{"id":"bgbl1-1982-50-5","kind":"bgbl1","year":1982,"number":50,"date":"1982-12-17T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1982/50#page=48","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1982-50-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1982/bgbl1_1982_50.pdf#page=48","order":5,"title":"Neufassung der Tierseuchenerreger-Einfuhrverordnung","law_date":"1982-12-13T00:00:00Z","page":1728,"pdf_page":48,"num_pages":7,"content":["1728                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1982, Teil 1\nBekanntmachung\nder Neufassung der Tierseuchenerreger-Einfuhrverordnung\nVom 13. Dezember 1982\nAuf Grund des Artikels 5 der Verordnung zur Ände-          Die Rechtsvorschriften wurden erlassen auf Grunq\nrung tierseuchenrechtlicher Ein- und Ausfuhrvorschrif-\n. zu 1.        des § 6 Abs. 2 Satz 2 des Viehseuchen-\nten vom 13. Dezember 1982 (BGBI. 1 S. 1683) wird\ngesetzes in der Fassung der Bekannt-\nnachstehend der Wortlaut der Tierseuchenerreger-Ein-\nmachung vom 27. Februar 1969 (BGBI. 1\nfuhrverordnung in der ab 18. Dezember 1982 geltenden\nS. 158) und des Artikels 3 des Gesetzes\nFassung bekanntgemacht. Die Neufassung berücksich-\nvom 22. Januar 1969 (BGBI. 1 S. 77),\ntigt:\nzu 2.        des § 6 Abs. 2 Satz 2 des   Viehseuchen-\n1. die am 11. März 1972 in Kraft getretene Tierseu-                      gesetzes in der Fassung      der Bekannt-\nchenerreger-Einfuhrverordnung vom 7. Dezember                        machung vom 27. Februar     1969 (BGBI. 1\n1971 (BGBI. 1 S. 1960),                                              S. 158), geändert durch       Gesetz vom\n7. August 1972 (BGBI. 1 S.  1363),\n2. die am 16. Dezember 1973 in Kraft getretene Verord-     zu 3.        des § 6 Abs. 2 Satz 2 des Viehseuchenge-\nnung vom 12. Dezember 1973 (BGBI. 1 S. 1904),                        setzes in der Fassung der Bekanntma-\nchung     vom     19. Dezember      1973\n3. die am 19. März 1975 in Kraft getretene Verordnung                   (BGBI. 19741 S. 1), geändert durch Artikel\nvom 3. März 1975 (BGBI. 1 S. 697),                                   210 des Gesetzes vom 2. März 197 4\n(BGBI. 1 S. 469),\n4. die am 29. Juli 1977 in Kraft getretene Verordnung\nvom 22. Juli 1977 (BGBI. 1 S. 1421 ),                   zu 4.        des § 6 Abs. 2 Satz 2 des Viehseuchenge-\nsetzes in der Fassung der Bekanntma-\nchung vom 23. Februar 1977 (BGBI. 1\n5. den am 28. Mai 1981 in Kraft getretenen Artikel 5 der\nVerordnung vom 22. Mai 1981 (BGBI. 1S. 446),\nS. 313),\nzu 5. und 6. des § 6 Abs. 2 Satz 2 des Tierseuchen-\n6. den am 18. Dezember 1982 in Kraft tretenden Arti-                    gesetzes in der Fassung der Bekannt-\nkel 3 der Verordnung vom 13. Dezember 1982                          machung vom 28. März 1 980 (BGBI. 1\n(BGBI. 1 S. 1683).                                                  S. 386).\nBonn, den 1 3. Dezember 1982\nDer Bundesminister\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten\nJ. Ertl","Nr. 50 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 17. Dezember 1982                           1729\nVerordnung\nüber die Einfuhr von lebenden Tierseuchenerregern und von Impfstoffen\ndie lebende Tierseuchenerreger enthalten\n(Tierseuchenerreger-Einfuhrverordnung)\n1. Allgemeine Vorschriften                  (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 des Außenwirtschaftsgesetzes)· oder\ninfolge eines Auftretens einer dieser Tierseuchen im\n§ 1\nWirtschaftsgebiet zum Schutz der einheimischen Nutz-\nIm Sinne dieser Verordnung sind                           tierbestände für vorbereitende Untersuchungen oder für\n1 . lebende Tierseuchenerreger, lebende Erreger:             die Herstellung von Sera, Impfstoffen oder diagnosti-\nschen Mitteln erforderlich ist.