{"id":"bgbl1-1983-40-5","kind":"bgbl1","year":1983,"number":40,"date":"1983-09-23T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1983/40#page=28","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1983-40-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1983/bgbl1_1983_40.pdf#page=28","order":5,"title":"Erste Verordnung zur Änderung der Straßen-Gefahrgutausnahmeverordnung","law_date":"1983-09-20T00:00:00Z","page":1184,"pdf_page":28,"num_pages":12,"content":["1184                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil 1\nErste Verordnung\nzur Änderung der Straßen-Gefahrgutausnahmeverordnung\nVom 20. September 1983\nAuf Grund des § 6 des Gesetzes über die Beförderung gefährlicher Güter vom 6. August 1975 (BGBI. 1S. 2121)\nwird nach Anhörung der zuständigen obersten Landesbehörden verordnet:\nArtikel 1\nDie Straßen-Gefahrgutausnahmeverordnung vom 2. Oktober 1979 (BGBI. 1 S. 1609) wird wie folgt geändert:\n1. § 1 Abs. 1 wird wie folgt gefaßt:\n,,(1) Abweichend von den§§ 1, 2, 4, 5 und 8 der Gefahrgutverordnung Straße in der Fassung der Bekannt-\nmachung vom 29. Juni 1983 (BGBI. 1 S. 905), dürfen gefährliche Güter unter den Voraussetzungen und\nBedingungen der in der Anlage 1 enthaltenen Ausnahmen auf der Straße befördert werden.\"\n2. § 2 wird wie folgt gefaßt:\n,,§ 2\n(1) Abweichend von den§§ 1, 2 und 4 der Gefahrgutverordnung Straße dürfen gefährliche Güter unter den\nVoraussetzungen und Bedingungen einer gemäß§ 4 der Gefahrgutverordnung Eisenbahn vom 23. August 1979\n(BGBI. 1 S. 1502) erteilten Ausnahmegenehmigung auf der Straße befördert werden, wenn\n1. die Ausnahmegenehmigung in der Anlage 2 aufgeführt ist oder\n2. es sich um die Beförderung von Gütern in Versandstücken oder Containern zum oder vom nächsten geeig-\nneten Bahnhof handelt und die Ausnahmegenehmigung vom Absender für den Eisenbahntransport in\nAnspruch genommen werden darf.\n(2) Sofern in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 die Ausnahmegenehmigung für Beförderungen auf der Straße\nnur mit Einschränkungen oder nur unter zusätzlichen Bedingungen gelten sollen, ist dies in Spalte 4 der\nAnlage 2 angegeben.\n(3) In den Fällen des Absatzes 1 hat der Absender im Begleitpapier zusätzlich die Nummer der Eisenbahn-\nausnahmegenehmigung wie folgt anzugeben: ,,Ausnahmegenehmigung Nr.... \" oder „AG Nr.... \".\"\nArtikel 2\nAnlage 1 der Straßen-Gefahrgutausnahmeverordnung wird wie folgt geändert:\n1 . Die Ausnahmen Nr. S 1 und S 2 werden aufgehoben.","Nr. 40 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 23. September 1983                   1185\n2. Der Ausnahme Nr. S 3 wird folgender Absatz angefügt:\n,,Diese Ausnahme gilt längstens bis zum 31. Dezember 1984.\"\n3. Die Ausnahme Nr. S 4 wird wie folgt gefaßt:\n„Ausnahme Nr. S 4\n(Verpackungszulassung - Transportgefäße aus Kunststoffen)\nAbweichend von§ 2 Abs. 1 in Verbindung mit den Randnummern 2303, 2304, 2609, 2623, 2803, 2805, 2806,\n2807, 2808, 2809, 2811, 2815, 2817, 2820, 2821, 61 121 und, soweit es sich um Tankcontainer nach der\nRandnummer 10 102 Abs. 1 handelt auch in Verbindung mit den Vorschriften des Anhangs 8. 1 b, dürfen\n1. Mischungen aliphatischer Glykole und N, S-Heterocyclen der Randnummer 2301 Ziffer 3\n2. lsopropylalkohol (Isopropanol) der Randnummer 2301 Ziffer 5\n3. Monochloracetaldehydlösung, 45 %, der Randnummer 2601 Ziffer 12 a)\n4. Epichlorhydrin der Randnummer 2601 Ziffer 12 a)\n5. Trichloräthylen,\nPerchloräthylen,\n1.1.1-Trichloräthan, der Randnummer 2601 Ziffer 61 a) (assimiliert)\n6. Benzylchlorid der Randnummer 2601 Ziffer 61 k)\n7. Bleifluorboratlösung, 50 %, der Randnummer 2601 Ziffer 72 (assimiliert)\n8. Schwefelsäure mit höchstens 98 % reiner Säure der Randnummer 2801 Ziffern 1 a) bis c)\n9. Gemisch von Schwefelsäure mit Phosphorsäure der Randnummer 2801 Ziffer 1 c)\n10. Schwefelsäure, 60 %, und höchstens 2,5 % nichtinogenes Tensid der Randnummer 2801 Ziffer 1 c)\n11. Schwefelsäure, 26 %, und höchstens 0,5 % nichtinogenes Tensid der Randnummer 2801 Ziffer 1 c)\n12. Salpetersäure mit höchstens 55 % reiner Säure der Randnummer 2801 Ziffer 2 c)\n13. Perchlorsäure mit höchstens 20 % reiner Säure der Randnummer 2801 Ziffer 4\n14. Salzsäure mit höchstens 37 % reiner Säure der Randnummer 2801 Ziffer 5\n15. Bromwasserstofflösung, 70 %, der Randnummer 2801 Ziffer 5\n16. Jodwasserstofflösung, 70 %, der Randnummer 2801 Ziffer 5\n17. Fluorborsäure, wässerige Lösungen, mit höchstens 40 % reiner Säure der Randnummer 2801 Ziffer 7\n18. Chromsäure in wässerigen Lösungen der Randnummer 2801 Ziffer 10 b) (assimiliert)\n19. Titantetrachlorid (fest) der Randnummer 2801 Ziffer 11 a) (assimiliert)\n20. Titantetrachlorid-Lösung (Titanoxichlorid) der Randnummer 2801 Ziffer 11 a)\n21. 66 %ige Zinkchloridlösung in 5 %iger Salzsäure der Randnummer 2801 Ziffer 5 (assimiliert)\n22. Chloressigsäure (Monochloressigsäure), fest, der Randnummer 2801 Ziffer 21 a) 1.\n23. Chloressigsäure (Monochloressigsäure), wässerige Lösung, der Randnummer 2801 Ziffer 21 a) 1. (assi-\nmiliert)\n24. Dichloressigsäure (flüssig) und Chloressigsäuremischungen der Randnummer 2801 Ziffer 21 a) 2.