{"id":"bgbl1-1976-13-2","kind":"bgbl1","year":1976,"number":13,"date":"1976-02-03T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1976/13#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1976-13-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1976/bgbl1_1976_13.pdf#page=5","order":2,"title":"Dreizehnte Verordnung zur Änderung der Düngemittelverordnung","law_date":"1976-01-29T00:00:00Z","page":245,"pdf_page":5,"num_pages":6,"content":["Dreizehnte Verordnung\nzur Änderung der Düngemittelverordnung\nVom 29. Januar 1976\nAuf Grund der §§ 3 und 4 Abs. 2 des Düngemittelgesetzes vom 14. August 1962 (Bundesgesetzbl. I S. 558), zuletzt geändert durch Artikel 287 Nr. 58 des\nEinführungsgesetzes zum Strafgesetzbuch vom 2. März 1974 (Bundesgesetzbl. I S. 469), wird mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:\n~\n,-...\nw\nArtikel 1\n>-l\nDie Anlage der Düngemittelverordnung vom 21. November 1963 (Bundesgesetzbl. I S. 805), zuletzt geändert durch das Zweite Gesetz zur Änderung des                           PJ\nt.O\nPflanzenschutzgesetzes vom 15. August 1975 (Bundesgesetzbl. I S. 2172). wird wie folgt geändert:                                                                             0..\n...,\n(D\n1. In Ziffer I Buchstabe A werden folgende Nummern 11 a und 12 a eingefügt:                                                                                                •~\nUl\nt.Ci\n2              3           4                        5                                     6                                  1                       PJ\nO\"'\n(D\n11 a    Oxamid                     N        280/o N    Oxamid, bis zu 4 0/o N als NH4-        Oxidieren und Hydratisieren von   Der Kupfergehalt darf 0, 1 °/o Cu, der  td\nStickstoff oder N0 3 -Stickstoff;      Cyanwasserstoff, auch Zugeben von Gehalt an wasserlöslichem Cyanid        0\n::;\nStickstoff bewertet als Gesamt-Stick~  Calciumsulfat    und   Ammonium-  2 mg je 1 kg nicht überschreiten.      F\nstoff                                  oder Calciumnitrat                                                        0..\n(D\n::;\n12 a    Harnstoff-                 N        320/o N    Isobutylidendiharnstoff, Carbamid;     Umsetzen von Harnstoff mit Isobu-\nIsobutylidendiharnstoff                        Stickstoff bewertet als Gesamt~        tyraldehyd, Zugeben von Harnstoff                                         ~\nStickstoff, mindestens 70 Hundert-                                                                               \"Tl\n(D\nteile des Gesamt~Stickstoffs Isobutyl~                                                                           O\"'\nidendiharnstoff                                                                                                  2\n...,\n~\n2. In Ziffer I Buchstabe B Nr. 1 Spalte 4 wird die Zahl „ 12\" durch die Zahl „ 10\" ersetzt.                                                                                -\nt ;0\n~\nC)\n3. Ziffer I Buchstabe C Nr. 4 wird wie folgt geändert:\na) Spalte 2 erhält folgende Fassung: ,,Rückstandkali (Kalifilterstaub, granuliert)'';\nb) in Spalte 5 werden im ersten Absatz hinter dem Wort „Kaliumcarbonat\" ein Komma und die Worte „auch Natriumsulfat\" eingefügt;\nc) in Spalte 6 werden die bisherigen Angaben mit a) bezeichnet und folgender Abschnitt b) angefügt:\n,.b) aus Rückständen der Melasseverarbeitung durch Fällen der Kalisalze mit Schwefelsäure\";\nd) in Spalte 7 wird folgende Besondere Bestimmung aufgenommen:\nN\n,,Bei Herstellung nach Spalte 6 Buchstabe a darf der Düngemitteltyp als ,Kalifilterstaub, granuliert' bezeichnet werden.\"                                          ~\n'-1","4. In Ziffer I Buchstabe D Nr. 6 a erhält Spalte 4 folgende Fassung: ,,44 0/o (Caü            + Mgü)\".                                                                          l:Y\n~\n=\n5. In Ziffer I Buchstabe D Nr. 7 und Nr. 10 wird folgende Besondere Bestimmung angefügt:\n11\n„Beim ersten Inverkehrbringen dürfen nicht mehr als 9 °/o CaO an CO:? gebunden sein.\n6. Ziffer I Buchstabe D Nr. 9 wird wie folgt geändert:\na) In Spalte 2 werden hinter dem Wort „Magnesium-Branntkalk\" ein Komma und die Worte „Branntkalk, körnig\" eingefügt;\nb) in Spalte 5 werden die \\!\\Torte ,,4,0 mm lichter Maschenweite, zu 80        °, o bei 2,0 mm''    durch die Angabe „6,3 mmu ersetzt;\nc) in Spalte 7 werden folgende Besondere Bestimmungen angefügt:\nt;::j\n„Er darf als ,Branntkalk, körnig' bezeichnet werden, wenn das Düngemittel folgenden Anforderungen entspricht: Durchgang durch Prüfsiebgewebe zu\n100 0/o bei 6,3 mm lichter Maschenweite, davon höchstens 5 °/o bei 0,4 mm lichter Maschenweite.                                                                         §\n0...\n(1)\nBeim ersten Inverkehrbringen dürfen nicht mehr als 9 0/o Caü an C0 2 gebunden sein.\"                                                                                    r.n\nc.o\n(1)\nr.n\n~\nN\n7. Ziffer I Buchstabe D Nr. 11 wird gestrichen.                                                                                                                                 O\"\npi\"\nF\nc.....,\nOl\n8. In Ziffer II Buchstabe A werden folgende Nummern 6 a, 37 a, 42 a und 51 a eingefügt, die bisherige Nummer 37 a wird Nummer 37 b:                                              ~\n--:\nc.o\nOl\nJ:,:j\n2                  3                             4                                                5                                                     c.o\n-                                                                                                                                       ......\nr.o\n\"'i.J\n6a    NPK-Dünger-               60/o N    Carbamid, Nitrate;                                       Suspendieren und Lösen von Harn-    Das Düngemittel darf nur mit einem  _Cll\nSuspension                          Stickstoff bewertet als Amid- und NOs-Stick-             stoff, Polyphosphaten und Kali-     Hinweis auf die für die Beständig-   >-J\nstoff, davon mindestens 30 Hundertteile N03-            salzen in Wasser                    keit der Suspension zweckmäßige      ß\nStickstoff                                                                                  Art der Lagerung, insbesondere auf   ,-...,c\ndie Lagertemperatur, gewerbsmäßig\n100/o P205   Polyphosphate;\nin den Verkehr gebracht werden.\nPhosphat bewertet als wasserlösliches P205\n16 0/o K20  Kaliumchlorid, Kaliumnitrat oder Kaliumsulfat;\nKali bewertet als wasserlösliches K 20\n37 a   NPK-Dünger                15 0/o N  Ammoniumsalze, Nitrate;                                  Aufschließen von Rohphosphat mit\nStickstoff bewertet als NH4- und N0 3-Stickstoff         Salpeter-, Schwefel- oder Phosphor-\nsäure, Ammonisieren und Zugeben\n5 0/o P205  Calcium-, Ammoniumphosphate;\nvon Kaliumchlorid oder Kalium-\nPhosphat bewertet als wasser- und ammonium-\nsulfat\ncitratlösliches P205, davon mindestens 30 Hun-\ndertteile wasserlöslich\n20°/o K20   Kaliumchlorid oder Kaliumsulfat;\nKali bewertet als wasserlösliches K20","5\n42 a   NPK-Dünger               16 °/o N    Crotonylidendiharnstoff, Ammoniumsalze, Nitrate;   Mischen von Crotonylidendiharn-\nStickstoff bewertet als Gesamt-Stickstoff, minde-  stoff mit Ammoniumphosphat, Am-\nstens 60 Hundertteile des Gesamt-Stickstoffs       moniumsalzen, Nitraten und Kalium-\nCrotonylidendiharnstoff                            sulfat\n8  °, 0\n1\nP2O5  Ammoniumphosphate;\nPhosphat be1,vertet als ·wasser- und ammonium-\ncitratlösliches P 2 0 5 , davon mindestens 90 Hun-\ndertteile wasserlöslich\n12 0/o K2O    Kaliumsulfat;\nKali bewertet als wasserlösliches K2O                                                                               z\n;1\n,....\n51 a  NPK-Dünger               20 °io N     Ammoniumsalze, Nitrate;                            Mischen von Ammoniumnitrat mit                                   w\nStickstoff bewertet als NH4- und NOs-Stickstoff    Ammoniumsulfat, Ammoniumphos-                                      1\n1\nphat und Kaliumsulfat                                            \"4\npi\n5 °/o P2O5    Ammoniumphosphate;                                                                                                (Q\nPhosphat bewertet als wasser- und ammonium-                                                                         0.\n(t)\ncitratlösliches P 2 O 5, davon mindestens 90 Hun-                                                                  >-i\ndertteile wasserlöslich                                                                                            •\nC\nUl\n10 0/o K2O    Kaliumsulfat;                                                                                                     (Q\npi\nKali bewertet als wasserlösliches K2O                                                                               O\"\n(t)\ntt1\n9. In Ziffer II Buchstabe D werden folgende Nummern 3 a, 5 a, 5 b, 6 a, 9 a, 10 a und 16 a eingefügt, die bisherige Nummer 3 a wird Nummer 3 b, die bisherige     0\np\nNummer 5a wird Nummer Sc:                                                                                                                                     p\n0..