauchs-\nfertig\npH ~ 9,5\n-  gewerbliche              -   11 %                                             -   nur für gewerbliche\nVerwendung                  gebrauchs-                                            Verwendung\nfertig\npH ~ 9,5\nb) Enthaarungs-            b) 5%                                                b) Enthält Thioglykolate.\nmittel                      pH   ~ 12,7                                          Gebrauchsanweisung\nbeachten.\nc) andere Haar-            c) 2%                                                c) Enthält Thioglykolate.\nbehandlungs-            Prozentsätze                                             Gebrauchsanweisung\nmittel, die nach        berechnet als                                            beachten.\nAnwendung               Th ioglykolsäure\nentfernt werden\n3    Oxalsäure,                  Haarmittel                 5%                                                   Nur für gewerbliche\nihre Ester und                                                                                              Verwendung\nihre Alkalisalze\n4    Ammoniak                                               6 % berechnet                                        Über 2 %:\nals NH3                                              Enthält Ammoniak\n5    Tosylchloramidum                                       0,2%\nnatricum *\n6    Chlorate                    a) Zahnpasten              a) 5%\nder Alkali-Metalle          b) Sonstige              · b) 3%\nAnwendungen\n7     Methylench lorid                                      35%                       0,2 % als Höchst-\n(Bei Vermischung          gehalt an\nmit 1, 1, 1-Trichlor-     Verunreinigung\nethan darf die\nGesamtkonzen-\ntration 35 % nicht\nüberschreiten)\n1)  Hinsichtlich der mit einem Stern gekennzeichneten Stoffe siehe Fußnote zu Anlage 1.\n2) Werden die mit (X) gekennzeichneten Stoffe in einem kosmetischen Mittel in Vermischung untereinander verwendet, so darf die Summe der Mengen der\neinzelnen vermischten Stoffe, ausgedrückt in Vomhundertteilen der zulässigen Höchstmenge, 100 nicht überschreiten.                   ·\nWerden die mit (XX) gekennzeichneten Stoffe in einem kosmetischen Mittel in Vermischung untereinander verwendet, so darf die Summe der Mengen der\neinzelnen vermischten Stoffe, ausgedrückt in Vomhundertteilen der zulässigen Höchstmenge, 200 nicht überschreiten.","1092                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nEinschränkungen\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                               Zulässige                          Anwendungsbedingungen\nStoff        Anwendungsgebiet                              Weitere\nNr.                                          Höchstkonzentration                      und Warnhinweise auf der\nund/oder                            Einschränkungen\nim kosmetischen                              Etikettierung\nVerwendung                           und Anforderungen\nFertigerzeugnis\na            b                    C                    d                  e                        f\n8  m- und p-           Oxidations-         6 % berechnet                          a) Erzeugnis kann eine\nPhenylendiamine,    Haarfärbemittel     als freie Base (X)                         allergische Reaktion\nihre N-substi-      a) allgemeine                                                  hervorrufen. Vorherige\ntuierten Derivate      Verwendung                                                  Allergieprobe ratsam.\nund ihre Salze,                                                                    Enthält Phenylen-\nN-substituierte                                                                    diamin. Nicht zur\nDerivate des                                                                       Färbung von Wimpern\no-Phenylendiamins                                                                  und Augenbrauen\nverwenden.\nb) gewerbliche                                             b) Nur für gewerbliche\nVerwendung                                                  Verwendung. Enthält\nPhenylendiamin.\nErzeugnis kann eine\nallergische Reaktion\nhervorrufen. Vorherige\nAllergieprobe ratsam.\n9  o-, m- und p-       Oxidations-         10 % berechnet                         a) Erzeugnis kann eine\nToluylendiamine,    Haarfärbemittel     als freie Base (X)                         allergische Reaktion\nihre N-substi-      a) allgemeine                                                  hervorrufen. Vorherige\ntuierten Derivate      Verwendung                                                  Allergieprobe ratsam.\nund ihre Salze                                                                     Enthält Toluylendiamin.\nmit Ausnahme                                                                       Nicht zur Färbung von\nvon 2,4-Toluylen-                                                                  Wimpern und Augen-\ndiamin und seinen                                                                  brauen verwenden.\nSalzen\nb) gewerbliche                                             b) Nur für gewerbliche\nVerwendung                                                  Verwendung. Enthält\nToluylendiamin.\nErzeugnis kann eine\nallergische Reaktion\nhervorrufen. Vorherige\nAllergieprobe ratsam.\n10   Diaminophenole      Oxidations-         1 0 % berechnet                        a) Erzeugnis kann eine\nHaarfärbemittel     als freie Base (X)                         allergische Reaktion\na) allgemeine                                                  hevorrufen. Vorherige\nVerwendung                                                  Allergieprobe ratsam.\nEnthält Diaminophenol.\nNicht zur Färbung von\nWimpern und Augen-\nbrauen verwenden.\nb) gewerbliche                                             b) Nur für gewerbliche\nVerwendung                                                  Verwendung. Enthält\nD1aminophenol. Kann\neine allergische\nReaktion hervorrufen.\nVorherige Allergieprobe\nratsam.\n11   Dichlorophenum *    Andere              0,5%                                   Enthält Dichlorophen\nVerwendungen als\ndie eines Konser-\nvierungsstoffs\n12   Wasserstoffperoxid_ a) Haar-            12% H2O2                               a), b) und c)\nbehandlungs-                                            Enthält Wasserstoff-\nmittel                                                  peroxid.\nb) Zubereitungen      4% H2O2                              Kontakt mit den Augen\nzur Hautpflege                                          vermeiden.\nc) Zubereitungen      2% H2O2                              Sofort Augen spülen,\nzur Nagel-                                              falls das Erzeug!lis mit\nhärtung                                                 den Augen in Berührung\ngekommen ist.","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                 1093\nEinschränkungen\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                             Zulässige                         Anwendungsbedingungen\nNr.             Stoff             Anwendungsgebiet                                    Weitere\nund/oder           Höchstkonzentration   Einschränkungen    und Warnhinweise auf der\nVerwendung             im kosmetischen   und Anforderungen          Etikettierung\nFertigerzeugnis\na               b                          C                        d                  e                        f\n13    Formaldehyd               Nagel härter              5 % berechnet als                      Die Nagelhaut mit einem\nFormaldehyd                            Fettkörper schützen.\nEnthält Formaldehyd. 1 )\n14    Hydrochinon               a) Oxidations-            2 % (XX)                               a)\nHaarfärbemittel\n1. allgemeine                                                    1. Nicht zur Färbung\nVerwendung                                                      von Wimpern und\nAugenbrauen ver-\nwenden. Sofort\nAugen spülen, falls\ndas Erzeugnis mit\nden Augen in Be-\nrührung gekommen\nist. Enthält\nHydrochinon.\n2. gewerbliche                                                  2. Nur für gewerbliche\nVerwendung                                                      Verwendung. Enthält\nHydrochinon. Sofort\nAugen spülen, falls\ndas Erzeugnis mit\nden Augen in Berüh-\nrung gekommen ist.\nb) Hautbleichmittel       2%                                     b) Enthält Hydrochinon.\nDen Kontakt mit den\nAugen vermeiden.\nNur auf kleine\nFlächen auftragen.\nBei Reizung die Ver-\nwendung beenden.\nNicht für Kinder unter\n12 Jahren verwenden.\n15     Kaliumhydroxid            a) Nagelhaut-             a) 5 Gewichts-                         a) Enthält Alkali. Kontakt\noder                          entferner                 hundertteile 2)                        mit den Augen ver-\nNatriumhydroxid                                                                                meiden. Erblindungs-\ngefahr. Darf nicht in die\nHände von Kindern\ngelangen.\nb) Entkräuselungs-        b)                                     b)\nmittel für die\nHaare\n1. allgemeine             1. 2 Gewichts-                         1. Enthält Alkali.\nVerwendung                hundert-                              Kontakt mit den\nteile 2)                               Augen vermeiden.\nErblindungsgefahr.\nNicht in Reichweite\nvon Kindern auf-\nbewahren.\n2. gewerbliche            2. 4,5 Gewichts-                      2. Nur für gewerbliche\nVerwendung               hundert-                               Verwendung. Kon-\nteile 2)                               takt mit den Augen\nvermeiden. Erblin-\ndungsgefahr.\nc) Mittel zur Regu-       c) bis pH 12,7                         c) Darf nicht in die Hände\nlierung des pH-                                                 von Kindern gelangen.\nWertes - Ent-                                                    Kontakt mit den\nhaarungsmittel                                                  Augen vermeiden.\nd) Sonstige Ver-          d) bis pH 11\nwendungen zur\nRegulierung\ndes pH-Wertes\n1) Nur bei einer Konzentration von mehr als 0,05 %.\n2)  Die Summe von zwei Hydroxiden, ausgedrückt in Gewicht als Natriumhydroxid.","1094                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil   1\nEinschränkungen\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                             Zulässige                         Anwendungsbedingungen\nStoff    Anwendungsgebiet                               Weitere\nNr.                                        Höchstkonzentration                      und Warnhinweise auf der\nund/oder                             Einschränkungen\nim kosmetischen                               Etikettierung\nVerwendung                            und Anforderungen\nFertigerzeugnis\na              b               C                    d                   e                        f\n16   a-Naphthol       Haarfärbemittel      0,5%                                   Enthält a-Naphthol\n17   Natriumnitrit    Korrosionsi nhibitor 0,2%                Nicht zusammen\nmit sekundären\noder tertiären\nAminen oder son-\nstigen Nitrosamine\nbildenden Sub-\nstanzen verwenden\n18   Nitromethan      Korrosionsinhibitor  0,3%\n19   Phenol und seine Seifen               1 % berechnet                          Enthält Phenol\nAlkali salze     und Shampoos         als Phenol\n20   Pyrogallol       Oxidations-Haar-\nfärbemittel\na) allgemeine        5% (XX)                                a) Nicht zur Färbung von\nVerwendung                                                  Wimpern und Augen-\nbrauen verwenden.\nEnthält Pyrogallol.\nSofort Augen spülen,\nfalls das Erzeugnis mit\nden Augen in Berüh-\nrung gekommen ist.\nb) gewerbliche                                              b) Nur für gewerbiiche\nVerwendung                                                  Verwendung. Enthält\nPyrogallol.\nSofort Augen spülen,\nfalls das Erzeugnis mit\nden Augen in Berüh-\nrung gekommen ist.