{"id":"bgbl1-1984-20-7","kind":"bgbl1","year":1984,"number":20,"date":"1984-04-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1984/20#page=19","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1984-20-7/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1984/bgbl1_1984_20.pdf#page=19","order":7,"title":"Erste Verordnung zur Änderung der Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung","law_date":"1984-04-18T00:00:00Z","page":635,"pdf_page":19,"num_pages":9,"content":["Nr. 20 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. April 1984                              635\nErste Verordnung\nzur Änderung der Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung\nVom 18. April 1984\nAuf Grund des § 14 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a und des § 15 Abs. 3 Nr. 1 Buchstabe a des Lebensmittel- und\nBedarfsgegenständegesetzes vom 15. August 197 4 (BGBI. I S. 1945, 1946) wird im Einvernehmen mit den Bundes-\nministern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und für Wirtschaft mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:\nArtikel 1\nDie Pflanzenschutzmittel-Höchstmengenverordnung vom 24. Juni 1982 (BGBI. 1S.745) wird wie folgt geändert:\n1. Anlage 2 wird wie folgt geändert:\na) Vor dem Stoff Aldrin wird eingefügt:\n,,Aldicarb            2-Methyl-2-(methylthio)-\npropionaldehyd-O-(methyl-\ncarbamoyl)-oxim\nAldicarb-sulfoxid     2-Methyl-2-(methyl-\nsulfi nyl )-propion-           insgesamt\naldehyd-O-(methyl-             berechnet  0,01       alle Lebensmittel tierischer Herkunft\"\n~arbamoyl)-oxim                als\nAldicarb\nAldicarb-sulfon       2-Methyl-2-(methyl-\nsu lfonyl )-propion-\naldehyd-O- (methyl-\ncarbamoyl)-oxim\nb) Bei dem Stoff Oxychlordan wird der Text in der Spalte „Stoff\" wie folgt gefaßt:\n„Chlordan             1,2,4,5,6, 7,8,8-Octachlor-\n3a,4, 7, 7a-tetrahydro-\n4, 7-endo-methano-indan        insgesamt\nberechnet\nOxychlordan           1,2,4,5,6,7,8,8-Octachlor-     als\n2,3-epoxy-3a,4, 7,             Chlordan\"\n7 a-tetra-hydro-4, 7-endo-\nmethano-indan\nc) Bei den Stoffen Dipropylisocinchomeronat, Famophos einschließlich die P-O-Verbindung und Fenchlorphos\nwerden die doppelten Bindestriche durch einfache Bindestriche ersetzt.\nd) Bei den Stoffen „HCH-lsomere außer Lindan\" wird der bisherige Text durch folgenden Text ersetzt:\n„HCH-lsomere          1,2,3,4,5,6-Hexachlor-                   0,3  1)    Fleisch, Fleischerzeugnisse,\neinschließlich       cyclohexan-lsomere                                   tierische Speisefette\nß-HCH, aber ohne      außer gamma-1,2,3,4,5,6-\n0,5  1)    Fische und andere wechselwarme\nLindan                Hexachlorcyclohexan            insgesamt            Tiere, Krusten-, Schalen-, Weichtiere\nund daraus hergestellte Erzeugnisse\n0,1  2)    Eier (ohne Schale), Eiprodukte\n0,1  1)    Milch, Milcherzeugnisse\n~i-HCH                beta-1,2,3,4,5,6-Hexa-                   0,05 1 )   Milch, Milcherzeugnisse\"\nchlorcyclohexan","636                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1984, Teil         1\n2. Anlage 3 Liste A wird wie folgt geändert:\na) Der Stoff Amitraz wird mit den zugehörigen Angaben gestric~en.\nb) Bei den Stoffen Azinphos-aethyl und Azinphos-methyl wird der Text wie folgt gefaßt:\n„Azinphos-aethyl      O,O-Diaethyl-S( 4-oxo-3H-                      0,05       alle pflanzlichen Lebensmittel\n1,2,3-benzotriazin-3-yl)-\nmethyl-dithiophosphat\nAzinphos-methyl       O,O-0i methyl-S-( 4-oxo-3H-                    1,0        Weintrauben, Zitrusfrüchte\n1,2,3-benzotriazi n-3-yl)-\n0,5        Gemüse, übriges Obst\nmethyl-dithiophosphat\n0,05       andere pflanzliche Lebensmittel\"\nc) Bei den gemeinsamen Höchstmengen für Buturon, Monolinuron, Monuron werden nach dem Wort „Gemüse\"\ndie Worte „außer Spargel\" eingefügt.