{"id":"bgbl1-1975-121-5","kind":"bgbl1","year":1975,"number":121,"date":"1975-11-05T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1975/121#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1975-121-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1975/bgbl1_1975_121.pdf#page=15","order":5,"title":"Verordnung über den Nachweis, die Zahlung und die Abrechnung des Bundeszuschusses nach § 8 Abs. 2 des Gesetzes über die Krankenversicherung der Studenten (Bundeszuschußverordnung für privatversicherte Studenten - BZV)","law_date":"1975-10-30T00:00:00Z","page":2717,"pdf_page":15,"num_pages":2,"content":["Nr. I                     Bonn, den 5. November 1975                       2117\nVerordnung\niiber den Nadnveis, die Zahlung und di.e Abrechnung des Bundeszuschusses\nnach § 8 Abs. 2 des Gesetzes über die Krankenversicherung der Studenten\n(Bundeszuschußverordnung für privatversicherte Studenten - BZV)\nVom 30. Oktober 1975\nAuf Crund des § 8 Abs. 2 cles Gesetzes über die      liegen. Der Nachweis ist von mindestens einem un-\nKrankenversicherung der Studenten vom 24. Juni           eingeschränkt Vertretungsberechtigten des Kran-\n]975 (Bundesgesetzbl. l S. 1536) wird im Einverneh-     kenversicherungsunternehmens zu unterschreiben.\ninen mit dem Bundesminister der Finanzen und mit\nZustimmung des Bundesrates verordnet:                       (5)  Das Krankenversicherungsunternehmen hat\neine Zweitausfertigung des Nachweises als Beleg\naufzubewahren. Absatz 4 gilt auch für die Zweitaus-\n§ 1\nfertigung.\nAbrechnungszeitraum, Nachweise\n§ 2\n(1)  Krankenversicherungsunt('nH~hmen, an die\nBundeszuschüssf! nach § B dl~s Gesetzes über die                      Zahlung der Bundeszuschüsse\nKrankenversicherung der Studenten zu zahlen sind,           Die Krankenversicherungsunternehmen reichen\nerstellen jährlich für die Zeit vom 1. April bis         die Nachweise dem Bundesversicherungsamt ein.\n31. März (Abredrnun9switramn) einen Nachweis             Das Bundesversicherungsamt stellt vorbehaltlich\nüber die bei ihnen versicherten Personen, die An-        einer späteren Nachprüfung die Bundeszuschüsse\nspruch auf den Bundeszuschuß haben.                      fest und überweist den Betrag dem Krankenversiche-\n(2) In den Nachweis ncich Absatz 1 dürfen Per-       rungsunternehmen. Uberzahlungen sind dem Bun-\nsonen, die nach § B Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes über      desversicherungsamt von dem Krankenversiche-\ndie Krankenversicherung der Studenten Anspruch           rungsunternehmen zu erstatten.\nauf den Bundeszuschuß haben, erst aufgenommen\nwerden, wenn sie die das Studium abschließende                                     § 3\nPrüfung abgelegt oder die Meldtmg zur Prüfung zu-\nAbschlagsauszahlungen\nrückgezogen haben. Praktikanten, die nach § 8\nAbs. 1 Satz 1 des Gesetzes über die Krankenver-             Das Bundesversicherungsamt überweist für die\nsicherung der Studenten Anspruch auf den Bundes-         ersten drei Kalendervierteljahre des Abrechnungs-\nzuschuß haben, dürfen in den Nachweis erst auf-          zeitraums vierteljährlich nachträglich den Kranken-\ngenommen werden, wenn sie die berufspraktische          versicherungsunternehmen Abschlagsauszahlungen\nTätigkeit beendet haben.                                 in Höhe von 23 vom Hundert der Summe der zuletzt\nabgerechneten Bundeszuschüsse, jedoch nicht vor\n(3) Der Nachweis enthält folgende Angaben:          Eingang der Abrechnung über den zuletzt abgelau-\n] . Name und Vorname des Ansprnchsberechtigten,         fenen Abrechnungszeitraum. Die Abschlagsauszah-\nlungen sind mit den für den Abrechnungszeitraum\n2. Versicherungsnummer des Anspruchsberechtig-\nzu zahlenden Bundeszuschüssen zu verrechnen.