{"id":"bgbl1-1980-79-10","kind":"bgbl1","year":1980,"number":79,"date":"1980-12-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1980/79#page=35","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1980-79-10/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1980/bgbl1_1980_79.pdf#page=35","order":10,"title":"Verordnung über Anwendungsverbote und -beschränkungen für Pflanzenbehandlungsmittel (Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung)","law_date":"1980-12-19T00:00:00Z","page":2335,"pdf_page":35,"num_pages":7,"content":["Nr. 79 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. Dezember 1980                          2335\nVerordnung\nüber Anwendungsverbote und -beschränkungen für Pflanzenbehandlungsmittel\n(Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung)\nVom 19. Dezember 1980\nAuf Grund des § 3 Abs. 1 Nr. 12 des Pflanzenschutz-      aufgeführten Stoff besteht oder einen solchen Stoff ent-\ngesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom              hält, darf nicht eingeführt werden.\n2. Oktober 1975 (BGBI. 1 S. 2591; 1976 1 S. 1059) wird\nvom Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und                                   §5\nForsten (Bundesminister), auf Grund des§ 6 des Pflan-\nzenschutzgesetzes, der durch das Gesetz vom 16. Juni          Im Rahmen der §§ 1 bis 4 bleiben produktionstech-\n1978 (BGBI. I S. 7 49) geändert worden ist, und des§ 18    nisch bedingte, geringfügige Verunreinigungen mit in\nAbs. 2 Satz 2 des Pflanzenschutzgesetzes vom Bun-          den Anlagen aufgeführten Stoffen unberücksichtigt, so-\ndesminister im Einvernehmen mit den Bundesministern        weit dadurch nicht der Schutz der menschlichen Ge-\nfür Jugend, Familie und Gesundheit und für Wirtschaft      sundheit oder die Abwehr von Schäden, insbesondere\nsowie auf Grund des § 26 des Pflanzenschutzgesetzes        für die Gesundheit von Tieren und Pflanzen, beeinträch-\nvom Bundesminister im Einvernehmen mit dem Bundes-         tigt wird.\nminister für Jugend, Familie und Gesundheit mit Zustim-\nmung des Bundesrates verordnet:\n§6\nDie Biologische Bundesanstalt für Land- und Forst-\n§ 1                            wirtschaft kann die Anwendung von Pflanzenbehand-\nlungsmitteln sowie die Einfuhr von Saatgut, Pflanzgut\nPflanzenbehandlungsmittel, die aus einem in Anlage 1    und Erde in Einzelfällen abweichend von den §§ 1 bis 4\naufgeführten Stoff bestehen oder einen solchen Stoff       für Forschungszwecke genehmigen.\nenthalten, dürfen nicht angewandt werden.\n§ 2                                                        §7\n(1) Pflanzenbehandlungsmittel, die aus einem in An-        Ordnungswidrig im Sinne des § 25 Abs. 1 Nr. 1 des\nlage 2 aufgeführten Stoff bestehen oder einen solchen      Pflanzenschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder\nStoff enthalten, dürfen nur angewandt werden, soweit       fahrlässig\ndies nach Anlage 2 Spalte 3 zulässig ist.                  1. entgegen der§§ 1, 2 Abs. 1 oder§ 3 ein Pflanzenbe-\nhandlungsmittel anwendet,\n(2) Nach Anwendung der in Absatz 1 bezeichneten\nPflanzenbehandlungsmittel sind für die behandelten         2. entgegen§ 2 Abs. 2 eine Beschränkung nicht einhält,\nFlächen die Beschränkungen der Anlage 2 Spalte 4 ein-      3. entgegen § 4 Abs. 1 Saat- oder Pflanzgut oder ent-\nzuhalten.                                                      gegen § 4 Abs. 2 Erde einführt.\n§3\nPflanzenbehandlungsmittel, die aus einem in Anlage 3                                 §8\naufgeführten Stoff bestehen oder einen solchen Stoff          Diese Verordnung gilt nach§ 14 des Dritten Überlei-\nenthalten, dürfen nicht angewandt werden, soweit dies      tungsgesetzes in Verbindung mit § 29 des Pflanzen-\nnach Anlage 3 Spalte 3 verboten ist.                       schutzgesetzes auch im Land Berlin.\n§4\n§9\n( 1) Saat- oder Pflanzgut, das mit einem Pflanzenbe-\nhandlungsmittel behandelt worden ist, das aus einem in        (1) Diese Verordnung tritt am ersten Tage des auf die\nAnlage 1 oder 2 aufgeführten Stoff besteht oder einen      Verkündung folgenden zweiten Kalendermonats in\nsolchen Stoff enthält, darf nicht eingeführt werden. Dies  Kraft.