{"id":"bgbl1-1977-89-14","kind":"bgbl1","year":1977,"number":89,"date":"1977-12-24T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1977/89#page=83","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1977-89-14/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1977/bgbl1_1977_89.pdf#page=83","order":14,"title":"Verordnung über Tabakerzeugnisse (Tabakverordnung)","law_date":"1977-12-20T00:00:00Z","page":2831,"pdf_page":83,"num_pages":7,"content":["Nr. 89   Tag der Ausgabe: Bonn, den 24. Dezember 1977                        2831\nVerordnung\nüber Tabakerzeugnisse\n(Tabakverordnung)\nVom 20. Dezember 1977\nAuf Grund des § 9 Abs. 1 Nr. 5, des § 20 Abs. 3,     Nr. 10 Buchstabe e aufgeführte Stoffe enthält, muß\ndes § 21 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a und Nr. 2 in          der Gehalt an diesen Stoffen durch die Angabe „mit\nVerbindung mit § 19 Nr. 4 Buchstabe b sowie des         Farbstoff\" kenntlich gemacht werden.\n§ 22 Abs. 2 Satz 2 des Lebensmittel- und Bedarfsge-\ngenständegesetzes vom 15. August 1974 (BGBI. I             (4) Bei Kautabak, der Saccharin enthält, muß der\nS. 1945, 1946) wi.rd im Einvernehmen mit den Bun-       Gehalt an diesem Stoff durch die Angabe „mit Süß-\ndesministern für Ernährung, Landwirtschaft und          stoff Saccharin\" kenntlich gemacht werden.\nForsten und für Wirtschaft mit Zustimmung des              (5) Bei Zigarren, die in Anlage 1 Nr. 10 Buchstabe\nBundesrates verordnet:                                  a aufgeführte Stoffe enthalten, muß der Gehalt an\ndiesen Stoffen durch die Angabe „farbmattiert\"\n§ 1                          kenntlich gemacht werden.\n(l) Zum gewerbsmäßigen IJerstellen von Tabak-         (6) Die in den Absätzen 1 bis 5 vorgeschriebenen\nerzeugnissen werden die in Anlage 1 aufgeführten       Angaben sind auf den Packungen, Behältnissen oder\nStoffe für die dort bezeichneten Verwendungs-           sonstigen Umhüllungen deutlich sichtbar in leicht\nzwecke zugelassen.                                      lesbarer Schrift anzubringen.\n(2) Der Gehalt an zugelassenen Stoffen in Tabak-      (7) Abgesehen von den Fällen der Absätze 1 bis 5\nerzeugnissen darf die in Anlage 1 angegebenen          ist eine Kenntlichmachung der durch § 1 zugelasse-\nHöchstmengen nicht überschreiten.                      nen Stoffe nicht erforderlich.\n(3) Die zugelassenen Stoffe müssen den in Anlage\n1 angegebenen Reinheitsanforderungen sowie den                                     §4\nallgemeinen und den sie betreffenden besonderen           Zigarren dürfen abweichend von § 22 Abs. 2 Satz 1\nReinheitsanforderungen der Zusatzstoffverkehrsver-      Nr. 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständege-\nordnung vorn 20. Dezember 1977 (BGBI. I S. 2653)        setzes mit der Angabe „naturfarben\" oder ähnlichen\nentsprechen.\nAngaben, die auf eine natürliche Beschaffenheit des\n§2                          Deckblattes hinweisen, versehen werden, wenn sie\nweder gefärbt noch gepudert sind und auch keine\n(1) Geruchs- und Geschmacksstoffe, die in\nAnlage 2 Nr. 1 aufgeführt sind oder aus in Anlage 2    sonstige Oberflächenbehandlung stattgefunden hat.\nNr. 2 genannten Pflanzen oder Pflanzenteilen\ngewonnen wurden, dürfen bei dem gewerbsmäßigen                                     §5\nHerstellen von Tabakerzeugnissen nicht verwendet          Gewerbsmäßig dürfen        nicht in   den  Verkehr\nwerden.                                                gebracht werden:\n(2) Abweichend von Absatz 1 darf Campher zum        1. Zigarren, die als Einlage Tabakfolien mit einem\nHerstellen von Schnupftabak bis zu einem Höchst-           Tabakgehalt von weniger als 75 vom Hundert in\ngehalt von 2 Gramm in 100 Gramm des Erzeugnisses           der Trockenmasse enthalten,\nverwendet werden.                                      