{"id":"bgbl1-1979-76-7","kind":"bgbl1","year":1979,"number":76,"date":"1979-12-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1979/76#page=24","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1979-76-7/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1979/bgbl1_1979_76.pdf#page=24","order":7,"title":"Verordnung zur Änderung der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung, der Fleisch-Verordnung und der Trinkwasser-Aufbereitungs-Verordnung","law_date":"1979-12-13T00:00:00Z","page":2328,"pdf_page":24,"num_pages":11,"content":["2328                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1979, Teil I\nVerordnung\nzur Änderung der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung,\nder Fleisch-Verordnung und der Trinkwasser-Aufbereitungs-Verordnung\nVom 13. Dezember 1979\nAuf Grund des § 12 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 Nr. 1                  bb) In Nummer 4 wird der Punkt durch ein\nsowie des § 16 Abs. 1 Satz 2 rlcs Lebensmittel- und                       Komma ersetzt.\nBedarfsgegenständegcsetzes vom 15. August 1974\ncc) Folgende Nummer 5 wird angefügt:\n(BGBl. I S. 1945, 1946) wird im Einvernehmen mit den\nBundesministern für Ernährung, Landwirtschaft und                         „5. bei Backwaren, die unter Verwendung\nForsten und für Wirtschaft mit Zustimmung des Bun-                            von    Weizenmahlerzeugnissen       mit\ndesrates verordnet:                                                           einem Zusatz von Cystin, Cystein oder\nCysteinhydrochlorid hergestellt sind.\"\nArtikel 1                         2. In§ 16 Abs. 3 werden die Worte „oder§ 15\" ersetzt\nÄnderung der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung                 durch die Worte,,,§ 15 oder§ 19 Abs. 2\".\nDie Zusatzstoff-Zulassungsverordnung vom 20. De-\nzember 1977 (BGBI. I S. 2711) wird wie folgt geändert:       3. § 19 Abs. 2 erhält folgende Fassung:\n1. § 13 wird wie folgt geändert:                                  ,,(2) Bis zum 31. Dezember 1981 dürfen beim Her-\na) Absatz 1 wird wie folgt geändert:                          stellen von Feinen Backwaren mit einem Feuchtig-\nkeitsgehalt von 22 vom Hundert und darüber,\naa) Satz 2 erhält folgende Fassung:                        Kuchen mit feuchter Auflage oder Füllung, vorge-\n,,Schalen von Zitrusfrüchten, die kenntlich-         backenen Backwaren, die als solche in den Verkehr\nmachungspflichtige Stoffe der Anlage 2 ent-          gebracht werden, Toastbrötchen und Weichbröt-\nhalten, dürfen bei der Herstellung anderer           chen sowie Brot mit krustenloser Seitenfläche und\nLebensmittel nur verwendet werden, sofern            brennwertverminderten Feinen Backwaren Pro-\nsie bearbeitet sind und ihr Gehalt an kennt-         pionsäure sowie Natrium-, Calcium- oder Kalium-\nlichmachungspflichtigen Stoffen die in               propionat verwendet und so hergestellte Lebens-\nSpalte 4 angegebenen Höchstmengen nicht              mittel in den Verkehr gebracht werden. Bei Lebens-\nübersteigt.\"                                         mitteln, die nach dem 30. Juni 1980 in den Verkehr\nbb) Folgender Satz 3 wird angefügt:                        gebracht werden, muß der Gehalt an den nach\nSatz 1 zugelassenen Zusatzstoffen mit den Worten\n,,Konserviertes Restbrot darf nur zur Her-           ,mit Konservierungsstoff Propionsäure' kenntlich\nstellung von Brot, das konserviert werden            gemacht sein. Bis zu dem in Satz 1 genannten Zeit-\ndarf, verwendet werden.\"                             punkt darf Zuckerkulör auch noch zur Färbung\nb) Absatz 3 wird wie folgt geändert:                          von Lebensmitteln, aus deren Bezeichnung auf die\nMitverwendung von karamelisiertem Zucker,\naa) Nummer 2 erhält folgende Fassung:                      Malz, Kakao, Schokolade, Kaffee oder Tee geschlos-\n,,2. bei Lebensmitteln, die unter Verwen-            sen werden kann, verwendet werden.