\ngilt nicht, soweit nach Anlage 2 Spalte 3 die Anwendung       (2) Gleichzeitig treten außer Kraft:\ndes Stoffes zur Behandlung des Saat- oder Pflanzgutes\nausdrücklich zulässig ist und nicht der Zustimmung der     1. die Verordnung über Anwendungsverbote und -be-\nzuständigen Behörde bedarf.                                    schränkungen für Pflanzenschutzmittel in der Fas-\nsung der Verordnung vom 31 . Mai 197 4 (BGBI. 1\n(2) Erde. die mit einem Pflanzenbehandlungsmittel           S. 1204), geändert durch die Verordnung vom 7. April\nbehandelt worden ist, das aus einem in Anlage 1 oder 2         1977 (BGBI. 1 S. 564);","2336                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1980, Teil 1\n2. soweit sie als Bundesrecht fortgelten,                     enthalten, bis zum 31. Dezember 1980 zur Behandlung\na) die Verordnung über den Gebrauch von Äthylen-           von Rübensaatgut gegen Bodeninsekten und vom\noxyd zur Schädlingsbekämpfung in der im Bun-           1. Januar bis 31. Oktober 1981 zur Behandlung von\ndesgesetzblatt Teil 111, Gliederungsnummer 2121-       Zuckerrübensaatgut gegen Drahtwürmer (Agriotes-Ar-\n7-6, veröffentlichten bereinigten Fassung;             ten), Moosknopfkäfer (Atomaria linearis Steph.),\nSpringschwänze (Collembola) und Tausendfüßler\nb) die Verordnung über den Gebrauch von Tritox             (Myriapoda) zulässig.\n(Trichloracetonitril) zur Schädlingsbekämpfung in\nder im Bundesgesetzblatt Teil 111, Gliederungs-\nnummer 2121-7-7, veröffentlichten bereinigten             (4) Abweichend von § 1 in Verbindung mit Anlage 1\nFassung.                                             · Nr. 20 dürfen Pflanzenbehandlungsmittel, die aus orga-\nnischen Quecksilberverbindungen bestehen oder orga-\n(3) Abweichend von § 1 in Verbindung mit Anlage 1            nische Quecksilberverbindungen enthalten, zur Be-\nNr. 14 ist die Verwendung von Pflanzenbehandlungs-            handlung von Getreidesaatgut außer Mais bis zum\nmitteln, die aus Heptachlor bestehen oder Heptachlor          30. April 1982 angewandt werden.\nBonn.den 19. Dezember1980\nDer Bundesminister\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten\nJ. Ertl","Nr. 79 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. Dezember 1980                                  2337\nAnlage 1\n(zu§§ 1, 4, 5)\nAnwendungsverbote\nNr. Stoff                                               Chemische Bezeichnung\n2\nAcrylnitril                                         Acrylnitril\n2 Aldrin                                              1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-1,4,4a,5,8,8a-hexahyd-\nro[exo-1,4-endo-5,8]dimethano-naphthalin\n3  Aramit                                              0-[2-( 4-tert-Butyl-phenoxy)-1-methyl-\nethyl]-0-(2-chlorethyl)-sulfit\n4  Arsenverbindungen\n5  Äthylenoxid                                         Ethylenoxid\n6  Bleiverbindungen\n7  Cadmiumverbindungen\n8  Camphechlor (Toxaphen)                              Chlorier:tes Camphen mit 67 bis 69 % Chlor\n9  Chlordan                                            1,2,4,5,6, 7,8,8-Octachlor-3a,4, 7, 7a-tetrahydro-4, 7-endo-me-\nthano-indan\n10  Chloroform                                          Trichlormethan\n11  Chlorpikrin                                         Trichlornitromethan\n12  Dieldrin                                            1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-6,7-epoxy-1,4,4a,5,6,7,8,8a-octa-\nhydro[exo-1,4-endo-5,8]dimethano-naphthalin\n13  Fluoressigsäure und ihre Verbindungen\nund Derivate\n14  Heptachlor                                          1,4,5,6, 7,8,8-Heptachlor-3a,4, 7, 7a-tetrahydro-4, 7-endo-me-\nthano-inden\n15  Technisches HCH                                     Hexachlorcyclohexan-lsomerengemisch\n16  Hexachlorbenzol                                     Hexachlorbenzol\n17  lsobenzan                                           1,3,4,5,6, 7,8,8-Octachlor-1,3,3a,4, 7, 7a-hexahydro-4, 7-endo-\nmethano-isobenzofuran\n118 lsodrin                                             1,2,3,4, 10, 10-Hexachlor-1,4,4a,5,8,8a-hexahydro-1,4-endo-\n5,8-endo-dimethano-naphthalin\n19  