\n21   Chinin und       a) Shampoo           a) 0,5 % als\nseine Salze                              Chininbase\nberechnet\nb) Haarlotion        b) 0,2 % als\nChininbase\nberechnet\n22   Resorcin         a) Oxidations-       a) 5 % (XX)                            a)\nHaarfärbemittel\n1. allgemeine                                               1. Enthält Resorcin.\nVerwendung                                                  Nach Anwendung\ndie Haare gut\nspülen.\nNicht zur Färbung\nvon Wimpern und\nAugenbrauen ver-\nwenden. Sofort\nAugen spülen, falls\ndas Erzeugnis mit\nden Augen in Berüh-\nrung gekommen ist.\n2. gewerbliche                                              2. Nur für gewerbliche\nVerwendung                                                  Verwendung. Ent-\nhält Resorcin.\nSofort Augen\nspülen, falls das\nErzeugnis mit den\nAugen in Berührung\ngekommen ist.\nb) Haarlotion und    b) 0,5%                                b) Enthält Resorcin\nShampoo","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                              1095\nEinschränkungen\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                 Zulässige                          Anwendungsbedingungen\nStoff       Anwendungsgebiet                               Weitere\nNr.                                            Höchstkonzentration                      und Warnhinweise auf der\nund/oder                             Einschränkungen\nVerwendung          im kosmetischen                              Etikettierung\nund Anforderungen\nFertigerzeugnis\na              b                  C                     d                  e                        f\n23   a) Alkalisulfide    a) Enthaarungs-      a) 2 % berechnet                       a) Darf nicht in die Hände\nmittel                als Schwefel                           von Kindern gelangen.\npH~12,7                                 Kontakt mit den Augen\nvermeiden.\nb) Erdalkalisulfide b) Enthaarungs-      b) 6 % berechnet                       b) Darf nicht in die Hände\nmittel                als Schwefel                           von Kindern gelangen.\npH ~ 12,7                               Kontakt mit den Augen\nvermeiden.\n24   Wasserlösliche                           1 % berechnet als\nzinkhaltige Salze,                       Zink\nausgenommen\nZinkphenolsulfonat\nund Pyrithion-Zink\n25   Zinkphenolsulfonat  Desodorierungs-      6 % berechnet als                      Kontakt mit den Augen\nmittel, schweiß-     Anhydrid                               vermeiden\nhemmende Mittel\nund adstringieren-\nde Lotionen\n26   Ammonium mono-      Mundpflege           0, 15 % berechnet                      Enthält Ammoniummono-\nfluorphosphat                            als F; bei Mischung                    fluorphosphat\nmit nach dieser\nAnlage zugelasse-\nnen Fluorverbin-\ndungen darf der\nGesqmtfl uorgehalt\ndiese Konzentration\nnichtüberschreiten\n27   Natriummonofluor-   idem                 0,15%                                  Enthält Natriummono-\nphosphat                                 idem                                   fl uorphosphat\n28   Kaliummonofluor-    idem                 0,15%                                  Enthält Kaliummono-\nphosphat                                 idem                                   fluorphosphat\n29   Calcium mono-       idem                 0,15%                                  Enthält Calciummono-\nfluorphosphat                            idem                                   fluorphosphat\n30   Calciumfluorid      idem                 0,15%                                  Enthält Calciumfluorid\nidem\n31   Natriumfluorid      idem                 0,15%                                  Enthält Natriumfluorid\nidem\n32   Kaliumfluorid       idem                 0,15%                                  Enthält Kaliumfluorid\nidem\n33   Ammoniumfluorid     idem                 .0,15 %                                Enthält Ammoniumfluorid\nidem\n34   Aluminiumfluorid    idem                 0,15%                                  Enthält Aluminiumfluorid\nidem\n35   Zinn(ll)fluorid     idem                 0,15%                                  Enthält Zinn(ll)fluorid\nidem\n36   Cetylamin-          idem                 0,15%                                  Enthält Cetylamin-\nhydro-fluorid                             idem                                  hydrofluorid\n(Hexadecylamin-\nhydrofluorid)","1096                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nEinschränkungen\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                               Zulässige                          Anwendungsbedingungen\nStoff       Anwendungsgebiet                              Weitere\nNr.                                          Höchstkonzentration                      und Warnhinweise auf der\nund/oder                             Einschränkungen\nim kosmetischen                              Etikettierung\nVerwendung                           und Anforderungen\nFertigerzeugnis\na              b                 C                     d                  e                        f\n37   Bis-(hydroxyethyl)- idem                0,15%                                  Enthält Bis-(hydroxy-\naminopropyl-N-                          idem                                   ethyl)-aminopropyl-N-\nhydroxyethyl-                                                                  hydroxyethyl-\noktadecylamin-                                                                 oktadecylamin-\ndihydrofluorid                                                                 dihydrofluorid\n38   N,N' ,N'-Tri-(poly- idem                0,15%                                  Enthält N,N',N'-Tri-(poly-\noxyethylen)-N-                          idem                                   oxyethylen)-N-hexadecyl-\nhexadecyl-propy-                                                               propylendiamin-dihydro-\nlendiamin-dihydro-                                                             fluorid\nfluorid\n39   Oktadecenylamin-    idem                0,15%                                  Enthält Oktadecenylamin-\nhydrofluorid                            idem                                   hydrofluorid\n40   Natrium-            idem                0,15%                                  Enthält Natrium-\nSilicofluorid                           idem                                   Silicofluorid\n41   Kalium-             idem                0,15%                                  Enthält Kalium-\nSilicofluorid                           idem                                   Silicofluorid\n42   Ammonium-           idem                0,15%                                  Enthält Ammonium-\nSilicofluorid                           idem                                   Silicofluorid\n43   Magnesium-          idem                0,15%                                  Enthält Magnesium-\nSilicofluorid                           idem                                   Silicofluorid\n44   1,3-Bis-(hydroxy-   Zubereitung zur     2%                  in Aerosol-        Enthält 1,3-Bis-\nmethyl)-imidazoli-  Haarbehandlung                          packungen          (hydroxymethyl)-\ndin-2-thion                                                 (Sprays) verboten  imidazolidin-2-th ion\n45   Benzylalkohol       Lösemittel, Parfüms\nund Duftstoffzu-\nsammenstellungen\n46   6-Methylcumarin     Mundpflegemittel    0,003%\n47   Nikomethanol-       Mundpflegemittel    0,15%                                  Enthält Nikomethanol-\nfluorhydrat                             berechnet als F;                       fluorhydrat\nbei Mischung mit\nnach dieser An-\nlage zugelassenen\nFluorverbindungen\ndarf der Gesamt-\nfluorgehalt diese\nKonzentration nicht\nüberschreiten\n48   Silbernitrat        Erzeugnisse zur     4%                                     Enthält Silbernitrat.\nFärbung von                                                Sofort Augen spülen, falls\nWimpern und                                                das Erzeugnis mit den\nAugenbrauen                                                Augen in Berührung\nkommt.","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                             1097\nTeil B\nEinschränkungen\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                               Zulässige                         Anwendungsbedingungen\nStoff      Anwendungsgebiet                               Weitere\nNr.\nund/oder       Höchstkonzentration                     und Warnhinweise auf der\nEinschränkungen\nim kosmetischen                              Etikettierung\nVerwendung                           und Anforderungen\nFertigerzeugnis\na             b                  C                   d                   e                       f\n1  Acetanilid        Stabilisator für     0,025%\nWasserstoffperoxid\n2  S-(Carboxy-       a) Mittel zur An-    a) 1 %\nmethyl)-L-cystein    wendung auf\nHaut und Haar\nb) Mittel zur An-    b) 2%\nwendung auf\nHaut und Haar,\ndie wieder ab-\ngespült werden\n-\n3   4-Hydroxybutter-  Dauerwellmittel      6%\nsäure und ihr\nAmmoniumsalz\n4   1-Hydroxypyridin- a) Mittel, die       a) 1,0%             In Erzeugnissen\n2-thion, Zinksalz    wieder abge-                          zur Anwendung an\nspült werden                          und in der Mund-\nb) andere Mittel     b) 0,2%             höhle verboten\n·-\n5   Lidocainum *      a) Rasur-Nachbe-\nhandlungsmittel\nb) Mittel zur An-    0,1 %\nwendung nach\ndem Sonnenbad\n6   Retinsäure und    Haut- und            0,001 %\nihre Salze        Haarpflegern ittel\n7   Strontiumchlorid  Mundpflege           3,5 % berechnet\nals Strontium\n8   1-(4-lsopropyl-   Lichtfilterstoff     5%\nphenyl)-3-phenyl-\n1,3-propandion\n9   Blei-11-acetat    Haarfärbemittel      0,6%                                   Darf nicht in die Hände\nvon Kindern gelangen!\n10   Hexachloro-       a) Fein zerstäu-     a) 0,1 %            In Erzeugnissen    Nicht zur Babypflege\nphenum *             bende Sprays                          für die Kinder-    verwenden.\nb) desodorierende    b) 1,0%             pflege und die     (Nur bei Mitteln, die\nSeifen                                Intimhygiene       ggf. für die Pflege von\nverboten           Kindern unter 3 Jahren\nc) andere kosme-     c) 0,5%\nverwendet werden\ntische Mittel\nkön,,ten).\nEnthält Hexachlorophen.\n11   Etidronsäure und  a) Mundpflege-       a) 1,0%\nihre Salze           mittel\nb) Haarbehand-       b) 1,5%\nlungsmittel\nc) Seifen            c) 0,2%\nProzentsätze\nberechnet\nals Etidronsäure","1098                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nTeil C\nEinschränkungen\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                  Zulässige                            Anwendungsbedingungen\nNr.             Stoff        Anwendungsgebiet                              Weitere\nund/oder      Höchstkonzentration   Einschränkungen      und Warnhinweise auf der\nVerwendung        im kosmetischen    und Anforderungen            Etikettierung\nFertigerzeugnis\na                b                   C                   d                    e                         f\n1   Methylalkohol         Als Denaturie-      5%\nrungsmittel für     berechnet in% des\nEthyl- und lsopro-  Ethylalkohols und\npylalkohol          des lsopropyl-\nalkohols\n2   Aluminium- und        Schweißhem-         20 % berechnet als  1. Das Verhältnis\nZirkoniumhydrat-      mende Mittel        wasserfreie Alumi-     zwischen der\nhydroxoch loride                          nium- und Zirko-       Anzahl Alumi-\nAlxZr(OH)yClz und                         niumhydroxo-           nium- und Zir-\nihr Komplex mit                           Chloride               koniumatome\nGlyzin                                    5,4 % berechnet als    muß zwischen\nZirkonium              2 und 10 liegen.\n2. Das Verhältnis\nzwischen der\n(Al + Zr)- und\nder Chloratome\nmuß zwischen\n0,9 und 2,1\nliegen.\n3. In Aerosol-\npackungen\n(Spray) verboten.