\"\ndung von\na) Speisesalz,\nb) getrockneten Weinbeeren außer Ko-         4. In Anlage 1 wird nach der Zeile „Kalium-Natrium-\nrinthen,                                     tartrat E 337\" folgende Zeile eingefügt:\nc) bearbeiteten Schalen von Zitrus-             „Calciumtartrate\nfrüchten\nmit einem Gehalt an kenntlichma-\nchungspflichtigen Zusatzstoffen herge-       5. Die Anlage 2 erhält die aus der Anlage 1 zu dieser\nstellt sind,\".                                  Verordnung ersichtliche Fassung.","Nr. 7G -- Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. Dezember 1979                            2329\n6. Anlage 3 Liste B wird wie folgt geändert:                         bb) In der Nummer 10 wird das Wort„Kunstho-\na) In Nummer 11 werden nach dem Wort „Mayon-\nnig\" durch das Wort ,,Invertzuckercreme\"\nnaise\" ein Komma und die Worte „mayonnaise-                      ersetzt.\narlige Erzeugnisse\" eingefügt.\nb) Nach der Nummer 17 wird folgende Num-                                         Artikel 2\nmer 17 a eingefügt:                                             Änderung der Fleisch-Verordnung\n,,17 a. Würzmiltel aus                                  Die Fleisch-Verordnung in der Fassung der\nZitronensaft           2,0  1,0             Bekanntmachung vom 4. Juli 1978 (BGBl. I S. 1003)\nc) In Nummer 20 wird das Wort „Fruchtgrund-             wird wie folgt geändert:\nstoffe\" durch das Wort „Fruchtzubereitungen\"         1. In§ 4 Abs. 2 Nr. 2 und 3 werden jeweils die Worte\nersetzt.                                                 „bei in Anlage 3 Nr. 2 bis 8'' durch die Worte „bei in\nd) In der Fußnote zu Liste B werden die Worte „auf-          Anlage 3 Nr. 2 bis 7\" ersetzt.\ngeführte Propionsäure und die Propionate ein-\nzeln oder insgesamt\" durch die Worte „aufge-       2. § 11 erhält folgende Fassung:\nführten Stoffe der Kenn-Nummer 5\" ersetzt.\n,,Die Vorschriften der Zusatzstoff-Zulassungsver-\nordnung bleiben unberührt.\"\n7. Anlage 4 Liste B wird wie folgt geändert:\na) In Nummer 22 wird bei der festgesetzten               3. Anlage 1 (zu § 1 Abs. 1) wird wie folgt geändert:\nHöchstmenge nach der Zahl 300 die Angabe                 a) Nummer 10 erhält die sich aus Anlage 3 zu die-\n,,mg/1\" gestrichen.                                           ser Verordnung ergebende Fassung.\nb) Nach Nummer 22 wird folgende Nummer 22 a                   b) In Nummer 13 erhält die Spalte „Höchstmengen\"\neingefügt:                                                    folgende Fassung:\n,,22 a. Würzmittel aus Zitronensaft          300\".            „ein Kilogramm dieser Kunstdärme darf beim\nc) In Nummer 26 werden in der Spalte „Lebensmit-                  Inverkehrbringen höchstens 18 Gramm Carb-\ntel\" ein Komma und folgendes angefügt:                        oxymethylcellulose, höchstens 180 Gramm Cel-\nlulose und höchstens 20 Gramm Aluminium\n„ausgenommen Getreidemahlerzeugnisse und                      enthalten\".\ndaraus hergestellte Teigmassen, wobei die\nZulässigkeit, Lebensmittel der Nummern 1 bis              c) Nach Nummer 18 wird Nummer 19 mit dem\n25 zuzusetzen (§ 13), unberührt bleibt\".                      sich aus Anlage 3 zu dieser Verordnung erge-\nbenden Wortlaut angefügt.\n8. Anlage 5 wird wie folgt geändert:                         4. In Anlage 2 (zu§ 3 Abs. 2) wird in der Nummer 6 in\na) In Liste A Nr. 1 wird folgende Zeile angefügt:            der Spalte „Stoff\" nach dem Wort „Spargel,\" das\nWort „Blumenkohl,\" eingefügt.\n,,Propylgallat                            E 310\".\nb) In Liste C Nr. 1 wird in der Spalte „Verwen-          5. In Anlage 3 (zu§ 4 Abs. 1) erhält in der Nummer 1\ndungszweck\" vor der Nummer „E 311\" die Num-             der zweite Abschnitt der Spalte „Erzeugnis\" fol-\nmer „E 31 0,\" eingefügt.                                