Morfamquat                                          1, 1-bis(3,5-Dimethylmorpholino-carbonylmethyl)-4,4'-bipy-\nridylium-Salze\n20  Quecksilberverbindungen\n21  Selenverbindungen\n22  Stroban                                             chlorierte Terpene (66 % Chlor)\n23  Tetrachlorkohlenstoff                               Tetrachlormethan","2338                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1980, Teil       1\nAnlage 2\n(zu §§ 2, 4, 5)\nAnwendungsbeschränkungen\nVorbemerkung\nSoweit bei einzelnen Stoffen auf diese Vorbemerkung verwiesen wird, gilt folgendes:\nDie Anwendung des Stoffes in Wasserschutzgebieten ist verboten. Jedoch ist bei Wasserschutzgebieten, die von\nder zuständigen Behörde nach den vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V., Eschborn, aufgestell-\nten Richtlinien für Trinkwasserschutzgebiete in Schutzzonen unterteilt sind, die Anwendung in Zone III mit Zustim-\nmung der zuständigen Behörde zulässig. Ist die Zone III in die Zonen III A und III B aufgeteilt, so ist die Anwendung\nin Zone III A mit Zustimmung der zuständigen Behörde, in Zone III B ohne eine solche Zustimmung zulässig.\nNr.   Stoff                 Chemische Bezeichnung         Anwendung nur zulässig              Beschränkungen für\nbehandelte Flächen\n2                             3                                   4\nAldicarb              2-Methyl-2-(methyl-           zur Bodenbehandlung im Zier-        Im Behandlungsjahr anfal-\nthio)-propionaldehyd-0-       pflanzen- und Zuckerrübenbau,       lendes Obst darf nicht\n(methyl-carbamoyl)-oxim       in Baumschulen, Rebschulen          verwertet werden\nund Erdbeervermehrungsanlagen;\nin Wasserschutzgebieten nur\nnach Maßgabe der Vorberner-\nkung\n2   Blausäure und Blau-   Cyanwasserstoff               zur Begasung\nsäure entwickeln-                                   1. in Mühlen, in Lagerräumen,\nde Verbindungen                                         Vorratsräumen, anderen\nRäumen in Lebensmittelbe-\ntrieben und in Transportmitteln\nund -behältern gegen Vor-\nratsschädlinge;\n2. von Pflanzen in Vegeta-\ntionsruhe;\n3. in Gewächshäusern;\nnur mit Zustimmung der zustän-\ndigen Behörde\n3   Carbaryl              N-Methyl-1-naphthyl-          an Reben bis zum Fünfblattstadi-\ncarbamat                      um und nach Ende der Blüte;\nnur mit Zustimmung der zustän-\ndigen Behörde\n4   Crimidin              2-Chlor-4-dimethylamino-      als Köder mit höchstens 0, 1 %\n6-methylpyrimidin             Wirkstoff zum verdeckten Aus-\nbringen gegen die Hausmaus (Mus\nmusculus l.) und die Feldmaus\n(Microtus arvalis Pali.);\n5   Endrin                1,2,3,4, 10,10-Hexa-          zur Flächenbehandlung im Obst-      Anfallendes Mähgut darf\nchlor-6, 7 -epoxy-            bau ohne Unterkulturen, die der     nicht verfüttert werden;\n1,4,4a,5,6, 7,8,8a-octahyd-   Erzeugung von Lebensmitteln         Tierauftrieb ist frühestens\nro-1,4-endo-5,8-exo-di-       oder Futtermitteln dienen, ge-      sechs Monate, der Anbau\nmethano-naphthalin            gen die Wühl- oder Schermaus        von Wurzelgemüse frühe-\n(Arvicola terrestris L.)            stens drei Jahre, von\nanderem Gemüse frühe-\nstens zwei Jahre nach der\nBehandlung zulässig\n6   Kelevan               5-Ethyl-                      im Kartoffelbau                     Wurzelgemüse darf frühe-\n(1, 1a,3,3a,4,5,5a,5b,6-                                          stens im Jahre nach der\ndecachlor-octahydro-2-                                            Behandlung angebaut\nhydroxy-1 ,3,4-methano-                                           werden\n1H-cyclobuta-[cd]-penta-\nlen-2-yl)-laevulinat","Nr. 79 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. Dezember 1980                            2339\nNr.  