\nd) Bei dem Stoff Barban wird der Text wie folgt gefaßt:\n„Barban               (4-Chlor-but-                 insgesamt,\n2-inyl)-N-(3-chlor-           einschließlich\nphenyl )-carbamat              Abbau- und\nReaktions-\n0,1   Möhren, Kerbel, Pastinaken,\nprodukte, soweit            Petersilie, Sellerie\nsie noch die\n3-Chloranilin-         0,05  andere pflanzliche Lebensmittel\"\ngruppe enthalten,\nChlorbufam            1-Methyl-prop-2-inyl-N-        berechnet als\n(3-chlor-phenyl)-carbamat     3-Chloranilin\ne) Bei dem Stoff Chlorbufam werden an der bisherige_n Stelle die zugehörigen Angaben gestrichen; unter dem\nWort „Chlorbufam\" wird der Hinweis ,,(siehe bei B'arban)\" angebracht.\nf)   Nach diesem Hinweis wird eingefügt:\n,,Chlorfenprop-methyl Methyl-[2-chlor-3-( 4-chlor-                  0,1          Getreide, Zuckerrüben\nphenyl) ]-propionat\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\"\nBei dem Stoff Chlorphenprop-methyl werden an der bisherigen Stelle die zugehörigen Angaben gestrichen.\nUnter dem Wort „Chlorphenprop-methyl\" wird der Hinweis ,,(siehe bei Chlorfenprop-methyl)\" angebracht.\ng) Das Wort „Chlorthal-methyl\" wird durch das Wort „Chlorthal\" ersetzt.\nh) Nach der Position „Dibrom\" ist folgende Position einzufügen:\n„Dibromaethan         1,2-Dibromaethan                              O,Q1         alle pflanzlichen Lebensmittel\"\ni) Die Schreibweise des Stoffes Dichlorbenil wird wie folgt berichtigt: ,,Dichlobenil\"\nj) Der Stoff Dinitroorthokresol wird mit den zugehörigen Angaben gestrichen. Statt dessen wird nach den\ngemeinsamen Höchstmengenfestsetzungen für Diuron, Linuron und Neburon eingefügt:\n„DNOC                 2,4-Dinitro-6-methyl-phenol                   0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\"\nk) Bei dem Stoff lmazalil w,ird das Wort „Kurbisse\" in „Kürbisse\" berichtigt.\n1) Die Schreibweise des Stoffes lsononuron wird wie folgt berichtigt: ,,lsonoruron\".\nm) Bei den Kupferverbindungen wird vor dem Wort „Obst\" das Wort „übriges\" eingefügt.\nn) Vor dem Stoff Metaldehyd wird eingefügt:\n,,Metalaxyl           Methyl-N-(2-methoxy-                          30,0         Hopfen\nacetyl)-N-(2,6-xylyl)-alaninat\n2,0        Zitrusfrüchte\n1,0        Weintrauben -\n0,2        Zitrusfrüchte ohne·Schale\n0, 1       Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben,\nZwiebeln\n0,05       andere pflanzliche Lebensmittel\"","Nr. 20 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. April 1984                                637\no) Nach dem Stoff Methoxychlor wird eingefügt:\n„Methylbromid         Brom-methan                              0,1           alle pflanzlichen Lebensmittel\"\np) Bei dem Stoff Tetrachlorvinphos wird das Wort „Kernbost\" in „Kernobst\" berichtigt.\nq) Nach dem Stoff Thiram wird eingefügt:\n„TolylflL:1anid        N-[ (Dichlorfluormethyl)-                5,0           Erdbeeren, Kernobst\nthio]-N'N' -dimethyl-N-p-\n2,0           Gurken, Melonen, Tomaten\"\ntolylsulfamid\nr) Nach dem Stoff Vinclozolin wird eingefügt:\n„Vondozeb              Maneb-Zineb-Komplex\n(siehe Dithiocarbamate)\"\ns) Bei den nachgenannten Stoffen werden die Angaben über Höchstmengen in Lebensmitteln wie folgt neu\ngefaßt:\n„Aldicarb\n0,1      Baumwollsaat, Bohnen, Rohkaffee, Zitrusfrüchte\ninsgesamt\nAldicarb-sulfoxid                                            ohne Schale\nberechnet\n}  als Aldicarb      0,05     Erdbeeren, Erdnüsse, Mais, Sojabohnen, Zucker-\nAldicarb-sulfon                                              rüben, Zwiebeln\nAnthrachinon                                        0,05      