2. Zigarren, bei denen der Anteil an Tabakfolien 25\n(3) Die Verwendung von entcumarinisierten Ton-          vom Hundert des Gewichts des Erzeugnisses,\nkabohnen für Schnupftabak (Anlage 1 Nr. 14 Buch-           abzüglich des Gewichts eines Mundstückes, über-\nstabe b) bleibt unberührt.                                 steigt; bei Zigarren mit Kunstumblatt vermindert\nsich diese Höchstmenge um das Gewicht des\nKunstumblattes,\n§3\n3. Rauchtabak und Zigaretten, die Tabakfolien mit\n(1) Essenzen, die die in Anlage 1 Nr. 1 Satz 2 auf-\neinem Tabakgehalt von weniger als 75 vom Hun-\ngeführten Lösungsmittel enthalten, müssen durch\ndert in der Trockenmasse enthalten,\nden Hinweis „Nur zur Herstellung von Tabaker-\nzeugnissen\" kenntlich gemacht werden.                  4. Rauchtabak und Zigaretten, bei denen der Anteil\nan Tabakfolien 25 vom Hundert des Gewichtes\n(2) Bei Kautabak, schwarzem Rolltabak und               der Tabakmischung übersteigt,\nSchnupftabak, die in Anlage 1 Nr. 9 aufgeführte\n5. Tabakerzeugnisse, die chemisch gebleicht sind,\nStoffe enthalten, muß der Gehalt an diesen Stoffen\ndurch die Angabe „mit Konservierungsstoff\" kennt-      6. gefärbter Zigarettentabak,\nlich gemacht werden.                                   7. gefärbter Rauchtabak, ausgenommen schwarzer\n(3) Bei Kautabak und schwarzem Rolltabak, die in        Rolltabak,\nAnlage 1 Nr. 10 Buchstabe d aufgeführte Stoffe         8. Zigarren, die ein Kunstumblatt oder ein Umblatt\nenthalten, sowie bei Schnupftabak, der in Anlage 1         aus Tabakfolie besitzen, sofern dies nicht auf den","2832                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1977, Teil I\nPackungen durch die deutlich sichtbare und           2. Tabakerzeugnisse gewerbsmäßig in den Verkehr\nleicht lesbare Angabe „mit Kunstumblatt\" kennt-          bringt, bei denen ein Gehalt an Stoffen entgegen\nlich gemacht ist; wenn der Gewichtsanteil des            § 3 Abs. 2 bis 5 oder 6 nicht oder nicht in der\nTabaks im Umblatl mehr als 50 vom Hundert                vorgeschriebenen Weise kenntlich gemacht ist,\nbeträgt, kann statt dessen die Angabe „mit tabak-        oder\nhaltigem Kunsturnblatt\" verwendet werden; bei        3. Tabakerzeugnisse entgegen einem Verbot des § 5\nZigarren, die ein Umblatt aus Tabakfolie besit-          gewerbsmäßig in den Verkehr bringt.\nzen, kann die Kenntlichmachung entfallen, wenn\nder Gewichtsanteil des Tabaks in der Tabakfolie         (3) Wer eine in Absatz 1 oder 2 bezeichnete\nmindestens 75 vom Hundert der Trockenmasse           Handlung fahrlässig begeht, handelt nach § 53\nbeträgt.                                             Abs. 1 des Lebensmittel- und Hedarfsgegenständege-\nsetzes ordnungswidrig.\n§G\n(1) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 2 des Lebensmittel- und                                §7\nBedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer               Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nEssenzen gewerbsmäßig in den Verkehr bringt, die         leitungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 11 des\nentgegen § 3 Abs. 1 oder 6 nicht oder nicht in der       Gesetzes zur Gesamtreform des Lebensmittelrechts\nvorgeschriebenen Weise mit dem erforderlichen            vom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1945) auch im Land\nHinweis versehen sind.                                   Berlin.\n(2) Nach § 52 Abs. 2 Nr. 1 des Lebensmittel- und                                §8\nBedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer               (1) Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1978 in\n1. bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Tabak-          Kraft.