\n(D\n4                                                     5                           6  ::::,\n~\n3a   PK-Dünger              11 0/o P2O5   Mono-, Di-, Tricalciumphosphate;                           Mischen von teilaufgeschlossenem     Rohphosphat mit     ~\no'\nPhosphat bewertet als Gesamt-P2O5, mindestens 45 Hun-       Kaliumchlorid oder Kaliumsulfat                         '4\ni::::\ndertteile des Gesamt-P2O5 in 20/oiger Ameisensäure lös-                                                             ..,\nlll\nlich, mindestens 20 Hundertteile des Gesamt-P2O5 was-\nserlöslich                                                                                                          -\n(0\n\"\"l,,l\nOJ\n320/o K2O      Kaliumchlorid oder Kaliumsulfat;\nKali bewertet als wasserlösliches K2O\n5a   PK-Dünger              12 0/o P2O5   Tricalciumphosphat (Phosphorit);                           Mischen von weicherdigem Rohphosphat, das folgenden\nmit Magnesium                        Phosphat bewertet als Gesamt-P2O5, mindestens              Anforderungen entspricht:\n65 Hundertteile in 2 0/oiger Ameisensäure löslich          Durchgang durch Prüfsiebgewebe zu 1000/o bei 0,125 mm\n18 0/o K2O     Kaliumchlorid oder Kaliumsulfat;                          lichter Maschen weite, zu 90 0/o bei 0,063 mm lichter\nKali bewertet als wasserlösliches K2O                      Maschen weite,\nmit Kaliumchlorid oder Kaliumsulfat und mit Magne-\nsiumsulfat\nG 0 /o MgO   Magnesiumsulfat;                                                                                                    N\nMagne-;ium bewertet als Gesamt-MgO\n\"\"\"\n-...;a","~\n6  ,j;,,.\n=\n5b      PK-Dünger              12 0/o P205  a) Mono-, Di-, Tricalciumphosphate;                   a) Mischen von teilaufgeschlossenem Rohphosphat mit\nPhosphat bewertet als Gesamt-P205, davon minde-       Kaliumchlorid\nstens 50 Hundertteile wasserlöslich\n20 °/o K20      Kaliumchlorid;\nKali bewertet als wasserlösliches K 2 0\nb) Calciumnatriumphosphat, Calciumsilicat;            b) Mischen von Glühphosphat mit Kaliumchlorid\nPhosphat bewertet als alkalisch-ammoniumcitratlös-\nliches P20s\nKaliumchlorid;\nKali bewertet als wasserlösliches K20\n6a      PK-Dünger              13 °/o P205  Calciumnatriumphosphat, Calciumsilicat;               Mischen von Glühphosphat mit Kaliumchlorid\nPhosphat bewertet als alkalisch-ammoniumcitratlösli-                                                        td\nches P205                                                                                                   (:::\n::i\n26 0/o K20   Kaliumchlorid;                                                                                              0..\n(D\nKali bewertet als wasserlösliches K20                                                                       ~\nUl\n(D\n9a      PK-Dünger              15 °/o P205  Calciumnatriumphosphat, Calciumsilicat;               Mischen von Glühphosphat mit Kaliumchlorid und        Ul\nmit Magnesium                       Phosphat bewertet als alkalisch-ammoniumcitratlösli-  Magnesiumsulfat                                        ~\nN\nches P20s                                                                                                   0-\nÖi\"\n,....\n5 0/o K20   Kaliumchlorid;                                                                                              :'\"\nKali bewertet als wasserlösliches K20                                                                        c.....\nO>\n80/o MgO     Magnesiumsulfat;                                                                                             :::r'\n1-f\nMagnesium bewertet als Gesamt-MgO                                                                           ~\nO>\n::i\nPK-Dünger                           Calciumnatriumphosphat, Calciumsilicat;\n-\n10 a                            150/o P205                                                         Mischen von Glühphosphat mit Kaliumchlorid            ~\nPhosphat bewertet als alkalisch-ammoniumcitratlösli-\nCO\nches P20s                                                                                                    -.,_]\nSJ)\n150/o K20    Kaliumchlorid;                                                                                               >-j\nKali bewertet als wasserlösliches K 2 0\n~\n16 a     PK-Dünger              16 0/o P205  