\nvermehrungsfähige Erreger, die bei Tieren übertrag-\nbare Krankheiten hervorrufen können, sowie ver-            (2) Die Genehmigung darf außer der Bundesfor-\nmehrungsfähige, hinsichtlich der Virulenz modifizier-   schungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere, dem\nte Stämme, die von solchen Erregern abstammen;          Bundesgesundheitsamt und dem Paul-Ehrlich-Institut\nnur wissenschaftlich geleiteten Einrichtungen erteilt\n2. wissenschaftlich geleitete Einrichtungen:                 werden, die von der zuständigen obersten Landesbe-\nEinrichtungen, in denen die baulichen und techni-       hörde beauftragt sind, Forschungen oder bestimmte Un-\nschen Voraussetzungen für das Arbeiten mit leben-       tersuchungen durchzuführen. Soweit es zur Vorberei-\nden Tierseuchenerregern gegeben sind und deren          tung der Herstellung oder zur Herstellung von Sera,\nLeiter oder für die Durchführung dieser Arbeiten ver-   Impfstoffen oder diagnostischen Mitteln erforderlich ist,\nantwortlicher Vertreter                                 kann die Genehmigung auch einem oder ausnahmswei-\na) approbierter Tierarzt, Arzt, Zahnarzt oder Apothe-   se mehreren wissenschaftlich geleiteten Betrieben er-\nker ist oder ein Hochschulstudium der Biologie      teilt werden. Die Genehmigung ist mit den erforderlichen\noder der Chemie abgeschlossen hat und               Nebenbestimmungen zu versehen. In diesen sind insbe-\nsondere vorzusehen:\nb) mindestens drei Jahre auf dem Gebiet der veteri-\nnärmedizinischen oder medizinischen Mikrobio-       1. Beschränkung der Verwendung für bestimmte Arbei-\nlogie und Serologie tätig gewesen ist;                  ten und Versuche sowie Verbot oder Beschränkung\ndes Vorrätighaltens und der Abgabe,\n3. wissenschaftlich geleitete Betriebe:\nBetriebe, in denen Sera, Impfstoffe oder diagnosti-      2. Verbot oder Beschränkung von Tierversuchen,\nsche Mittel hergestellt oder Forschungen unter Ver-     3. besondere Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen zur\nwendung lebender Tierseuchenerreger durchgeführt             Verhütung einer Verschleppung der eingeführten le-\nwerden, sofern die baulichen und technischen Vor-           benden Tierseuchenerreger, einschließlich der Ver-\naussetzungen für das Arbeiten mit lebenden Tier-             schleppung durch Versuchstiere und\nseuchenerregern gegeben sind und der Leiter oder\n4. Desinfektion oder unschädliche · Beseitigung des\nder für diese Arbeiten verantwortliche Betriebsange-\nVerpackungsmaterials sowie aller Gegenstände, die\nhörige die Voraussetzungen der Nummer 2 Buch-\nTräger des Ansteckungsstoffes sind oder sein kön-\nstabe a und b erfüllt.\nnen.\nII. Einfuhr lebender Tierseuchenerreger                                       §3\n§2                                 Die zuständigen obersten Landesbehörden können\n( 1) Die zuständigen obersten Landesbehörden kön-        wissenschaftlich geleiteten Einrichtungen und Betrie-\nnen im Benehmen mit dem Bundesminister für Ernäh-            ben für Forschungen oder zur Herstellung von Sera,\nrung, Landwirtschaft und Forsten die Einfuhr lebender        Impfstoffen oder diagnostischen Mitteln die Einfuhr der\nErreger                                                      in Anlage 1 aufgeführten lebenden Tierseuchenerreger\ngenehmigen, soweit hierfür ein Bedürfnis besteht und\nder Afrikanischen Pferdepest,\nBelange der Seuchenabwehr und Seuchenbekämpfung\nder Amerikanischen Pferdeencephalitis (Typ Ost, Typ          nicht entgegenstehen. Die Genehmigung ist mit