\n3   8-Quinolinol und      Mittel zur Stabili- 0,3 % als Base      Nicht in Mitteln, die Nicht zur Pflege von\nsein Sulfat           sierung der         berechnet           nach dem Sonnen-      Kindern unter 3 Jahren\nPeroxide                                baden verwendet       verwenden (nur bei\nwerden, und nicht     Mitteln, die ggf. für die\nin Puder für Kinder   Pflege von Kindern unter\nunter 3 Jahren        3 Jahren verwendet\nwerden könnten)\n4   1, 1, 1-Trichlorethan Aerosolpackungen    35%                                       Nicht gegen Flamme\n(Methylchloroform)                        (Bei Vermischung                          oder auf glühende\nmit Methylenchlorid                       Gegenstände sprühen\ndarf die Gesamt-\nkonzentration\n35 % nicht über-\nschreiten)\n5   3,4',5-Tribrom-       Seife               1%                  Reinheitskriterien:   Enthält\nsalicylanilid                                                 3,4',5-Tribromsali-   Tribromsalicylanilid\n(Tribromsalanum) *                                            cylanilid:\nmindestens 98,5 %.\nAndere Bromsali-\ncylanilide:\nhöchstens 1,5 %.\n4',5-Dibromsali-\ncylanilid:\nhöchstens 0, 1 %.\nAnorgan. Bromid:\nhöchstens 0, 1 %,\nberechnet als\nNatriu.mbromid.","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                 1099\nAnlage 3\n(zu § 3)\nFarbstoffe für kosmetische Mittel\nTeil A\na) Rot\nEinschränkungen\nLfd.              Chemische oder               Colour    EWG-\nIndex               Anwendungs-      höchst-\nNr.          sonstige Bezeichnung  1)                 Nummer 3)\nzulässige     Reinheitsanforderungen\nNummer2)                 bereich 4 )\nKonzentration\na                        b                      C       d               e             f                    g\n1  1-(2'-Chlor-4'-nitro-1 '-phenylazo)-     12085                                   3%\n2-hydroxy-naphthalin (X)\n2  Ceresrot; Sudanrot; Fettrot G            12150\n3  4-(2' -Methoxy-5' -su lfosäurediäthyl-   12490\namid-1 '-phenylazo)-3-hydroxy-5\"-\neh loro-2\" ,4\" -d i methoxy-2-naph-\nthoesäureanilid\n4  2-(4-Sulfo-1-naphthylazo)-1-naph-        14 720   E 122                                    Allgemeine 5)\nthol-4-sulfosäure                                                                          sowie spezielle\nAnforderungen:\nIn Wasser unlösliche\nBestandteile: max. 0,2 %.\nIn Äthyläther extrahier-\nbare Anteile: max. 0,2 %.\nNebenfarbstoffe:\nmax. 1 %.\n5  2-(6-Sulfo-2,4-xylylazo)-1-naph-         14 815   E 125                                    Allgemeine 5)\nthol-5-sulfosäure                                                                          sowie spezielle\nAnforderungen:\nIn Wasser unlösliche\nBestandteile: max. 0,2 %.\nIn Äthyläther extrahier-\nbare Anteile: max. 0,2 %.\n6  1-(2-Sulfosäure-4-chlor-5-carbon-       15525\nsäure-1-phenylazo)-2-hydroxy-\nnaphthalin\n7  1-(3-Methyl-phenylazo-4-sulfo-           15580\nsäure)- 2-hydroxynaphthalin\n1\n8  1-(4-Chlor-o-sulfo-5-tolylazo)-2-        15585                      r\nnaphthol (X)\n9  2-Hydroxy-1,2' -azo-naphthalin-1 '-      15630                                   3%\nsulfosäure (X)\n10   1-(2-Sulfo-4-methyl-1-phenylazo)-        15850\n2-naphthol-3-carbonsäure (X)\n11   1-(2-Sulfo-4-methyl-5-chlor-1-           15865\nphenylazo)-2-hydroxy-naphthalin-\n3-carbonsäure (X)\n12   1-(2-Sulfo-1-naphthylazo)-2- \"           15880\n,,\nhydroxynaphthalin-3-carbonsäure\n13   1-(4-Sulfo-1-naphthylazo)-2-             16185    E 123                                    Wie unter Nr. 5\nnaphthol-3,6-disulfosäure\n14   1-(4-Sulfo-1-naphthylazo)-2-             16255    E 124                                    Wie unter Nr. 13\nnaphthol-6,8-disulfosäure (X)","1100                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nEinschränkungen\nLfd.              Chemische oder              Colour\nEWG-                     höchst-\nNr.           sonstige Bezeichnung 1)         Index   Nummer    Anwendungs-\nNummer2)\n3)\nzulässige     Reinheitsanforderungen\nbereich 4 )\nKonzentration\na                       b                      C         d           e             f                     g\n15   1-(4-Sulfo-1-naphthylazo)-2-            16290     E 126                                 Allgemeine 5)\nnaphthol-3,6,8-trisulfosäure                                                            sowie spezielle\nAnforderungen:\nIn Wasser unlösliche\nBestandteile: max. 0,2 %.\nIn Äthyläther: max. 0,2 %.\nNebenfarbstoffe:\nmax. 3%.\n16   3,6-Bis-(diäthylamino)-9-(2'-           45170\nbenzoesäure)-xanthyl-immonium (X)\n17   4,5-Dibromfluorescein                   45370                                           Nicht mehr als 1 %\nFluorescein und 2 %\nMonobromfluorescein\n18   2,4,5, 7-Tetrabromfluorescein (X)       45380                                           Wie unter Nr. 17\n19   Acid Red 98                             45405                    r                      Wie unter Nr. 17\n20   3',4',5',6'-Tetrachlor-2,4,5,7-tetra-   45410                                           Wie unter Nr. 17\nbromfluorescein (X)\n21   4,5-Dijodfluorescein                    45425                                           Nicht mehr als 1 %\nFluorescein und 3 %\nMonojodfluorescein\n22   2,4,5, 7-Tetrajodfluorescein (X)        45430     E 127                                 Allgemeine 5)\nsowie spezielle\nAnforderungen:\nIn Wasser unlösliche\nBestandteile: max. 0,2 %.\nIn Äthyläther extrahier-\nbare Anteile: max. 0,2 %.\nNicht mehr als 1 %\nFluorescein und 2 %\nMonobromfluorescein.\n23   1,2-Oioxyanthrachinon, Calcium-         58000\nAluminiumkomplex\n24   4,4' -Dimethyl-6,6' -dichlorthioindigo  73360\n25   Komplexsalz (Na, Al, Ca) der Kar-       75470     E 120                                 Allgemeine 5)\nminsäure                                                                                sowie spezielle\nAnforderungen:\nIn Wasser lösliche\nBestandteile: max. 0,2 %.\nIn Äthyläther extrahier-\nbare Anteile: max. 0,2 %.\nPapierchromatographie:\nMit einer Lösung mit 2 g\nTrinatriumzitrat in\n100 ml 5%igem Ammo-\nniumhydroxid ergibt\nechtes Karmin nur\neinen einzigen Fleck\nin der alkalischen Zone.\n26   Pigment Red 101 und 102                 77015\n27   Eisenoxid                               77 491    E 172                                 Allgemeine 5)\nsowie spezielle\nAnforderungen:\nSelen: max. 1 mg/kg\nQuecksilber:\nmax. 1 mg/kg","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                              1101\nEinschränkungen\nColour\nLfd.             Chemische oder                         EWG-                    höchst-\nIndex           Anwendungs-\nNr.         sonstige Bezeichnung 1)                  Nummera)                 zulässige     Reinheitsanforderungen\nNummer2)            bereich 4 )\nKonzentration\na                     b                        C       d           e             f                    g\n28  Benzopyryliumsalze                                E 163                                Allgemeine\nAnforderungen 5)\n29  Betanin                                           E 162                                Allgemeine 5)\nsowie spezielle\nAnforderungen:\nPapierchromatograph ie:\nMit den mit 2n-Salz-\nsäure gesättigten Bu-\ntylakohol als Lösungs-\nmittel (steigende\nChromatographie) er-\ngibt Betanin einen ein-\nzigen roten Fleck mit\nbräunlichen Streifen\nund geringer Wanderung\nb) Orange und gelb\n1 2,4-Dinitrohydroxynaphthalin-7-          10 316\nsulfosäure (X)\n2  2,4-Dihydroxy-azobenzol                  11920\n3 1-(2,4-Dinitrophenylazo)-2-              12075\nnaphthol (X)\n4 1-(4-Sulfo-1-phenylazo)-4-amino-         13 015   E 105                                Allgemeine 5)\nbenzol-5-sulfosäure                                                                    sowie spezielle\nAnforderungen:\nIn Wasser lösliche\nBestandteile: max. 0,2 %.\nIn Äthyläther extrahier-\nbare Anteile: max. 0,2 %.\nNebenfarbstoffe:\nmax. 3%.\nNicht sulfonierte aro-\nmatische Amine und\nAnilin:\nmax. 10 mg/kg 6).\n5 2 ,4-Di hyd roxy-azobe nzol-4' -su lfo-  14270    E 103                                Allgemeine 5)\nsäure                                                                                  sowie spezielle\nAnforderungen: .\nIn Wasser lösliche\nBestandteile: max. 0,2 %.\nIn Äthyläther extrahier-\nbare Anteile: max. 0,2 %.\n6 1-(4'-Sulfophenylazo)-2-hydroxy-         15 510                 r\nnaphthalin (X)\n7 1-(3-Sulfo-1-phenylazo)-2-naph-          15980    E 111                                Wie unter Nr. 5\nthol-6-sulfosäure\n8 1-(4-Sulfo-1-phenylazo)-2-naph-          15985    E 110                                Wie unter Nr. 5\nthol-6-sulfosäure (X)\n9 4-(4-Sulfo-1-phenylazo)-1-(4-sulfo-      19140    E 102                                Allgemeine 5)\nphenyl)-5-hydroxy-pyrazolon-3-                                                         sowie spezielle\ncarbonsäure (X)                                                                        Anforderungen:\nIn Wasser lösliche\nBestandteile: max. 0,2 %.\nIn Äthyläther extrahier-\nbare Anteile: max. 0,2 %.\nNebenfarbstoffe:\nmax. 1 %.","1102                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nEinschränkungen\nlfd.            Chemische oder               Colour\nEWG-                      höchst-\nNr.         sonstige Bezeichnung 1)          Index             Anwendungs-\nNummer3)                   zulässige     Reinheitsanforderungen\nNummer 2)             bereich 4 )\nKonzentration\na                     b                       C          d          e              f                    g\n10  Phenyl-2-oxyfluoron-2-carbonsäure       45350                                  6%\n11  Chinophthalon-disulfosäure              47005      E 104                                 Wie unter Nr. 5\n12  Natural Yellow 6, 19; Natural Red 1     75100\n13  Bixin, Nor-Bixin                        75120      E 160b                                Allgemeine 5)\nsowie spezielle\nAnforderungen:\nChromatographie 7)\n14  Lycopin                                 75125      E 160d                                Allgemeine\nAnforderungen 5)\n15  trans-alpha-, beta- bzw. gamma-         75130     E 160a                                 Allgemeine 5)\nCarotin                                                                                  sowie spezielle\nAnforderungen:\nChromatographie: Bei\nder Adsorptionsanalyse\nmit.Aluminiumoxid oder\nKieselgel ergibt reines\nbeta-Carotin nur eine\nZone\n16  Keto- und/oder Hydroxyl-derivate        75135      E 161 d                               Wie unter Nr. 14\ndes Carotins\n17   1, 7-Bis-(4-hydroxy-3-methoxy-          75300      E 100                                 Wie unter Nr. 14\nphenyl)-1,6-heptadien-3,5-dion\n18  Eisenoxide und -hydroxide               77489      E 172                                 Allgemeine 5)\nsowie spezielle\nAnforderungen:\nSelen: max. 1 mg/kg.\nQuecksilber:\nmax. 1 mg/kg.\n19  Eisenoxidhydrat                         77492      E 172                                 Wie unter Nr. 18\n20   trans-~-Apo-8' -Carotinaldehyd          40820      E 160e                                Wie unter Nr. 14\n(C30)\n21   trans-Apo-8' -Carotinsäure(C30)-        40825      E 160f                                Wie unter Nr. 14\näthylester\n22   6, 7-Dimethyl-9-(1 '-D-ribityl)-iso-               E 101                                 Allgemeine 5)\nalloxazin                                                                                sowie spezielle\nAnforderungen:\nLumiflavin B)\n23   Solvent Oye                             45396                               Bel Ver-\nwendungln\nLippenstiften\ndarf der Farb-\nstoff nur als\nfreie Säure\nmit einer\nHöchstkon-\nzentration\nvon 1 %\nverwendet\nwerden\n24   Capsanthin, Capsorubin                             E 160c                                Wie unter Nr. 14","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                              1103\nc) Grün und blau\nEinschränkungen\nColour\nLfd.             Chemische oder                         EWG-                      höchst-\nNr.                                           