\n25. Ameisensäure der Randnummer 2801 Ziffer 21 b)\n26. Essigsäure und ihre wässerigen Lösungen mit mehr als 80 % reiner Säure der Randnummer 2801\nZiffer 21 c)\n27. Propionsäure mit mehr als 80 % reiner Säure der Randnummer 2801 Ziffer 21 d)\n28 Essigsäureanhydrid der Randnummer 2801 Ziffer 21 e)\n29. Thioglykolsäure der Randnummer 2801 Ziffer 21 f)\n30. Formaldehyd in wässerigen Lösungen der Randnummer 2801 Ziffer 24\n31. Natronlauge mit höchstens 50 % Natriumhydroxyd (Ätznatron) der Randnummer 2801 Ziffer 32\n32. Kalilauge mit höchstens 50 % Kaliumhydroxid (Ätzkali) der Randnummer 2801 Ziffer 32\n33. Kaliumhydroxid, 15 %, und höchstens 1 % amphoteres Tensid der Randnummer 2801 Ziffer 32\n34. Natriumhydroxid, 40 %,\nund höchstens 10 % anionogenes Tensid der Randnummer 2801 Ziffer 32\n35. Cyanamid in wässeriger Lösung mit höchstens 50 % Cyanamid der Randnummer 2801 Ziffer 32","1186                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil 1\n36. Hydrazin in wässeriger Lösung mit höchtens 64 % Hydrazin der Randnummer 2801 Ziffer 34\n37. Natriumsulfhydratlösung der Randnummer 2801 Ziffer 36\n38. Hypochloritlösungen der Randnummer 2801 Ziffer 37 a) und b)\n39. Wässerige Lösungen von Wasserstoffperoxid ~it mehr als 6 % bis höchstens 60 % Wasserstoffperoxid\nder Randnummer 2801 Ziffer 41 a) und b)\n40. Reinigungsmittel, die Stoffe der vorgenannten Ziffern der Klasse 8 einzeln oder im Gemisch miteinander\nenthalten sowie Gemische der Stoffe der vorgenannten Ziffern der Klasse 8. Die chemische Zusammen-\nsetzung dieser Reinigungsmittel oder Gemische ist dem Bundesministerium für Verkehr, Post-\nfach 20 01 00, 5300 Bonn 2, mitzuteilen. Vor der Zulassung der Transportgefäße für diese Reinigungsmittel\noder Gemische muß die Zustimmung zur Beförderung in diesen Transportgefäßen durch das Bundes-\nministerium für Verkehr vorliegen,\nunter folgenden Bedingungen befördert werden:\n1   Verpackung\n1.1 die Stoffe sind in Gefäßen oder Tankcontainern (nachstehend Transportgefäße genannt) aus Kunststoffen\nmit einem Fassungsraum von\n250 1 bis 1 050 1für flüssige Stoffe\n- 250 1bis 1 250 1für staubförmige und körnige Stoffe\nzu verpacken.\n1.2 Die Transportgefäße müssen den Bedingungen der Richtlinien für die Baumusterprüfung und Zulassung\nvon Transportgefäßen aus Kunststoffen für die Beförderung gefährlicher Stoffe vom 8. März 1976\n- RTK 001 - (VkBI. S. 626) entsprechen und von der Bundesanstalt für Materialprüfung oder dem Bundes-\nbahn-Zentralamt Minden (Westf.) der Bauart nach zugelassen sein.\n2   Sonstige Vorschriften\n2.1 Transportgefäße, die mit Benzylchlorid gefüllt sind, müssen zusätzlich mit dem Gefahrzettel nach Anhang\nA.9, Muster 5, gekennzeichnet sein.\nTransportgefäße, die mit Hydrazin in wässeriger Lösung gefüllt sind, müssen zusätzlich mit dem Gefahr-\nzettel nach Muster 4 gekennzeichnet sein.\n2.2 Die Transportgefäße müssen im Fall des Einsatzes für Hypochlorit und Wasserstoff-Peroxidlösungen\nsowie bei Gemischen mit diesen mit einer Vorrichtung zum Entweichen der Gase oder mit Druckventilen\nversehen sein.\n2.3 Bei Stoffen mit einem Flammpunkt von höchstens 35 °C muß sichergestellt sein, daß bei betriebsmäßigen\nVorgängen keine Gefahren durch elektrostatische Aufladung der Gefäße entstehen können. Ist mit solchen\nGefahren zu rechnen, so ist eine Prüfung nach RTK 001 Nummer 4.13 durchzuführen.\n2.4 Die Transportgefäße dürfen nicht über die auf ihnen angegebene Gebrauchsdauer hinaus verwendet\nwerden.\n3   Vermerk im Begleitpapier\nIm Begleitpapier hat der Absender zusätzlich die Nummer der Ausnahme wie folgt anzugeben:\n,,Ausnahme Nr. S 4\" .\"\n4. Die Ausnahme Nr. S 6 wird wie folgt geändert:\na) Die Einleitung wird wie folgt gefaßt:\n„Abweichend von § 2 Abs. 4 in Verbindung mit Randnummer 61 121 dürfen\n1. - die namentlich aufgezählten und sehr giftigen Stoffe der Randnummer 2601 Ziffern 1 b) bis 5,\n- Methacrylonitril der Randnummer 2601 Ziffer 2 a) (assimiliert),\n- Methylisocyanat der Randnummer 2601 Ziffer 6 a},\n- Äthylisocyanat als Stoff der Randnummer 2601 Ziffer 6 a) (assimiliert),\n- Methyl- und Äthylisocyanat,\n- Butyl- und Propylisocyanate als Stoffe der Randnummer 2601 Ziffer 6 (assimiliert),\n2. - die giftigen Stoffe der Randnummer 2601 Ziffern 11 a}, 12 b) bis e), 13 b), 14, 52, 81 a) und 82 a), die\nin flüssigem Zustand befördert werden und die diesen Ziffern zu assimilierenden Stoffe,\n3. - die giftigen und gesundheitsschädlichen Stoffe der Randnummer 2601 Ziffern 11 bis 13, 15, 21 bis 23,\n25, 31 b) und c), 32 b), 61, 62, 66 und 81 bis 83, die in flüssigem Zustand befördert werden und die\ndiesen Ziffern zu assimilierenden Stoffe,","Nr. 40 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 23. September 1983                            1187\n4. - die giftigen und gesundheitsschädlichen, staubförmigen und körnigen Stoffe der Randnummer 2601\nZiffern 21 bis 23, 31 a), 41, 62, 71 bis 75, 82 bis 84 und die diesen Ziffern zu assimilierenden Stoffe\nsowie Lösungen dieser Stoffe\".\nb) Es werden folgende Absätze 1.1.5 und 1.1 .6 eingefügt:\n,;1.1.5 Tanks für Lösungen von Stoffen der Nummer 4 müssen wie für Stoffe nach Nummer 3 gebaut se_in.