Stoff              Chemische Bezeichnung     Anwendung nur zulässig              Beschränkungen für\nbehandelte Flächen\n2                         3                                   4\n7  Methylbromid       Monobrommethan             1. zur Begasung in Mühlen,\nLagerräumen, Vorratsräu-\nmen, anderen Räumen in Le-\nbensmittelbetrieben, Vaku-\numkammern, gasdichten\nKleinsilos, Transportmitteln\nund -behältern und unter gas-\ndichten Planen gegen Vor-\nratsschädlinge;\n2. zur Bodenbehandlung im\nZierpflanzenbau, in Baum-\nschulen, in Rebschulen und bei\nder Erzeugung von Pflanzkar-\ntoffeln in Zuchtgärten;\nnur mit Zustimmung der zustän-\ndigen Behörde\n8  Pentachlorphenol    Pentachlorphenol          1. im Forst\na) gegen Bläuepilze an frisch\ngeschlagenem Nadel-\nrundholz;\nb) gegen Einlauf und Ver-\nstocken von Laubhölzern:\nin Wasserschutzgebieten nur\nnach Maßgabe der Vorberner-\nkung;\n2. in Schneckenködern bis\n0,5%\n9  Phosphorwasser-     Metallphosphide           zur Begasung\nstoff entwickelnde                            1. in Lagerräumen, Vorratsräu-\nVerbindungen,                                      men, Silozellen, Transport-\nausgenommen ro-                                    mitteln, und -behältern und\ndentizide Ködermit-                                unter gasdichten Planen ge-\ntel (Zinkphosphid)                                 gen Vorratsschädlinge; nur mit\nZustimmung der zuständigen\nBehörde;\n2. gegen Mäuse im Boden, ge-\ngen den Hamster (Cricetus\ncricetus L.) und den Maulwurf\n(Talpa europaea L.)\n10  Quintozen           Pentachlornitrobenzol     zur Beh~ndlung von Getreide-\nsaatgut, außer Mais, und\nPflanzgut von Kartoffeln\n11  Schwefelkohlen-     Kohlenstoffdisulfid       zur Bodenbehandlung im Wein-\nstoff                                         bau gegen die Reblaus (Viteus\nvitifolii Fitch); nur mit Zustim-\nmung der zuständigen Behörde","2340                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1980, Teil     1\nAnlage 3\n(zu§§ 3, 5)\nBeschränkte Anwendungsverbote\nVorbemerkung\nSoweit bei einzelnen Stoffen auf diese Vorbemerkung verwiesen wird, gilt folgendes:\nDie Anwendung des Stoffes in Wasserschutzgebieten ist verboten. Jedoch ist bei Wasserschutzgebieten, die von\nder zuständigen Behörde nach den vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V., Eschborn, aufgestell-\nten Richtlinien für Trinkwasserschutzgebiete in Schutzzonen unterteilt sind, die Anwendung in Zone III mit Zustim-\nmung der zuständigen Behörde zulässig. Ist die Zone III in die Zonen III A und III B aufgeteilt, so ist die Anwendung\nin Zone III A mit Zustimmung der zuständigen Behörde, in Zone III B öhne eine solche Zustimmung zulässig. Die An-\nwendung von Dichlorpropan und Dichlorpropen ist auch in Zone III B nur mit Zustimmung der zuständigen Behörde\nzulässig, wenn in dieser Zone Rebflächen liegen.\nNr.   Stoff                       Chemische Bezeichnung                     Anwendung verboten\n2                                         3\nAmitrol                     3-Amino-1,2,4-triazol                     1. in und an Gewässern sowie in Wasser-\nschutzgebieten nach Maßgabe der Vor-\nbemerkung;\n2. durch Luftfahrzeuge\n2   Bromacil                    5-Brom-3 sec. -butyl-6-methyl uraci 1     in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nVorbemerkung\n3   Chloramben                  3-Amino-2,5-dichlorbenzoesäure und        in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nderen Salze                               Vorbemerkung\n4   Dalapon                     2,2-Dichlorpropionsäure und deren         in Gewässern in Wasserschutzgebieten\nSalze\n5   Dazomet                     3,5-Dimethyl-perhydro-1,3,5-thiadi-       in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nazin-2-thion                              Vorbemerkung\n6   Deiquat                     1, 1'-Ethylen-2,2'-bipyridylium und sei-  in Getreide nach der Blüte\nne Salze\n7   Dichlobenil                 2,6-Dichlorbenzonitril                   in Gewässern in Wasserschutzgebieten\n8   Dichlorpicolinsäure         3,6-Dichlorpicolinsäure                  in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nVorbemerkung\n9   Dichlorpropan               1,2-Dichlorpropan                         1. zur Bodenbehandlung im Weinbau, außer\nmit Zustimmung der zuständigen Behör-\nde;\n2. in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe\nder Vorbemerkung\n10    Dichlorpropen               1,3-Dichlorpropen                         