Index             Anwendungs-\nsonstige Bezeichnung  1)                 Nummer 3 )                 zulässige     Reinheitsanforderungen\nNummer2)              bereich 4 )\nKonzentration\na                      b                       C       d             e             f                    g\n1 2 ,4-Disu lfo-5-hydroxy-4' ,4\" -bis-     42051    E 131                                  Allgemeine 5 )\n(diäthylamino)-triphenyl-carbinol                                                        sowie spezielle\n(X)                                                                                      Anforderungen:\nIn Wasser unlösliche\nBestandteile: max. 0,5 %.\nIn Äthyläther extrahier-\nbare Anteile: max. 0,2 %.\nChrom\n(berechnet als Cr):\nmax. 20 mg/kg.\nNebenfarbstoffe:\nmax. 1 mg/kg.\n2  4-[ (4-N-Äthyl-p-su lfobenzylamino)-     42053\nphenyl-(4-hydroxy-2-sulfophenyl)-\n(methylen)-1-(N-äthyl-N-p-sulfo-\nbenzyl)-2,5-cyclohexadienimin]\n3 (N-Äthyl-p-sulfobenzylamino)-            42090\nphenyl-(2-sulfophenyl)-methylen-\n(N-äthyf-N;..p-sulfobenzyl)-ö_2 ,5 -\ncyclohexadienfmin\n4  2-Hydroxy-3,6-disulfo-4,4' -bis-         44090    E 142                                  Allgemeine\ndimethylami no-naphthofuchsonim-                                                         Anforderungen 5)\nmohium\n5 1,4-Di(4'-methyl-phenylamino)-           61565\nanthrachinon\n6  1,4-Bis-(o-sulfo-p-toluidino)-           61 570\nanthrachinon\n7  Vat Blue 6; Pigment Blue 64              69825\n8 Indigo                                   73000\n9  lndigo-disulfosäure                      73015    E 132                                  Allgemeine 5 )\nsowie spezielle\nAnforderungen:\nIn Wasser unlösliche\nBestandteile: max. 0,2 %.\nIn Äthyläther extrahier-\nbare Anteile: max. 0,2 %.\nNebenfarbstoffe:\nmax. 1 %.\nlsatinsulfosäure:\nmax. 1 %..\n10  Chlorierte Phthalocyanine                74260                    r\n11  Chlorophyll a und b                      78810    E 140                                  Allgemeine\nAnforderungen 5)\n12  Kupferverbindungen der Chloro-                    E 141                                  Wie unter Nr. 11\nphylle und Chlorophylline\n13  Ultramarin                               77007\n14  Pigment Blue 28; Pigment Green 14        77346\n15  Mischungen aus Eisen(ll)- und            77510                                           Frei von Cyanidionen\nEisen (111)-hexacyanoferrat\n16  N,N'-Dihydro-1,2,1',2'-anthra-           69800    E 130                                  Wie unter Nr. 11\nchinonazin","1104                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nd) Violett, braun, schwarz und weiß\nEinschränkungen\nLfd.                                         Colour\nChemische oder                         EWG-                      höchst-\nNr.                                           Index              Anwendungs-\nsonstige Bezeichnung 1)                 Nummer 3 )                 zulässige     Reinheitsanforderungen\nNummer 2)              bereich 4 )\nKonzentration\na                      b                      C         d            e             f                    g\n1  4'-[(4\"-Sulfo-1 \"-phenylazo)-7'-       28440     E 151                                  Allgemeine 5)\nsulfo-1 '-naphthylazo]-1-hydroxy-                                                       sowie spezielle\n8-acetylaminonaphthalin-3,5-                                                            Anforderungen:\ndisulfosäure                                                                            In Wasser unlösliche\nBestandteile: max. 0,2 %.\nIn Äthyläther extrahier-\nbare Anteile: max. 0,2 %.\nNebenfarbstoffe:\nmax. 15%.\nZwischenerzeugnissse:\nmax. 1 %.\n2  4-(N-Äthyl-N-m-sulfobenzyl)-           42640\namino-4'-(N-dimethyl)-amino-4\"-\n(N-äthyl-N-m-sulfobenzyl)-amino-\nfuchsonimmonium\n3   1-Hydroxy-4-(4'-methylphenyl-          60725\namino)-anthrachinon\n4  5,5'-Dichlor-7,7'-dimethylthioindigo   73385\n5  Aluminium                              77000     E 173                                  Allgemeine\nAnforderungen 5)\n6  Tonerdehydrat                          77002\n7  Wasserhaltige Aluminiumsilikate        77004\n8  (gestrichen)\n9   Bariumsulfat                           77120\n10   Calciumcarbonat                        77220     E 170                                  Wie unter Nr. 5\n11    Calciumsulfat                          77231\n12    Kohlenstoff                            77266\n13   Pigment Black 9                        77267\n14   Pigment Metal 2                        77400\n15   Gold                                   77480     E 175\n16   Eisenoxid                              77499     E 172                                  Allgemeine 5)\nsowie spezielle\nAnforderungen:\nSelen: max. 1 mg/kg.\nQuecksilber:\nmax. 1 mg/kg.\n17   Pigment White 18                       77713\n18    Manganammoniumdiphosphat               77742\n19   Manganphosphat;                        77745\nMn3(PO4)2 · 7 H2O\n20    Silber                                 77820     E 174                                  Wie unter Nr. 5","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                                            1105\nEinschränkungen\nLfd.                                                     Colour\nChemische oder                                     EWG-                                höchst-\nIndex                     Anwendungs-\nNr.              sonstige Bezeichnung     1)                          Nummer 3)                            zulässige        Reinheitsanforderungen\nNummer2)                        bereich 4 )\nKonzentration\na                            b                             C               d               e                   f                            g\n21      Titandioxid und seine Gemische                  77 891          E 171                                              Allgemeine 5 )\nmit Glimmer                                                                                                        sowie spezielle\nAnforderungen:\nAntimon:\nmax. 100 mg/kg,\nZink: max. 50 mg/kg,\nlösliche\nBariumverbindungen:\nmax. 5 mg/kg.\nFür Titandioxid:\nin Salzsäure lösliche\nBestandteile. 10)\n22      Zinkoxid                                        77947\n23      Guanin oder Perlglanzmittel                     75170\n24      Aluminium-, Zink-, Magnesium-\nund Calciumstearat\n25      Zuckerkulör                                                     E 150                                              Wie unter Nr. 5\n26      Garbo medicinalis vegetabilis                                   E 153                                              Allgemeine 5 )\nsowie spezielle\nAnforderungen:\nTeerprod ukte:\nFiltrat einer Aufkochung\nvon 2 g Kohle mit 20 ml\nN-Natriumhydrox,id muß\nfarblos sein. Höhere\naromatische Kohlen-\nwasserstoffe 9)\n1\n)  Lacke und Salze dieser Farbstoffe, in denen nicht durch Anlage 1 ver-        6) Nicht sulfonierte aromatische Amine und Anilin\nbotene Stoffe verwendet werden, sind zugelassen. Barium-, Strontium-\nund Zirkoniumlacke, -pigmente und -salze der Farbstoffe, die in dieser         a) Bestimmung des 2-Aminoazobenzols und des 4-Aminoazobenzols:\nSpalte mit (X) gekennzeichnet sind, sind zugelassen, wenn 10 Gramm                Man löst 20,0 g Echtgelb in 400 ml Wasser auf und versetzt es mit 5 ml\nFärbemittel an 200 ml einer Salzsäurelösung unter Magensaftbedingun-              N-Natriumhydroxid. Man schüttelt die Lösung in einem Scheide-\ngen (pH 2,0; 30 Minuten Extraktion unter Umrühren bei 37,5° C) weniger             trichter viermal mit je 50 ml Chlorbenzol jeweils 5 Minuten lang. Die so\nals 0,035 % lösliche Anteile von Barium, Strontium und Zirkonium ab-               gewonnenen Chlorbenzolauszüge gießt man zusammen und wäscht\ngeben.\nsie mehrmals mit je 400 ml 0, 1 N-Natriumhydroxid, bis die oberste\nwäßrige Schicht farblos bleibt. Man filtriert die Chlorbenzollösung\n2\n)  Rowe Colour Index, 3. Auflage, Society of Dyers and Colourists, Bradford,·         durch ein gefaltetes dickes Filtrierpapier; man mißt mit dem Spektral-\nEngland 1971.                                                                      photometer die Extinktion (E 1) bei 414 nm gegen in Küvetten von\ngeeigneter Schichtdicke (d 1 ) enthaltenes Chlorbenzol.\n3)   Bezeichnung entsprechend der EWG-Richtlinie von 1962 über Farbstoffe               Berechnung:\nin Lebensmitteln.                                                                                                                           E1 X 100\nGehalt an 2- und 4-Aminoazobenzol (mg/kg) -          -----\n0,397 X d 1\n4\n)  Farbstoffe, bei denen in dieser Spalte der Buchstabe r aufgeführt ist,             Anmerkung:\ndürfen nicht zur Herstellung von kosmetischen Mitteln verwendet wer-\nden, die mit den Schleimhäuten des Auges in Berührung kommen                       E 1 mg/ml bei 414 nm } für 2-Aminoazobenzol - 39,7\nkönnen, insbesondere nicht für Schminke und Abschminkmittel für das                   1 cm                      für 4-Aminoazobenzol - 35,2\nAuge.\nDer Gehalt an 4-Aminoazobenzol kann nur bis 90 % bestimmt werden.\nDie 2- und 4-Verbindungen werden folgendermaßen getrennt: Man\n5)   Allgemeine Reinheitsanforderungen                                                  dampft 100 ml Chlorbenzolauszug durch Erhitzen im Wasserbad unter\n(abweichende spezielle Anforderungen gehen vor)                                    Durchsaugen eines Heißluftstroms zu etwa 20 ml ein. Man gießt die\nArsen                                                                              eingeengte Lösung auf eine entsprechend große Aluminiumoxid-\nmax.     5 mg/kg\nsäule. Man wäscht mit Chlorbenzol aus. Die ersten 100 ml Chlor-\nBlei                                                 max.   20 mg/kg               benzollösung enthalten nun das 2-Aminoazobenzol; auf die gleiche\nWeise wäscht man die para-Verbindung mit Chlorbenzol aus. Man ver-\nAntimon, Kupfer, Chrom                      einzeln  max. 100 mg/kg                dünnt die beiden Lösungen auf 100 ml. Man mißt die Extinktion der\nZink, Bariumsulfat                      zusammen     max. 200 mg/kg                ortho-Verbindung bei 414 nm (E 2 ) und die Extinktion der para-Verbin-\ndung bei 376 nm (E 3 ).\nCadmium, Quecksilber, Selen, Tellur,\nThallium, Uran, Chromat und in Salzsäure             nicht nachweisbar               1\nlösliche Barlumverbindungen                                                        E mg/ml 414 nm für 2-Aminoazobenzol          =    39,7\n1 cm\nPolycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe         nicht nachweisbar               1\nE    mg/ml 376 nm für 4-Aminoazobenzol == 110\n2-Naphthylamin, Benzidin, 4-Aminodiphenyl                                            1 cm\n(oder Xenylamin) und deren Derivate                 ,nicht nachweisbar\nE2 X 100\n2-Aminoazobenzol-Gehalt (mg/kg) =- - - - - -\nFreie aromatische Amine                              max. 100 mg/kg                                                           0,397 X d 2\nAndere Synthesezwischenprodukte                      max.     0,5 %                                                            E3 X 100\nNebenfarbstoffe (Isomere, Homologe)     zusammen     max.    4%                    4-Aminoazobenzol-Gehalt (mg/kg) == - - - - -\n1, 10 X d 3","1106                                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nb) Bestimmung des Anilins                                  /                         Lösung mit Chloroform aus, das zuvor mit Natriumcarbonat entwässert\nVom verbleibenden Chlorbenzolauszug schüttelt man 75 ml zweimal                   worden ist, und verfährt nach den Anweisungen unter a) Carr-Price-\nmit je 50 ml 0,5 N-Salzsäure und dann zweimal mit je 25 ml Wasser.                Reaktion.\nMan gießt die wäßrigen Auszüge zusammen, neutralisiert mit 30-               c) Alkalische Norbixinlösungen\nprozentiger Natriumhydoxidlösung und säuert mit 10 ml 0,5 N-Salz-                 Man gießt 2 ml wäßrige Annattolösung in einen 50-ml-Scheidetrichter.