\n1.1.6 Tankcontainer für Methyl- und Äthylisocyanat der Randnummer 2601 Ziffer 6 a) (assimiliert) dürfen\nnur einen Fassungsraum von höchstens 1 050 Liter haben.\"\nc) Dem Absatz 1.2.2 werden folgende Sätze angefügt:\n,,Tanks für die Beförderung von Stoffen - mit Ausnahme von wässerigen Blausäurelösungen der Randnum-\nmer 2601 Ziffer 1 b) -, für die sich alle Öffnungen oberhalb des Flüssigkeitsspiegels befinden, können im\nunteren Teil des Tankmantels mit einer Reinigungsöffnung (Handloch) versehen sein. Diese Öffnung muß\ndurch einen dicht abschließenden Flansch verschlossen werden können. Die Ausführung der Reinigungs-\nöffnung muß von der Bundesanstalt für Materialprüfung im Rahmen der Baumusterzulassung des Tank-\ncontainers genehmigt sein.\"\n5. Die Ausnahme Nr. S 1 3 wird aufgehoben.\n6. In der Einleitung der Ausnahme Nr. S 16 wird „Ziffern 6 a) und b)\" geändert in „Ziffern 6 c) und d)\".\n7. Die Ausnahme Nr. S 19 wird wie folgt gefaßt:\n„Ausnahme Nr. S 19\n(Zusammenladung von Stoffen und Gegenständen der Klassen 1 a und 1 b)\nAbweichend von § 2 Abs. 5 Nr. 2 in Verbindung mit Randnummer 11 403 Abs. 1 Buchstabe a), Abs. 2\nBuchstabe a) und Abs. 3 Buchstabe a) dürfen\na) Stoffe und Gegenstände der Randnummer 2101 sowie Gegenstände der Randnummer 2131, jeweils in\nVersandstücken, die mit einem Gefahrzettel nach Muster 1 versehen sind,\nb) mit Gegenständen der Randnummer 2131 in Versandstücken mit zwei Gefahrzetteln nach Muster 1\nzusammen auf einem Fahrzeug unter folgenden Bedingungen befördert werden:\n1. Anforderungen an die Gegenstände nach vorstehendem Buchstaben b)\nDie Gegenstände dürfen nur zusammen befördert werden, wenn sie nach den Bekanntmachungen vom\n12. Juli 1978 (BAnz. Nr. 144 vom 4. August 1978), vom 26. Februar 1980 (BAnz. Nr. 49 vom 11. März 1980),\nvom 18. Juni 1980 (BAnz. Nr. 117 vom 1. Juli 1980), vom 3. September 1980 (BAnz. Nr. 183 vom 1. Oktober\n1980), vom 8. Januar 1981 (BAnz. Nr. 21 vom 31. Januar 1981) und vom 28. September 1981 (BAnz. Nr. 187\nvom 7. Oktober 1981) der Lagergruppe 1.4 angehören.\n2. Anforderungen an das Fahrzeug\nDie Stoffe und Gegenstände dürfen nur in Beförderungseinheiten 8.111 gemäß Randnummer 11 105 Abs. 2\nBuchstabe c) befördert werden.\n3. Anforderungen an den Laderaum\nDer Laderaum für die Gegenstände nach Buchstabe b) muß allseitig vom Laderaum für die Stoffe und Gegen-\nstände nach Buchstabe a) durch eine Wand abgetrennt sein, deren Schutzwirkung gegenüber der Detona-\ntionsübertragung mindestens der einer fugenlosen Holzwand von 50 mm Dicke entsprechen muß.\n4. Gutachten der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) oder des Bundesinstituts für chemisch-technische\nUntersuchungen (BICT)\nWerden andere Laderaumabtrennungen als die in Absatz 3 genannten verwendet, so ist eine Gleichwertig-\nkeitsbescheinigung der Bundesanstalt für Materialprüfung (8AM), für den mili~ärischen Bereich eine Gleich-\nwertigkeitsbescheinigung des Bundesinstituts für chemisch-technische Untersuchungen (BICT), über die\nWirksamkeit der Abtrennung hinsichtlich der Verhinderung einer Detonationsübertragung erforderlich.\nIn Zweifelsfällen ist die Wirksamkeit dieser Abtrennungen durch Versuche zu überprüfen.\n5. Mitführen von Bescheinigungen\nWährend der Beförderung ist\n- eine schriftliche Erklärung des Fahrzeughalters, daß die Abtrennung der Laderäume aus einer fugenlosen\nHolzwand von mindestens 50 mm Dicke besteht und den Bedingungen dieser Ausnahme entspricht, oder\n- eine Kopie der Gleichwertigkeitsbescheinigung der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) oder des\nBundesinstituts für chemisch-technische Untersuchungen (BICT)\nmitzuführen.","1188                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil 1\n6. Vermerk im Begleitpapier\nIm Begleitpapier hat der Absender zusätzlich die Nummer der Ausnahme wie folgt anzugeben: ,,Ausnahme\nNr. S 19\".\"\n8. Die Ausnahmen Nr. S 20 und S 21 werden aufgehoben.\n9. Die Ausnahme Nr. S 36, Einleitung, wird wie folgt geändert:\na) Nach der Randnummer „2625\" wird die Randnummer „2811\" eingefügt.\nb) Nach den Worten\n,,- Ätzkali (Kaliumhydroxid) der Randnummer 2801 Ziffer 31 a)\"\nwerden folgende Worte eingefügt:\n,,- Monochloressigsäure (fest) der Randnummer 2801 Ziffer 21 a)\".\n10. Die Ausnahme Nr. S 46 wird wie folgt geändert:\na) Die Einleitung erhält folgenden Wortlaut:\n,,Abweichend von § 2 Abs. 1 in Verbindung mit Randnummer 2002 Abs. 13, mit Randnummer 2303 Abs. 1,\nRandnummer 2304 Abs. 1, mit den Randnummern 247 4 und 2609 Abs. 1, mit Randnummer 2610 Abs. 2,\nRandnummer 2613 Abs. 1, Randnummer 2616 Abs. 1, Randnummer 2620 Abs. 1, Randnummer 2623 Abs. 1,\nRandnummer 2628 Abs. 1, mit den Randnummern 2803 und 2805 Abs. 1 und 2, mit Randnummern 2811\nAbs. 2, Randnummern 2812 Abs. 1, mit Randnummer 2813/1 Abs. 1, Randnummern 2815 Abs. 1, Rand-\nnummern 2817 Abs. 1, mit den Randnummern 2819, 2820 und 2821 Abs. 1 dürfen die in der Tabelle zu dieser\nAusnahme bezeichneten Stoffe unter folgenden Bedingungen befördert werden:\".