alle pflanzlichen Lebensmittel\nAtrazin                                            10,0      Waldpilze\n1,0      Gemüsemais\n0,5      Mais\n0,1      andere pflanzliche Lebensmittel\nBinapacryl                                          0,3      Gemüse außer Wurzelgemüse und Zwiebeln, Obst\n0,05     andere pflanzliche Lebensmittel\nBromhaltige Begasungsmittel                        400,0      Gewürze\n50,0      Erdnüsse, Getreide, Getreideerzeugnisse, Hülsen-\nfrüchte, Kakaokerne, Mandeln, Nüsse, Ölsaat, Roh-\nkaffee, Salat, Stärke, Tapioka, Tee, teeähnliche\nErzeugnisse, Trockengemüse, Trockenkartoffeln,\nTrockenobst\n30,0      übriges Gemüse außer Salat, Zitrusfrüchte\n20,0      Erdbeeren\n5,0      andere pflanzliche Lebensmittel\nBromophos-aethyl                                     2,0      Beerenobst, Kernobst, Pflaumen, Salat, Spinat\n1,0      übriges Steinobst, Kohl\n0,5      übriges Gemüse und Obst\n0,2      Mais, Raps, Zuckerrüben\n0,05     andere pflanzliche Lebensmittel\nBrompropylat                                         5,0      Hopfen, Tee\n3,0      Bananen mit Schale, Zitrusfrüchte\n2,0      Erdbeeren, Kernobst, Steinobst, Weintrauben\n1,0      Baumwollsaat, Gemüse\n0,2      Bananen, Zitrusfrüchte ohne Schale\n0,05     andere pflanzliche Lebensmittel\nButocarboxim                                         4,0      Steinobst\ninsgesamt          3,0      frische Bohnen, Kernobst\nButocarboxim-sulfoxid             berechnet\n1 als Butocarboxim   2,0      Kopfsalat, Tomaten, Zitrusfrüchte","638                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1984, Teil 1\nButoxycarboxi m                       1,0         Rot-, Weißkohl, Zitrusfrüchte ohne Schale\n0,1         andere pflanzliche Lebensmittel\nButylat                               0,1          Mais\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nCaptafol                              8,0          Blatt- und sonstige Sproßgemüse\n5,0          Fruchtgemüse, Obst\n2,0          Wurzelgemüse, Raps\n0,5          Getreide\n0,2          andere pflanzliche Lebensmittel\nCarbaryl                             10,0          Kiwifrüchte\n3,0          Äpfel, Aprikosen, Birnen, Pfirsiche, Pflaumen, Kohl,\nSalat, Weintrauben\n1,0          übriges Obst, Kiwifrüchte ohne Schale, übriges\nGemüse, Reis\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nCarbetamid                             0,5          Salat\n0,1          Raps\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nCarboxin                              0,2          Getreide\n0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\nChlorbensid\ninsgesamt        2,0         Gemüse, Obst\nChlorbensid-sulfoxid  berechnet\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nals Chlorbensid\nChlorbensid-sulfon\nChlorbenzilat                         2,0          Gemüse, Obst außer Nüsse\n0,2          Nüsse\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nChlorfenvinphos                       1,0          Zitrusfrüchte\n0,5          Bleichsellerie, Petersilie (ohne Wurzel), Rohkaffee,\nWurzelgemüse, Zwiebeln\n0,1          übrige Gemüse, Kartoffeln, Raps, Rübsen, Zucker-\nrüben\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel, Zitrusfrüchte ohne\nSchale\nChlorflurenol                         0,05         Gurken\n0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\nChloridazon                           0,5          Mangold, Rote Rüben, Zuckerrüben\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nChlormequat (CCC)                     5,0          Hafer, Roggen\n3,0          Kernobst, Weizen, Gerste\n1,0          Weintrauben\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\nl\nChlorpropham (CIPC)                   