{"id":"bgbl1-1974-80-4","kind":"bgbl1","year":1974,"number":80,"date":"1974-07-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1974/80#page=14","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1974-80-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1974/bgbl1_1974_80.pdf#page=14","order":4,"title":"Vierzehnte Durchführungsverordnung zum Marktstrukturgesetz: Qualitätsraps","law_date":"1974-07-24T00:00:00Z","page":1566,"pdf_page":14,"num_pages":1,"content":["1566                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1974, Teil I\nVierzehnte Durchführungsverordnung\nzum Marktstrukturgesetz: Qualitätsraps\nVom 24. Juli 1974\nAuf Grund des § 3 Abs. 3 Nr. 2, des § 6 Abs. 2            Qualitätsraps einer Sorte festgesetzt. Werden Lie-\nNr. 1 und 2 und des § 12 des Marktstrukturgesetzes           ferverträge mit Zustimmung der Erzeugergemein-\nvom 16. Mai 1969 (Bundesgesetzbl. I S. 423), geän-           schaft unmittelbar zwischen Mitgliedern der Erzeu-\ndert durch das Einführungsgesetz zum Strafgesetz-            gergemeinschaft und einem Unternehmen abge-\nbuch vom 2. März 1974 (Bundesgesetzbl. I S. 469),            schlossen, so gelten diese Lieferverträge für die\nwird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für              Berechnung der Mindestmenge nach Satz 1 als ein\nWirtschaft mit Zustimmung des Bundesrates ver-               Liefervertrag.\nordnet:\n(2) Die Mindestdauer eines Liefervertrages (§ 6\n§ 1                                Abs. 1 Nr. 5 des Gesetzes) wird für Lieferverträge\nnach Absatz 1 auf drei Jahre festgesetzt.\n(1) Die Mindesterzeugungsmenge (§ 3 Abs. 1 Nr. 6\ndes Gesetzes) wird für Qualitätsraps aus der Zoll-\n§3\ntarif-Nummer 12.01 auf jährlich 1 000 Tonnen einer\nSorte festgesetzt.                                               In Ländern, in denen auf Grund des geringen\nRapsanbaues die in § 1 Abs. 1 festgesetzte Mindest-\n(2) Qualitätsraps im Sinne dieser Verordnung ist          erzeugungsmenge nicht erreicht werden kann, kann\nErntegut von Sorten, die nicht mehr als 2 °/o der            die Landesregierung durch Rechtsverordnung die\nGesamtfettsäure in Form von Erucasäure enthalten.            Mindesterzeugungsmenge für Erzeugergemeinschaf-\n(3) Das erste Jahr beginnt mit dem der Antrag-            ten auf bis zu 500 Tonnen und die Mindestmenge\nstellung auf Anerkennung als Erzeugergemeinschaft            eines Liefervertrages auf bis zu 250 Tonnen einer\nfolgenden                                                    Sorte senken.\n15. März bei Sommerraps                                                                   §4\n15. August bei Winterraps.\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten\nFür Erzeugergemeinschaften, die bis zum 31. De-            Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\nzember 1974 die Anerkennung beantragt haben, be-             gesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 13 Satz 2 des\nginnt das erste Jahr mit dem 15. August 1974.                Marktstrukturgesetzes auch im Land Berlin.\n§ 2                                                                 §5\n(1) Die Mindestmenge eines Liefervertrages (§ 6                Die Verordnung tritt am Tage nach der Verkün-\nAbs. 1 Nr. 4 des Gesetzes) wird auf 500 Tonnen               dung in Kraft.\nBonn, den 24. Juli 1974\nDer Bundesminister\nf.ü r E r nähr u n g , La n d w i r t s c h a f t und F o r s t e n\nIn Vertretung des Staatssekretärs\nWittig"]}