\nb) Es werden folgende Absätze 2.5 und 2.6 eingefügt:\n,,2.5   Die Kunststoffgefäße für Ameisensäure dürfen abweichend von Randnummer 2811 Abs. 2 Buch-\nstabe g) auch mit einem Abgasventil ausgerüstet sein, das so angeordnet sein muß, daß der Stoff\nnicht auslaufen kann.\n2.6   Die Kunststoffgefäße für Flußsäure dürfen nach Ablauf des Herstellungsjahres nur noch ein Jahr\nverwendet werden. Die Verwendungsdauer ist auf dem Kunststoffgefäß ab 1. Januar 1984 wie folgt\nanzugeben:\n,,längste Verwendungsdauer bis 12/ .... (Jahr)\".\"\nc) Absatz 3 wird aufgehoben, Absatz 4 wird Absatz 3.\nd) Der Tabelle werden folgende Angaben angefügt:\n„Stoffbezeichnung                                            Rand-       Ziffer         Fassungs-\nnummer                     raum\nhöchstens\n(Liter)\n2           3              4\n-   niedermolekulare lsoparaffine mit einem Flammpunkt\nüber 35 °C                                               2301          3              60\n-   isopropanolhaltige Spülgemische                          2301          5              60\n-   Äthylalkohol mit geringem Zusatz von mehrwertigem\nAlkohol                                                  2301          5              60\n-   wässerige Monochloracetaldehyd-Lösung, 45 %              2601         12              60\n(assi-\nmiliert)\n-   phenolische Desinfektionsmittel mit 30 %\nChlor-m-Kresol                                           2601         13 c)           60\n-   phenolische Desinfektionsmittel, alkalisch, mit 35 %\np-Chlor-m-Kresol                                         2601         13 c)           60\n-   p-Nitrophenol                                            2601         22            220\n-   Bleifluorosilicat- und Bleifluoroborat-Lösungen          2601        72               60\n-   pentachlorphenolhaltige Präparate                        2601        82 b)            60\n-   wässerige Mischung einer Polycarbonsäure\nmit bis zu 4 % Quecksilber(ll)-chlorid                   2601        53               60","Nr. 40 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 23. September 1983                         1189\nStoffbezeichnung                                               Rand-         Ziffer         Fassungs-\nnummer                       raum\nhöchstens\n(Liter)\n2             3              4\n-  Trichloräthylen                                               2601          61 a)          220\n(assi-\nmiliert)\n-  Perchloräthylen                                               2601          61 a)          220\n(assi-\nmiliert)\n-   1 .1 .1-Trichloräthan                                        2601          61 a)          220\n(assi-\nmiliert)\n-  Mittel zur Schädlingsbekämpfung                               2601          83             220\n-   Salpetersäure mit höchstens 55 % reiner Säure\n(HN0 3 )                                                      2801            2 c)           60\n-   Flußsäure mit höchstens 60 % Fluorwasserstoff                 2801            6d)            60\n-   Fluorborsäure                                                 2801            7              60\n-   Siliconfluorwasserstoffsäure (Kieselfluorwasserstoff)         2801            8              60\n-   Gemisch von Phosphonbutantricarbonsäure\nund Zinkchlorid                                               2801          12               60\n(assi-\nmiliert)\n-   Thioglykolsäure                                               2801          21 f)          220\n-   Natriumtetrasulfidlauge (Polysulfid), 40 %                    2801          36               60\n(assi-\nmiliert)\n-   Natriumsulfhydratlauge (Natriumbisulfid), 40 %                2801          36               60\n(assi-\nmiliert)\n-   Wässerige Lösungen von Wasserstoffperoxid mit mehr\nals 40 % bis höchstens 60 % Wasserstoffperoxid                2801          41 a)            60\"\n11. In der Ausnahme Nr. S 47 wird die Einleitung wie folgt gefaßt:\n„Abweichend von § 2 Abs. 5 in Verbindung mit Anhang B. 1 a dürfen\n- Bleiverbindungen - soweit nicht wasserlöslich - der Randnummer 2601 Ziffer 72\n- Bariumcarbonat - der Randnummer 2601 Ziffer 71\nin Tankfahrzeugen, die vor dem 31. August 1981 hergestellt wurden, unter folgenden Bedingungen bis zum\n31. August 1985 befördert werden:\".\n12. Die Ausnahme Nr. S 48 wird aufgehoben.\n13. Die Ausnahme Nr. S 50 wird wie folgt geändert:\na) In der Einleitung werden in der Aufzählung der Randnummern der Beistrich nach „61 121\" sowie die Rand-\nnummer „62 121\" gestrichen.\nb) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 2 eingefügt:\n„2.       Sonstige Vorschriften\n2.1 · Wiederkehrende Prüfungen\n2.1 .1    Die KTC sind alle 5 Jahre von einem amtlich oder amtlich anerkannten Sachverständigen nach § 24 c\nder Gewerbeordnung oder durch einen auf Grund einer Rechtsverordnung nach § 24 Abs. 1 der\nGewerbeordnung amtlich anerkannten Sachverständigen folgenden Prüfungen zu unterziehen: Einer\ninneren und äußeren Prüfung sowie einer Dichtheitsprüfung oder bei KTC für den Transport flüssiger\nStoffe und bei KTC für Druckfüllung und/oder-entleerung fester Stoffe einer Druckprüfung nach Num-\nmer 1.1.4.5 der Richtlinien. Ummantelungen, Isolierungen usw. sind nur soweit zu entfernen, wie es\nfür die sichere Beurteilung des Tanks erforderlich ist.