den er-\nWest und Typ Venezuela),                                     forderlichen Nebenbestimmungen zu versehen, insbe-\nder Japanischen B-Encephalitis,                              sondere können folgende Auflagen angeordnet werden:\nder Rinderpest,\n1. Beschränkung der Verwendung sowie Beschrän-\nder Lungenseuche der Rinder,                                     kung oder Verbot der Abgabe,\nder Afrikanischen Schweinepest,\n2. die in § 2 Abs. 2 Satz 3 Nr. 2 bis 4 genannten Aufla-\nder Blauzungenkrankheit der Schafe und Rinder,                   gen.\nder Springkrankheit der Schafe sowie\nder für Europa fremdartigen Typen der Maul- und Klau-                                   §4\nenseuche\nDie zuständigen obersten Landesbehörden können\ngenehmigen, soweit dies infolge der Entwicklung der          wissenschaftlich geleiteten Einrichtungen und Betrie-\nTierseuchenlage außerhalb des Wirtschaftsgebietes           ,ben die Einfuhr lebender Tierseuchenerreger, die nicht","1730                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1982, Teil     1\nErreger der in § 2 oder Anlage 1 aufgeführten Tierseu-             des zur Einfuhr vorgesehenen Impfstoffes durch Vor-\nchen sind, genehmigen, soweit dafür ein Bedürfnis_ be-             lage der amtlichen oder amtlich beglaubigten Prü-\nsteht. Die Genehmigung ist mit der Auflage zu verbin-              fungsniederschriften oder -zeugnisse und\nden, daß die eingeführten lebenden Tierseuchenerreger         5. dem Ergebnis einer vorherigen Prüfung des zur Her-\nnur an andere wissenschaftlich geleitete Einrichtungen             stellung des Impfstoffes verwendeten Erregerstam-\noder Betriebe abgegeben werden dürfen, sofern es sich              mes und des zur Einfuhr vorgesehenen Impfstoffes in\nnicht um die gewerbliche Abgabe des daraus hergestell-             einem von der Genehmigungsbehörde b~stimmten\nten Impfstoffes oder Antigens für serologische Zwecke              Institut.\nhandelt. Soweit es zum Schutz gegen Seuchenver-\nschleppungen erforderlich ist, ist zusätzlich die Verwen-                                  §6\ndung der lebenden Tierseuchenerreger zu beschränken.              Die zuständigen obersten Landesbehörden _können\nfür Schutzimpfungen gegen die in Anlage 2 aufgeführten\nIII. Einfuhr von Impfstoffen,                Tierseuchen die Einfuhr von Impfstoffen, die lebende\ndie lebende Tierseuchenerreger enthalten              Tierseuchenerreger enthalten, genehmigen, sofern\nnach Art und Zusammensetzung des Impfstoffes seiner\n§5                             Verwendung im Wirtschaftsgebiet Belange der Seuchen-\n( 1) Die zuständigen obersten Landesbehörden kön-          abwehr und Seuchenbekämpfung nicht entgegenste-\nnen im Benehmen mit dem Bundesminister für Ernäh-              hen. Die Genehmigung ist mit den erforderlichen Neben-\nrung, Landwirtschaft und Forsten die Einfuhr von Impf-         bestimmungen zu versehen, insbesondere hinsichtlich\nstoffen, die lebende Erreger der in § 2 Abs. 1 aufgeführ-      Art und Eigenschaften des zur Herstellung des Impfstof-\nten Tierseuchen oder serologisch mit diesen verwandte          fes verwendeten Erregerstammes. Insbesondere kön-\nlebende Tierseuchenerreger enthalten, für Zwecke der           nen folgende Auflagen angeordnet werden:\nstaatlichen Tierseuchenbekämpfung im Einzelfall ge-             1. Beschränkung der Verwendung des Impfstoffes,\nnehmigen, sofern infolge der Entwicklung der Tierseu-           2. Verbot oder Beschränkung der Abgabe des Impf-\nchenlage außerhalb des Wirtschaftsgebietes oder des                 stoffes.