gende Fassung:\nc) Liste D erhält die aus der Anlage 2 zu dieser             ,,Kochstreichwürste einschließlich Leberpasteten,\nVerordnung ersichtliche Fassung.                        Leberparfaits, Leberpasten und Lebercremes; Wild-\nund Geflügelpasteten\".\n9. Die Anlage 6 wird wie folgt geändert:\na) In Liste A Gruppe II wird beim Farbton „Gelb\" in                               Artikel 3\nden Spalten                                                                 Änderung der\n,,Stoff\", ,,EWG-Nummer\" und „Chemische Be-                     Trinkwasser-Aufbereitungs-Verordnung\nzeichnung oder Beschreibung\"                            In § 1 Abs. 5 der Trinkwasser-Aufbereitungs-Ver-\ndie Zeile                                            ordnung in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliede-\n„Riboflavin-5-phosphat E 106 Phosphatester           rungsnummer 2125-4-39, veröffentlichten bereinigten\ndes Riboflavins\"                                     Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 8 der Verord-\nnung vom 20. Dezember 1977 (BGBl. I S. 2802), werden\nangefügt.\nhinter dem Wort „Calciumhydroxid\" ein Komma und\nb) In der Liste E werden in der Nummer 1 das Wort        das Wort „Calciumsulfat\" eingefügt.\n„Dextrin\" gestrichen und in der Nummer 2 nach\ndem Wort „Citronensäure\" das Wort „Dextrin\"\nArtikel 4\neingefügt.\nAußerkrafttreten von Rechtsvorschriften\nc) Die Liste F wird wie folgt geändert:\nAm 1. Januar 1980 treten außer Kraft:\naa) In der Überschrift wird vor den Worten\n,.färbende Stoffe\" das Wort „zulassungsbe-     1. die Verordnung gegen die Verwendung von Mine-\ndürftige\" eingefügt.                               ralölen im Lebensmittelverkehr in der im Bundes-","2330                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1979, Teil I\ngesetzblaU Teil II[, Gliederungsnummer 2125-4-13,                                Artikel 5\nveröffentJichtPn bereinigten Passung, geändert                                Berlin-Klausel\ndurch Artikel 8 ckr Verordnung vom 16. Mai 1975\nDiese Verordnung gilt nach§ 14 des Drillen Überlei-\n(BGBI. I S. 1281 ),\ntungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 11 des Geset-\nzes zur Gesamtreform des Lebensmittelrechts vom\n2. die Verordnung über ch<!misch behandelte Getrei-        15. August 1974 (BGBl. I S. 1945) auch im Land Berlin.\ndemahlerzeugnisse, unter Verwendung von Getrei-\ndemahlerzeugnissen hcrgcstdltc Lebensmittel und\nArtikel 6\nTeigmassen aller Art in der im Bundesgesetzblatt\nTeil III, Gliederungsnummer 2125-4-28, veröffent-                              Inkrafttreten\nlichten bereinigten Fassung, zu letzt geändert durch       Artikel 1 Nr. 5 tritt hinsichtlich der Festsetzung der\nArtikel 18 der Verordnung vom 16. Mai 1975              Höchstmenge für Saccharin und seine Natrium-,\n(BGBI. I S. 1281 ),                                     Kalium- oder Calciumverbindungen in verzehrsferti-\ngen Getränken sowie der Verwendung von Xylit ab\n3. § 9 Abs. 3 der Honigverordnung vom 13. Dezember         1. Januar 1981, im übrigen tritt die Verordnung am\n1976 (BGBI. I S. 3391 ).                                1. Januar 1980 in Kraft.