\n2.1.2 Über die Prüfungen sind Bescheinigungen auszustellen. Die Prüfunterlagen sind aufzubewahren.","1190                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil 1\n2.1.3 Vor Inbetriebnahme und spätestens alle 2½ Jahre ist eine Dichtheits- und Funktionsprüfung sämt-\nlicher Ausrüstungsteile durch den Betreiber vorzunehmen.\n2.2    Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit\nIst die Funktionsfähigkeit eines KTC durch äußere Einflüsse (z.B. Unfall) wesentlich beeinträchtigt\nworden, so ist nach der Instandsetzung eine Prüfung durch einen Sachverständigen nach Nummer\n2.1.1 zu veranlassen, die in ihrem Umfang einer erstmaligen Prüfung entspricht.\"\nc) Absatz 2 wird Absatz 3 und Absatz 3 wird Absatz 4.\nd) Dem bisherigen Absatz 2 wird folgender Satz angefügt:\n,,Die Prüfvorschriften gemäß Absatz 2 gelten auch für diese kubischen Transportgefäße.\"\n14. Die Ausnahmen Nr. S 51, S 54 und S 55 werden aufgehoben.\n15. Folgende Ausnahmen Nr. S 56 bis S 62 werden angefügt:\n„Ausnahme Nr. S 56\n(Probe- und Einweisungsfahrten)\nAbweichend von§ 12 Abs. 1 dürfen Tankfahrzeuge oder Beförderungseinheiten zur Beförderung von Tanks\n(Aufsetztanks, Gefäßbatterien) oder von Tankcontainern auch von Fahrzeugführern gefahren werden, die nicht\nim Besitz einer von der Industrie- und Handelskammer ausgestellten Bescheinigung sind, wenn folgende Bedin-\ngungen eingehalten werden:\n1. Das Fahrzeug muß sich auf einer Probefahrt mit einem Sachverständigen oder Prüfer oder auf einer Fahrt\nfür einen einzuweisenden Fahrzeugführer befinden.\n2. Der Fahrzeugführer muß von einem Beifahrer begleitet werden, der im Besitz der vorgenannten Bescheini-\ngung ist; der Beifahrer ist verantwortlich für die Beachtung der Gefahrgutvorschriften und für die Einhaltung\nder Vorsichtsmaßnahmen.\nAusnahme Nr. S 57\n(Tanks für Reinigungszwecke)\nAbweichend von§ 1 in Verbindung mit Randnummer 2301 Ziffer 6 gilt die Gefahrgutverordnung Straße- mit\nAusnahme des§ 8- nicht für ungereinigte leere Tanks, die zum Zwecke der Tankreinigung von nach§ 191 des\nWasserhaushaltsgesetzes zugelassenen Fachbetrieben genutzt werden, wenn in ihnen Heizöl oder Dieselöl\nder Randnummer 2301 Ziffer 4 nur zwischengelagert worden ist.\nAusnahme Nr. S 58\n(Trennschalter)\nAbweichend von§ 2 Abs. 5 in Verbindung mit Randnummer 10 351 darf der Trennschalter auch beim Parken\nbetätigt werden.\nAusnahme Nr. S 59\n(Vorschriften aus der 5. ADA-Änderungsverordnung)\nAbweichend von § 1 in Verbindung mit Randnummer 2201 Ziffer 3 c), Randnummer 2401, von § 2 Abs. 1 in\nVerbindung mit Randnummer 2212 Absatz 3 Buchstabe b, mit den Randnummern 2220, 2412, 2414 Abs. 1 mit\nRandnummer 2703 Blatt 5 und von § 2 Abs. 5 in Verbindung mit den Randnummern 21 500, 41 111, 41 118,\nRandnummer 211 251 Abs. 2 Buchstabe b (Tabelle), mit Randnummer 250 000 dürfen gefährliche Güter auch\nnach den Bestimmungen der 5. ADA-Änderungsverordnung vom 15. Juni 1983 (BGBI. II S. 418), Anlage, Nr. 2\nBuchstabe a, Nr. 3 und 6 Buchstabe a sowie Nr. 7, 8, 9, 10, 16, 17, 18, 20 und 26 befördert werden.\nAusnahme.Nr. S 60\n(Beförderung von Clophen in Transformatoren und Kondensatoren)\nAbweichend von§ 2 Abs. 1 in Verbindung mit Randnummer 2614 darf Clophen der Randnummer 2601 Ziffer\n23 (assimiliert) im Kühlmittelsystem von Transformatoren und Kondensatoren unter folgenden Bedingungen\nbefördert werden:\n1. Das Kühlmittelsystem muß während der Beförderung dicht sein.\n2. Der Fahrzeugführer hat auch dann Unfallmerkblätter nach§ 5 mitzuführen, wenn das Nettogewicht des mit\neiner Beförderungseinheit beförderten Clophens 3 000 kg oder weniger beträgt.\nIn das Unfallmerkblatt sind zusätzlich folgende Hinweise aufzunehmen:","Nr. 40 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 23. September 1983                                     1191\na) Als Hinweise über die von Clophen ausgehenden Gefahren:\n„Falls Clophen nach einem Unfall in das Erdreich eindringt, muß es restlos mit dem verunreinigten Boden\nentfernt werden.\nIm Brandfall kann es zur Bildung von hochgiftigem Dioxin kommen.\"\nb) Als „Maßnahmen\" bei Unfällen oder Zwischenfällen:\n,,Unverzüglich Straße sichern und andere Straßenbenutzer warnen sowie Unbefugte fernhalten.\nUnverzüglich die zuständige Umweltschutzbehörde über den Unfall oder Zwischenfall verständigen (falls\ndie Umweltschutzbehörde nicht bekannt ist, muß die Polizei oder Feuerwehr gebeten werden, diese\nBehörde zu informieren).\"\n3. Die Fahrzeuge sind nach § 8 auch dann mit Warntafeln zu kennzeichnen, wenn das Nettogewicht des mit\neiner Beförderungseinheit beförderten Clophens 3 000 kg oder weniger beträgt.\n4. Im Begleitpapier hat der Absender zusätzlich die Nummer der Ausnahme wie folgt zu vermerken:\n,,Ausnahme Nr. S 60''.\nAusnahme Nr. S 61\n(Krankenhausmüll)\nAbweichend von§ 2 Abs. 1 in Verbindung mit Randnummer 2662 dürfen ekelerregende oder ansteckungs-\ngefährliche Stoffe, die von Menschen herrühren, der Randnummer 2651 Ziffer 11 bis zum 31. Dezember 1984\nin bisher im Rahmen der Sondermüllabfuhr verwendeten Verpackungen, die sich bewährt haben, befördert wer-\nden.