{"id":"bgbl1-1981-29-6","kind":"bgbl1","year":1981,"number":29,"date":"1981-07-25T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1981/29#page=7","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1981-29-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1981/bgbl1_1981_29.pdf#page=7","order":6,"title":"Erste Verordnung zur Änderung der Schweinepest-Verordnung","law_date":"1981-07-23T00:00:00Z","page":671,"pdf_page":7,"num_pages":2,"content":["Nr. 29 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 25. Juli 1981                              671\nErste Verordnung\nzur Änderung der Schweinepest-Verordnung\nVom 23. Juli 1981\nAuf Grund des § 79 Abs. 1 Nr. 1 und 2 in Verbindung       5. § 19 wird wie folgt geändert:\nmit § 17 Abs. 1 Nr. 4 und 19, § 19 Abs. 1, § 20 Abs. 2 und       a) In der Einleitung wird das Wort „Viehseuchenge-\n3, § 22 Abs. 1, §§ 23, 28 und 29 des Tierseuchengeset-              setzes\" durch das Wort „Tierseuchengesetzes\"\nzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. März                  ersetzt;\n1980 (BGBI. 1S. 386) wird mit Zustimmung des Bundes-\nrates verordnet:                                                b) nach Nummer 3 wird folgende Nummer 3 a einge-\nfügt:\nArtikel 1\n,,3 a. entgegen§ 5 a Speiseabfälle aus Gaststät-\nDie Schweinepest-Verordnung vom 12. November                            ten und Einrichtungen zur Gemeinschafts-\n1975 (BGBI. 1 S. 2852) wird wie folgt geändert:                            verpflegung ohne vorherige Erhitzung an\nSchweine verfüttert,\";\n1. In § 2 Abs. 3, § 6 Abs. 3 und § 7 werden die Worte           c) Nummer 13 wird wie folgt gefaßt:\n„aus veterinärpolizeilichen Gründen\" jeweils durch              „ 13. dem Verbot des § 14 Abs. 2 Satz 2 über die\ndie Worte „aus Gründen der Seuchenbekämpfung\"                           Durchführung von Veranstaltungen, über\nersetzt.                                                                den Handel, das Aufsuchen von Bestellern\noder das Umherziehen mit Zuchtschweinen\n2. Nach § 5 wird folgender§ 5 a eingefügt:                                 zuwiderhandelt.''\n,,§ Sa\nSpeiseabfälle aus Gaststätten und Einrichtungen\nzur Gemeinschaftsverpflegung dürfen an Schweine                                    Artikel 2\nnur verfüttert werden, wenn sie einem Erhitzungsver-        Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überlei-\nfahren unterworfen worden sind, durch das Tierseu-       tungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 3 des Geset-\nchenerreger abgetötet werden.\"                           zes vom 26. Juli 1965 (BGBI. 1 S. 627) auch im Land\nBerlin.\n3. In § 6 Abs. 2 Satz 1, § 10 Abs. 2 und § 1 5 Abs. 2\nSatz 2 werden die Worte „veterinärpolizeiliche Grün-                              Artikel 3\nde\" jeweils durch die Worte „Belange der Seuchen-\nbekämpfung\" ersetzt.                                        Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung\nin Kraft. Gleichzeitig treten außer Kraft:\n4. § 14 Abs. 2 wird wie folgt gefaßt:                       1. Baden-Württemberg\n,,(2) Nur mit Genehmigung der zuständigen Behör-          die Verordnung des Innenministeriums über das Ver-\nde dürfen                                                   füttern von Speiseabfällen vom 11. August 1961\n1. im Sperrbezirk Schweine aus ihrem Bestand,                (Gesetzblatt für Baden-Württemberg S. 311 ), zuletzt\ngeändert durch die Verordnung des Ministeriums für\n2. Fleisch von solchen Schweinen aus dem Sperr-             Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt vom\nbezirk                                                  13. Januar 1975 (Gesetzblatt für Baden-Württem-\nentfernt werden. Die Durchführung von Schweine-             berg S. 150),\nausstellungen, Schweinemärkten, Körveranstaltun-\ngen für Eber und Veranstaltungen ähnlicher Art sowie     2. Bayern\nder Handel mit Schweinen ohne vorherige Bestel-              § 95 der Zweiten Verordnung zum Vollzug des Vieh-\nlung, das Aufsuchen von Bestellern unter Mitführung          seuchenrechts vom 3. Mai 1977 (Bayerisches Ge-\nvon Schweinen und das Umherziehen mit Zucht-                 setz- und Vero.-dnungsblatt S. 255), zuletzt geändert\nschweinen zum Decken sind im Sperrbezirk ver-                durch die Verordnung vom 12. November 1980\nboten.\"                                                      (Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt S. 694),","672                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1981, Teil 1\n3 . Berlin                                                        (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nord-\nAbschnitt II Nr. 9 Unterabschnitt V (§§ 276 a bis            rhein-Westfalen S. 359), zuletzt geändert durch die\n276 c) der Viehseuchenpolizeilichen Anordnung (zu-           Verordnung vom 2. Oktober 1979 (Gesetz- und Ver-\ngleich Ausführungsanweisung zum Viehseuchenge-                ordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen\nsetz) vom 1. Mai 1912 (Gesetz- und Verordnungs-              s. 655),\nblatt für Berlin, Sonderband 1, 7831-2). zuletzt geän-     7. Rheinland-Pfalz\ndert durch die Viehseuchenpolizeiliche Anordnung\ndie Viehseuchenpolizeiliche Anordnung über das\nvom 13. Juni 1968 (Gesetz- und Verordnungsblatt für\nVerfüttern von Speiseabfällen an Schweine, Rinder\nBerlin S. 943),\nund Hausgeflügel vom 26. Juli 1965 (Gesetz- und\n4. Bremen                                                         Verordnungsblatt für das Land Rheinland-Pfalz\ndie Verordnung zum Schutze gegen die Schweine-                S. 178),\npest vom 5. Dezember 1961 (Sammlung des Bremi-\n8. Saarland\nschen Rechts 7831-f-4),\ndie Viehseuchenpolizeiliche Anordnung über das\n5. Hamburg                                                        Verfüttern von Speiseabfällen vom 24. Februar 1962\ndie Verordnung zum Schutz gegen die Schweinepest              (Amtsblatt des Saarlandes S. 195), geändert durch\nvom 8. August 1961 (Hamburgisches Gesetz- und                 die Verordnung vom 16. Januar 1974 (Amtsblatt des\nVerordnungsblatt I S. 285), geändert durch die Ver-           Saarlandes S. 125),\nordnung vom 22. Februar 1972 (Hamburgisches\n9. Schleswig-Holstein\nGesetz- und Verordnungsblatt I S. 42),\ndie Landesverordnung zum Schutz gegen die Ver-\n6. Nordrhein-Westfalen                                            schleppung von Tierseuchen durch Speiseabfälle\n§ 64 der Viehseuchenverordnung zur Ausführung                 vom 10. Januar 1974 (Gesetz- und Verordnungsblatt\ndes Viehseuchengesetzes vom 24. November 1964                 für Schleswig-Holstein S. 79).\nBonn, den 23. Juli 1981\nDer Bundesminister\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten\nIn Vertretung\nRohr"]}