{"id":"bgbl1-1984-29-8","kind":"bgbl1","year":1984,"number":29,"date":"1984-07-14T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1984/29#page=18","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1984-29-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1984/bgbl1_1984_29.pdf#page=18","order":8,"title":"Siebte Verordnung zur Änderung der Arbeitserlaubnisverordnung","law_date":"1984-07-09T00:00:00Z","page":890,"pdf_page":18,"num_pages":1,"content":["890                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1984, Teil 1\nSiebte Verordnung\nzur Änderung der Arbeitserlaubnisverordnung\nVom 9. Juli 1984\nAuf Grund des § 19 Abs. 4 des Arbeitsförderungsgesetzes vom 25. Juni\n1969 (BGBI. 1S. 582), der durch Artikel 1 Nr. 1 des Gesetzes vom 3. August\n1981 (BGBI. 1S. 802) geändert worden ist, wird nach Anhörung der Bundes-\nanstalt für Arbeit gemäß § 234 Abs. 2 des Arbeitsförderungsgesetzes verord-\nnet:\nArtikel 1\n§ 1 Abs. 2 Nr. 3 der Arbeitserlaubnisverordnung, die zuletzt durch die Ver-\nordnung vom 24. September 1981 (BGBI. I S. 1042) geändert worden ist, wird\nwie folgt gefaßt:\n,,3. Personen, die sich nach Stellung des Antrages auf Anerkennung als Asyl-\nberechtigte (Asylbewerber) zwei Jahre im Geltungsbereich dieser Ver-\nordnung aufgehalten haben; die zweijährige Wartezeit entfällt, wenn von\nvornherein feststeht, daß der Asylbewerber auch im Falle der Ablehnung\ndes Antrages auf Anerkennung als Asylberechtigter nicht ausgewiesen\noder abgeschoben wird. Für Ehegatten und Kinder von Asylbewerbern\ngelten die Nummern 1 und 2 entsprechend, wenn sie nicht selbst einen\nAntrag auf Anerkennung als Asylberechtigte stellen.\"\nArtikel 2\nDiese Verordnung gilt nach§ 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Ver-\nbindung mit § 250 des Arbeitsförderungsgesetzes auch im Land Berlin.\nArtikel 3\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 9. Juli 1984\nDer Bundesminister\nfür Arbeit und Sozialordnung\nIn Vertretung\nManfred Baden"]}