\nAusnahme Nr. S 62\n(Beförderungserlaubnis für Druckgasgefäße)\nAbweichend von § 7 Abs. 1 Satz 1 dürfen bis zum 30. Juni 1984 Gase der Klasse 2 in den in der Anlage B,\nAnhang B. 8, Bemerkung 3, genannten Gefäßen mit einem Fassungsraum von mehr als 450 Liter bis höchstens\n1 000 Liter ohne Erlaubnis befördert werden, wenn die Erlaubnis bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde\nbeantragt ist.\"\nArtikel 3\nAnlage 2 der Straßen-Gefahrgutausnahmeverordnung wird wie folgt gefaßt:\n„Anlage 2\nzu § 2 der StraßennGefahrgutausnahmeverordnung\nAusnahmegenehmigungen nach § 4 Gefahrgutverordnung Eisenbahn\nDie auf Grund des§ 4 der Gefahrgutverordnung Eisenbahn erteilten Ausnahmegenehmigungen sind nur befristet\ngültig. Die hier aufgeführten Ausnahmen gelten - ungeachtet der in der Ausnahmegenehmigung genannten\nFrist - bis zum 30. Juni 1985.\nAusnahme-     Klasse   Stoffe der       Inhalt der Ausnahmegenehmigung und gegebenenfalls für den Straßen- Fundstelle\ngenehmi-               Ziffer           verkehr zu beachtende Einschränkungen und zusätzliche Bedingungen\ngung\nNr.\n2        3                4                                                                  5\n1         3        bestimmte        Zulassung von bauartgeprüften Blechgefäßen                         VkBI. 1983 S. 368\nStoffe\n78          6.1      4 b) u. c)       Zulassung von Kunststoffgefäßen aus Poly-                          VkBI. 1983 S. 368\näthylen mit einem Fassungsraum bis zu 60 1\n100           5.2      8                Zulassung eines Gemisches von 16 % Benzoyl-                        VkBI. 1983 S. 368\nperoxid, 64 % inertem Füllstoff und einer kleinen\nMenge (2 %) eines in ein geeignetes Harz (18 %)\neingebetteten Amin-Beschleunigers (Tetrabase)\n115           3        1 a)             Verpack ungszul assu ng                                            VkBI. 1983 S 368\n147           5.2                       Zulassung von                                                      VkBI. 1983 S. 368\na) Cyclohexanonperoxid mit mindestens 30 %\nPhlegmatisierungsmitteln der Randnummer\n2551 Ziffer 9 b) in einer Menge von höchstens\n18 % in der Lösung;","1192                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil 1\nAusnahme- Klasse Stoffe der    Inhalt der Ausnahmegenehmigung und gegebenenfalls für den Straßen- Fundstelle\ngenehmi-         Ziffer        verkehr zu beachtende Einschränkungen und zusätzliche Bedingungen\ngung\nNr.\n2      3             4                                                                  5\nb) Cumolhydroperoxid der Randnummer 2551\nZiffer 10 in einer Menge von höchstens 30 % in\nder Lösung;\nc) Methyläthylketonperoxid der Randnummer\n2551 Ziffer 34 in einer Menge von höchstens\n18 % in der Lösung;\nd) Gemische der vorstehend unter a) bis c)\ngenannten organischen Peroxide der Ziffern\n9 d), 10 oder 34 in einer Gesamtmenge von\nhöchstens 18 % in Lösungen in indifferenten\nLösungsmitteln wie Äthylacetat, Toluol,\nMethylenchlorid oder Äthylglykolacetat.\nDie unter a) bis d) aufgeführten Härterlösun-\ngen dürfen einen Zusatz von höchstens 15 %\nCollodiumwolle enthalten oder von ·solchen\nKunstharzen, die gegen die organischen Per-\noxide indifferent sind.\n231       4.1    13 a)         Zulassung von Papiersäcken bei Beförderung in                      VkBI. 1983 S. 368\ngeschlossener Ladung in bedeckten Fahrzeugen\n235       6.1    4 b) u. c)    Zulassung zur Beförderung in Metallfässern                         VkBI. 1983 S. 368\nEinschränkung: Die Beförderung in Tankfahrzeu-\ngen ist nicht zugelassen\n241       8      34            Verpackungszulassung                                               VkBI. 1981 S. 368\n243       8      5, 6 a) u. b) Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 368\n7, 8, 21 b)\nbis f) 24,\n32 u. 35\n244       3,                   Zusammenpackung zu einem Versandstück                              VkBI. 1983 S. 368\n6.1,\n8\n250       4.2                  Zulassung von                                                      VkBI. 1983 S. 368\na) Chlorzinkdoppelsalz eines niedermolekularen\nKondensats aus Diphenylamin-4-diazonium=\nchlorid mit Formaldehyd;\nb) 4-Benzyl-hydroäthylamino-2,5-diäthoxyben-\nzol-diazoniumfluoborat;\nc) Chlorzinkdoppelsalz des 2-Chlor-4-(N-\nmethyl-N-benzyl-amino)-5-(beta-methoxy-\näthoxy)-benzol-diazoniumchlorid;\nd) 2-Chlor-4-(N-methyl-N-benzyl-amino)-5-\n(beta-methoxy-äthoxy)-benzoldiazonium=\nfluoborat;\ne) Chlorzinkdoppelsalz des 4-N-Morpholino-2,5-\ndiäthoxy-benzoldiazoniumchlorid;\nf) Chlorzinkdoppelsalz des 4-N-Pyrrolidino-3-\n(gamma-diäthylamino-beta-hydroxy-(n)-pro::\npyloxy)-benzoldiazoniumchloridhydrochlorid\n251       3      5             Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 368\n254       4.3    2 b)          Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 368\n258       1a     12 a)         Verpackungszulassung               bei     Beförderung          in VkBI. 1983 S. 368\ngeschlossener Ladung\n275       6.1    21 e)         Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 368\n276       6.1    12 a) u. b)   Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 368","Nr. 40 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 23. September 1983                                          1193\nAusnahme-   Klasse  Stoffe der       Inhalt der Ausnahmegenehmigung und gegebenenfalls fur den Straßen-  Fundstelle\ngenehmi-            Ziffer           verkehr zu beachtende Einschränkungen und zusätzliche Bedingungen\ngung\nNr.