{"id":"bgbl1-1982-19-6","kind":"bgbl1","year":1982,"number":19,"date":"1982-06-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1982/19#page=26","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1982-19-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1982/bgbl1_1982_19.pdf#page=26","order":6,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 48 Abs. 3 Satz 1 des Bremischen Personalvertretungsgesetzes)","law_date":"1982-05-26T00:00:00Z","page":666,"pdf_page":26,"num_pages":1,"content":["666        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1982, Teil 1\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts\nvom 23. März 1982 - 2 Bvl 1/81 -, ergangen auf Vorlage\ndes Verwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bre-\nmen, wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:\n§ 48 Absatz 3 Satz 1 des Bremischen Personalver-\ntretungsgesetzes vom 5. März 197 4 (Gesetzbl. der\nFreien Hansestadt Bremen S. 131) ist mit Artikel 3\nAbsatz 1 des Grundgesetzes unvereinbar und damit\nnichtig, soweit danach Wahlvorschläge für die Wahl\nzum Gesamtpersonalrat für das Land und die Stadt-\ngemeinde Bremen von einem Zehntel der wahl-\nberechtigten Gruppenangehörigen unterzeichnet sein\nmüssen.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß\n§ 31 Abs. 2 des Gesetzes über das Bundesverfas-\nsungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 26. Mai 1982\nDer Bundesminister der Justiz\nSchmude"]}