\nBonn, den 13. Dezember 1979\nDer Bundesminister\nfür Jugend, Familie und Gesundheit\nAntje Huber","Nr. 7G    Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. Dezember 1979                     2331\nAnlage 1\nzu Artikel 1 Nr. 5\n„Anlage 2\nzu§ 4\nBeschränkt zugelassene Zusatzstoffe\nStoff         EWG-              Zulässiger               Höchstmenge\nNummer        Verwendungszweck            oder Höchstwert       Kenntlichmachung\nAlkalisch wirkende Stoffe\n- als Zusatz bei Ei-      - der pH-Wert des\naustauschstoffen auf      fertigen Erzeugnisses,\nMilcheiweißbasis          gemessen bei 10-\nfacher Verdünnung\nmit destilliertem\nWasser, darf 12 nicht\nübersteigen\n- zur Wässerung von       - der pH-Wert des\nCalciumhydroxid,                       Stockfisch                Fischpreßwassers\ngelöschter Kalk                     - als Neutralisations-       darf 11 nicht über-\nmittel bei der Saccha-    steigen\nroseinversion, der\nStärkehydrolyse und\nder Eiweißhydrolyse\nzur Würzeherstellung\nzur Herstellung von\neingelegten Eiern\n- zum Kalken von\nMuskatnüssen\n- als Neutralisations-\nmittel bei der Saccha-\nroseinversion, der\nKaliumhydroxid                         Stärkehydrolyse und\nder Eiweißhydrolyse\nNatriumhydroxid                        zur Würzeherstellung\n- zur Verbesserung der     - Einsatzmenge nicht\nKaltwasserlöslichkeit     mehr als insgesamt\nvon Tee-Extrakten         100 g zur Herstellung\nvon 1 kg\nkaltwasserlöslichem\nTee-Extrakt\nNatriumhydroxid,                   zum Tauchen oder Sie-\nwäßrige Lösung                     den geformter Teig-\n(Gehalt nicht mehr als             stücke bei der\n4%Na0H)                            Herstellung von\nLaugengebäck\nWasserglas                         zur Herstellung von ein-\ngelegten Eiern\nBacktriebmittel\nHirschhornsalz                     für flache                 nicht mehr als 1 g Am-\n(Ammoniumverbin-                   Feine Backwaren            moniumstickstoft~ be-\ndungen der Carbamin-                                          stimmt nach der Methode\nsäure und der                                                 W. Sturm und H. Thaler\nKohlensäure)                                                  als NH3 in 1 kg Trocken-\nmasse des fertigen\nGebäcks\nBleichmittel\n(auch Reinigungsmittel)\nKaliumpermanganat\n-\nfür Stärken                50 mg restliches Man-\ngandioxid in 1 kg\nl-_\nfür die Schale von     - 500 mg gebundenes\nN atriumhypochlorit                    Walnüssen                 Chlor in 1 kg Nüsse\n- für Stärken\nl\nfür Stärken\nWasserstoffperoxid                     für Gelatine\nfür Fischmarinaden","2332                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1979, Teil I\nStoff            EV/G-             Zulä.::;siger             Höchstmenge            KennUichmachung\nNummer         Verwendungszweck              oder Höchstwert\nDickungsmittel\nAgar-Agar                  E 406\nAlginsäure                 E 400\nAlginate\nNatriumalginat           E 401\nKaliumalgina t           E 402\nCalciumalginat           E 404      für Lebensmittel          20 g in 1 kg verzehrs-\nCarrageen                  E 407      allgemein                 fertigem Erzeugnis, ein-\nzeln oder insgesamt\nGuarkernmehl               E 412\nJohannisbrotkernmehl       E 410\nTraganth                   E 413\nXanthan\nMethylcellulose           E 461       für Lebensmittel          20 g in 1 kg verzehrs-\nCarboxymethy lcellulosE~  E 466       allgemein                 fertigem Erzeugnis, ein-\nzeln oder insgesamt\nPektine                   E 440a      für Lebensmittel          30 g in 1 kg verzehrs-\nallgemein                 fertigem Erzeugnis\nPropy]eng]y k olalgina t  E 405       für Soßen von             20g in 1 kg\nFischerzeugnissen\n- für Fertiggerichte\nAcetyliertes              E 1414         für Cremes, Desserts,                        jeweils\nDistärkephosphat                         Füllungen, außer       60g in 1 kg           einzeln\nFruchtfüllungen,                               oder\nStärkeacetat (verestert  E 1420          Soßen,Suppen\nmit Essigsäureanhydrid)                                                                  ins-\nFruchtfüllungen        -   100 g in 1 kg     gesamt\nAcetyliertes             E 1422\nDistärkeadipat                        - Geleeartikel,           - 350 g in 1 kg\nGummibonbons,\nKnab