\n2       3                4                                                                   5\n281        4.3                       Zulassung- eines Gemisches aus 83 % Silicium-                       VkBI. 1983 S. 368\ntetrachlorid (SiCl 5 ) und 17 % Siliciumchloroform\n(Trichlorsilan)\n282        6.1      82 b)            Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n288        8        31 a)            Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 424\n294        6.1      61               Zusammenpackung zu einem Versandstück                               VkBI. 1983 S. 368\n304        1a       12 a)            Beförderung in loser Schüttung in Kleincontainern                   VkBI. 1983 S. 368\n305        5.1      8                Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n306        3        3                Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n309        6.1      13 b)            Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n322        3        1 bis 5;         Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n5.1      4 c);\n6.1      12 b), 61 e)\nu. f) u. 83\n8        1 c), 2 b), 5,\n6 e), 10 b),\n21 a) bis f),\n22, 37 u.\n41 b)\n323        6.1      4 a) u. 12 a) Verpackungszulassung                                                   VkBI. 1981 S. 190\n324        1a                        Zulassung eines Gemisches aus                                       VkBI. 1981 S. 142\na) 90 % Dinitrosopentamethylentetramin und mit\nmindestens 10 % Magnesiumoxid oder\nb) 75 % Dinitrosopentamethylentetramin, 15 %\nCalciumcarbonat und 10 % verzweigtem,\ngesättigtem, aliphatischem Kohlenwasser-\nstoff von durchschnittlichem Molge~icht 480\noder\nc)_ 75 bis 80 % Dinitrosopentamethylentetramin,\n17 bis 20 % anorganischer inerter Füllstoff und\n3 bis 5 % Paraffinöl\n328        8        11 a)            Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n340        6.1      72               Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n343        1C                        Zulassung von Thermit-Zündern in bestimmter                         VkBI. 1983 S. 368\nZusammensetzung\n346        8        41 b)            Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n'\n347        6.1      53               Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n360        2, 3,    bestimmte        Erleichterungen für die Zusammenpackung                             VkBI. 1983 S. 368\n4.1,     Stoffe                                                                               Der vollständige Wortlaut\n4.2,                                                                                          dieser Ausnahmegenehmi-\n4.3,                                                                                          gung kann beim Bundes-\n5.1,                                                                                          verkehrsministerium,\n5.2,                                                                                          Referat A 13, Postfach\n6.1,                                                                                          20 01 00, 5300 Bonn,\n8                                                                                             angefordert werden.\n361        1a       2                Verpackungszulassung                                                VkBI. 1981 S. 142\n363        3,       bestimmte        Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n5.1,     Stoffe\n6.1,\n8\n374        1b       5 a)             Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368","1194                           Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil 1\nAusnahme• Klasse Stoffe der Inhalt der Ausnahmegenehmigung und gegebenenfalls für den Straßen• Fundstelle\ngenehmi•         Ziffer     verkehr zu beachtende Einschränkungen und zusätzliche Bedingungen\ngung\nNr.