\nsäure an. Darin löst man 1-2 g Kaliumbromid. Nach Abkühlung in                    Man gießt genügend 2n-Schwefelsäure hinzu, um eine sehr saure\nEiswasser gibt man etwa 20 Tropfen 0, 1 N-Natriumnitrit hinzu und läßt            Reaktion zu erhalten. Norbixin fällt als roter Niederschlag aus. Man\n10 Minuten lang stehen. Zur Beseitigung des überstehenden Nitrits                 gießt 50 ml Benzol hinzu und schüttelt kräftig. Nach der Abtrennung\nsetzt man Aminosulfosäure hinzu. Man gießt den Ansatz in etwa 5 ml                verwirft man die wäßrige Schicht und wäscht die Benzollösung mit\nmit 10 ml 2 N-Natriumhydroxid versetzte Lösung aus 3prozentigem                   100 ml Wasser, bis die saure Reaktion verschwindet. Man zentrifugiert\nR-Salz (Natriumsalz der 2-Naphthol-3,6-disulfonsäure); 15 Minuten                 die in der Regel emulgierte Norbixin-Benzollösung 10 Minuten lang\nlang stehen lassen. Man säuert die Farbstofflösung an, bis Kongorot               mit 2 500 Umdrehungen je Minute. Man gießt die klare Norbixinlösung\nST als Indikator nach blau umschlägt, man filtriert. Der Aminoazo-                ab und entwässert mit wasserfreiem Natriumsulfat. Man gießt 3 bis 5 ml\nbenzol-Farbstoff läuft nicht durch. Man verdünnt das Filtrat auf 200 ml           der Lösung oben in die Aluminiumoxidsäule ein. Wie Bixin bildet auch\nund mißt die Extinktion bei 490 nm, also E4 •                                     Norbixin eine orangerote Zone auf der Oberfläche des Aluminium-\nBerechnung:                                                                       oxids. Bei Behandlung mit den unter a) ganannten Elutionsmitteln ver-\nhält es sich wie Bixin und ergibt auch die Carr-Price-Reaktion.\nAnilin-Gehalt (mg/kg)\n2,26 X d 4                                B) Lumiflavin\n1 mg/ml\nE cm         490 nm für Anilin -    226                                      Man stellt folgendermaßen äthylalkoholfreies Chloroform her: Man\n1                                                                         schüttelt leicht, aber sorgfältig 3 Minuten lang 20 ml Chloroform mit 20 ml\nWasser und läßt es stehen. Man zieht die Chloroformschicht ab und\n7) Chromatographie\nwiederholt diesen Vorgang zweimal mit je 20 ml. Schließlich filtriert man\na) Annatto                                                                      das Chloroform durch ein trockenes Filtrierpapier, schüttelt das Filtrat\nMan löst eine entsprechende Menge Annatto in Benzol oder verdünnt            5 Minuten lang gut mit 5 g kristallwasserfreiem Natriumsulfat in Pulver-\neine Benzollösung von Annatto soweit, daß die erhaltene Lösung die-          form, läßt das Gemisch zwei Stunden lang stehen und gießt oder filtriert\nselbe Farbe aufweist wie eine 0, 1 prozentige Kaliumdichromatlösung.         das klare Chloroform ab. Wenn man 5 Minuten lang 25 mg Riboflavin mit\nMan gießt 3 ml der Lösung oben in die Aluminiumoxidsäule ein und             10 ml äthylalkoholfreiem Chloroform schüttelt und filtriert, soll das Filtrat\nwäscht langsam aus. Man spült die Säule dreimal mit Benzol aus. Das          nicht stärker gefärbt sein als eine auf 1 000 ml verdünnte wäßrige Lösung\nBixin wird von der Oberfläche des Aluminiumoxids stark absorbiert            von 3 ml 0, 1 N-Kaliumchromat.\nund bildet eine glänzend orangerote Zone (Unterschied zum Croce-\ntin). Eine sehr blaßgelbe Zone wandert im allgemeinen rasch durch die\n9)  Höhere aromatische Kohlenwasserstoffe\nSäule, selbst bei kristallisiertem reinem Bixin. Nicht auswaschbar ist       Man extrahiert 1 g Aktivkohle zwei Stunden lang mit 10 g reinem Cyclo-\nBixin mit Benzol, Petroläther, Chloroform, Aceton, Äthyl- oder Methyl-       hexan. Der Extrakt muß farblos sein und darf im ultravioletten Licht\nalkohol. Doch wird das Orange bei Äthyl-und Methylalkohol gelb-              praktisch nicht fluoreszieren; er darf beim Verdampfen keinen Rückstand\norange.                                                                      hinterlassen.\nCarr-Price-Reaktion\n10 ) In Salzsäure lösliche Bestandteile\nMan bringt das Benzol durch dreimaliges Auswaschen mit durch\nKaliumcarbonat entwässertem Chloroform aus der Säule heraus. Nach            Man schlämmt 5 g Titandioxid in 100 ml 0,5 N-Salzsäure auf und erhitzt\nder letzten Chloroformwaschung gibt man oben in die Säule 5 ml Carr-         unter gelegentlichem Umrühren 30 Minuten lang im Wasserbad. Man\nPrice-Reagenz zu. Die Bixin-Zone schlägt sofort nach grünblau um             filtriert durch einen mit drei Filterschichten ausgelegten Gooch-Tiegel:\n(Unterschied zum Crocetin).                                                  die erste aus grobem Asbest, die zweite aus einem Brei von Filtrierpapier,\ndie dritte aus feinem Asbest. Man spült dreimal mit je 10 ml 0,5 N-Salz-\nb) Bixin                                                                        säure durch. Man dampft das Filtrat in einer Platinkapsel bis zur Trocken-\nMan löst 1 bis 2 mg kristallisiertes Bixin in 20 ml Chloroform. 5 ml         heit ein, erhitzt bis zur Dunkelrotglut und bis das Gewicht sich nicht mehr\ndavon gießt man oben in die vorbereitete Säule ein. Man wäscht die           ändert. Das Gewicht des Rückstandes soll 0,0175 g nicht übersteigen.","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                1107\nTeil B\na) Rot\nEinschränkungen\nLfd.                                          Colour\nChemische oder                         EWG-                      höchst-\nNr.                                          Index               Anwendungs-\nsonstige Bezeichnung 1)                   Nummer 3 )                 zulässige     Reinheitsanforderungen\nNummer 2 )              bereich 4 )\nKonzentration\na                     b                      C         d             e             f                    g\n1 Pigment Red 3                          12120\n2 (gestrichen)\n3  (gestrichen)\n4 2-(2,4-Dimethyl-phenylazo-5-           14 700                     r\nsulfosäure)-1-hydroxy-\nnaphthalin-4-sulfosäure\n5 (gestrichen)\n6  (gestrichen)\n7  1-(4',(8')-Sulfosäure-naphthylazo)-    15620\n2-hydroxynaphthalin\n8  3-Hydroxy-4-phenylazo-2-               15800\nnaphthylcarbonsäure\n9  Allura Red                             16035\n9a   8-Amino-2-phenylazo-1-naphthol-        17200\n3,6-disulfosäure\n10   1-(p-Phenylazo-phenylazo)-2-           26100\nnaphthol\n11   Acid Red 73 (X)                        27290\n12   3,6-Bis-(aethylamino)-2, 7-di-         45160\nmethyl-9-(2' -benzoesäure-aethyl-\nester)-xanthylimmonium\n13   Natural Orange 6                       75480\n14   (gestrichen)\nb) Orange und gelb\n1  Acid Yellow 17; Food Yellow 5          18965\n2  Ch inophthalon                         47000                      r\n3  Canthaxanth in                                   E 161 g                                 Allgemeine\nAnforderungen 5 )\nc) Grün und blau\n1  4'-(N-Diaethyl)-amino-N-               42040\ndiaethylfuchsonimmonium\n2  3' -Methyl-4' -(N-aethyl)-am ino-      42140\n2\"-ch lor-3-methyl-4-(N-aethyl)-\nfuchsonimmonium\n3  Diäthyl-di-sulfobenzyl-di-4-           42170\namino-2-chlor-di-2-methyl-\n1\nfuchsonimmonium","1108                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nEinschränkungen\nLfd.                                           Colour\nChemische oder                          EWG-                      höchst-\nNr.                                           Index               Anwendungs-\nsonstige Bezeichnung  1)                  Nummer 3 )                 zulässige     Reinh_eitsanforderungen\nNummer 2 )              bereich 4 )\nKonzentraticn\na                       b                      C         d             e             f                    g\n4  2'-Methyl-4' -(N-aethyl-N-m-            42 735\nsulfobenzyl)-amino-4\"-\n(N-diaethyl)-amino-2-methyl-N-\naethyl-N-m-sulfobenzyl-\nfuchsonimmonium\n5   4'-(N-Dimethyl)-amino-4\"-               44040\n(N-aethyl)-aminonaphtho-N-\ndimethyl-fuchsonimmonium\n6   4'-(N-Dimethyl)-amino-4\"-               44045\n(N-phenyl)-aminonaphtho-N-\ndimethyl-fuchsonimmonium\n7  3-Oxypyren-5,8, 10-sulfosäure           59040\n8   Solvent blue 35                         61 554\n9   Acid Blue 47                            62085\n10   Chromoxid                               77288                                             Frei von Chromationen\n11   Chromoxid, Aquosalz, Chromoxid          77289                                             Wie unter Nr. 10\nwasserhaltig\n12   Ferriferrocyanide                       77 520\n13   Phthalocyanine                          74160\nd) Violett, braun, schwarz und weiß\n1  2,6-(4'-Sulfo-2\",4\"-dimethyl)-          20170\nbis-(phenylazo)-1,3-dihydroxy-\nbenzol\n2   2-(4'-(4\"-Sulfo-1 \"-phenylazo)-         27755      E 152                                  Allgemeine 5) sowie\n7'-sulfo-1 '-naphthylazo]-                                                                spezielle\n1-hydroxy-7-aminonaphthalin-                                                              Anforderungen:\n3,6-disulfosäure                                                                          In Wasser unlösliche\nBestandteile:\nmax. 0,2%.\nIn Äthyläther\nextrahierbare Anteile:\nmax. 0,2%.\nBlei: max. 10 mg/kg.\nArsen: max. 2 mg/kg.\n3   Acid Violet 21                          42580\n4   3-(2'-Methylphenylamino)-6-             45190\n(2' -methyl-4' -sulfo-ph enylam ino)-\n9-(2\" -carboxyphenyl)-xanth en i um-\nsalz\n5   Pigment White 20 und 26                 77019\n6   Wismutoxychlorid und seine              77163\nVerbindungen mit Glimmer\n7   Pigment Black 10                        77265\n8   (gestrichen)","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                                 1109\n1) Lacke und Salze dieser Farbstoffe, in denen nicht durch Anlage 1 ver-     5) Allgemeine Reinheitsanforderungen\nbotene Stoffe verwendet werden, sind zugelassen. Barium-, Strontium-         (abweichende spezielle Anforderungen gehen vor)\nund Zirkoniumlacke, -pigmente und -salze der Farbstoffe, die in dieser\nArsen                                             max.    5 mg/kg\nSpalte mit (X) gekennzeichnet sind, sind zugelassen, wenn 10 Gramm\nFärbemittel an 200 ml einer Salzsäurelösung unter Magensaftbedin-            Blei                                              max.   20 mg/kg\ngungen (pH 2,0; 30 Minuten Extraktion unter Umrühren bei 37,5 °C)            Antimon, Kupfer, Chrom                    einzeln max. 1 00 mg/kg\nweniger als 0,035 % lösliche Anteile von Barium, Strontium und Zirkonium\nabgeben.                                                                     Zink, Bariumsulfat                     zusammen   max. 200 mg/kg\nCadmium, Quecksilber, Selen, Tellur,\n2) Rowe Colour Index, 3. Auflage, Society of Dyers and Colourists, Bradford,    Thallium, Uran, Chromat und in Salzsäur.e         nicht nachweisbar\nEngland 1971.                                                                lösliche Bariumverbindungen\n3)                                                                              Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe      nicht nachweisbar\nBezeichnung entsprechend der EWG-Richtlinie von 1962 über Farbstoffe\nin Lebensmitteln.                                                            2-Naphthylamin, Benzidin, 4-Aminodiphenyl\nnicht nachweisbar\n(oder Xenylamin) und deren Derivate\n4) Farbstoffe, bei denen in dieser Spalte der Buchstabe r aufgeführt ist,       Freie aromatische Amine                           max. 100 mg/kg\ndürfen nicht zur Herstellung von kosmetischen Mitteln verwendet werden,\ndie mit den Schleimhäuten des Auges in Berührung kommen können,              Andere Synthesezwischenprodukte                   max.    0,5 %\ninsbesondere nicht für Schminke und Abschminkmittel für das Auge.            Nebenfarbstoffe (Isomere, Homologe)    zusammen   max.    4%","1110                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nAnlage 4\n(zu§ 3)\nFarbstoffe für kosmetische Mittel,\ndie nicht dazu bestimmt sind, mit den Schleimhäuten jn Berührung zu kommen\na) Rot\nLfd.                                                                          Colour\nBezeichnung 1)                         Index\nNr.                                                                          