5,0          Kartoffeln mit Schale, gewaschen\ninsgesamt      0,5          Kartoffeln ohne Schale\nPropham (IPC)                         0,2          Möhren, Kerbel, Pastinaken, Petersilie, Sellerie\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel","Nr. 20 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. April 1984                              639\nChlorpyrifosmethyl                                5,0         Getreide außer Reis, Weizenkleie\n1,0         Getreideerzeugnisse außer Weizenkleie\n0,5         Aprikosen, Kernobst, Pfirsiche, Tomaten\n0,1         Auberginen, Blatt- und sonstige Sproßgemüse,\nfrische Sahnen, Paprika, Reis, Rettich, Tee,\nteeähnliche Erzeugnisse\nCycloat                                           0,05        alle pflanzlichen Lebensmittel\nCycluron                                          0,2         frische Bohnen, frische Erbsen, Möhren, Schnitt-\nlauch, Spinat, Zuckerrüben, Zwiebeln\n0,02        andere pflanzliche Lebensmittel\nCyhexatin                                       50,0          Hopfen\n(Plictran)              insgesamt\nAzocyclotin\n}   berechnet\nals Cyhexatin\n3,0\n2,0\nKiwifrüchte\nGewürze, Kernobst, Ölsaat, Rohkaffee, Tee,\nteeähnliche Erzeugnisse, Weintrauben\n1,0         Steinobst\n0,5         Kiwifrüchte ohne Schale\n0,2          andere pflanzliche Lebensmittel\nDeiquat                                          5,0          Gerste\n3,0          Weizenkleie\n2,0         Raps, Rübsen, Weizen\n1,0          Getreideerzeugnisse außer Weizenkleie\n0,1          Gemüse, Kartoffeln, Raps- und Rüböl\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDesmedipham                                       0,1          Zuckerrüben\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDiazinen\nl  insgesamt\nberechnet\n0,5          Gemüse, Obst außer Nüsse\nDiazoxon             f  als Diazinen\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDichlofluanid                                    10,0          Beerenobst, Kopfsalat, Weintrauben\n5,0          übriges Gemüse und Obst\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel\n2,6-Dichlorbenzamid                               2,0         Weintraube·n\n0,5          Kernobst, Beerenobst\n0,1         Waldpilze\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDifenzoquat                                       0,1         alle pflanzlichen Lebensmittel\nDiflubenzuron                                     2,0         Waldbeeren\n1,0         Kernobst, Kohl\n0,2         Pilze\nDimefuron                                         0,1         Raps\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nDimethachlor                                      0,1         Raps\n0,05         andere ~flanzliche Lebensmittel\nDinoterb               insgesamt                  0,2         Kartoffeln\neinschl. Salze      1  berechnet\n0,05\nund Ester           f  als Dinoterb                           Getreide, Zuckerrüben\nDioxacarb                                        3,0          Hopfen\n0,01         andere pflanzliche Lebensmittel","640                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1984, Teil 1\nDioxathion                                  3,0          Zitrusfrüchte\n0,4          Weintrauben\n0,2          Gemüse, übriges Obst, Zitrusfrüchte ohne Schale\nDitalimfos                                  1,0          Gurken, Kernobst\n0, 1         Getreide\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nEndosulfan          insgesamt              30,0           Tee, teeähnliche Erzeugnisse\nberechnet\n1,0          Gemüse außer Wurzelgemüse, Obst\nEndosulfan-sulfat   als Endosulfan\n0,5          Raps.Rübsen\n0,2          Mais, Wurzelgemüse\n0,1          andere pflanzli_che