bererzeugnisse\nEmulgatoren\nMono- und Diglyceride\nl\nfür Feine Backwaren,       20 g in 1 kg\nvon Speisefettsäuren,                    Weizenkleingebäck,         verzehrs-\nverestert mit                            Knab bererzeugnisse        fertigem\nEssigsäure              E 472a      - für Soßen, Suppen           Erzeugnis         jeweils\nMilchsäure             E 472b       -- für schaumige          - 40g in 1 kg         einzeln\nDessert- und Creme-        verzehrs-           oder\nCitronensüure          E 472c                                                          ins-\nspeisen                    fertigem\nWeinsäure              E 472d                                   , Erzeugnis         gesamt\nMonoacetyl- und        E 472e          für 1',1argarine,      - 5 g in 1 kg,\nDiacetylweinsä ure                     :Halbfettmargarine         bezogen\nEssigsäure und          E 4'72f                                   auf Fett\nWeinsäure\nNatrium-, Kalium- oder    E 470       für Zwieback nieder-      - 15 g in 1 kg, bezogen\nCalciumverbindungen\nSpeisefettsäuren                    } ländischer Art                auf die verwendete\nMehlmenge\nPolyglycerinester         E 475       für Feine Backwaren       10 g in 1 kg verzehrs·\nvon Speisefettsäuren                                            fertigem Erzeugnis\nGeschmacksbeeinflussende\nStoffe\nÄthylmaltol\nMaltol\nfür Lebensmittel\nallgemein\n- 50mg\n- 10mg\nl   in  1 kg\nverzehrs·\nfertigem\nErzeugnis\nDie nachstehenden Ami-                für Lebensmittel allge-\nnosäuren sowie deren                  mein, nicht jedoch für\nNatrium- und Kalium-                  Getreidemahlerzeugnisse\nverbindungen oder                     und alkoholfreie Er-\nHydrochloride:                        frischungsgetränke mit\nL-Alanin                            Ausnahme von künst-       300mg                in 1 kg\nL-Arginin                           liehen Heiß- und Kalt-    einzeln            verzehrs-\nL-Asparaginsäure\ngetränken und Brausen     500mg\ninsgesamt\n}    fertigem\nErzeugnis","Nr. 76    Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. Dezember 1979                       2333\nStoff           EWG-               Zulässiger             Höchstmenge\nNummer                                                           Kenntlichmachung\nVerwendungszweck           oder Höchstwert\nL-Citrullin\nL-Cystein\nL-Cystin\nGlycin\nL-Histidin\nL-Isoleucin\nL-Leucin\nL-Lysin\nL-Methionin\nL-Phenylalanin\nL-Serin\nTaurin\nL-Threonin\nL-Valin\nL-Glutarninsäure                                                - 10g in 1 kg\nverzehrs-\nfertigem        jeweils\nErzeugnis       einzeln\nN atriumglutarnat                      für Lebensmittel\nallgemein                - 20g in 1 kg       oder\nverzehrs-         ins-\nfertiger Soße   gesamt\nKaliurnglutarnat                                                  500gin 1 kg\nWürzmittel\nGlycin                                 für Süßstofftabletten    20g in 1 kg\nGuanylat                                                        - 500mgin\n(Dinatriumverbindung                                              1 kg verzehrs-\nder Guanosin-5' -mono-                                            fertigem Er-    jeweils\nphosphorsäure)                         für Lebensmittel           zeugnis         einzeln\nInosinat                               allgemein                  1 g in 1 kg       oder\n(Dinatriumverbindung                                              verzehrsferti-    ins-\nder Inosin-5' -mono-                                              ger Soße        gesamt\nphosphorsäure)                                                    10g in 1 kg\nWürzmittel\nFrisch entwickelter Rauch              zum Räuchern von\naus naturbelassenen                    Lebensmitteln allgemein,\nHölzern und Zweigen,                   ausgenommen das\nHeidekraut