1. zur Bodenbehandlung im Weinbau, außer\nmit Zustimmung der zuständigen Behör-\nde;\n2. in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe\nder Vorbemerkung\n11    Dienochlor                  Perchlorbi-(cyclopenta-2,4-dien-1-yl)     in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nVorbemerkung\n12    Dikegulac                   2,3:4,6-Di-0-isopropyliden-(l(-L-xylo-    in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\n2-hexulofuranosonsäure und deren          Vorbemerkung\nSalze\n13    Dimefuron                   1-[4-(5-tert-Butyl-2-oxo-1,3,4-oxadi-     in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nazol-3yl)-3-chlor-                        Vorbemerkung ·\nphenyl]-3,3-dimethylharnstoff\n14    Glyphosat                   N-Phosphonomethylglycin                   in Gewässern in Wasserschutzgebieten\n15   Lindan                      Gamma-1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclo-         in Betriebsräumen und Mahlsystemen von\nhexan                                     Mühlen, in Mehlsilos, in Vorräten von Getrei-\nde und Getreideerzeugnissen\n16   Maleinsäurehydrazid         1,2-Dihydro-3,6-pyridazinon               auf Gewässerböschungen in Wasserschutz-\ngebieten nach Maßgabe der Vorbemerkung","Nr. 79 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. Dezember 1980                              2341\nNr.  Stoff                    Chemische Bezeichnung                   Anwendung verboten\n2                                      3\n17  Methylisothiocyanat       Methylisothiocyanat                     in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nVorbemerkung\n18  Oxamyl                    2-Dimethylamino-1-(methylthio)glyo-     in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nxal-0-methyl-carbamoyl-oxim             Vorbemerkung\n19   Paraquat                  1,1 '-Dimethyl-4,4'-bipyridylium und    1. in Getreide nach der Blüte;\nseine Salze                             2. in Gewässern in Wasserschutzgebieten\n20   Parathion                 0,O-Diethyl-0-(4-nitro-phenyl)-\nthiophosphat                            im Getreidebau mit einer Aufwandmenge von\nmehr als 250 ml oder g Wirkstoff je ha und\n21   Parathionmethyl           0,O-Dimethyl-0-(4-nitro-phenyl)-       Vegetationsperiode\n22   Picloram\nthiophosphat                         1\n4-Amino-3,5,6-trichlorpicglinsäure      in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nVorbemerkung\n23   Prothoat                 0,0-Diethyl-S-(N-isopropylcarba-         in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nmoylmethyl)-dithiophosphat             Vorbemerkung\n24   Quarzmehl                Siliziumdioxid                           in Vorräten von Getreide und in Räumen, die\nder Lagerung von Getreide dienen\n25   Simazin                  6-Chlor-2,4-bis-ethylamino-1,3,5-tri-   in Gewässern in Wasserschutzgebieten\nazin\n26   2,4,5-T                  2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure und     durch Luftfahrzeuge, außer mit Zustimmung\nderen Salze und Ester                   der zuständigen Behörde\n27   TBA                      2,3,6-Trichlorbenzoesäure und ihre      in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nSalze                                   Vorbemerkung\n28   Tebuthiuron              1-( 5-tert.-Butyl-1,3,4-thiadiazol-2-   in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nyl)-1,3-dimethylharnstoff               Vorbemerkung\n29   Terbutryn                4-Ethylamino-2-tert.-butylamino-6-      in Gewässern in Wasserschutzgebieten\nmethyl-thio-1,3,5-triazin\n30   Thalliumsulfat           Thallium-(I)::-sulfat                   als Getreideköder in der Form des offenen\nAusbringens\n31   Thiofanox                3,3-Dimethyl-1-methylthio-2-buta-       in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nnon-0-methylcarbamoyl-oxim              Vorbemerkung\n32   Vapam                    Natrium-monomethyl-dithiocarbamat       in Wasserschutzgebieten nach Maßgabe der\nVorbemerkung\n33   Zinkphosphid                                                     als Getreideköder in der Form des offenen\nAusbringens"]}