Lebensmittel\nEPTC (Eptam)                                 0,1          Beerenobst, Kartoffeln, Mais\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nEthephon                                     5,0         Kirschen, Kleie\n3,0         Tomaten\n2,0         Äpfel\n1,0         Getreide, Getreideerzeugnisse außer Kleie\n0,5         Zwiebeln\n0,1         andere pflanzliche Lebensmittel\nEthofumesat                                  0,1         alle pflanzlichen Lebensmittel\nFensulfothion                                0,1         Zuckerrüben\n0,05        Gemüse, Obst\n0,02        andere pflanzliche Lebensmittel\nFentin\n1,0         Knollensellerie, Blätter von Knollensellerie\nFentin-acetat\ninsgesamt                0,2         Zuckerrüben\nFentin-chlorid      berechnet\n0,1         Möhren, Kartoffeln, Kakaokerne, Ölsaat, Rohkaffee\nals Fentin-hydroxid\n0,05        andere pflanzliche Lebensmittel\nFentin-hydroxid\nFenvalerat                                   2,0         Beerenobst, Kernobst, Steinobst (außer Pflaumen)\n1,0         Weintrauben\n0,5          Pflaumen\n0,05         Kartoffeln, Mais, Raps, Zuckerrüben\n0,02         andere pflanzliche Lebensmittel\nFlamprop-i sopropyl                         0,1          Getreide\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nFlamprop-methyl                             0,1          Bohnen, frisch und als Trockenkorn, Getreide,\nZuckerrüben\n0,05         andere pflanzliche Lebensmittel\nFlurenol                                    0,05         alle pflanzlichen Lebensmittel\nFolpet                                     15,0          Blaubeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Johannis-\nbeeren, Kernobst, Kirschen, Kopfsalat,\nWeintrauben\n10,0          Zitrusfrüchte\n5,0          Tomaten\n2,0          übriges Gemüse und Obst\n0,1          andere pflanzliche Lebensmittel","Nr. 20 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. April 1984                              641\nGlyphosat                                     80,0         Waldpilze\n20,0         Kleie\n10,0         Getreide\n5,0         Getreideerzeugnisse außer Kleie\n0,1         andere pflanzliche Lebensmittel\nlsocarbamid                                     0,1         Zuckerrüben\n0,05        andere pflanzliche Lebensmittel\nlsomethiozin                                    0,1         alle pflanzlichen Lebensmittel\nlsonoruron                                      0,2         Getreide\n0,1         andere pflanzliche Lebensmittel\nLindan                                          2,0         Blatt- und sonstige Sproßgemüse\n(y-Hexachlorcyclohexan)\n1,0         Fruchtgemüse, Wurzelgemüse außer Möhren, Obst\naußer Weintrauben, Ölsaat\n0,5         Tee, teeähnliche Erzeugnisse, Weintrauben\n0,1         Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Möhren,\nZuckerrüben\nMetamitron                                      0,2         Zuckerrüben\n0,1         andere pflanzliche Lebensmittel\nMethazol                                        0,05        alle pflanzlichen Lebensmittel\nMetolachlor                                     0,1         Mais, Zuckerrüben\n0,05        andere pflanzliche Lebensmittel\nMetribuzin                                      0,1         alle pflanzlichen Lebensmittel\n1-Naphthylessigsäure     l                      0,1         Kernobst, Kirschen\ninsgesamt\n1-Naphthylessigsäureamid f                      0,05        andere pflanzliche Lebensmittel\nNapropamid                                      0,1         Raps\nOxamyl                                          0,05        alle pflanzlichen Lebensmittel\nParathion-methyl\nParaoxon-methyl\nl insgesamt\n1,0\n0,2\nZitrusfrüchte\nGemüse, Obst außer