Nummer 2)\n1        Disperse Red 5                                                     11 215\n2        Pigment Red 2                                                      12310\n3        Pigment Red 7                                                      12420\n4        Acid Red 26                                                        16150\n5        Acid Red 1                                                         18050\n6        Acid Red 35                                                        18065\n7        Acid Red 186                                                       18810\n8        Solvent Red 24                                                     26105\n9        Acid Red 52                                                        45100\n10         Basic Red                                                          50240\n11        Acid Red 195                                                          -\nb) Orange und gelb\n1        Solvent Yellow 2                                                   11 020\n2        Solvent Yellow 56                                                  11 021\n3        Pigment Yellow 1                                                   11 680\n4        Solvent Orange 45                                                  11 700\n5        Pigment Yellow 3                                                   11 710\n6        Acid Yellow 36                                                     13065\n7        Acid Orange 10                                                     16230\n8        Acid Yellow·121                                                    18690\n9        Acid Red 180                                                       18 736\n10        Acid Yellow 13                                                     19 1 j!O\n11        Solvent Yellow 29                                                  21230\n12        Vat Orange 7                                                       71105","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                  1111\nc) Grün und blau\nLfd.                                                                                                              Colour\nNr.                                                         Bezeichnung      1)                                    Index\nNummer2)\n1            Pigment Green 8                                                                                    10006\n2            Acid Green 1                                                                                       10020\n3            Acid Blue 1                                                                                        42045\n4            Acid Blue 7                                                                                        42080\n5            Acid Green 16                                                                                      44025\n6            Acid Blue 49                                                                                       62095\n7            Acid Blue 43                                                                                       63000\n8            Pigment Blue 16                                                                                    74100\n9            Acid Blue 249                                                                                      74220\n10             Solvent Blue 25                                                                                    74350\n11             Pigment Blue 30                                                                                    77420\n12             Bromthymolblau                                                                                        -\n13             Bromkresolgrün                                                                                        -\nd) Violett, braun, schwarz und weiß\n1            Solvent Red 3                                                                                      12010\n2            Pigment Brown 1                                                                                    12480\n3            Basic Violet 3                                                                                     42555\n4            Pigment Violet 19                                                                                  46500\n5            Acid Black 2                                                                                       50420\n6            Pigment Violet 23                                                                                  51319\n7            Acid Violet 34                                                                                     61 710\n8            Brown FK (Natrium-2,4-diaminobenzol-4-sulphonat                                                       -\nund 5 dazugehörige Farbstoffe)\n') Lacke und Salze dieser Farbstoffe, in denen nicht durch Anlage 1 verbotene Stoffe verwendet werden, sind zugelassen.\n2\n) Rowe Colour Index, 3. Auflage, Society of Dyers and Colourists, Bradford, England 1971.","1112                           Bundesgesetzbl,att, Jahrgang 1985, Teil 1\nAnlage 5\n(zu§ 3)\nFarbstoffe für kosmetische Mittel,\ndie nur für kurze Zeit mit der Haut in Berührung kommen\na) Rot\nLfd.                                                                    Colour\nNr.                                    Bezeichnung 1 )                   Index\nNummer 2 )\n1       Disperse Red 17                                               11 210\n2       Pigment Red 112                                               12370\n3       Pigment Orange 4                                              12459\n4      Pigment Red 146                                                12485\n5      Pigment Red 171                                                12 512\n6      Pigment Red 175                                                12 513\n7      Solvent Red 8                                                  12 715\n8      Acid Red 7                                                     14895\n9      Acid Red 5                                                     14905\n10       Acid Red 13                                                    16045\n11       Acid Violet 5                                                  18125\n12       Acid Red 155                                                   18130\n13       Acid Red 111                                                   23266\n14       Acid Red 163                                                   24 790\n15       Acid Red 47                                                    27300\n16       Solvent Red 31                                                 27306\n17       Direct Red 81                                                  28160\n18       Acid Red 289                                                   45110\n19       Basic Red 8                                                    45150\n20       Acid Red 50                                                    45220\n21       Disperse Red 15                                                60710\n22       Disperse Red 11                                                62015\n23       Vat Orange 15                                                  69025\n24       Vat Red 15                                                     71100\n25       Pigment Red 88                                                 73312\n26       Pigment Red 209                                                73905\n27       Pigment Red 122                                                73915\n28       Pigment Red 144                                                   -\n29       Pigment Red 166                                                   -\n30       Pigment Red 170                                                   -\n31       Pigment Red 188                                                   -\nb) Orange und gelb\n1      Pigment Orange 1                                               11725\n2      Pigment Yellow 2                                               11 730\n3      Pigment Yellow 49                                              11 765\n4      Pigment Yellow 97                                              11 767\n5      Disperse Yellow 3                                              11 855\n6      Solvent Yellow 9                                               11 870\n7      Solvent Yellow 14                                              12055","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985       1113\nLfd.                                                                       Colour\nNr.                                      Bezeichnung 1)                     Index\nNummer 2 )\n8      Solvent Orange 7                                                 12140\n9      Disperse Yellow 16                                               12700\n10        Disperse Yellow 5                                                12790\n11        Acid Orange 20                                                   14600\n12        Acid Orange 19                                                   14690\n13        Acid Orange 12                                                   15970\n14        Acid Yellow 11                                                   18820\n15        Pigment Yellow 16                                                20040\n16        Pigment Yellow 55                                                21096\n17        Pigment Yellow 13                                                21100\n18        Pigment Yellow 17                                                21105\n19\n..        Pigment Yellow 83                                                21108\n20        Pigment Orange 13                                                21110\n21        Pigment Orange 34                                                21115\n22        Acid Yellow 42                                                   22910\n23        Acid Yellow 44                                                   23900\n24        Acid Yellow 38                                                   25135\n25        Direct Yellow 15                                                 25220\n26        Disperse Yellow 7                                                26090\n27        Direct Yellow 33                                                 29020\n28        Direct Orange 34, 39, 44, 46, 60                                 40215\n29        Basic Orange 22                                                  48040\n30        Solvent Yellow 32                                                48045\n31        Basic Yellow 11                                                  48055\n32        Acid Yellow 7                                                    56205\n33        Natural Yellow 8, 11                                             75660\n34        Pigment Orange 20                                                77199\n35        Pigment Yellow 38                                                77878\n36        Acid Yellow 127                                                     -\n37        Pigment Yellow 93                                                   -\n38        Pigment Yellow 98                                                   -\n39        Pigment Orange 31                                                   -\n40        Pigment Yellow 36                                                77955\nc) Grün und blau\n1      Pigment Green 10                                                 12775\n2      Direct Blue 83                                                   34230\n3      Acid Blue 5                                                      42052\n4      Acid Green 3                                                     42085\n5      Acid Green 5                                                     42095\n6      Acid Green 9                                                     42100\n7      Acid Blue 59                                                     50315\n8      Acid Blue 20                                                     50405\n9      Basic Blue 9                                                     52015\n10        Basic Green 5                                                    52020\n11        Acid Blue 127                                                    61135\n12        Disperse Blue 3                                                  61505","1114                                           Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nLfd.                                                                                                               