\nerzeugnissen, die dazu bestimmt sind, in den            (2) Die Tabakverordnung in der Fassung der\nVerkehr gebracht zu werden,\nBekanntmachung vom 10. Februar 1972 (BGBl. I\na) in Anlage 1 aufgeführte Stoffe über die in § 1    S. 178), zuletzt geändert durch die Verordnung vom\nAbs. 2 festgesetzten Höchstmengen hinaus         21. April 1976 (BGBl. I S. 1061), tritt zum gleichen\noder unter Verstoß gegen die in § 1 Abs. 3       Zeitpunkt außer Kraft.\nfestgesetzten Reinheitsanforderungen oder\n(3) Essenzen, die noch nicht mit dem in § 3 Abs. 1\nb) entgegen § 2 Abs. l Geruchs- oder Geschmacks-     vorgeschriebenen Hinweis versehen sind, dürfen\nstoffe                                           noch bis zum 31. Dezember 1978 in den Verkehr\nverwendet,                                           gebracht werden.\nBonn, den 20. Dezember 1977\nDer Bundesminister\nfür Jugend, Familie und Gesundheit\nAntje Huber","Nr. 89   Tag der Ausgabe: Bonn, den 24. Dezember 1977                       2833\nAnlage 1\nzu§ 1\nZugelassene Stoffe\n1. Allgemein zugelassen als Zusatz für die Herstel-             geeignete hydrierte Saccharide enthalten;\nlung von Tabakerzeugnissen:                                  Mindestgehalt an D-Sorbit 5 vom Hundert\nEssenzen, die den Anforderungen der Essen-                 der Trockenmasse des Erzeugnisses)\nzen-Verordnung entsprechen                              1,3-Butylenglykol\nFrüchte, getrocknete Früchte, Fruchtpülpe,                 (Reinheitsanforderungen: siehe Nummer 1)\nFruchtsaft, konzentrierter Fruchtsaft und\nDiäthylenglykol\nFruchtsirup\n(Reinheitsanforderungen: siehe Nummer 1)\nGewürze, soweit es sich nicht um in Anlage 2\nNr. 2 genannte Pflanzen oder Pflanzenteile              1,2-Propylenglykol\nhandelt                                                 Triäthylenglykol\nSüßholz                                                    (Reinheitsanforderungen: Spezifisches Ge-\nLakritze                                                   wicht 20/20° Celsius 1,124-1,126, Siede-\nKaffee                                                     bereich bei 1013 Millibar [760 Torr]\nTee und teeähnliche Erzeugnisse                            280-290° Celsius, Brechungsindex n ~\nKakao und Kakaoerzeugnisse                                 = 1,4550-1,4560, Aschegehalt unter 0,01\nSpirituosen                                                Gewichtshundertteilen,    Monoäthylengly-\nkolgehalt unter 0,1 Gewichtshundertteilen)\nWein und Likörwein\nHonig                                                   Orthophosphorsäure (E 338)\nAhornsirup                                              Glycerin-Phosphorsäure und deren Natrium-,\nZuckerarten im Sinne der Zuckerartenverord-             Kalium- und Magnesiumverbindungen\nnung und andere zur menschlichen Ernährung              bis zu einer Höchstmenge von 5 vom Hun-\ngeeignete Zuckerarten, auch karamelisiert               dert der Trockenmasse des Erzeugnisses; bei\nDextrine                                                einem Zusatz von Glycerin (E 422) zu Rauch-\ntabak bis zu einer Höchstmenge von 8 vom\nMelasse\nHundert der Trockenmasse des Erzeugnisses\nStärke\nKochsalz                                            b) für Kautabak\nTrinkwasser                                             Glycerin (E 422) bis zu 10 vom Hundert der\nTrockenmasse des Erzeugnisses\nFür die Herstellung von Zigaretten, Zigarren,\nRauchtabak und Schnupftabak dürfen auch                   Hydrierter Glucosesirup\nEssenzen verwendet werden, die folgende                      (Reinheitsanforderungen: siehe Buchstabe a)\nLösungsmittel enthalten:\nc) für Schnupftabak\n1,3-Butylenglykol\nHydrierter Glucosesirup\n(Reinheitsanforderungen: Siedebereich bei\n(Reinheitsanforderungen: siehe Buchstabe a)\n1013 Millibar [760 Torr] 207-209° Celsius,\nBrechungsindex n ~ =-= 1,440 ± 0,0005, Brom-            flüssiges Paraffin bis zu einer Höchstmenge\nzahl nach Klein max. 0, 1, Anteile an reduzie-          von 25 vom Hundert der Trockenmasse des\nrenden Stoffen wie bei Glycerin nach den Vor-           Erzeugnisses\nschriften des Arzneibuches)                             Glycerin (E 422) bis zu 10 vom Hundert der\nTrockenmasse des Erzeugnisses\nDiäthylenglykol\n(Reinheitsanforderungen: Siedebereich bei               1,2-Propylenglykol\n1013 Millibar [760 Torr] 245-247° Celsius,              1,3-Butylenglykol\nBrechungsindex n ~        1,447 ± 0,0005, An-              (Reinhei tsanforderungen: siehe Nummer 1)\nteile an reduzierenden Stoffen wie bei Glyce-\nrin nach den Vorschriften des Arzneibuches)      3. Klebe-, Haft- und Verdickungsmittel:\na) für Zigarren, Strangtabak einschließlich\n2. Feuchthaltemittel:\nschwarzer Rolltabak, Tabakfolien und Kunst-\na) für Rauchtabak, Zigarren, Zigaretten, Tabak-           umblatt sowie als Leim für Naht, Filterum-\nfolie und Kunstumblatt                                 hüllungen, Mundstücke und Filter-(Mund-\nstücks-)belag für Zigaretten\nGlycerin (E 422)\nSchellack\nHydrierter Glucosesirup\nCollodium\n(Reinheitsanforderungen: klare, farblose\nsirupöse Lösungen, die aus Glukosesirup             Celluloseacetat\nstammende, zur menschlichen Ernährung               Athylcellulose (E 462), auch hydroxäthyliert","2834                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1977, Teil I\nMethylcellulose (E 461), auch hydroxäthy-            Aluminiumoxid\nliert oder carboxmethyliert\nCelluloseacetat\nCarboxymethylcellulose und ihre Natrium-\n(E 466), Kalium-, Calcium- und Magnesium-            Glycerinacetate als Bindemittel für Cellulose-\nverbindungen, auch methyliert                        acetat\nCarboxymethylstärke mit einem Veräthe-               Kieselgel\nrungsgrad von 0,2 bis 0,5 Dialdehydstärke,           Polyäthylen\nhergestellt aus oxidierter Maisstärke mit\neinem AldehydgehaJt von mindestens 90               Titandioxid (E 171) bis zu 2 vom Hundert des\nHundertteilen                                        Filtergewichtes\nGummi arabicum (E 414)                               Triäthylenglykoldiacetat\nAgar-Agar (E 406)                                       (Reinheitsanforderungen: Spezifisches Gewicht\nAlginsäure (E 400)                                     bei 20/20° Celsius 1,110-1,130, Siedebereich\nder Hauptfraktion von 5 bis 95 ml einer 100-\nNatriumalginat (E 401)\nml-Probe bei 1013 Millibar [760 Torr] 288-\nKaliumalginat (E 402)                                  3000 Celsius, bei 67 Millibar [50 Torr] 195-\nCalciumalginat (E 404)                                 2050 Celsius, Farbe höchstens schwach gelb-\nTraganth (E 413)                                       lich, Brechungsindex n ~ 1,438-1,439, Vis-\nJohannisbrotkernmehl (E 410)                           kosität 9,5-9,7 cps bei 25° Celsius, Gehalt an\nGuarkernmehl (E 412)                                   Triäthylenglykoldiacetat mindestens 97,0 vom\nHundert, Gehalt an Di-, Tetra- und Polyäthy-\nb) für Tabakfolie                                          lenglykoldiacetaten höchstens 1,2 vom Hun-\nGlyoxal bis zu einer Höchstmenge von 2 vom             dert, Monoäthylenglykolgehalt nicht höher\nHundert der Trockenmasse des Erzeugnisses              als 0, 1 Hundertteile, Säuren, berechnet als\noder                            '                      Essigsäure, nicht mehr als 0,05 Hundertteile,\nWassergehalt maximal , 0,2 Hundertteile,\nMelamin-Formaldehyd-Harz bis zu einer                  Mineralstoffgehalt maximal 0,01 Hundertteile)\nHöchstmenge von 2 vom Hundert