\nten oder -- falls nicht vorhanden -- sein Geburts-\ndatum,\n3. vom Anspruchsberechtigl(~n zu zahlender monat-                                  § 4\nlicher Beitrag,                                    Ubergangsregelung für die Abschlagsauszahlungen\n4. Versicherungszeitraum,       für den Anspruch auf        (1) Für jede Person, für die am 1. November 1975\nden Bundeszuschuß besteht, in Kalendermonaten      Anspruch auf den Bundeszuschuß nach § 8 des Ge-\nund Tagen je Anspruchsberechtigten und              setzes über die Krankenversicherung der Studenten\n5. Gesamtbetrag der Bundeszuschüsse im Abrech-          besteht, überweist das Bundesversicherungsamt\nnungszeitraum.                                      nachträglich für das vierte Kalendervierteljahr 1975\nals Abschlagsauszahlung 35 Deutsche Mark. Als\nBei der Berechnung der Bundeszuschüsse wird der          Nachweis genügen die Angaben nach § 1 Abs. 3\nMonat zu 30 Tagen gerechnet. Der an ein Kranken-         Nr. 1 bis 3. Die Abschlagsauszahlung ist mit den für\nversicherungsunternehmen zu zahlende Gesamtbe-          den am 31. März 1976 endenden Abrechnungszeit-\ntrag der Bundeszuschüsse ist auf volle Monatsbe-         raum zu zahlenden Bundeszuschüssen zu verrech-\nträge abzurunden.                                        nen.\n(4) Der Nachweis ist mit der Erklärung des Kran-         (2) Für den Abrechnungszeitraum vom 1. April\nkenversicherungsunternehmens zu versehen, daß er         1976 bis 31. März 1977 betragen die nach § 3 zu lei-\nvollständig und richtig aufgesteUt worden ist und       stenden Abschlagsauszahlungen 46 vom Hundert\ndaß dem Krankenversicherungsunternehmen die in          der Summe der für den am 31. März 1976 endenden\n§ S Abs. l genannten BE~lege und ·unterlagen vor-       Abrechnungszeitraum zu zahlenden Bundeszuschüsse.","2718                                                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1975, Teil I\n§ 5                                           (2) Die Krankenversicherungsunternehmen haben\nBeleue, Aufüewuhrunnspflicht                                             die in Absatz 1 genannten Belege sieben Jahre auf-\nzubewahren und zur Prüfung bereit zu halten.\n(1) Di<' Krt111k<·nversiclH•J unusurllc!rnehmen haben\nfolgendu B(!lqw fii r jedPn Anspruchsberechtigten                                                                                  § 6\nprüffähi~J f.llr VcrfCtcJlJllq Zll ll,ilten:                                                                                     Prüfung\n1. ülH!r di<' l~r·fn•iunq n,1cli § 17'.{d der Reichsver-                                               (1) Das Bundesversicherungsamt prüft bei                den\ns i C h (' 1 l l J l ~J s r l 1 ( l 11 l 11 l [J ,                                            Krankenversicherungsunternehmen die Richtigkeit\n2. ülwr dt1s lks!Ph('Jl ('i1wc, Vc rsicherungsvertrc19es            1                                der Nachweise über die vom Bund zu zahlenden\nmi l der Vl!rpfl ich t unq, munall ich mindestens                                             Bundeszuschüsse und die Unterlagen, aus denen der\neirwn Lki trc1q j n I fohc, rks in § ]81 i:l Abs. l der                                       Anspruch auf die Bundeszuschüsse hergeleitet wird.\nReichs V<''\" i c h1, n11ir1 ',ord 11 ll ll (! ~J<'T1d nntcn Betrages                             (2) Das Bundesversicherungsamt kann verlangen,\nf,ll Zilhl(~ll,\ndaß ihm anstelle der Prüfung nach Absatz 1 die dort\n'.3. il) tib<'r dif• Li11c,r lm·ilrn11q iils Student einer staat-                                    bezeichneten Unterlagen zur Prüfung übersandt wer-\nliclwn ocl('I stc1c1lli( 11 c111r•rkc1rrnten Jlochsclrnle;                              den.