Zitrusfrüchten, Zitrusfrüchte\nohne Schale, Zitrusfruchterzeugnisse\n0,1         andere pflanzliche Lebensmittel\nPhenmedipham                                    0,1         Erdbeeren, Rote Rüben, Zuckerrüben\n0,05        andere pflanzliche Lebensmittel\nPhoxim                                          0,1         Getreide\n0,05        andere pflanzliche Lebensmittel\nPirimiphos-aethyl                               0,02        Bananen\nPropachlor                                      0,2         frische Erbsen, Kohl, Kohlrüben, Radieschen,\nRettich, Zuckerrüben, Zwiebeln\n0,1         andere pflanzliche Lebensmittel\nPropargit                                      30,0         Hopfen\n5,0         Gewürze, Tee, teeähnliche Erzeugnisse, Rohkaffee,\nZitrusfrüchte\n3,0         Obst außer Zitrusfrüchte\n0,5         Gurken, Zuckerrüben\n0,1         Baumwollsaat, Bohnen (als Trockenkorn}, Erd-\nnüsse, Kartoffeln, Mais, Mandeln, Walnüsse","642                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1984, Teil 1\nPyrethrine                                        3,0        Getreide\n1,0        Gemüse, Obst\n0,5        andere pflanzliche Lebensmittel\nQuintozen                                         0,3        Salat, Chicoree\n0,03       Ölsaat\n0,02       Kohl\n0,01       andere pflanzliche Lebensmittel\nTerbutylazin                                      0,1        frische Bohnen, frische Erbsen, Getreide, Kartoffeln,\nKernobst, Steinobst, Weintrauben, Zuckerrüben\n0,05       andere pflanzliche Lebensmittel\nThiabendazol                                      4,0        Kartoffeln, gewaschen\n3,0        Kernobst\n2,0        Getreide\n1,0        Kohl, Raps\n0,1        andere pflanzliche Lebensmittel\nTriazophos                                         0,2        frische Bohnen, Kernobst, Kohl\n0,05       andere pflanzliche Lebensmittel\nV amidothion\nl\ninsgesamt            0,5        Kernobst\nberechnet\nals Vamidothion      0,05       andere pflanzliche Lebensmittel\nVamidothion-sulfoxid\nVinclozolin                                      10,0         Kiwifrüchte\n8,0        Erdbeeren\n5,0        Salat, Weintrauben\n2,0        frische Bohnen\n1,0        Kiwifrüchte ohne Schale, Raps\n0,5        Kirschen\n0,05       andere pflanzliche Lebensmittel\"\nt) In der mit*) gekennzeichneten Fußnote wird das Wort „Wirkstoff\" durch die Worte „Stoff bzw. Stoffe\" ersetzt.\nu) In de.r mit**) gekennzeichneten Fußnote wird unter Buchstabe e nach dem Wort „Getreidemahlerzeugnisse,\"\ndas Wort „Kleie,\" eingefügt.\n3. Anlage 3 Liste B wird wie folgt geändert:\na) In der mit*) gekennzeichneten Fußnote wird das Wort „Wirkstoff\" durch die Worte „Stoff bzw. Stoffe\" ersetzt.\nb) In der mit **) gekennzeichneten Fußnote werden\naa) unter Buchstabe e nach dem Wort „Getreidemahlerzeugnisse,\" das Wort „Kleie,\" eingefügt,\nbb) unter Buchstabe g die Worte „ausgenommen Gewürze, Rohkaffee, Tee, teeähnliche Erzeugnisse, Ölsaat\nund Hopfen\" gestrichen.\nArtikel 2\nBerlin-Klausel\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 11 des Gesetzes\nzur Gesamtreform des Lebensmittelrechts vom 15. August 1974 (BGBI. 1 S. 1945) auch im Land Berlin.","Nr. 20 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. April 1984                          643\nArtikel 3\nInkrafttreten, Übergangsvorschrift\n(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\n(2) Lebensmittel, die den bisher geltenden Vorschriften entsprechen, dürfen noch bis zum 31. Dezember.1985\nin den Verkehr gebracht werden. Satz 1 gilt nicht für Lebensmittel, die mehr als 0,01 Milligramm pro Kilogramm\nDibromaethan enthalten.\nBonn, den 18. April 1984\nDer Bundesminister\nfür Jugend, Familie'und Gesundheit\nIn Vertretung\nWerner Chory"]}