der Trok-\nkenmasse des Erzeugnisses                           Wäßrige Dispersionen aus Polyvinylacetat oder\nden Copolymeren des Vinylacetats mit Vinyl-\nc) für Rauchtabak                                       estern von längerkettigen aliphatischen gesättig-\nAgar-Agar (E 406)                                   ten Carbonsäuren der Kettenlänge bis Cis oder\nmit Äthylen und wäßrige Lösungen von Poly-\nGummi arabicum (E 414)\nvinylalkohol als Leim zum Kleben der Filter-\nd) für Kautabak                                         umhüllungen und zum Ansetzen der Filter an\ndie Zigaretten sowie für Mundstücke und Filter-\nGummi arabicum (E 414) bis zu einer Höchst-\n(Mundstücks-) belag; dieser Emulsion dürfen\nmenge von 25 vom Hundert der Trocken-\nGlycerinacetate zugesetzt werden\nmasse des Erzeugnisses\nAthylcitrate in Zigarettenfiltern\n4. Weißbrand- und Flottbrandmittel:                           (Reinheitsanforderungen: klare, farblose vis-\nAluminiumhydroxid                                         kose Flüssigkeit, geruchlos, ohne Säuregehalt\nentsprechend 20,2 ± 0,6 ml 0,2 n KOH/g,\nAluminiumsulfat\nSchwermetalle insgesamt unter 10 ppm, Arsen      '\nAluminiumoxid                                              unter 3 ppm)\nMagnesiumoxid\nTalcum                                               7. Stoffe für Filterumhüllungen, Mundstücke und\nFilter-(Mundstücks-)belag:\nTitandioxid (E 171)\nNatrium-, Kalium-, Calcium- und Magnesium-              Papier, Pappe, Celluloseacetat\nverbindungen der Kohlensäure, Ameisensäure,             Kork und Stroh\nEssigsäure, Apfelsäure, Citronensäure, Wein-               (Reinheitsanforderungen: frei von fremden\nsäure, Milchsäure und Salpetersäure                       Bestandteilen, insbesondere frei von Salmo-\nnellen)\n5. Stoffe für Kunstumblatt und Zigarettenpapier:           Aluminium (E 173)\nCellulose mit einem Gehalt an den in Nummer 3           Aluminiumfolie, auch mit Schutzlack\nBuchstabe a und Nummer 4 bezeichneten Stoffen\n(Reinheitsanforderungen: Die Lackierungen\nmüssen unter Berücksichtigung ihrer Zusam-\n6. Stoffe für Filter von Filterzigaretten und Filter-\nmensetzung so getrocknet werden, daß von\nzigarren:\nihnen keine flüchtigen Anteile, insbesondere\nAktivkohle                                                keine Lösungsmittel, auf die Mundstücke\n(Reinheitsanforderungen: Sie darf bei zwei-             übergehen. Nach Aufbringen auf geeignetes\nstündiger Extrakti.on in der Soxhlet-Apparatur          Trägermaterial darf 1 dm 2 lackierte Fläche· bei\nmit optisch leerem Cyclohexan oder Benzol               der Extraktion mit destilliertem Wasser bei\nkeine Zunahme der Fluoreszenz im Lösungs-               40° Celsius in 10 Tagen nicht mehr als\nmittel liefern.)                                        a) 5,0 mg lösliche Stoffe","Nr. 89 --- Tag der Ausgabe: Bonn, den 24. Dezember 1977                       2835\nb)  1,0 mg plwnolisch<: Subslanzen                    für Tabakfolien außerdem Thiabendazol (E 233)\nc)  0,3 mg  Formaldehyd                                bis zu 0,6 Gramm in einem Kilogramm des\nd)   1,0 mg Zinkionen                                   Erzeugnisses, bezogen auf die Trockenmasse\ne)   1,0 mg organisch gPl>undenen Stickstoff           Werden diese Konservierungsstoffe im Gemisch\nabgeben. Aromalische Amine dürfen nicht                untereinander verwendet, so vermindert sich die\nnachweisbar sein.)                                     für jeden Stoff angegebene Höchstmenge um so-\nviel Vomhundertteile, wie von den Höchstmen-\n8. Stoffe für Heißschmelzstoffe zum Kleben von               gen der anderen Stoffe zusammen im Gemisch\nFilterumhüllungen, Mundstücken und Filter-                enthalten sind.