{"id":"bgbl1-1977-48-7","kind":"bgbl1","year":1977,"number":48,"date":"1977-07-26T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1977/48#page=30","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1977-48-7/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1977/bgbl1_1977_48.pdf#page=30","order":7,"title":"Neunzehnte Verordnung zur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes","law_date":"1977-07-21T00:00:00Z","page":1342,"pdf_page":30,"num_pages":1,"content":["1342                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1977, Teil I\nNeunzehnte Verordnung\nzur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes\nVom 21. Juli 1977\nAuf Grund des § 172 Abs. 4 des Bundesentschädi-          (3) Der Bund erstattet an die Länder, in denen die\ngungsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III,     Entschädigungsaufwendungen den auf sie entfallen-\nGliederungsnummer 251-1, veröffentlichten bereinig-     den Lastenanteil übersteigen, folgende Beträge:\nten Fassung und auf Grund des Artikels V Nr. 5\nAbs. 1 des BEG-Schlußgeselzes vom 14. September            an Nordrhein-Westfalen            314 067 000  DM\n1965 (BGBI. I S. 1315), wird mit Zustimmung des               Bayern                          63 520 000  DM\nBundesrates verordnet:                                        Hessen                          55 043 000  DM\n§ 1                                 Rheinland-Pfalz                400 247 000  DM\nHöhe der Entschädigungsaufwendungen                   Hamburg                         10 537 000  DM\nund Lastenanteile des Bundes und der Länder              Berlin                         328 604 000  DM\nim Rechnungsjahr 1976                      insgesamt                        1172 018 000 DM\n(1) Die nach dem Bundesentschädigungsgesetz ge-\n(4) Die Länder, in denen die Entschädigungsauf-\nleisteten Entschädigungsaufwendungen (Entschädi-\nwendungen den auf sie entfallenden Lastenanteil\ngungsausgaben nach Abzug der damit zusammen-\nnicht erreichen, führen an den Bund folgende Be-\nhängenden Einnahmen) haben im Rechnungsjahr\n1976 betragen:                                          träge ab:\nin den Ländern (außer Berlin)    1 626 714 000 DM\nBaden-Württemberg                  75 625 000  DM\nin Berlin                          386 593 000 DM        Niedersachsen                      12 004 000  DM\nSchleswig-Holstein                 30 298 000  DM\ninsgesamt                        2 013 307 000 DM\nSaarland                             4 471 000 DM\n(2) Der Lastenanteil des Bundes an den Entschä-         Bremen                               4 307 000 DM\ndigungsaufwendungen beträgt:\ninsgesamt                         126 705 000 DM\nin den Ländern (außer Berlin)      813 357 000 DM\nin Berlin                          231 956 000 DM        (5) Die nach Absatz 3 vom Bund zu erstattenden\nBeträge und die nach Absatz 4 an den Bund abzu-\ninsgesamt                        1045313 000 DM\nführenden Beträge werden mit den Beträgen ver-\nDie Lastenanteile der Länder an den Entschädigungs-     rechnet, die nach den vorläufigen Abrechnungen der\naufwendungen betragen:                                  Entschädigungsaufwendungen bereits erstattet oder\nin Nordrhein-Westfalen             261 180 000 DM     abgeführt worden sind.\nBayern                         165 042 000 DM\nBaden-Württemberg             139 584 000 DM                               § 2\nNiedersachsen                 110 481 000 DM                         Berlin-Klausel\nHessen                          84 667 000 DM        Diese Verordnung gilt nach§ 14 des Dritten Uber-\nRheinland-Pfalz                 55 876 000 DM     leitungsgesetzes in Verbindung mit § 240 Abs. 2 des\nSchleswig-Holstein              39 477 000 DM     Bundesentschädigungsgesetzes auch im Land Berlin.\nim Saarland                        16 702 000 DM\nin Hamburg                         26 093 000 DM                               § 3\nBremen                         10 903 000 DM                         Inkrafttreten\nBerlin                         57 989 000 DM        Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach\ninsgesamt                         967 994 000 DM     der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 21. Juli 1977\nDer Bundesminister der Finanzen\nIn Vertretung\nDr. Hiehle"]}