\n2      3          4                                                                  5\n375       3,     bestimmte  Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 368\n5.1,   Stoffe\n6.1,\n8\n377       4.3    4          Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 368\n387       8      36         Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 368\n396       2      11         Verpackungszulassung                                               VkBI. 1981 S. 190\n404       1b                Zulassung von Druckgasgeneratoren für Feuer-                       VkBI. 1981 S. 142\nlöscher mit bestimmter Zusammensetzung des\nExplosivstoffsatzes\n407       3      1 bis 5    Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 368\n409       1C                Zulassung von Rauchpulver zu Übungszwecken                         VkBI. 1981 S. 142\nin bestimmter Zusammensetzung\n413       1b     63 b)      Verpackungszulassung                                               \\tkBI. 1983 S. 368\n415       6.1    83         Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 368\n417       1b     5 a)       Verpackungszulassung                                               VkBI. 1981 S. 142\n419       1b                Zulassung von Zündverzögerern für elektrische                      VkBI. 1983 S. 368\nSprengzeitzünder\n421       1C                Zulassung eines Heizsatzes für Gasgeneratoren                      VkBI. 1983 S. 368\nin bestimmter Zusammensetzung\n428       1b                Zulassung von Sprengsträngen in einer bestimm-                     VkBI. 1983 S. 368\nten Verpackung\nZusätzliche Bedingungen: Die für Gegenstände\nder Randnummer 2131 Ziffer 1 c) zu beachtenden\nVorschriften der Anlagen A und B sind entspre-\nchend anzuwenden. Bei Mengen über 500 kg\n(Faktor 20) ist die Beförderung auf der Straße\nnach § 7 GGVS erlaubnispflichtig.\n435       4.3               Zulassung von                                                      VkBI. 1983 S. 368\n1. Dimethylaminotrimethylstannan\n2. Tris (dimethylamino) boran\n3. Tetrakis (dimethylamino) titan\nin einer bestimmten Verpackung\nZusätzliche Bedingungen: Die für die Stoffe der\nRandnummer 2471 Ziffer 2 b) zu beachtenden\nVorschriften der Anlagen A und B sind entspre-\nchend anzuwenden.\n453       3      1          Füllung von Tuben                                                  VkBI. 1983 S. 368\n464       1b                Zulassung von Detonatoren für Munition                             VkBI. 1983 S. 424\n484       6.1    11 a)      Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 424\n498       1b                Zulassung von                                                      VkBI. 1983 S. 424\n- Trennschrauben M 10\nZulassungszeichen BAM PT 2              - 0013\n- Trennschrauben M 12\nZulassungszeichen BAM PT 2              - 0014\n512       1b                Zulassung von                                                      VkBI. 1983 S. 424\nSchwarzpulver-Treibladungen für Vorderlader-\nwaffen\n525       6.1    72         Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 424\n11/78     1b     5 a)       Verpackungszulassung                                               VkBI. 1983 S. 424\nu. b)","Nr. 40 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 23. September 1983                                      1195\nAusnahme-  Klasse  Stoffe der        Inhalt der Ausnahmegenehmigung und gegebenenfalls für den Straßen- Fundstelle\ngenehmi-           Ziffer            verkehr zu beachtende Einschränkungen und zusätzliche Bedingungen\ngung\nNr.\n2       3                 4                                                                  5\n15/78     6.1      81 bis           Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 424\n83\n27/78     3        5                Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n34/78      1a                       Zulassung von                                                       VkBI. 1983 S. 424\n1,4-Dinitrosobenzol\n36/78     1a                        Zulassung von                                                       VkBI. 1983 S. 424\nT etrazol-1-essigsäure\n53/78     8        37 a)            Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 368\n33/79     6.1      6                Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 424\n34/79     3        bestimmte        Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 424\n4.1      Stoffe\n4.2\n5.1\n6.1\n8\n5/80      1 C                       Zulassung von Kraftelementen                                        VkBI. 1983 S. 424\n(Auslöser, elektrisch)\n16/80     8        41 b)            Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 s: 424\n2/83      8        5                Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 424\n4/83      8        2 a)             Verpackungszulassung                                                VkBI. 1983 S. 424\n5/83      8                         Zulassung von                                                       VkBI. 1983 S. 424\nPerchlorsäure 70 %ig (HCIO 4) in Mischung mit\neiner oder mehreren der nachfolgend aufgeführ-\nten Standardkomponenten\nEssigsäure (CH 3COOH) 99-100 %ig, Flußsäure\n(HF) 50 %ig, Hexafluorokieselsäure (H 2 SiF 6 )\n55 %ig, Orthophosphorsäure (H 3 PO 4) 85 %ig,\nSalpetersäure (HNO 3 ) 70 %ig, Salzsäure (HCI)\n37 %ig, Schwefelsäure (H 2 SO4) 96 %ig\nArtikel 4\nAnlage 3 der Straßen-Gefahrgutausnahmeverordnung wird aufgehoben.\nArtikel 5\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Verbindung mit§ 14 des Gesetzes über\ndie Beförderung gefährlicher Güter auch im Land Berlin.\nArtikel 6\nDiese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. September 1983 in Kraft.\nBonn, den 20. September 1983\nDer Bundesminister für Verkehr\nDr. W. Dollinger"]}