\n(M undstücks-) belag:\na) Copolymere aus Athylen und Vinylestern             10. Farbstoffe\naliphatischer gesättigter Monocarbonsäuren\na) für Zigarettenpapier sowie Deckblatt, Tabak-\nder Kettenlänge C:!-Crn\nfolie und Kunstumblatt von Zigarren:\n(Reinheitsanforderungen: Der nach DIN\n53735 bestimmte Schmelzindex darf den                  Huminsäure und deren Alkalisalze\nWert 500 nicht überschreiten.)                           (Reinheitsanforderungen: Diese Stoffe dür-\nb) Hydriertes Polycyclopentadienharz                            fen keine extrahierbaren polycyclischen\n(Reinheitsanforderungen: Die Viskosität                  aromatischen Kohlenwasserstoffe mit drei\nmuß bei 140° Celsius mindestens 2 000 cps                oder mehr Kernen enthalten.)\nbetragen.)                                            Kreuzdornbeerenextrakt,      hergestellt  aus\nc) Mikrokristalline Wachse                                    Kreuzdornbeeren      (Rhamnus cartharticus)\ndurch Extraktion mit Wasser\nd) Styrol-Misch- und Pfropfpolymerisate aus\nStyrol, a-Methylstyrol und Vinyltoluol                   Blauholzextrakt, hergestellt aus dem Kern-\n(Reinheitsanforderungen: Aus einer daraus              holz von Haematoxylon campechianum durch\nhergestellten Folie von 3 dm 2 und 10 g                Extraktion mit Wasser\ndürfen bei einer Erwärmung auf 90° Cel-                Gelbholzextrakt, hergestellt aus Gelbholz\nsius innerhalb 24 Stunden nicht mehr als               (Morus Tinctoria) durch Extraktion mit Was-\n15 mg/dm 2 flüchtige organische Substanz              ser\nentweichen.)                                          Carbo medicinalis vegetabilis (E 153)\ne) Glycerin- und Pentaerythritester der Harz-                 Brillantschwarz BN (E 151)\nsäure des Kolophoniums und deren Hydrie-\nrungsprodukte                                            Cochenillerot A (E 124)\nf) 2,6-Ditertiärbutyl-4-methylphenol                         Echtrot E (E 122}\n(Reinheitsanforderungen: Zur Herstellung               Gelborange S (E 110)\nvon Heißschmelzklebstoff en aus den unter              Orange GGN (E 111)\nden Buchstaben a bis e genannten Stoffen\ndürfen nicht mehr als 0,5 Hundertteile                Indigotin I (E 132)\ndieses Stoffes als Antioxydans zugesetzt              Amaranth (E 123)\nwerden.)                                              Tartracin (E 102)\nDie unter den Buchstaben a bis e genannten\nsowie deren Aluminium-, Calcium- und Ma-\nStoffe dürfen nur technisch nicht vermeidbare\ngnesiumverbindungen (sog. Lacke)\nReste von monomeren Ausgangsstoffen und von\nzugesetzten extrahierbaren Fabrikationshilfs-             b) für Filterumhüllungen, Mundstücke und Fil-\nstoffen enthalten.                                            ter-(Mundstücks-)belag von Zigarren und\nZigaretten:\n9. Konservierungsstoffe, jedoch nicht für Zigarren\nund nicht für Zigaretten, mit Ausnahme von                    die in Buchstabe a aufgeführten Stoffe sowie\nZigarettennahtleim und Tabakfolie:                            Blattgold (E 175)\nSorbinsäure (E 200), Natriumsorbat (E 201),                   Goldbronze      (Kupfer-Zink-Legierung    mit\nKaliumsorbat (E 202) und Calciumsorbat (E 203)                einem Höchstgehalt an Zink von 15 Hundert-\nbis zu 2 Gramm in einem Kilogramm des Erzeug-                 teilen)\nnisses, bezogen auf die Trockenmasse                          Silberbronze (Aluminium E 173)\nBenzoesäure (E 210) und Natriumbenzoat (E 211)                Calciumcarbonat (E 170)\nbis zu 5 Gramm in einem Kilogramm des Er-\nzeugnisses, berechnet als Benzoesäure, bezogen                Calciumsulfat\nauf die Trockenmasse                                          Titandioxid (E 171), auch in Vermischung mit\npara-Hydroxybenzoesäure-Athylester (E 