Colour\nNr.                                                        Bezeichnung 1)                                           Index\nNummer 2 )\n13             Solvent Blue 11                                                                                     61525\n14             Acid Blue 80                                                                                        61585\n15             Acid Blue 56                                                                                        62005\n16             Acid Blue 62                                                                                        62045\n17             Acid Blue 78                                                                                        62105\n18             Acid Green 41                                                                                       62560\n19             Vat Blue 14                                                                                         69810\n20             Direct Blue 86                                                                                      74180\n21             Pigment Green 37                                                                                    74255\n22             Solvent Blue 2                                                                                          -\n23             Solvent Blue 19                                                                                         -\n24             Acid Blue 82                                                                                            -\n25             Acid Blue 181                                                                                           -\n26             Acid Blue 272                                                                                           -\nd) Violett, braun, schwarz und weiß\n1            Acid Brown 4                                                                                        14805\n2            Acid Black 31                                                                                       17580\n3            Food Brown 3                                                                                        20285\n4            Acid Black 1                                                                                        20470\n5            Basic Brown 4                                                                                       21 010\n6            Direct Violet 4 7                                                                                   25410\n7            Basic Violet 14                                                                                     42510\n8            Basic Violet 2                                                                                    · -;l2520\n9            Basic Violet 1                                                                                      42535\n10             Acid Violet 17                                                                                      42650\n11             Basic Violet 11                                                                                     45175\n12             Acid Violet 50                                                                                      50325\n13             Vat Violet 1                                                                                        60010\n14             Acid Violet 43                                                                                      60730\n15             Disperse Violet 4                                                                                   61105\n16             Disperse Violet 8                                                                                   62020\n17             Acid Brown 19                                                                                           -\n18\n19\nAcid Brown 82\nDisperse Violet 23\n-\n60724\n20             Acid Brown 104                                                                                          -\n21             Acid Brown 106                                                                                          -\n22             Pigment Violet 37                                                                                       -\n23             Pigment Brown 30                                                                                        -\n1) Lacke und Salze dieser Farbstoffe, in denen nicht durch Anlage 1 verbotene Stoffe verwendet werden, sind zugelassen.\n') Rowe Colour Index, 3. Auflage, Society of Dyers and Colourists, Bradford, England 1971.","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                                         1115\nAnlage 6\n(zu§ 3 a)\nKonservierungsstoffe für kosmetische Mittel\nTeil A\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                                Zulässige                   Einschränkungen            · Anwendungsbedingungen\nNr.                        Stoff  1)\nHöchstkonzentration              und Anforderungen                und Warnhinweise auf\nder Etikettierung\na                             b                                          C                              d                                   e\n1     Benzoesäure, ihre Salze und                        0,5 % (Säure)\nEster(+)\n2     Propionsäure und ihre Salze (+)                    2 % (Säure)\n3     Salicylsäure und ihre Salze (+)                    0,5 % (Säure)                    Nicht in Mitteln für             Nicht zur Pflege von\nKinder unter 3 Jahren            Kindern unter 3 Jahren\n1                                                     verwenden,ausge-                 verwenden 2)\nnommen Shampoos\n4     2,4-Hexadiensäure (Sorbinsäure)                    0,6 % (Säure)\nund ihre Salze (+)                                 Bei Mischung mit den\nEstern darf die Gesamt-\nkonzentration 0,6 %\nnicht überschreiten\n5     Formaldehyd und Paraform-                          0,2 % (ausgenommen               In Aerosolpackungen              Enthält Formaldehyd 3 )\naldehyd (+)                                        Mundpflegemittel)                verboten, ausge-\nnommen Schaum-\nerzeuger\n0, 1 % (für Mund-\npflegemittel)\nKonzentrationen aus-\ngedrückt als unge-\nbundenes Formaldehyd\n6     2,2'-Methylen-bis(3,4,6-trich lor-                 0,1 %                            In Mitteln für Kinder            Nicht zur Pflege von\nphenol) (Hexachlorophenum) (+)                                                      unter 3 Jahren und in            Kindern unter 3 Jahren\nMitteln für die Intim-           verwenden. Enthält\nhygiene verboten                 Hexachlorophen.\n7     2-Hydroxybiphenyl (o-Phenyl-                       0,2%\nphenol) und seine Salze (+)                        ausgedrückt als Phenol\n8     2-Zinksulfidopydin-N-oxid                          0,5%                             Nur in Mitteln, die\n(Zlnkpyrithion) (+)                                                                 nach Gebrauch sofort\nausgespült werden,\nverboten in\nMundpflegemitteln\n9     Anorganische Sulfite und                           0,2%\nBisulfite (+)                                      ausgedrückt als unge-\nbundenes SO2\n10      Natriumjodat                                       0,1 %                            Nur in Mitteln, die nach\nGebrauch sofort\nausgespült werden\n11      Chlorobutanolum                                    0,5%                             In Aerosolpackungen              Enthält Chlorbutanol\nverboten, ausge-\nnommen Schaum-\nerzeuger\n12      4-Hydroxybenzoesäure, ihre Salze                   0,4 % (Säure) bei einem\nund Ester (+), ausgenommen                         Ester,\n4-Hydroxybenzoesäure-Benzylester                   0,8 % (Säure) bei Ester-\ngemischen\n1\n)  Als Salze gelten: Salze der Kationen Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Ammonium und Äthanolaminen; Salze der Anionen Chlorid, Bromid, Sulfat, Azetat.\nAls Ester gelten: Methyl-, Ethyl-, Propyl-, lsopropyl-, Butyl-, lsobutyl- und Phenylester.\n2)  Nur bei Mitteln, die gegebenenfalls für die Pflege von Kindern unter 3 Jahren verwendet werden könnten und die längere Zeit mit der Haut in Berührung bleiben.\n3)  Nur bei einer Konzentration von Ober 0,05 %.","1116                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nTeil B\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                 Zulässige            Einschränkungen   Anwendungsbedingungen\nStoff\nNr.                                             Höchstkonzentration      und Anforderungen    und Warnhinweise auf\nder Etikettierung\na                      b                                C                        d                      e\n1   6-Acetoxy-2,4-dimethyl-1,3-            0,2%\ndioxan (Dimethoxan)\n2   Borsäure (+)                           a) 0,5 % in Mund-        Nicht in Mitteln     Nicht zur Babypflege\npflegemitteln        für Kinder unter     verwenden (nur bei Mit-\nb) 3 % in sonstigen      3 Jahren verwenden   teln, die ggf. für die\nErzeugnissen                              Pflege von Kindern unter\n3 Jahren verwendet\nwerden könnten)\n3   3-(4-Chlorphenoxy) 1,2-propan-         0,5%\ndiol (Chlorphenesinum) (+)\n4   3-Acetyl-6-methyl-2,4(3H)-             0,6 % (Säure)\npyrandion (Dehydracetsäure)\nund seine Satze\n5   Ameisensäure (+)                       0,5 % (Säure)\n6   4-Hydroxybenzoesäure,                  0, 1 % (Säure)\nBenzylester\n7   1,6-Bis(4-amidinophenoxy)-n-           0,1 %\nhexan (Hexamidinum) und seine\nSatze (einschl. lsethionat und\np-Hydroxybenzoat (+)\n8   1,6-Bis(4-amidino-2-brom-              0,1 %\nphenoxy)-n-hexan (Dibromhex-\namidin) und seine Satze\n(einschl. lsethionat)\n9   1,3-Bis(4-amidino-2-brom-              0,1 %\nphenoxy)-n-propan (Dibrom-\npropamidin) und seine Satze\n(einschl. lsethionat)\n10    Ethylq uecksilber-(11)-th iosal icyl-  0,007 % (als Hg)         Nur für Schmink- und Enthält Ethylquecksilber-\nsäure, Natriumsalz (Thiomersalum)      Bei Mischung mit         Abschminkmittel für  thiosalicylat\nanderen nach dieser      die Augen\nVerordnung zugelas-\nsenen Quecksilber-\nverbindungen darf der\nGesamtquecksilberge-\nhalt diese Konzentra-\ntion nicht überschreiten\n11    Phenylquecksilber und seine            idem                     idem                 Enthält Phenylqueck-\nSalze (einschl. Borat)                                                               silberverbindungen\n12    2,4-Hexadiensäureester                 0,6 % (Säure)\n(Sorbinsäureester) (+)                 Bei Mischung mit der\nSäure und ihren Salzen\ndarf die Gesamtkon-\nzentration 0,6 % nicht\nüberschreiten\n13    10-Undecylensäure; Satze, Ester,       0,2 % (Säure)\nMonoethanolamid, Diethanolamide\nund Sulfosuccinate (+)\n14    2,6-Diacetyl-8,9b-dimethyl-3-          0,2%\noxo-1,7,9-trihydroxy-3,9b-\ndihydrodibenzfuran (Usninsäure)\nund seine Satze (einschl.\nKupfersalz) (+)","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                1117\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                Zulässige           Einschränkungen       Anwendungsbedingungen\nStoff                                                                     und Warnhinweise auf\nNr.                                             