Calciumnatriumphosphat, Calciumsilicat;\nPhosphat bewertet als alkalisch-ammoniumcitratlösli-\nches P20s\nMischen von Glühphosphat mit Kaliumchlorid\n-\n20 0/o K20   Kaliumchlorid;\nKali bewertet als wasserlösliches K 20\n10. Ziffer II Buchstabe D Nr. 6 wird wie folgt geändert:\na) In Spalte 4 werden die bisherigen Angaben mit a) bezeichnet und folgender Abschnitt b) angefügt:\n,,b) Mono-, Di-, Tricalciumphosphate;\nPhosphat bewertet als Gesamt-P20s, davon mindestens 50 Hundertteile wasserlöslich\nKaliumchlorid;\nKali bewertet als wasserlösliches K20\";\nb) in Spalte 5 werden die bisherigen Angaben mit a) bezeichnet und folgender Abschnitt b) angefügt:\n,,b) Mischen von teilaufgeschlossenem Rohphosphat mit Kaliumchlorid\".","11. In Ziffer IV wird folgende Nummer 10 a eingefügt:\nOrganisch-mineralischer       ~ 01\nRohbraunkohle, Klärschlamm, mineralische Düngemittel;\n10 a                                 3J , 0                                                         Mischen von gemahlener Rohbraunkohle mit aufberei-\nMischdünger             organische   organische Substanz bewertet als organisch gebundener tetem Klärschlamm und mineralischen Düngemitteln,\nSubstanz   Kohlenstoff,                                           auch unter Zugeben von Braunkohlenasche als Binde-\nmittel\n3 °/o N   Stickstoff bewertet als Gesamt-Stickstoff,\n1 °/o P205  Phosphat bewertet als Gesamt-P205,\n1 °,1o K20  Kali bewertet als wasserlösliches K20\nz\n--,;\nw\n12. Ziffer V Buchstabe C Nr. 1 wird wie folgt geändert:\n1\na) In Spalte 4 wird folgender neue Abschnitt a) eingefügt:                                                                                              i-J\nO,J\n,,a) 10 0/o Bu;                                                                                                                                   c.o\n0..\n...,ro\nb) in Spalte 5 wird folgender neue Abschnitt a) eingefügt:\n,,a) Calciumborat (Colemanit);\n•\nC\n(/J\nc.o\nBor bewertet als Gesamtgehalt;                                                                                                               O,J\nO\"\nro\nDurchgang durch Prüfsiebgewebe\nzu 100 0/o bei 0,063 mm lichter Maschenweite\";                                                                                               td\n0\n:::;\np\nc) in Spalte 6 wird folgender neue Abschnitt a) eingefügt:\n0..\nro\n,,a) Vermahlen von Calciumborat unter Zugeben von Konditionierungsmitteln\";                                                                        :::;\nw\nd) in den Spalten 4 bis 6 werden die bisherigen Buchstaben a und b Buchstaben b und c.                                                                  \"\"rj\nro\n...,O\"\nC\n13. Ziffer V Buchstabe C Nr. 3 wird wie folgt geändert:                                                                                                     ...,\nO,J\n,-,.\nCO\na) In Spalte 4 wird folgender Abschnitt c) angefügt:                                                                                                    \"'+J\nO')\n,,c) 68 °/o Cu\";\nb) in Spalte 5 wird folgender Abschnitt c) angefügt:\n,,c) Kupfer (II)-oxid;\nKupfer bewertet als Ges~mtgehalt;\nDurchgang durch Prüfsiebgewebe\nzu 100 0/o bei 0,063 mm lidüer Maschenweite\";\nc) in Spalte 6 wird folgender Abschnitt c) angefügt:\nN\n,,c) Vermahlen von Kupferoxid unter Zugeben von Konditionierungsmitteln\".                                                                          i,g;...\nC0","~\nArtikel 2                                                                         '-'1\nQ\nDiese Verordnung gilt nach§ 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 9 des Düngemittelgesetzes\nauch im Land Berlin.\nArtikel 3\n(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\n(2) Kalkdünger nach Ziffer I Buchstabe D Nr. 7, 9 und 10 der Anlage der Düngemittelverordnung dürfen bis zum 30. Juni 1976 auch nach den bisher geltenden\nVorschriften in den Verkehr gebracht werden.\nBonn, den 29. Januar 1976                                                                                                                                  td\nC\n::,\np..\nDer Bundesminister                                                                       (D\nUl\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten                                                              tQ\n(D\nJ. Ertl                                                                          Ul\n(D\n.....\nN\na'\nj\nc....\nAi\ni:l\"\n>-;\ntQ\nAi\n::,\ntQ\n.......\n(.0\n--..J\n?\ni-3\n@:\n-"]}