und Nadel-                  Räuchern von Wasser,\nholzsamenständen, auch                 wäßrigen Lösungen,\nunter Mitverwendung                    Speiseölen und anderen\nvon Gewürzen                           Flüssigkeiten\nFrisch entwickelter                    zum Räuchern von Malz\nRauch aus Torf                         für die Whisky-\nHerstellung\nOberflächen-\nbehandlungsmittel\nBiphenyl (Diphenyl)        E230        - für Zitrusfrüchte      - 70 mg auf 1 kg Früchte  - ,,Mit Diphenyl, Schale\n-\nnicht zum Verzehr\ngeeignet\"\n- für bearbeitete        - 50mg auf 1 kg ge-       - ,,Mit Diphenyl\"\n\\    Zitrusfruchtschalen     trocknete Schalen\nOrthophenylphenol          E 231                                - 12 mg auf 1 kg Früchte, - ,,Mit Orthophenyl-\nl\nfür Zitrusfrüchte\nNatrium-                   E 232                                  allein oder in Ver-       phenol, Schale nicht\northophenylphenolat                                               mischung, berechnet als   zum Verzehr\nOrthophenylphenol         geeignet\"\nfür bearbeitete       - 15 mg auf 1 kg getrock- - ,,Mit Orthophenyl-\nZitrusfruchtschalen     nete Schalen, allein      phenol\"\noder in Vermischung,\nberechnet als Ortho-\nphenylphenol\n2-( 4-Thiazolyl)-Benzimi-  E 233       - für Zitrusfrüchte      - 6 mg auf 1 kg Zitrus-   - ,,Mit Thiabendazol,\ndazol (Thiabendazol)                                              früchte                   Schale nicht zum\nVerzehr geeignet\"\n- für Bananen            - 3 mg auf 1 kg Bananen\n- für bearbeitete        - 2 mg auf 1 kg getrock-  - ,,Mit Thiabendazol\"\nZitrusfruchtschalen     nete Schalen","2334                            Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1979, Teil I\nStoff           EWG-            Zulärn:üger                 Höchstmenge         Kenntlichmachung\nNummer     Verwendungszweck                 oder Höchstwert\nRieselfähigkeit, Mittel\nzur Erhaltung der\nCalcium-\nhexacyanoferrat (II)\nKalium-\nhexacyanoferrat (II)                für Speisesalz             20 mg in 1 kg, einzeln    ,,mit gelbem Blutlaugen-\n(gelbes Blutlaugensalz)                                        oder insgesamt, berech-   salz zur Verhinderung\nNatrium-                                                       net als wasserfreies      des Verhärtens\"\nhexacyanoferrat (II)                                           K 4 [Fe(CN)6]\nkolloide Kieselsäure und\n- für Speisesalz\n- für Gewürzsalze\nfür Würzmittel\n- für Rote Beete-,\nl-   10 g in 1 kg 1einzeln\noder\nins-\nihre Calciumverbindungen               Tomaten- und\nFruchtpulver\n- für Trockensuppen\nund Soßenpulver\n1-   20gin 1 kg\ngesamt\nSauer wirkende Stoffe\n- für Backpulver           - 10 g in 1 kg Backware\n- für Puddingpulver        - 10 g in 1 kg verzehrs-\nGlucono-delta-lacton                   und verwandte Er-           f ertigem Erzeugnis\n(Glucono-ö-lacton)                     zeugnisse\n- für Anchosen und         - 10g in 1 kg\nFischhalbkonserven\nOrthophosphorsäure         E338     - für koffeinhaltige Er-   - 700mgin 1 kg\nfrischungsgetränke\nSalzsäure                           - für die Saccharose-\ninversion, die Stärke-\nhydrolyse und die\nEiweißhydrolyse zur\nWürzeherstellung\nSchwefelsäure                       - für die Saccharose-\ninversion und die\nStärkehydrolyse\nSüßstoffe\nSaccharin (Benzoesäure-                für Brausen sowie\nsulfimid) und seine                    Grundstoffe hierzu,     200 mg in 11 verzehrs-\nNatrium-, Kalium- oder                 Brausepulver und        fertigem Getränk, berech-\nCalciumverbindungen                    -Tabletten              net als Benzoesäure-\n- für obergäriges          sulfimid                  „mit Süßstoff Saccharin\"\nEinfachbier\n- für Eßoblaten\n- für Essigsäure\nTreibgase\nKohlendioxid               E290\nLuft\nStickstoff\nTrennmittel\nl