214),                   Glimmer, wobei der Glimmeranteil nicht\npara-Hydroxybenzoesäure-Propylester (E 216)                   mehr als 75 Hundertteile betragen darf und\nund deren Natriumverbindungen (E 215 und E                    die Farbstoffmischung von einem Lackbinde-\n217) bis zu 5 Gramm in einem Kilogramm des                    mittel umgeben sein muß\nErzeugnisses, berechnet als Benzoesäure, bezo-                Eisenoxide und -hydroxide (gelb, rot, braun,\ngen auf die Trockenmasse                                      schwarz) (E 172}","2836                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1977, Teil I\n(1-(3-N i tro-5-sulfo-6-hydroxyphenylazo )-            d) Magnesiumcarbonat\nacetessigsliureanilid, 1 : 1-Chrom-Komplex,                Aluminiumoxid\nAminsalz und 4-(3-Nitro-5-sulfo-6-hydroxy-\nphenylazo)-1-phenyl-3-methyl-pyrazolon-5,                  Trocknende ungesättigte Ole, und zwar Lein-\n1 : 1-Chrom-Komplex, Aminsalz für                          öl und Holzöl sowie die daraus lediglich\nAluminiumfolie-Schutzlack bis zu insgesamt                 durch Erhitzen hergestellten Standöle\n150 mg/m2                                                  Paraffin, dünn- und dickflüssig\nKokosnußscha 1enmehl\ndesodoriertes Mineralöl bis zu 25 Vol. 0/o im\n(Reinheitsanforderungen: frei von fremden               druckfertigen Farbstoff\nBestandteilen, insbesondere frei von Sal-\n(Reinheitsanforderungen: Siedebereich bei\nmonellen)\n1013 Millibar [760 Torr] 200-350° Celsius,\nc) für Klebe-, Haft- und Verdickungsmittel von                   von allen Geruchs- und Geschmackstoffen\nZigarren und Rauchtabak:                                      befreit)\nZuckerkulör                                                Hydrierte Ester des Kolophoniums mit drei-\nd) für Kautabak und schwarzen Rolltabak:                       und mehrwertigen Alkoholen C3--C6\nEisen(III)-Sulfat                                          Phenol-Formaldehyd-modifiziertes    Kolopho-\n(Reinheitsanforderungen: entsprechend dem                nium\nArzneibuch)                                             X y lol-F ormaldehyd-modifiziertes  Kolopho-\nTannin                                                     nium\ne) für Schnupftabak:                                         ) Acrylsäure- und/ oder Maleinsäure-modifi-\nEisen(III)-Sulfat                                          ziertes Kolophonium und dessen Ester mit\n(Reinheitsanforderungen: entsprechend dem                drei- und mehrwertigen Alkoholen C3-C6\nArzneibuch)                                             Alkydharze (Polyester aus mehrwertigen\nTannin                                                     Alkoholen und Phthalsäure), auch fettsäure-\nEisenoxid, rot (E 172)                                     modifiziert; Kettenlänge der Fettsäure C6 und\ndarüber\nCarbo medicinalis vegetabilis (E 153)\nKondensationsprodukte sowie verätherte\nIndigotin I (E 132)\nKondensationsprodukte aus gereinigten ein-\nl 1. Weichmacher für Farben und Lacke zum                           und mehrwertigen, gegebenenfalls alkylier-\nBedrucken von Zigarettenpapier, Zigarettenfil-                 ten Phenolen mit Formaldehyd\ntern, Filterumhüllungen, Mundstücken und Fil-                  Xylol-Formaldehydharze und deren Konden-\nter-(Mundstücks-) helag:                                       sationsprodukte mit Phenol oder alkylierten\nDibutylphthalat                                                Phenolen\n(Reinheitsanforderungen:      entsprechend dem              Fettsäure-modifizierte Phenol-Formaldehyd-\nArzneibuch)                                                 harze, Kettenlänge der Fettsäure größer als C6\nGlycerinacetate                                                Trockenstoffe