\nAuftretens einer in § 2 Abs. 1 genannten Tierseuche im\nWirtschaftsgebiet zum Schutz der einheimischen Nutz-            § 5 Abs. 2 gilt entsprechend.\ntierbestände eine Bevorratung mit derartigen Impfstof-\nfen oder eine Anwendung derartiger Impfstoffe erforder-                                    §7\nlich ist. Dies gilt nicht, soweit Impfstoffe mit ausreichen-      Die zuständigen obersten Landesbehörden können\nder Wirksamkeit, die keine lebenden Tierseuchenerre-           im Benehmen mit dem Bundesminister für Ernährung,\nger enthalten, zur Verfügung stehen. Die Genehmigung           Landwirtschaft und Forsten abweichend von den §§ 5\nist mit den erforderlichen Nebenbestimmungen zu ver-           und 6 die Einfuhr von Impfstoffen, die lebende Tierseu-\nsehen. In diesen sind insbesondere vorzusehen:                 chenerreger enthalten, im Einzelfall genehmigen\n1. Anforderungen an Art und Eigenschaften des zur               1. für Zwecke der staatlichen Tierseuchenbekämpfung,\nHerstellung des Impfstoffes verwendeten Erreger-\nstammes,                                                   2. zur Durchführung wissenschaftlich geleiteter Versu-\nche, sofern ein Bedürfnis für diese Versuche zur Tier-\n2. Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen für die                   seuchenbekämpfung im Wirtschaftsgebiet besteht\nAufbewahrung und Lagerung des Impfstoffes,                     und\n3. Verbot oder Beschränkung der Abgabe des Impfstof-            3. zur Anwendung an Tieren, die ausgeführt werden,\nfes,                                                           wenn das Einfuhrland die Anwendung bestimmter\n4. Verbot oder Beschränkung der Anwendung, insbe-                   Impfstoffe fordert.\nsondere hinsichtlich Art, Umfang, Ort und Zeit der An-       Die Genehmigung kann mit Nebenbestimmungen ver-\nwendung des Impfstoffes.                                   sehen werden; § 5 Abs. 1 Satz 3 und 4 und Abs. 2 gilt\nentsprechend.\n(2) Die Erteilung der Genehmigung kann abhängig ge-\nmacht werden von\nIV. Ordnungswidrigkeiten\n1. dem Nachweis, daß der Hersteller nach den gesetz-\nlichen Bestimmungen des Herstellerlandes berech-                                      §8\ntigt ist, Impfstoffe der betreffenden Art herzustellen,      Ordnungswidrig im Sinne des § 76 Abs. 2 Nr. 2 des\n2. der Vorlage ausreichender Unterlagen für die Beur-          Tierseuchengesetzes handelt, wer vorsätzlich oder\nteilung der baulichen und technischen Einrichtungen       fahrlässig eine vollziehbare Auflage nach § 2 Abs. 2\ndes Betriebs des Herstellers sowie des Arbeits-           Satz 3, § 3 Satz 2, § 4 Satz 2 oder 3, § 5 Abs. 1 Satz 4,\nablaufs bei der Herstellung des zur Einfuhr vorge-        § 6 Satz 3 oder § 7 Satz 2 nicht oder nicht vollständig\nsehenen Impfstoffes,                                      erfüllt.\n3. einer genauen, für die Beurteilung des Impfstoffes                           V. Schlußvorschriften\nausreichenden Beschreibung des Herstellungsver-\nfahrens, der Zusammensetzung und der Art des Prü-                                     §9\nfungsverfahrens,                                            Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Über-\n4. dem Nachweis der Reinheit, Verträglichkeit, Un-            leitungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 3 des Geset-\nschädlichkeit einschließlich Stammreinheit und des       zes zur Änderung des Viehseuchengesetzes vom\nFreiseins von Fremderregern sowie der Wirksamkeit        26. Juli 1965 (BGBI. 1 S. 627) auch im Land Berlin.","Nr. 50 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 17. Dezember 1982                         1731\nAnlage 1\n(zu den §§ 3 und 