\nhierfür 111ul', f i11 i1'dt•'; Sf•t11r'.c;L<·1 eine Beschei-·                              (3) Das Prüfungsrecht des Bundesrechnungshofs\nniuun~J 11<1cl1 y 7 1\\IJ~.;. '2 od('I 11 clc r Melclc~ver-         1\nbleibt unberührt. Er kann verlangen, daß ihm an-\nordnunq li11 di(• h.1c11dd·11v<·rsich('nrnfJ der                                        stelle einer örtlichen Prüfung die in Absatz 1 be-\nStudenten                    \\or!i('(Jt'll;     odc1                                   zeichnetE~n UntE!rlagen übersandt werden.\nli) (ilwr dit· Mf'iiiunq 111 dr:t das SludiL1rn ab-\nsch I id1t·11C!c11 Pr(lf u 11q 11 nd ü IJer das Ablegen                                                               § 7\nder Pr(ilunq odf't LilJC'1 die Rücknahme der                                                                   Berlin-Klausel\nMl~ldurHJ                111 rlit'.',('I      P1iit1111q   odc,r                           Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nc)    üb(•r Bcui1111 1111d ['.Jlcl(' clc•r in der Stuclien-                                   leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\nodr! r Prii l 1111<J S( 11 d 1111 nq vor<wsd1 ri c~henen be-                            blatt I S. 1) in Verbindung mit § 11 des Gesetzes\nru l.sfHilk l i ~;c lH' II Tii!iqkc•i1.                                                über die Krankenversicherung der Studenten vom\n24. Juni 1975 (Bundesgesetzbl. I S. 1536) auch im\nLic~JI llir ei1w11 Plli\\J(\"illHif•IH·1wn Stud<-:nLen die Be-\nLand Berlin.\nschein iqung niicll § 7 /\\ lis. '2 oder 4 der Meldever-\n§ 8\nordmrng für dir~ J<r,tnkenV('rsichcrung der Studenten\nnicht vor, ist eine Stuclic11l,pscltcinigung der staat-                                                                      Inkrafttreten\nlichen oder stc1C1l.lic:h dllPrk,mntcn Hochschule als                                                   Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Sep-\nBeleg zur Verlti~Jtn1q w ht1l!c•n.                                                                  tember 1975 in Kraft.\nBonn, clen 30. Oktober 1975\nDer Bundesminister\nfür Arbeit und Sozialordnung\nWalter Arenclt\nHerausgeber: Der Bundesminister der Justiz\nVe1 li1q: ßtrnclesanwi9cr Vcrlagsges.m. b.H. - Druck: Bundesdruckerei Bonn\nTm Bund('SCJl:scl1.IJJ;i1 LTeil I werden Cr!sdzc, Vc!rordnungcn, Anordnungen und damit im Zusammenhang stehende Bekanntmachungen veröffentlicht.\nIn, Bunclc:sqcsd1iil,1Ll T<'il .II werden vülkcrrechtlichc Vcreinbarungc)n, Verlriige mit der DDR und die dazu gehörenden Rechtsvorschriften und\nBc!k,lllnlmilcllllnrJ('n sowir! /.olll.<1riivcrn1dn1mq0n vcröHcntlichl..\nB c zu q s h ,, d in q u n lJ (• n : Ll\\llr-nclc r fü•zuq nur im Postabonnement. Abbcstcllunqen müssen his spätestens 30. 4. bzw. 31. 10. jeden Jahres\nIH'irn Vc!rl,tq vor]i('qr•r1. Fosf,1nscliril1. .liir Ahnnnementsbes1cllunqcn sowie Besll'llungen bereits erschienener Ausgaben: Bundesgesetzblc1tt\n53 llonn l, i'\"slf<1d1 (i 21), Tel. (ü 22 21) :n 80 67 bis 69.\ns\nll e zu (J Pr,, i s: Fiir _Tr-il I und Teil IT halhjälulich je                             DM. EinzclstückP je angefangene 16 Seiten 1,10 DM zuzüglich Versandkosten.\nl)IC'SC'l l't c'is q ill. <111d1 l ur B1mdc:sgcsclzhlii 1.1 er, die vor dem l.                 1975 ausgeqeben worden smd. Lieferung geqen Voreinsendunq des Betraqes\n<111[ dils l'ost:,ciH'ckkon'o Bu11cl<:s<Jl'S<:l1hl<1l.t Küln :J 99-509 oder 11eqcn Vorausrechnun\\J.\n1' r c: i s d i ,, s (' r /\\ 11 s CJ il 1i <': 1,!i0 DM (l, 10 DM zuzüqlich -·--,40 DM Versandkosten), bei Liderung qegc,n Vorausrechnung 1,90 DM. Im Berngs-\np1 c,1s isl: dir: Mc'l1twc'rlsl.c·11c'1 r:nllr,ill.cin; ckr ilTHJl'w,mdte Sleul'rsalz bcträrit 5,5 °/o."]}