{"id":"bgbl1-1984-18-5","kind":"bgbl1","year":1984,"number":18,"date":"1984-04-12T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1984/18#page=53","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1984-18-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1984/bgbl1_1984_18.pdf#page=53","order":5,"title":"Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung über Stoffe mit pharmakologischer Wirkung","law_date":"1984-04-05T00:00:00Z","page":597,"pdf_page":53,"num_pages":2,"content":["Nr. 18 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 1.2. April 1984            597\nDritte Verordnung\nzur Änderung der Verordnung über Stoffe mit pharmakologischer Wirkung\nVom 5. April 1984\nAuf Grund des § 15 Abs. 3 Nr. 1 Buchstabe a und b des Lebensmittel- und\nBedarfsgegenständegesetzes vom 15. August 1974 (BGBI. 1S. 1945, 1946)\nwird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft\nund Forsten mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:\nArtikel 1\nDie Verordnung über Stoffe mit pharmakologischer Wirkung vom 3. August\n1977 (BGBI. 1S. 1479), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. Oktober\n1981 (BGBI. 1S. 1136), wird wie folgt geändert:\n1. In den §§ 1, 3 Abs. 2, §§ 4 und 5 Satz 1 werden jeweils die Worte „der\nAnlage\" und in § 3 Abs. 1 Satz 1 wird das Wort „Anlage\" durch die Angabe\n,,Anlage 1 \" ersetzt.\n2. Nach§ 3 wird folgender§ 3 a elngefügt:\n,,§ 3a\nFür die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe mit pharmakologischer Wirkung\nwerden die dort angegebenen Höchstmengen festgesetzt, die in oder auf\nden dort bezeichneten Lebensmitteln bei deren gewerbsmäßigem Inver-\nkehrbringen nicht überschritten sein dürfen.\"\n3. Die Anlage wird wie folgt geändert:\na) Die Worte „Anlage (zu§ 1 )'' werden durch die Worte „Anlage 1 (zu den\n§§ 1, 3 und 4)\" ersetzt.\nb) In Nummer 5 Buchstabe a Spalte 2 werden die Worte „Höchstmengen-\nverordnung, tierische Lebensmittel vom 15. November 1973 (BGBI. l\nS. 1710) in der jeweils geltenden Fassung\" durch die Worte „Pflanzen-\nschutzmittel-Höchstmengenverordnung'' ersetzt.\nc) In Nummer 5 Buchstabe c und d Spalte 2 werden jeweils die Worte\n„Höchstmengenverordnung, tierische Lebensmittel in der jeweils\ngeltenden Fassung\" durch die Worte „Pflanzenschutzmittel-Höchst-\nmengenverordnung\" ersetzt.\nd) Nach Nummer 6 wird folgende Nummer 7 angefügt:\n„1           2                        3                  .   4\n7    Chloramphenicol       a) Pferde, Rinder, Schafe,   alle\nZiegen, die der Mi·lch-   Anwendungs-\ngewinnung dienen, wäh:.   gebiete\nrend der Laktation und\nzwischen den Lakta-\ntionsperioden\nb) Geflügel, das der Eierge- alle\nwinnung      dient,    ab Anwendungs-\nBeginn der Legereife,     gebiete\"\nausgenommen\nZuchttiere, deren Eier\nnicht als Lebensmittel\nverwendet werden","598                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1984, Teil 1\n4. Nach Anlage 1 wird folgende Anlage 2 angefügt:\n„Anlage 2\n(zu§ 3 a)\nLfd.       Stoffe           Höchstmenge in              Lebensmittel\nNr.                         Milligramm pro\nKilogramm (ppm)\n2                        3                    4\n1    Chloramphenicol               0,001          Eier, Eiprodukte, Milch;\nMilcherzeugnisse\"\nArtikel 2\nDer Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit kann den Wortlaut\nder Verordnung über Stoffe mit pharmakologischer Wirkung in der vom\n1. Januar 1985 an geltenden Fassung im Bundesgesetzblatt bekanntmachen.\nEr kann dabei die Paragraphen mit neuen durchlaufenden Ordnungszeichen\nversehen.\nArtikel 3\nDiese Verordnung gilt nach§ 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Ver-\nbindung mit Artikel 11 des Gesetzes zur Gesamtreform des Lebensmittel-\nrechts vom 15. August 1974 (BGBI. 1 S. 1945) auch im Land Berlin.\nArtikel 4\n(1) Artikel 1 Nr. 3 Buchstabe b und c tritt am Tage nach der Verkündung,\nArtikel 1 Nr. 3 Buchstabe d am ersten Tage des auf die Verkündung folgenden\nvierten Kalendermonats in Kraft. Im übrigen tritt diese Verordnung am\n1. Januar 1 985 in Kraft.\n(2) Lebensmittel, die den bis zum 31. Dezember 1984 geltenden Vorschrif-\nten entsprechen, dürfen noch bis zum 30. Juni 1985 in den Verkehr gebracht\nwerden.\nBonn, den 5. April 1984\nDer Bundesminister\nfür Jugend,_ Familie und Gesundheit\nGeißler"]}