Höchstkonzentration    und Anforderungen\nder Etikettierung\na                       b                              C                       d                          e\n15   5-Amino-1,3-bis(2-ethylhexyl)-5-        0,2%\nmethylhexahydropyrimidin\n(Hexetidinum) (+)\n16   Benzylformal                            0,2%\n17   2-Benzyl-4-ch lorphenol                 0,2%\n(Chlorophenum)\n18   5-Brom-5-nitro-1,3-dioxan (+)           0,1 %                  Nur in Mitteln, die nach\nGebrauch ausgespült\nwerden\n19   2-Brom-2-nitro-1,3-propandiol (+)       0,1 %\n20   2,2' -Methylen-bis(6-brom-4-            0,1 %\neh lorphenol) (Bromch lorophen)\n(+)\n21   Tetrabrom-o-cresol (+)                  0,3%\n22   2-Chloracetamid                         0,3%                                            Enthält Chloracetamid\n23   3,4-Dichlorbenzylalkohol (+)            0,15%\n24   2,4-Dichlorbenzylalkohol (+)            0,15%\n25   N-(4-Chlorphenyl)-N'-                   0,2%\n(3,4-dich lorphenyl)-harnstoff\n(Triclocarbanum) (+)\n26   4-Chlor-m-kresol (+)                    0,2%\n27   4,4' -Dichlor-3(3-fluormethyl)-         0,3%                   Höchstkonzentration\ncarbanilid (Halocarbanum) (+)                                  in Aerosolen: 0,2 %\n28   2,4,4' -Trichlor-2' -hydroxy-           0,3%\ndiphenylether (Triclosanum) (+)\n29   5,5' -Dichlor-2,2' -dihydroxy-          0,2%                                            Enthält Dichlorophen\ndiphenylmethan (Dichloro-\nphenum) (+)\n30   N-(Trich lormethylth io)-4-             0,5%\ncyclohexen-1,2-dicarboximid (+)\n31   Chlorhexidin, sein Azetat,              0,3%\nGluconat und Hydrochlorid (+)\n32   4-Chlor-3,5-dimethylphenol (+)          0,5%\n33   2,4-Dichlor-3,5-dimethylphenol          0,1 %\n(Dichlormetaxylenol) (+)\n34   8-Hydroxych inolin (8-Quinolinol)       0,3%                   Nicht in Mitteln, die    Nicht zur Pflege von\nund seine Salze (+)                                            nach dem Sonnen-         Kindern unter 3 Jahren\nbaden verwendet          verwenden (nur bei Mitteln,\nwerden, und nicht in     die ggf. für die Pflege von\nPuder für Kinder unter   Kindern unter 3 Jahren\n3 Jahren                 verwendet werden\nkönnten)\n35   1,3,5-Tris(2-hydroxyethyl)-             0,3%                                            Enthält 1,3,5-Tris-\n1,3,5-hexahydrotriazin                                                                  (2-hydroxyethyl)-1,3,5-\nhexahydrotriazin\n36   1, 1'-Methylen-bis[3-(1-hydroxy-        0,6%\nmethyl-2,4-dioximidazolidin-\n5-yl)harnstoff]\n(lmidazolidinylharnstoff) (+)","1118                                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil 1\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                      Zulässige          Einschränkungen   Anwendungsbedingungen\nStoff\nNr.                                                 Höchstkonzentration    und Anforderungen     und Warnhinweise auf\nder Etikettierung\na                         b                                 C                       d                     e\n37    3-Methyl-4-(1-methylethyl) phenol           0,1 %\n38    2-Chlor-N-hydroxymethyl-                    0,3%                   Für Mittel, die nach\nacetamid                                    als Chloracetamid      Gebrauch ausgespült\nwerden\n39    1-Hydroxymethyl-5,5-dimethyl-               0,2 % (Menge an unge-  Für Mittel, die nach Enthält Formaldehyd 4 )\nhydantoin (+)                               bundenem odertheo-     Gebrauch ausgespült\nretisch verfügbarem    werden\nFormaldehyd)\n40    Pyrithion-Natrium (+)                       0,5%\n41    2,2'-Dithiopyridin-1-oxid,                  0,5%\nAnlagerungsprodukt mit\nMagnesiumsulfat-Trihydrat (+)\n42    Poly(hexamethylendiguanid)-                0,3%\nhydrochlorid (+)\n43    2-Phenoxy-ethanol (+)                       1,0%\n44    Hexamethylentetramin                       0,2 % (Menge an unge-                        Enthält Formaldehyd 4 )\n(Methenaminum) (+)                         bundenem oder theo-\nretisch verfügbarem\nFormaldehyd)\n45    Mischung von 5-Chlor-2-methyl-             0,005 % [eines Ge-\n3(2H)-isothiazolon und                     misches von 5-Chlor-\n2-Meth yl-3 (2 H)-isoth iazolon            2-methyl-3(2H)-iso-\nmit Magnesiumchlorid und                   thiazolon und 2-Methyl-\nMagnesiumnitrat                            3(2H)-isothiazolon im\nVerhältnis 3 : 1]\n46    2-Hydroxy-pyridin-N-oxid (+)               0,5_%                   Nur für Mittel, die\nnach Gebrauch aus-\ngespült werden\n47    Di-(N-oxopyridyl-2-thio)--aluminium-       0,2%\ncamphosulfonat (Pyrithion Alu-\nminium-Camsilat)\n48    1-(3-Chloroallyl)-3,5, 7-triaza-1-         0,2%\nazonia-adamantanchlorid\n49    1-(4-Chlorphenoxy) 1-                      0,5%\n(1 H-imidazol-1-yl)-\n3,3-dimethyl-2-butanon (+)\n50    1,3-Bis-(hydroxy-methyl)-                  0,2 % (Menge an unge-                        Enthält Formaldehyd 4 )\n5,5-dimethyl-2,4-                          bundenem oder theo-\nimidazolidindion (+)                       retisch verfügbarem\nFormaldehyd).\n51    Benzylalkohol (+)                           1,0%\n52    Dodecylguanidinacetat (+)                  0,5%                    Für Mittel, die nach\nGebrauch ausgespült\nwerden\n0,1 %                   Für andere Mittel     )\n53    Diisobutyl-phenoxyethoxyethyl-             0,1 %\ndimethyl-ammoniumchlorid\n(Benzethonii chloridum) (+)\n-4) Nur bei einer Konzentration von über 0,05 %.","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                            1119\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                              Zulässige           Einschränkungen  Anwendungsbedingungen\nStoff\nNr.                                           Höchstkonzentration    und Anforderungen   und Warnhinweise auf\nder Etikettierung\na                       b                            C                       d                     e\n54   N-Alkyl-N,N-dimethyl-benzyl-          0,5%\nammoniumchlorid, -bromid,\n-saccharinat (Ca-C1 a) (Benzal-\nkonii chloridum) (+)\n55   N-Alkyl (C12-C22) trimethyl-          0,1 %\nammoriiumbromid und -chlorid (+)\n56   3-Phenoxy-1-propanol (+)              1,0%\n57   1-Hydroxy-4-methyl-6-(2,4,4-          1,0%                   Für Mittel, die nach\ntrimethylpentyl)-2-pyridon und                               Gebrauch ausgespült\nsein Monoethanolaminsalz (+)                                 werden\n0,5%                   Für andere Mittel\n58   3-Heptyl-2-(3-heptyl-4-methyl-4-      0,002%                 Cremes, Toiletten-\nth iozolin-2-yl idenmethyl)-4                                wässer, Shampoos\nmethylthiazoliniumjodid\n59   1,2-Dibrom-2,4-dicyanobutan           0,1 %                  Nicht in Sonnen-\nschutzmitteln\n60   4,4-Dimethyl-1,3-oxazolidin           0,1 %                  Für Mittel, die nach\nGebrauch abgespült\nwerden\nDer pH-Wert des End-\nerzeugnisses darf\nnicht unter 6 liegen","1120                                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1985, Teil                1\nAnlage 7\n(zu§ 3 b)\nUltraviolett-Filter für kosmetische Mittel\nTeil A\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                                                           Weitere               Anwendungsbedingungen\nStoff                               Zulässige\nEinschränkungen und              und Warnhinweise auf\nNr.                                                    Höchstkonzentration\nAnforderungen\nder Etikettierung\na                          b                                     C                              d                               e\n1    4-Aminobenzoesäure                             5%\n2    3-(4'Trimethylammonium)benzyli-                6%\nden-bornan-2-on methyl sulfat\n3    3,3,5-Trimethyl-cyclohexyl-                   10%\nsalicylat (Homosalatum)\n4   2-Hydroxy-4-methoxy-benzo-                     10%                                                           Enhält Oxybenzon *)\nphenon (Oxybenzonum)\n5   3-lmidazol-4-yl-acrylsäure und                  2% (in Säure ausge-\nihr Ethylester                                       drückt)\n6   2-Phenylbenzimidazol-5-sulfon-                  8% (in Säure ausge-\nsäure und ihre Kalium-, Natrium-                     drückt)\nund Triethanolaminsalze\n*) Nicht erforderlich, wenn die Konzentration 0,5 % oder weniger beträgt und die Substanz nur zur Produktsicherung dient.\nTeil B\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                          Zulässige                       Weitere                Anwendungsbedingungen\nStoff                                                        Einschränkungen und\nNr.                                                    Höchstkonzentration                                             und Warnhinweise auf\nAnforderungen\nder Etikettierung\na                          b                                     C                              d                               e\n1   4-Bis(hydroxypropyl)amino-                      5%\nbenzoesäure-ethylester\n2   4-Bis(polyethoxy)aminobenzoe-                 10%\nsäure-polyethoxyethylester\n3   4-Dimethylaminobenzoesäure-                     5%                                                           Enthält Padimat *)\namylester (Padimatum)\n4   4-Aminobenzoesäure-1-glyceryl-                  5%                            Frei von Benzocain\nester\n5   4-Dimethylaminobenzoesäure-2-                   8%\nethylhexylester\n6   Salicylsäure-2-ethylhexylester                  5%\n7   N-Acetyl-anthranilsäure-3,3,5-                  2%\ntrimethylcyclohexylester\n8   Kaliumcinnamat                                  2%\n9   Kalium-, Natrium- u. Diethanol-                 8% (in Säure ausge-\namin-4-r:nethoxycinnamat                             drückt)\n10    4-Methoxy-zimtsäurepropylester                  3%\n11    Kalium-, Natrium- u. Triethanol-                2% (in Säure ausge-           Der pH-Wert des                Nicht bei Kindern\naminsalicylat                                        drückt)                  Fertigerzeugnisses             unter 3 Jahren\nmuß so hoch sein,              verwenden\ndaß die Säure nicht\nfreigesetzt wird\n*) Nicht erforderlich, wenn die Konzentration 0,5 % oder weniger beträgt und die Substanz nur zur Produktsicherung dient.","Nr. 32 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 26. Juni 1985                                                  1121\nObligatorische Angabe der\nLfd.                                                                                           Weitere               Anwendungsbedingungen\nZulässige\nNr.                       Stoff                                                       Einschränkungen und               und Warnhinweise auf\nHöchstkonzentration\nAnforderungen                   der Etikettierung\na                           b                                     C                              d                               e\n12      4-Methoxy-zimtsäure-isoamyl-                  10%\nester\n13      4-Methoxy-zimtsäure-2-ethyl-                  10%\nhexylester\n14      4-Methoxy-zimtsäure-2-ethoxy-                  5%\nethylester (Cinoxatum)\n15      3,4-Dihydroxy-5-(3',4',5' -tri-                4%\nhydroxybenzoyloxy)-benzoe-\nsäure-trioleat\n16      2-Hydroxy-4-methoxy-4' -methyl-                4%                                                           Enthält Mexenon *)\nbenzophenon (Mexenonum)\n17      2-Hydroxy-4-methoxybenzo-                      5% (in Säure ausge-\nphenon-5-su lfonsäure                               drückt)\n(Sulisobenzonum) und das\nNatriumsalz\n18      4-Phenyl-benzophenon-2'-                      10%\ncarbonsäure-2-ethylhexylester\n19      5-Methyl-2-phenyl-benzoxazol                   4%\n20      3,4-Dimethoxy-phenyl-glyoxyl-                  5%                          -\nsaures Natrium\n21      1,3-Bis(4-methoxyphenyl)-                      6%\npropan-1,3-dion\n22      5-(3,3-Dimethyl-2-norbornyliden)-              3%\n3-penten-2-on\n23      3-(3'-Sulfo-4'-methyl)                         6%\nbenzyliden-bornan-2-on\n24      3-(4' -Sulfo) benzyliden-bornan-               6%\n2-on und Salze\n25      3-(4' -Methyl) benzyliden-bornan-              6%\n2-on\n26      3-Benzylidenbornan-2-on                        6%\n27      4-Methoxy-a-cyan-zimtsäure-                   .5%\nhexylester\n28      1-(4'-lsopropylphenyl)-3-                      5%\nphenylpropan-1,3-dion\n29     4-lsopropylbenzylsalicylat                      4%\n30      4-Methoxy-zimtsäurecyclohexyl-                 1%\nester\n31      1-(4-tert-Butylphenyl)-3-                      5%\n(4-methoxyphenyl)-propan.:.\n1,3-dion\n*)  Nicht erforderlich, wenn die Konzentration 0,5 % oder weniger beträgt und die Substanz nur zur Produktsicherung dient."]}