4)\nTierseuchenerreger                              Tierseuche\nA. Bakterien\n1. Pasteurella multocida                    Wild- und Rinderseuche\n2. Pasteurella multocida                     Geflügelcholera\n3. Francisella tularensis                    Tularämie\n4. Malleomyces mallei                        Rotz\n5. Brucella (abortus, suis, melitensis)      Brucellose\n6. Listeria monocytogenes                    Listeriose\n7. Bacillus anthracis                        Milzbrand\n8. Clostridium feseri                        Rauschbrand\n9. Clostridium tetani                        Starrkrampf\n10. Clostridium botulinum                     Botulismus\n11. Leptospira grippotyphosa                  Ansteckende Gelbsucht der Rinder\n12. Leptospira pomona                         Schweineleptospirose\n13. Leptospira canicola                       Stuttgarter Hundeseuche\n14. Leptospi ra icterohaemorrhagiae           Weilsche Krankheit\n15. Coxiella burneti                          Q-Fieber\n16. Cowdria ruminantium                       Herzwasserkrankheit\n(Heartwater Disease)\n17. Chlamydia psittaci                        Papageienkrankheit\n(Psittakose, Ornithose)\n18. Chlamydia ovis                            Enzootischer Abort der Schafe\n19. Mycoplasma mycoides subsp. capri          Lungenseuche der Ziegen\n20. Mycoplasma agalactiae                     Infektiöse Agalaktie der Ziegen und\nSchafe\nB. Pilze\n1. Zymonema farciminosus                     Ansteckende Lymphgefäßentzündung\nder Einhufer\n(Lymphangitis epizootica)\n2. Coccidioides immitis                      Coccidioidomykose\nC. Viren\n1. Teschenvirus syn. Talfanvirus             Ansteckende Schweinelähmung\n(Picorna-Gruppe)\n2. MKS-Virus (soweit nicht zu § 2            Maul- und Klauenseuche\nAbs. 1 der Verordnung gehörend)\n(Picorna-Gruppe)\n3. SVD-Virus (Picorna-Gruppe)                BläschenkrankJ,eit der Schweine\n4. Vesiculäres Exanthem-Virus                Bläschenexanthem der Schweine\n(Picorna-Gruppe)\n5. Aviäre Encephalomyelitis-Virus            Aviäre Encephalomyelitis (AE)\n(Picorna-Gruppe)\n6. Entenhepatitisvirus                       Infektiöse Hepatitis der Enten\n(Picorna-Gruppe)\n7. Schweinepestvirus                         Europäische Schweinepest\n(Toga-Gruppe)","1732                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1982, Teil   1\nTierseuchenerreger                              Tierseuche\n8. BVD-Virus (Toga-Gruppe)                  Virusdiarrhoe der Rinder\n(Mucosal Disease)\n9. Arteritisvirus (Toga-Gruppe)             Arteritis der Pferde\n10. Equine Influenza-Virus                   Influenza der Pferde\n(Myxo-Gruppe)                            (Hoppegartener Husten)\n11. Porcine Influenza Viruses                Influenza der Schweine\n(Myxo-Gruppe)\n12. Geflügel pestvi rus (Myxo-Gruppe)        Klassische Geflügelpest\n13. Newcastle Disease-Virus                  Newcastle-Krankheit\n(Paramyxo-Gruppe)                        (Atypische Geflügelpest)\n14. Infektiöse Bronchitis-Virus              Infektiöse Bronchitis der Hühner (18)\n(Corona-Gruppe)\n15. TGE-Virus (Corona-Gruppe)                Transmissible Gastroenteritis der\nSchweine (TGE)\n16. Rabiesvi rus (Rhabdo-Gruppe)             Tollwut\n17. Stomatitisvirus (Rhabdo-Gruppe)          Stomatitis vesicularis\n18. Pseudorabiesvirus (Herpes-Grur?pe)       Aujeszkysche Krankheit (Pseudowut)\n19. Equine Rhinopneumonitis-Virus            Rhinopneumonitis der Pferde\n(Herpes-Gruppe)                          (Virusabort der Stuten)\n20. Infektiöse Laryngotracheitis-Virus       Infektiöse Laryngotracheitis des Geflü-\n(Herpes-Gruppe)                          gels (ILT)\n21. IBR-IPV-Virus (Herpes-Gruppe)            Bläschenausschlag der Rinder\n(Exanthema coitale, IPV - lnfectious\nPustular vaginitis) und Infektiöse\nbovine Rhinotracheitis (IBR)\n22. Entenpestvirus (Herpes-Gruppe)           Entenpest\n23. Marekvirus (Herpes-Gruppe)               Mareksche Geflügellähmung\n24. Bovines Mammillitis-Virus                Bovine Mammillitis\n(Herpes-Gruppe)\n25. Katarrhalfiebervirus                     Bösartiges Katarrhalfieber der Rinder\n(Herpes-Gruppe)\n26. Kuhpockenvirus (Pocken-Gruppe)           Kuhpocken\n27. Schafpockenvirus (Pocken-Gruppe)         Schafpocken\n28. Ziegenpockenvirus (Pocken-Gruppe)        Ziegenpocken\n29. Myxomvirus (Pocken-Gruppe)               Myxomatose der Kaninchen\n30. LSD-Virus (Pocken-Gruppe)                Lumpy Skin Disease der Rinder\n31. Stomatitis papulosa-Virus                Stomatitis papulosa der Rinder\n(Pocken-Gruppe)\n32. Ecthymavirus (Pocken-Gruppe)             Dermatitis pustulosa der Schafe\n33. Ritt Valley Fever-Virus                  Rifttalfieber\n34. Infektiöse Bursitis-Virus                Gumboro-Krankheit\n35. Bornavirus                               Seuchenhafte Gehirn-Rückenmark-\nentzündung der Pferde\n(Bornasche Krankheit)\n36. Virus der infektiösen Anämie             Infektiöse Anämie der Pferde\n37. Maedi-Visna-Virus                        Maedi und Visna der Schafe\n38. Nairobi Sheep Disease-Virus              Nairobi Schafkrankheit\n39. Lungenadenomatosevirus                   Lungenadenomatose der Rinder\n40. Scrapieerreger                           Scrapie (Traberkrankheit der Schafe,\nGnubberkrankheit)","Nr. 50 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 17. Dezember 1982                   1733\nTierseuchenerreger                             Tierseuche\nD. Protozoen\n1. Trypanosoma (Trypanozoon} equiper-      Trypanosomosen der Einhufer, Wieder-\ndum, Trypanosoma cruzi (Schyzotry-      käuer und Schweine (z.B. Beschälseu-\npanum} und die Trypanosomen der Vi-     che, Mal de Caderas, Surra, Nagana,\nvax-, Congolense- und Brucei-/Evan-     Chagaskrankheit)\nsisgruppe\n2. Parasiten der Gattung Babesia           Babesiosen der Pferde, Wiederkäuer,\nSchweine, Hunde und Katzen (z. B. Te-\nxasfieber, seuchenhafte Hämoglobin-\nurie)\n3. Parasiten der Gattung Theileria         Theileriosen der Wiederkäuer (z.B. Ost-\nküstenfieber, Mittelmeertheileriose u. a.)\n4. Parasiten der Gattung Anaplasma         Anaplasmose der Wiederkäuer\n5. Besnoitia besnoiti                      Besnoitose","1734                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1982, Teil  1\nAnlage 2\n(zu § 6)\n1. Aviäre Encephalomyelitis                             12. Mareksche Geflügellähmung\n2. Geflügelpocken                                       13. Milzbrand\n3. Gumboro-Krankheit                                    14. Myxomatose der Kaninchen\n4. Hepatitis contagiosa canis                           15. Newcastle-Krankheit (Atypische Geflügelpest)\n(Rubarthsche Krankheit)\n16. Parainfluenza-2-lnfektion der Hunde\n5. Infektiöse Bovine Rhinotracheitis (IBR) und\n17. Parai nfl uenza-3-lnfektion\nInfektiöse Pustulöse Vulvovaginitis (IPV)\n18. Parvovirose der Hunde\n6. Infektiöse Bronchitis der Hühner\n19. Rota-Corona-Infektion der Kälber\n7. Infektiöse Hepatitis der Enten\n8. Infektiöse Laryngotracheitis des Geflügels (ILT)    20. Staupe der Hunde und der Pelztiere\n9. Katzenschnupfen                                      21. Tollwut\n10. Katzenseuche                                         22. Virusdiarrhoe des Rindes (Mucosal Diseas~)\n11. Lungenwurmseuche                                     23. Virusenteritis der Nerze"]}