{"id":"bgbl1-1981-43-4","kind":"bgbl1","year":1981,"number":43,"date":"1981-10-07T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1981/43#page=46","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1981-43-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1981/bgbl1_1981_43.pdf#page=46","order":4,"title":"Postscheckgebührenordnung (PostSchGebO)","law_date":"1981-10-01T00:00:00Z","page":1106,"pdf_page":46,"num_pages":3,"content":["1106                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1981, Teil 1\nPostscheckgebührenordnung\n(PostSchGebO)\nVom 1. Oktober 1981\nAuf Grund des § 14 des Postverwaltungsgesetzes in                                    ,,§ 21\nder im Bundesgesetzblatt Teil 111, Gliederungsnummer\nScheckeinzug\n900-1, veröffentlichten bereinigten Fassung wird im\nEinvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft           Das Postscheckamt zieht auf Verlangen des Post-\nverordnet                                                  scheckteilnehmers auf ein Kreditinstitut oder ein Post-\n§ 1                              scheckamt gezogene Verrechnungsschecks ein. Die\nBeträge können dem Postscheckkonto des Einreichers\n11 J Die Gebühren für den Postscheckdienst werden        unter dem Vorbehalt des Eingangs gutgeschrieben wer-\nauf die in der Anlage zu dieser Verordnung angegebe-      den. Für den Einzug von Schecks, die das Postscheck-\nnen Beträge festgesetzt.                                  amt bei der Deutschen Bundesbank zum vereinfachten\nl.2) Die Gebühr für die Auszahlung eines euro-          Einzug von Auslandsschecks oder als Auftragspapiere\ncheques, der auf ein im Geltungsbereich dieser Verord-    einreicht, werden Gebühren erhoben. Auch für unbe-\nnung ansässiges Kreditinstitut gezogen ist, beträgt       zahlt gebliebene Schecks (Rückschecks) werden Ge-\n2 50 DM.                                                  bühren erhoben.\"\n§4\n§2\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Über-\nZuviel entrichtete Gebühren werden auf Antrag er-\nstattet                                                   leitungsgesetzes in Verbindung mit § 37 des Postver-\nwaltungsgesetzes auch im Land Berlin.\n§3\n§5\n§ 21 der Postscheckordnung vom 1. Dezember 1969\n(1) Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1982 in Kraft\n(BGBI I S. 2159), die zuletzt durch § 3 der Verordnung\nvom 1 2 Juni 1978 (BGBI. 1S. 689) geändert worden ist,       (2) Gleichzeitig tritt die Postscheckgebührenordnung\nerhält folgende Fassung:                                  vom 12. Juni 1978 (BGBI I S. 689) außer Kraft.\nBonn, den 1. Oktober 1981\nDer Bundesminister\nfür das Post- und Fernmeldewesen\nK. Gscheidle","Nr. 43 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 7. Oktober 1981                    1107\nAnlage\n(zu § 1 Abs. 1)\nÜbersicht der Postscheckgebühren\nLfd.                                                               Gebühr\nNr.                            Gegenstand\nDM l Pf\n2                                3\n1\n1  Kontoführung                                                 monatlich\nfür Postscheckkonten\nmit     0 bis   10 Buchungen                             1    30\nmit 11 bis      25 Buchungen                             3\nmit 26 bis       50 Buchungen                             4\nmit 51 bis 250 Buchungen                                  8\nmit 250 bis 1 000 Buchungen                              15\nmit mehr als 1 000 Buchungen                             30\n2  Zahlungsanweisung\nals Einzelauftrag\nbis 100 DM                                                4    20\nfür jede weiteren 10 DM                                        05\nals Sammelauftrag\nfür jede zugehörige Zahlungsanweisung                     4    20\ndazu für je 10 DM des Gesamtbetrags abzüglich 100 DM\nje Zahlungsanweisung                                          05\n3   Zahlungsanweisung zur Verrechnung\na) Grundgebühr                                                1    50\nb) für-jede Barauszahlung\nbis 200  DM                              2    40\nüber 200 DM bis 500       DM                              3    20\nüber 500 DM bis 1 000     DM                              4   80\nüber 1 000 DM bis 3 000   DM                              6   50\n4   Zahlkarte\nbis 10 DM                                                     90\nüber 10 DM                                                1    50\n5  Eilüberweisung                                                3\n6  Eilscheck\nZuschlag                                                  3\n7  Eilzahlkarte\nZuschlag                                                  3\n8  Fernschriftlicher Überweisungsauftrag                         7    50\n9  Telegrafische Überweisung                                     7    50\n10   Telegrafische Zahlungsanweisung\nZuschlag                                                 10","1108                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1981, Teil 1\nLfd.\nGebühr\nNr.\nGegenstand\nDM I  Pf\n2                              3\n11   Telegrafische Zahlkarte\nZuschlag                                               10\n12   Besondere schriftliche Bestätigung über den Kontostand     2\n13   Deckungslose Postüberweisung                               2\n14   Deckungsloser Postscheck                                   2\n15   Scheckeinzug\nvereinfachter Einzug eines Auslandsschecks                  50\nEinzug eines Schecks als Auftragspapier                 3\n16   Rückscheck                                                 4\n17   Nachforschung über die Ausführung eines Auftrags oder die\nGutschrift einer Zahlkarte                                 4   20"]}