gemäß DIN 55901: Salze und\nOxide des Kobalts, Mangans, Eisens, Cal-\n12. Bindemittel für Druckfarben und Lacke von Fil-                  ciums, Zirkons und Cers mit Naphtensäuren,\nterumhüllungen, Mundstücken und Filter-                        gesättigten, vorwiegend tertiären Monocar-\n(Mundstücks-) belag:                                           bonsäuren C9-C11 und 2-Äthylhexansäure\ndie in Nummer 3 Buchstabe a aufgeführten                       Im getrockneten Lackfilm dürfen höchstens\nStoffe                                                         0,2 Hundertteile Kobalt oder höchstens\n0,5 Hundertteile von den restlichen Trocken-\n13. Stoffe für Aufdrucke auf Zigarettenpapier,                      stoffen (jeweils bezogen auf das Metall) ent-\nMundstücks- und Filter-(Mundstücks-)belagpa-                   halten sein.\npier:\na) die in Anlage 6 der Zusatzstoff-Zulassungs-\n14. Sonstige Zusätze\nverordnung aufgeführten Farbstoffe\nb) die sonstigen vorstehend in Nummer 10                   a) für Kautabak:\nBuchstaben a und b sowie Nummer .11 und 12                 Ammoniumchlorid\naufgeführten Stoffe                                        Kaliumaluminiumsulf at\nc) Chrysoin S (E 103)                                          Calciumchlorid\nEchtgelb (E 105)\nMonokaliumtartrat (Weinstein)\nOrseille (E 121)\nSaccharin\nSchar lach GN (E 125)\nPonceau 6 R (E 126)                                    b) für Schnupftabak:\nAnthrachinonblau (E 130)                                   Hefe\nSchwarz 7984 (E 152)                                       Speisefette und -öle","Nr. B9    Tag der Ausgabe: Bonn, den 24. Dezember 1977                       2837\nentcumarinisierte Tonkabohnen; der Cuma-                1,3-Butylenglykol\nringehalt des Schnupftabaks darf höchstens                (Reinheitsanforderungen: siehe Nummer 1)\n0,003 vom I Iundert betragen\nDiäthylenglykol\n/\\mmoniumcarbamat (I li rschhornsalz)\nNalriumcarbonal                                           (Reinheitsanforderungen: siehe Nummer 1)\nKaHumcarbonat                                       c) für weißes Schnupfpulver:\nCalciumcarbonat (E 170)                                Ammoniumcarbamat (Hirschhornsalz)\nAmmoniumchlorid\nNatriumcarbonat\nAmmoniumhydroxid\nCalciumchlorid                                         Calciumcarbonat (E 170)\nCalciumhydroxid                                        Ammoniumchlorid\nMonokal ium l.artrat (Weinst<~in)                      Calciumchlorid\nAnlage 2\nzu§ 2 Abs. 1\nVerbotene Geruchs- und Geschmacksstoffe\n1. Agarizinsäure (Agarizin, Acidum agaricinicum)           Engelsüßwurzelstock (Rhizoma Polypodii,\nBirkenteeröl (Oleum Betulae empyreumaticum)             Rhizoma Filicis dulcis)\nBittermandelöl mit einem Gehalt an freier oder          Poleyminze (Herba Pulegii)\ngebundener Blausäure                                    Quassiaholz (Bitterholz, Fliegenholz, Lignum\nSassafrasöl (Oleum Sassafras)                           Quassiae)\nWacholderteeröl (Oleum Juniperi                         Quillaiarinde (Cortex Quillaiae, Seifenrinde)\nempyreumaticum)                                         Raint arnkraut (Herba Tanaceti, Wurmkraut)\nCampheröl                                               Rautenkraut (Herba Rutae)\nCampher                                                 Sassafrasholz (Lignum Sassafras)\nCumarin\nSassafrasblättern (Folia Sassafras)\nSafrol\nSassafrasrinde (Cortex Sassafras)\nThujon\nSteinklee (Melilotus officinalis)\n2. Geruchs- und Geschmacksstoffe, hergestellt aus          Tonkabohnen (Semen Toncae)\nBittersüßstengeln (Stipites Dulcamarae)                 Vanillewurzelkraut (Liatris odoratissima)\nCampherholz (Lignum Camphorae)                          Waldmeister (Asperula odorata)"]}