für Lebensmittel\nallgemein\nBienenwachs\nCandelillawachs\nCamaubawachs                        für Back- und Süßwaren\nSpermöl\nWalrat\nHolzstreumehl von natur-            für Backwaren              1,5 g auf 1 kg Teig-\nbelassenem Fichten-,                                           gewicht\nTannen-, Buchen- oder\nAhornholz, ausgenommen\ndas beim Schleifen dieser\nHölzer anfallende\nProdukt","Nr. 76 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. Dezember 1979                            2335\nStoff           EWG-                Zulässiger                Höchstmenge          Kenntlichmachung\nNumrner        Verwendungszweck               oder Höchstwert\nMagnesiumoxid                           für W affelblätter        5 g auf 1 kg\n- für Backtriebmittel     - 0,5 g auf 1 kg\njeweils\nl\nStearinsäure                            - für Süßwaren-                              einzeln\nkomprimate             - 5 g auf l kg       oder\nCalciumstearat              E 470\n- für Würfelzucker                             ins-\nMagnesiumstearat                                                                     gesamt\n- für Zwiebel-und         - 20 g auf 1 kg\nKnoblauchgranulate\n- für Hart-und Weich-     - 3 g auf 1 kg\nkaramellen\nTalcurn\n- für Glucoseglasur           5 g auf 1 kg\n1    von Schälerbsen\nUberzugsmittel\nAlkalisalze der Olsäure    E 470\nBienenwachs\nCarnaubaw achs\nCumaron-Inden-Harze\nKopal\nMontansäureester                        für Zitrusfrüchte         140 mg auf 1 kg Früchte,   ,,künstlich gewachst,\nParaffinöl                                                        einzeln oder insgesamt     Schale nicht zum\nVerzehr geeignet\"\nPolyäthylenwachsox ydate\nPolyolefinharze\nSchellack\nWalrat\nBienenwachs\nBenzoeharz\nCandelillawachs\nCarnaubawachs\nMastix                                  für Zuckerwaren\nSandarakharz\nSchellack\nSpermöl\nWalrat\nEssigsäureester der Mono-  E 472a       für getrocknete Wein-     6 g auf 1 kg getrocknete   ,,mit Glyceriden\"\nglyceride von Speise-                   beeren, ausgenommen       Weinbeeren einschließ-\nfettsäuren                              Korinthen                 lich deren natürlichen\nWachses\nVerschieden wirkende\nStoffe\nNatriumnitrat              E 251      l für Anchosen aus          200 mg, einzeln oder ins-\nKaliumnitrat               E 252      f Heringen oder Sprotten    gesamt einschließlich des\naus den Nitraten gebil-\ndeten Nitrits, insgesamt\nberechnet als NaNO 2\nin 1 kg Fertigerzeugnis\nSorbit                      E 420       - für Lebensmittel\nalluernein, ausge-     100 g in 1 kg verzehrs-\nnommen Getränke        t ertigem Erzeugnis\n- für Hart- und Weich-                               ,,mit ...% Zuckeraus-\nkaramellen                                        tauschstoff ... \", bei\nfür Süßwaren-                                     gleichzeitiger Verwen-\nkomprimate                                        dung von Glucose oder\nXylit\nj -  für Hart- und Weich-\nglucosehaltigen Zucker-\narten zusätzlich „und\nl -  karamellen\nfür Süßwaren-\nkomprimate\nZucker\" bzw. Angabe\nder verwendeten\nZuckerart und der Hin-\nweis „für Diabetiker\nnicht geeignet\"","2336                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1979, Teil I\nStoff      EWG-           Zulässiger                Höchstmenge            Kenntlichmachung\nNummer     Verwendungszweck              oder Höchstwert\nCystin                -\n1 zur Veränderung\nder Klebereigen-\n- t00mgin t kgWeizen-\nmahlerzeugnis für Brot\neinschließlich Klein-\n,,mit Cystin\"\nschaften von                 gebäck\nCystein               -       W eizenmahlerzeug-        - 30mgin\nnissen                       t kgWei-\nCysteinhydrochlorid   -\nzenmahler-\nzeugnisfür\nBrot ein-\nschließlich    jeweils\nKleinge-       berech-\nbäck           net als ,,mit Cystein\"\n- 150mgin         Cystein\nt kgWei-\nzenmahler-\nzeugnis für\nFeine Back-\nwaren\nEisen(II)glukonat             für Oliven                40 mg Eisen, ent-         ,,geschwärzt\"\nsprechend 320 mg Ei-\nsen(II)glukonat, auf\n1 kg verzehrsfertiges                         ,,\nErzeugnis","Nr. 7G     Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. Dezember 1979                              2337\nAnlage 2\nzu Artikel 1 Nr. 8 Buchstabe c)\n„Liste D\nLebensmittel, denen bei der Herstellung bestimmte Antioxydantien\nzugesetzt werden dürfen\nHöchstgehalt an Antioxydantien\nin Milligramm pro Kilogramm\nLebensmittel                                                                   Berechnungsgrundlage\ndes Höchstgehaltes\nBHA       BHT       Octyl-  Dodecyl-  Propyl-\ngallat    gallat    gallat\n1. Suppen, Brühen, Bratensoßen,\nWürzsoßen, jeweils in trock€~-\nnerForm                             100                 100        100       100  bezogen auf den Fettgehalt\n2. Kartoffeltrockenerzeugnisse\nauf Basis gekochter Kartoffeln,\nverzehrsfertige Kartoffel-\ntrockenerzeugnisse,\ntiefgefrorene, vorfritierte\nKartoffelerzeugnisse                100                 100       100        100  bezogen auf das Erzeugnis\n3. Knabbererzeugnisse auf Ge-\ntreidcbasis                         100                  100      100        100  bezogen auf das Erzeugnis\n4. Marzipanmasse und marzipan-\nähnliche Erzeugnisse aus\nanderen Olsamen als Mandeln,\nNougatmasse, Erdnußmasse\nund gepuffte\nErdnußerzeugnisse                   100                 100       100        100  bezogen auf den Fettgehalt\n5. Kaugummi                           1000      1000      1000      1000      1000   bezogen auf die Kaubase\n6. Essenzen:\na) ätherische Ole                  1000                1000      1000      1000   bezogen auf das Erzeugnis\nb) andere Essenzen                  200                 100       100        100  bezogen auf das Erzeugnis\n7. W alnußkerne                        100\nDer Gehalt an nach Maßgabe des§ 9 Abs. 2 zugesetzter Orthophosphorsäure in Lebensmitteln darf 50 Milligramm in einem\nKilogramm nicht überschreiten, der Gehalt an Propylenglykol in Lebensmitteln, ausgenommen Essenzen, darf 500 Milligramm\nin einem Kilogramm nicht überschreiten.\"","2338                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1979, Teil I\nAnlage3\nzu Artikel 2 Nr. 3\nBuchstaben a) und c)\nNr.           Stoff     EWG-       Verwendungszweck              Höchstmengen        Kenntlichmachung\nt'-cJummer Verwendungsbedingungen\n2          3                  4                         5                    6\n10    Glycerin          E422      a) Glycerin:\nSorbit            E 420        als Weichhaltemittel\nin Gelatineüberzügen\nbei Fleischerzeug-\nnissen;\nb) Glycerin und Sorbit:   b) ein Kilogramm dieser\nzur Mitverwendung        Kunstdärme darf beim\nals Weichhaltemittel     Inverkehrbringen\nbei der Herstellung      höchstens 200 Gramm\nvon Kunstdärmen          Glycerin oder 150\naus Rinderspalt-         Gramm Sorbit ent-\nhäuten im Falle          halten; bei gleichzei-\nder Verwendung von       tiger Verwendung von\nin Nummer 13 aufge-      Glycerin und Sorbit\nführten Stoffen          dürfen die Gesamt-\nmenge beider Stoffe in\neinem Kilogramm\ndieser Kunstdärme\n200 Gramm und der\nAnteil an Sorbit\n150 Gramm nicht über-\nschreiten\nc)Sorbit:                 c) ein Kilogramm dieser\nals Weichhaltemittel     Naturdärme darf beim\nbei der Herstellung      Inverkehrbringen\nvon Naturdärmen          höchstens 20 Gramm\nSorbit enthalten\n19    Sauerstoff           -     a]s Bestandteil von Gas-\ngemischen zum Ver-\npacken von Fleisch und\nFleischerzeugnissen, so-\nfern die Temperatur\nbeim Aufbewahren,\nLagern und Befördern\ndieser Lebensmittel\n+5 °c nicht über-\nschreitet"]}